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Umgang mit Widersprüchen

  • Bambus
  • 6. November 2012 um 11:18
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  • brigittefoe
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    • 8. November 2012 um 11:12
    • #51

    Beitrag von Losang Lamo
    Im Verwickeln geschieht aber auch das Lernen und Vertiefen. Nichts geht auf Fingerschnipp. Genauso, wie ein Brotteig anständig durchgeknetet werden muss.
    Na, ich befürchte, wir sind zu unintellektuell für diesen Thread.

    Ja, werte Losang Lamo,
    das sehe ich genauso.
    Wir sind Frauen, die nicht so verkopft sind wie
    die Männer's :grinsen:

    :)

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Elliot
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    • 8. November 2012 um 12:49
    • #52
    Maybe Buddha:
    Elliot:


    Aber woher stammen nun Deine Ansichten über die Bedeutung von Atta und Anatta? Hast Du darüber gelesen, hat Dir jemand davon erzählt, hast Du Dir das so zusammengereimt ...?

    Viele Grüße
    Elliot


    Ja, ja und ja


    Danke. Und was und wo hast Du beispielsweise über "Anatta" gelesen?

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 8. November 2012 um 22:48
    • #53

    Pali Kanon, Kommentar-Literatur, hier im Forum usw.

    Worauf willst du denn heraus?

    Im Endeffekt läufts doch wieder darauf hinaus das du sagst, ich würde alles falsch verstehen, du würdest alles richtig verstehen, dann hängst du 7 PK-Zitate ran und fertig. Mit einer solchen Konversation kann ich wenig anfangen, sorry.

    Es geht ja auch nicht nur darum, wo man etwas liest und wer es geschrieben hat. Vorallem muss man es für sich verstehen. Nur weil irgendwo etwas steht, bedeutet es nicht das es stimmt oder nicht.
    Vielleicht steht im PK etwas drin was nicht der Wahrheit entspricht und in Mein Kampf steht vielleicht etwas drin was der Wahrheit entspricht. Und was ändert das? Gar nichts. Solange man die Wahrheit nicht selber sieht, spielt es keine Rolle.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Elliot
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    • 8. November 2012 um 22:58
    • #54
    Maybe Buddha:

    Pali Kanon, Kommentar-Literatur, hier im Forum usw. Worauf willst du denn heraus?


    Ich will darauf hinaus, dass Du von fünf verschiedenen Leuten sechs verschiedene Erläuterungen bekommen kannst, was Atta und was Anatta bedeuten und frage mich, nach welchen Kriterien Du dann die für Dich gültige heraussuchst.

    Viele Grüße
    Elliot

    Viele Grüße

    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 8. November 2012 um 23:06
    • #55
    Elliot:
    Maybe Buddha:

    Pali Kanon, Kommentar-Literatur, hier im Forum usw. Worauf willst du denn heraus?


    Ich will darauf hinaus, dass Du von fünf verschiedenen Leuten sechs verschiedene Erläuterungen bekommen kannst, was Atta und was Anatta bedeuten und frage mich, nach welchen Kriterien Du dann die für Dich gültige heraussuchst.

    Viele Grüße
    Elliot


    Aus mir und meinem erkennen.
    Als ich anfing die Lehrreden zu lesen zb. gab es Dinge die hatte ich schon erfahren und konnte sie deshalb genau einordnen und nachvollziehen. Dann gab es Dinge über die ich kontemplieren und erwägen musste um sie zu verstehen.
    Und es gab Dinge die ich vorher noch nie so gesehen oder erlebt hatte, die in dem augenblick des Lesens völlig klar vor mir waren.m Und Anatta gehört bei mir zu letzterem und Punkt 2. Erst habe ich ganz klar erkannt und dann habe ich es nochmal in der Medi abgewogen.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Elliot
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    • 9. November 2012 um 09:31
    • #56

    Also verstehe ich Dich so, dass es Passagen im Palikanon gibt, denen Du zustimmen kannst, und dass es zusätzlich eine "Anatta-Lehre" außerhalb des Palikanons gibt, der Du ebenfalls zustimmen kannst. Richtig?

    Viele Grüße
    Elliot

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    Elliot

  • Maybe Buddha
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    • 10. November 2012 um 06:21
    • #57
    Elliot:

    Also verstehe ich Dich so, dass es Passagen im Palikanon gibt, denen Du zustimmen kannst, und dass es zusätzlich eine "Anatta-Lehre" außerhalb des Palikanons gibt, der Du ebenfalls zustimmen kannst. Richtig?

    Viele Grüße
    Elliot


    Anscheinend verstehst du mich so... Aber da verstehst du mich falsch.

    Ich sagte doch das ich das was im PK und Kommentar-Literatur steht über Anatta in "mir" entdeckt habe und beim erwägen in der Meditation hat sich das nochmehr gefestigt und ist nicht auseinander gefallen.

    PS:
    Es gibt so einiges im PK dem ich zustimme. Nämlich 100% von dem was zur Lehre gehört. Und die Lehre geht um das Leiden ujnd deren Beendigung.

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    Buddha

  • mukti
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    • 10. November 2012 um 11:44
    • #58

    Obergescheite Zwischenbemerkung zum Thema:

    Widerspruch findet nur im Verstand statt, der kann nur "entweder - oder" annehmen. Was als Widerspruch erscheint, mag sich bei höherer Sicht zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen.

    So gehe ich mit ungelösten Widersprüchen um: Etwas mehr Vertrauensvorschuss in eine erhaben anmutende Quelle investieren, als in den eigenen Verstand. Da hat sich mit der Zeit und der Praxis allerhand tatsächlich aufgelöst.

    Mit Metta, mukti.


  • malsehen
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    • 10. November 2012 um 14:01
    • #59

    Der Verstand möchte immer gerne Entweder/Oder. Der Bergriff des Vertrauens ist schon der, den ich auch nützen würde, um den bipolaren Verstand bei einem Widerspruch etwas Beruhigung zuzuflüstern. Allein – braucht es dazu Vertrauen in etwas Erhabenes?
    Was ist mit dem Vertrauen, dass eine Nicht-Entscheidung zum Entweder/Oder schon nicht zum Weltungergang führen wird – quasi der "Mut zur Lücke"? Die Frage offen und unbeantwortet lassen. Denn letztlich ist der eigene Übergang zum Vertrauen in etwas Erhabenes auch nur wieder eine Entscheidung. Entweder ich beschäftige mich mit der ersten Entweder/Oder-Frage, oder ich Vertraue. Sobald das nicht-Annehmen der ersten Entweder/Oder-Frage nicht mehr das Ergebnis einer Entweder/Oder-Entscheidung ist, dann wird doch ein Schuh draus? Nicht, dass das leicht(er) wäre, aber wenn man Entweder/Oder-Ketten erkennen will, dann doch vollständig…


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • sonnenschein
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    • 10. November 2012 um 17:33
    • #60
    malsehen:

    Der Verstand möchte immer gerne Entweder/Oder. Der Bergriff des Vertrauens ist schon der, den ich auch nützen würde, um den bipolaren Verstand bei einem Widerspruch etwas Beruhigung zuzuflüstern. Allein – braucht es dazu Vertrauen in etwas Erhabenes?
    Was ist mit dem Vertrauen, dass eine Nicht-Entscheidung zum Entweder/Oder schon nicht zum Weltungergang führen wird – quasi der "Mut zur Lücke"? Die Frage offen und unbeantwortet lassen. Denn letztlich ist der eigene Übergang zum Vertrauen in etwas Erhabenes auch nur wieder eine Entscheidung. Entweder ich beschäftige mich mit der ersten Entweder/Oder-Frage, oder ich Vertraue. Sobald das nicht-Annehmen der ersten Entweder/Oder-Frage nicht mehr das Ergebnis einer Entweder/Oder-Entscheidung ist, dann wird doch ein Schuh draus? Nicht, dass das leicht(er) wäre, aber wenn man Entweder/Oder-Ketten erkennen will, dann doch vollständig…

    Sehr schöne Worte.
    Der Verstand schafft immer Widersprüche. Vetrauen geht über das Verstandene hinaus. Das ist wahre Weisheit, die man mit dem Denken nicht erfassen kann. Die Weishheit nutzt aber das Denken um sich auszudrücken.

  • mukti
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    • 12. November 2012 um 00:41
    • #61
    malsehen:

    Der Verstand möchte immer gerne Entweder/Oder. Der Bergriff des Vertrauens ist schon der, den ich auch nützen würde, um den bipolaren Verstand bei einem Widerspruch etwas Beruhigung zuzuflüstern. Allein – braucht es dazu Vertrauen in etwas Erhabenes?
    Was ist mit dem Vertrauen, dass eine Nicht-Entscheidung zum Entweder/Oder schon nicht zum Weltungergang führen wird – quasi der "Mut zur Lücke"? Die Frage offen und unbeantwortet lassen. Denn letztlich ist der eigene Übergang zum Vertrauen in etwas Erhabenes auch nur wieder eine Entscheidung. Entweder ich beschäftige mich mit der ersten Entweder/Oder-Frage, oder ich Vertraue. Sobald das nicht-Annehmen der ersten Entweder/Oder-Frage nicht mehr das Ergebnis einer Entweder/Oder-Entscheidung ist, dann wird doch ein Schuh draus? Nicht, dass das leicht(er) wäre, aber wenn man Entweder/Oder-Ketten erkennen will, dann doch vollständig…

    Mit "Vertrauen in etwas Erhabenes" habe ich gemeint, dass die Wahrheit oder Wirklichkeit gesehen werden kann, auch wenn ich sie gegenwärtig noch nicht erkenne. So habe ich z.B. ein gewisses Vertrauen darin, dass der Buddha mit dem "himmlischen Auge" vorangegangene Existenzen und ihre kausale Verknüpfung gesehen hat. Ich will aber nicht dieses spezielle Thema wieder aufwärmen, nur weil es im Threadthema als Beispiel erwähnt wurde. Es geht mir auch selber so, bei weniger schwierigen Themen, dass sich Widersprüche auflösen, wenn ich darauf verzichte sie mit dem Verstand lösen zu wollen.

    Man kann einen Widerspruch so stehen lassen - "Mut zur Lücke" - oder darin vertrauen, dass man die Zusammenhänge von einer höheren Perspektive aus einmal erkennen wird. Einsichtsmeditation geht über den Verstand hinaus, man kann ihn beobachten wie er in entweder/oder denkt oder vergeblich versucht, etwas zu begreifen, dass er nicht begreifen kann - und dann geht auf einmal der Knopf auf und es wird was klar.

    Mit Metta, mukti.


Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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