1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Anfängerbereich

Ist das auch Meditation?

  • Chris27
  • 10. Februar 2013 um 19:48
  • Zum letzten Beitrag
  • Chris27
    Themenautor
    Punkte
    380
    Beiträge
    57
    Mitglied seit
    1. Februar 2013
    • 10. Februar 2013 um 19:48
    • #1

    Wenn man sich hinsetzt mit verschränkten Beinen und nichts bestimmtes als Objekt nimmt auch nicht den Atem verfolgt, sondern einfach so nach vorne ins leere schaut, wenn Gedanken kommen, sie nicht weiter besonders betrachtet.. und einfach so bleibt ohne Ziel, ist das irgendeine Meditationsmetode?


    Weiß nicht ob das Sinn macht, aber wenn ich damit aufhöre merke ich eine veränerung und frieden/entspannung irgendwie angenehm. Vielleicht sollte ich so weiter üben, finde die ganzen Techniken so ungewohnt und kompliziert.

  • ivette587
    Punkte
    20
    Beiträge
    3
    Mitglied seit
    10. Februar 2013
    • 10. Februar 2013 um 23:43
    • #2

    Wenns dir passt, warum denn nicht?
    vl. ist dass nur eine Einführung auf die richtige Meditation für Dich,
    wenn alle anderen Dir wirklich nicht passen.

    z.B. ich hab immer so nach großeren Prüfungen gemacht und hab mir geholfen,
    irgendwie zurückzukommen..
    ich finde auch wenn man beispielsweise auf Bus wartet, dass das auch eine Meditation ist..

    ich weiss es nicht ob Dir das hilft, ist nur meine Meinung. :)
    viel Erfolg!

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Februar 2013 um 00:27
    • #3
    Chris27:

    Wenn man sich hinsetzt mit verschränkten Beinen und nichts bestimmtes als Objekt nimmt auch nicht den Atem verfolgt, sondern einfach so nach vorne ins leere schaut, wenn Gedanken kommen, sie nicht weiter besonders betrachtet.. und einfach so bleibt ohne Ziel, ist das irgendeine Meditationsmetode?


    Weiß nicht ob das Sinn macht, aber wenn ich damit aufhöre merke ich eine veränerung und frieden/entspannung irgendwie angenehm. Vielleicht sollte ich so weiter üben, finde die ganzen Techniken so ungewohnt und kompliziert.


    Hi Chris.

    kein Problem für dem Anfang. aber eine Eigenschaft des Geistes ist es 'unterhalten' zu werden, und wenn du nur in die Leere starrst & Gedanken vorbeiziehen lässt, mag das zunächst entspannend wirken, aber auf Dauer wird gähnende Langeweile aufkommen, was wiederum ein Hindernis ist. sieh selbst.

    zB wie die Gedanken entstehen, bedingt durch was, wie sie vergehen, was bleibt usw. —

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2013 um 01:50
    • #4
    nibbuti:

    kein Problem für dem Anfang. aber eine Eigenschaft des Geistes ist es 'unterhalten' zu werden,


    Eben, das ist ja das Hindernis.

  • nyalaana
    Reaktionen
    26
    Punkte
    3.161
    Beiträge
    613
    Mitglied seit
    27. Mai 2010
    • 11. Februar 2013 um 04:43
    • #5
    Chris27:

    Wenn man sich hinsetzt mit verschränkten Beinen und nichts bestimmtes als Objekt nimmt auch nicht den Atem verfolgt, sondern einfach so nach vorne ins leere schaut, wenn Gedanken kommen, sie nicht weiter besonders betrachtet.. und einfach so bleibt ohne Ziel, ist das irgendeine Meditationsmetode?

    Ja das ist mM nach schon eine Meditationsmethode. Diese, recht grobe Beschreibung trifft auf viele Meditationsmethoden zu. Unterschiede lassen sich dann in Details festmachen. Wenn Du jetzt nicht nach einem Namen im Sinne einer der buddhistischen Traditionen suchst, ist diese, Deine Methode doch für Dich in Orndnung. Mach das doch ein paar Wochen, Monate, Jahre so. Bei mir war es so, dass ich mit der Zeit einige Veränderungen in der Meditation wahrgenommen habe, und auch zum Teil einige Sachen ausprobiert habe. Wenn Du dann nach langer Zeit feststellst, dass Du ausgeglichener, glücklicher und zufriedener geworden bist, hast Du sicher nichts falsch gemacht. Wenn Du unausgeglichener, aufbrausender, unglücklicher und unzufriedener wirst, und garkeine anderen offensichtlichen Ursachen dafür in Deinem Leben findest, dann würde ich die Meditationsmethode kritischer hinterfragen.

  • Onyx9
    Gast
    • 11. Februar 2013 um 06:54
    • #6
    Zitat

    Weiß nicht ob das Sinn macht, aber wenn ich damit aufhöre merke ich eine veränerung und frieden/entspannung irgendwie angenehm. Vielleicht sollte ich so weiter üben, finde die ganzen Techniken so ungewohnt und kompliziert.

    Womöglich findest Du "die ganzen Techniken ungewohnt und kompliziert", weil Du sie nur schnell überlegend gestreift hast.
    Nachdem was ich von Dir gelesen habe, möchtest Du schnell ein Ergebnis. Deckt sich diese Absicht und dieses Ergebnis mit der Lehre
    oder ist diese ebenso "ungewohnt und kompliziert" für Dich ? :)

  • nibbuti
    Reaktionen
    2
    Punkte
    16.352
    Beiträge
    3.211
    Mitglied seit
    23. April 2011
    • 11. Februar 2013 um 10:18
    • #7
    bel:
    nibbuti:

    kein Problem für dem Anfang. aber eine Eigenschaft des Geistes ist es 'unterhalten' zu werden,


    Eben, das ist ja das Hindernis.


    Atemmeditation & satipatthana ist auch ein 'unterhalten' des Geistes.

    Grüße

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • bel
    Gast
    • 11. Februar 2013 um 10:27
    • #8
    nibbuti:
    bel:


    Eben, das ist ja das Hindernis.


    Atemmeditation & satipatthana ist auch ein 'unterhalten' des Geistes.


    Man kann natürlich alles irgendwie falsch machen.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 11. Februar 2013 um 11:01
    • #9

    Hallo Chris,
    ich habe eigentlich selten etwas anderes und dennoch große Fortschritte gemacht. Die natürlich nur ich wahrnehmen kann oder jemand, der mich vorurteilsfrei und gut kennt. Für mich bedeutet großer Fortschritt,

    dass ich mich, mein Leiden, meine besonderen Umstände etc. nicht mehr als Mittelpunkt der Welt sehe, sondern Abstand dazu habe,
    dass ich die Texte Buddhas nicht mehr schwer zu lesen und verstehen finde,
    dass ich verstehe, was alles Leid in der Welt ist (eigentlich alles mit ein paar Bonbons zum Aushalten),
    dass ich mich friedvoll und gelassen fühle,
    dass ich erkenne, wenn und warum ich möglicherweise geschwächt und gereizt bin,
    dass ich erkenne, dass es nicht an den "vermeintlichen Anderen" liegt,
    dass ich erkenne, wenn ich nicht achtsam bin,
    dass ich erkenne, wenn ich noch nicht achtsam genug bin,
    dass ich erkenne, warum "vermeintlich Andere" mit mir in der und der Weise mit mir sprechen, umgehen etc.,
    dass ich erkenne, dass ich die Ursache für mein Leid bin und
    dass ich erkenne, dass ich es in der Hand habe, unheilsame Handlungen in heilsame zu verändern.
    Und vor allem, dass ich erkenne - egal wie schlimm es aussieht -, dass sich das wertfreie Reflektieren und wertfreie Untersuchen lohnt und zu Befreiung und damit zu Freude führt.

    Um ein Beispiel zu geben: Meine Tochter - mit der ich im übrigen eine wunderbare Beziehung habe - hat mich dennoch hin und wieder skeptisch beäugt und mir manches nicht abgenommen. Darüber war ich häufig traurig, weil ich doch aufrichtig bin und mir die Wahrheit sehr am Herzen liegt. Ihr Misstrauen ist noch ein Relikt aus der Kindheit. Und ich habe irgendwie nie ganz verstanden, warum sie mir nicht immer so vertraut. Endlich jetzt - nach zig Jahren - wird mir das Muster klar, durch das sie verunsichert wird. Ich unterdrücke ihr gegenüber Missfallen, um nicht unsere schöne Beziehung zu stören (und so geht es mir auch mit anderen geliebten Menschen). Ich spreche manchmal davon, dass ich mich nicht richtig gesehen fühle, weil ich doch "soooooo viel für den, die oder sonstwen getan habe ...". Sie hat dieselben Muster und kommt denen gerade auf die Spur. Dadurch hat sie wiederum mir geholfen, mich noch besser an- und zu durchschauen. Wenn also ich über "Andere" spreche, kommt der "Anker" ihrer Erinnerungen hoch und ihr Gespür, dass ich vielleicht auch sie damit meinen könnte. Und damit hat sie Recht.

    Nun gibt es zwei Wege (oder mehr?): Ich spreche weder über andere noch über sie, denke auch nicht mehr in diesen Kategorien von "ich will aber auch gesehen werden ..." und habe daher auch keine entsprechende Schwingung/Ausstrahlung mehr. Dieses ist dann ein Thema, dass ich mir meditativ von allen Seiten beschaue, ohne beschönigen, bewerten oder mich rausreden zu wollen. Einfach zulassen, dass ich da ein Mangelgefühl habe und dieses verabschieden kann, weil es ein altes, überholtes, längst ausgereiztes Muster ist und nur Leid erzeugt.

    Ah, welche Befreiung.

    _()_ Monika

  • mukti
    Reaktionen
    6.878
    Punkte
    72.968
    Beiträge
    13.001
    Blog-Artikel
    38
    Mitglied seit
    16. September 2010
    • 11. Februar 2013 um 13:47
    • #10
    Chris27:

    Wenn man sich hinsetzt mit verschränkten Beinen und nichts bestimmtes als Objekt nimmt auch nicht den Atem verfolgt, sondern einfach so nach vorne ins leere schaut, wenn Gedanken kommen, sie nicht weiter besonders betrachtet.. und einfach so bleibt ohne Ziel, ist das irgendeine Meditationsmetode?

    Würde mal sagen das ist ausbaufähig. Wenn man ohne Ziel, in selbstgenügsamen Glück verweilen kann und mit wachem Geist Gedanken und andere Phänomene entstehen und vergehen sieht, ohne Annehmen und Ablehnen, hat man viel erreicht.

    Mit Metta, mukti.


  • Sukha
    Gast
    • 11. Februar 2013 um 13:52
    • #11
    Chris27:

    Wenn man sich hinsetzt mit verschränkten Beinen und nichts bestimmtes als Objekt nimmt auch nicht den Atem verfolgt, sondern einfach so nach vorne ins leere schaut, wenn Gedanken kommen, sie nicht weiter besonders betrachtet.. und einfach so bleibt ohne Ziel, ist das irgendeine Meditationsmetode?

    Klar ist das auch eine Meditationsmethode.
    Die Frage ist, ob es eine "buddhistische" zum Ziel führende/zum Klarblick führende ist.

    Welche Erkenntnisse bringt Dir dies außer Entspanntheit?

    ()

  • Chris27
    Themenautor
    Punkte
    380
    Beiträge
    57
    Mitglied seit
    1. Februar 2013
    • 11. Februar 2013 um 14:27
    • #12

    Ein Gefühl von frieden und innerem angenehmer leichter euphorie.
    Ich glaube dadurch das allte erinnerungen zwischendurch hochkommen werden die verarbeitet und werden weniger es könnte ein gutes Zeichen sein?!
    Ob es irgendwohin führt weiß ich leider nicht ich dachte vielleicht klährt sich der geist dadurch und man erkennt am ende irgendwie sich selbst oder so?
    Also keine Ahnung^^

  • SpringMode5708
    Gast
    • 12. Februar 2013 um 10:21
    • #13
    Chris27:

    Ob es irgendwohin führt weiß ich leider nicht ich dachte vielleicht klährt sich der geist dadurch und man erkennt am ende irgendwie sich selbst oder so?


    Ich weiß ja nicht, wie steht's mit Deiner Lebensweise? Ohne die Grundlagen (sila) könnte der Geist nicht ruhig und/oder klar werden.

    Der Geist 'klärt' sich, in dem seine Aufmerksamkeit die 'automatischen' Programme immer wieder loslässt und mit der Aufmerksamkeit ins Hier und Jetzt zurückkehrt. Meditation ist Aktion. Eine Methode. Es ist Training. Gravierende Erfolge stellen sich nach der millionsten Wiederholung ein. Immer wieder loslassen, relaxen und zum Objekt zurück! Auch im Alltag. Die kleinen Erfolge sind täglich spürbar.

    :)

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Netzwerk Buddhismus
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.21
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download