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  1. Buddhaland Forum
  2. Buddhismus
  3. Allgemeines zum Buddhismus

Erkennt ihr den Buddha eigentlich als den Erwachten an?

  • Geronimo
  • 10. Dezember 2012 um 09:10
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  • Geronimo
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    • 10. Dezember 2012 um 09:10
    • #1

    Seht ihr den Buddha eigentlich auf die folgende Art oder seht ihr ihn einfach nur als eine weitere kluge Gestalt in der Geschichte?

    Ich finde das ist eine wichtige Frage, weil die Antwort einem maßgeblich beim beschreiten des 8fachen Pfades helfen kann.

    Zitat

    A.I.22. Das eine Wesen

    Ein Wesen gibt es, ihr Mönche, das, in der Welt erscheinend, vielem Volke zum Segen ersteht, vielen zum Wohl, aus Mitleid für die Welt, zum Heile, Segen und Wohl für Himmelswesen und Menschen. Welches eine Wesen? Der Vollendete, Heilige, Vollkommen Erwachte.

    Ein Wesen gibt es, ihr Mönche, das selten in der Welt geboren wird. Welches eine Wesen? Der Vollendete, Heilige, Vollkommen Erwachte.

    Ein Wesen gibt es, ihr Mönche, das, in der Welt erscheinend, als ein wundersamer Mensch ersteht. Welches eine Wesen? Der Vollendete, Heilige, Vollkommen Erwachte.

    Eines Wesens Hinscheiden, ihr Mönche, erfüllt vieles Volk mit Trauer. Welches einen Wesens Hinscheiden? Des Vollendeten, Heiligen, Vollkommen Erwachten.

    Ein Wesen gibt es, ihr Mönche, das, in der Welt erscheinend, ohne einen Zweiten ersteht, ohne Gefährten, ohne einen, der ihm ähnlich wäre, ohne seinesgleichen, ohne Nebenbuhler, ohne einen Ebenbürtigen, ganz unvergleichbar. Welches eine Wesen? Der Vollendete, Heilige, Vollkommen Erwachte.

    Beim Erscheinen eines Wesens, ihr Mönche, offenbart sich das große Auge [der Welt], offenbart sich große Helle, großes Licht; offenbaren sich die sechs unübertrefflichen Güter, (*1) werden die vier analytischen Wissen verwirklicht, die mannigfachen und verschiedenartigen Elemente werden verstanden, die Frucht von Wissen und Erlösung wird verwirklicht; verwirklicht werden die Frucht des Stromeintritts, der Einmalwiederkehr, der Nichtwiederkehr und der Heiligkeit. Beim Erscheinen welches einen Wesens? Beim Erscheinen des Vollendeten, Heiligen, Vollkommen Erwachten.

    (*1) Die sechs unübertrefllichen Güter (anuttariya) sind:

    der Anblick des Buddha
    der Klang seiner belehrenden Worte,
    der Gewinn des Vertrauens zu ihm,
    die von ihm verkündete dreifache Schulung (in Sittlichkeit, Sammlung und Weisheit),
    der ihm erwiesene Dienst,
    die erinnernde Betrachtung über den Buddha. Näheres s. A.VI.30.
    Die vier Analytischen Wissen (patisambhidā): vom wahren Wesen, vom Gesetz, von der Sprache, von der Schlagfertigkeit. -

    Die mannigfachen und verschiedenartigen Elemente (dhātu) sind die 18 Elemente, welche die Grundbedingungen für alle geistigen Vorgänge bilden, nämlich: die 5 Sinnesorgane, deren 5 Objekte und die entsprechenden 5 Bewußtseinsarten; ferner das Geistelement, das Geistobjekt und das Geistbewußtseins-Element; s. Wtb: dhātu, VisM XV.2 ff. -

    Die Frucht des Stromeintritts usw.: die vier Heiligkeitsstufen; s. Wtb: ariyapuggala.

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/angutt/a01_011-033.html

    Zitat

    A.V.2 Die fünf Schulungskräfte II

    Fünf Schulungskräfte gibt es, ihr Mönche. Welche fünf?

    Die Kraft des Vertrauens,
    die Kraft des Schamgefühls,
    die Kraft der sittlichen Scheu,
    die Kraft des Willens,
    die Kraft der Weisheit.

    Was aber, ihr Mönche, ist die Kraft des Vertrauens? Da besitzt der edle Jünger Vertrauen. Er glaubt an die Erleuchtung des Vollendeten, so nämlich: 'Dieser Erhabene, wahrlich, ist ein Heiliger, vollkommen Erleuchteter, der im Wissen und Wandel Bewährte, der Gesegnete, der Kenner der Welt, der unübertreffliche Lenker führungsbedürftiger Menschen, der Meister der Götter und Menschen, der Erleuchtete, der Erhabene.' Das, ihr Mönche, nennt man die Kraft des Vertrauens.

    Was aber ist die Kraft des Schamgefühls? Da besitzt der edle Jünger Schamgefühl. Er schämt sich eines schlechten Wandels in Werken, Worten und Gedanken, schämt sich der Ausübung böser, unheilsamer Taten. Das, ihr Mönche, nennt man die Kraft des Schamgefühls.

    Was aber ist die Kraft sittlicher Scheu? Da besitzt der edle Jünger sittliche Scheu. Er scheut sich vor einem schlechten Wandel in Werken, Worten und Gedanken, scheut sich vor der Ausübung böser, unheilsamer Taten. Das, ihr Mönche, nennt man die Kraft der sittlichen Scheu.

    Was aber ist die Kraft des Willens? Da setzt der edle Jünger seinen Willen daran, die unheilsamen Dinge zu überwinden, die heilsamen Dinge aber zu gewinnen, er ist standhaft, von gestählter Kraft, nicht pflichtvergessen bei den heilsamen Dingen. Das, ihr Mönche, nennt man die Kraft des Willens.

    Was aber ist die Kraft der Weisheit? Da eignet dem edlen Jünger Weisheit. Ausgerüstet ist er mit jener Weisheit, die das Entstehen und Vergehen begreift, der edlen, durchdringenden, zu völliger Leidensvernichtung führenden. Das, ihr Mönche, nennt man die Kraft der Weisheit.

    Diese fünf Schulungskräfte gibt es, ihr Mönche.

    So habt ihr denn, o Mönche, danach zu streben: 'Ausgerüstet wollen wir sein mit

    der Kraft des Vertrauens als einer Schulungskraft,
    der Kraft des Schamgefühls als einer Schulungskraft,
    der Kraft der sittlichen Scheu als einer Schulungskraft,
    der Kraft des Willens als einer Schulungskraft,
    der Kraft der Weisheit als einer Schulungskraft!'

    Das, ihr Mönche, sei euer Streben!

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/angutt/a05_001-010.html

    Zitat

    "Wenn auch, ihr Mönche, ein König als Kaiser über die vier Kontinente die Herrschermacht ausgeübt hat und beim Zerfall des Körpers nach dem Tode auf gute Fährte gelangte, in himmlische Welt, in die Gemeinschaft der Götter der Dreiunddreißig, und dort, im seligen Haine von Scharen von Nymphen umgeben, mit den himmlischen fünf Wunschgemäßen begabt und versehen wäre, so wäre er mit jenen Dingen doch der Hölle nicht völlig entgangen, wäre dem Tierschoß nicht völlig entgangen, wäre dem Gespensterreich nicht völlig entgangen, wäre dem Abweg, der Leidensfährte, dem Verderben nicht völlig entgangen.

    Wenn auch einer, ihr Mönche, als edler Jünger sich von Bettelbrocken nährt und in Lumpen gekleidet ist, so besäße er doch vier Eigenschaften: Er wäre der Hölle völlig entgangen, wäre dem Tierschoß völlig entgangen, wäre dem Gespensterreich völlig entgangen, wäre dem Abweg, der Leidensfährte, dem Verderben völlig entgangen. Welche vier Eigenschaften besäße er?

    1. Da ist, ihr Mönche, der edle Jünger, dem Erwachten mit unbeirrbarer Klarheit nachgefolgt: Das ist der Erhabene, Heilige, Vollkommen Erwachte, der Wissens- und Wandel-Bewährte, der Willkommene, der Welt Kenner, der unvergleichliche Leiter der anleitungsbedürftigen Menschen, der Meister der Götter und Menschen, der Erwachte, der Erhabene'.

    2. Er ist der Lehre mit unbeirrbarer Klarheit nachgefolgt: 'Wohl dargelegt ist vom Erhabenen die Lehre, die ersichtliche, zeitlose, einladende, hinführende, dem Verständigen von selbst verständlich'.

    3. Er ist der Jüngerschaft mit unbeirrbarer Klarheit nachgefolgt: 'Gut geht beim Erhabenen die Jüngergemeinde vor; ehrlich geht beim Erhabenen die Jüngergemeinde vor; methodisch geht beim Erhabenen die Jüngergemeinde vor; richtig geht beim Erhabenen die Jüngergemeinde vor, nämlich die vier Paare von Menschen nach acht Arten von Personen. Das ist des Erhabenen Jüngergemeinde, die Opfer, Spende und Gabe, ehrfurchtsvollen Gruß verdient, bestes Feld für Verdienst in der Welt'.

    4. Er ist den Tugenden, die den Edlen lieb sind, nachgefolgt: den unzerstückelten, unbeschnittenen, ungemusterten, ungesprenkelten, aus freien Stücken, von Verständigen gepriesen, den unüberschätzten, die zur Einigung führen.

    Diesen vier Eigenschaften ist er nachgefolgt.

    Man kann, ihr Mönche, die vier Kontinente erlangen, und man kann diese vier Eigenschaften erlangen. Die Erlangung der vier Kontinente ist nicht ein Sechzehntel der Erlangung der vier Eigenschaften wert".

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/samyutta/sam55.html#s55_1

    Zitat

    "Als ich, o Herr, den Erhabenen zum ersten Male von ferne erblickte, da fühlte schon beim bloßen Anblick mein Herz Vertrauen zum Erhabenen. Dies, o Herr, ist die erste außerordentliche, wunderbare Eigenschaft, die bei mir anzutreffen ist.

    Vertrauenden Herzens, o Herr, wartete ich dem Erhabenen auf. Und der Erhabene gab mir eine stufenweise Belehrung über die Freigebigkeit, die Sittlichkeit, die Himmelswelten. und er beleuchtete das Elend, die Hinfälligkeit und Unreinheit der Sinnenlüste und den Segen der Entsagung. Als dann der Erhabene merkte, daß mein Geist reif war, geschmeidig, ohne innere Hemmungen, in gehobener Stimmung und voller Vertrauen, da wies er die den Erleuchteten eigene Lehrverkündung: vom Leiden, von der Entstehung des Leidens, von der Aufhebung des Leidens und vom Pfad. Und gleichwie ein sauberes, fleckenloses Gewand sofort Farbe annimmt, ebenso ging mir, während ich noch auf meinem Platze saß, das ungetrübte, fleckenlose Auge für die Lehre auf: 'Was immer entsteht, muß vergehen.' Und die Lehre schauend, die Lehre verwirklichend, die Lehre kennend, die Lehre durchdringend, zweifelentronnen, vom Schwanken befreit, von Sicherheit erfüllt, durch keinen anderen beeinflußt (im Vertrauen) zur Weisung des Meisters nahm ich auf der Stelle meine Zuflucht zum Erleuchteten, zur Lehre und zur Mönchsgemeinde, und ich nahm die Sittenregeln auf mich, mit der Keuschheit als fünftem. Dies, o Herr, ist die zweite außerordentliche, wunderbare Eigenschaft, die bei mir anzutreffen ist.

    http://www.palikanon.com/angutt/a08_021-030.html

    Zitat

    »Durch Gehen kann man nie gelangen
    bis an das Ende dieser Welt;
    doch ohne dies erreicht zu haben,
    wird man vom Leiden nimmer frei.
    Daher ein weiser Weltenkenner,
    der, heilig, hin zum Ende kam,
    der, still geworden, um das Weltenende weiß,
    verlangt nicht mehr nach dieser Welt und jener.«

    Alles anzeigen

    http://www.palikanon.com/angutt/a04_041-050.html

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • Maybe Buddha
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    • 10. Dezember 2012 um 17:03
    • #2

    Ich sehe den Buddha schon als Mensch.

    Kein Gott, kein übermensch, nur ein weiser Mensch der das Leid besiegte und vorallem lehrte wie andre es können. Ich denke es gab auch andre Weise Menschen auf der Welt, die die Welt sahen wie sie ist und möglicherweise auch leid frei waren.
    Aber aus meiner subjektiven Sicht gab es keinen der alles so gut unter einen Hut gebracht hat, so gut lehren konnte und so Praxis-orientiert war.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Bailong
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    • 10. Dezember 2012 um 17:56
    • #3
    Zitat

    Allein mag wandern man, dem Nashorn gleich.


    http://www.palikanon.com/khuddaka/sn/sn_i03_75.html

    Der Mensch, vor dem ich meine Stirn in den Dreck lege, ist noch nicht geboren.
    Der Mensch, vor dem ich mich nicht verbeuge, ist noch nicht geboren.
    LG
    Bailong

  • Geronimo
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    • 10. Dezember 2012 um 19:54
    • #4
    Maybe Buddha:

    Ich sehe den Buddha schon als Mensch.

    Kein Gott, kein übermensch, nur ein weiser Mensch der das Leid besiegte und vorallem lehrte wie andre es können. Ich denke es gab auch andre Weise Menschen auf der Welt, die die Welt sahen wie sie ist und möglicherweise auch leid frei waren.
    Aber aus meiner subjektiven Sicht gab es keinen der alles so gut unter einen Hut gebracht hat, so gut lehren konnte und so Praxis-orientiert war.

    Das ist garnicht mal so sehr die Frage, sondern eher wie sehr du dem Buddha heute vertraust, nach so langer Zeit.

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • nibbuti
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    • 10. Dezember 2012 um 21:19
    • #5
    Geronimo:

    Erkennt ihr den Buddha eigentlich als den Erwachten an?

    Der Buddha ist der vollkommen Erwachte, Erhabene, der in Wissen & Praxis vollendete Kenner der Welt, Lehrer von Göttern & Menschen, der den Weg bis zum Ende gegangen ist.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Onyx9
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    • 10. Dezember 2012 um 22:28
    • #6

    Die vier Gelübde im Zen:

    Nr.4:

    Die Lehren des Buddha sind unergründlich, ich gelobe, sie alle zu durchdringen.( koreanisch )
    Buddhas Wahrheit ist die höchste-Wir geloben sie zu vollenden. ( japanisch)

  • fotost
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    • 11. Dezember 2012 um 00:15
    • #7
    Zitat

    Erkennt ihr den Buddha eigentlich als den Erwachten an?

    Eine interessante Frage für ein Portal für Buddhismus :D

    und - ja

  • Maybe Buddha
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    • 11. Dezember 2012 um 08:54
    • #8
    Geronimo:
    Maybe Buddha:

    Ich sehe den Buddha schon als Mensch.

    Kein Gott, kein übermensch, nur ein weiser Mensch der das Leid besiegte und vorallem lehrte wie andre es können. Ich denke es gab auch andre Weise Menschen auf der Welt, die die Welt sahen wie sie ist und möglicherweise auch leid frei waren.
    Aber aus meiner subjektiven Sicht gab es keinen der alles so gut unter einen Hut gebracht hat, so gut lehren konnte und so Praxis-orientiert war.

    Das ist garnicht mal so sehr die Frage, sondern eher wie sehr du dem Buddha heute vertraust, nach so langer Zeit.

    Eigentlich beantwortet mein Post ja auch diese Frage... Weisheit ist zeitlos.

    Die essentiellen Teile der Lehre sind völlig zeitlos und allgegenwärtig und vollkommen klar und sichtbar (bis zu einem gewissen Punkt). Von den anfängen meines Weges bis heute hat sich alles was ich während dieser Zeit prüfen konnte bestätigt.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • guido66de
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    • 11. Dezember 2012 um 10:47
    • #9

    Wir nehme Zuflucht zu Buddha - dem erleuchteten Zustand unseres Geistes ... also ja, wenn ich nicht davon überzeugt wäre das es möglich ist auf dieses Niveau zu kommen würde die Praxis keinen Sinn machen.
    Der historische Buddha hat diesen "Zustand" (in Anführungszeichen, weil es kein ZuSTAND im Sinne von Stillstand ist sondern ein geistiges Niveau in dem man weiter aktiv ist) erreicht und gelehrt wie er zu erreichen ist.

    Halte dich an die Belehrungen, nicht an die Lehrer. Halte dich an die Bedeutung, nicht an die Worte.
    Halte dich an die Tiefe, nicht an die Oberfläche. Halte dich an die Weisheit, nicht an die Konzepte. (Sharmapa)

  • Geronimo
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    • 11. Dezember 2012 um 11:09
    • #10
    fotost:
    Zitat

    Erkennt ihr den Buddha eigentlich als den Erwachten an?

    Eine interessante Frage für ein Portal für Buddhismus :D

    und - ja

    Ich finde das ist nicht immer ganz ersichtlich :)

    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
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  • Karnataka
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    • 11. Dezember 2012 um 12:38
    • #11

    Sicher hat es jemanden gegeben, der die buddhistischen Orden begründet hat und das Rad der Lehre in Gang gebracht hat. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass wir irgendwas über diese Person tatsächlich gesichert wissen, oder? Auch die Aufzeichnungen zur Lehre sind Jahrhunderte später entstanden, wenn ich recht informiert bin. So spielt für mich diese tatsächliche Person nicht so eine zentrale Rolle. Die Autorität der Lehre liegt daher mehr in den Ausformungen, die sie über viele Jahrhunderte hinweg bis zu ihrer heutigen Interpretation, beispielsweise durch den Dalai Lama, angenommen hat.

    Was bedeutet es dann, wenn man zum Buddha Zuflucht nimmt? Ich sehe ihn als Ideal, als Lichtgestalt und glaube an dieses Wesen als Verkörperung vollkommener Befreiung von aller selbstbezogenen Gier, vollkommenen Glücks in seinem Sein zum Wohl anderer und vollkommener Weisheit über unsere menschliche Wirklichkeit hinaus.

    Dies halte ich für prinzipiell erreichbar und gestehe es natürlich dem und den Erwachten zu.

  • Syia
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    • 11. Dezember 2012 um 13:28
    • #12
    Karnataka:

    Was bedeutet es dann, wenn man zum Buddha Zuflucht nimmt? Ich sehe ihn als Ideal, als Lichtgestalt und glaube an dieses Wesen als Verkörperung vollkommener Befreiung von aller selbstbezogenen Gier, vollkommenen Glücks in seinem Sein zum Wohl anderer und vollkommener Weisheit über unsere menschliche Wirklichkeit hinaus.

    Ja auch, aber als tibetisch Praktizierende nehme ich auch Zuflucht zum Buddha in mir, denn die Buddha-Natur hat ja jeder. Es bleibt ein Wechselspiel des Äußeren und Inneren.

  • Karnataka
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    • 11. Dezember 2012 um 14:38
    • #13
    Syia:

    Ja auch, aber als tibetisch Praktizierende nehme ich auch Zuflucht zum Buddha in mir, denn die Buddha-Natur hat ja jeder. Es bleibt ein Wechselspiel des Äußeren und Inneren.

    ja, bloß manchmal ist die Gier in mir so groß - ich sag nur ATX und euer DAX - dass ich froh bin, mich irgendwo anhalten zu können, um nicht verschlungen zu werden und eng verschränkt mit den anderen Süchtigen zur Hölle zu fahren :shock:

  • Infinite_Time
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    • 20. Dezember 2012 um 08:57
    • #14

    Buddha ist für mich beim praktizieren das größte Vorbild.

    Und umso mehr man die Meditationserfahrungen macht, die er beschrieben hat umso mehr bin ich von seinem Erwachen überzeugt.

  • Peeter
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    14. Juni 2010
    • 20. Dezember 2012 um 22:51
    • #15

    [quote='Geronimo']Seht ihr den Buddha eigentlich auf die folgende Art oder seht ihr ihn einfach nur als eine weitere kluge Gestalt in der Geschichte?

    Ich finde das ist eine wichtige Frage, weil die Antwort einem maßgeblich beim beschreiten des 8fachen Pfades helfen kann.

    [quote]
    menno .. .immer diese seitenlangen Zitate . die musste bei einer Antwort umständlich löschen ...

    Anerkennung zollen ?
    Ihn als Erwachten erkennen ?
    Eher das Zweite, wenn du das Glück hast, ihn und seine Lehre zu erkennen,, denn darum geht es, den Inhalt und die Essenz darin zu erkennen.
    Erwacht oder nicht. Buddha hat nicht verschwiegen, dass ein jeder Mensch seine Lehren "hinterfragen" soll. Sie als richtig erkennen !!! soll.
    Es geht nicht so sehr oder überhaupt nicht um Buddha ( den Erwachten .. den Nichtschläfer ), sondern um Dich und deinen Weg auf dem Pfad.

  • Merkur-Uranus
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    • 21. Dezember 2012 um 07:26
    • #16

    Was hat denn Buddha selbst darüber gesagt - wie nach seinem Ableben damit umgegangen werden soll? Hat er gesagt, verehrt mich, nehmt Zuflucht zu mir? Oder hat er gesagt, nehmt die Lehre als euer Licht? Vielleicht hilft dieser Ansatz ein wenig...

  • Sukha
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 07:41
    • #17
    Merkur-Uranus:

    Hat er gesagt, verehrt mich, nehmt Zuflucht zu mir? Oder hat er gesagt, nehmt die Lehre als euer Licht? Vielleicht hilft dieser Ansatz ein wenig...

    Er hat aber auch dies gesagt:

    Zitat

    D.16.5.3 Die vier verehrungswürdigen Orte

    «Vier Stätten sind es, Anando, die ein edler Sohn, der Zutrauen hat wohl aufsuchen mag, wohl auf sich wirken lassen mag: und welche vier?

    "Hier ist der Vollendete geboren": das ist, Anando, eine Stätte, die ein edler Sohn, der Zutrauen hat, wohl aufsuchen mag, wohl auf sich wirken lassen mag.
    "Hier ist der Vollendete in der unvergleichlichen vollkommenen Erwachung auferwacht": das ist, Anando, eine Stätte, die ein edler Sohn, der Zutrauen hat, wohl aufsuchen mag, wohl auf sich wirken lassen mag.
    "Hier hat der Vollendete das unvergleichliche Reich der Wahrheit dargestellt": das ist, Anando, eine Stätte, die ein edler Sohn, der Zutrauen hat, wohl aufsuchen mag, wohl auf sich wirken lassen mag.
    "Hier ist der Vollendete in der ohne Hangen verbliebenen Art der Erlöschung zu erlöschen gekommen": das ist, Anando, eine Stätte, die ein edler Sohn, der Zutrauen hat, wohl aufsuchen mag, wohl auf sich wirken lassen mag.

    Das sind, Anando, vier Stätten, die ein edler Sohn, der Zutrauen hat, wohl aufsuchen mag, wohl auf sich wirken lassen mag. -

    Herankommen werden, Anando, aus Zutrauen Mönche und Nonnen, Anhänger und Anhängerinnen, gedenkend: "Hier ist der Vollendete geboren"; gedenkend: "Hier ist der Vollendete in der unvergleichlichen vollkommenen Erwachung auferwacht"; gedenkend: "Hier hat der Vollendete das unvergleichliche Reich der Wahrheit dargestellt"; gedenkend: "Hier ist der Vollendete in der ohne Hangen verbliebenen Art der Erlöschung zu erlöschen gekommen." Die aber da, Anando, nach den Denkmalen wandernd wallfahrten und mit heiter gewordenem Herzen sterben werden, die werden alle, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt einkehren.»

    Zitat

    D. 16.5.5 Die vier Gründe zur Errichtung einer Stupa

    «Wie sollen wir, o Herr, mit dem Leichnam des Vollendeten uns betragen?» «Nicht sollt ihr, Anando, beschäftigt sein mit des Vollendeten Leichenfeier: laßt euch nur lieber, Anando, am eigenen Heile gelegen sein, am eigenen Heile weiterschaffen, am eigenen Heile unermüdlich, in heißem, innigem Ernste arbeiten. ES gibt, Anando, weise Fürsten, auch weise Priester, auch weise Bürger, die dem Vollendeten freundlich ergeben sind: die werden dem Vollendeten die Leichenfeier entrichten.»

    «Wie aber, o Herr, hat man mit dem Leichnam des Vollendeten zu verfahren?»

    «Wie man, Anando, mit dem Leichnam eines Kaiserkönigs umgeht, so hat man mit dem Leichnam des Vollendeten zu verfahren.»
    ...
    http://www.palikanon.com/digha/d16_5.htm#16.5.3

  • Merkur-Uranus
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    • 21. Dezember 2012 um 07:45
    • #18

    "Die aber da, Anando, nach den Denkmalen wandernd wallfahrten und mit heiter gewordenem Herzen sterben werden, die werden alle, bei der Auflösung des Körpers, nach dem Tode, auf gute Fährte geraten, in himmlische Welt einkehren."

    Bei Aussagen dieser Art bin ich immer ein wenig skeptisch ob sie wirklich vom Buddha kommen oder ob sie nicht religiös-mythische Ausschmückungen sind - die eben auch im Palikanon vorkommen, wie heutige Analysen zeigen.

  • Sukha
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 08:22
    • #19

    Dies kann durchaus vom Buddha kommen, da er ja die Menschen kennt/kannte. Nur die wenigsten Laien werden strikt gen Nibbana streben/ die [umfassende] Lehre als Leuchte haben und die meisten brauchen halt etwas dickere Geländer um sich im Leben festzuhalten.
    Da sind dann schon für viele die himmlichen Welten erstrebenswert. Erst recht, wenn diese durch sittliches Verhalten vielleicht schon in diesem Leben erlebt werden können.

    Der Buddha sprach nicht nur für Mönche und Nonnen.

    Aber auch Ordinierten (und ernsthafteren Laien) dient das Gedenken in Dankbarkeit an den historischen Buddha als Ansporn und Vorbild es ihm gleich zu tun.

    ()

  • Merkur-Uranus
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    • 21. Dezember 2012 um 08:42
    • #20

    Aus dieser Perspektive gesehen ist das stimmig - nur bringt es uns dann zu einer enormen Herausforderung, von der auch der Dalai Lama des Öfteren spricht: Die Lehren des Buddha widersprechen sich an manchen Stellen. Dies liegt - nach Ansicht des Dalai Lama - daran, dass der Buddha seine Lehren dem Kenntnisstand seines Gegenüber angepasst hat. Also kann, was dem einen nützlich und dienlich ist, für den anderen wenig nützlich und dienlich sein.

    Insofern müsste ein praktizierender Buddhist ein sehr toleranter Mensch sein, da er weiß, dass es unterschiedliche Entwicklungsstände gibt und je nach Entwicklungsstand es einer anderen Lehre bedarf.

  • MonikaMarie1
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 09:42
    • #21
    Merkur-Uranus:

    Aus dieser Perspektive gesehen ist das stimmig - nur bringt es uns dann zu einer enormen Herausforderung, von der auch der Dalai Lama des Öfteren spricht: Die Lehren des Buddha widersprechen sich an manchen Stellen. Dies liegt - nach Ansicht des Dalai Lama - daran, dass der Buddha seine Lehren dem Kenntnisstand seines Gegenüber angepasst hat. Also kann, was dem einen nützlich und dienlich ist, für den anderen wenig nützlich und dienlich sein.

    Guten Morgen Merkur-Uranus,
    meiner Erfahrung nach widerspricht sich jeder während seines gesamten Lebens zwangsläufig, da die Sichtweise sich möglicherweise ständig bzw. nach Jahren geändert, erweitert, vertieft hat. Außerdem spreche ich mit Interessierten anders über die Lehre als mit jemanden, der sie kennt und der sie schätzt, und mit Desinteressierten überhaupt nicht darüber. Somit werde ich sicherlich sehr unterschiedlich wahrgenommen.

    Zitat

    Insofern müsste ein praktizierender Buddhist ein sehr toleranter Mensch sein, da er weiß, dass es unterschiedliche Entwicklungsstände gibt und je nach Entwicklungsstand es einer anderen Lehre bedarf.

    Das kommt sicher bei entsprechendem Fortschritt ganz von selbst, sonst wäre dies für mich kein praktizierender Buddhist, sondern nur ein "kopfgesteuerter" Theoretiker, nur ein Besserwisser ohne tiefere Einsichten.

    Um auf die Eingangsfrage zu antworten: Ja, selbstverständlich erkenne ich den Buddha als den Erleuchteten. Ich kenne keine Lehre, die so umfassend und klar ist, wie die von ihm überlieferte - und ich habe mich intensiv mit vielen beschäftigt, einfach weil ich Jahrzehnte auf der Suche nach Wahrheit war. Jetzt bin ich schon lange nicht mehr auf der Suche, sondern habe Frieden gefunden.


    _()_ Monika

  • Sukha
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 10:04
    • #22
    Merkur-Uranus:

    des Buddha widersprechen sich an manchen Stellen.


    Er widerspricht sich z.B. an dieser Stelle überhaupt nicht.

    Seine Mönche sollen nur den Dhamma als Leuchte haben und keinen geistigen Führer suchen oder ernennen. Es gibt nur einen Lehrbuddha je Weltzeitalter. Sie sollen abstehen vom Anhangen an Regeln und Riten, wo auch die Reliquienverehrung zugehört. Ihr Weg soll strikt gen Nibbana gehen.
    Daran halten sich leider heute nur noch wenige Ordinierte und insofern sind dies Weltlinge in Roben und verehren Reliquien, bauen Stupas, organisieren dies und jenes, ernennen geistige Führer ... siehe D.L. usw.

    Zitat

    ES gibt, Anando, weise Fürsten, auch weise Priester, auch weise Bürger, die dem Vollendeten freundlich ergeben sind: die werden dem Vollendeten die Leichenfeier entrichten.»

    So wie vieles andere durch den Vinaya reglementiert für Mönche keine Aufgabe ist, so ist das ausrichten von Leichenfeiern auch Sache der Laien und nicht der Ordinierten.

    Eines folgt aus dem anderen, je nachdem wie weit man sich auf dem "Pfad" fortbewegt.

    Wieviele Ordinierte oder Laien streben denn tatsächlich gen Nibbana? Nicht viele, gell?
    So gibt der Buddha jedem "Etappenschritte" sich in Richtung Heilsames auszurichten, so wie es karmisch gerade passt für dieses Leben.

    Insofern kein Widerspruch

    Wann sagte der Buddha was zu wem und in welcher Situation. Diese Frage gilt es immer zu stellen. Der PK ist kein didaktisch aufgebautes Schulbuch. Es ist eine Sammlung von Lehrreden an viele verschiedene Menschen.

    Es gibt Lehrreden, die allgemeingültig sind und es gibt spezifische Lehrreden an den Orden gerichtet, bzw. an Hausleute oder Andersgläubige, da die Lebensumstände eben andere sind.

    ()

  • Merkur-Uranus
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    • 21. Dezember 2012 um 10:13
    • #23

    Sukha, dieser Punkt interessiert mich ungemein: Was konkret gab der Buddha mit für die Laien-Praktizierenden? Manche sagen, letztendlich sind es nur die 5 Achtsamkeitübungen, wie sie heute beispielsweise von Thich Nhat Hanh interpretiert werden:

    Die erste Übung: Achtung vor dem Leben

    Die zweite Übung: Großzügigkeit

    Die dritte Übung: Sexuelle Verantwortung

    Die vierte Übung: Aufmerksames Zuhören und liebevolles Sprechen

    Die fünfte Übung: Achtsamer Umgang mit Konsumgütern

    Wie siehst du das? Danke für eine Antwort.

  • Sukha
    Gast
    • 21. Dezember 2012 um 10:31
    • #24

    So verallgemeinern möchte ich dies eigentlich gar nicht. Es gibt Laien, die leben recht monastisch und Ordinierte die sehr weltlich leben.

    Ansonsten gelten die fünf silas für Laien

    Kein Lebewesen töten oder verletzen.
    Nichts nehmen was nicht (freiwillig) gegeben wird.
    Keine unheilsamen sexuellen Beziehungen pflegen.
    Nicht lügen oder unheilsam reden und kein unnützes Geschwätz führen.
    Sich nicht durch berauschende Mittel, die Unachtsamkeit verursachen das Bewusstsein trüben

    Weiter

    Rechtes Reden
    bedeutet: Nicht lügen, keine üble Nachrede führen, keine rohen Worte gebrauchen und nicht unnütz schwatzen.

    Rechtes Tun bedeutet: Kein Leben zerstören, nichts nehmen, was nicht (freiwillig) gegeben wird, kein sexuelles Fehlverhalten.

    Rechte Lebensführung bedeutet: Falsche, karmisch unheilsame Lebensführung meiden und heilsame Dinge in sich entstehen lassen und erhalten. Falsche Lebensführung ist zum Beispiel: Unaufrichtigkeit, Verrat, Verdächtigung, Aushorchen, Wucher; ferner Handel mit Waffen, mit lebenden Wesen, mit Fleisch, mit berauschenden Getränken und mit Gift.

    Auch die Übung des anhaftungsfreien Abgebens/Loslassens in Form von Dana soll gepflegt werden.

    Alles weitere liegt dann in den karmischen Möglichkeiten des Praktizierenden, sprich Erkenntnisfähigkeit mit open End. :)

    Alles ist für alle möglich. Step by step.

    ()

  • Merkur-Uranus
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    • 21. Dezember 2012 um 10:39
    • #25

    Weißt du vielleicht, was der Buddha konkret darüber gesagt hat? Also über den Inhalt der Laien-Praxis?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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