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  1. Buddhaland Forum
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Die persönliche buddh. Richtung finden

  • Dennis
  • 4. November 2012 um 13:22
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  • Dennis
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    • 4. November 2012 um 13:22
    • #1

    Hey,
    ich war für etwa 3 Monate häufig bei Karma Kagyü bin dort aber auf Grund einiger unglücklicher Äußerungen,
    mit denen ich nicht einverstanden war nun nicht mehr aktiv.
    Ich habe jetzt einige andere Meditationsgruppen abgeklappert, aber nichts hat mich so richtig "gepackt".
    Für mich ist klar, dass ich Buddhismus praktizieren möchte, ich gebe nicht so schnell auf;)
    Auch würde ich mich wohl eher auf den tibetischen Buddhismus einlassen können.
    Hat wer einen Tipp parat, welche Ausrichtung zu mir passen könnte?
    Faszinierende Lehrer sind für mich z.B. der Dalai Lama und Yongey Mingyur Rinpoche.
    Oder brauche ich einfach mehr Geduld?

    Alles Liebe,
    Dennis.

  • Syia
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    • 4. November 2012 um 14:26
    • #2

    Hallo Dennis,

    falls du mit dem DW Schwierigkeiten hattest, kannst du bei bodhi path unterschlüpfen.

  • sonnenschein
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    28. September 2012
    • 4. November 2012 um 14:42
    • #3
    Dennis:

    Hey,
    ich war für etwa 3 Monate häufig bei Karma Kagyü bin dort aber auf Grund einiger unglücklicher Äußerungen,
    mit denen ich nicht einverstanden war nun nicht mehr aktiv.
    Ich habe jetzt einige andere Meditationsgruppen abgeklappert, aber nichts hat mich so richtig "gepackt".
    Für mich ist klar, dass ich Buddhismus praktizieren möchte, ich gebe nicht so schnell auf;)
    Auch würde ich mich wohl eher auf den tibetischen Buddhismus einlassen können.
    Hat wer einen Tipp parat, welche Ausrichtung zu mir passen könnte?
    Faszinierende Lehrer sind für mich z.B. der Dalai Lama und Yongey Mingyur Rinpoche.
    Oder brauche ich einfach mehr Geduld?

    Alles Liebe,
    Dennis.

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    Hallo Dennis,

    Es ist wichtig selbst herauszufinden was für einen passt und was nicht. Dazu gehört neben der Schule auch die Lehrer und die Gemeinschaft.
    Trotzdem ist es hilfreich sich genau anzuschauen wegen welchen "unglücklichen Äußerungen" du nicht mehr hinwillst. Würdest Du Deine Freundin, Freunde, Familie oder Arbeit aufgrund dieser Äußerungen verlassen? Andere halten uns immer einen Spiegel vor. Vieles von dem was wir darin sehen gefällt uns nicht. Deswegen wegzugehen ist natürlich in Ordnung, aber meist gefällt einem in der nächsten Gruppe auch wieder irgendetwas nicht. Wir lernen oft durch unangenehme Erfahrungen viel schneller als durch angenehme. Ich damit nicht die Äußerungen rechtfertigen , aber Du solltest lernen zwischen der Lehre selbst und z.B. politischen Meinungen oder persönlichen Vorlieben zu unterscheiden. Oft wünscht man sich in einer Gemeinschaft alles immer Friede Freude Eierkuchen sein soll aber das ist nicht realisitisch. Oft sind es gerade diejenigen , die wir am Anfang gar nicht Leiden können, von denen wir am meisten Lernen können.
    Wenn Du im Buddhismus eine wohlfühl Religion suchst wirst Du vielleicht schnell enttäuscht sein. Und diese Enttäuschung ist gut, da Du Dich dann nicht länger täuschst. Die eigenen konditionierungen selbst zu erkennen und durch geeignete mittel im eigenen Tempo aufzulösen ist eine Herausforderung. Das Leben ist nicht dazu da Dich glücklich zu machen sondern um Dich bewusster zu machen. Dies gilt auch für jede Buddhistische Gemeinschaft.
    Was wurde denn genau gesagt?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 4. November 2012 um 17:48
    • #4

    Moin Dennis,

    mehr Geduld ist schon mal nicht schlecht. :D
    Ansonsten gilt es natürlich auszuprobieren, was zu einem passt. Du tendierst zu einer tibet. Richtung. Das ist ja schon mal was.
    Da gibt es doch bestimmt was. Über Google oder z.B. die DBU lässt sich da wohl was finden.
    Manchmal sind Zentren und Lehrer auch etwas weiter weg. Trotzdem lohnt es sich hin zu fahren.
    Nun warst du schon in einer Gruppe und fühltest dich durch einige Äußerungen abgeschreckt. Das kommt vor. Das kann, muss aber nicht, an der Gruppe liegen. Evtl. hast du ja die Möglichkeit, direkt vor Ort nach zu haken. Frag mal, wie die Aussagen wohl gemeint waren. Erzähl, wie du sie verstanden hast. Wenn das möglich ist, kannst du immer noch entscheiden, was zu tun ist. Manchmal passt es einfach nicht. Manchmal ist es so, das Aussagen heute so und in ein paar Jahren so verstanden werden.
    Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche.

    LG
    Ji'un Ken

  • Beaty
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    4. November 2012
    • 4. November 2012 um 23:14
    • #5

    Hallo,
    ich weiss auch noch nicht so recht in welche Richtung es für mich gehen soll, auch wenn ich schon vor fast 10 Jahren Kontakt mit Buddhismus hatte, als mein Bruder und dann auch meine mama in Nepal waren...
    Jetzt habe ich kürzlich angefangen mit intensiver mit allem zu befassen, bin aber zur Zeit eher nur verwirrt :(
    lg, Beate

    Grüße, Beate

  • Onyx9
    Gast
    • 5. November 2012 um 23:11
    • #6

    Frag doch mal hier persönlich nach einer regionalen Gruppe in Deiner Stadt/Umgebung: http://www.kamalashila.de/
    Von den Lama s und Rinpoches dort hab ich noch nie derartige "unglückliche Äußerungen" gehört,
    sie lehren generell nur Mahamudra und alles was dazugehört.

    Viel Glück !

    Übrigens wurde der Karmapa Urgyen Trinley Dorje, der Schirmherr von Kamalashila von Yongey Mingyur Rinpoche anerkannt.
    Der Schirmherr der Diamantwegszentren unter Ole Nydahl ist Karmapa Thaye Dorje.

  • nibbuti
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    • 6. November 2012 um 00:32
    • #7
    Dennis:

    Hat wer einen Tipp parat, welche Ausrichtung zu mir passen könnte?


    Hi Dennis

    Hast deine Frage selbst beantwortet.

    Dennis:

    Oder brauche ich einfach mehr Geduld


    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Onyx9
    Gast
    • 6. November 2012 um 09:28
    • #8

    Ja, stimmt auch.
    Nur die "Zentren" bringens nicht; schöne Bilder, heilige Riten, verkopfte Möchtegern-Heilige, wo aus Eifer schnell auch mal Geifer wird.
    Authentische traditionelle LehrerInnen und Vorbilder und edle Freunde bringens ( Dhamma )
    und um sie zu erkennen, hörst du am besten auf deine innere Stimme.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 6. November 2012 um 12:36
    • #9

    Die OT Texte habe ich gelöscht.
    Wenn ihr über den Islam diskutieren wollt, geht in ein entsprechendes Forum.
    Als Admin dieses Forums sage ich : "Hier nicht"

    Kritik an meinem Vorgehen bitte hier: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=6&t=10552

  • sonnenschein
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    28. September 2012
    • 6. November 2012 um 14:57
    • #10
    Ji'un Ken:

    Die OT Texte habe ich gelöscht.
    Wenn ihr über den Islam diskutieren wollt, geht in ein entsprechendes Forum.
    Als Admin dieses Forums sage ich : "Hier nicht"

    Kritik an meinem Vorgehen bitte hier: http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=6&t=10552

    und hier:

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=6&t=10553

  • sonnenschein
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    • 6. November 2012 um 17:16
    • #11
    Dennis:

    Hey,
    ich war für etwa 3 Monate häufig bei Karma Kagyü bin dort aber auf Grund einiger unglücklicher Äußerungen,
    mit denen ich nicht einverstanden war nun nicht mehr aktiv.
    Ich habe jetzt einige andere Meditationsgruppen abgeklappert, aber nichts hat mich so richtig "gepackt".
    Für mich ist klar, dass ich Buddhismus praktizieren möchte, ich gebe nicht so schnell auf;)
    Auch würde ich mich wohl eher auf den tibetischen Buddhismus einlassen können.
    Hat wer einen Tipp parat, welche Ausrichtung zu mir passen könnte?
    Faszinierende Lehrer sind für mich z.B. der Dalai Lama und Yongey Mingyur Rinpoche.
    Oder brauche ich einfach mehr Geduld?

    Alles Liebe,
    Dennis.

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    Hallo Dennis,

    wie Du vielleicht bemerkt hast ist es in diesem Forum nicht gewünscht über Themen zu sprechen, die nicht von den Moderatoren als wichtig genug abgesegnet sind. Ich wünsche Dir eine achtsame Wahl, so dass Du nicht in die Hände von dogmatische Buddhisten triffst, die Dir den Mund verbieten wollen und Dir sagen wollen was richtig und falsch ist. Buddha's selbst hat kurz vor seinem Tod dazu aufgefordert nicht seiner Lehre blind zu glauben und nur das anzunehmen was man selbst kritisch geprüft hat. Also Vertraue keinen Menschen, die Dir diese Arbeit abnehmen wollen und Dir vorschreiben was die richtige politische Meinung ist. Da bist Du in einer Partei besser aufgehoben. Wenn dieser Beitrag wieder gelöscht wird dann würde ich mir mal die Schule des Mods auf die Liste der nicht vertrauenswürdigen Buddhisten setzen.

  • Axel Benz
    Gast
    • 6. November 2012 um 17:22
    • #12
    sonnenschein:

    wie Du vielleicht bemerkt hast ist es in diesem Forum nicht gewünscht über Themen zu sprechen, die nicht von den Moderatoren als wichtig genug abgesegnet sind.


    Die Frage von Dennis ist dir - mit Verlaub! - scheißegal, solange du dein eigenes Süppchen kochen kannst.

  • sonnenschein
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    • 6. November 2012 um 17:52
    • #13
    Axel Benz:
    sonnenschein:

    wie Du vielleicht bemerkt hast ist es in diesem Forum nicht gewünscht über Themen zu sprechen, die nicht von den Moderatoren als wichtig genug abgesegnet sind.


    Die Frage von Dennis ist dir - mit Verlaub! - scheißegal, solange du dein eigenes Süppchen kochen kannst.

    Nein die Frage ist mir sehr ernst. Wenn sich ein junger Mensch für den Buddhismus interessiert ist das etwas was derjenige selber sehr kritisch prüfen sollte. Es geht hier nicht um einen Tennisverein oder eine politische Partei aus der man ganz einfach wieder aussteigt. Jeder der in den Strom eingetreten ist weiß, dass es kein zurück mehr gibt. Aber bevor man bereit dazu ist sollte jeder selbst kritisch prüfen ob man den Menschen und Lehren vertraut, die einem dabei begleiten einzutreten. Wenn jemand mit einem Lehrer nicht klar kommt, dann ist es wichtig sich selbst ein Bild zu machen, sonst kommt man in die Gefahr, dass einem beim nächsten Lehrer wieder etwas nicht passt und man aus der Projektion auf den Lehrer, die zwangsläufig passiert nicht mehr rauskommt und kein Vertrauen mehr zu dem Buddhismus hat. Jeder ernsthaft praktizierende kennt die Gefahren einer Lehrer- Schüler Beziehung. Andere Buddhisten haben aus meiner Sicht die Aufgabe Anfängern ein realisitisches Bild zu vermitteln, was sie erwartet und was nicht. Wenn Dennis die Erwartung hat, dass alle Buddhisten friedlich eine Meinung vertreten, dann ist dies eine Erwartung, hat aber mit der Realität nichts zu tun. Buddha lehrte, dass die Befreiung in uns selbst zu finden ist und nicht in der Lehre, die man zurücklässt wenn man über den Fluß ist. Ich würde es schade finden wenn Dennis nicht die Schule findet die zu ihm passt und da ihm seine politische Meinungsfreiheit wichtig ist, wird er vielleicht schnell aufgeben, wenn er nicht einen Lehrer findet, dem dies ebensowichtig ist.

  • Dennis
    Themenautor
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    • 6. November 2012 um 20:26
    • #14

    Huhu Sonnenschein,

    wir 2 Hübschen scheinen- nun nicht mehr nachlesbare - verschiedene Meinungen zu haben.
    Das finde ich voll okay, ich fühle mich nicht schlauer als du und ich habe die Weisheit auch nicht
    mit Löffeln gefressen:)
    Mir ist es aber wichtig, dass mein Lama nicht durch die Gegend streift und in seine Richtung politisiert.
    Ich gebe schon nicht so schnell auf mit Buddhismus.
    Ich bin fleißig am Suchen und plane mit einem Freund bereits eine kleine Reise in eine andere Stadt,
    um neue buddh. Aspekte kennenzulernen.
    Ich bedanke mich für die Links und die Tipps, die bisher in diesem Thread gefallen sind.
    Wird, ganz objektiv, schon seine Richtigkeit haben, dass unsere polarisierenden Ausschweifungen
    nicht mehr hier herumgeistern.

    Herzlich,
    Dennis.

  • Maybe Buddha
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    6. August 2011
    • 6. November 2012 um 21:16
    • #15
    Dennis:

    Huhu Sonnenschein,

    wir 2 Hübschen scheinen- nun nicht mehr nachlesbare - verschiedene Meinungen zu haben.
    Das finde ich voll okay, ich fühle mich nicht schlauer als du und ich habe die Weisheit auch nicht
    mit Löffeln gefressen:)
    Mir ist es aber wichtig, dass mein Lama nicht durch die Gegend streift und in seine Richtung politisiert.
    Ich gebe schon nicht so schnell auf mit Buddhismus.
    Ich bin fleißig am Suchen und plane mit einem Freund bereits eine kleine Reise in eine andere Stadt,
    um neue buddh. Aspekte kennenzulernen.
    Ich bedanke mich für die Links und die Tipps, die bisher in diesem Thread gefallen sind.
    Wird, ganz objektiv, schon seine Richtigkeit haben, dass unsere polarisierenden Ausschweifungen
    nicht mehr hier herumgeistern.

    Herzlich,
    Dennis.

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    Hi Dennis,
    ich weiss ja nicht wie weit du fahren möchtest und ob es ein Ort sein soll wo du sehr oft hin willst (1-4 mal im Monat)...
    Aber wenn du mal einen Kurz-"Urlaub" machen möchtest, kann ich dir ein sehr schönes Kloster empfehlen.
    Ich war dort diesen Sommer. Ist mitten in den Schweizer Bergen. Wirklich eine wunderschöne Gegend am Rande eines kleinen Dorfs. Das Kloster war früher mal ein Berg-Hotel und ist sehr schön. Der Abt des Klosters, Ajahn Khemasiri ist ein Deutscher der dort seid fast 20 Jahren lebt. Er ist sehr offen und geht auf alle Fragen intensiv ein. Dort sind auch jedes Jahr mehrere Retreats für Anfänger die er leitet. Beim ersten Aufenthalt muss man erstmal an einem Retreat teilnehmen. Dann kann man dort mal mehre Tagen oder ein paar Wochen vorbeikommen wenn grade kein Retreat ist. Retreat und aufenthalt sind kostenlos. Spenden werden natürlich gerne genommen. Wieviel du und ob du spenden möchtest ist jedem selbst überlassen, es steht eine kleine Spartruhe im Aufenthaltsraum. Und auch essensspenden werden gerne genommen, da das Kloster nur von Spenden lebt.
    Als ich dort war waren auch viele Neulinge da, zwischen 18- 60 Jahre. Aber die meisten waren zwischen 18-35.
    Ausserdem lebte ein junger, 20 jähriger Mönch dort und ein Anagarika (das ist ein Laie wie du und ich, der für ein Jahr ins Kloster geht um zu schauen ob er Mönch werden möchte).
    Der Tagesablauf ist auch sehr angenehm. 5:30 Meditieren, 7Uhr Frühstück, 8-11Uhr kleinere Arbeiten am Haus oder Essen kochen, 11:30 Mittag und dann bis 19uhr freie Zeit zum studium, meditieren, spazieren, wandern oder womit man halt seine Zeit verbringen möchte. Um 19uhr dann meditation, und dann wieder freizeit bis zum nächsten morgen.
    Neben dem Medi-Raum ist eine kleine aber feine Media- und Bibliothek.

    Vielleicht hast du ja mal lust dort vorbei zu schaun, es lohnt sich. War auch mein erster Kloster-Aufenthalt und war sehr lehrreich und schön. Ich werde sicherlich nächstes Jahr wieder dorthin fahren. Wenn du Fragen hast, frag mich ruhig, oder schreib oder ruf mal Sabrina an, das ist die Sekretärin im Kloster.

    Hier die Internet-Seite:
    http://www.dhammapala.ch/Startseite.htm

    LG
    Florian

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Geronimo
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    • 7. November 2012 um 09:06
    • #16

    Ich persönlich finde der edle 8fache Pfad ist die beste Grundlage für die Praxis. Davon ausgehend kann man sich dann eine Schule suchen bei der man sich wohl fühlt. So mache ich das zumindest :)

    Zitat

    A.X.103 Der verkehrte und der rechte Pfad - 3. Micchatta Sutta

    Auf Grund des Verkehrten (micchatta), ihr Mönche, entsteht Verlust, kein Gewinn. Inwiefern aber?

    Dem verkehrt Erkennenden, ihr Mönche, entsteht verkehrte Gesinnung,
    dem verkehrt Gesinnten verkehrte Rede,
    dem verkehrt Redenden verkehrte Handlungsweise,
    dem verkehrt Handelnden verkehrter Lebensunterhalt,
    dem verkehrten Lebensunterhalt Erwerbenden verkehrtes Streben,
    dem verkehrt Strebenden verkehrte Achtsamkeit,
    dem verkehrt Achtsamen verkehrte Sammlung,
    dem verkehrt Gesammelten verkehrtes Wissen,
    dem verkehrtes Wissen Besitzenden verkehrte Befreiung.
    Insofern, ihr Mönche, entsteht auf Grund des Verkehrten Verlust, kein Gewinn.

    Auf Grund des Rechten (sammatta), ihr Mönche, entsteht Gewinn, kein Verlust. Inwiefern aber?

    Dem recht Erkennenden, ihr Mönche, entsteht rechte Gesinnung,
    dem recht Gesinnten rechte Rede,
    dem recht Redenden rechte Handlungsweise,
    dem recht Handelnden rechter Lebensunterhalt,
    dem rechten Lebensunterhalt Erwerbenden rechtes Streben,
    dem recht Strebenden rechte Achtsamkeit,
    dem in rechter Weise Achtsamen rechte Sammlung,
    dem recht Gesammelten rechtes Wissen,
    dem recht Wissenden entsteht rechte Befreiung.

    Insofern, ihr Mönche, entsteht auf Grund des Rechten Gewinn, kein Verlust.

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    Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
    Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst. (Dogen)

  • sonnenschein
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    • 7. November 2012 um 12:01
    • #17
    Dennis:

    Huhu Sonnenschein,

    wir 2 Hübschen scheinen- nun nicht mehr nachlesbare - verschiedene Meinungen zu haben.
    Das finde ich voll okay, ich fühle mich nicht schlauer als du und ich habe die Weisheit auch nicht
    mit Löffeln gefressen:)
    Mir ist es aber wichtig, dass mein Lama nicht durch die Gegend streift und in seine Richtung politisiert.
    Ich gebe schon nicht so schnell auf mit Buddhismus.
    Ich bin fleißig am Suchen und plane mit einem Freund bereits eine kleine Reise in eine andere Stadt,
    um neue buddh. Aspekte kennenzulernen.
    Ich bedanke mich für die Links und die Tipps, die bisher in diesem Thread gefallen sind.
    Wird, ganz objektiv, schon seine Richtigkeit haben, dass unsere polarisierenden Ausschweifungen
    nicht mehr hier herumgeistern.

    Herzlich,
    Dennis.

    Alles anzeigen

    Wenn Du auf verschiedene Meinungen im außen triffst, dann erkennst Du immer auch Deine eigenen Widersprüche.
    Du wirst egal wo Du hin gehst, wem Du auch begegnest in Deinem Leben immer auch auf Dukkha treffen. In dem Maße wie Du bereit bist Dir das anzuschauen, ob im Außen oder im Innen wird Dir Deine wahre Natur bewusst. Solange man in der Dualität der Dinge gefangen bleibt und daran anhaftet, wird man Dukkha empfinden. Solange das eine für Dich gut und das andere schlecht für Dich ist, wirst Du Dukkha nicht überwunden haben. Alles Leiden entsteht durch das Denken. Der Gedanke ich habe Recht und andere sind im Unrecht führt für zu Dogmen die viel Leid über die Menschheit gebracht haben. Seien dies nun religiöse, politische oder Wissenschaftliche Dogmen. Die Wahrheit ist weder gut noch schlecht, sie ist einfach wahr. Sobald Du einen Gegensatz zu dem empfindest was ist, erkennst Du dass es vergänglich ist und es zu Leid führen würde daran anzuhaften. Hinterfrage alles was Dir begegnet, auch die Worte die Du gerade liest und Dir wird eine Ebene des seins bewusst, die frei ist von Alter, Krankheit und Tod. Solange wir dies nicht erkennen werden wir immer weiter gefangen bleiben im Rad der Zeit. Und wo und wann wirst Du diese Ebene finden? Hier und jetzt. So einfach ist das.

  • Dennis
    Themenautor
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    • 7. November 2012 um 20:06
    • #18

    Hey Florian,
    hochinteressant, was du da schreibst.
    Muss man denn zwingend Theravada praktizieren, wenn man dort mal hereinschauen will?
    Oder wäre es dann sinnvoll sich ein Kloster in entsprechender Tradition zu suchen- wenn es denn
    überhaupt noch andere Klöster mit ähnlich tollem Angebot gibt.
    Sehr spannend auf jeden Fall- Danke für den Anreiz!

  • Onyx9
    Gast
    • 7. November 2012 um 23:32
    • #19

    Ah, er wittert orange, sowieso besser, wenn man so feine Instinkte hat :)

  • Maybe Buddha
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    • 8. November 2012 um 03:32
    • #20
    Dennis:

    Hey Florian,
    hochinteressant, was du da schreibst.
    Muss man denn zwingend Theravada praktizieren, wenn man dort mal hereinschauen will?
    Oder wäre es dann sinnvoll sich ein Kloster in entsprechender Tradition zu suchen- wenn es denn
    überhaupt noch andere Klöster mit ähnlich tollem Angebot gibt.
    Sehr spannend auf jeden Fall- Danke für den Anreiz!


    Ne Quatsch... Die meisten "Laien" die dort waren waren weder Theravada noch Buddhisten :lol: .
    Die Hälfte waren am Buddhismus intressiert, aber keine Buddhisten. Ein 18 jähriger war dort, der seine Matura (Abi Arbeit) über einen Kloster Aufenthalt schrieb. Dann eine 60 jährige Christen die einmal im Jahr vorbei kommt. Dann die Mutter eines Anagarika der dort früher für 10 Jahre gelebt hat. Und zu Tagesbesuchen kamen schweizerische Thai Frauen mit ihren Schweizer Männern gelegentlich vorbei. Also ein sehr gemischter Haufen von Menschen war dort.

    Aber ich denke das betrifft so ziemlich jedes Kloster in buddhistischer Tradition. Ob Zen, Theravada oder Vajrajana und was es da sonst noch so alles gibt. Jeder ist willkommen. Zumindest sollte es so sein, finde ich.

    Die Praxis war im Endeffekt auch nicht irgendwie speziell "Theravada", wenn es sowas überhaupt geben sollte. Es ging hauptsächlich um Achtsamkeit in den all-täglichen Dingen. Zumindest für mich. Habe viel meditiert und gelesen. Die Bibliothek hat auch Kommentar Literatur aller Schulen. Einmal die Woche gibts einen Dhamma Vortrag (der erste war auf deutsch und als in der zweiten Woche noch ein Tscheche und ein Engländer dazukamen auf Englisch).
    Und vor dem Frühstück ist eine 30-45 minütige Dhamma Runde wo man Fragen zu seiner Praxis oder auch allgemein zum Buddhismus stellen kann und mit dem Abt reden kann.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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