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Meditieren mit Baby?

  • Lariya
  • 19. Februar 2013 um 07:45
  • Zum letzten Beitrag
  • Lariya
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    • 19. Februar 2013 um 07:45
    • #1

    Hallo,

    dann stelle ich auch gleich mal eine Frage die mich beschäftigt und bei denen hier vielleicht wer eine Idee und Umsetzungsmöglichkeit hat:

    Ich würde gerne meditieren. Aber ich weiß nicht so Recht wie ich das in den Alltag intrigieren kann. Ich habe nämlich eine kleine Tochter von fast 10 Monaten die den Alltag jeden Tag aufs Neue durcheinanderwirbelt, immer anders schläft, immer viel Aufmerksamkeit bedarf und einen Mann er arbeitet. Ich habe relativ wenig Zeit für mich selbst und im Grunde 24 Stunden die Kleine um mich und bei mir. Und scheitere somit zumindest gedanklich daran auf irgendeine Art und Weise zu meditieren. Mich hinzusetzen und längere Zeit still zu sitzen funktioniert hier eigentlich so gar nicht.

    Da sie auch noch klein ist kann ich auch (zumindest im Moment nicht) zu Meditationskursen in einem Zentrum, auch wenn ich da schon mit einem liebäugel. Dies aber auf später verschiebe wenn sie auch mal länger mit dem Papa alleine bleiben und selbstständiger ist.

    Gibt es hier vielleicht auch Mütter mit kleinen Kindern/Babys? Wenn ja, wie macht ihr das?


    Würde mich über Antworten freuen :)

  • Syia
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    • 19. Februar 2013 um 08:49
    • #2

    Kannst du nicht die Zeit ihres Mittagsschlafs für dich nutzen ?

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 19. Februar 2013 um 09:27
    • #3

    Bei mir sind die Babyzeiten eine Weile her, aber ich erinnere mich, dass man nicht so hohe Ansprüche haben darf.
    Das Händeln zwischen Gute-Mutter-Sein, Perfekt-Meditierende, gemütlicher-gepflegter Haushalt usw usf kann nur mit Mut zur Lücke funktionieren. Und wie Syia andeutet: Lücken ausnutzen.
    Ein wenig Zeit für sich braucht eine Mutter, und dann geht's weiter...
    Und die Babyzeit geht irrsinnig schnell vorbei. Und sie ist sehr wichtig für das Kind.

    Praktisch: netzwerken lernen. Die Situation, ganz allein mit der "Aufzucht" beschäftigt zu sein, ist im Grunde unnatürlich und unmenschlich. Also ist es von Vorteil, sich Freundinnen anzuwärmen, mit denen man sich mal austauschen kann. Kind mal abgeben, mit anderen Kindern spielen lassen, und dann was für sich tun. Im Gegenzug natürlich auch mal mehrere Kinder gemeinsam betreuen. Diese Abwechslung und Horizonterweiterung ist auch für das Kind von Vorteil.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • brigittefoe
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    • 19. Februar 2013 um 12:10
    • #4


    Losang Lamos Beitrag kann ich
    mich NUR anschließen !

    Liebe Grüße

    PS:
    Zum Glück hatte ich damals noch
    meine Mutter, die mir die knuddeligen Babys
    gerne und allzuoft gehütet hat . . .

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lariya
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    17. Februar 2013
    • 19. Februar 2013 um 12:52
    • #5

    Danke euch :),

    Syia: Sie macht keinen richtigen Mittagschlaf. Nicht immer. Meistens bedeutet es das ich neben ihr liegen bleiben muss weil sie sonst ständig wach wird (wir schlafen im Familienbett :) ). Meistens lese ich dann oder schau mal mit dem Handy ins Internet. Da habe ich mich auch schon ans Bett gesetzt und meditiert. Das ging ganz gut. Oder ich versuch Schlaf nachzuholen weil sie nachts manchmal gefühlte 20x wach ist (im Moment zahnt sie stark). Oder sie schläft unterwegs im Tragetuch. Das find ich allerdings immer schön, dann versuch ich mich bewusst auf das Laufen zu konzentrieren und auf die Welt um mich.

    Vermutlich habt ihr Recht das ich die "Lücken" nutzen muss.
    Netzwerken ist hier nicht so einfach, viele Freundinnen habe ich nicht und wenn arbeiten sie selbst, oder wohnen mindestens 1,5 Stunden entfernt am anderen Ende der Stadt (komme aus Berlin). Familie wohnt noch weiter weg und wär auch keine Option wenn sie in der Nähe wären. Aber sie wird ja auch älter.

    Meditieren schult ja die Achtsamkeit, gibt es denn auch Übungen die man so "machen" kann, im Alltag in kurzer Zeit? Wäre ja dann effektiv diese in den Lücken zu nutzen.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 19. Februar 2013 um 13:46
    • #6

    Naja, mit "netzwerken" meinte ich auch, die Leute, die es in der Nähe gibt, anwärmen - mit Geduld und Beharrlichkeit. Nachbarn oder andere Leute, die man irgendwo kennenlernt, auf dem Spielplatz oder beim Baby-Singkreis oder was auch immer. Viele Leute sind erfreut, wenn man sie mit ihrem Kind anspricht oder später auch einlädt, denn den meisten geht es mit ihrem Kind ja genauso wie einem selber.

    Und dann ist mir noch eingefallen: wenn man nicht unbedingt sitzen will beim Meditieren, dann hat man viele Möglichkeiten. Z.B. beim Mittagsschlaf des Kleinen im Liegen.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • nibbuti
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    • 19. Februar 2013 um 18:17
    • #7
    Lariya:

    Mich hinzusetzen und längere Zeit still zu sitzen funktioniert hier eigentlich so gar nicht.

    Würde mich über Antworten freuen :)


    Hi & willkommen Lariya

    Guck mal hier

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Lariya
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    • 22. Februar 2013 um 22:00
    • #8

    Danke euch :)

    Achtsamkeit im Alltag, in dem was ich tu das versuch ich schon immer. Manchmal ertapp ich mich schon dabei wie ich ganz bewusst bin und ganz in mir und "ganz".

    Ich glaub ich darf wirklich nicht zu große Erwartungen haben und nehmen was geht. Das mach ich also jetzt. Danke für eure Anregungen. Auch für den Link :)

  • nibbuti
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    • 22. Februar 2013 um 22:08
    • #9
    Lariya:

    gibt es denn auch Übungen die man so "machen" kann, im Alltag in kurzer Zeit? Wäre ja dann effektiv diese in den Lücken zu nutzen.


    Hi Lariya

    Wie ich das sehe, ist das Leben als Mutter oder als Vater von einem Kind schon anstrengend genug.

    Da muss man sich nicht zusätzlich einen Kopf machen, noch besondere Übungen effektiv in den knappen Alltag zu pressen.

    Aber wenn du einen Ausgleich oder Erleichterung suchst, geht das mit dem edlen achtfachen Weg, nur eben nicht immer auf die Schnelle, sondern braucht seine Zeit bis es reift.

    So wie ein Kind seine Zeit braucht bis es erwachsen & unabhängig von den Eltern ist.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
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    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (22. Februar 2013 um 22:31)

  • Kamalashila
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    • 23. Februar 2013 um 12:28
    • #10

    Hallo Lariya,

    zu diesem Thema kann ich zwei Bücher abolut empfehlen (sind gerade vor wenigen Wochen selbst Eltern geworden):

    - Ressourcen für Mütter: Praktische Hilfen für die Zeit der Schwangerschaft und das erste Jahr mit ihrem Baby - von Cassandra Vieten (Arbor Verlag)
    - Mit Kindern wachsen: Die Praxis der Achtsamkeit in der Familie - von Myla und Jon Kabat-Zin (auch Arbor Verlag)

    - im übrigen kann ich grundsätzlich die Bücher des Arbor-Veralges (und das Programm inkl. Magazin "Mit Kindern wachsen") sehr empfehlen.

    Beste Grüße

  • Lusitana
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    26. Februar 2013
    • 27. Februar 2013 um 09:07
    • #11

    Hallo Lariya,

    In der jeweiligen Babyzeit, also im ersten Jahr, gelang es mir überhaupt nicht, mich aufs Kissen zu setzen oder mich geistig irgendwie mit buddhistischen Themen konzentriert auseinanderzusetzen. Der Schlafmangel durch das viele Stillen und alles andere, was Du ja auch kennst, haben das einfach unmöglich gemacht. Das Kind/die Kinder forderten einfach meine ganze Aufmerksamkeit. Ich habe nach einiger Zeit des Haderns das dann einfach akzeptiert und eingesehen, dass es momentan einfach am wichtigsten ist, den Kindern meine Zeit und Energie zu schenken.

    Sie sind jetzt zwei und fünf. Wir haben keine Großeltern vor Ort, keinen festen Babysitter, etc. Aber vieles wird einfacher, wenn die Kinder etwas größer sind. Sie schlafen in der Regel besser, können schon in eine Betreuung gehen, können mehr Dinge selbst, usw. Und so kann ich jetzt wieder ab und an die Zeit für Meditation, das Studium von Texten, etc. finden.

    Versuche, die Zeit mit dem Baby zu genießen und jeden Moment achtsam zu sein. Es wird alles bald anders, und Du wirst wieder mehr Raum für Dich haben. So habe ich das zumindest erlebt.

    Das Buch "Mit Kindern wachsen" ist ein guter Tipp. Auch sehr gut fand ich "Von der Erziehung zur Einfühlung" von Naomi Aldort.

    Alles Gute und liebe Grüße,
    Lusitana

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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