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Delog's

  • brigittefoe
  • 18. Dezember 2012 um 11:18
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  • brigittefoe
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    • 18. Dezember 2012 um 11:18
    • #1

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j…H1zU5nYxSBDp9nw

    Zur Zeit lese ich:
    Friedliches Sterben
    glückliche Wiedergeburt

    von Tulku Thondup

    darin gibt es einige Berichte über die Delogs,
    welche genau beschreiben was sie im Jenseits erleben.

    Karma Wangdzin blieb sieben Tage lang tot,
    heißt es in einem Bericht.

    7 Tage :shock: Ist so etwas möglich . . .

    Die Nahtoderfahrungen der westlichen Menschen erstrecken sich
    ja höchstens auf einige Minuten;
    in diesem Buch sind die Menschen teilweise erheblich länger "tod".

    Lange Rede, kurzer Sinn.
    Dieses Buch erzählt im Grunde das Gleiche
    wie in meiner kürzlich erworbenen Literatur:
    Wie auf Erden so im Himmel
    (Wie das Leben als Mensch das Leben im Jenseits bestimmt)
    von Beat Imhof

    Mir geht es hier um das klare reine weiße Licht,
    welches kurz erscheint.
    Wenn Mensch in der Lage ist, dort einzugehen,
    ist er von Wiedergeburten befreit.

    Verirrt er sich nach dem Verlöschen dieses Lichts
    im Bardo (Jenseits) kann er in Anrufung des Namens Amithaba
    (Jesus) HIlfe bekommen und ins reine Land (Paradies) eingehen.

    Verstehe ich das so richtig ?

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Simo
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    • 18. Dezember 2012 um 12:37
    • #2

    Im Grunde hast du es schon richtig verstanden. Ich würde allerdings die christlichen Begrifflichkeiten nicht darauf anwenden wollen, da sie, wie ich finde, etwas anderes bezeichnen. Das klare Licht, welches sich im Sterbeprozess natürlicherweise bei jedem manifestiert, ist die Natur des Geistes. Sie wird allerdings nur erkannt, wenn man sich zu Lebzeiten darauf vorbereitet hat, sie zu erkennen. Das ist kein Ding im Sinne von "Ich bereite mich mal gedanklich drauf vor, da was zu erkennen" sondern man muss tiefe Gewohnheiten gesetzt haben, die es möglich machen, das klare Licht zu erkennen und mit ihm zu verschmelzen.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Noreply
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    • 18. Dezember 2012 um 12:45
    • #3
    brigittefoe:


    Mir geht es hier um das klare reine weiße Licht,
    welches kurz erscheint.
    Wenn Mensch in der Lage ist, dort einzugehen,
    ist er von Wiedergeburten befreit.

    Verirrt er sich nach dem Verlöschen dieses Lichts
    im Bardo (Jenseits) kann er in Anrufung des Namens Amithaba
    (Jesus) HIlfe bekommen und ins reine Land (Paradies) eingehen.

    Verstehe ich das so richtig ?

    LG[/color]

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    Dieses, reine Licht, ist wohl das einzig das in jeder Beschreibung einer Nahtodes zu finden ist.
    Ich bin fast davon überzeugt das es sofort betreten werden soll jede Verzögerung schafft Leiden im "Zwischenreich".

    Selbst eine "Wiedergeburt" in einem, irgendeinem, Paradies kann nach kurzer Zeit auch nur zur Leiderzeugung führen.
    Ich "glaube" Buddha hat genau das gemeint, das jede Wiedergeburt leiderzeugend ist auch wenn sie noch so wunderbar ist.

    Ich verbanne weder Jesus noch Amithaba in ein Reich aus dem sie gebeten werden können zu helfen. Die sind lange Zeit schon weg, die wussten was zu tun ist um sich ganz zu befreien.
    Außerdem was ist das für ein Job die Menschen, wider besseren Wissens, in irgendeine Wiedergeburt zu verleiten?
    liebe Grüsse
    Helmut

  • brigittefoe
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    • 18. Dezember 2012 um 13:13
    • #4
    Simo:

    Im Grunde hast du es schon richtig verstanden. Ich würde allerdings die christlichen Begrifflichkeiten nicht darauf anwenden wollen, da sie, wie ich finde, etwas anderes bezeichnen. Das klare Licht, welches sich im Sterbeprozess natürlicherweise bei jedem manifestiert, ist die Natur des Geistes. Sie wird allerdings nur erkannt, wenn man sich zu Lebzeiten darauf vorbereitet hat, sie zu erkennen. Das ist kein Ding im Sinne von "Ich bereite mich mal gedanklich drauf vor, da was zu erkennen" sondern man muss tiefe Gewohnheiten gesetzt haben, die es möglich machen, das klare Licht zu erkennen und mit ihm zu verschmelzen.

    Lieber Simo,

    nun, ich weiß nicht, was die Christen für ein Licht meinen . . .

    ich rede auch von der Natur des Geistes.

    Puss und Bamsekram

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Onyx9
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    • 18. Dezember 2012 um 22:20
    • #5

    Es gibt jenes himmliche Licht
    und es gibt jenes hellere und unbewegte des Erwachenden und Erwachten.

    Ich weiß, Du wirst nicht auf mich hören,
    aber Du solltest Dich nicht mit solchen Geschichten und Büchern befassen.

    Hanzze hat mal gesagt: Achtsam sein und gut. Das genügt.

  • brigittefoe
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    • 18. Dezember 2012 um 23:50
    • #6
    Onyx9:

    Es gibt jenes himmliche Licht
    und es gibt jenes hellere und unbewegte des Erwachenden und Erwachten.

    Ich weiß, Du wirst nicht auf mich hören,
    aber Du solltest Dich nicht mit solchen Geschichten und Büchern befassen.

    Hanzze hat mal gesagt: Achtsam sein und gut. Das genügt.

    liebste Onyx

    ich liebe Geschichten

    :D

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Onyx9
    Gast
    • 19. Dezember 2012 um 00:26
    • #7

    Bardo-Geschichten. Na, nur zu. Zusammenflicken musst du dich dann aber alleine. :|

  • brigittefoe
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    • 19. Dezember 2012 um 00:52
    • #8
    Onyx9:

    Bardo-Geschichten. Na, nur zu. Zusammenflicken musst du dich dann aber alleine. :|



    Paßt scho

    .... nur mit den 7 Tage tot,
    da komm ike noch nich so klar mit

    :?

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Simo
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    • 19. Dezember 2012 um 10:02
    • #9
    brigittefoe:
    Onyx9:

    Bardo-Geschichten. Na, nur zu. Zusammenflicken musst du dich dann aber alleine. :|



    Paßt scho

    .... nur mit den 7 Tage tot,
    da komm ike noch nich so klar mit

    :?

    naja ich würds auch nicht tot nennen, muss ich sagen. Bestimmt hat niemand seinen Metabolismus und Kreislauf überprüft, ich nehme an, es handelte sich eher um eine Art sehr, sehr tiefen Samadhis.

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Onyx9
    Gast
    • 19. Dezember 2012 um 23:45
    • #10

    Kommt darauf an wie der Karma Wangzin seine Erfahrungen beschreibt.
    Ohne Gleichmut kein Samadhi.

  • brigittefoe
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    • 19. Dezember 2012 um 23:58
    • #11
    Onyx9:

    Kommt darauf an wie der Karma Wangzin seine Erfahrungen beschreibt.
    Ohne Gleichmut kein Samadhi.



    Leider kann ich die Geschichte nicht abtippen,
    ist zu lang -
    aber ziemlich phanthastisch,
    wie all diese Berichte von den nicht
    ganz Toten, die eine lange Zeit im
    Zwischenreich verweilen.

    Hier bei uns im Westen hätte man
    uns sicher irgendwie schon in die
    Erde verbuddelt und ich wache dann
    im Sarg auf -
    eine noch entsetzlichere Vorstellung . . .

    huch, meine Phanthasie geht mit mir durch
    sorry !

    Mich beschäftigen solche Erlebnisberichte derartig,
    besonders eben auch, weil ich Autobiographisches liebe.
    und ich kann nicht glauben, daß diese tibetischen Berichte
    gelogen sind; genausowenig wie die westlichen Erzählungen
    von Menschen, die Nahtod-Erlebnisse hatten.
    Auf jeden Fall muten sie sehr un-wahr-scheinlich an;
    was meine Wenigkeit aber nicht wissen kann.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • raterZ
    Gast
    • 20. Dezember 2012 um 13:17
    • #12

    das man mehrere tage tot ist und dann wieder kommt, gibts auch im westen: also dass leute in der leichenhalle aufwachen, passiert hin und wieder ^^

    allerdings, und das gilt auch für die nahtoderlebnisse: richtig tot waren diese menschen nie, sonst wären sie nicht zurück gekommen. in wie weit das beschriebene tatsächlich dann zutrifft, kann niemand wirklich sagen.
    und in irgendwelche lichter einzugehen, anstatt visionen nachzulaufen, ist warscheinlich ähnlich schwer, wie nachts zu bemerken, dass alles nur ein traum ist, und diesen halt zu beenden und im klaren licht zu verweilen, anstatt bewusstlos zu werden und wieder anzufangen zu träumen. selbst für verwirklichte meister ist es nicht 100% sicher, dass sie es nach dem tode schaffen bewusst zu bleiben. ich würd mir da keine hoffnung für einen selber machen :)

  • Onyx9
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 13:24
    • #13

    Stöhn.
    Wir wärs einfach mit : gefühlte sieben Tage ?

    Außerdem vermischen die Tibeter ( wie bekannt ) gern Volkssagen mit realen Ereignissen.

    Darüber hinaus: Es bleibt nur eine vage Hoffnung, das Wahrnehmende könnte sich
    mit dem Aufblitzen der Buddhanatur oder des Dharmakaya verschmelzen. Es ist eben-
    wie das Wort schon sagt- ein Aufblitzen, ein kurzes Aufscheinen.

    Man kann es im Hinterstübchen behalten, ansonsten gilt:
    Deshalb sollte man HIER & JETZT praktizieren.

  • Syia
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    • 21. Dezember 2012 um 17:21
    • #14
    Onyx9:

    Außerdem vermischen die Tibeter ( wie bekannt ) gern Volkssagen mit realen Ereignissen.

    Wer sind eigentlich "die Tibeter" ? Welche Volkssagen ? Welche realen Ereignisse ? :roll:

  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 31. Januar 2013 um 03:46
    • #15
    brigittefoe:

    http://www.google.de/url?sa=t&rct=j…H1zU5nYxSBDp9nw

    Zur Zeit lese ich:
    Friedliches Sterben
    glückliche Wiedergeburt

    von Tulku Thondup

    darin gibt es einige Berichte über die Delogs,
    welche genau beschreiben was sie im Jenseits erleben.

    Karma Wangdzin blieb sieben Tage lang tot,
    heißt es in einem Bericht.

    7 Tage :shock: Ist so etwas möglich . . .

    Bardo erfahrungen uber Welten sowie die Hohlen etc. ist fundiert auf Mind mad experiences . Die Hohle ist nie durch einen Bauunternehmer wurden gebaut. Es ist eine Welt die durch (gemeinschaftliches Karma) durch den Geist ist worden geschaffen.

    Die Nahtoderfahrungen der westlichen Menschen erstrecken sich
    ja höchstens auf einige Minuten;
    in diesem Buch sind die Menschen teilweise erheblich länger "tod".

    Wenn Leute in ihrem Leben keinen Dharma Praxis haben gemacht dann erkennen sie meistens nicht de Erfahrungen in der nach Tod Zustand. Sie meinen dann die Objecten sind extern da und wissen nicht das sie das was sie da erleben , selbst produzieren. Manche bekommen Angst etc. und die meisten fallen in einen Coma und erwachen dann auch in einem andern Korper ohne ihren vorheriger Korper zu wissen. Im Dzoghcen lernen wir dann auch das die Lichter die wir schon hier und jetzt in der Praxis erfahren, unsere eigene Lichter sind. So erkennen wir nie das es einen Object gibt in der Meditation oder Awareness of the Natural State. :)

    Lange Rede, kurzer Sinn.
    Dieses Buch erzählt im Grunde das Gleiche
    wie in meiner kürzlich erworbenen Literatur:
    Wie auf Erden so im Himmel
    (Wie das Leben als Mensch das Leben im Jenseits bestimmt)
    von Beat Imhof

    Mir geht es hier um das klare reine weiße Licht,
    welches kurz erscheint.
    Wenn Mensch in der Lage ist, dort einzugehen,
    ist er von Wiedergeburten befreit.

    The white Light ist das Licht vom den iherent inwohnenden Geist welches stammt von unserem eigenen Sambhogakaya Korpers. Sie kommen nie von draussen aber sind unsere eigene Lichter. Mann hat auch Blau, Gelb, Grun, Rot. Im Dzogchen erkennt man durch Praxis schon hier und jetzt das diese Lichter nie von draussen kommen, aber von uns selber werden produziert da wir den Sambhogakya schon in uns haben, aber durch verschleierungen leider nicht wahrnehmen konnen, so schaffen wir unsere eigene Ilusionenen von Objecten. So entsteht also Karma, wegen das haften an die Objecten als extern Wahr.


    Verirrt er sich nach dem Verlöschen dieses Lichts
    im Bardo (Jenseits) kann er in Anrufung des Namens Amithaba
    (Jesus) HIlfe bekommen und ins reine Land (Paradies) eingehen.

    Wenn der Person im Leben Tantra hat praktiziert, dann macht er im Herzen einen Tron mit Lotus etc. Er macht also einen Illusionary Body der zur Zeit vom Tod lebendig wird. So erkennt er im Chikai Bardo (Sterbens fase) den Yidam und geht dann auch in dem reinen Gebiet des Yidams hinein und kann da nach einer gewisse Zeitspanne die Erleuchtung behohlen.

    Wenn im Amitabha Tantra der adept nicht gut alles hat praktiziert , nicht so gut etwas hat verstanden dann wird er da (Dewachen ) in einem Lotus gebohren fur 450 menschliche Jahren. a hohrt er Dharma und wenn "er" begriffen / verstanden hat dann offnet sich dieser Lotus und kann es weiter im Text gehen.

    Im Sangye Menla Tantra ist eins von die 12 Gelubten des Medizin Buddhas das seine Anhanger werden geholt im Moment des Sterbens. Sie gehen nicht in die weitere bardo Erfahrungen hinein.

    Also es sind die Sambhogakaya Buddhas mit ihren reine Gebieten die es uns ermoglicht da die Erleuchtung zu behohlen. Mann kann es also nicht mit dem Christen paradise vergleichen wo mann nie mehr wird sein wie der da herschenden Kriegsgott der also auch keine andere Gotter duldet etc.

    Also Bardo ist nur fur diejenigen die Praxis haben gemacht, die anderen gehen sofort in Coma und erleben dieses white light noch nicht einmal. Das tibetanische Totenbuch hat also auch nur Zweck im Falle einer hat praktiziert......

    Hoffe diese hilfft

    Mutsug Marro
    KY


    Verstehe ich das so richtig ?

    LG

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  • brigittefoe
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    • 31. Januar 2013 um 10:56
    • #16

    Danke Kalden !

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Lirum Larum
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    • 31. Januar 2013 um 13:50
    • #17
    Kalden Yungdrung:

    Wenn der Person im Leben Tantra hat praktiziert, dann macht er im Herzen einen Tron mit Lotus etc. Er macht also einen Illusionary Body der zur Zeit vom Tod lebendig wird. So erkennt er im Chikai Bardo (Sterbens fase) den Yidam und geht dann auch in dem reinen Gebiet des Yidams hinein und kann da nach einer gewisse Zeitspanne die Erleuchtung behohlen.

    Wenn im Amitabha Tantra der adept nicht gut alles hat praktiziert , nicht so gut etwas hat verstanden dann wird er da (Dewachen ) in einem Lotus gebohren fur 450 menschliche Jahren. a hohrt er Dharma und wenn "er" begriffen / verstanden hat dann offnet sich dieser Lotus und kann es weiter im Text gehen.

    Im Sangye Menla Tantra ist eins von die 12 Gelubten des Medizin Buddhas das seine Anhanger werden geholt im Moment des Sterbens. Sie gehen nicht in die weitere bardo Erfahrungen hinein.

    Also es sind die Sambhogakaya Buddhas mit ihren reine Gebieten die es uns ermoglicht da die Erleuchtung zu behohlen. Mann kann es also nicht mit dem Christen paradise vergleichen wo mann nie mehr wird sein wie der da herschenden Kriegsgott der also auch keine andere Gotter duldet etc.

    Also Bardo ist nur fur diejenigen die Praxis haben gemacht, die anderen gehen sofort in Coma und erleben dieses white light noch nicht einmal. Das tibetanische Totenbuch hat also auch nur Zweck im Falle einer hat praktiziert......

    Hoffe diese hilfft

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    Oh ja, eine wunderbar klare Erklärung endlich mal. Danke Kalden.

    @Onyx: Du hast es zwar schon vor anderhalb Monaten geäußert, aber ich möchte nun doch gern nochmal nachfragen:

    Onyx9:

    ....
    Ich weiß, Du wirst nicht auf mich hören, aber Du solltest Dich nicht mit solchen Geschichten und Büchern befassen.
    ....

    Was mein Punkt ist, der hier ein großes Fragezeichen zu Deiner Äußerung aufwirft: Du wolltest damit nicht etwa sagen, dass das Sich Befassen mit dem Tod irgendwie schädlich sein möge? Nein, oder?

    Für Nicht-Praktizierende mag es eine Überforderung sein, sich mit Tod, Vergänglichkeit und Bardo auseinander zu setzen, aber Praktizierende, egal welcher Couleur können vor diesen Themen nicht zurückschrecken. Zu seinem eigenen Wohl und zum Wohle aller sind diese unangenehmen Sachen immer wieder zu betrachten und auch zu meditieren... Ich meine, das hat Buddha Shakiamuni (Gotamo) so gelehrt. Bardo mag man dann weglassen, wenn's einem zu viel fremde Theorie ist, aber Tod sollte kontempliert werden. Das ist Praxis.

    Hab ich Dich falsch verstanden?

    Ich finde es eher total toll, mutig und hilfreich, dass brigitte sich intensiv um dieses Thema kümmert und Vergleiche anstellt um diese Sache immer besser für sich zu beurteilen. Gute Praxis. Daumen hoch.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


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    • 31. Januar 2013 um 14:51
    • #18

    wir sollten uns Gewahrsein, dass der Tod jederzeit eintreten kann....(heheeee) AUCH unser eigener..:- ))

    Zitat aus:Das Flehen
    „Rufen nach dem Guru“
    Von Jamgön Kongtrül Lodrö Thaye


    :Es gibt nicht einen auf Erden, der nicht sterben wird.
    Sogar jetzt verscheiden sie einer nach dem anderen.
    Auch ich werde bald sterben,
    Und dennoch treffe ich, wie ein Idiot, Vorbereitungen, um lange zu leben.
    Guru, denke an mich; schaue schnell mit Mitgefühl auf mich.
    Gewähre Deinen Segen, so dass ich meine wertlosen Pläne beschränke.
    Ich werde von meinen Liebhabern und Freunden getrennt werden.
    Reichtum und Essen, die ich aus Knauserigkeit hortete, werden von anderen genossen werden.
    Sogar dieser Körper, den ich so liebhabe, wird zurückgelassen werden.
    Mein Bewusstsein wird in den unbekannten Pardos des Samsara wandern.
    Guru, denke an mich; blicke schnell mit Mitgefühl auf mich.
    Gewähre Deinen Segen, so dass mir die Nichtigkeit des Lebens klar werde.

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    • 31. Januar 2013 um 17:53
    • #19
    Zitat

    Also Bardo ist nur fur diejenigen die Praxis haben gemacht, die anderen gehen sofort in Coma und erleben dieses white light noch nicht einmal. Das tibetanische Totenbuch hat also auch nur Zweck im Falle einer hat praktiziert......

    :D:D:P soso.

  • Matthias65
    Gast
    • 31. Januar 2013 um 18:29
    • #20
    Losang Lamo:

    Für Nicht-Praktizierende mag es eine Überforderung sein, sich mit Tod, Vergänglichkeit und Bardo auseinander zu setzen, aber Praktizierende, egal welcher Couleur können vor diesen Themen nicht zurückschrecken

    Hallo LL, ich finde, das kann auch für "Praktizierende" eine Überforderung sein ! Sich theoretisch mit Vergänglichkeit zu befassen ist eine Sache, sich aber ganz bewußt mit der eigenen Begrenztheit auseinanderzusetzen ist eine ganz andere. Wir hatten letztes Jahr damit begonnen, uns mit dem Thema Patientenverfügung zu befassen und haben es noch nicht geschafft, einen Notartermin zu vereinbaren. Auch weil manche Fragen eben nicht so einfach zu beantworten sind.

    Nur ein Beispiel wie man die Vergänglichkeit des eigenen Geist-Körpers verdrängt.

  • Syia
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    • 31. Januar 2013 um 19:19
    • #21
    Bakram:
    Zitat

    Also Bardo ist nur fur diejenigen die Praxis haben gemacht, die anderen gehen sofort in Coma und erleben dieses white light noch nicht einmal. Das tibetanische Totenbuch hat also auch nur Zweck im Falle einer hat praktiziert......

    :D:D:P soso.


    Ist mir auch neu. Steht das irgendwo im Totenbuch ? Ich kann es nicht finden.

  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 31. Januar 2013 um 21:03
    • #22
    Syia:
    Bakram:

    :D:D:P soso.


    Ist mir auch neu. Steht das irgendwo im Totenbuch ? Ich kann es nicht finden.


    Tashi delek,

    Ja, bardo ist fur diejenigen die Praktiziert haben. Auf der Schule lernte ich im deutsch Unterricht mal: Ohne fleiss kein Preiss.
    Das war damals schon so und wird heute auch so sein.

    Die Lichter im Bardo sind eigentlich die Sachen die mann im Dzogchen praktiziert. Wenn mann nie gelernt hat das diese nie von aussen kommen wie kann mann dann das irgendwo anders lernen, erfahren , oder to be aware of? Sowie im Bardo......

    Lassen wir auch nicht vergessen das wenn mann wird angesprochen im Bardo, mann angesprochen wird in dem Bewustsein was wir on earth hatten. Wie sollte mann sonnst sich selber da verstehen konnen als unerleuchtetes Wesen ?

    Dann ist es auch erklarbar das wenn dieses Bewustsein nicht geubt ist, in der Erfahrung von die Lichter, dann kennt dieses Bewustsein eben diese Lichter nicht und werden sie immer von aussen kommen, macht nichts aus wieviel derjenige das wiederhohlt was da im Totenbuch steht geschrieben.

    Ich bin mir davon sehr bewusst das viele "Faullenzer" die nie etwas praktizieren etc. sich freuen auf das Totenbuch weil es ihnen eine easy Chance bietet um im Bardo weiter zu geraten. Dies ist leider nicht so, karma hat eine Ursache und das Resultar in diesem Falle wird das Nicht erkennen von die Lichter sein, oder das diese aus unser Mind kommen oder davon einen Unterteil sind.
    Dies sollte hier und jetzt werden geubt sonnst ist da keine erfahrung und Einsicht.

    Also das Totenbuch ist die Kronung oder ein sehr beliebtes Buch unter Dzogchenpas. Und es sind eigentlich diese die etwas an das erinnern der Lichter haben, um sie als inherent existent wieder zu erfahren sowie in ihrem Praxis auf / in der Welt.
    In unserem Dark Retreat erfahren wir alle dies Visions als self emanating und sie kommen nie von draussen im Dunkel. Dies weil im Dunkel nichts da ist, es ist halb richtiger empty space mit nichts drinnen. Dann sieht mann das der Mind wie einen Film projector arbeitet, etwas was mann im dualistischer Altagliches Bewustsein nie erfahren wird also dann auch nie im Bardo, wenn mann das vorher nie erfahren hat......... :shock:

    P.s.: Ich war fruher auch der Meinung zugetan das das tibetische Totenbuch etwas fur jedereiner ware, aber das hat sich ist seitdem ich Dzogchenpa bin sehr stark geandert.

    Mutsug Marro
    KY

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    • 1. Februar 2013 um 00:16
    • #23
    Kalden Yungdrung:

    Ja, bardo ist fur diejenigen die Praktiziert haben. Auf der Schule lernte ich im deutsch Unterricht mal: Ohne fleiss kein Preiss.Das war damals schon so und wird heute auch so sein.

    Du meinst fleissige Buddhisten kommen ins Bardo, fleissige Christen ins Paradies, fleissige Muslime ins Djanna, fleissige Juden gewinnen ewiges Leben und Germanen gehen nach Wallhall. :)

    Kalden Yungdrung:

    wir alle dies Visions als self emanating und sie kommen nie von draussen im Dunkel.

    Da hast du recht. Das bedeutet diese Visionen sind - wie alle anderen Visionen und Visualisierungen - nichts anderes als eine besondere Form von Skandhas, "bedingt entstanden". Diesen Visionen eine besondere Bedeutung zuzumessen ist doch Ausdruck von Moha(Timuk).

    Gruss Bakram

  • Kalden Yungdrung
    Gast
    • 1. Februar 2013 um 06:10
    • #24
    Bakram:
    Kalden Yungdrung:

    Ja, bardo ist fur diejenigen die Praktiziert haben. Auf der Schule lernte ich im deutsch Unterricht mal: Ohne fleiss kein Preiss.Das war damals schon so und wird heute auch so sein.

    Du meinst fleissige Buddhisten kommen ins Bardo, fleissige Christen ins Paradies, fleissige Muslime ins Djanna, fleissige Juden gewinnen ewiges Leben und Germanen gehen nach Wallhall. :)

    Ja es ist leider so das ohne Ubung etc. da keine Einsicht stattfinden kann uber dieser inherenter Geist (der schon Buddha ist). Wenn dies so ware dann ware jedereiner jetzt schon einen realisierter Buddha. Hiermit sei weiter gemeint, mann ist schon Buddha aber leider durch karma, verschleierungen, negativitaten ist mann es leider noch nicht. Also jeder Religion hat da Ubung und Praxis um etwas zu erreichen, umsonnst geht es leider nicht. Wir konnen es so sehen, der Weier ist trub (durch - Karma). Aber durch Methoden / Ubung, Fleiss, Arbeiten daran, wird dieser Weier klar. jetzt kann mann bis auf den Boden schauen. (Mann sieht und erfahrt jetzt dieser inherent wohnender Geist / Buddha .

    Kalden Yungdrung:

    wir alle dies Visions als self emanating und sie kommen nie von draussen im Dunkel.

    Da hast du recht. Das bedeutet diese Visionen sind - wie alle anderen Visionen und Visualisierungen - nichts anderes als eine besondere Form von Skandhas, "bedingt entstanden". Diesen Visionen eine besondere Bedeutung zuzumessen ist doch Ausdruck von Moha(Timuk).


    Tashi delek,

    Vielen dank fur deine Post.

    Diese Visionen sind nicht fundiert auf karma. So sind sie REIN. Sie haben keine Ursache.
    Visionen fundiert auf Karma sind Illusionen (sie haben cause and result). Dies zahlt auch fur karmisch orientierte Traumen :shock:

    Karma ist fundiert auf einen dualistischen Mind, oder der Mind von Karma der etwas macht / tut / unternimmt / verursacht etc. und deswegen Object and Subjekt kennt. Wenn wir in the Natural State sind dann sind wir im Nature und da haben / kennen wir keinen Objekt und Subjekt. Ware dies wohl so dann befinden wir uns nicht mehr in dieser Natural State. Also diese Visionen sind self-emergent sowie sie im Bardo auch so sind aber NICHT so werden erfahren. Sie kommen nicht / nie von draussen. Visualisierungen gemacht im Tantra, ja das ist was du vielleicht meintest, die sind fundiert auf objekt und subject aber dies sei nie gemeint mit dem Awareness of the Natural State. Weil da mann halb nicht(s) PRODUZIERT wahrend im Tantra dies wohl so ist. Also wir konnen unterscheiden Subjekt - Objekt meditation und keinen Subjekt - Objekt Meditation, und the latter ist eben Dzogchen meditation oder the Awareness of the Natural State. Dieser State kennt das selbst entstehen / self-emergent (ohne subjekt und Objekt) von die Visionen und sind Unterteil oder gehohren zur reinen / nicht karmische erfahrungen und sind deswegen Buddha Mind. In the Natural State ist mann dann also zeitweilig Buddha weil dieser Korper dann da wird realisiert / erfahren. Wen wir also 24 Stunden am Tag in the Natural State kann verbleiben, dann ist mann erleuchtet / Buddha und dies aussert sich beim scheiden vom Korper vom Geist in das annehmen des Licht Korpers oder the Rainbow Body. The latter body ist der Beweiss und hier beliben vom Korper nur noch die Hahren und Nagel zuruck. The rest of the body transformiert sich in Reinheit und lost darin auf. Also der Korper denn ir jetzt kennen (Illusionary Body of Karma) verschwindet wenn wir so (gemass Dzogchen Praxis) Buddhaschaft erlangen.....

    Es ist deswegen nur im Dzogchen moglich um in diesem Leben die Erleuchtung im Moment vom scheiden vom Korper von dem Geist, zu erlangen. (Chikai Bardo) Tantra ist 6 bis 16 lebens. Sutra ist endless kalpas. Endlich ist alles Bardo aber fur den Mind of Karma bestehen die 6 Bardos absonderlich sowie Gestern . Heute und Morgen. Fur einen realisierten Geist besteht nur Jetzt. Also der mind of Karma macht so seinen eigener auf mass bezogen individuelles Karma was irgendwo anders im Kosmos nicht so ist. Z.b. Nord, OstusionWest , Sud und Mitten existiert weit Weg gar nicht, es ist eine karmsch bezogener "Erfindung" = Illusion = zeitlich Wahr = keine absoluter Wahrheit, so auch unser Korper mit dem karmischer Boss........... :D

    Vieles gute fur deine Praxis

    Mutsug Marro
    KY

    Gruss Bakram

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    • 1. Februar 2013 um 12:29
    • #25

    Hallo Kalden

    Vielen Dank für Deine Erläuterungen. Es ist schon seltsam, erst kürzlich hatte ich im Chat den Wunsch geäussert mich nicht nur möglichst autentisch mit tibetischem Buddhismus auseinanderzusetzen sondern auch in die tiefe zu gehen. beides hast Du mir nun ermöglicht.
    Du erklärst mir alles über Dzogchen und ich kann verstehen. Vielen Dank.

    Zitat

    Wen wir also 24 Stunden am Tag in the Natural State kann verbleiben, dann ist mann erleuchtet / Buddha und dies aussert sich beim scheiden vom Korper vom Geist in das annehmen des Licht Korpers oder the Rainbow Body. The latter body ist der Beweiss und hier beliben vom Korper nur noch die Hahren und Nagel zuruck. The rest of the body transformiert sich in Reinheit und lost darin auf. Also der Korper denn ir jetzt kennen (Illusionary Body of Karma) verschwindet wenn wir so (gemass Dzogchen Praxis) Buddhaschaft erlangen.....

    Ich nehme an du beziehst dich hier auf Trikaya (Dharmakaya, Samboghakaya, Nirmanakaya).

    Neu ist für mich auch deine Auffassung von karma, hier hast du meine Sicht erweitert, mir also was beigebracht.

    Vielen Dank

    Bakram

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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