Hab mich nun schon mehrmals in Meditation geübt, hab aber wohl mehr Schwierigkeiten damit als gedacht.
Ich meditiere im Liegen und konzentriere mich meist auf meinem Atem, oder oft auch auf die vielen Lichtpünktchen und Gebilde die man sieht wenn man die Augen geschlossen hält. Leider drifte ich schon nach kurzer Zeit (30 sec.?) immer und immer wieder ab. Erst kommen wahllose Gedankenbruchstücke, z.b. aus meiner Kindheit oder von vergangenen Urlauben, dann werden wieder richtige Gedankengänge daraus. Wenn ichs dann merke ist es schon zu spät.
Ich bin von Haus aus ein recht nervöser Mensch und mein Verstand rattert quasi pausenlos. Kann auch z.B. Abends nicht gleich einschlafen, sondern denke meist noch ein bis zwei Stunden lang nach. Beneide da auch meine Partnerin die innerhalb von 10 min eingeschlafen ist. Ich bin offensichtlich genetisch so ausgelegt, meine Mutter und mein Großvater mütterlicherseits sind ähnlich gestrickt.
Auch versteh ich ehrlich gesagt nicht ganz wie man in der Meditation zu tieferen Verständnis oder gar Erleuchtung finden kann, wenn das Ziel doch ist an nichts zu denken? Offensichtlich hab ich hier etwas missverstanden oder gehe von falschen Annahmen aus?
Wie auch immer, würde mich über etwas Rat von Erfahreneren Teilnehmern hier wirklich sehr freuen.