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Karma als Belohnungs- und Bestrafungssystem

  • Onda
  • 1. August 2012 um 20:13
  • Zum letzten Beitrag
  • Ji'un Ken
    Gast
    • 3. August 2012 um 09:53
    • #126
    Grund:

    ...Sowohl als auch 8)

    Wir empfinden gewohnheitsmäßig als positiv, negativ oder neutral, so lange wir uns als getrennt in Ich und Andere empfinden. Karma, als Prinzip von Ursache und Wirkung, ist ja eine Möglichkeit, Abläufe in unserer samsarischen Welt, der Welt der Vorstellungen, zu beschreiben.
    Und hier hat halt jeder seine eigenen Vorstellungen, die er gewohnheitsmäßig ergreift.

    Ist es das, was du meinst?

  • Grund
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    18. Juni 2011
    • 3. August 2012 um 10:02
    • #127
    Ji'un Ken:
    Grund:

    ...Sowohl als auch 8)

    Wir empfinden gewohnheitsmäßig als positiv, negativ oder neutral, so lange wir uns als getrennt in Ich und Andere empfinden. Karma, als Prinzip von Ursache und Wirkung, ist ja eine Möglichkeit, Abläufe in unserer samsarischen Welt, der Welt der Vorstellungen, zu beschreiben.
    Und hier hat halt jeder seine eigenen Vorstellungen, die er gewohnheitsmäßig ergreift.

    Ist es das, was du meinst?

    Das "sowohl" wurde oben bereits ausgedrückt als "Reaktion der Elemente in der Sphäre von Wärme und Feuchtigkeit".

    Das "als auch" meint das abhängige Enstehen Glied 1 bis 7.

    Zitat

    Aus dem Nichtwissen als Ursache entstehen die Gestaltungen;
    aus den Gestaltungen als Ursache entsteht das Bewußtsein;
    aus dem Bewußtsein als Ursache entsteht Name und Form;
    aus Name und Form als Ursache entstehen die sechs Sinnesbereiche;
    aus den sechs Sinnesbereichen als Ursache entsteht die Berührung;
    aus der Berührung als Ursache entsteht die Empfindung;

    http://palikanon.com/samyutta/sam12_10.html


    Letzteres kann man durchaus so ausdrücken wie du es getan hat. 8)

  • wusheng
    Gast
    • 3. August 2012 um 11:04
    • #128
    malsehen:

    Ich würde gerne die »Strafe und Belohnung« erst ein mal einen Moment zurückstellen wollen.

    Ursache und Wirkung, Handeln und Ergebnis, Actio und Reactio sind ja Metaphern, die da etwas neutraler daherkommen.

    Werter Malsehen
    Ist dies im Sinne des Threads bzw. seines Eröffners? Wäre es nicht sinnvoll, genau die vorgestellte Thematik zu diskutieren?
    Nebenbei, Dein Beitrag wäre es wert, gesondert betrachtet zu werden.
    LG, Wusheng

  • malsehen
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    • 3. August 2012 um 12:06
    • #129
    wusheng:
    malsehen:

    Ich würde gerne die »Strafe und Belohnung« erst ein mal einen Moment zurückstellen wollen.

    Ursache und Wirkung, Handeln und Ergebnis, Actio und Reactio sind ja Metaphern, die da etwas neutraler daherkommen.

    Werter Malsehen
    Ist dies im Sinne des Threads bzw. seines Eröffners? Wäre es nicht sinnvoll, genau die vorgestellte Thematik zu diskutieren?
    Nebenbei, Dein Beitrag wäre es wert, gesondert betrachtet zu werden.
    LG, Wusheng

    Nun, ich habe die Strafe- und Belohnungs-Ebene wieder hineingenommen. Mir schien die alleinige Betrachtung für den Moment zu eng. Ich bin aber selbst weit weg davon, diese Komponente deswegen einfach herauszukürzen. Was Onda da anmahnt, halte ich für sehr wichtig, im Auge zu behalten!

    In wie weit wäre es mein Beitrag wert, gesondert betrachtet zu werden? Es ist meine derzeitige Sicht auf den Karma-Gedanken. Es gibt hier eine Karma-Diskussion, auch wenn ich – da gebe ich Dir recht – nicht rein auf Strafe und Belohung eingegangen bin. Das jetzt in einem eigenen Thread zu separieren, würde das vielleicht etwas überbewerten?


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Onda
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    • 3. August 2012 um 13:33
    • #130
    Sukha:
    Onda:


    Karma im obigen Zitat folgt ganz offensichtlich diesem Muster von Tat & Strafe.

    Onda

    Nein.

    »Da ist, Mallikā, ein Weib jähzornig und äußerst erregbar. Wenn man ihr auch nur das geringste sagt, wird sie ärgerlich, gerät in Zorn und Wut, ist eigensinnig, legt Verstimmung, Groll und Mißtrauen an den Tag. Weder Asketen noch Priestern spendet sie Speise und Trank, Kleidung, Wagen, Blumen, Wohlgerüche, Balsam und das Nötige an Lagerstatt, Wohnung und Beleuchtung. Sie ist neidisch gesinnt, beneidet die anderen um das, was ihnen an Geschenken, Hochschätzung, Achtung, Ehre, Verehrung und Huldigung zuteil wird, sie ist eifersüchtig (*1) und mißgünstig. Sollte sie nun nach dem Tode zu dieser Welt zurückkehren, so wird sie, wo auch immer sie wiedergeboren wird, häßlich sein, von unschöner Gestalt, gar übel aussehen, und sie wird arm und dürftig sein, ohne Vermögen und Macht."


    Diese Frau ist jähzornig und äußerst erregbar, ist eigensinnig, legt Verstimmung, Groll und Mißtrauen an den Tag. Sie spendet nicht. Ist neidisch, eifersüchtig und missgünstig. Wenn sie sich deragestalt verhält dann wird sie wie folgt wiedergeboren: häßlich, von unschöner Gestalt, gar übel aussehend, und sie wird arm und dürftig sein, ohne Vermögen und Macht.

    Also: wer sich unsittlich verhält, wird häßlich und arm und machtlos wiedergeboren. Vermeiden wir mal das Wort "Strafe". Alles im allem: keine schöne Perspektive.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

    Einmal editiert, zuletzt von Onda (3. August 2012 um 13:55)

  • mukti
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    • 3. August 2012 um 13:50
    • #131

    Onda hat eingangs ja geschrieben:

    Zitat

    Karma ist ein moralisches Konzept. Es erklärt die Welt aus der Perspektive der Moral. Es behauptet eine moralische Ordnung der Welt. Wer sich wohl verhält, wird belohnt. Wer fehlt, wird bestraft. WIe beim Himmel und der Hölle. Das gleiche Prinzip der Konsequenz sittlichen bzw. unsittlichen Verhaltens. Strafankündigung, Belohnungsankündigung über den Tod hinaus.

    Neben der Frage, ob das nur ein Aspekt dieses Konzepts ist oder der einzige Grund für sein Bestehen, geht es noch um die Frage ob es als Grundlage für sittliches Verhalten geeignet ist. Ist es meiner Meinung nach in höchstem Maße. Natürlich kann es, wie alles, missbraucht werden - nämlich als Ausrede für Bequemlichkeit oder Hartherzigkeit. So ist es eben mit bequemer Gleichgültigkeit: man richtet sich alles wie man es braucht, dazu kann jedes Konzept herhalten. Wenn man das Konzept aber ernst nimmt, dann dient es als natürlicher Antrieb zu sittlichem Handeln: Gutes tun verbessert die eigene Situation, es zu unterlassen oder schlechtes zu tun, verschlimmert sie. Das macht solche Konzepte sehr brauchbar, weil doch dem Menschen oft das Hemd näher ist als der Rock. Wer ein gutes Herz hat den kann das Konzept nicht stören - er braucht es halt nicht in moralischer Hinsicht. Aber keine Gesellschaft kann funktionieren indem sie auf gute Herzen vertraut, weshalb Lohn und Strafe überall und allezeit eine unverzichtbare Rolle für den Menschen gespielt haben, ob hinter dem Gesetz nun Personen stehen oder Naturereignisse.

    Mit Metta, mukti.


  • Doris
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    • 3. August 2012 um 13:56
    • #132
    Zitat

    Diese Frau ist jähzornig und äußerst erregbar, ist eigensinnig, legt Verstimmung, Groll und Mißtrauen an den Tag. Sie spendet nicht. Ist neidisch, eifersüchtig und missgünstig. Wenn sie sich deragestalt verhält dann wird sie wie folgt wiedergeboren: häßlich, von unschöner Gestalt, gar übel aussehend, und sie wird arm und dürftig sein, ohne Vermögen und Macht.

    Also: wer sich unsittlich verhält, wird häßlich und arm und machtlos wiedergeboren. Vermeiden wir mal das Wort "Strafe". Alles im allem: kein schöne Perspektive.

    So eine plakative Schilderung ist plakativ, weil sie einen Zweck erfüllen soll. Das ist wie die heißen Predigten in der Bibel, wo Höllenstrafen geschildert werden. Sie sind literarische Texte, und diese haben eine Funktion. Ich lese sie als solche. Deshalb sind sie für mich wahrhaftig.

    Wenn ich jähzornig usw. bin, mir das eine Gewohnheit ist, dann wirke ich in der Tat hässlich. Egal, wie schön meine Gestalt in entspannter Haltung tatsächlich empfunden würde, im Augenblick des Zorns, meiner momentanen Wiedergeburt, bin ich dann ein gar hässlicher Anblick. Auch bin ich arm, fühle mich arm und erfahre mich in diesem Moment als machtlos, machtlos über meine Emotionen, über mein Leben usw.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass alles, was ich in meinem Leben bisher getan hat, letztendlich und irgendwann auch auf mich zurückfällt. Das kann sich verschieden auswirken: Beeinträchtigungen und Verlust von Beziehungen, finanzielle Not, mangelndes körperliches Wohlbefinden und Krankheit, Fehlleistungen, emotionale Verwirrung und Niedergeschlagenheit … Ebenso fahre ich angenehme Ernten ein. Die ganze Palette. Und ich bin immer die Urheberin. Was ich in meinem Leben anderen schon zugefügt habe, möchte ich gar nicht wissen …

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • malsehen
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    • 3. August 2012 um 14:03
    • #133

    Ein schöner Blicka auf den Inhalt eines Textes im Sinne des literarischen Bildes, wahrhaftig in der Bildlichkeit, nehme ich an?
    Ah – diese Option habe ich bei meiner Aufstellung übersehen…


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

  • Takumi
    Gast
    • 3. August 2012 um 14:15
    • #134
    Doris Rasevic-Benz:
    Zitat

    Diese Frau ist jähzornig und äußerst erregbar, ist eigensinnig, legt Verstimmung, Groll und Mißtrauen an den Tag. Sie spendet nicht. Ist neidisch, eifersüchtig und missgünstig. Wenn sie sich deragestalt verhält dann wird sie wie folgt wiedergeboren: häßlich, von unschöner Gestalt, gar übel aussehend, und sie wird arm und dürftig sein, ohne Vermögen und Macht.

    Also: wer sich unsittlich verhält, wird häßlich und arm und machtlos wiedergeboren. Vermeiden wir mal das Wort "Strafe". Alles im allem: kein schöne Perspektive.

    So eine plakative Schilderung ist plakativ, weil sie einen Zweck erfüllen soll. Das ist wie die heißen Predigten in der Bibel, wo Höllenstrafen geschildert werden. Sie sind literarische Texte, und diese haben eine Funktion. Ich lese sie als solche. Deshalb sind sie für mich wahrhaftig.

    Wenn ich jähzornig usw. bin, mir das eine Gewohnheit ist, dann wirke ich in der Tat hässlich. Egal, wie schön meine Gestalt in entspannter Haltung tatsächlich empfunden würde, im Augenblick des Zorns, meiner momentanen Wiedergeburt, bin ich dann ein gar hässlicher Anblick. Auch bin ich arm, fühle mich arm und erfahre mich in diesem Moment als machtlos, machtlos über meine Emotionen, über mein Leben usw.
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass alles, was ich in meinem Leben bisher getan hat, letztendlich und irgendwann auch auf mich zurückfällt. Das kann sich verschieden auswirken: Beeinträchtigungen und Verlust von Beziehungen, finanzielle Not, mangelndes körperliches Wohlbefinden und Krankheit, Fehlleistungen, emotionale Verwirrung und Niedergeschlagenheit … Ebenso fahre ich angenehme Ernten ein. Die ganze Palette. Und ich bin immer die Urheberin. Was ich in meinem Leben anderen schon zugefügt habe, möchte ich gar nicht wissen …

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Genau so ist das auch in der Lehrrede gemeint, wenn man sie insgesamt liest und nicht nur was heraus greift, was die eigene Ansicht untermauern soll.

  • Doris
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    • 3. August 2012 um 14:20
    • #135
    Zitat

    Es ist nicht möglich Karma aus dem letzten Leben zu beweisen.Daher sollte man Versuche>(auch im Denken) tunlichst lassen.

    Es ist meiner Meinung eher nicht möglich das letzte Leben zu beweisen und ob es das überhaupt gibt, das Karma schon.
    Ich brauche dafür nur generationenübergreifend argumentieren, dann wird ersichtlich, dass wir an dem zu knabbern haben, was uns die vorherigen Generationen hinterlassen haben, ebenso wie wir von dem Guten profitieren. Sehe ich mir meine Familie an, dann ist das alles, sogar die bloße Existenz ein Resultat aus Vorhergegangenem. Ich finde schon, dass sich eine Beschäftigung damit lohnt. Wir können auf diese Weise unsere Verflechtung erkennen und damit auch die Verantwortung, die jeder einzelne darin trägt. Als Motivation sehr effektiv, oder?

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Mascha
    Gast
    • 3. August 2012 um 15:18
    • #136

    Doris, bitte bitte den Namen mitzitieren :shock:

    Wer hatte das geschrieben?

  • Mascha
    Gast
    • 3. August 2012 um 15:19
    • #137

    Und sonst: super posting, danke!

  • Doris
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    • 3. August 2012 um 15:22
    • #138

    Oh, sorry! Das Zitat ist von ChangPuerk.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Onda
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    • 3. August 2012 um 15:52
    • #139
    Doris Rasevic-Benz:


    Wenn ich jähzornig usw. bin, mir das eine Gewohnheit ist, dann wirke ich in der Tat hässlich. Egal, wie schön meine Gestalt in entspannter Haltung tatsächlich empfunden würde, im Augenblick des Zorns, meiner momentanen Wiedergeburt, bin ich dann ein gar hässlicher Anblick. Auch bin ich arm, fühle mich arm und erfahre mich in diesem Moment als machtlos, machtlos über meine Emotionen, über mein Leben usw.

    So eine metaphorische Lesart spricht mich durchaus an.
    Man erntet, was man sät.

    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • wusheng
    Gast
    • 3. August 2012 um 16:39
    • #140
    malsehen:


    Nun, ich habe die Strafe- und Belohnungs-Ebene wieder hineingenommen. Mir schien die alleinige Betrachtung für den Moment zu eng. Ich bin aber selbst weit weg davon, diese Komponente deswegen einfach herauszukürzen. Was Onda da anmahnt, halte ich für sehr wichtig, im Auge zu behalten!

    In wie weit wäre es mein Beitrag wert, gesondert betrachtet zu werden? Es ist meine derzeitige Sicht auf den Karma-Gedanken. Es gibt hier eine Karma-Diskussion, auch wenn ich – da gebe ich Dir recht – nicht rein auf Strafe und Belohung eingegangen bin. Das jetzt in einem eigenen Thread zu separieren, würde das vielleicht etwas überbewerten?

    Hallo Malsehen
    Deinen Beitrag empfand ich als gut durchdacht. Mir persönlich war es allerdings wichtig, streng bei der gewählten Überschrift zu bleiben und darauf hin ausgerichtet zu diskutieren. Denn durch die "Belohnungs- und Bestrafungs"- Betrachtung kriege ich im Zusammenhang mit dem Karma-Begriff eine Gänshaut (ohne, dass ich mich hierbei auf jemanden aus dem Thread beziehe).
    Ich danke Dir für Deine Antwort.
    Gruß, Wusheng

  • Tautropfen
    Gast
    • 3. August 2012 um 17:40
    • #141
    Onda:

    Wie man hier gut sieht: Karma ist ein moralisches Konzept. Es erklärt die Welt aus der Perspektive der Moral. Es behauptet eine moralische Ordnung der Welt.

    Wer sich wohl verhält, wird belohnt. Wer fehlt, wird bestraft.

    Hi Onda.

    Dieses Prinzip findet auch in meinem Leben einen Platz. Nur dass es jeweils nicht bis zur Widergeburt dauert, bis es eintrifft ;)

    Gruß Tautropfen.

  • Onyx9
    Gast
    • 3. August 2012 um 18:04
    • #142

    Ist es wirklich so schwer zu verstehen, daß der karmische Prozess alles ist
    und unpersönlich ? Wir SIND Karma. Belohnung ist: mit einem Fuß im Dharma stehen;
    Bestrafung ist: mit keinem Fuß im Dharma stehen. Heute Top morgen Flop.

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    • 3. August 2012 um 18:12
    • #143
    Onyx9:

    Wir SIND Karma.


    Ich nicht. 8)

  • Mascha
    Gast
    • 3. August 2012 um 18:31
    • #144
    Grund:
    Onyx9:

    Wir SIND Karma.


    Ich nicht. 8)

    Traurig? *eiei

    Willst du auch mal Karma sein? ... oder wir?

    Tut mir leid, aber zum Wir gehörst du schon irgendwie dazu, auch wenn dich das schocken sollte :lol:

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    • 3. August 2012 um 18:43
    • #145
    Mascha:

    Willst du auch mal Karma sein? ... oder wir?


    Erst wenn ich mal groß bin, dann will ich vielleicht auch "wir" sein und wenn "wir" dann "Karma" ist, dann bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als diese bittere Pille zu schlucken, weil ich ja dann "wir" sein will. Aber bis dahin, so lange ich noch so klein und frisch bin, hab ich weder mit "wir" noch mit "Karma" was am Hut ... zumal ich nicht mal nen Hut trage, wo ich noch so klein bin 8)

  • Mascha
    Gast
    • 3. August 2012 um 19:05
    • #146

    Grund als Kücken, frisch und klein - diese Bilder!!! :lol:


    *Ende OT*

  • Grund
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    • 4. August 2012 um 06:44
    • #147

    Frei nach Suzuki: (Nicht-)Geist ist Frischlings-Geist 8)

  • Onyx9
    Gast
    • 4. August 2012 um 10:38
    • #148
    Grund:

    Frei nach Suzuki: (Nicht-)Geist ist Frischlings-Geist 8)

    Ist Dir der Begriff: Anfängergeist unangenehm ? :)
    Weil Suzuki ebenso das beständige Erwecken der Entschlußkraft durch Glauben und/oder Einsicht betont ?

    Ei, ei, wie geht das bloß zusammen ? :)

  • Grund
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    • 4. August 2012 um 10:45
    • #149
    Onyx9:
    Grund:

    Frei nach Suzuki: (Nicht-)Geist ist Frischlings-Geist 8)

    Ist Dir der Begriff: Anfängergeist unangenehm ? :)


    Nö, aber passte nicht in den Wort-Kontext: Außerdem impliziert "Anfänger", dass es Forschritt und Lernen geben könne und das ist nicht angemessen. "Frisch" ist dagegen jeder Augenblick.

    Onyx9:


    Weil Suzuki ebenso das beständige Erwecken der Entschlußkraft durch Glauben und/oder Einsicht betont ?

    Ei, ei, wie geht das bloß zusammen ? :)


    Dass bei dir aber immer was zusammengehen muss. Da ist dieser Hang nach Gedankensystemen, nicht wahr? Deswegen missverstehst du auch alles was ich schreibe diskursiv.
    Was interessieren wen die Gedanken eines Suzuki und warum?

    Manche meinen, dass wenn sie einem ein einziges Wort abnehmen, die sich den ganzen anderen Wortballast auch noch aufladen müssen. Das ist ja richtiges Guru-Gehabe. Habe Selbstvertrauen! 8)

    PS:
    Jetzt habe ich aber ganz schön rumgemacht und hin- und hereditiert, bis mir der Wortlaut dieser Antwort gefiel :lol:

  • Onyx9
    Gast
    • 4. August 2012 um 11:10
    • #150

    Es sprach der Blockwart.

    Wo ist da der Frischlingsgeist ? 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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