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  1. Buddhaland Forum
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Buddhistische Namensgebung

  • Nelumbo
  • 13. August 2012 um 12:42
  • Zum letzten Beitrag
  • Nelumbo
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    • 13. August 2012 um 12:42
    • #1

    Huhu! :D

    Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende!

    Ich lese gerade ein Buch für dein Einstieg in den Buddhismus. Und darin habe ich etwas gelesen, was ich nicht so ganz verstehe. Darin steht, dass man wenn man sich "offiziell" für den Buddhismus entscheidet und Zuflucht zu den drei Juwelen nimmt, einen neuen Namen bekommt. Also quasi einen neuen Namen für das neue buddhistische Leben.

    1. Ist das richtig so? Wenn ja, in allen buddhistischen Richtungen?

    2. Wer gibt einem den Namen? Man selbst oder ein Mönch / eine Nonne?

    3. Was genau ist denn dahinter der Sinn?

    Liebe Grüße,
    Nelumbo

    "In diesem Leben ist jeder mutig, der nicht aufgibt."

    Paul McCartney (*1942), engl. Pop-Musiker, Ex-Beatle

  • Syia
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    • 13. August 2012 um 12:52
    • #2

    Hallo,

    als ich Zuflucht genommen habe, hat mir der Lama einen Namen gegeben. Alle anderen weiblichen Zufluchtnehmerinnen erhielten übrigens den selben Namen.

    Sinn? Schau dir mal die Zufluchtsformel an. Ich bin jetzt "Tochter Buddha's"

  • Jinen
    Gast
    • 13. August 2012 um 14:25
    • #3

    In der tibetischen Tradition scheint das meist so zu sein. Es gibt allerdings auch Ausnahmen. S.H. Chhimed Rigdzin Lama, hoher Nyingma Lama, vergab z.B. keine.

  • Echo7
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    • 14. August 2012 um 16:48
    • #4

    Im Diamantweg ist das die Regel.Man bekommt da einen Ausweis mit dem buddhistischen Namen.Lama Ole schaut sich die Person an und dann gibt er intuitiv den Namen.Der Name spiegelt den Charakter des der einzelnen wieder.
    Grüße echo7

  • Syia
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    • 14. August 2012 um 19:55
    • #5
    Echo7:

    Im Diamantweg ist das die Regel.Man bekommt da einen Ausweis mit dem buddhistischen Namen.Lama Ole schaut sich die Person an und dann gibt er intuitiv den Namen.Der Name spiegelt den Charakter des der einzelnen wieder.
    Grüße echo7

    Schön wär's, wenn es so gelaufen wäre.

    Das mag früher so gewesen sein, heute ist es leider Massenabfertigung.

  • Grund
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    • 14. August 2012 um 20:26
    • #6
    Nelumbo:

    Und darin habe ich etwas gelesen, was ich nicht so ganz verstehe. Darin steht, dass man wenn man sich "offiziell" für den Buddhismus entscheidet und Zuflucht zu den drei Juwelen nimmt, einen neuen Namen bekommt. Also quasi einen neuen Namen für das neue buddhistische Leben.

    1. Ist das richtig so? Wenn ja, in allen buddhistischen Richtungen?


    Ich glaub nur bei Tibetern. Die stehen auf Rituale.

    Nelumbo:


    2. Wer gibt einem den Namen? Man selbst oder ein Mönch / eine Nonne?


    Der tibetische Pfarrer, genannt Lama.

    Nelumbo:


    3. Was genau ist denn dahinter der Sinn?


    Ist wie bei den Christen: Die Leute möchten halt ein Ritual. Das fühlt sich nach was an. Und Name ist mit Identität verbunden, ein neuer Name soll also eine neue Identität (als Buddhist) erzeugen. 8)

  • Doris
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    • 14. August 2012 um 21:15
    • #7
    Syia:
    Echo7:

    Im Diamantweg ist das die Regel.Man bekommt da einen Ausweis mit dem buddhistischen Namen.Lama Ole schaut sich die Person an und dann gibt er intuitiv den Namen.Der Name spiegelt den Charakter des der einzelnen wieder.
    Grüße echo7

    Schön wär's, wenn es so gelaufen wäre.

    Das mag früher so gewesen sein, heute ist es leider Massenabfertigung.

    Stimmt nicht. Ich habe bei der Zuflucht bei den Drikung Kagyüs einen sehr persönlichen Namen bekommen. Der steht nicht mal auf der Liste in Wikipedia :D
    Wir waren nur zu dritt bei der Zuflucht und es war sehr innig.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 14. August 2012 um 22:40
    • #8
    Nelumbo:

    1. Ist das richtig so? Wenn ja, in allen buddhistischen Richtungen?


    Im meiner Traditionslinie ist es so, dass du den Namen nicht bei der Zufluchtnahme bekommst, sondern bei der Ordination.

    Nelumbo:

    2. Wer gibt einem den Namen? Man selbst oder ein Mönch / eine Nonne?


    Meinen Namen habe ich von meinem Lehrer bekommen. Er ist Mönch.

    Nelumbo:

    3. Was genau ist denn dahinter der Sinn?


    Es ist ein Zeichen dafür, das du dich auf einen neuen Weg gemacht hast. Außerdem ist der Name auch eine Aufgabe. Du sollst ihn in deinem Leben Gestalt werden lassen.

    Ich will einmal versuchen, es an meinem Namen zu verdeutlichen.
    Ji - umfasst die Bedeutungen heilen, jemanden liebevoll behandeln, tätiges Mitgefühl...

    un - bedeutet Wolke und ist auch in der Bezeichnung für Zen Mönche Un Sui Wolke und Wasser enthalten. Es beschreibt die Art der Mönche, sich treiben zu lassen, sich anzupassen, die Anpassungsfähigkeit und Stärke von Wasser zu haben, mit zu fließen...

    Ken - ist ein Zählwort für Häuser. Haus bzw. Häuser ist im Japanischen ein Zählwort, wie Kilo. Das kommt aus der Feudalzeit eben, da hat man eben in Häuser gezählt. Ich bin also damit zu einem "Haus" geworden.

    All dies heißt es nun Gestalt werden zu lassen, im Leben anzuwenden. Eine Aufgabe, die nie zu Ende geht.

  • Syia
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    • 15. August 2012 um 08:22
    • #9
    Doris Rasevic-Benz:
    Syia:

    Schön wär's, wenn es so gelaufen wäre.

    Das mag früher so gewesen sein, heute ist es leider Massenabfertigung.

    Stimmt nicht. Ich habe bei der Zuflucht bei den Drikung Kagyüs einen sehr persönlichen Namen bekommen. Der steht nicht mal auf der Liste in Wikipedia :D
    Wir waren nur zu dritt bei der Zuflucht und es war sehr innig.

    So hätte ich mir das auch gewünscht. Aber dafür war ich beim "falschen Verein". Meine Zuflucht hatte etwas Mac-Donald-mäßiges, nur schlechter organisiert.

  • Doris
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    • 15. August 2012 um 09:51
    • #10

    Liebe Syia,

    das war auch meine zweite Zuflucht. Die erste war auch ein Massenritual bei Ole.
    Für mich war das Ganze sehr bedeutsam und ich hatte mich lange darauf vorbereitet, umso enttäuschter war ich dann.
    Mir wurde dann von anderen gesagt, dass ich, wenn ich möchte auch einen persönlichen Namen bekommen könnte, wenn ich mit Ole sprechen würde. Er vergibt wohl persönliche Namen, wenn er die Leute kennt.
    Letztlich war ich dann zufrieden, weil ich für mich erkannte, dass der Name keine Rolle spielte und auch die Massenzuflucht nur eine Äußerlichkeit darstellt, auf die es gar nicht ankommt.
    Ich habe ein paar Jahre später dann zu den Drikungs und Könchog Rinpoche gefunden und war nach ein paar Tagen der intensiven Unterweisung im kleinen Kreis derart berührt, dass ich spontan noch einmal Zuflucht nehmen wollte. Da bekam ich einen neuen Namen. Den halte ich allerdings geheim. Mein Chan-Lehrer hat mir auch einen Namen gegeben, passend zu dem wie er mich erlebt.

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Syia
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    • 15. August 2012 um 10:07
    • #11

    Liebe Doris,

    dann teilen wir ja sozusagen das Erlebnis der ersten Zufluchtnahme. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch für mich eine zweite Zufluchtnahme geben wird.

    Gehört wohl in das Kapitel "Irrungen und Wirrungen" auf dem Weg.

    Liebe Grüße
    S.

  • Doris
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    • 15. August 2012 um 10:33
    • #12

    Liebe Syia,

    die Irrung und Wirrung besteht für mich eigentlich darin, dass ich einen besonderen Namen haben wollte. Ich ich ich :D

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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