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  1. Buddhaland Forum
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Arhat

  • Onyx9
  • 14. Februar 2013 um 19:10
  • Zum letzten Beitrag
  • accinca
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    • 21. Februar 2013 um 11:09
    • #26
    MonikaMarie1:
    accinca:


    1. 15. 9. Unmöglich ist es, und es kann nicht sein, dass ein Stromeingetretener
    sich einen anderen Meister [als den Buddha] erwählen sollte. Solche
    Möglichkeit besteht nicht. Wohl aber ist es möglich, dass ein Weltling
    sich einen anderen Meister erwählt.

    Vielleicht nicht ganz durchdacht. Denn das betraf sicher Nachfolger zu Buddhas Lebenszeit.
    Alle späteren Nachfolger mussten auf die Wiedergabe der Lehre vertrauen und auf die, die fähig waren, sie weiterzugeben. Sonst könnte ja niemand mehr seiner Lehre folgen. Oder hast Du einen "lebendig-persönlichen Draht" zum Buddha? Wir sollten all den Meistern dankbar sein, die sich die Mühe gemacht haben und weiterhin machen, uns in die Lehre einzuführen und unsere Verblendungen zu durchschlagen.
    _()_

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    Doch genau gut durchdacht.
    Das war zur Zeiten des Buddha auch nicht anders.
    Nicht jeder vertraute dem Buddha und für Anhänger anderer Schulen
    war Gotama ja auch kein Buddha sondern "der Asket Gotama".
    Auch damals hatten aber manche den Buddha nicht gleich selber
    gesehen sondern vertrauten auf die Lehre wie sie von anderen die
    welche die Lehre von ihm verstanden hatten wiedergegeben wurde.
    Nach dieser Lehre hat jeder der Stromeintritt erlangt hat auch einen
    "lebendig-persönlichen Draht" zum Buddha. Zeit und Raum spielen da
    keine Rolle. So jedenfalls die Lehre des Buddha und wie ich denke
    verhält es sich im Theravada (die ursprüngliche alte Lehre) genau so.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 21. Februar 2013 um 11:54
    • #27

    Danke, accinca.
    Damals gab es aber keine Schulen, die sich nach dem Buddha nannten und sich nach seiner Lehre ausrichteten, im Gegensatz zu heute. Die heutigen ernst zu nehmenden beziehen sich auf die Wurzeln der Lehre. Bereits direkt nach seinem Tode waren alle auf das Vertrauen angewiesen, darauf, dass das auch die Lehre ist - genau wie heute.

    Ich bin zur Lehre, zum Theravada erst durch andere Lehrer gekommen, die mit ihren Worten sozusagen den Weg bereitet haben. Bei Dir war das sicher anders, bei anderen ist es eben auch anders. Mir waren die Interpretationen sehr hilfreich. Wenn ich also heute die Lehre Buddhas als Maß nehme, doch nur deshalb, weil ich inzwischen zu ihr vorgedrungen bin, sonst könnte ich sie ja gar nicht verstehen.
    Diese strikte Ablehnung, dieser Tunnelblick sind nicht sehr hilfreich, sondern dogmatisch und an der Realität vorbei. Würde ich meiner Tochter den "Palikanon um die Ohren hauen", würde ich kein Gehör finden und könnte nicht hilfreich sein. Da gibt es für mich keinen Unterschied zwischen missionierenden Christen, Zeugen Jehovas oder missionierenden Buddhisten. Auch der Buddha hat zu verschiedenen Menschen entsprechend ihrer Fähigkeiten, die Lehre zu erkennen, gesprochen. Mit einem Kind spreche ich gemäß einem Kind, sonst klappen dessen Ohren zu.
    _()_

  • accinca
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    • 21. Februar 2013 um 12:12
    • #28

    Ich sprach ja auch nur vom Stromeintritt und was der Buddha
    von einem solchen sagte.

  • Onyx9
    Gast
    • 21. Februar 2013 um 18:36
    • #29
    accinca:

    Ich sprach ja auch nur vom Stromeintritt und was der Buddha
    von einem solchen sagte.

    Ich hoffe mal, ich bin hier nicht das Kind zu dem man wie ein Kind sprechen muss, sonst klappt es die Ohren zu :D

    Ansonsten: Der Stromeintritt ist nicht in der Lehre Buddhas zu finden,
    sondern in der Praxis nach der Lehre Buddhas. Und so wie der Sotipanna keinen Meister mehr braucht,
    so braucht er selbstverständlich auch keine Schulen mehr.
    Wer praktiziert weiß irgendwann, daß es ab einem gewissen Punkt eine natürliche
    Neigung hin zur Wahrheit ( und Freiheit ) gibt. Aus dem Pfad ergibt sich die Frucht
    und aus der Frucht- wie an einem unsichtbaren Band gezogen - der verfeinerte Pfad usw.
    Jene tiefe Gewissheit, die sich aus Freude und Stille ergibt; jene die sich aus Verzückung und Stille ergibt
    und jene, die sich aus der Erfahrung eines "noch friedvollerem " ergibt bis hin zu: " es ist getan ",
    diese Gewissheit ist in allen Traditionen zu finden.

  • Onyx9
    Gast
    • 21. Februar 2013 um 21:11
    • #30
    Zitat

    "Da, o Moggallāna, gewinnt ein Mönch durch Nichtbeachtung aller Bedingungen (*7) die bedingungslose Geistessammlung (animitta-cetosamādhi). Von ihm wissen dann jene Götter: 'Durch Nichtbeachtung aller Bedingungen weilt jener Ehrwürdige im Besitz der bedingungslosen Geistessammlung. Wenn er nun passende Behausungen bewohnt, mit edlen Freunden Umgang pflegt und die (fünf) Fähigkeiten entfaltet, so mag er jenes höchste Ziel der Heiligkeit, dem zuliebe edle Söhne gänzlich von Hause fort in die Hauslosigkeit ziehen, vielleicht noch bei Lebzeiten sich zu eigen machen, es selber erkennend und verwirklichend. In dieser Weise, Moggallāna, wissen jene Götter, ob einer mit einem Haftensrest behaftet oder von jedem Haftensrest befreit ist." (Vgl. A.VI.34)

    Ich glaube, dieser Zusatz wird auf die anderen Heiligen nicht angewandt, sondern nur auf den "vollkommenen Heiligen". Oder ?


    Darüber hinaus hab ich jetzt warscheinlich die Antwort auf meine mir selber rätselhafte Frage ( ? ) gefunden. :D

    Zitat

    A.III.21

    Nicht kann man da, Sāriputta, ohne Weiteres sagen, daß einer von diesen drei Menschen (der Körperzeuge, Erkenntnisgereifte oder Vertrauenserlöste) der höhere und erhabenere sei; denn es mag ja sein, daß derjenige Mensch, der ein Vertrauenserlöster ist, sich auf dem Pfade der Heiligkeit befindet, der Körperzeuge ein Einmalwiederkehrender oder Niewiederkehrender ist . . . Und es mag sein, daß derjenige Mensch, der ein Körperzeuge ist, sich auf dem Pfade der Heiligkeit befindet, der Vertrauenserlöste ein Einmalwiederkehrender oder Niewiederkehrender ist, der Erkenntnisgereifte ein Einmalwiederkehrender oder Niewiederkehrender ist . . . Und es mag sein, daß derjenige Mensch, der ein Erkenntnisgereifter ist, sich auf dem Pfade der Heiligkeit befindet, der Vertrauen erlöste ein Einmalwiederkehrender oder Niewiederkehrender ist, der Körperzeuge ein Einmalwiederkehrender oder Niewiederkehrender ist.

    Nach dieser Stelle also mögen diese drei Jünger entweder Einmalwiederkehrende oder Niewiederkehrende sein oder den Heiligkeitspfad (arahatta-magga) erreicht haben.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 10:34
    • #31
    Onyx9:

    ...Wer praktiziert weiß irgendwann, daß es ab einem gewissen Punkt eine natürliche
    Neigung hin zur Wahrheit ( und Freiheit ) gibt. Aus dem Pfad ergibt sich die Frucht
    und aus der Frucht- wie an einem unsichtbaren Band gezogen - der verfeinerte Pfad usw.
    Jene tiefe Gewissheit, die sich aus Freude und Stille ergibt; jene die sich aus Verzückung und Stille ergibt
    und jene, die sich aus der Erfahrung eines "noch friedvollerem " ergibt bis hin zu: " es ist getan ",
    diese Gewissheit ist in allen Traditionen zu finden.

    Genau, liebe Onyx, ab einem gewissen Punkt ist es gar nicht mehr möglich - zumindest fühlt es sich für mich so an -, sich von der Lehre abzuwenden. Der Sog ist so groß, dass er ausreicht, um die auftauchenden Hindernisse zu erkennen und sich dagegen zu entscheiden. Und das Mitgefühl ist auch groß genug, sich nicht zu überfordern und asketisch auszubrennen.
    Dennoch hören die Einsichten nicht auf, ergeben sich neue Blickwinkel, noch tiefere Sichten ... Manchmal komme ich mir vor wie ein Rohr, das von allem möglichen Staub, Schmutz, Müll befreit wurde und immer wieder nachgereinigt wird und auch noch werden muss.
    _()_ Monika

  • Onyx9
    Gast
    • 22. Februar 2013 um 18:13
    • #32

    ich bin manchmal so durcheinander, daß ich überzeugt bin: jetzt weiß ich garnichts mehr. und das ist auch so.
    seltsamerweise is aber eins drin: sei bewusst. atme. geh zurück. komischerweise geschieht das ( dann ) wie mit einem hieb.
    heute hab ich loslösung in einer sache erfahren, eine körperliche gier, sie erlosch einfach. von einer sekunde auf die andere.
    das war mir neu. das ist vielleicht das, wenn es im zen heißt: "töte die sechs räuber ( die begierden der sechs sinne ) wenn sie auf dich einstürmen
    mit einem schwertstreich. dann sind sie ruhig." ich weiß es nicht. ich hoffe nur, daß manches "drin" ist auch wenn das seil mal nicht straff gespannt ist.
    es ist auf jeden fall da. in jedem. und das ist ein großes wunder- oder gnade. schon unsere fähigkeit zu vertrauen, das sie, trotz aller
    verwirrung und verirrung da ist, ist doch ein wunder -oder gnade. und dieser sog...o mann o mann ...kann man garnix zu sagen...

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 07:50
    • #33

    Ja, ich verstehe genau, was Du meinst. Mir ging es gestern auch so. Mir ist das erste Mal in meinem Leben etwas Bestimmtes gelungen, weil ich "keine Nachsicht mit mir selbst hatte", sondern mich an die Empfehlung des Buddha hielt. Dies hatte nicht nur bei mir Wirkung, sondern sogar auch bei der Person, die damit involviert war. Das hat mich sehr gestärkt, wieder ein Meilenstein. Es lohnt sich, wirklich zu hören im Sinne von gehorchen, wenn ich etwas als richtig erkannt habe, das auch konsequent umzusetzen.

    Und auch das kenn ich, dass es einfach geschieht, abfällt, scheinbar ohne mein Zutun. Das ist eine Freude, da empfinde ich auch Gnade, weil ich es nicht erwartet habe. Ganz im Gegenteil. Und dennoch weiß ich heute, dass nichts einfach so geschieht. Es wurde (von mir) von langer Hand vorbereitet, und nun war es reif. Vielleicht war auch ein Los-Lassen da, ein Auf-Geben. Und dies eben ohne Anstrengung, ohne Wollen, einfach "ich kann nicht" oder "ich kann nicht mehr".
    _()_ Monika

  • Onyx9
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 16:12
    • #34

    ich bemerke das auch immer wieder, daß, wenn ich eine bestimmte haltung einnehme
    sich auch die haltung anderer personen verändert, sogar "das karma" scheint sich zum postiven zu wenden,
    widrigkeiten heben sich auf, ich hab dann generell "glück" was äußere umstände und personen betrifft- und das fällt mir deshalb
    besonders auf, weil mein ganzes leben bis vor ein paar jahren eher von unglück und leid geprägt war. man könnte also
    sagen, daß ich diese wendung, besonders, wenn sie ganz intensiv ist, garnicht fassen kann.
    das ist seltsam, weil es immer dann geschieht, wenn ich garnichts mehr anstrebe oder will oder plane, also wenn ich den Ego-Kram,
    die verwickelte Ballung zurückweise und ganz versunken und still bleibe, keine zuneigung oder abneigung betreibe.
    das ist äußerst seltsam. ich könnte das auch nicht aussagen in dem moment oder in diesen stunden, es ist
    eine sinnende wahrnehmung. ich hab aber mal in hara von dürkheim, in den abschnitten, die von hakuin berichten,
    davon gelesen; der satz ist der einzige, der mir dann einfällt und natürlich auch dieser sätze aus dem Pk von der heilsamen wirkensfährte
    oder wie das heißt. was immer wieder für mich mehr als erstaunlich ist, ist, daß ich da gefühl habe, daß dieser
    ganze 8 fache pfad in einer art punkt "lagert" , wie auch überhaupt die konzentration und die helligkeit und das alles.
    alles in einem punkt. und von diesem punkt geht alles aus. auch das überwinden des diskursiven, überhaupt der gegensätze.
    jetzt schwätze ich schon wieder. das ist eine meiner größten schwächen überhaupt. die lust an der kreativität und am spiel.
    aber ich muss auch sagen, daß ich null und nie mit jemanden über diese dinge spreche und dann kommt es hier raus.

  • Onyx9
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 16:21
    • #35

    es ist halt eine freude dabei. besonders, wenn jemand versteht. ein hinderniss, ja, trotzdem.
    wird sich schon irgendwann legen. aber ich hab keine ahnung was ich anstellen soll. mit meinem dojo
    bin ich ein bischen über kreuz, also nicht von den personen her, eher von der form her. irgendwas stimmt
    da nicht. eigentlich weiß ich auch was, aber ich kann bisher das dort nicht ausdrücken.
    so zieh ich halt viel alleine rum und kann oder will mit niemanden darüber reden.

  • Nashorn
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    • 23. Februar 2013 um 16:34
    • #36
    Onyx9:

    Was war nochmal der "Unterschied" zwischen einem Arhat und einem Sotapanna ?
    Gibt es da irgendwas "wichtiges" dabei ?
    Ich meine, öfters gelesen zu haben, daß ein Sotapanna für Ther. (noch) eine Art "Nelke" ist
    und der Arhat sozusagen das I-Tüpfelchen unter den Heiligen... :?:


    Die Lehre des Buddha und ihre wesentliche Bedeutung - R. G. de S. Wettimuny

    Kapitel 14
    DER PUTHUJJANA, DER SEKHA UND DER ASEKHA

    Zitat

    In der Lehre des Buddha sind drei unterschiedliche Klassen von Individuen zu finden: Der puthujjana, der sekha (Lernender) und der asekha (Ausgelernter).

    Die grundsätzlichen Unterschiede sind wie folgt:

    (1) Der puthujjana betrachtet die Dinge als „Mein“.

    (2) Der sekha weiß und erkennt, daß die Vorstellung „Mein“ falsch ist. Aber trotzdem entsteht diese Vorstellung in ihm. Deshalb betrachtet er die Dinge als „nicht-mein“.

    (3) Der asekha weiß und erkennt nicht nur, daß die Vorstellung „Mein“ falsch ist, sondern in ihm entstehen auch keinerlei Gedanken dieser Art mehr. Deshalb betrachtet er die Dinge weder als „Selbst“ noch als Nicht-Selbst.

    Der asekha ist der Arahat.

    Aus diesen drei grundverschiedenen Betrachtungsweisen entstehen alle weiteren Merkmale, die sie unterscheiden. Wir können daher die Unterschiede zwischen ihnen auch noch anders beschreiben. Der puthujjana versteht die Lehre des Buddha nicht wirklich (er sieht sie nicht); der sekha versteht sie, hat sie aber noch nicht vollständig erfahren; der asekha versteht die Lehre des Buddha nicht nur, sondern hat sie auch vollständig verwirklicht. In dem Ausmaß, in dem der sekha die Lehre erfährt oder erlebt, in dem Ausmaß versteht er sie auch besser. Sein Erkennen ist noch unvollkommen und er hat die vier Grundlagen der Achtsamkeit161) erst teilweise kultiviert (catunnam kho avuso satipa tthanam padesam bhavitatta).162) Der asekha hingegen komplett und vollständig (satipatthanam samattam bhavitatta).163 Der sekha erkennt Teile der Lehre, ohne sie zu erfahren. Aber das vollständige Erkennen und Verstehen der Lehre kommt erst mit der eigenen intuitiven Erfahrung. Von daher ist es zu erwarten, daß es verschiedene Kategorien unter den sekha gibt, bedingt durch das Ausmaß ihrer Erfahrung mit der Lehre.

    Im Samyutta Nikaya wird folgender Unterschied zwischen dem sekha und dem asekha aufgezeigt:
    „Ferner, bhikkhus, kennt ein bhikkhu, der ein sekha ist, die fünf Heilsfähigkeiten: Vertrauen, Tatkraft, Achtsamkeit, Konzentration und Weisheit. Er hat jedoch weder leibhaftige Erfahrung, noch sieht er mit durchdringender Weisheit, wo sie hinführen, ihr Höchstes, ihre Frucht und ihr Ende. ... Ein bhikkhu jedoch, der ein asekha ist, kennt die fünf Heilsfähigkeiten: Vertrauen, Tatkraft, Achtsamkeit, Konzentration und Weisheit. Er hat leibhaftige Erfahrung davon und sieht mit durchdringender Weisheit, wo sie hinführen, ihr Höchstes, ihre Frucht und ihr Ende.“164)

    Der sekha vertraut auf die Tatsache, daß die Entwicklung der fünf Heilsfähigkeiten zum Erlangen des Todlosen führt. Er steht klopfend an der Tür zu Todlosigkeit - amata dvaram ahacca titthati,165) Der asekha hingegen hat diese Fähigkeiten vollends entwickelt, hat die Todlosigkeit erreicht und hat die leibhaftige Erfahrung der Todlosigkeit. Der Arahat Sariputta hat genau das von sich behauptet. Es ist übrigens falsch zu denken, daß der puthujana die Heilsfähigkeiten besitzt - er hat sie nicht. Erst der sekha hat sie sich erworben und muß sie natürlich weiterentwickeln.166)

    Khemaka, ein anagami („Nichtwiederkehrer“, die höchste Stufe der sekha) sagt:
    „Freunde, obwohl ich in den fünf Gruppen des Ergreifens weder ein „Selbst“ noch etwas, das einem „Selbst“ zugehört, erkennen kann, bin ich kein Arahat, noch jemand, in dem die Einflüsse zerstört sind. Obwohl mir bei den fünf Gruppen des Ergreifens noch das Gefühl eines „Ich bin“ entsteht, betrachte ich es nicht als „das bin ich“. Wenn auch, Freunde, bei einem edlen Jünger die fünf niederen Fesseln beseitigt sind, verbleibt bei den fünf Gruppen des Ergreifens noch die restliche Einbildung „Ich bin“, der Wille „Ich bin“, die Neigung „Ich bin“. Sie sind noch nicht entfernt.“167)

    Der sekha ist auf dem Pfad zu Nibbana, der puthujjana hingegen nicht. Der Buddha lehrt, daß ein Individuum, sobald es den Pfad erreicht hat, sicher sein kann, Nibbana auch zu erreichen. Der sekha hat die Sicherheit ein asekha zu werden. Der asekha oder der Arahat ist den Pfad zu Ende gegangen und ist am Ziel, dem Nibbana, angekommen. Er lebt in der Erfahrung des Nibbana. Alle sekha und asekha werden als ariya bezeichnet. In der weitesten Klassifizierung haben wir daher puthujana und ariya. Ariya bedeutet Edle.

    Wir werden nun die verschiedenen Individuen, die als puthujana und ariya klassifiziert sind, genauer untersuchen.

    Es werden zwei Arten von puthujjana unterschieden:

    1) Der assutava (der nicht gehört hat). Er hat die Lehre des Buddha noch nie gehört und hat daher der Lehre nicht entsprechende Ansichten.

    2) Der anulomikaya khantiya samannagata (der in übereinstimmung ist). Er hat die Lehre gehört und ist damit einverstanden. Aber er ist nicht einfach nur einer, der die Lehre studiert hat und/oder vorgibt, ihr zu folgen. Er ist viel mehr als das, denn er macht den ernsthaften Versuch, die Lehre in sich zu verwirklichen, da er weiß, daß er sie noch nicht wirklich erkannt hat.168)

    Von diesen zwei Arten ist der assutava der häufigere.

    Es werden acht Arten von ariya unterschieden. In einer aufsteigenden Aufzählung der Perfektion sind sie:

    • Sotapattiphalasacchikiriyaya patipanno - Der für die Verwirklichung der Frucht des Stromeintritts übt.
    • Sotapanno - Der Stromeingetretene.
    • Sakadagamiphalasacchikiriyaya patiranno - Der für die Verwirklichung der Frucht des Einmalwiederkehrenden übt.
    • Sakadagami - Der Einmalwiederkehrer.
    • Anagamiphalasacchikiriyaya patiranno - Der für die Verwirklichung der Frucht des Nichtwiederkehrers übt.
    • Anagami - Der Nichtwiederkehrer.
    • Arahattaya pattipanno - Der für die Verwirklichung der Arahatschaft übt.
    • Arahat - Der Verwirklichte, der am Ziel Angekommene.

    Von diesen acht sind die ersten sieben noch keine Arahats. Sie sind noch nicht vollkommen und haben noch Arbeit vor sich. Deshalb werden sie sekha genannt (Lernende, übende). Aber sie sind alle auf dem Pfad und haben die Sicherheit, Arahats oder Vollkommene zu werden. Sie haben den Bereich des puthujana (puthujjana-bhumi) verlassen und sind in den Bereich der Edlen (ariya-bhumi) eingetreten. Der letzte und achte, der Arahat, hat alles getan, was zu tun war, hat sein Training beendet, hat das Ziel erreicht, hat die Last abgelegt, hat den vollkommenen Zustand, Nibbana erreicht. Er ist deshalb ein asekha (Ausgelernter).

    Zusammen mit dem puthujjana haben wir also neun verschiedene Arten von Individuen.169) Wenn wir die zwei Arten des puthujjana mitzählen, haben wir zehn verschiedene Arten von Individuen. Wir werden noch sehen, daß von den sieben sekha drei den Fruchtzustand erreicht (phala-labhi) haben. Das ist der sotapanna, der sakadagami und der anagami. Die restlichen vier üben sich für die Verwirklichung der entsprechenden Fruchtzustände. Sie haben den Pfad erreicht (magga-labhi), der sie zu dem entsprechenden Fruchtzustand führen wird. Auch der asekha ist ein phala-labhi. Er hat die Frucht der Arahatschaft erreicht. Die Vorstellung, daß die Erreichung der Frucht sofort von der Erreichung des Pfades gefolgt wird, ist falsch. Diese Vorstellung ist in bestimmten Kommentartexten zu finden, stimmt aber nicht mit den Sutten überein, in denen mit Bestimmtheit gesagt wird, daß der Pfad-Erreicher sich für die Verwirklichung des Fruchtzustandes übt. Daher gibt es einen zeitlichen Zwischenraum von der Pfaderreichung bis zur Fruchterreichung.

    „Hier, Freunde, entfaltet ein bhikkhu Einsicht mit vorangegangener Geistesruhe. Indem er so Einsicht mit vorangegangener Geistesruhe entfaltet, erreicht er den Pfad. Er folgt dem Pfad, entwickelt ihn und übt sich. Indem er sich so übt, lösen sich in ihm die Fesseln und die Neigungen schwinden.“170)

    Der Pfaderreicher der ersten Art wird jedoch die entsprechende Frucht in jedem Fall noch vor seinem Tode erreichen, auch wenn es nur ganz kurz davor sein sollte. Eines von zwei Dingen machen, laut den Sutten, diese Erreichung der Frucht möglich - ernsthaftes Bemühen oder die Krise des herannahenden Todes, welche den notwendigen Nachdruck für die Erreichung liefert.171)

    Im Gegensatz zum puthujjana, der immer wieder zurückfallen kann, schreitet der sekha, egal ob er Pfad- oder Fruchterreicher ist, stets in Richtung des Ziels voran.

    Der Buddha lehrt, daß die Wesen durch zehn Fesseln ans Dasein gebunden sind. Die seka, die schon bestimmte Pfadfrüchte erreicht haben, werden normalerweise in Begriffen der verschiedenen Fesseln, die sie bereits aufgelöst haben, beschrieben. Diese Fesseln sind:

    1. Persönlichkeitsansicht (sakkayaditthi)
    2. Zweifel (vicikiccha)
    3. Ausübung von Riten und Zeremonien (silabbataparamaso)
    4. Begehren von sinnlichen Vergnügungen (kamacchando)
    5. übelwollen (vyapada)
    6. Anhaften an Form (ruparago)
    7. Anhaften an Formlosigkeit (aruparago)
    8. Einbildung oder „Ich-bin-Dünkel“ (mano)
    9. Rastlosigkeit (uddhaccam)
    10. Nicht-Wissen (avijjam).

    Die ersten fünf werden als niedrige Fesseln (orambhagiyani saññojanani) und die folgenden fünf als höhere Fesseln bezeichnet (uddhambhagiyani saññojanani).172)

    Der erste Fruchterreichende wird sotapanno (Stromeingetretener) genannt.
    Er hat die ersten drei Fesseln Persönlichkeitsansicht, Zweifel und Ausübung von Riten und Zeremonien aufgelöst. Stromeingetretener (eingetreten in den sota) bedeutet, er hat den Edlen Achtfachen Pfad erreicht. Dieser Pfad wird als Strom (der zum Ziel fließt) definiert.

    „Der Strom, Sariputta ist genau dieser Edle Achtfache Pfad, nämlich Rechtes Verstehen, Rechtes Denken, Rechte Handlung, Rechte Rede, Rechter Lebensunterhalt, Rechte Bemühung, Rechte Achtsamkeit, Rechte Konzentration.“173)

    Der zweite Fruchterreichende wird sakadagami (Einmalwiederkehrer) genannt. Er hat die ersten drei Fesseln aufgelöst und Lust, Haß und Verblendung reduziert (tinnam saññojananam parikkhaya ragadosamohanam tanutta). Er hat also nicht nur die ersten drei Fesseln aufgelöst, sondern auch die vierte (Begehren nach Sinnesvergnügen) und fünfte (übelwollen) Fessel zum Teil überwunden.

    Der dritte Fruchterreichende wird anagami (Nichtwiederkehrer) genannt. Er hat die ersten fünf, also die niedrigen Fesseln komplett aufgelöst.

    Der vierte und letzte Fruchterreichende ist natürlich der Arahat.Er hat alle zehn Fesseln aufgelöst.

    Von denjenigen, die sich in der Verwirklichung der Frucht des Stromeintritts üben, gibt es zwei Arten. Der dhammanusari (der Weisheitsergebene) und der saddhanusari (der Vertrauensergebene). Diese beiden sind gerade erst von der Ebene des puthujjana in den Bereich des ariya eingetreten.

    Der dhammanusari ist von der Weisheit des Dhamma in einem gewissen Maß angezogen, während der saddhanusari durch sein festes Vertrauen am Dhamma festhält.174) Wie schon vorher erwähnt, können beide nicht sterben, ohne die Frucht des Stromeintritts zu verwirklichen, das heißt, ohne sotapanna zu werden. Der sotapanna hat maximal noch sieben Existenzen (sattakkhattum paramata) vor sich. Weiterhin ist er sich sicher, in keinem unglücklichen Bereich wieder zu erscheinen. Er wird die Sicherheit des Nibbana innerhalb dieser Zeitspanne erreichen (niyato sambodhi-parayano). Der sakadagami kehrt nur noch einmal in die sinnliche Welt zurück und erreicht dann die Auflösung des Leidens (sakideva imam lokam agantva dukkhassantam karoti). Der anagami wird, wenn er hier stirbt, direkt in den Reinen Gefilden erscheinen, und dort die Erlöschung erreichen.175)

    Es ist so wie mit einem Karren, der gerade über eine Hügelkuppe geschoben wurde und jetzt ohne weitere Mühe durch sein eigenes Gewicht hinunter rollen wird. Ebenso wird der sotapanna innerhalb von maximal sieben weiteren Leben das Nibbana verwirklichen. Jedoch ermahnt der Buddha alle sekha, sich ernsthaftig zu üben (appamadena karaniyam), um noch in diesem Leben allem dukkha ein Ende zu machen und die Arahatschaft zu erreichen. „Bhikkhus, genauso wie auch ein kleines bißchen Exkrement noch übel riecht, genauso preise ich nicht das Dasein auch für einen noch so kurzen Moment, wie es zum Fingerschnippen braucht.“176)

    Anmerkungen:

    161) Zu den vier Grundlagen der Achtsamkeit siehe Kapitel 17
    162) SN 47, 26
    163) SN 47, 27
    164) SN 48, 3
    165) SN 12, 49
    166) SN 48,18
    167) SN 22, 89
    168) AN VI, 98-101
    169) AN IX, 9
    170) AN IV, 170
    171) SN 25,1
    172) AN X, 13
    173) SN 55,5
    174) MN 70
    175) AN III, 88-89
    176) AN I, 32

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    Quelle: http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/savifadok/voll…_des_Buddha.pdf

    ... so habe ich es verstanden.

    Without knowing exactly what is meant by nibbana do not think that you understand the Buddha's teaching. (Nanavira Thera)

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 18:37
    • #37
    Onyx9:

    es ist halt eine freude dabei. besonders, wenn jemand versteht. ein hinderniss, ja, trotzdem.
    wird sich schon irgendwann legen. aber ich hab keine ahnung was ich anstellen soll. mit meinem dojo
    bin ich ein bischen über kreuz, also nicht von den personen her, eher von der form her. irgendwas stimmt
    da nicht. eigentlich weiß ich auch was, aber ich kann bisher das dort nicht ausdrücken.
    so zieh ich halt viel alleine rum und kann oder will mit niemanden darüber reden.

    Liebe Onyx, ich kann Dich sehr gut verstehen, auch dass Du sozusagen "überläufst" im doppelten Sinne. Denn vielleicht ist das jetzt der Moment, wo wieder eine bestimmte Form, die zuvor wichtig war, verlassen wird bzw. ihre Aufgabe verliert. Hab einfach weiter Vertrauen, wie Du das ja auch zeigst. Danke für Dein Vertrauen, dass Du so offen darüber schreibst. Das Quasseln ist auch eine Schwäche von mir, aber sie war mir bis vor kurzem immer dienlich. Jetzt scheint sie ihre Aufgabe erfüllt zu haben, jetzt sehe ich, dass es - für mich - besser ist zu schweigen, zumindest was meine persönliche Umgebung angeht. (gerade heute habe ich wieder das Gefühl, dass ich alle Menschen bin. Alles, was mich störte, bin ich selbst. Egal welche Verhaltensweise, alles kann ich verstehen und scheine es bereits erlebt zu haben.)

    Zur Zeit erschließt sich mir gerade, dass es nicht verwunderlich ist, warum ES sich er-schließt, warum ES sich ent-faltet. Vielleicht ist es ja bei Dir ähnlich wie bei mir. Ich erreiche eigentlich jetzt durch das Pellen meiner Zwiebelschale einen Bereich, wo die Stille und Konzentration, die Disziplin zur Umsetzung des Wissens so transparent wird, dass es verwunderlich ist, dass ES zuvor nicht gesehen werden kann, wobei auch das im Grunde nicht verwunderlich ist. Denn wenn ich mehrere Papiertüren direkt hintereinanderstelle, werden auch die für genügend Dunkelheit sorgen.
    _()_ Monika

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 23. Februar 2013 um 18:43
    • #38
    Onyx9:

    ...
    ich hab aber mal in hara von dürkheim, in den abschnitten, die von hakuin berichten,
    davon gelesen; der satz ist der einzige, der mir dann einfällt und natürlich auch dieser sätze aus dem Pk von der heilsamen wirkensfährte
    oder wie das heißt. was immer wieder für mich mehr als erstaunlich ist, ist, daß ich da gefühl habe, daß dieser
    ganze 8 fache pfad in einer art punkt "lagert" , wie auch überhaupt die konzentration und die helligkeit und das alles.
    alles in einem punkt. und von diesem punkt geht alles aus. auch das überwinden des diskursiven, überhaupt der gegensätze.
    jetzt schwätze ich schon wieder. das ist eine meiner größten schwächen überhaupt. die lust an der kreativität und am spiel.
    aber ich muss auch sagen, daß ich null und nie mit jemanden über diese dinge spreche und dann kommt es hier raus.

    Alles anzeigen

    Auch ich habe niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann. Sei also ganz unbesorgt, liebe Onyx.
    Was den "Punkt" anbelangt, so sehe ich das auch. Alles geht von diesem einen Punkt aus - wie der zündende Funke.
    _()_ Monika

  • accinca
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    • 25. Februar 2013 um 02:41
    • #39
    Nashorn:


    (3) Der asekha .... Deshalb betrachtet er die Dinge weder als „Selbst“ noch als Nicht-Selbst.


    Obwohl die Formulierung "weder als atta noch als anatta " selbst ausgedacht ist
    und nicht stimmt, kann das Erkennen der Dinge als anatta der Stromeingetretene
    hinsichtlich der Dinge (zumindest zeitweise) auch. Darin unterscheidet er sich vom asekha nicht.
    Dementsprechend heißt es daher im Anguttara:

    "Nicht möglich ist es, daß ein "Erkenntnis besitzender Mensch" (diṭṭhisampanno) glauben sollte, Freuden und Leiden seien durch einen selbst erzeugt, oder seien durch andere erzeugt, oder seien teils selbst erzeugt, teils durch andere erzeugt, oder seien nicht selbst erzeugt, sondern ursachlos entstanden, oder seien nicht durch andere erzeugt, sondern ursachlos entstanden, oder seien weder selbst erzeugt noch durch andere erzeugt, sondern ursachlos entstanden. Und warum ist dies so? Weil eben ein Erkenntnis besitzender Mensch die Ursachen und die bedingt entstandenen Erscheinungen klar durchschaut hat." A. 6. 95 bzw. 6. 2. 4. 11

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 08:52
    • #40
    accinca:


    ... Und warum ist dies so? Weil eben ein Erkenntnis besitzender Mensch die Ursachen und die bedingt entstandenen Erscheinungen klar durchschaut hat." A. 6. 95 bzw. 6. 2. 4. 11

    Ich verstehe diesen Satz so, dass eben ein Erkenntnis besitzender Mensch frei ist vom Pendeln zwischen anatta und atta, er braucht nicht mehr darüber zu reflektieren, ob oder ob nicht. Er sieht im Sinne von sehen, er hat eben durchschaut. Deshalb muss er sich darüber auch nicht mehr streiten bzw. auseinandersetzen, es sei denn, um jemanden, der das wissen will, über seine Sicht "aufzuklären", also Klarheit zu verschaffen.
    Danke, accinca.

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 19:02
    • #41
    Zitat

    Auch ich habe niemanden, mit dem ich darüber sprechen kann. Sei also ganz unbesorgt, liebe Onyx.
    Was den "Punkt" anbelangt, so sehe ich das auch. Alles geht von diesem einen Punkt aus - wie der zündende Funke.
    _()_ Monika

    Mumon Kan hat sich knarzend wieder ein bischen aufgetan.
    Manchmal brauch ich eine Prise echte Güte. Kein blödes Koan, keine Ratschläge, keine Belehrungen, nur Annahme.
    Du ist jemand, die das einfach vermitteln kann. Ich danke Dir.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 19:26
    • #42

    Wer ist eigentlich Mumon Kan?
    Monika

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 19:36
    • #43

    Eigentlich eine Koansammlung.
    „Das torlose Tor“
    Aber mir fällt der Begiff ein, wenn das dualistische Denken zumindest zeitweise zum Erliegen kommt
    und ich die Buddhanatur scheinen spüre oder bodhi datu- Mitgefühl, Gleichmut, Weisheit .

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 19:48
    • #44

    Zum Arhat möchte ich noch sagen,
    daß es nicht so vernünftig ist ein scheinbar unerreichbares Ideal
    in der Vorstellung aufzubauen,
    alle vier Heilige sind Heilige, ob sie nun nochmal wiederkehren oder nicht
    sie sind gesichert. Man kann auch nicht auf Sotipanna hinausmeditieren
    oder auf andere. Es geht nicht.
    Es ist macht Hemmung so zu denken, so zu idealisieren.
    Da bleibt man recht am Selbst hängen.
    Ansichten und Unterscheidungen, so viel gepflegt,
    sind ein großes Hemmnis für die Praxis.

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 21:17
    • #45

    Na, dann hör doch auf damit ;)

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 21:36
    • #46
    Mirco:

    Na, dann hör doch auf damit ;)


    :D Ich glaub, ich hab jetzt alles durch. Jetzt hör ich auf.

    Eine Frage hab ich noch... :grinsen:
    wenn ich Bikkhuni werde, muß ich dann den Bikkhus irgenwelche Ehrbezeugungen und Dienste erweisen ?

  • SpringMode5708
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 21:41
    • #47
    Onyx9:

    wenn ich Bikkhuni werde, muß ich dann ...


    Und wer kümmert sich dann um den Nachwuchs?

  • Onyx9
    Gast
    • 25. Februar 2013 um 22:05
    • #48
    Mirco:
    Onyx9:

    wenn ich Bikkhuni werde, muß ich dann ...


    Und wer kümmert sich dann um den Nachwuchs?


    Immer der, der blöd fragt. :)

  • Sukha
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 06:36
    • #49
    Onyx9:

    muß ich dann den Bikkhus irgenwelche Ehrbezeugungen und Dienste erweisen ?

    Zitat

    A.VIII.51 Die Gründung des Nonnenordens
    ...

    "Wenn, Ānanda, Mahā-Pajāpati Gotamī die acht wichtigen Gebote auf sich nehmen will, so möge das als ihre Weihe (upasampadā) gelten:

    Eine Nonne soll, auch wenn sie schon vor hundert Jahren die Weihe erhalten hat, selbst einen erst am selben Tage geweihten Mönch ehrerbietig begrüßen, sich vor ihm erheben, ihm den ehrfurchtsvollen Handgruß darbieten und ihm Achtung erweisen. Dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    (Das heißt dann auch vor einem z.B. 7jährigen Novizen (Samanera))

    In einer Klause, die den Mönchen nicht zugänglich ist , soll die Nonne nicht die Regenzeit antreten. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    Eine Nonne soll jeden halben Monat die Mönchsgemeinde um zwei Dinge ersuchen: um den Tag der Uposatha-Observanz und um den Besuch eines Unterweisers. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und zeitlebens nicht übertreten.

    Wenn die Nonne die Regenzeitklausur beendet hat, soll sie beiden Ordensgemeinden in dreifacher Hinsicht 'Genugtuung' geben: darüber, was man (während der Regenzeit bei ihr an Verletzungen der Ordensregeln) gesehen, gehört oder vermutet hat. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    Wenn die Nonne ein schweres Vergehen begangen hat, so soll sie vor den beiden Ordensgemeinden vierzehn Tage lang 'Sühne' tun. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    Eine Übende (sikkhamānā), die sich zwei Jahre lang in den sechs Regeln geübt hat, soll bei beiden Ordensgemeinden um die Weihe (upasampadā) nachsuchen. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    In keinerlei Weise darf die Nonne einen Mönch beschimpfen oder verleumden. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    Von heute ab ist es den Nonnen untersagt, die Mönche (mit einer Ermahnung) anzureden; nicht aber ist es den Mönchen untersagt, die Nonnen (mit einer Ermahnung) anzureden. Auch dieses Gebot soll sie ehren, achten, würdigen, hochhalten und es zeitlebens nicht übertreten.

    Wenn, Ānanda, Mahā-Pajāpati Gotamī diese acht wichtigen Gebote auf sich nehmen will, so möge das als ihre Weihe gelten."

    Alles anzeigen

    Wer noch große Probleme mit dem Ego hat**, sollte sich erst einmal von Ordination fern halten. Fängt bei den Regeln an und hört mit der "Versorgung" auf.

    Liebe Grüße
    Sukha

    ()

    ** Diese Aussage ist jetzt nicht speziell für Onyx geschrieben worden.

  • Onyx9
    Gast
    • 26. Februar 2013 um 12:48
    • #50

    Wieso, ich hab noch große Probleme mit dem Ego. :)

    Gibts nicht ne heutige Fassung ? ( Das kann doch nicht der neueste Strand sein....vielleicht ist das nur ungünstig übersetzt...vielleicht ist es andersrum... )
    Ups_ Zweifelwahn :)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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