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  1. Buddhaland Forum
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einfach hinsetzen, oder was mach ich da?

  • Kork
  • 7. August 2013 um 09:51
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  • Kork
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    7. August 2013
    • 7. August 2013 um 09:51
    • #1

    Hallo Buddhaland Gemeinde,

    wollte mich als erstes einmal vorstellen. Wenn das ganze den einen Sinn hat. Bin männlich und 27 Jahre alt und lebe im Kreis Sigmaringen ( nähe Bodensee).
    Ich bin vor ca. einem viertel Jahr auf den Buddhismus gestoßen (hört sich schrecklich an). In meinem Leben hat es einen Ruck gegeben und alles Stand für meine damalige Sicht auf dem Kopf, von da ab hab ich gesucht und vielleicht gefunden.

    Wie wohl jeder Anfänger hab ich Fragen zu meiner Praxis.

    erstmal,

    -sitzen tue ich wie beim zazen (Seitza), 30-45 Minuten am Morgen, Mittag und Abend. Ich nehme mir diese Zeit bewusst und es stellt für mich kein großes Problem dar Routine in eine Handlung zu bekommen.
    -nun betrachte ich meinen Atem an der Nase und folge ihm bis in den Bauch und wieder zurück, merke hierbei auch wie tief und ruhig mein Körper, Geist wird
    -ab einem bestimmten Punkt, wenn ich denke ich bin gesammelt genug ( ist bei mir meistens so, wenn der hohe Ton in meinem Ohr zu schwingen anfängt oder ich das wahrnehme) lenke ich meine Achtsamkeit auf alle Eindrücke körperlich (jucken, Schmerz, korrekte Haltung, Geräusche), schnappe hier und da mal einen mir bewussten Gedanken auf und nenne Ihn denken oder lächle ihm innerlich zu und lass ihn gehen. Ebenso Empfindungen warm, kalt, Unwohlsein, Ärger (wenn zB schon wieder ein Auto vorbei fährt und ich nicht nur hören kann).

    Nun meine Frage was mach ich den da? zum Teil tue ich etikettieren, zulächeln, Atem verfolgen, Haltung beachten, einfach alles was auf mich einprasselt oder mir bewusst ist was da ist, schau ich mir an und lass es gehen.
    Klar die Frage nach richtig oder falsch ist nicht ganz gut aber ich stell Sie trotzdem.
    Vielleicht kann mir einer/ möchte mir einer weiterhelfen.

    Grüße in die Welt

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 7. August 2013 um 12:40
    • #2

    Moin Kork,

    Zitat

    ...Nun meine Frage was mach ich den da?...

    Das machst du:

    Zitat

    ...-sitzen tue ich wie beim zazen (Seitza), 30-45 Minuten am Morgen, Mittag und Abend. Ich nehme mir diese Zeit bewusst und es stellt für mich kein großes Problem dar Routine in eine Handlung zu bekommen.
    -nun betrachte ich meinen Atem an der Nase und folge ihm bis in den Bauch und wieder zurück, merke hierbei auch wie tief und ruhig mein Körper, Geist wird
    -ab einem bestimmten Punkt, wenn ich denke ich bin gesammelt genug ( ist bei mir meistens so, wenn der hohe Ton in meinem Ohr zu schwingen anfängt oder ich das wahrnehme) lenke ich meine Achtsamkeit auf alle Eindrücke körperlich (jucken, Schmerz, korrekte Haltung, Geräusche), schnappe hier und da mal einen mir bewussten Gedanken auf und nenne Ihn denken oder lächle ihm innerlich zu und lass ihn gehen. Ebenso Empfindungen warm, kalt, Unwohlsein, Ärger (wenn zB schon wieder ein Auto vorbei fährt und ich nicht nur hören kann).

    zum Teil tue ich etikettieren, zulächeln, Atem verfolgen, Haltung beachten, einfach alles was auf mich einprasselt oder mir bewusst ist was da ist, schau ich mir an und lass es gehen....

  • Kork
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    7. August 2013
    • 7. August 2013 um 14:31
    • #3

    Okay Danke Ji'un Ken.
    und was hältst du von dieser '' Methode'' ?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 7. August 2013 um 15:28
    • #4

    Was möchtest du erreichen? Warum meditierst du übehaubt?

  • Kork
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    7. August 2013
    • 7. August 2013 um 16:14
    • #5

    Ich habe sehr oft fürchterliche Wutanfälle, denke es wird weniger.
    Des Weiteren bin ich mir nicht sicher ob ich glücklich bin, wie es ist in meinem Leben. Habe einen guten Job, finanziell okay. Dennoch drückt mich jeden Tag etwas, Gefühl von nicht angekommen zu sein.
    Hoffe ist verständlich.

  • Mirco
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    • 7. August 2013 um 16:53
    • #6
    Kork:

    Ich habe sehr oft fürchterliche Wutanfälle, denke es wird weniger. Des Weiteren bin ich mir nicht sicher ob ich glücklich bin, wie es ist in meinem Leben. Habe einen guten Job, finanziell okay. Dennoch drückt mich jeden Tag etwas, Gefühl von nicht angekommen zu sein. Hoffe ist verständlich.


    Das ist verständlich, das dies den Wunsch nach ankommen weckt.

    Gruß,
    Mirco

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 7. August 2013 um 17:03
    • #7

    Mach ruhig erst mal weiter so. Setz dich nicht unter Druck.
    Wenn du es schaffst, in der Meditation ruhig zu bleiben, kannst du ja mal versuchen, dir deine Wut anzusehen; wie sieht sie aus, wie fühlt sie sich an, was scheint sie auszulösen...Oder du kannst einmal schauen, was es ist, von dem du glaubst, dass es dir fehlt um das Gefühl zu haben, angekommen zu sein.
    Dies alles braucht Zeit. Nimm sie dir.

  • Kork
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    7. August 2013
    • 7. August 2013 um 19:36
    • #8

    so Danke erstmal, aber gleich die nächste Frage. Wenn ich jetzt da sitze, warte ich dann einfach bis irgendwann mal die Wut kommt oder kann ich mir eine Situation in die Erinnerung rufen wo ich wütend geworden bin?

  • Samten
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    • 7. August 2013 um 21:43
    • #9
    Ji'un Ken:

    Was möchtest du erreichen? Warum meditierst du übehaubt?

    gute frage.....und die Antwort ändert sich ständig- von Jahr zu Jahr....

  • Samten
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    • 7. August 2013 um 21:48
    • #10
    Kork:

    Ich habe sehr oft fürchterliche Wutanfälle, denke es wird weniger.
    Des Weiteren bin ich mir nicht sicher ob ich glücklich bin, wie es ist in meinem Leben. Habe einen guten Job, finanziell okay. Dennoch drückt mich jeden Tag etwas, Gefühl von nicht angekommen zu sein.
    Hoffe ist verständlich.

    sei doch froh dadrum(nicht die "Wutanfälle" aber den "Rest").....das lässt dich nicht einlullen, alles wär in schönster Ordnung...verstehst was ich mein' ??

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 7. August 2013 um 21:56
    • #11
    Kork:

    so Danke erstmal, aber gleich die nächste Frage. Wenn ich jetzt da sitze, warte ich dann einfach bis irgendwann mal die Wut kommt oder kann ich mir eine Situation in die Erinnerung rufen wo ich wütend geworden bin?


    Versuche herauszufinden was für dich passt.

  • Luecha
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    • 8. August 2013 um 08:50
    • #12
    Kork:

    so Danke erstmal, aber gleich die nächste Frage. Wenn ich jetzt da sitze, warte ich dann einfach bis irgendwann mal die Wut kommt oder kann ich mir eine Situation in die Erinnerung rufen wo ich wütend geworden bin?

    Interessant an der Frage ist, warum du sie stellst?! Wer oder was sollte Dich daran hindern? Wer sagt, dass Du das nicht darfst?

    _()_ LueCha

  • Samten
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    • 8. August 2013 um 10:27
    • #13
    Kork:

    so Danke erstmal, aber gleich die nächste Frage. Wenn ich jetzt da sitze, warte ich dann einfach bis irgendwann mal die Wut kommt oder kann ich mir eine Situation in die Erinnerung rufen wo ich wütend geworden bin?


    du wartest nicht,sondern praktizierst dein Za-Zen...wenn die Emotion sich einstellt schau genau hin was passiert, ettikettierst es als "denken"und kehrst dann zum Atem zurück.....

  • Jikjisa
    Gast
    • 8. August 2013 um 13:18
    • #14
    Zitat

    wenn die Emotion sich einstellt schau genau hin was passiert, ettikettierst es als "denken"

    ??? Bitte ???

    Zazen und Labeln passt nicht zusammen. Aber er sprach auch nur von einer Zazen-Haltung , also der äußeren Form.
    Im Zazen nimmt man Emotionen nur wahr und "sitzt sie aus" - ohne darüber nachzudenken; Geübte können sie auch betrachten, ihre Achtsamkeit ist stabiler
    und klarer; so kann man ihnen auf den Grund kommen und auch den " persönlichen" Auslösern. Man betrachtet in dieser Situation die aufsteigenden Gedanken, Vorstellungen, den Körper und eben das Gefühl, das zugrundeliegende Empfinden.

    Wenn man ein bestimmtes "Problem hat" - hier Wut - kann man auch in einer lockereren Haltung , auch liegend usw. sich gedanklich in eine wutauslösende Situation begeben und wertungsfrei darauf achten welche anderen Assoziationen und Empfindungen auftauchen. Das ist aber kein Zazen- muss auch nicht.

    Es ist günstig eine Übung zu "halten" und nicht alles durcheinander zu werfen. Man weiß nicht aus welcher Tradition, von welchem Lehrer usw. die og. Übung stammt,
    deswegen kann man auch nichts weiter dazu sagen.

  • Samten
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    • 8. August 2013 um 15:27
    • #15

    dann nenn es Shamatha- Vipashyana....ändert das was ...??

    "nachdenken" war damit nicht gemeint

    er will mit nem Problem klarkommen...darum gehts.

  • Jikjisa
    Gast
    • 8. August 2013 um 21:24
    • #16

    Ich merk gerade, daß ich vom Treaderöffner in der 3.Person gesprochen habe
    und der Eindruck entstanden ist, mein Beitrag wäre an Dich gerichtet gewesen.
    Sorry, ein Missverständnis.

  • Kork
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    • 10. August 2013 um 11:48
    • #17

    Vielen Dank für eure Antworten, ich werde mir einfach mehr Geduld einräumen.

  • Samten
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    • 10. August 2013 um 14:09
    • #18
    Kork:

    Vielen Dank für eure Antworten, ich werde mir einfach mehr Geduld einräumen.

    das ist mit das wichtigste, was man für "sich" braucht.....

  • crazy-dragon
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    • 10. August 2013 um 23:11
    • #19
    Kork:


    Wenn ich jetzt da sitze, warte ich dann einfach bis irgendwann mal die Wut kommt oder kann ich mir eine Situation in die Erinnerung rufen wo ich wütend geworden bin?

    Wenn Du ruhig geworden bist und nichts in Dir aufsteigt, dann lass es so für den Moment oder länger... :P Wenn Du aktuell wütend bist und Dich dann hinsetzst, erübrigt sich wahrscheinlich Deine Frage: Dein Geist beschäftigt sich verbissen mit Deiner Wut, dann kannste sie ansehen bis zum Abwinken- oder Verblassen, wetten daß?
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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