Hallo, hier mal ein Erlebnisbericht von heute Nacht:
ich hatte einen krassen "traum". es war nämlich gar keiner, glaube ich. weiß nicht genau, was ich vor dem einschlafen gemacht habe,
allerdings bin ich irgendwann zu mir gekommen, als ich gemerkt habe, dass ich gerade einschlafe, bzw. in der einschlafphase war.
ich hab wahrgenommen, wie sich mein körper auflöst. relativ kurz danach war ich in einem großen weiten leeren raum, wo nur ein horizont die große weite dieses raums erahnen ließ. er war hellblau und weißlich, so als ob ich in großer höhe über der erden sein würde. ich hatte auch das gefühl, dass es eben keinen boden gibt und ich deshalb fallen würde. ich bin aber richtung horizont gefallen und nicht nach unten, diesem aber nicht wirklich näher gekommen. das ganze war teilweise von unangenehmen körperempfindungen begleitet, weil ich diesen hin und wieder doch wahrnahm. der grund ist wohl, dass ich teilweise versuchte zurück zu kommen, da mir die körperlosigkeit in diesem riesigen raum nicht wirklich gefiehl. das ganze war irgendwie faszinierend, hatte aber auch etwas sehr beunruhigendes, und ich glaube es lag wirklich an der ganz real empfundenen körperlosigkeit. es hat eben jeder bezugspunkt gefehlt. es gab nur den raum und ein bewusstsein, dass diesen wahrnahm, mit dem ich mich halt identifizieren konnte.
mir ist dann auch aufgefallen, dass ich nicht wirklich falle, sondern dass die vergänglichkeit jedes bewusstseinsmomentes nur diese illusion erzeugt. wenn es eine bewegung gab, dann nur die durch die zeit. es gibt nämlich eine lücke zwischen jeden einzelnen bewusstseinszuständen, die ich auch schon in meditationen erkennen konnte.
durch einen kurzen moment der meditativen zentrierung konnte ich einen tunnel sehen, bzw. mein drittes auge fokussieren (so deute ich diesen tunnel). dann sah ich kurz blaue und rote lichter und den tunnel plötzlich größer werden. man kennt diesen tunnel vielleicht von lsd und ähnlichen erfahrungen. ich hab diesen tunnel nicht nur gesehen, sondern war unmittelbar da drinnen. alles wurde irgendwie aktiver und es haben sich alle mögliche dinge materialisiert.
ich habe mir dann einen tierischen körper visualisiert, mit dem ich fliegen konnte. darauf hin hat sich ein ganzes traumgeschehen materialisiert und ich hatte ein falsches erwachen.
ich habe dann jmd. aus dem traum von dieser erfahrung berichtet und bin kurz danach wieder in diese leerheit "abgestürzt".
die nächste erfahrung war auch interessant, weil ich sie in einem buch von tenzin wangyal rinpoche gelesen hatte.
ich war zwar noch irgendwie in diesem leeren raum, aber mein primäres bewusstsein war im körper. ich hab gespürt, wie ich selbst die wirbelsäule entlang wandere und habe dabei die verschiedenen chakras wahrgenommen. interessanterweise veränderte sich der inhalt des leeren raums mit jedem chakra. das chakra hat sozusagen dem ganzen geschehen den inhalt gegeben.
ich hab dann versucht ein tibetisches "A" zu visualisieren und auf das kehlkopfchakra zu projizieren. das letzte was ich dann noch wahrnahm, war dass ich ein energetisches problem am rechten unterbauch habe.. vielleicht eine entität, die ich entfernen lassen sollte.
dann wurde mir das ganze zu bunt und ich habe mit aller kraft probiert aufzuwachen, was mir auch gelang. ich wollte nämlich unbedingt ein paar notizen machen, damit ich das ganze nicht vergesse.
im nachhinein würde ich diesen leeren raum warscheinlich als "bardo des klaren lichts" identifizieren.
vielleicht kann mir das jmd. bestätigen, der das kennt?
gruß