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Jhana pflegen

  • Onyx9
  • 23. März 2013 um 10:08
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    • 12. April 2013 um 00:11
    • #176
    peeter:

    Es ist vieles ausgetreten auf all den sich windenden Pfaden, aber Sati/Achtsamkeit mit Sicherheit immer wieder frisch und von hohem Nutzen.
    Sati ist wesentlich mehr. Es ist auch Erinnerung dabei.
    http://www.theravadanetz.de/frameset.html?…e/txt_sati.html
    Ein kleiner Auszug = Durch sati behalten wir den Überblick und sind in der Lage, uns an das zu erinnern, was wir sonst nur zu schnell vergessen: im gegenwärtigen Moment zu sein.
    grüsse
    an die ewige Vergänglichkeit .. ein Kommen und ein wieder Gehen .. Kreise ziehen


    knall mal einfach so meine Gedanken da rein
    Sati übend erreichen macht klar das es weder Vergehen noch Entstehen im gegenwärtigen Moment gibt.
    Erst wenn Sati verlassen wird entsteht Denken, Nachdenken, Vorurteil, Urteil.
    Jeder Schritt bis zum Urteil und danach ist unterbrechbar durch Sati. Diese Unterbrechung durch Sati führt sofort an den Ort vor dem Nachdenken.
    Durch die Technik der Meditation ist es möglich Sati nicht mehr zu erkennen, vor dem Denken sein, Sati sein.
    Wahrnehmen und Nicht-wahrnehmen, Denken und Nicht-denken. und = Jetzt an einem Ort ohne Verortung.

  • Onyx9
    Gast
    • 12. April 2013 um 06:52
    • #177

    @ no name: ich seh schon, daß du das du weitere objekte als die vier grundlegenden heranziehst ohne daß dir klar ist
    was bewusstseinsklarheit bedeutet. leider wird vipassana für laien "gelehrt" und dann glauben die leute, sie hätten etwas machtvolles in der hand.
    shikantaza wurde genau so herausgelöst und auch tib. elemente, aus neu-gierde und selbstverwirklichungs-wünschen.
    hat nichts heilsames an sich und führt nicht auf den erfolgsweg.


    Mirco: Auch auf die Gefahr hin, wiederholend mit dieser Meinung zu langweilen, kann ich nur empfehlen, Visuddhi Magga Beschreibungen zum Thema Meditation beiseite zu legen und sich auf die Sutten zu verlassen...[/quote]

  • Lux
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    • 12. April 2013 um 08:54
    • #178
    Onyx9:

    @ no name: ich seh schon, daß du das du weitere objekte als die vier grundlegenden heranziehst ohne daß dir klar ist
    was bewusstseinsklarheit bedeutet. leider wird vipassana für laien "gelehrt" und dann glauben die leute, sie hätten etwas machtvolles in der hand.
    shikantaza wurde genau so herausgelöst und auch tib. elemente, aus neu-gierde und selbstverwirklichungs-wünschen.
    hat nichts heilsames an sich und führt nicht auf den erfolgsweg.

    Mirco: Auch auf die Gefahr hin, wiederholend mit dieser Meinung zu langweilen, kann ich nur empfehlen, Visuddhi Magga Beschreibungen zum Thema Meditation beiseite zu legen und sich auf die Sutten zu verlassen...

    @ onyx9: Dein Statement ist langweilig und dazu noch übergriffig. Deine nunmehr gewohnheitsmäßigen Spekulationen wirken auf mich verstörend, ebenfalls wie viele Beiträge von dir in diesem Thread zum Thema Jhanas. Sachlichkeit und die Fähigkeit beim Thema zu bleiben ist nicht nur ein Zeichen von Konzentration.

    Deine Suada was den „Leuten“ gelehrt wird interessiert mich beim Thema Vipassana überhaupt nicht. Mach einen eigenen Thread auf oder informiere dich aus erster Hand. Um deiner Spekulatitis entgegenzukommen: samatha – vipassana, was mich betrifft.

    Was deine Meinung zum Thema Shikantaza betrifft, nein danke – kein Bedarf, bereits disqualifiziert.

    Das du Mirkos Einwurf heranziehst, macht mich dann doch neugierig. Möchtest du was beitragen zum Thema?

    Für dich: Um unser Denken, das durch die verschiedenen Formen von Dogma und Spekulation gefangen gehalten wird, zu befreien, müssen wir den Weg geistiger Übungen beschreiten, welcher ein genaues Kennenlernen unserer eigen psychischen Phänomene beinhaltet. Dabei sollen wir durch wiederholtes Üben lernen, mit unseren Geisteszuständen und Emotionen bekannter zu werden und mit ihnen in der rechten Weise umzugehen.

    Von hier: http://www.palikanon.com/diverses/vpgrshrt.html ein schöner Evergreen!

    Lesen in „Achtsamkeit“ mußte dann selber :)

  • Onda
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    • 12. April 2013 um 09:53
    • #179
    Onyx9:

    Ganz sicher nicht. Das starre Fixieren eines Punktes oder eines Objektes ist nicht buddhistische Meditation, sondern nur dem Dünkel geschuldet. (…)

    Jhana ist keine Übung. Sie können nicht eingeübt werden, denn sie unterliegen nicht persönlichen Absichten. (…)

    Wenn Du ansatzweise weißt, was Vertiefung bedeutet, dann weißt Du auch was Sati ist (…)

    Eine schönes & komprimiertes Zeugnis der völligen Inkompetenz, sich in diesen Sachen sachdienlich und wahrheitsgemäß zu äußern.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • accinca
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    • 12. April 2013 um 10:16
    • #180
    Onda:
    Onyx9:

    Ganz sicher nicht. Das starre Fixieren eines Punktes oder eines Objektes ist nicht buddhistische Meditation, sondern nur dem Dünkel geschuldet. (…)
    Jhana ist keine Übung. Sie können nicht eingeübt werden, denn sie unterliegen nicht persönlichen Absichten. (…)
    Wenn Du ansatzweise weißt, was Vertiefung bedeutet, dann weißt Du auch was Sati ist (…)


    Eine schönes & komprimiertes Zeugnis der völligen Inkompetenz, sich in diesen Sachen sachdienlich und wahrheitsgemäß zu äußern. Onda


    Du bist aber auch gemein.

  • Elliot
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    • 12. April 2013 um 11:19
    • #181
    peeter:
    Elliot:


    Die Lehrer des Buddha hielten jeweils unterschiedliche formlose Verweilungen für die "letzte Wahrheit".
    Es ist nicht klar, ob die Lehrer des Buddha die Jhanas (also die vier körperlichen Vertiefungen) überhaupt kannten.

    Tut es not, das zu wissen ? Wir HIER und JETZ beschäftigen uns damit. ...


    Vielleicht insofern, als dass ab und zu die Behauptung auftaucht, die Lehrer des Buddha hätten auch schon "das Pflegen der vier Jhanas" (sammasamadhi) gelehrt, was ja bekanntlich nicht zur Befreiung führe.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Elliot
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    • 12. April 2013 um 11:20
    • #182
    sarvamitra:
    Zitat

    Elliot hat geschrieben:Ok, ich habe es stark verkürzt. Dennoch: Bei all den vielfältigen Yoga-Philosophien läuft es immer darauf hinaus, dass entweder eine "Wesenhaftigkeit" (Atman, Brahma, Purusha, ...) oder eine "(Seelen-)Substanz" (Brahman, Prakriti, ...) als "letzte (und auffindbare) Wahrhaftigkeit" gelten.


    Ich glaub bei Dir steht "Yoga-Philosophien" für Religionen/Philosophien des alten Indiens.


    Ja, genau, am ehesten das, was auch "Die sechs orthodoxen Darshanas" genannt wird.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Elliot
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    • 12. April 2013 um 11:34
    • #183
    Onyx9:

    @ elliot: es ist möglich, das hier eher der bewusstseinszustand beschrieben wird als der gemütszustand
    und es sich doch um die ersten körperlichen vertiefungen handelt.

    "Von Form (erfüllt) sieht man Formen: dies ist die erste Erlösung.
    Während man innerlich Form nicht wahrnimmt, sieht man äußerlich Form: dies ist die zweite Erlösung.
    Man ist nur zum Schönen entschlossen: dies ist die dritte Erlösung.
    Mit dem völligen Überwinden der Formwahrnehmung, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung... ( M77 )"

    "Man ist nur zum Schönen entschlossen" könnte z.b. auf den Gemütszustand der Glückseeligkeit hindeuten.


    Was genau das erste Jhana ausmacht, wird ja sehr detailliert gesagt:

    Zitat

    "Freund, was ist die erste Vertiefung?"

    "Freund, da tritt ein Bhikkhu ganz abgeschieden von Sinnesvergnügen, abgeschieden von unheilsamen Geisteszuständen, in die erste Vertiefung ein, die von anfänglicher und anhaltender Hinwendung des Geistes begleitet ist, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Abgeschiedenheit entstanden sind. Dies nennt man die erste Vertiefung."

    "Freund, wieviele Faktoren hat die erste Vertiefung?"

    "Freund, die erste Vertiefung hat fünf Faktoren. Wenn da ein Bhikkhu in die erste Vertiefung eingetreten ist, treten anfängliche Hinwendung des Geistes, anhaltende Hinwendung des Geistes, Verzückung, Glückseligkeit und Einspitzigkeit des Geistes auf. Auf diese Weise hat die erste Vertiefung fünf Faktoren."

    "Freund, wieviele Faktoren sind in der ersten Vertiefung überwunden, und wieviele Faktoren sind darin enthalten?"

    "Freund, in der ersten Vertiefung sind fünf Faktoren überwunden und fünf Faktoren sind darin enthalten. Wenn da ein Bhikkhu in die erste Vertiefung eingetreten ist, ist Sinnesbegierde überwunden, Übelwollen ist überwunden, Trägheit und Mattheit ist überwunden, Rastlosigkeit und Gewissensunruhe ist überwunden und Zweifel ist überwunden; und es treten anfängliche Hinwendung des Geistes, anhaltende Hinwendung des Geistes, Verzückung, Glückseligkeit und Einspitzigkeit des Geistes auf. Auf diese Weise sind in der ersten Vertiefung fünf Faktoren überwunden und fünf Faktoren sind darin enthalten." (MN 43)

    Alles anzeigen


    Für das Verweilen in Leerheit ist es nun beispielsweise erforderlich, die "merkmallose Konzentration" zu entwickeln:

    Zitat

    "Jedoch, Ānanda, es gibt dieses Verweilen, das vom Tathāgata entdeckt wurde: innerlich in Leerheit einzutreten und darin zu verweilen, indem man allen Merkmalen keine Aufmerksamkeit widmet ( sabbanimittānaṃ amanasikārā )." (MN 122)


    Eine andere Bezeichnung dafür ist "merkmallose Herzensbefreiung":

    Zitat

    "Freund, wieviele Bedingungen gibt es für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung?"

    "Freund, es gibt zwei Bedingungen für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung: Nichtbeachtung aller Merkmale ( sabbanimittānañca amanasikāro ) und Beachtung des merkmallosen Elements. Dies sind die zwei Bedingungen für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung." (MN 43)


    Und dann ist halt die Frage, ob diese "merkmallose Konzentration" wirklich bereits auch immer alle 10 Kriterien der ersten Vertiefung (siehe oben) erfüllt.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Elliot
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    • 12. April 2013 um 11:40
    • #184
    peeter:

    Muss es immer ein Objekt sein .. ausser dem Atem ? Ist die einsgerichtete Meditation nicht wiederum eine Art Anhaften an Etwas und "lenkt" im Endeffekt von der Stille der Meditation ab? Und ist es nicht angebrachter, irgendwann einfach auf ein Objekt zu verzichten, um dann sozusagen "frei" zu meditieren ?


    Ab der zweiten Vertiefung ist das ja auch so:

    Zitat

    Mit der Stillung der anfänglichen und anhaltenden Hinwendung des Geistes (zum Meditationsobjekt) tritt er in die zweite Vertiefung ein, die innere Beruhigung und Einheit des Herzens ohne anfängliche und anhaltende Hinwendung des Geistes enthält, und verweilt darin, mit Verzückung und Glückseligkeit, die aus der Konzentration entstanden sind. (MN 141)


    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • SpringMode5708
    Gast
    • 12. April 2013 um 12:05
    • #185
    peeter:

    Der Atem ist nicht in dem Sinne ein Objekt, sondern etwas, was dich "leitet".
    Zu dem du automatisch zurückkehrst, wenn die Konzentration nachlässt. Und es ist eine Art Verweilen.
    Und so was wie ein sicherer Hafen, von dem dein Schiff der Konzentration wieder in "See" sticht .
    Leitet ist nicht wirklich das rechte Wort,...


    Das ist genau die Funktion des Objektes der Meditation.
    Sobald ich merke, dass die geistige Aufmerksamkeit abgewandert ist,
    entspanne ich und gehe mit der Aufmerksamkeit dahin zurück.

    Das geschieht aber ganz und gar nicht automatisch.
    Automatisch, wenn man dieses Wort in diesem Zusammen-
    hang benutzen möchte, ist eher das andere, das Abschweifen.
    Das mit dem 'von dem aus man in See sticht' kann ich auch
    nicht unterschreiben.

    :) Gruß

  • Noreply
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    • 12. April 2013 um 12:16
    • #186
    Elliot:

    "Jedoch, Ānanda, es gibt dieses Verweilen, das vom Tathāgata entdeckt wurde: innerlich in Leerheit einzutreten und darin zu verweilen, indem man allen Merkmalen keine Aufmerksamkeit widmet ( sabbanimittānaṃ amanasikārā )." (MN 122)


    Da hab ich das vor Jahren schon gekonnt und gelernt und geübt und habe dann dem ganzen Wirrnissen der Meister zugehört und glaubte: Sowie ich das mache ist das falsch.
    Dabei war das für mich, ohne Buddhismus, vollkommen richtig und das Leben war ohne das ganze Wissen gut und richtig.
    Aber ich mußte natürlich von Weg abkommen, doch genau das bringt mich, ohne Zweifel, auf meinen Weg zurück.
    Mindestens zwanzig Jahre Umwege. :D:D:D

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 12. April 2013 um 15:34
    • #187
    Onyx9:

    leider wird vipassana für laien "gelehrt"

    Also, ich finde es eine sehr gute Sache, wenn Laien auch in Vipassana unterichtet werden. Die birmaische Meditationsbewegung, schon in ihren Anfängen mit Ledi Sayadaw, hat hier eine Vorreiterrolle übernommen. Sehr heilsam. Ich kann nicht verstehen, wie man dies nicht sehen kann.

    Onyx9:

    Das starre Fixieren eines Punktes oder eines Objektes ist nicht buddhistische Meditation, sondern nur dem Dünkel geschuldet.


    Falls ich dich hier richtig verstehe, dann ist dies schon eine sehr komische Aussage. Die Konzentration auf ein Objekt ist sicherlich, und richtigerweise, Bestandteil der buddhistischen Meditation.

    Auch auf die Gefahr hin, wiederholend mit dieser Meinung zu langweilen, kann ich nur empfehlen, Vimalaramsis Beschreibungen zum Thema Meditation beiseite zu legen und sich auf die Sutten zu verlassen...

    :) Gruß

  • Onyx9
    Gast
    • 12. April 2013 um 17:48
    • #188
    Zitat

    Und dann ist halt die Frage, ob diese "merkmallose Konzentration" wirklich bereits auch immer alle 10 Kriterien der ersten Vertiefung (siehe oben) erfüllt.

    Viele Grüße
    Elliot

    Das versteh ich garnicht mehr.
    Auf Zen bezogen ist Nichts-Sein und Leersein eine Falle, wenn darin verweilt wird.
    Die Merkmale des ersten Jhana gibt es da nicht,
    denn das gehört ja zu den unkörperlichen.
    Ich würde eher so sagen: es ist die Frage, ob sich diese merkmallose Konzentration als Tor zur Herzensbefreiung nur enfaltet, wenn alle Kriterien der körperlichen Vertiefungen erfüllt wurden.

    Auch Zen geht ja über die körperlichen Vertiefungen zu den nichtkörperlichen bis hin zum Erlöschen.

    Hab ich was missverstanden, Elliot ?

  • Onyx9
    Gast
    • 12. April 2013 um 21:16
    • #189

    Nibbuti hat mal was gepostet,
    das für den Lauf über die körperlichen Vertiefungen spricht:
    http://www.palikanon.com/angutt/a10_001_020.html
    hier über die Sittlichkeit.

  • Onyx9
    Gast
    • 12. April 2013 um 21:22
    • #190

    @ buddhagosa:

    Vipassana ohne Samadhi und pañña is nicht. Da kann man noch so angestrengt hinstarren oder sich Vorstellungen machen.

    Es ist auch erstmal nicht Konzentration auf ein Objekt , sondern Sati . Die Konzentrationskraft des Samadhi, von der die Rede ist, geht immer mit pañña und Hellblick

    einher.

    Dann erst machen andere Objekte Sinn. Die dienen der Untersuchung, ergo der Ablösung. Dann erst ist es Vipassana.

    Nur m.M. _()_

  • Onyx9
    Gast
    • 12. April 2013 um 22:27
    • #191
    Zitat

    "Von Form (erfüllt) sieht er Formen: dies ist die erste Richtung. Während er innerlich Formen nicht wahrnimmt, sieht er äußerlich Formen: dies ist die zweite Richtung. Er entschließt sich nur zum Schönen: dies ist die dritte Richtung. Mit dem völligen Überwinden der Formwahrnehmung, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung der Sinneseinwirkung, mit Nichtbeachtung der Vielheitswahrnehmung, indem er sich vergegenwärtigt 'Raum ist unendlich', tritt er in das Gebiet der Raumunendlichkeit ein und verweilt darin: dies ist die vierte Richtung. Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Raumunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'Bewußtsein ist unendlich', tritt er in das Gebiet der Bewußtseinsunendlichkeit ein und verweilt darin: dies ist die fünfte Richtung. Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Bewußtseinsunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'da ist nichts', tritt er in das Gebiet der Nichtsheit ein und verweilt darin: das ist die sechste Richtung. Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Nichtsheit tritt er in das Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung ein und verweilt darin: dies ist die siebte Richtung. (MN 137)


    Doch ( ? ) Elliot, hier werden die Geistzustände der Jhana und der unkörperlichen Konzentrationsstufen beschrieben.

    Die Unkörperlichen scheinen alle zu vier ( samma samadhi ) zu gehören, es sind vielleicht keine "weiteren Vertiefungen", sondern Bewusstseinszustände,
    die aus dem Vierten resultieren.

    Buddhas Lehrer kannten warscheinlich diese Dinge, sie waren "nur" nicht erwacht. Ich glaube, daß das Bestreben dieser Yogis ist, sich leer zu machen
    um mit Atman zu verschmelzen, so wie die Mystiker. Es ist auch interessant, daß ayatana ( Endung d. Unkörperlichen ) als eine art Verweilort ( das gebiet des...) gesehen wird.
    und dass nibbana auch als ayatana bezeichnet wird, jedenfalls steht das hier:http://www.dhamma-dana.de/buecher/Worter…alibegriffe.pdf

    Die Erwähnung der Lehrer und deren "Gebiete" geschieht zur Abgrenzung . Der Buddhismus hat ein anderes "Ansinnen".

    Liebe Grüße nach H.
    Bleib gesund !

  • Onyx9
    Gast
    • 12. April 2013 um 22:36
    • #192

    Onyx kann übrigens jede/r korrigieren. Gerne !!!
    Auch Onda mit "intellektueller Redlichkeit". :D
    Oder vielleicht mit ein bischen geläuterten Intellekt ( bischen 1.Jhana ? ) :lol:

  • Elliot
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    • 13. April 2013 um 08:10
    • #193
    Onyx9:
    Zitat

    "Von Form (erfüllt) sieht er Formen: dies ist die erste Richtung. Während er innerlich Formen nicht wahrnimmt, sieht er äußerlich Formen: dies ist die zweite Richtung. Er entschließt sich nur zum Schönen: dies ist die dritte Richtung. Mit dem völligen Überwinden der Formwahrnehmung, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung der Sinneseinwirkung, mit Nichtbeachtung der Vielheitswahrnehmung, indem er sich vergegenwärtigt 'Raum ist unendlich', tritt er in das Gebiet der Raumunendlichkeit ein und verweilt darin: dies ist die vierte Richtung. Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Raumunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'Bewußtsein ist unendlich', tritt er in das Gebiet der Bewußtseinsunendlichkeit ein und verweilt darin: dies ist die fünfte Richtung. Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Bewußtseinsunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'da ist nichts', tritt er in das Gebiet der Nichtsheit ein und verweilt darin: das ist die sechste Richtung. Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Nichtsheit tritt er in das Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung ein und verweilt darin: dies ist die siebte Richtung. (MN 137)


    Doch ( ? ) Elliot, hier werden die Geistzustände der Jhana und der unkörperlichen Konzentrationsstufen beschrieben.


    Ab der vierten Richtung, das sind die formlosen oder "friedvollen" Verweilungen:

    Zitat

    ...Mit dem völligen Überwinden der Formwahrnehmung, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung der Sinneseinwirkung, mit Nichtbeachtung der Vielheitswahrnehmung, indem er sich vergegenwärtigt 'Raum ist unendlich', tritt er in das Gebiet der Raumunendlichkeit ein und verweilt darin: dies ist die vierte Richtung.

    Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Raumunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'Bewußtsein ist unendlich', tritt er in das Gebiet der Bewußtseinsunendlichkeit ein und verweilt darin: dies ist die fünfte Richtung.

    Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Bewußtseinsunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'da ist nichts', tritt er in das Gebiet der Nichtsheit ein und verweilt darin: das ist die sechste Richtung.

    Mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Nichtsheit tritt er in das Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung ein und verweilt darin: dies ist die siebte Richtung. (MN 137)

    "Es ist möglich, Cunda, daß da irgendein Bhikkhu mit dem völligen Überwinden der Formwahrnehmung, mit dem Verschwinden der Wahrnehmung der Sinneseinwirkung, mit Nichtbeachtung der Vielheitswahrnehmung, indem er sich vergegenwärtigt 'Raum ist unendlich', er in das Gebiet der Raumunendlichkeit eintritt und darin verweilt. Er könnte denken: 'Ich verweile in Selbstentsagung.' Aber diese Erreichungszustände sind nicht das, was in der Disziplin des Edlen 'Selbstentsagung' genannt wird; diese werden in der Disziplin des Edlen 'friedvolle Verweilungen' genannt."

    "Es ist möglich, Cunda, daß da irgendein Bhikkhu mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Raumunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'Bewußtsein ist unendlich', er in das Gebiet der Bewußtseinsunendlichkeit eintritt und darin verweilt. Er könnte denken: 'Ich verweile in Selbstentsagung.' Aber diese Erreichungszustände sind nicht das, was in der Disziplin des Edlen 'Selbstentsagung' genannt wird; diese werden in der Disziplin des Edlen 'friedvolle Verweilungen' genannt."

    "Es ist möglich, Cunda, daß da irgendein Bhikkhu mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Bewußtseinsunendlichkeit, indem er sich vergegenwärtigt 'da ist nichts', er in das Gebiet der Nichtsheit eintritt und darin verweilt. Er könnte denken: 'Ich verweile in Selbstentsagung.' Aber diese Erreichungszustände sind nicht das, was in der Disziplin des Edlen 'Selbstentsagung' genannt wird; diese werden in der Disziplin des Edlen 'friedvolle Verweilungen' genannt."

    "Es ist möglich, Cunda, daß da irgendein Bhikkhu mit dem völligen Überwinden des Gebiets der Nichtsheit in das Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung eintritt und darin verweilt. Er könnte denken: 'Ich verweile in Selbstentsagung.' Aber diese Erreichungszustände sind nicht das, was in der Disziplin des Edlen 'Selbstentsagung' genannt wird; diese werden in der Disziplin des Edlen 'friedvolle Verweilungen' genannt." (MN 8 )

    Alles anzeigen


    Dieses Verweilen an sich ist aber nicht Befreiung:

    Zitat

    Dann ging ich zu Āḷāra Kālāma und fragte ihn: 'Freund Kālāma, auf welche Weise verkündest du, daß du durch eigene Verwirklichung mit höherer Geisteskraft in dieses Dhamma eintrittst und darin verweilst?' Als Antwort erklärte er das Nichtsheit-Gebiet. ... Aber es wurde mir klar: 'Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zum Nibbāna, sondern nur zum Wiedererscheinen im Nichtsheit-Gebiet.' Weil ich mit jenem Dhamma nicht zufrieden war, ließ ich es zurück und ging fort."

    Dann ging ich zu Uddaka Rāmaputta und fragte ihn: 'Freund, auf welche Weise verkündete Rāma, daß er durch eigene Verwirklichung mit höherer Geisteskraft in dieses Dhamma eintrat und darin verweilte?' Als Antwort erklärte Uddaka Rāmaputta das Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung." ... Aber es wurde mir klar: 'Dieses Dhamma führt nicht zur Ernüchterung, zur Lossagung, zum Aufhören, zum Frieden, zur höheren Geisteskraft, zur Erleuchtung, zum Nibbāna, sondern nur zum Wiedererscheinen im Gebiet von Weder-Wahrnehmung-Noch-Nichtwahrnehmung.' Weil ich mit jenem Dhamma nicht zufrieden war, ließ ich es zurück und ging fort." (MN 100)


    Was haben aber nun die ersten drei Richtungen mit den vier körperlichen Vertiefungen ( Jhanas ) zu tun?

    Zitat

    "Von Form (erfüllt) sieht er Formen: dies ist die erste Richtung. Während er innerlich Formen nicht wahrnimmt, sieht er äußerlich Formen: dies ist die zweite Richtung. Er entschließt sich nur zum Schönen: dies ist die dritte Richtung. (MN 138)


    Das ist nicht sammasamadhi.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Buddhaghosa
    Gast
    • 13. April 2013 um 09:08
    • #194
    Onyx9:

    @ buddhagosa:

    Vipassana ohne Samadhi und pañña is nicht. Da kann man noch so angestrengt hinstarren oder sich Vorstellungen machen.


    Vipassana ist panna. Aber du sprachst in der von mir zitierten Aussage generell von buddhistischer Meditation. Nicht von Vipassana. Und darauf habe ich mich bezogen.

    Gruß
    Florian

  • Onyx9
    Gast
    • 13. April 2013 um 12:15
    • #195

    Elliot:

    Zitat

    Das ist nicht sammasamadhi.

    "Wiederum, Udāyin, habe ich meinen Schülern den Weg zur Entfaltung der acht Erlösungen [4] verkündet.MN77

    " Elf Tore zum Todlosen "http://www.palikanon.de/majjhima/m052n.htm</a><br>

    aber nur durch :

    "Freund, es gibt zwei Bedingungen für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung: Nichtbeachtung aller Merkmale ( sabbanimittānañca amanasikāro ) und Beachtung des merkmallosen Elements. Dies sind die zwei Bedingungen für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung." (MN 43)

  • accinca
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    • 13. April 2013 um 13:50
    • #196
    Onyx9:


    "Wiederum, Udāyin, habe ich meinen Schülern den Weg zur Entfaltung der acht Erlösungen [4] verkündet.MN77
    " Elf Tore zum Todlosen "http://www.palikanon.de/majjhima/m052n.htm</a><br>

    aber nur durch :

    "Freund, es gibt zwei Bedingungen für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung: Nichtbeachtung aller Merkmale ( sabbanimittānañca amanasikāro ) und Beachtung des merkmallosen Elements. Dies sind die zwei Bedingungen für das Erlangen der merkmallosen Herzensbefreiung." (MN 43)

    Zwei weitere Bedingungen für das Erlenagen der merkmallosen Herzensbefreiung:
    Nicht tun des Unheilsamen und Tun des Heilsamen.

  • Onyx9
    Gast
    • 13. April 2013 um 18:00
    • #197
    Zitat

    Nicht tun des Unheilsamen und Tun des Heilsamen.

    Yup, Kleiner. Sowieso. ;)

  • accinca
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    • 13. April 2013 um 23:37
    • #198
    Onyx9:
    Zitat

    Nicht tun des Unheilsamen und Tun des Heilsamen.


    Yup, Kleiner. Sowieso. ;)


    Wußte doch das dich das freut. :)

  • Onyx9
    Gast
    • 14. April 2013 um 01:20
    • #199
    Zitat

    Wußte doch das dich das freut. :)

    Es ist ein MENSCH !- :)

  • Onyx9
    Gast
    • 14. April 2013 um 01:37
    • #200

    Mir ist heute nacht klar geworden, was der feine Unterschied zwischen einem leeren Bewusstsein ist,
    das Sinneseindrücke nicht tangiert und einem reinen Bewusstein, das Sinneseindrücke nicht tangiert.

    Wie seltsam doch, daß ein scheinbar schlichter Satz zur merkmallosen Herzensbefreiung eine solche Wirkung hat.

    Überhaupt ist alles so seltsam. Eines der seltsamsten Dinge ist, daß man meint zu kämpfen und zu ringen,
    dabei ist es garnicht so. Neben der Ego-Spur geht etwas seinen Weg, einfach so.
    Das Ego fragt und bleibt dumm, das Andere fragt nicht. Es weiß, aber es ist noch nicht ganz offenbahr.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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