Hallo erstmal,
Ich war mir nicht ganz sicher ob ich das hier korrekt poste oder ob ich es lieber unter den Literatur-Reiter dieses Forums gebracht hätte da es mit beidem zu tun hat.
Und zwar bin ich seit kurzem am Budhhismus sehr stark interessiert und habe einige Aspekte die ich hoffentlich richtig gedeutet habe auch schon auf den Alltag versucht anzuwenden und einige "Anhaftungen" zu lockern und über längere Zeit hoffentlich komplett verlieren kann.
Ich bin wirklich seitdem ich mich damit auseinander gesetzt habe extrem stark von dem Konzept überzeugt das das Leben das ist was man draus macht, damit meine ich unteranderem das Verlangen leiden schafft da Verlangen oft irrational ist und nicht zu befriedigen ist egal wie lange man ihm fröhnt, ergo Sucht oder ähnliches.
Seitdem ich versuche meine "Anhaftungen" zu verlieren fühle ich mich innerlich wirklich deutlich ruhiger und auch befreit, jedoch weiß ich nicht inwiefern ich mich mit allen Aspekten des Buddhismus anfreunden kann, da ich bezweifel da ich von heute auf morgen anfangen kann wirklich an irgendwelche Gottheiten oder Yama etc zu glauben da ich eigentlich ein hardcore Atheist bin. (Wohl aber eigentlich eher Schuld der katholischen Kirche)
Das Ganze Konzept verstehe ich so wirklich auch noch nicht da es ja Wiedergeburt gibt, Nirvana aber auch soetwas ähnliches wie Himmel und Hölle und Götter und Teufel aber es dreht sich wenig um diese in den Praktiken.
Daher stellt sich mir die Frage welche Literatur kann ich lesen die wenig verfälscht den Urgedanken von Buddhismus laut Buddha selbst wiedergibt? Ich weiß das ich den Pali-Kanon lesen sollte aber welche Übersetzung könnt ihr mir da empfehlen die wenig durch westliche Eindrücke verfälscht wurde?
Welche Literatur sollte ich sonst noch lesen die dem Urgedanken nahe kommt und evtl einige Fragen von mir beantworten kann?