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Schwarzes Dreieck

  • Spartiat
  • 23. Januar 2013 um 10:51
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  • Spartiat
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    23. Januar 2013
    • 23. Januar 2013 um 10:51
    • #1

    Hallo zusammen,

    mir ist gestern bei der Meditation was komisches passiert und vielleicht hat jemand von euch ne Ahnung, was es damit auf sich hat.

    Ich habe gestern Abend meditiert und bin etwas später danach ins Bett. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass die Meditation im Traum weiterging - zumindest fühlte es sich so an. Es ging in dem Traum darum, immer wieder mit dem Kopf in ein schwarzes Dreieck einzutauchen, was anscheinend nicht ganz ungefährlich war, aber ein sehr intensives positives... Gefühl hervorrief und da mich irgendjemand anleitete (oder ich ihn ?) lief es ganz gut.

    Kennt sich jemand mit der Symbolik vielleicht aus, spielt das schwarze Dreieck im tibetischen Buddhismus eine Rolle?


    Liebe Grüße!

  • brigittefoe
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    • 23. Januar 2013 um 11:18
    • #2

    Die Drei oder die Symbolik des Dreiecks
    verbindet die Dualität in etwas Höhers.

    Nichts, wovor Du Angst haben bräuchtest !

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Syia
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    • 23. Januar 2013 um 11:20
    • #3
    brigittefoe:

    Die Drei oder die Symbolik des Dreiecks
    verbindet die Dualität in etwas Höhers.

    Was ist denn "etwas Höheres" ?

  • Spartiat
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    • 23. Januar 2013 um 11:31
    • #4

    Danke brigittefoe, aber Angst habe ich nicht. War eine insgesamt positive Erfahrung, auch wenn ich heute ganz schön gerädert bin... Ich frage mich nur, ob das schwarze Dreieck event. mit einer bestimmten Person, Gottheit o.Ä. verknüpft ist. Vielleicht hat der Traum ja einen Absender... vielleicht auch nicht.

  • brigittefoe
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    • 23. Januar 2013 um 11:50
    • #5
    Syia:
    brigittefoe:

    Die Drei oder die Symbolik des Dreiecks
    verbindet die Dualität in etwas Höhers.

    Was ist denn "etwas Höheres" ?



    Das Dreieck vertritt optisch auffällig die Dreizahl.
    Das einfachste unter ihnen ist das gleichseitige Dreieck
    mit seinen drei gleichen Seitenlängen.
    Die Gleichheit aller 3 Teile spricht das Geheimnis
    der innewohnenden Einheit aus.
    Wir begreifen es meist nicht sofort und müssen die
    beschriebenen Umwege über die Vielheit der der äußeren Entwicklung gehen.
    Das dem Dreieck folgende Gebilde ist das der Vierzahl, das Quadrat.
    Man kommt zu ihm NUR über das Dreieck.
    Das aber ist für uns ein rechtwinkliges Dreieck.
    Rechtswinkligkeit ist die Erhöhung und Beachtung des erstgeborenen Poles,
    der Einheit.
    (Die Drei verbindet nicht wahllos, sondern zielgerichtet.
    Ein Pol wird erhöht. Sie richtet sich nach einer Zahl.
    Das ist archetypisch die Einheit / Eins, denn sie will Einheit erstellen !)

    Die 3 anerkennt sichtlich beide Pole, doch gliedert sie hierarchisch.
    Sie verwirklicht das "sowohl als auch"
    Geradlinigkeit (1) und Krummlinigkeit (2) verbinden sich zur neuen Einheit.
    Durch die Zielrichtung bleibt die Qualität der Eins.

    Dreiheit und Vierheit sind die beiden miteinander agierenden Pole
    unserer dreidimensionalen Körperwelt.
    Die Dreiheit entspricht dem Kreis die Vielheit dem Tetraeder (Kugel).
    Kreis und Tetraeder entstammen zwei verschiedenen Seinsebenen und beide sind Begleiter.
    Der Raumwelt (Kugel/Tetraeder) geht die Trinität (Kreis, Quadrat und Dreieck) voran.
    Die Kugel vertritt in der neuen dreidimensionalen Welt die vorangehende Trinität, der Flächner.
    In einem nächsten Akt verschmelzen die beiden neuen Pole, Kugel und Tetraeder, miteinander.


    aus die Weltformel von M. Stelzner

    Da ich selbst vor einiger Zeit einen Traum mit dem Dreieck hatte,
    fiel mir dieses Buch in die Hände, weil ich mich schlau machen wollte,
    WAS es bedeutet.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Online
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    Buddh. Richtung
    Zen
    • 23. Januar 2013 um 14:18
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    • #6
    Spartiat:

    Hallo zusammen,

    mir ist gestern bei der Meditation was komisches passiert und vielleicht hat jemand von euch ne Ahnung, was es damit auf sich hat.

    Ich habe gestern Abend meditiert und bin etwas später danach ins Bett. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass die Meditation im Traum weiterging - zumindest fühlte es sich so an. Es ging in dem Traum darum, immer wieder mit dem Kopf in ein schwarzes Dreieck einzutauchen, was anscheinend nicht ganz ungefährlich war, aber ein sehr intensives positives... Gefühl hervorrief und da mich irgendjemand anleitete (oder ich ihn ?) lief es ganz gut.

    Kennt sich jemand mit der Symbolik vielleicht aus, spielt das schwarze Dreieck im tibetischen Buddhismus eine Rolle?

    Im hinduitischen Tantra ist das Dreieck ein Symbol für den Raum und die Schöpfung von Form aus dem Chaos. Dabei wird das aufrecht stehende Dreieck ganz phallisch mit der männlichen Schöpfungsenergie (shiva) assoziiert wird während das Deieck mit der Spitze unten die weibliche Energie (shakti) symbolisiert. Gibt es im Buddhismus etwas Analoges?

  • Noreply
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    • 23. Januar 2013 um 15:29
    • #7
    Spartiat:

    Hallo zusammen,

    mir ist gestern bei der Meditation was komisches passiert und vielleicht hat jemand von euch ne Ahnung, was es damit auf sich hat.

    Ich habe gestern Abend meditiert und bin etwas später danach ins Bett. Jedoch hatte ich den Eindruck, dass die Meditation im Traum weiterging - zumindest fühlte es sich so an. Es ging in dem Traum darum, immer wieder mit dem Kopf in ein schwarzes Dreieck einzutauchen, was anscheinend nicht ganz ungefährlich war, aber ein sehr intensives positives... Gefühl hervorrief und da mich irgendjemand anleitete (oder ich ihn ?) lief es ganz gut.

    Kennt sich jemand mit der Symbolik vielleicht aus, spielt das schwarze Dreieck im tibetischen Buddhismus eine Rolle?


    Liebe Grüße!

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    Was bedeutet für Dich "Dreieck"?
    Das in die Schwärze das Dreieck eintauchen und das Üben das zu tun sehe ich als Annehmen der Vorstellung die Du bei "Dreieck " hast .
    Bei mir löst Dreieck sofort: Stabilität, genaue Struktur aus. Das Schwarze darin sagt mir: Ich weiss das es Stabil ist doch das Feld im Dreieck gibt mit die Freiheit in der Stabilität frei zu sein.
    Mit einer ähnlichen Erfahrung habe ich gelernt mir ganz zu vertrauen.
    Das schwimmen in einem Pool scheint begrenzt zu sein wenn ich die Grenzen nutze kann ich den Pool als Ozean erkennen. Kein Schön reden sondern die Welt so sehen und nehmen wie sie ist. Leidentstehung erkennen und abschneiden. Da ist ein Pool!

  • Syia
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    • 23. Januar 2013 um 16:13
    • #8
    void:

    Im hinduitischen Tantra ist das Dreieck ein Symbol für den Raum und die Schöpfung von Form aus dem Chaos. Dabei wird das aufrecht stehende Dreieck ganz phallisch mit der männlichen Schöpfungsenergie (shiva) assoziiert wird während das Deieck mit der Spitze unten die weibliche Energie (shakti) symbolisiert. Gibt es im Buddhismus etwas Analoges?

    Im Kundalini-Yoga wird das Manipura-Cakra ( Nabel-Zentrum ) als rotes, auf der Spitze stehendes Dreieck, dargestellt. Als Element wird hier Feuer zugeordnet.

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 23. Januar 2013 um 20:27
    • #9
    void:

    Im hinduitischen Tantra ist das Dreieck ein Symbol für den Raum und die Schöpfung von Form aus dem Chaos. Dabei wird das aufrecht stehende Dreieck ganz phallisch mit der männlichen Schöpfungsenergie (shiva) assoziiert wird während das Deieck mit der Spitze unten die weibliche Energie (shakti) symbolisiert. Gibt es im Buddhismus etwas Analoges?


    Im Buddhismus gibt es ja auch Yantras und Mandalas mit diesen zwei Dreiecken, die übereinander gelegt dann einen Stern ergeben. Was sie im Buddhismus aber symbolisieren, weiß ich nicht.

    Die Erklärung aus dem Hinduismus kenne ich noch etwas abgewandelt:
    Das Dreieck mit der Spitze nach oben steht für die Arbeit am oder zum Inneren (Meditation, Gesänge), das Dreieck mit der Spitze nach unten steht für die Arbeit am Außen (Karma Yoga, Charity, Alltag) . So soll es in diesem Stern die Verbindung geben zwischen Innen & Außen, Meditation & Arbeit, Selbstverwirklichung & Wohlfahrt, ... Männlich & Weiblich meinetwegen auch :), Yin & Yang, Oben & Unten etc. Zur Einheit verwoben und transzendiert. :)

    Die Farbe Schwarz würde ich persönlich in diesem Zusammenhang mit Ruhe und Tiefe assoziieren.
    Der Aspekt, dass das Eintauchen "gefährlich" sei, ist in Ordnung. Auf dem spirituellen Pfad geht es ja immerhin nicht um laxe Wellness, sondern man muss schon genau drauf achten, welchen Weg man wie beschreitet. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und ethische Disziplin das Geländer des Bodhisattva. :)

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • raterZ
    Gast
    • 23. Januar 2013 um 20:43
    • #10

    ich würd hier nicht auf externe quellen schauen, sondern versuchen durch trance oder neue träume an die information zu kommen, was das bedeutet. wenn da jmd. war, der dich angeleitet hat, dann versuch doch, diesen z.B. vor dem einschlafen zu kontaktieren.
    du kannst dich auch in den traum zurück visualisieren und ihn dann fragen.

  • Spartiat
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    • 24. Januar 2013 um 08:51
    • #11

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Ellviral:

    Was bedeutet für Dich "Dreieck"?

    Leider überhaupt nichts. :D

    Syia:

    Im Kundalini-Yoga wird das Manipura-Cakra ( Nabel-Zentrum ) als rotes, auf der Spitze stehendes Dreieck, dargestellt. Als Element wird hier Feuer zugeordnet.

    Ja, rote Dreiecke kenne ich auch aus dem Buddhismus, aber schwarze....

    Losang Lamo:

    Auf dem spirituellen Pfad geht es ja immerhin nicht um laxe Wellness, sondern man muss schon genau drauf achten, welchen Weg man wie beschreitet. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und ethische Disziplin das Geländer des Bodhisattva.

    Ja, da hast du wohl recht. :D

    raterZ:

    ich würd hier nicht auf externe quellen schauen, sondern versuchen durch trance oder neue träume an die information zu kommen, was das bedeutet. wenn da jmd. war, der dich angeleitet hat, dann versuch doch, diesen z.B. vor dem einschlafen zu kontaktieren.
    du kannst dich auch in den traum zurück visualisieren und ihn dann fragen.

    Das ist sicherlich auch ein guter Weg, denke ich, aber ich wollte mal nach Hinweisen suchen um zu gucken, auf wen ich mich denn da überhaupt einlasse - im Falle des Falles.

    .
    .
    .

    Ich habe gestern intensiv gesucht und in der Tat ein schwarzes Dreieck in einem Mandala gefunden - hier der Link.
    Es gehört zu Ekajati. Passt irgendwie.

  • raterZ
    Gast
    • 24. Januar 2013 um 21:28
    • #12

    hier das bild


    schon witzig :D

    ich hab mal von einem kartika geträumt, ohne dass ich wußte, dass es solche messer gibt, geschweige denn, die bedeutung.

  • Spartiat
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    • 25. Januar 2013 um 08:47
    • #13

    Ja, eine entzückende Erscheinung. :D

  • Pommes
    Gast
    • 25. Januar 2013 um 11:48
    • #14

    Ach du...
    Was ist das denn?

  • Sigitta
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    • 25. Januar 2013 um 12:22
    • #15

    Das ist tatsächlich eine Tara-Darstellung da wär ich auch nicht von selbst drauf gekommen ^^
    Das Leichenzertreten soll wohl die Vernichtung des Egos darstllen, aber am besten liest du einfach in wikipedia nach.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ekajati

    Wenn sich die ganze Welt ändert müssen wir auch die Veränderung der Menschen anerkennen. Behandle einen Menschen seinem Wesen und nicht deiner Erinnerung entsprechend. Jetzt

  • Spartiat
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    23. Januar 2013
    • 25. Januar 2013 um 14:07
    • #16

    Aus der englischen Wikipedia ins Deutsche.

    For discouraged or lazy practitioners, she is committed to being "an arrow of awareness" to reawaken and refresh them. For defiant or disrespectful practitioners, she is wrathful and threatening, committed to killing their egos and leading them to dharmakaya, or the ultimate realization itself. She holds in her right hand the eviscerated, dripping red heart of those who have betrayed their Vajrayana vows

    Für entmutigte oder faule Praktizierende will sie ein "Pfeil der Bewusstheit" sein, um sie wieder zu erwecken und sie zu erfrischen. Für die trotzigen und respektlosen Praktizierenden ist zornvoll, bedrohlich, darauf hinaus ihre Egos zu töten und sie zum Dharmakaya zu führen, der ultimativen Verwirklichung. Sie hält in der rechten Hand das entnommen, tropfende rote Herz derjenigen, die ihre Vajrayana-Schwüre gebrochen haben.

  • Onyx9
    Gast
    • 26. Januar 2013 um 01:48
    • #17

    Coole Sache, wa ?!

    Weißt Du, daß es zwischen Dodona, Eingang zur Totenstadt ( war ich mal ), Sparta ( war ich noch nicht ) und Delphi ( war ich mal bei Nacht )
    ein Dreiecksverhältnis zu... gibt?

    und das gibt es auch noch:

    "Diese Rechenmethode baut auf bekannten geometrischen Verfahren der Babylonier auf. Diese basieren auf der Annahme, dass ein dritter Ort gefunden werden kann, der sowohl vom Start- als auch vom Zielort auf dem Landweg direkt erreichbar ist und gemeinsam mit ihnen ein rechtwinkliges Dreieck bildet (z.B. Sparta-Athen: Stymfalia)."

    Und - wovon hast Du die letzten Nächte so geträumt ? :)

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (26. Januar 2013 um 02:02)

  • Pommes
    Gast
    • 26. Januar 2013 um 01:49
    • #18
    Onyx9:

    Coole Sache, wa ?! Und wovon hast Du die letzten Nächte so geträumt ? :)

    Hoffentlich nicht von Tara. :D

  • hedin
    Gast
    • 27. Januar 2013 um 10:07
    • #19

    Interessante wissenschaftliche Betrachtung, Geister Dämonen, Orakel...
    ...wissenschaftliche Erklärungen vs. Mystische Verklärungen.

    http://www.ladakhstudies.org/resources/Reso…RROL3schenk.pdf

    hedin

  • thigle
    Gast
    • 27. Januar 2013 um 13:23
    • #20

    Das sind eben alles die Überleibsel aus einer Zeit vor Einführung des Buddhismus in Tibet. Da sich diverser fest verankerter Götter, Geister und Dämonenglaube nicht einfach so wegzaubern ließ, entstand eben der recht überbordende 'tibetische Buddhismus' so wie wir ihn heute noch kennen als Kompromiss. Ohne diese seltsame Assimilation schamanistischen Gedankenguts hätte der Buddhismus in Tibet wohl nie Fuß gefasst. In Anbetracht der Intention dieser Assimilation mutet es mich immer etwas seltsam an, wenn manche Westler das 1:1 in ihre 'buddhistischen Praxis' übernehmen oder manche sogar glauben, der tibetische Buddhismus sei Zentrum der "buddhistischen Welt", und alles Andere sei 'niedrige Ansicht' (wie z.b. Theravada).

  • Turmalin 1
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    22. Dezember 2012
    • 27. Januar 2013 um 14:07
    • #21
    thigle:

    Das sind eben alles die Überleibsel aus einer Zeit vor Einführung des Buddhismus in Tibet. Da sich diverser fest verankerter Götter, Geister und Dämonenglaube nicht einfach so wegzaubern ließ, entstand eben der recht überbordende 'tibetische Buddhismus' so wie wir ihn heute noch kennen als Kompromiss. Ohne diese seltsame Assimilation schamanistischen Gedankenguts hätte der Buddhismus in Tibet wohl nie Fuß gefasst. In Anbetracht der Intention dieser Assimilation mutet es mich immer etwas seltsam an, wenn manche Westler das 1:1 in ihre 'buddhistischen Praxis' übernehmen oder manche sogar glauben, der tibetische Buddhismus sei Zentrum der "buddhistischen Welt", und alles Andere sei 'niedrige Ansicht' (wie z.b. Theravada).


    echt? es mutet dich seltsam an, was andere Leute tun, denken und glauben?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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