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  1. Buddhaland Forum
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Anfängerliteratur?

  • Bero
  • 28. August 2012 um 14:56
  • Zum letzten Beitrag
  • Bero
    Themenautor
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    28. August 2012
    • 28. August 2012 um 14:56
    • #1

    Hallo erstmal,
    Ich war mir nicht ganz sicher ob ich das hier korrekt poste oder ob ich es lieber unter den Literatur-Reiter dieses Forums gebracht hätte da es mit beidem zu tun hat.
    Und zwar bin ich seit kurzem am Budhhismus sehr stark interessiert und habe einige Aspekte die ich hoffentlich richtig gedeutet habe auch schon auf den Alltag versucht anzuwenden und einige "Anhaftungen" zu lockern und über längere Zeit hoffentlich komplett verlieren kann.
    Ich bin wirklich seitdem ich mich damit auseinander gesetzt habe extrem stark von dem Konzept überzeugt das das Leben das ist was man draus macht, damit meine ich unteranderem das Verlangen leiden schafft da Verlangen oft irrational ist und nicht zu befriedigen ist egal wie lange man ihm fröhnt, ergo Sucht oder ähnliches.
    Seitdem ich versuche meine "Anhaftungen" zu verlieren fühle ich mich innerlich wirklich deutlich ruhiger und auch befreit, jedoch weiß ich nicht inwiefern ich mich mit allen Aspekten des Buddhismus anfreunden kann, da ich bezweifel da ich von heute auf morgen anfangen kann wirklich an irgendwelche Gottheiten oder Yama etc zu glauben da ich eigentlich ein hardcore Atheist bin. (Wohl aber eigentlich eher Schuld der katholischen Kirche)
    Das Ganze Konzept verstehe ich so wirklich auch noch nicht da es ja Wiedergeburt gibt, Nirvana aber auch soetwas ähnliches wie Himmel und Hölle und Götter und Teufel aber es dreht sich wenig um diese in den Praktiken.

    Daher stellt sich mir die Frage welche Literatur kann ich lesen die wenig verfälscht den Urgedanken von Buddhismus laut Buddha selbst wiedergibt? Ich weiß das ich den Pali-Kanon lesen sollte aber welche Übersetzung könnt ihr mir da empfehlen die wenig durch westliche Eindrücke verfälscht wurde?
    Welche Literatur sollte ich sonst noch lesen die dem Urgedanken nahe kommt und evtl einige Fragen von mir beantworten kann?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 28. August 2012 um 15:45
    • #2

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…teigerliteratur

  • Sukha
    Gast
    • 28. August 2012 um 15:55
    • #3

    Die Angereihte Sammlung ist immer zu empfehlen, da sie kürzere überschaubare Texte und viele Texte an Hausleute beinhaltet.

    Um ein Gespür für die damalige Zeit und den Orden zu bekommen, empfehle ich das Mahavagga, was noch dieses Jahr in einer ganz neuen Übersetzung mit vielen Kommentaren und Erklärungen (denen eine akribische Forschung zugrunde liegt), erscheinen wird.

    ()

  • nibbuti
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    • 28. August 2012 um 16:06
    • #4

    Hi & willkommen Bero

    Zitat

    Welche Literatur sollte ich sonst noch lesen die dem Urgedanken nahe kommt und evtl einige Fragen von mir beantworten kann?


    Buddhadasa Bhikkhu kommt dem Urgedanken nahe und beantwortet einige Fragen:

    Das buddhistische ABC (eine Art FAQ mit häufig auftauchenden Fragen)

    Anapanasati - Sanfte Heilung der spirituellen Krankheit (die von Buddha empfohlene Praxis)

    diese drei Lehrreden-Sammlungen sind von allen buddhistischen Schulen akzeptiert und empfehlenswert:

    • Anguttara Nikaya (befasst sich überwiegend mit alltäglichen Belangen, nach Zahlen geordnet)
    • Majjhima Nikaya (von fortgeschrittenen Meditierenden als 'am nächsten an den tatsächlichen Worten Buddhas' empfohlen)
    • Samyutta Nikaya (für tiefergehendes Studium, nach Themen geordnet)

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

    Einmal editiert, zuletzt von nibbuti (28. August 2012 um 16:21)

  • Sukha
    Gast
    • 28. August 2012 um 16:20
    • #5

    Anfügen möchte ich nibbutis Beitrag noch

    Kernholz Des Bodhibaums
    auch von Buddhadasa Bhikkhu.

  • karmahain
    Gast
    • 1. September 2012 um 15:02
    • #6

    Hallo Bero,

    Es geht im Buddhismus nicht darum an etwas zu glauben oder neuen gedanklichen Konzepten zu folgen. Am Anfang setzt man sich natürlich mit Begriffen wie Nirvana, Samsara und Karma auseinander. Aber es dabei darum sich seiner eigenen gedanklichen und emotionalen konditionierungen bewusst zu werden. Im Westen haben wir meist sehr starre Denkstrukturen mit denen wir uns identfizieren. Ob Du Dich jetzt als Atheist oder als Buddhist oder Christ identifizierst das spielt gar keine Rolle. Der Buddhimus bietet ein Floß an um über einen reißenden Strom von Gedanken und Emotionen sicher herüberzukommen ohne dabei unterzeugehen. Wenn Du am anderen Ufer bist dann brauchst Du das Floß nicht mehr. Du identifizierst Dich sozusagen nicht mehr damit Buddhist zu sein, auch wenn Du dies nach Außen noch voller Überzeugung sagen kannst um bei anderen Vertrauen zu schaffen, das sie auch mithilfe dieses Floßes Namens Buddhismus über diesen Fluß herüberkommen...

  • Tandur
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    9. August 2012
    • 1. September 2012 um 17:55
    • #7
    karmahain:

    ... Du identifizierst Dich sozusagen nicht mehr damit Buddhist zu sein, auch wenn Du dies nach Außen noch voller Überzeugung sagen kannst ...


    Ab wann kann man eigentlich von sich behaupten Buddhist zu sein? Ich ahne, dass das vermutlich jedem selbst überlassen bleibt, aber gibt es nicht doch gewisse Punkte, die „erfüllt“ sein sollten, bevor man das aufrichtig sagen kann?

  • malsehen
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    • 1. September 2012 um 18:01
    • #8
    Tandur:

    Ab wann kann man eigentlich von sich behaupten Buddhist zu sein? Ich ahne, dass das vermutlich jedem selbst überlassen bleibt, aber gibt es nicht doch gewisse Punkte, die „erfüllt“ sein sollten, bevor man das aufrichtig sagen kann?

    Deine Ahnung trügt dich – zumindest, was mögliche Antworten der Userschaft angeht nicht. Wir hatten das Thema schon in einigen Threads und es konnte sich jeweils kein Kontrollgremium auf ein veröffentlichungsreifes "Ab wann darf sich ein Buddhist Buddhist nennen"-Prüfungspapier einigen.


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Tandur
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    • 1. September 2012 um 18:05
    • #9

    Aha, vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Beste Grüße,
    Tandur

  • karmahain
    Gast
    • 1. September 2012 um 19:58
    • #10

    Also da wahrscheinlich apple bald behaupten wird, dass Steve Jobs den Buddhismus bereit im ersten imac eingebaut hat, sollten wir vielleicht noch ein Patent anmelden... :lol:

    Die Frage ist nicht ab wann Du ein Buddhist bist, sonder wann Du erkennst, dass Du bereits ein Buddha bist.

  • nibbuti
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    • 1. September 2012 um 20:57
    • #11
    karmahain:

    Die Frage ist nicht ab wann Du ein Buddhist bist, sonder wann Du erkennst, dass Du bereits ein Buddha bist.


    Oder wann einer erkennt, dass in Titel, Position, Sein und Werden keine Ernüchterung, Loslösung, Erleuchtung und kein Nibbana zu finden ist.

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • Tandur
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    • 2. September 2012 um 09:25
    • #12
    karmahain:

    ...

    Die Frage ist nicht ab wann Du ein Buddhist bist, sonder wann Du erkennst, dass Du bereits ein Buddha bist.


    Und woran erkenne ich, dass ich bereits ein Buddha bin, mir nicht nur einbilde, es zu sein? :)

  • Tandur
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    • 2. September 2012 um 09:29
    • #13
    nibbuti:

    ...
    Oder wann einer erkennt, dass in Titel, Position, Sein und Werden keine Ernüchterung, Loslösung, Erleuchtung und kein Nibbana zu finden ist.

    ...


    Nach diesem Kriterium wäre ich aber schon lange Buddhist. :D

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    • 2. September 2012 um 09:51
    • #14
    Bero:

    Seitdem ich versuche meine "Anhaftungen" zu verlieren fühle ich mich innerlich wirklich deutlich ruhiger und auch befreit, ...


    Das solltest du nicht zunichte machen dadurch, dass du dich mental an Buddhismus bindest. Sei also vorsichtig. Es gibt da ein Sprichwort: Wenn es der Kuh zu gut geht, dann geht sie aufs Eis 8)

    Ansonsten, wenn du immer nur Zaungast bleiben kannst, kannst du dich schon für Buddhismus interessieren. Dann wirst du wohl auch den größten Nutzen davon haben und dich nicht verkrampfen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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