Hallo Buddhaland Gemeinde,
wollte mich als erstes einmal vorstellen. Wenn das ganze den einen Sinn hat. Bin männlich und 27 Jahre alt und lebe im Kreis Sigmaringen ( nähe Bodensee).
Ich bin vor ca. einem viertel Jahr auf den Buddhismus gestoßen (hört sich schrecklich an). In meinem Leben hat es einen Ruck gegeben und alles Stand für meine damalige Sicht auf dem Kopf, von da ab hab ich gesucht und vielleicht gefunden.
Wie wohl jeder Anfänger hab ich Fragen zu meiner Praxis.
erstmal,
-sitzen tue ich wie beim zazen (Seitza), 30-45 Minuten am Morgen, Mittag und Abend. Ich nehme mir diese Zeit bewusst und es stellt für mich kein großes Problem dar Routine in eine Handlung zu bekommen.
-nun betrachte ich meinen Atem an der Nase und folge ihm bis in den Bauch und wieder zurück, merke hierbei auch wie tief und ruhig mein Körper, Geist wird
-ab einem bestimmten Punkt, wenn ich denke ich bin gesammelt genug ( ist bei mir meistens so, wenn der hohe Ton in meinem Ohr zu schwingen anfängt oder ich das wahrnehme) lenke ich meine Achtsamkeit auf alle Eindrücke körperlich (jucken, Schmerz, korrekte Haltung, Geräusche), schnappe hier und da mal einen mir bewussten Gedanken auf und nenne Ihn denken oder lächle ihm innerlich zu und lass ihn gehen. Ebenso Empfindungen warm, kalt, Unwohlsein, Ärger (wenn zB schon wieder ein Auto vorbei fährt und ich nicht nur hören kann).
Nun meine Frage was mach ich den da? zum Teil tue ich etikettieren, zulächeln, Atem verfolgen, Haltung beachten, einfach alles was auf mich einprasselt oder mir bewusst ist was da ist, schau ich mir an und lass es gehen.
Klar die Frage nach richtig oder falsch ist nicht ganz gut aber ich stell Sie trotzdem.
Vielleicht kann mir einer/ möchte mir einer weiterhelfen.
Grüße in die Welt