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Anhaften

  • Nick K.
  • 26. August 2013 um 10:04
  • Zum letzten Beitrag
  • Nick K.
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    Mitglied seit
    26. August 2013
    • 26. August 2013 um 10:04
    • #1

    Guten Tag an alle,

    bei sehr vielen buddhistischen Weisheiten lese ich, dass Anhaften zu starkes Unglück führt. Dies habe ich (leider) auch schon sehr oft miterleben müssen. Das Problem bei mir ist, dass ich mich zu schnell an jemanden/etwas anhafte. Das möchte ich aber nicht, weil ich weiß, dass alles veränderlich ist und damit ein Unglücklichsein nicht vermieden werden kann. Ich habe schon sehr lange versucht, nicht anzuhaften, doch ohne eine Leitrichtung kann ich das ständige Anhaften wohl nicht beseitigen.
    Könntet ihr mir bitte etwas empfehlen, womit ich das Nicht-Anhaften erlerne und übe, beziehungsweise ich erst nicht anhafte?

    Liebe Grüße, Nick K.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 26. August 2013 um 10:12
    • #2

    Moin Nick

    hier erst mal ein bisschen zum Lesen.

    Das mit dem Nicht-Anhaften üben ist ein Prozess, der dich dein ganzes Leben beschäftigen wird.
    Es wird, bei konsequentem Üben aber weniger. :D
    Für mich ist das A und O die Achtsamkeitsübung. Deshalb auch der Lesestoff. Mir hat es geholfen, in einer Gemeinschaft, mit einem Lehrer zu üben. Aber da ist jeder anders gestrickt.
    Was verstehst du unter einer Leitrichtung?

    LG
    Ji'un Ken

  • Sukha
    Gast
    • 26. August 2013 um 10:34
    • #3
    Nick K.:

    weil ich weiß

    Du weißt gar nichts :D . Wenn Du es wüsstest, würdest Du es ja nicht tun oder?
    Du spürst höchstens ab und an das dukkha entsteht.
    Und das möchtest Du nicht (Wohlfühlen "haben wollen"), was wiederum zu weiterem dukkha führt.
    Und sobald dukkha nachlässt, wirst Du wieder, was auch immer "haben wollen", was wieder zu dukkha führt.
    Samsara halt.


    Nick K.:

    Ich habe schon sehr lange versucht, nicht anzuhaften,


    ( "Haben wollen" :?: )

    So lange Du nicht selber weißt was das ist, wirst Du es auch immer wieder tun.

    Nick K.:

    Könntet ihr mir bitte etwas empfehlen,

    Achtsamkeit (Sati), Achtsamkeit (Sati), Achtsamkeit (Sati), Achtsamkeit (Sati), Achtsamkeit (Sati), Achtsamkeit (Sati), ......

    Immer wieder anschauen, bis man wirklich selber weiß was "Anhaftung" mit all seinen (Dukkha-) Facetten ist,
    bis man es vollkommen durchschaut hat, bis man sich selber aus Einsicht heraus lösen kann, bis man es selber einfach sein lassen kann.
    Übrigens:
    Was man nicht ergreift, braucht man auch nicht los zu lassen.

    Was es noch braucht ist Geduld (khanti), Geduld, Geduld, Geduld, Geduld, Geduld ....
    mit sich und anderen.

    Geduld ist höchste Asketentugend. :)

    Dies alles sind "Teile" des "Edlen Achtfachen Pfades", der Weg der zu gehen ist, möchte man denn wirklich selber wissen und "sein lassen können"

    Sīla an vorderster Stelle, daraus gefolgt Samādhi bis zum höchsten Wissen und Weisheit, sprich Paññā

    Liebe Grüße
    Sukha

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 26. August 2013 um 10:43
    • #4

    Hallo Nick,
    auch wenn es für die Befreiung unabdingbar ist, nicht anzuhaften, so muss doch aus meiner Sicht jeder erst einmal durch eigene Erfahrung lernen, wie und wann das geschieht. Die Frage ist also, wie alt bist Du? Laufen lernen ist nicht möglich, ohne hinzufallen - meine ich.

    Wie willst Du eine gute Beziehung aufbauen, ohne Dich ernsthaft zu engagieren. Dabei wirst Du zwangsläufig zunächst einmal anhaften. Wie willst Du Dich verlieben, ohne Deinen Kopf zu verlieren? Du bist doch kein Roboter.

    Falls Du jedoch schon genug "Liebeskummer erlitten" hast, kannst Du Dich auf die Achtsamkeitsmethode einlassen, die Dir Ji'un Ken empfohlen hat, denn dies ist auch mein Favorit, weil Du das alltäglich üben kannst, einfach so "am lebenden Objekt" :D

    Ansonsten ist es tatsächlich ein lebenslanger Prozess, der aber von Tag zu Tag durchschaubarer wird und ständig Einsichten ermöglicht - so Du denn entschlossen ständig hinschaust.
    _()_ Monika

  • nibbuti
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    • 26. August 2013 um 10:48
    • #5

    Hi & willkommen Nick K.

    Nick K.:


    Könntet ihr mir bitte etwas empfehlen, womit ich das Nicht-Anhaften erlerne und übe, beziehungsweise ich erst nicht anhafte?


    Achtsamkeit bei den Sinnespforten.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 26. August 2013 um 19:13
    • #6

    Herzlich Willkommen im Forum :) !

    Wie lernt man Nicht-Anhaften? Wie lernt man laufen?
    Indem man es tut. Hinfallen, aufstehen, nächster Schritt. Immer wieder, Schritt für Schritt.
    Loslassen. Festhalten. Loslassen. Wieder festhalten. Wieder Loslassen. Wieder und wieder.

    Was lässt man los? Die Gedanken, das Grübeln. Anhaften ist, sich Gedanklich mit dem zu beschäftigen, was man mag und was man nicht mag.
    Nicht-Anhaften ist, Gedanken loszulassen und entspannt ins Hier und Jetzt zurückzukehren.

    Bis das selbstverständlich wird, braucht's viel Geduld.


    Herzlich,
    Mirco

    P.S.: Nicht Begehren/Verlangen mit Anhaften verwechseln ;)

    Zitat

    Der Buddha hat erkannt, dass der Geist klar, offen und sehr achtsam wird, wenn man Begehren loslässt, und

    dass der diskursive Geist, der an den Dingen festhält (upadana), dann nicht erscheint.

    Wenn ein Lehrer also sagt: »Halte an nichts fest«, meint er, das Nachdenken über die Dinge zu beenden und sie nur zu beobachten, was soweit ein guter Ratschlag ist.

    Besser wäre allerdings zu sagen: »Begehre nichts«, aber das könnte missverstanden werden. Denn wie sollen wir das tun? Nichts zu begehren bedeutet, die Spannung und Verengung in Geist und Körper zu bemerken und loszulassen, bevor sie auftreten.

    Wie kann man das erreichen?

    Wenn man bemerkt, dass ein Gefühl aufkommt und man im selben Moment entspannt, kann Begehren nicht entstehen.

    Begehren ist das schwache Glied im Prozess des Bedingten Entstehens. Man kann es erkennen und loslassen, und wenn es losgelassen ist, kann auch Festhalten (upadana) nicht mehr auftreten.

    Das Vermischen der beiden Begriffe Begehren und Festhalten ist heute recht verbreitet und erzeugt einige Verwirrung.

    Begehren ist der Geist, der sagt: »Ich mag es«, oder: »Ich mag es nicht«, und

    Festhalten umfasst alle Gedanken, Ideen, Meinungen und Konzepte, weswegen der Geist ein Gefühl mag oder nicht mag.

    Begehren und Festhalten sind zwei ganz verschiedene Teile im wie-die-Dinge-funktionieren-Prozess.

    Aus: Anapanasati Sutta - Wegweiser zur Achtsamkeit auf den Atem

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  • Raphy
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    • 26. August 2013 um 20:04
    • #7

    Hallo Nick K.,

    die anderen haben ja schon super Dinge geschrieben.
    Was mir noch wichtig zu sagen ist, dass man "Nicht-Anhaften" nicht willentlich machen kann, nach meiner Erfahrung.

    Loslassen, "Nicht-Anhaften", "Nicht-Ergreifen" geschehen einfach, wenn es an der Zeit dafür ist. So wie eine Frucht vom Baum fällt, wenn es soweit ist.
    Loslassen und innerer Frieden sind Geschenke, nichts was ich vom Leben oder von Gott oder von wem auch immer einfordern kann. Es passiert einfach.

    Trotzdem kann man aber natürlich auch viel tun um den Prozess des Loslassens zu unterstützen. Zum Beispiel durch Praktizieren des edlen achtfachen Pfades. Wovon ja vieles was die anderen hier gepostet haben Bestandteil ist.
    So wie man einen Baum auch bei Trockenheit gießen kann, so kann man den Prozess des Loslassens, so gut es einem möglich ist, unterstützen.

    Aber das Loslassen selbst, sowie das Fallen der Frucht von dem Baum passieren einfach, weil die Zeit dafür da ist. Wohl eher nicht weil der Baum es erzwingen will.
    Und die meiste Zeit muß man sich auch garnicht um den Baum kümmern, weil die Natur sich um alles kümmert was der Baum und seine Früchte zum Wachsen brauchen.

    Der Baum muß nur bereit sein die Geschenke des Lebens anzunehmen. Die vielleicht nicht immer wie Geschenke aussehen. Aber auch die Regentage sind wichtig für den Baum. Damit die Früchte reifen können und irgendwann fallen.
    So wie alles irgendwann fällt. :)

    Und genauso hilft es auch mir einfach die Geschenke des Lebens annehmen zu können und alles was kommt als Hilfen in dem Reifeprozess zu sehen.

    Wenn ich aber versuche "Nicht-Anhaften" zu machen funktioniert es nicht. Im Gegenteil, das Anhaften scheint dadurch eher schlimmer zu werden. Trotzdem ist es natürlich gut von "Nicht-Anhaften" gehört zu haben und sich mit dem zu beschäftigen was einem hilfreich erscheint diesen Prozess zu unterstützen. Aber nach meiner Erfahrung passiert es, wenn es passiert.

    Man kann "Nicht-Anhaften" nicht willentlich herbeiführen, aber den Prozess unterstützen so gut es einem in diesem Moment eben möglich ist.
    Und manchmal ist auch einfach einmal Entspannen, Nichtstun und sich keine Gedanken um irgendetwas machen die passende Unterstüzung.

    Aber auch nur meine Meinung. :)

    Liebe Grüße

  • Nick K.
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    26. August 2013
    • 26. August 2013 um 21:19
    • #8

    Guten Abend,

    vielen lieben Dank an alle für eure lehrreichen Antworten! (:
    Nachdem ich mir den ganzen Tag über eure Antworten durchgelesen habe, werde ich schnellstmöglich die Empfehlung von Ji'un Ken durchlesen ... Da werde ich wohl eine Zeit lang beschäftigt sein :D

    Ich wünsche allen noch einen wunderschönen Abend (:

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 27. August 2013 um 08:35
    • #9

    Lieber Nick K.,
    das ist mal ein schönes feedback. Meist hören wir hier nichts mehr vom Threaderöffner.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und einen wachen Geist.
    :D Monika

  • Jikjisa
    Gast
    • 27. August 2013 um 09:14
    • #10

    Na schaun wir mal, ob sich das Fahrwasser noch glätten lässt ... ;)

    http://www.amazon.de/ZA-ZEN-Die-Pra…/ref=pd_sim_b_3

  • SpringMode5708
    Gast
    • 27. August 2013 um 10:35
    • #11

    Lieber Nick,

    wie bei allen Dingen: glaube nicht alles, was Du liest. Probiere es aus und entscheide dann.

    Gerade den Text, den Du Dir zur Lektüre ausgewählt hast, empfehle ich kritisch zu betrachten.

    Nur weil jemand hoch angesehen ist und viel geschrieben hat, heißt das ja noch lange nicht, das er alle Elemente der Lehrer verstanden und verwirklicht hat. Mir jedenfalls haben Ñaṇaponikas Erläuterungen und Anleitungen zwei Jahre lang tatsächliche Kopfschmerzen bereitet und ich war froh, als ich davon wieder los war :-).

    Also, kritisch bleiben ;)

    Herzlich,
    Mirco

  • karma_yeshe
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    13. Mai 2012
    • 31. August 2013 um 21:00
    • #12

    Soweit ich es gelernt habe, ist Anhaftung DAS zentrale "Problem", das der Buddhismus zu lösen versucht. Deine Frage zielt also mitten ins Herz dieses Forums. Nicht schlecht!

    "Awareness liberates."

  • SpringMode5708
    Gast
    • 31. August 2013 um 21:46
    • #13

    Hallo KY,

    karma_yeshe:

    Soweit ich es gelernt habe, ist Anhaftung DAS zentrale "Problem", das der Buddhismus zu lösen versucht.
    Deine Frage zielt also mitten ins Herz dieses Forums. Nicht schlecht!


    mit dem Anhaften auf zu hören ist wohl ein Teil des Weges. Des Pudels Kern ist das Verlangen.

    Herzlich,
    Mirco

  • Dana
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    30. November 2011
    • 1. September 2013 um 06:57
    • #14

    Guten Morgen,
    ich komme hier selten zum Wort.
    Ich lese lieber, übe und praktiziere. :)

    Mein Weg zur Befreiung von den Anhaften sieht so aus:
    Die Gedanken los werden, die über die Sachen, Situationen, Gefühlszustände, usw.. kreiseln.

    Ich kann etwas besitzen, oder nichts haben. Der oder andere Zustand erlebe ich ganz bewusst, ohne aber er mich in seiner Macht anschießt. :)
    Das habe ich hier gelernt. :) Das lebe ich. :)
    Der Weg dahin muss nicht lang sein.
    Sobald man es wirklich zulässt so zu leben und in einer vollen Achtsamkeit es als ein Geschenk annimmt. :)

    Namaste
    Dana :sunny:

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 1. September 2013 um 09:27
    • #15

    Hi Nick,
    das Anhaften loszuwerden, ist nicht möglich. Es ist aber durchaus möglich, ständig zu beobachten, wann und wo ich anhafte, warum und wie gerne, was das Anhaften mit mir und möglicherweise anderen macht usw..

    Einfach immer wieder einen Schritt zurücktreten. Zur Zeit erlebe ich ganz deutlich, dass dabei die Geschwindigkeit der Re-Aktionen wichtig ist. Desto langsamer ich eine Tätigkeit ausführe, desto behutsamer ich das Gesagte oder Handeln meines Gegenüber betrachte, desto mehr Einsichten gewinne ich. Das klingt schwierig, ist aber total entspannend, wenn es eingeübt ist. Nicht umsonst gibt es Regeln für Nonnen und Mönche, sich umsichtig aufmerksam und nicht hastig zu bewegen. Auch das Säubern eines ohnehin sauberen Hauses gehört im Zen dazu. Warum? Ich "meine", weil ich meinen Geist dadurch ausrichte und auf das konzentriere, was vor meinen Füßen liegt. Durch die Konzentration erlangen wir die Fähigkeit, die Umgebung so wahrzunehmen, dass wir immer angemessener agieren (nicht re-agieren) können.
    Aber dazu gehört natürlich Übung und Loslösung von Faulheit, Trägheit, Aufgeregtheit, Voreingenommenheit, unnützem Geschwätz usw.

    Wenn ich das hier so schreibe, dann heißt das nicht, dass ich nicht mal faul auf der Haut liege, nicht mal aufgeregt bin, voreingenommen oder unnütz rede, aber ich sehe das, bin nicht mehr blind gegenüber diesen "Kleinigkeiten" und hole mich zu passender Zeit wieder zurück. Was ist passende Zeit? Das muss jeder für sich selbst fühlen. Das zu fühlen, ist u.a. eine Frucht dieser Übungen und dafür bin ich sehr dankbar.

    Im übrigen finde ich diesen Beitrag wunderbar:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=2&p=233282#p233282

    Allen einen schönen Sonntag :D
    _()_ Monika

  • SpringMode5708
    Gast
    • 1. September 2013 um 11:07
    • #16
    Dana:

    Mein Weg zur Befreiung von den Anhaften sieht so aus:
    Die Gedanken los werden, die über die Sachen, Situationen, Gefühlszustände, usw.. kreiseln.

    Ich kann etwas besitzen, oder nichts haben. Der oder andere Zustand erlebe ich ganz bewusst, ohne aber er mich in seiner Macht anschießt.
    Das habe ich hier gelernt. Das lebe ich. Der Weg dahin muss nicht lang sein.
    Sobald man es wirklich zulässt so zu leben und in einer vollen Achtsamkeit es als ein Geschenk annimmt.


    Das klingt gut in meinen Ohren.

  • boehnchen
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    3. September 2013
    • 3. September 2013 um 14:58
    • #17
    Nick K.:

    Guten Tag an alle,

    bei sehr vielen buddhistischen Weisheiten lese ich, dass Anhaften zu starkes Unglück führt. Dies habe ich (leider) auch schon sehr oft miterleben müssen. Das Problem bei mir ist, dass ich mich zu schnell an jemanden/etwas anhafte. Das möchte ich aber nicht, weil ich weiß, dass alles veränderlich ist und damit ein Unglücklichsein nicht vermieden werden kann. Ich habe schon sehr lange versucht, nicht anzuhaften, doch ohne eine Leitrichtung kann ich das ständige Anhaften wohl nicht beseitigen.
    Könntet ihr mir bitte etwas empfehlen, womit ich das Nicht-Anhaften erlerne und übe, beziehungsweise ich erst nicht anhafte?

    Liebe Grüße, Nick K.


    Es gibt nur eine Möglichkeit:
    sich die Nachteile des Anhaftens permanent und lebhaft vor Augen halten.
    Übung

  • Thubten Gawa
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    • 6. September 2013 um 12:54
    • #18

    Hallo @all,
    ich möchte mal DANKE sagen an alle, die hier zu diesem Thema geschrieben haben. Es gab hier lange keinen Thread, der so verständlich und so voller Weisheit ist :)
    TG _/\_

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • crazy-dragon
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    • 6. September 2013 um 15:20
    • #19

    " Kein Anhaften ," sagte das Gebiss- und fiel zu Boden. :oops:
    _()_c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Matthias65
    Gast
    • 6. September 2013 um 19:16
    • #20

    Vor kurzem habe ich mich über meinen Bruder geärgert. Ich meditierte etwas später. Erst anschließend ist mir aufgefallen, dass der Ärger über meinen Bruder bei der Meditation (gedanklich) kein Thema war. Wow - habe ich gedacht, manchmal ist es einfach schön die Fortschritte zu sehen, die mit der Praxis kommen ! Vor einigen Wochen hätten meine Gedanken sich anhaftend um den Ärger gedreht.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 8. September 2013 um 14:45
    • #21
    Matthias65:

    Vor kurzem habe ich mich über meinen Bruder geärgert. Ich meditierte etwas später. Erst anschließend ist mir aufgefallen, dass der Ärger über meinen Bruder bei der Meditation (gedanklich) kein Thema war. Wow - habe ich gedacht, manchmal ist es einfach schön die Fortschritte zu sehen, die mit der Praxis kommen ! Vor einigen Wochen hätten meine Gedanken sich anhaftend um den Ärger gedreht.


    Kein Ärger also. Aber, sage mal, Du denkst bei der Meditation?

  • Matthias65
    Gast
    • 8. September 2013 um 15:18
    • #22
    Mirco:
    Matthias65:

    Vor kurzem habe ich mich über meinen Bruder geärgert. Ich meditierte etwas später. Erst anschließend ist mir aufgefallen, dass der Ärger über meinen Bruder bei der Meditation (gedanklich) kein Thema war. Wow - habe ich gedacht, manchmal ist es einfach schön die Fortschritte zu sehen, die mit der Praxis kommen ! Vor einigen Wochen hätten meine Gedanken sich anhaftend um den Ärger gedreht.


    Kein Ärger also. Aber, sage mal, Du denkst bei der Meditation?

    Natürlich Mirko, Du etwa nicht ? Buddhistische Meditation bedeutet m.E. nicht, Gedanken nicht zuzulassen oder gar sie zu unterdrücken, sondern zu beobachten wie sie kommen und gehen und sie nicht zu bewerten bzw. nicht daran anzuhaften.

  • Samten
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    • 8. September 2013 um 16:40
    • #23
    Mirco:
    Matthias65:

    Vor kurzem habe ich mich über meinen Bruder geärgert. Ich meditierte etwas später. Erst anschließend ist mir aufgefallen, dass der Ärger über meinen Bruder bei der Meditation (gedanklich) kein Thema war. Wow - habe ich gedacht, manchmal ist es einfach schön die Fortschritte zu sehen, die mit der Praxis kommen ! Vor einigen Wochen hätten meine Gedanken sich anhaftend um den Ärger gedreht.


    Kein Ärger also. Aber, sage mal, Du denkst bei der Meditation?


    wenn nicht.... wärn wir ja wohl Zombies...

  • crazy-dragon
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    • 8. September 2013 um 18:45
    • #24
    Matthias65:


    Wow - habe ich gedacht, manchmal ist es einfach schön die Fortschritte zu sehen, die mit der Praxis kommen ! Vor einigen Wochen hätten meine Gedanken sich anhaftend um den Ärger gedreht.

    Und jetzt drehen sie sich anhaftend um den " Fortschritt? " :oops:
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • boehnchen
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    3. September 2013
    • 8. September 2013 um 18:47
    • #25

    ja, an einigen Dingen sollte man temporär anhaften

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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