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Sich lösen von den 4 Anhaftungen

  • Matthias65
  • 24. März 2013 um 10:14
  • Zum letzten Beitrag
  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 10:14
    • #1

    "Haftest Du an diesem Leben,
    bist Du kein Dharmapraktizierender.

    Haftest Du am Daseinskreislauf,
    hast Du keine Entsagung

    Haftest Du am eigenen Nutzen,
    besitzt Du kein Bodhicita

    Taucht Greifen auf,
    besitzt Du nicht die Sicht"

    Sakya Jetsün Dragba Gyältsen aus dem 12, JHR.

    In einem anderen Thread wurde behauptet, es gäbe so etwas wie ein relatives Anhaften.
    Sich lösen von den zitierten 4 Anhaftungen ist m.E. nicht relativ. Das es nicht von heute auf morgen passiert, sondern ein langfristiger Prozess ist (sein kann), der sich nach und nach durch die Praxis entwickelt, ist etwas anderes.

  • nibbuti
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    • 24. März 2013 um 10:23
    • #2

    Hi Matthias

    Sind das die vier Anhaftungen im Tibetischen Buddhismus?

    Der Buddha lehrte die vier Anhaftungen wie folgt:

    "Und was ist Anhaften, was ist der Ursprung des Anhaftens, was ist das Aufhören des Anhaftens, was ist der Weg, der zum Aufhören des Anhaftens führt? Es gibt diese vier Arten des Anhaftens:

    1. Anhaften an Sinneserleben

    2. Anhaften an Ansichten

    3. Anhaften an Regeln und Ritualen

    4. Anhaften an einer Lehre über ein Selbst.

    "Mit dem Ursprung von Begehren ist der Ursprung des Anhaftens. Mit dem Aufhören von Begehren ist das Aufhören des Anhaftens. Der Weg, der zum Aufhören des Anhaftens führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."

    Sammādiṭṭhi Sutta

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 10:28
    • #3
    Matthias65:


    In einem anderen Thread wurde behauptet, es gäbe so etwas wie ein relatives Anhaften.
    Sich lösen von den zitierten 4 Anhaftungen ist m.E. nicht relativ. Das es nicht von heute auf morgen passiert, sondern ein langfristiger Prozess ist (sein kann), der sich nach und nach durch die Praxis entwickelt, ist etwas anderes.

    Was soll relatives Anhaften sein? Es gibt mehr oder weniger oder gar kein Anhaften. Durch die Praxis wird es weniger und hört irgendwann einmal ganz auf.

    Mit Metta, mukti.


  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 10:34
    • #4
    nibbuti:

    Hi MatthiasSind das die vier Anhaftungen im Tibetischen Buddhismus?

    Ja, das Zitat ist aus dem tibetischen Buddhismus (Sekundärliteratur halt :grinsen: ).

    Ich sehe viele Gemeinsamkeiten in dem Zitat was von Dir eingestellt wurde mit "meinem" Zitat.

    Der Buddha hat ja auch gelehrt, nicht an diesem Leben und nicht am Daseinskreislauf anzuhaften.
    Die Lösung dieser beiden Arten des Anhaftens passiert wohl als Konsequenz wenn man sich von den von Dir eingestellten 4 Arten der Anhaftungen befreit.

    Mir ging es auch eher um die Frage ob es relatives Anhaften gibt.

  • Karnataka
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    • 24. März 2013 um 10:35
    • #5

    hängt man an der Gier, am Wunsch, etwas um seiner selbst willen zu besitzen, Macht, Anerkennung, Begehrt-werden, Reichtum etc., so erfährt man, dass diese Gier notwendig Leid bringt. Denn solche Gier bestimmt bald das Denken und Wohlbefinden und schon ein wenig Verlust, ein Unglück, Unrecht, Versagen etc. führen zu Sorge, Ärger und Leiden.

    Das Glück, das aus selbstloser Liebe, Altruismus, Für-andere-dasein, Selbstlosigkeit resultiert, haftet nicht an, da es gerade nicht nach dem eigenen Vorteil trachtet. Wer sich so bemüht, versucht, die Anhaftung zu überwinden. Daher sollte man solches Denken als entscheidend für die Befreiung betrachten und üben, sagt der Buddhismus,

    behaupte ich :)

  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 10:37
    • #6
    mukti:

    Was soll relatives Anhaften sein? Es gibt mehr oder weniger oder gar kein Anhaften. Durch die Praxis wird es weniger und hört irgendwann einmal ganz auf.

    Hallo mukti, das sehe ich genauso.

  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 10:39
    • #7
    Karnataka:

    hängt man an der Gier, am Wunsch, etwas um seiner selbst willen zu besitzen, Macht, Anerkennung, Begehrt-werden, Reichtum etc., so erfährt man, dass diese Gier notwendig Leid bringt. Denn solche Gier bestimmt bald das Denken und Wohlbefinden und schon ein wenig Verlust, ein Unglück, Unrecht, Versagen etc. führen zu Sorge, Ärger und Leiden.

    Das Glück, das aus selbstloser Liebe, Altruismus, Für-andere-dasein, Selbstlosigkeit resultiert, haftet nicht an, da es gerade nicht nach dem eigenen Vorteil trachtet. Wer sich so bemüht, versucht, die Anhaftung zu überwinden. Daher sollte man solches Denken als entscheidend für die Befreiung betrachten und üben, sagt der Buddhismus,

    behaupte ich :)

    Schön geschrieben Karnataka (was für ein Zungenbrecher :) ). Und wie stehst Du zu der Frage ob es so etwas gibt wie relative Anhaftung ?

  • nibbuti
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    • 24. März 2013 um 10:42
    • #8
    Matthias65:

    Das es nicht von heute auf morgen passiert, sondern ein langfristiger Prozess ist (sein kann), der sich nach und nach durch die Praxis entwickelt, ist etwas anderes.


    Laut Buddha passiert das Überwinden der Anhaftungen auch nicht von heute auf morgen, sondern kann ein langfristiger Prozess sein:

    "Ihr Bhikkhus, ich sage nicht, daß letztendliche Erkenntnis auf einmal erlangt wird. Im Gegenteil, letztendliche Erkenntnis wird durch stufenweise Übung, durch stufenweise Praxis, durch stufenweisen Fortschritt erlangt."

    "Und wie kommt da stufenweise Übung, stufenweise Praxis, stufenweiser Fortschritt zustande? Einer, der Vertrauen (in einen Lehrer) hat, besucht ihn; wenn er ihn besucht, erweist er ihm Respekt; wenn er ihm Respekt erweist, hört er genau zu; einer, der genau zuhört, hört das Dhamma; wenn er das Dhamma gehört hat, behält er es im Gedächtnis; er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er im Gedächtnis behalten hat; wenn er ihre Bedeutung untersucht, nimmt er jene Lehren reflektiv an; wenn er jene Lehren reflektiv angenommen hat, kommt Eifer in ihm auf; wenn Eifer in ihm aufgekommen ist, wendet er seinen Willen an; wenn er seinen Willen angewendet hat, ergründet er; wenn er ergründet hat, bemüht er sich; wenn er sich entschlossen bemüht, verwirklicht er mit dem Körper [8] die letztendliche Wahrheit und sieht sie, indem er sie mit Weisheit durchdringt."

    Kitagiri Sutta

    Dennoch, obwohl der Weg schrittweise ist, sollte man die Zustände in der Gegenwart betrachten:

    "Man lass' Vergangenes nicht aufersteh'n,
    Auf Künftiges man nicht die Hoffnung bau';
    Denn das Vergangene liegt hinter uns,
    Das Künftige ist noch nicht angelangt.

    Statt dessen, einsichtsvoll erkenne man,
    Was in der Gegenwart entstanden ist;

    Man wisse es und sicher sei man sich,
    Unüberwältigt, unerschütterlich.

    Bhaddekaratta Sutta

    Matthias65:

    Mir ging es auch eher um die Frage ob es relatives Anhaften gibt.


    Ich denke jede Form von Anhaften ist relativ (in einem Verhältnis) zum Objekt des Anhaftens & nicht ab-solut (los gelöst) davon.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 10:47
    • #9
    nibbuti:

    Ich denke jede Form von Anhaften ist relativ (in einem Verhältnis) zum Objekt des Anhaftens & nicht ab-solut (los gelöst) davon.

    Hallo nibbuti, kannst Du das bitte nochmal erklären wie Du das meinst ? Am besten (wenn Du möchtest) anhand von Beispielen aus dem Alltag, die verstehe ich immer noch am besten :)

  • Merkur-Uranus
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    • 24. März 2013 um 10:59
    • #10
    nibbuti:

    Der Buddha lehrte die vier Anhaftungen wie folgt:

    [i]"Und was ist Anhaften, was ist der Ursprung des Anhaftens, was ist das Aufhören des Anhaftens, was ist der Weg, der zum Aufhören des Anhaftens führt? Es gibt diese vier Arten des Anhaftens:


    2. Anhaften an Ansichten

    Würde der Buddha den Anhängern der Wiedergeburtslehre raten, sich in endlosen Diskussionen darüber zu verlieren, ob es denn Wiedergeburt gibt oder nicht? Oder würde er sagen, "wenn du ein richtiger Buddhist sein willst, dann lass den Diskussions-Quatsch und kümmere dich um die Überwindung deiner eigenen Ansichten und Konzepte?"

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 24. März 2013 um 11:03
    • #11
    Merkur-Uranus:
    nibbuti:

    Der Buddha lehrte die vier Anhaftungen wie folgt:

    [i]"Und was ist Anhaften, was ist der Ursprung des Anhaftens, was ist das Aufhören des Anhaftens, was ist der Weg, der zum Aufhören des Anhaftens führt? Es gibt diese vier Arten des Anhaftens:


    2. Anhaften an Ansichten

    Würde der Buddha den Anhängern der Wiedergeburtslehre raten, sich in endlosen Diskussionen darüber zu verlieren, ob es denn Wiedergeburt gibt oder nicht? Oder würde er sagen, "wenn du ein richtiger Buddhist sein willst, dann lass den Diskussions-Quatsch und kümmere dich um die Überwindung deiner eigenen Ansichten und Konzepte?"


    du bist ein echter zündler :D
    würde der hund den hasen fangen wenn er nicht gerade scheissen müsste?
    _()_
    .

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (24. März 2013 um 11:07)

  • nibbuti
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    • 24. März 2013 um 11:05
    • #12
    Matthias65:
    nibbuti:

    Ich denke jede Form von Anhaften ist relativ (in einem Verhältnis) zum Objekt des Anhaftens & nicht ab-solut (los gelöst) davon.

    Hallo nibbuti, kannst Du das bitte nochmal erklären wie Du das meinst ? Am besten (wenn Du möchtest) anhand von Beispielen aus dem Alltag, die verstehe ich immer noch am besten :)


    Hallo Matthias. Zum Beispiel wenn man zur Arbeit geht & Kaffee aufsetzt, verhält sich das Anhaften (nach Sinneserleben) im Verhältnis zum Objekt des Anhaftens (Kaffee). Es entsteht durch Begehren nach Geruch, Geschmack & Wirkung des Kaffee. Ändert sich der Geruch, die Wirkung oder der Geschmack des Kaffee, zB durch Verunreinigung des Wassers, Variation der Stärke oder Verbrühen, dann entsteht Dukkha im Verhältnis (relativ) zum Objekt des sinnlichen Anhaftens.

    Oder wenn ein Schüler des Buddha der Meditation nachgeht, dann schenkt derjenige dem Sinneserleben oder den Objekten des Anhaftens wenig Beachtung. Er/sie richtet die Aufmerksamkeit auf den Körper und die unmittelbaren Zustände mithilfe des Vorgangs der Ein- & Ausatmung. Während dessen steht die Aufmerksamkeit nicht im Verhältnis (nicht relativ) zu den Objekten des Anhaftens und löst sich von ihnen los.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 11:05
    • #13
    Merkur-Uranus:

    Würde der Buddha den Anhängern der Wiedergeburtslehre raten, sich in endlosen Diskussionen darüber zu verlieren, ob es denn Wiedergeburt gibt oder nicht? Oder würde er sagen, "wenn du ein richtiger Buddhist sein willst, dann lass den Diskussions-Quatsch und kümmere dich um die Überwindung deiner eigenen Ansichten und Konzepte?"

    Wenn Du, Merkur-Uranus, geschrieben hättest, würde der Buddha den Anhängern und Gegnern der Wiedergeburtslehre raten....u.s.w. dann hätte ich die Frage richtig gut gefunden oder meintest Du das auch so ?

  • Merkur-Uranus
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    • 24. März 2013 um 11:07
    • #14
    Matthias65:
    Merkur-Uranus:

    Würde der Buddha den Anhängern der Wiedergeburtslehre raten, sich in endlosen Diskussionen darüber zu verlieren, ob es denn Wiedergeburt gibt oder nicht? Oder würde er sagen, "wenn du ein richtiger Buddhist sein willst, dann lass den Diskussions-Quatsch und kümmere dich um die Überwindung deiner eigenen Ansichten und Konzepte?"

    Wenn Du, Merkur-Uranus, geschrieben hättest, würde der Buddha den Anhängern und Gegnern der Wiedergeburtslehre raten....u.s.w. dann hätte ich die Frage richtig gut gefunden oder meintest Du das auch so ?

    Natürlich sind damit alle gemeint. ;)

  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 11:12
    • #15
    nibbuti:

    Hallo Matthias. Zum Beispiel wenn man zur Arbeit geht & Kaffee aufsetzt, verhält sich das Anhaften (nach Sinneserleben) im Verhältnis zum Objekt des Anhaftens (Kaffee). Es entsteht durch Begehren nach Geruch, Geschmack & Wirkung des Kaffee. Ändert sich der Geruch, die Wirkung oder der Geschmack des Kaffee, zB durch Verunreinigung des Wassers, Variation der Stärke oder Verbrühen, dann entsteht Dukkha im Verhältnis (relativ) zum Objekt des sinnlichen Anhaftens

    Hi nibutti,
    man löst sich doch aber vom Begehren nach Geruch Geschmack & Wirkung vom Kaffee am besten wenn man (langfristig und Schritt für Schritt) komplett auf den Kaffee verzichtet, oder nicht ? In diesem Sinne gibt es für mich nicht einen relativen Verzicht auf Kaffee und daher auch keine relative Anhaftung daran.

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 11:16
    • #16
    Matthias65:


    Hi nibutti,
    man löst sich doch aber vom Begehren nach Geruch Geschmack & Wirkung vom Kaffee am besten wenn man (langfristig und Schritt für Schritt) komplett auf den Kaffee verzichtet, oder nicht ? In diesem Sinne gibt es für mich nicht einen relativen Verzicht auf Kaffee und daher auch keine relative Anhaftung daran.

    Wenn ich meinen Senf dazugeben darf:
    Je mehr der an den Kaffee angehaftet ist, desto mehr dukkha wird er erleben.
    Und der Schüler löst sich mehr oder weniger von den Objekten los, ist relativ mehr oder weniger angehaftet, aber meistens nicht absolut unangehaftet. In diesem Sinn gibt es relative Anhaftung.

    Mit Metta, mukti.


  • nibbuti
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    • 24. März 2013 um 11:23
    • #17
    Matthias65:

    man löst sich doch aber vom Begehren nach Geruch Geschmack & Wirkung vom Kaffee am besten wenn man (langfristig und Schritt für Schritt) komplett auf den Kaffee verzichtet, oder nicht ? In diesem Sinne gibt es für mich nicht einen relativen Verzicht auf Kaffee und daher auch keine relative Anhaftung daran.


    Hi Matthias. Insofern es um das Begehren an sich geht, finde ich hast du recht, aber was den kompletten Verzicht oder maßvollen (samma) Verzicht angeht, das hängt 1. vom Objekt des Anhaftens selbst ab. Da gibt es weitaus 'schlimmeres' als Kaffee oder Tee, zB Alkohol, bei dem komplette Enthaltung ratsam ist. Und 2. siehe das obige Buddhazitat und deine eigene vorausgehende Bemerkung in Hinsicht auf den stufenweisen Weg.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 11:27
    • #18
    nibbuti:

    Und 2. siehe das obige Buddhazitat und deine eigene Bemerkung in Hinsicht auf den stufenweisen Weg.

    mukti:

    Je mehr der an den Kaffee angehaftet ist, desto mehr dukkha wird er erleben.Und der Schüler löst sich mehr oder weniger von den Objekten los, ist relativ mehr oder weniger angehaftet, aber meistens nicht absolut unangehaftet. In diesem Sinn gibt es relative Anhaftung.

    Wenn als "Relation" die schrittweise Loslösung der Anhaftung verstanden wird, dann bin ich bei Euch. Dann gibt es relative Anhaftung.

    accinca: Meinst Du das auch so im Thread "Wiedergeburt..." ?

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 11:30
    • #19
    Matthias65:

    Wenn als "Relation" die schrittweise Loslösung der Anhaftung verstanden wird, dann bin ich bei Euch. Dann gibt es relative Anhaftung.

    Ja, in diesem Sinn stimmt das, ich weiß nicht wie es in dem Thread gemeint war den du Anfangs erwähnt hast. Relativ angehaftet, in Relation (Verhältnis) wozu?

    Matthias65:


    accinca: Meinst Du das auch so im Thread "Wiedergeburt..." ?

    Ich entdecke hier keinen Beitrag von accinca?

    Mit Metta, mukti.


  • Matthias65
    Gast
    • 24. März 2013 um 11:35
    • #20
    mukti:

    Ja, in diesem Sinn stimmt das, ich weiß nicht wie es in dem Thread gemeint war den du Anfangs erwähnt hast. Relativ angehaftet, in Relation (Verhältnis) wozu?

    Hallo Mukti, vielleicht äußert sich accinca ja noch dazu.

  • mukti
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    • 24. März 2013 um 11:41
    • #21
    Matthias65:


    Hallo Mukti, vielleicht äußert sich accinca ja noch dazu.

    Ach so, verstehe, accinca hat das geschrieben. Hallo auch werter Matthias.

    Mit Metta, mukti.


  • Karnataka
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    • 25. März 2013 um 12:02
    • #22
    Matthias65:
    Karnataka:

    hängt man an der Gier, am Wunsch, etwas um seiner selbst willen zu besitzen, Macht, Anerkennung, Begehrt-werden, Reichtum etc., so erfährt man, dass diese Gier notwendig Leid bringt. Denn solche Gier bestimmt bald das Denken und Wohlbefinden und schon ein wenig Verlust, ein Unglück, Unrecht, Versagen etc. führen zu Sorge, Ärger und Leiden.

    Das Glück, das aus selbstloser Liebe, Altruismus, Für-andere-dasein, Selbstlosigkeit resultiert, haftet nicht an, da es gerade nicht nach dem eigenen Vorteil trachtet. Wer sich so bemüht, versucht, die Anhaftung zu überwinden. Daher sollte man solches Denken als entscheidend für die Befreiung betrachten und üben, sagt der Buddhismus,

    behaupte ich :)

    Schön geschrieben Karnataka (was für ein Zungenbrecher :) ). Und wie stehst Du zu der Frage ob es so etwas gibt wie relative Anhaftung ?

    Hallo Matthias! Danke für den Ansporn, mir zur relativen Abhängigkeit Gedanken zu machen :)

    Hier sehe ich die unterschiedlichen Lebensbereiche und den Zugang, den man hat. Denn es geht nicht darum, in einer Höhle zu leben und jegliche Eingebundenheit zu vermeiden. Sicher gibt es aber Bereiche, wo immer wiederkehrendes Leid (Ärger, Kummer) entsteht, sodass man eine heilsame Möglichkeit schließlich sehr bezweifelt.

    Typisch für so ein Gebiet, das keine relative Abhängigkeit zulässt, wo man sich zutiefst in Gedanken verstrickt und dann am liebsten überhaupt nicht mehr involviert wäre, ist, dass der Abbruch einer solchen Verbindung eine Angst entstehen ließe. Die buddhistische Schulung des Geistes und die Meditation sollten hier weiter helfen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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