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  1. Buddhaland Forum
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Frage zu den Arten

  • Yarika
  • 12. Juni 2013 um 20:52
  • Zum letzten Beitrag
  • Yarika
    Themenautor
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    10. Juni 2013
    • 12. Juni 2013 um 20:52
    • #1

    Hallo ! Ich bin eine ziemliche Anfängerin. Habe mich aber mit jeder Art des Buddhismus beschäftigt, doch ich weiß einfach nicht, welche Form ich nehmen soll.
    Ich fande zwar den Nichiren Buddhismus gut, dennoch bin ich mir im unklaren darüber, ob es das Richtige ist. Denn darüber habe ich oft gelesen, das man dann einer "Gemeinschaft" oder Schule angehören sollte, das möchte ich nicht.
    Ich möchte aber auch nicht lange Lehren lernen und Sutras und so.
    Andere helfen, zur Erleuchtung zu gelangen ist mein Wunsch, aber ich möchte das natürlich auch. Ich möchte mich ja an die 4 edlen Wahrheiten und besonders den achtfachen Pfad halten.
    Möchte stehts anderen Glück bereiten um selber Glück zu bekommen. Es kommt von mir das weiß ich, aber ich habe gemerkt so fern ich was Gutes tuhe bekomm ich was Gutes zurück, da ja alles mit allem verbunden ist.
    Kann man auch ungebunden, keiner Form angehören ? Also keiner speziellen Form angehören ? Oder ist das nicht so gut ?
    Was mich aber auch interesiert ist die Mala Gebetskette, ich fände es sehr schön, morgens und abends oder wenn mir grad danach ist, mit zu beten. Dann chantet man doch oder ? In welcher Form des Buddhismus macht man das ?
    Und Meditation finde ich auch wichtig, habe hier in einem tollen Buch (Buddhas Glücksgeheimnis von Thomas Bien) einige Meditations Übungungen die ich sehr toll finde, besonders die über Achtsamkeit.
    Ich hoffe darauf, das mir jemand weiterhelfen kann, was könnte eurer Meinnug nach eine gute Form sein. Ich weiß ich muss mich selber entscheiden, blick da leider nicht so durch. Darum habe ich ja hier meine wichtigen Punkte, die mir im Buddhismus wichtig sind, aufgeführt. Welcher Form würde das am besten ähneln ?

    Liebe Grüße Yarika

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 12. Juni 2013 um 22:00
    • #2

    Moin Yarika,
    gibt es dort wo du wohnst buddhistische Gemeinschaften?

    LG
    Ji'un Ken

  • tobias
    Gast
    • 12. Juni 2013 um 23:43
    • #3

    Hallo Yarika,
    also bei der Wahl der Schule bin ich eher nach meinem Gefühl vorgegangen.
    Ich bin mir nicht sicher ob du durch einen konsequenten Vergleich der Schulen wirklich weiter kommst.
    Ich persönlich glaube auch, dass es für einen einzelnen Menschen sehr schwierig ist, die Komplexität der wichtigsten buddhistischen Schulen zu erfassen.
    Hier ist einfach die Gefahr dar, dass man zu früh aufhört sich mit den Schulen und dem Buddhismus zu beschäftigen weil man auf Widerstände stößt. Gerade der interreligiöse Vergleich zwischen den Schulen ist für einen "Anfänger" eher schwierig. Zumindest dann wenn man ein konkretes Ergebnis erwartet aus dem man eine Entscheidung ableiten kann.

    Ich rate dir, nimm dir die Zeit die du brauchst.
    Dann fällt nämlich auch die Notwendigkeit weg etwas vergleichen zu müssen.
    Wenn du sagst der Nicherin Buddhismus interessiert dich dann bleib doch dort und versuche das solange zu vertiefen wie es dir gut tut.
    Alternativ fällt mir dazu eben auch der Zen Buddhismus ein weil sich beide denke ich auf das Lotus-Sutra beziehen.
    Ich persönlich benutze auch keine Sutras für meine Praxis, Es ist gerade für den Anfang nicht notwendig die volle Komplexität einer Tradition verstehen.
    Es geht eher darum ein Gefühl dafür zu entwickeln worum es geht und was einem gut tut.

    Dafür wäre es z.B. vielleicht auch sinnvoll mal in ein entsprechendes Zentrum (in deinem Fall z.B. Zen ) zu gehen um einfach die Praxis zu erleben und die Atmosphäre zu spüren.

    Liebe Grüße
    Tobias

  • e-coder
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    31. Juli 2012
    • 13. Juni 2013 um 07:43
    • #4

    Hi Yarika!

    Bin auch der Meinung dass es wichtig ist, sich mal in ein Zentrum zu setzen und zu schaun, wie sind dort die Leute? Wie läuft das dort ab? Welche Traditionen, Meditationsformen etc. gibt es in der Tradition des jeweiligen Zentrums?
    Ein Zentrum bzw eine Sangha ist einfach deswegen relativ wichtig, weil du hier einen Erfahrungsaustausch machen kannst und gleich direkt und hautnah spürst und hörst wie andere sich und dich erleben.
    Ich würde auch mal in deiner Nähe ein paar Zentren besuchen und sehen wo es dir am besten gefällt.

    So wie sich das für mich anhört, denke ich, du wärst im Nichiren oder Zen ganz gut aufgehoben.
    Eventuell ist auch das Diamantfahrzeug was für dich. Also im allgemeinen die tibetischen Schulen Nyingmapa, Kagyüpa, Sakyapa, Gelugpa (zu der auch der allgemein Bekannte "Dalai Lama") gehört.

    Einfach umsehen, anschaun und kuggen wo du dich wohlfühlst ;)

    Zur Mala:
    Kauf dir einfach eine schöne die dir gefällt und leg los ;) Mantras sprechen kann jeder und überall und die Mala als Zählwerk bzw auch als symbolische Wirkung dabei zu haben währenddessen kann nicht schaden ;)
    Es gibt auch Handmalas die nicht so lang sind. Die kannst du dir ums Handgelenk schnallen und überall und jederzeit Mantras sprechen damit :)
    Ich denke OM MANI PEME HUNG (OM MANI PADME HUM) ist ein schönes universelles Mantra. Ich benutze auch gerne KARMAPA CHENNO (das ist quasi das Haus- und Hofmantra im Diamantweg der Kagyüs).

    Zur Meditation:
    Einfach mal machen. Wenn dir eine Achtsamkeitsmeditation gut tut, dann mach sie so oft du magst und kannst :)
    Wenn du auf Buddhaformen meditieren möchtest würde ich eher raten, dir vorher eine Einweisung zu holen, dafür sollte man ein Zentrum besuchen :)

    Viel Spass mit all dem und viel Glück auf deinem Weg :)

    _()_

    mani-tibetan.jpg

  • Yarika
    Themenautor
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    10. Juni 2013
    • 13. Juni 2013 um 20:05
    • #5

    Vielen lieben Dank !

    Ihr habt mir sehr geholfen. Ja es ist warscheinlich zu früh um sich festzulegen, ich vertraue da mal ganz auf mein Gefühl und schau mir vorerst mal den Nichiren und Zen Buddhismus an.

    Das mit dem Mala bzw. Handmala hört sich Klasse an.

    Wegen der Meditation bleibe ich auch bei der Achtsamkeitsübung aus dem Buch :)

    Ein zemtrum zu besuchen ist bestimmt richtig, ich werde, so fern ich die Zeit finde auf jeden Fall eines besuchen !

    Vielen, vielen lieben Dank :)

    Euch allen einen schönen Tag ;)

    Yarika

  • fotost
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    • 15. Juni 2013 um 14:00
    • #6

    Liebe Grüße Yakira,

    eine der Besonderheiten des Buddhismus liegen darin, daß sich die einzelnen Schulen wegen ihrer Sonderheiten niemals bekriegt haben http://de.wikipedia.org/wiki/Religionskrieg. Wir kommen ganz gut miteinander zurecht, (egal wie albern die Meinung Anderer sein mögen :lol: ).

    Lass Dir Zeit.

    Ein Kern-Element der Lehre besteht darin. am Ende nicht irgendwelchen Lehren oder heiligen Büchern zu vertrauen, sondern nur sich selbst und den eigenen Erfahrungen.

  • Schnolsch
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    • 23. Juni 2013 um 13:26
    • #7

    Hallo Yakira^^,

    viele Wege münden in den mittleren Weg.
    Bei der Massen an Richtungen, Meinungen, Meditationsformen und, und, und, kann man fast nur eins machen:
    Sich einen Kieselstein suchen (z. B. eine Meditationsform) und damit den Grundstein für ein neues geistiges Fundament legen.
    Möglichkeiten bieten sich dir 1000e, aber erfassen kannst du eh nur eine nach der anderen und viele bauen aufeinander auf.
    Ist es überhaupt wichtig, sich für eine Richtung zu entscheiden?
    Ich habe das nicht vor, ich picke mir die buddhistischen Rosinen heraus und backe meinen eigenen Kuchen, der sicher zu einem guten Teil buddhistisch schmeckt,
    aber nicht nur.

    mit Grüßen, Schnolsch^^

  • Thubten Gawa
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    26. Juni 2013
    • 28. Juni 2013 um 12:29
    • #8
    Schnolsch:

    Ist es überhaupt wichtig, sich für eine Richtung zu entscheiden?

    Wenn man nach einiger Zeit vertieft einsteigen will, dann schon. Am Anfang, denke ich, spielt es nicht so die große Rolle. Es ist für den Anfänger sowieso am Anfang unglaublich schwer, die Feinheiten der Schulen auseinanderzuhalten. Darüber hinaus ist es zudem noch so, dass selbst in Klöstern der gleichen Ausrichtung Unterschiede in der Praxis gemacht werden. Das hängt einfach damit zusammen, dass es im Buddhismus keine "zentrale Kirche" gibt und früher die Überlieferungen von Kloster zu Kloster und von Generation zu Generation nur mündlich weitergegeben wurden.

    Oft ist es ja auch so, dass man bei der Schule bleibt, mit der man den ersten Kontakt hatte. Einen sehr schönen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es hier im Benzin Archive. Sehr lesenswert!

    Lauter im Handel und Wandel: vor geringstem Fehl auf der Hut kämpft er beharrlich weiter, Schritt um Schritt.

  • Sukha
    Gast
    • 28. Juni 2013 um 19:39
    • #9
    Thubten Gawa:

    Einen sehr schönen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es hier im Benzin Archive. Sehr lesenswert!


    Der Überblick beschränkt sich auf den Tibetischen Buddhismus.

    Liebe Yarika,

    gehe in ein Zentrum in Deiner Nähe und schau ob Du Dich dort wohl fühlst.
    Die für Dich passende Schulrichtung kommt dann von ganz alleine.
    Man trifft immer auf das, was gerade karmisch passt.

    Liebe Grüße
    Sukha

  • Schnolsch
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    31. Mai 2013
    • 1. Juli 2013 um 15:00
    • #10
    Thubten Gawa:
    Schnolsch:

    Ist es überhaupt wichtig, sich für eine Richtung zu entscheiden?

    Wenn man nach einiger Zeit vertieft einsteigen will, dann schon. Am Anfang, denke ich, spielt es nicht so die große Rolle. Es ist für den Anfänger sowieso am Anfang unglaublich schwer, die Feinheiten der Schulen auseinanderzuhalten. Darüber hinaus ist es zudem noch so, dass selbst in Klöstern der gleichen Ausrichtung Unterschiede in der Praxis gemacht werden. Das hängt einfach damit zusammen, dass es im Buddhismus keine "zentrale Kirche" gibt und früher die Überlieferungen von Kloster zu Kloster und von Generation zu Generation nur mündlich weitergegeben wurden.

    Oft ist es ja auch so, dass man bei der Schule bleibt, mit der man den ersten Kontakt hatte. Einen sehr schönen Überblick über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es hier im Benzin Archive. Sehr lesenswert!

    Für mich klingt eine Richtung nach einem Käfig.
    Ich will mich frei bewegen können.^^ Wer in diesem Käfig sitzt, darf sich dann bei jeder Kleinigkeit fragen: Ist das mit der Richtung konform?
    Und dann verwickelt man sich in Gedankenwollkneulen, interpretiert dies und das so, nein danke.

    Mit Grüßen, Schnolsch^^

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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