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Beiträge von Doris

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 12. Februar 2019 um 11:59
    mkha':
    Doris:

    Ich gehe davon aus, dass ich ein Selbst im brahmanischen Sinn nicht finden kann.

    :? ...Doris, ... guck noch mal hin: das schreibt Void doch ...

    Nicht ganz. Ich schließe nicht aus, dass es das nicht geben könnte. Ich lasse das offen.

    Aber nun ist es gut, sonst dreht sich das Rad wieder im Kreis.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 12. Februar 2019 um 11:30
    void:

    Viel ist ja unstrittig: Alle sind sich einig, dass es ein "Selbst "als Atman im brahmanischen Sinne nicht gibt. Und ebenso klar ist, dass es ein "Selbst" im Sinne einer herrschenden instanz von Körper und Geistes nicht gibt.

    Nein, ich gehöre da nicht zu "alle".

    Ich gehe davon aus, dass ich ein Selbst im brahmanischen Sinn nicht finden kann.

    Es könnte das durchaus geben, aber ist eben für mich nicht auffindbar. Ich lasse das offen, weil ich es mit nichts beweisen kann. Ich kann nur das untersuchen, was sich untersuchen lässt.

    Weil es nicht auffindbar ist, spielt für die Praxis ein eventuell vorhandenes, aber nicht auffindbares Selbst im brahmanischen Sinn, keine Rolle. Ich arbeite mit dem, was mir zur Verfügung steht. Das genügt völlig. Um mehr muss ich mir keine Gedanken machen, sondern kann es respektvoll stehen lassen.

    Daher ist auch ein jeglicher Streit ob oder ob nicht, ein Verharren auf Kein-Selbst obsolet. Es führt nur zu einer Verdinglichung von anatta, so wie es Sunu oben beschrieben hat. Es führt zu Ansichten, und die sind der Grund allen Übels. Immer wenn dieser Streit ausbricht, entgleitet auch citta, ja sogar bodhicitta.

    Wer ein Seelchen annimmt, der soll das. Er muss deshalb nicht weniger weise sein als ein hundertprozentiger Buddhi. Weil meiner Meinung nach, Weisheit sich in Tun, Sein und der Gestaltung von Beziehungen offenbart.

  • Dauerhaftes Karma durch Gelübde

    • Doris
    • 10. Februar 2019 um 09:27
    Sungi:

    Eine rituelle Zufluchtnahme ist ja eine schöne Sache und es ist sicherlich auch eine gute Handlung sich dabei zu entschließen ein Gelübde abzulegen dass man die fünf Silas einhält. Mich wundert nur eine Sache die ich in einem Video gehört habe. Ohne so ein Gelübde entsteht zB das Karma des Nicht-Tötens nur in dem Moment in dem man auch tatsächlich nicht tötet wenn man die Gelegenheit dazu hat. Wenn man hingegen das Gelübde abgelegt hat nicht zu töten hat man den karmischen Verdienst des Nicht-Tötens in jedem Moment.

    Ich persönlich finde das ziemlich seltsam, Karma hat ja mit Absicht zu tun. Wenn jedoch nie eine Absicht und eine Tat da ist entsteht nach dem Modell aber trotzdem unaufhörlich positiver Verdienst. Was sagt ihr denn dazu?

    Ein Gelübde nimmt man in der Regel nicht einfach aus Jux und Dollerei. Dahinter stcken ein Vorsatz und ein Wille dieses Gelübde einzuhalten.

    Damit entsteht ein Band, eine Verbindung. Es wird die Entscheidung getroffen, eine generelle Ausrichtung zu nehmen.

    So was wirkt meiner Meinung nach vor allem im Hintergrund, im Unbewussten. Die Wirkung ist eine kontinuierliche, eine beständige Stimme im Inneren. Ich vergleiche das mit den Sätzen, die wir als Kind manchmal hören, und die, ohne dass es uns bewusst wird, ständig unser Denken und Verhalten beeinflussen: z.B. "Du bist ungeschickt.". "Eigentlich wollte ich dich nicht.". "Du kannst das.". "Wir haben dich immer lieb."

    Das wird also für Kontinuität gesorgt, für eine stetige Veränderung.

    Das bedeutet nicht, dass man dann niemals gegen das Gelübde verstösst. Das Fleisch ist schwach, die Gewohnheiten sind mächtig. Dennoch verändert sich was. Umso mehr und wirksamer, wenn man sich immer wieder an die Gelübde erinnert, sie erneuert (das geht allein schon durch das daran denken).

    Gerade wenn wir nicht verstehen, warum wir dies oder jenes jetzt nicht tun sollten, weil es uns gerade so zwickt, ist das Gelübde als Handlauf so wichtig. Man muss sie also nicht unbedingt verstehen, weil das manchmal auch nicht möglich ist, wir nicht so weit sind, wir emotional so aufgeregt und gefangen …. Dann hält man sich aber dennoch daran. Daher sind Gelübde wie das Taschentuch mit dem Knoten, das wir in der Jackentasche tragen, um uns an etwas zu erinnern.

    Für mich ist Karma eine Gewohnheitsenergie. Daher genügt schon die feste Absicht, dieser Energie einen anderen Impetus zu geben, um die Richtung zu ändern. Ein Gelübde ist so eine Absichtserklärung. Die Richtungsänderung kann lange dauern.

    Die meisten Menschen haben ein Gewissen, das sie jedes mal plagt, wenn sie gegen etwas verstossen, dass sie als richtig erachten. Ein Gelübde scheint mir auch das Gewissen zu unterstützen. Und da der Mensch offensichtlich am besten lernt, wenn es weh tut, ist alles, was dieses Gewissen unterstützt ein guter Helfer in der Ausrichtung.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 9. Februar 2019 um 20:23

    So, und jetzt stiften wir mal ein bisschen Verwirrung.

    Ich zitiere hier mal den Eintrag von Wikipedia zu "Buddhanatur"


    [lz]

    Buddha-Natur (skt. buddha-dhātu, tathāgata-dhātu; chinesisch 佛性, Pinyin fóxìng, W.-G. fo-hsing; hg. 불성, bulseong; jap. 仏性 busshō; viet. phật tính; tib.: bde gshegs snying po) ist in weiten Teilen des Mahayana-Buddhismus, insbesondere im chinesischen Chan und im japanischen Zen, sowie im tibetischen Vajrayana die universelle, immanente Fähigkeit und Potenz von Lebewesen, zu Buddhas zu werden. Die Buddha-Natur wird ferner in den Tathagatagarbha-Sutras als die innewohnende, unbegreifliche, ungeschaffene, wonnevolle und unsterbliche Buddha-Essenz (svabhava) aller Lebewesen dargestellt.

    Die Ursprünge der Buddha-Natur im Mahayana liegen in den Darlegungen des Lotos-Sutra, des Nirvana-Sutra, der Tathagatagarbha-Sutras, im Vajrayana auch in den Lehren nichtdualer Praxissysteme wie Lamdre, Dzogchen und Mahamudra. Dort wird die Buddha-Natur auch als die Natur des Geistes oder als klares Licht ursprünglichen Gewahrseins bezeichnet. Im Nirvana-Sutra wird die Buddha-Natur (Buddha-dhatu) vom Buddha selbst als „das wahre Selbst“ Buddhas erklärt und als „beständig, fest und ewig“ (nitya, dhruva, sasvata) beschrieben. Sie wird auch mit dem Dharmakaya gleichgesetzt.

    Im Nirvana-Sutra heißt es: „Die Essenz des Selbst ist der subtile Tathagatagarbha“ (Kapitel: Tathagatagarbha).

    Dieser Tathagatagarbha – ein anderes Wort für die Buddha-Natur – ist nach dem Nirvana-Sutra das wahre Selbst, das Selbst Buddhas, das keinen Tod kennt. Laut dem Nirvana-Sutra:

    „Alle Dinge (dharma) sind nicht ohne das Selbst. Das Selbst ist wirklich (tattva), das Selbst ist fest (dhruva), das Selbst ist Tugend (guna), das Selbst ist ewig (nitya), und das Selbst ist Friede“ (Kapitel: Gram).

    Im Mahayana Angulimaliya-Sutra wird auch behauptet, dass der Tathagatagarbha (Buddha-Natur) ohne Ausnahme in jedem Wesen zu finden sei:

    „Alle Dinge (dharma) haben den Tathagatagarbha als deren Essenz (svabhava) … Auch wenn alle Buddhas selber emsig danach suchten, wuerden sie keinen Tathagatagarbha finden, der nicht ewig (sasvata) ist, denn der ewige Dhatu, die Buddha-Natur, der Dhatu, der mit endlosen Haupteigenschaften und den kleineren Eigenschaften (eines Buddha) ausgestattet ist, ist in allen Wesen vorhanden. Auch wenn alle Buddhas selber emsig danach suchen würden, würden sie keinen Tathagatagarbha finden, der nicht fest (dhruva) ist, denn der feste Dhatu, die Buddha-Natur, der Dhatu, der mit endlosen Haupteigenschaften und den kleineren Eigenschaften (eines Buddha) ausgestattet ist, ist in allen Wesen vorhanden.“

    Die Buddha-Natur wird als unzerstörbar und ungeboren beschrieben, denn sie ist weder von äußeren Einflüssen, noch von psychischen Veränderungen beeinflussbar. Es handelt sich um einen Begriff der Transzendenz. Die Lehren zur Buddha-Natur stellen die gewöhnliche Wahrnehmung eines nichterleuchteten Wesens als relative Wirklichkeit der Wahrnehmung eines erleuchteten Wesens gegenüber. Diese nichtduale erleuchtete Wahrnehmung wird als absolute Wirklichkeit bezeichnet. Aus der Perspektive absoluter Wirklichkeit sind relative und absolute Wirklichkeit untrennbar.

    Die Lehren von der Leere Shunyata und vom Nicht-Selbst Anatta beziehen sich demgegenüber auf bedingt Entstandenes.[/lz]

  • Warum verheiratete Männer keine Erleuchtung erlangen können

    • Doris
    • 9. Februar 2019 um 19:49

    Das ist so ein Gefühlsding, das mit dem Fugen-S zu tun hat.

    Alles ein bisschen Kuddelmuddel.

    Ja, das mit dem Wahn finde ich auch hart. Aber viele halten den Geschlechtstrieb, der ja so mächtig und schwer zu beherrschen ist für einen Wahn und das Appetenzverhalten für wahnhaft. Ganz so unrecht haben sie nicht. :grinsen:

    Aber es ist halt Teil des Menschen und Bedingung für die Existenz. Die großen Religionen neigen dazu, diesen Teil der Existenz zumindest kanalisieren zu wollen, und dann wird es schnell hässlich.

    Mir ist der Begriff so auch nicht bekannt. Ich würde da eher "Geschlechtstrieb" oder "Sexualität" verwenden. Aber kesambokalo mag gerne so antiquierte Begriffe. Kommt vielleicht bei Neumann so vor. :?

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 9. Februar 2019 um 19:34
    Toddler:

    Es scheint, dass sich hier zwei Meinungen gegenüber stehen.

    Beide Meinungen sind sich einig, dass Dinge kein (wie auch immer geartetes) Selbst haben. In unserem westlichen Sprachgebrauch werden Dinge meist als materialistische leblose Körper angesehen.

    "Geistiges" wie Gefühle, Stimmungen, Vorstellungen, Träume werden im Westen üblicherweise nicht als Dinge bezeichnet.

    Buddhismus betrachtet jedoch auch solche "geistigen Formationen", wie Gefühle, Meinungen, Ansichten und Träume als Dinge.

    Diejenigen unter uns, die getreu der buddh. Lehre alles als ein Ding (dhammas) betrachten, selbst das, was gemeinhin als "Seele" bezeichnet wird, werden diese Seele deshalb als ebenso vergänglich, leidhaft und materialistisch halten, wie alle anderen Dinge auch.

    Diejenigen unter uns, die eine solche ideele Seele als ein über den Dingen stehendes "Etwas" betrachten, werden diese Seele als nicht vergänglich, nicht leidhaft halten. Sie weisen dieser Seele andere Qualitäten zu. -> Buddhanatur, geistiges Kontinuum o.ä.

    Die Frage ist, kann man eine solche Seele als "wahres Selbst, Buddhanatur, geistiges Kontinuum" wahrnehmen oder existiert sie nur als Phantasie ?

    Alles anzeigen

    [lz]

    Diejenigen unter uns, die eine solche ideele Seele als ein über den Dingen stehendes "Etwas" betrachten, werden diese Seele als nicht vergänglich, nicht leidhaft halten. Sie weisen dieser Seele andere Qualitäten zu. -> Buddhanatur, geistiges Kontinuum o.ä.[/lz]


    Nein, das ist eine Fehlinterpretation.

    So wie ich es verstanden habe, ist Buddhanatur ein Potential, das allen Wesen innewohnt. Aufgrund dieser Buddhanatur, also dieses Potentials, ist Erwachen überhaupt erst möglich. (Für mich bedeutet das, unter all den Verblendungen und Illusionen, ruht bei jedem die Buddhanatur, das erwachte Wesen, weshalb dieses nicht entwickelt und geschaffen werden muss und keine besondere, nur einigen vorbehaltene Gabe ist, sondern eher der Begriff des "Freilegens" passt. Jeder kann also diese Erfahrung machen, weil sie die Basis unserer geistigen Existenz ist. Alles andere ist darübergelegt. Übung legt diese fundamentale Schicht frei. Wir alle können potentiell reflektieren, und zwar in einem viel tiefergehenden Sinn als es uns der "Alltagsgeist" erlaubt.)

    Das geistige Kontinuum ist für jeden erfahrbar und wird erfahren. Es ist das Aneinanderreihen von Erleben, das dann die Illusion eines beständigen Ichs erst ermöglicht. Es gibt eine Gruppe Buddhisten, die dieses Kontinuum als über den Tod des Körpers hinausdauernde Erscheinung betrachten und deshalb den Gedanken der Wiedergeburt haben und in die Praxis miteinbeziehen. Aber keiner glaubt an die Nicht-Vergänglichkeit und jeder strebt (rein theoretisch jedenfalls) das endgültige Verlöschen an, das ja nicht möglich wäre, wenn eine nicht vergängliche Seele angenommen werden würde.

    Du schaffst hier also eine Unterscheidung und Trennung, die es nicht gibt.

    Alle kennen den Ausdruck des "Ungeborenen". Das kommt in allen buddhistischen Richtungen vor.

    Nach Deiner Beschreibung des Seelenbegriffs, käme dieser Begriff einer Seele gleich und müsste demnach eine solche fest in der buddhistischen Philosophie verankert sein. Ich denke jedoch, dass mit dem "Ungeborenen" nicht eine Seele, etwas unsterbliches, monolithisches gemeint ist, sondern das reine Erleben ohne die Geburt der Ich-Illusion. Ob ich mit der buddhistischen Philosophie da im Einklang bin, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass es den Zustand dieses reinen Erlebens gibt, und auf diesen scheint mir der Begriff des "Ungeborenen" gut zu passen. (Da ich jedoch keine Gelehrte bin, kann es durchaus sein, dass ich mir den Begriff herausgepickt habe, weil er mir passend zu diesem Zustand erscheint und eigentlich was ganz anderes gemeint ist. Ich bitte daher die Gelehrten, mich darin zu korrigieren.)

    Es gibt dazu genügend Literatur und auch hier wurde es schon oft besprochen. Ich denke, hier spielt das Erfahren die wesentliche Rolle.

  • Warum verheiratete Männer keine Erleuchtung erlangen können

    • Doris
    • 9. Februar 2019 um 12:48

    Es ist semantisch ein Unterschied, ob man "Geschlechtswahn" sagt oder "Geschlechterwahn".

    Geschlechterwahn

    Das soll wohl eine Übersetzung den englischen "gender" implizieren. Daher wird da "Genderwahn" verwendet.

    Dabei meint "gender" tatsächlich die Zuordnung von Rollenbildern auf die Geschlechter.

    Mit Sexualität hat das erst mal nur bedingt was zu tun. Mit Buddhismus auch nicht.

    Geschlechtswahn

    Damit ist wohl gemeint, das Anhängen an der Sexualität, dem Sex, der Ausübung und die Phantasien darüber – der Trieb also.

    Damit beschäftigt sich der Buddhismus.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 8. Februar 2019 um 11:23
    Sunu:
    Doris:

    Ich gehe das pragmatisch an.

    Der Buddha hat anatta gelehrt. Ja.

    Kann ich anatta erfahren? Ja.

    Gibt es deshalb anatta? Könnte da nicht doch ein atta sein? Keine Ahnung.

    Spielt das eine Rolle für meine Praxis? Nein.

    So spielt es keine Rolle für die Praxis.

    Ein Rolle spielt es aber da wo absolute Wahrheiten gesehen werden. Da steckt die Ursache für das Leiden, welches sich u.a. als Intoleranz zeigen kann, welche wiederum zu Unterdrückung führen kann usw.... Und deshalb finden sich solche Aussagen in einem absoluten Sinne nicht in der Lehre....sondern die Aussagen die dort getätigt werden, beziehen sich immer auf etwas erfahrbares .. Zu fragen den dieser Bezug fehlt, schweigt Buddha.

    Alles anzeigen

    Sehe ich ähnlich.

    In dem Moment, in dem ich die anatta-Lehre als absolut werte, statt sie als Ende des Erfahrungshorizontes zu betrachten, wird sie verdinglicht. Dann kann man sie den Menschen auch um die Ohren hauen.:grinsen:

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 8. Februar 2019 um 11:16

    mukti, ich habe das anders gemeint. Aber gelöscht.

    Mir ging es nur um die Arbeitshypothese, die in dem Satz steckt.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 8. Februar 2019 um 11:14
    accinca:

    Die Problem war hier aber, daß hier behauptet wurde der Buddha habe

    nicht gelehrt das es kein atta (also anatta) gibt sondern habe geschwiegen

    und einen sog. "mittleren Weg" dazwischen gelehrt. Verschwiegen in Nirgendwo

    könnte es ja noch ein atta geben. Man wisse es ja nicht so genau. Also des ganze

    Bohei von der Lehre ohne Selbst (atta) alles Unsinn.

    Wenn wir konsequent denken, können wir das tatsächlich nicht wissen. Auch nicht der Buddha, auch wenn er es gelehrt hat.

    Es könnte sich der Möglichkeit einer Erfahrung eines Lebewesens Mensch völlig entziehen.

    Aber das spielt keine Rolle für die Praxis, ob da nicht doch was …

    Man kann anatta als letztmögliche Erfahrung akzeptieren und dann damit arbeiten. Die Ergebnisse sprechen für sich.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 8. Februar 2019 um 10:44

    Das sehe ich auch so.

    Meiner Meinung nach geht es darum, was ich aus meinen Vorstellungen für Schlüsse ziehe.

    Hat Buddha gelehrt, weil er die Menschen von anatta überzeugen wollte?

    Soweit ich weiß, wollte er den Menschen den Weg aufzeigen, wie er sich vom Leiden befreit hatte.

    Dafür war ihm die Erkenntnis eines Fehlens oder Unauffindbarkeit eines attas von großem Nutzen, denn der Glaube daran, kann zu Leiden führen.

    (Andrerseits kann jemand, der sein vermutetes Seelchen rein halten möchte und deshalb vom Ego loslässt, Mitgefühl entwickelt, Gottvertrauen* entwickelt und sich um ein tadelloses Leben bemüht, ebenso sein Leid überwinden kann.)


    *das bedeutet, dass man das Leben annimmt wie es ist und sich mit den entstehenden Situationen arrangiert

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 8. Februar 2019 um 08:35

    Ich gehe das pragmatisch an.

    Der Buddha hat anatta gelehrt. Ja.

    Kann ich anatta erfahren? Ja.

    Gibt es deshalb anatta? Könnte da nicht doch ein atta sein? Keine Ahnung.

    Spielt das eine Rolle für meine Praxis? Nein.

    Ich konnte noch kein atta finden, aber das bedeutet nicht, dass es das vielleicht nicht doch geben könnte. Es ist für mich (bisher?) nicht erfahrbar.

    Würde ich dieses atta finden, so würde es nichts ändern an dem, was zu tun ist. Daher stelle ich mir diese Frage nicht mehr.

    Atta, das wäre ja so eine Art Seelchen, was ewiges, das den Körper überdauern müsste. Das ist ein schöner Gedanke und für sehr viele Menschen ein wichtiger Trost. Das ist ihr unverwundbares, reines Eckchen. Es schenkt ihnen Vertrauen, lindert Schmerz und Angst. Es kann wie ein Fanal sein für moralisches und selbstloses Handeln. Da ich einfach nicht weiß, ob es dieses Seelchen nicht doch gibt, ein Seelchen, das nicht erfahrbar ist im Leben, mittels der Körperfunktionen, weil uns nichts anderes zur Verfügung steht, kann ich das mittlerweile einfach so stehen lassen, wenn Menschen davon überzeugt sind. Hauptsache ist doch, sie sind glücklich und machen andere glücklich.

    Das können auch Menschen, die anatta erfahren haben. Beide Gruppen können das, können aber auch Arschlöcher sein. Beide Gruppen können sich in endlosen, feindseligen (!) Diskussionen verheddern und im Alltag ständig fehlgehen. Daher frage ich mich, wie wichtig die Erkenntnis über atta/anatta wirklich ist? Ist es dann nicht viel wichtiger aufhören zu können, sich und seinem unstetem Geist Einhalt gebieten zu können, Mitgefühl für einander zu haben, sich nicht so wichtig zu nehmen, ob mit oder ohne ein Seelchen? Der eine nimmt sich nicht mehr so wichtig, weil für ihn kein Seelchen mehr aufzufinden ist, der andere, um sein Seelchen und das der Anderen zu schützen.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 18:02
    void:

    Was macht es denn für einen Sinn Atman anders als Buddha zu definieren und dann Antaman daruf anzuwenden?

    Ich verstehe Dich nicht.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 16:06
    void:

    In gewisser Weise ist das eine recht moderne Vorstellung. und es ist auch vielen hier im thread vorkommenden ideen eines "abhängig entstandenes Selbst" sehr ähnlich. Für ihn liegt also das Selbst irgendwie in Form, Gefühl und Wahrnehmung. 'Form ist mein Selbst, Gefühl ist mein Selbst, Wahrnehmung ist mein Selbst, Gestaltungen sind mein Selbst, Bewußtsein ist mein Selbst'"


    Und darauf antworte Buddha, mit der Passage die ich oben zitiert hat. Ich verstehe Buddha so, dass man ein Selbst das so Teil von "Form, Gefühl und Wahrnehmung" ist keinen Atman kennen kann. Da ein Atman eben eine Instanz ist, die über den Rest des Wahrnmeungsapparats herrscht wie ein gesalbter König über sein Reich. Diese "Herrschen" wäre das Chrakteristikum des Atman. Es ist eine herrschende Instanz.


    Während Aggivessana die unscharfe Ansicht hat, dass ein "Selbst irgendwie in Wahrnehmung, Gestaltungen drin ist.

    Inwiefern scheint es ähnlich zu sein?

    "Selbst" ist doch etwas, das wahrgenommen, erlebt, konstruiert wird. Es ist Teil der menschlichen Erlebniswelt, sonst würden wir gar nicht darüber sprechen müssen.

    Dass dies eine Täuschung ist, ist wieder etwas anderes.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 15:56

    Vielen Dank!

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 14:59

    Das ist mal wieder eine Sutra, die der Erklärung bedarf. Ich kann noch nichts damit anfangen.

    Magst Du das erklären? Für Blöde bitte.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 10:17

    Gäbe es eine Opfergabe, dann würde die Wespe den Apfel auf dem Altar nicht anfressen. Für sie ist das nur wohlschmeckende Nahrung.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 10:03
    accinca:
    Spock:

    Das ist für mich als wenn jemand fragen würde "Hier steht, dass Opfergaben keinen Sinn machen. Was sind Opfergaben?", dann macht es für mich keinen Sinn dem Fragenden zu antworten "Opfergaben machen keinen Sinn." (also je nachdem worum es grade im Verlauf geht). Das könnte evtl. für Verwirrungen sorgen.

    Opfergaben gibt es. Deswegen macht die Frage einen Sinn. Wenn es

    niemals jemals, egal was, gegeben hätte, dann wäre die Frage sinnlos.

    Reingefallen.

  • "Alle Dinge sind Nicht-Selbst." - Was ist dann Selbst ?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 09:44

    Sowohl "Selbst" als auch "Nicht-Selbst" sind Konstrukte.

    Als Menschen besteht unser Lebens- und Wirklichkeitsempfinden daraus, dass wir ein Selbst erleben. Das hat was mit dem Überleben zu tun. Ich kann mit meinem Hirn halt nur das erleben, was dieser Körper, der an dem Hirn dranhängt, erlebt. Und dieses Hirn tut alles, um zu überleben, inkl. angehängtem Körper.

    Damit blende ich jedoch aus, dass ich nicht eine einzelne und unabhängige Entität bin und es werden eine Menge Probleme geschaffen, die das Leben unnötig erschweren.

    Das Hirn konstruiert, weil es so konstruiert ist. Es muss bestimmte Muster erkennen und abstrahieren, um einen Tiger hinter hohem Gras zu erkennen. Diese Fähigkeit zur Konstruktion und Erkennung und Schaffung von Mustern kann noch viel mehr. Das ganze abstrakte Denken, die Sprache konnten damit entstehen. Manchmal schießt es über das Ziel hinaus, und wir halten ein Seil für eine Schlange. Daher ist es gut für uns, diese Funktionen zu durchschauen und zu lernen, nicht automatisch auf sie abzufahren.

    Die Illusion zu haben "Ich bin" ist ebenfalls überlebenswichtig. Also das Selbst anzunehmen. Auch das ist ein Konstrukt.

    Dann gibt es Leute, die verstehen unter "Selbst" so eine Art Monolith, ewig, beständig, unabhängig vom allem im Raum stehend. Andere Leute wissen, dass das eine Illusion ist, dass das Selbst etwas ist, das in ständiger Bewegung und Veränderung ist, ein Konstrukt, das ständig neu generiert wird.

    Und warum sind sowohl "Selbst" als auch "Nicht-Selbst" Konstrukte? Weil es Worte und Begriffe sind, und die sind allsamt vom Gehirn aus einer undefinierbaren Masse herauskonstruiert. Deshalb muss man sich nicht um des Kaisers Bart streiten, sondern die Lösung liegt einzig und allein in der Erfahrung. Alles andere ist Mindfuck. Dieser Thread ist ein einzige Widerspruch in sich selbst.

  • Die Kunst des Liebens - Die ganze Welt lieben?

    • Doris
    • 7. Februar 2019 um 08:35
    Neuro:

    "sanftmütig, tolerant, herzlich, usw.“ Das erinnert mich an den Zustand der Arbeitslosigkeit. Nicht nur der Partnerschaft hat meine Arbeitslosigkeit immer sehr gut getan. Nur leider (oder glücklicherweise?) war das nie von langer Dauer. Verschwindet dann wieder... (Hat Fromm auch ähnlich beschrieben. Siehe weiter unten.)


    Kein Wunder, dass Punkt 5 im Achtfachen Pfad „Vollkommener Lebenserwerb“ existiert. Die Arbeit beansprucht einen Großteil unserer Zeit und prägt uns entscheidend.


    Man wird zu dem was man tut. Demnach sollte ich also so tun, als wäre ich ein frisch verliebter Arbeitsloser? Einen „Vollkommenen Lebenserwerb“ kann ich mir nicht leisten.


    Kennt jemand eine(n) erleuchtete(n) Büroangestellte(n)? Wenn ja, wie lebt er/sie?

    Ich habe nicht beschrieben, wie es dazu kommt, sondern was es meiner Erfahrung nach ist.

    Es hat eben nichts mit "frisch verliebt" zu tun. Das war nur ein Vergleich, um zu zeigen, dass Liebe etwas ist, das von innen her kommt und nichts mit äußeren Bedingungen zu tun hat. Wenn Du eine offene Haltung nur haben kannst, wenn Du arbeitslos bist, dann hat das mit Liebe eben nichts zu tun, dann ist das ein Ausfluß Deines Wohlbefindens und von diesem abhängig.

    Genau diese Bedingtheit ist mit Verliebtheit vergleichbar. Stimmen die Bedingungen, die von Vorstellungen genährt wird, nicht mehr, dann versiegt die Verliebtheit. Verliebtheit ist ein Ego-Ding. Da geht es um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Kommt zwar manchmal selbstlos daher, aber das ist nur zum Schein so. Man neigt ja gerne dazu, im Überschwang des Verliebtseins, dem Anderen die Welt zu Füßen legen zu wollen. Aber das dient der Befriedigung des angenehmen Gefühls des Verliebtseins, also einem selbst. Das scheint mir mit ein Grund zu sein, warum so mancher Helfer sich erschöpft.

    Verliebtheit ist dramatisch und nährt sich vom Drama.

    Liebe ist grundsätzlich anders. Da geht es nicht um einen selbst und die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Das ist so grundsätzlich Nicht-Ich, dass man den Eindruck hat, nicht die Quelle zu sein, sondern nur eine Art Durchlauf. Die Christen sagen "Gott ist die Liebe", vielleicht weil sie dieses Universelle, Entpersönliche erfahren: "Ich kann nicht anders. Das kommt nicht von mir. Das ist ein Geschenk." Da wird ein Wesen betrachtet, ohne das dessen Sein einem dienlich ist, und man erlebt diese Verbindung, die Bewunderung, dieses Staunen, diese Verbundenheit. Grundsätzliches Wohlwollen.

    Weil es kein Gefühl ist, kann das sich auch einfach ausdrücken: in Respekt, einem offenen Ohr, einem In-Ruhe-lassen, in Schutz … Das ist immun gegen die Kleinlichkeit der eigenen Emotionen: Ist der Kassierer ungehalten und man selbst hatte einen stressigen Tag und möchten dem Kassierer jetzt am liebsten wegen dessen Pampigkeit eine Retourkutsche verpassen, dann stellt sich schnell die Erkenntnis ein, dass dieser vielleicht auch einen schweren Tag hatte und man lässt ab. In der vollendeten Form, kommt das Bedürfnis nach Retourkutsche gar nicht auf, sondern da ist gleich Mitgefühl. Das muss gar nicht weich und sentimental daherkommen, sondern kann ganz nüchtern sein.

    Wir alle haben das in uns und diese Erfahrungen schon gemacht. Daher ist die Frage nach dem erleuchteten Büroangestellten obsolet. Es gibt ihn immer wieder. Wenn er übt, dann immer öfter. Mir ist vor Jahren der Satz begegnet: "Es gibt keine Erleuchtung, nur erleuchtete Momente." Je mehr ich darüber nachdenke, desto wahrer scheint er mir zu sein und mehr und mehr Facetten zu offenbaren.

  • Die Kunst des Liebens - Die ganze Welt lieben?

    • Doris
    • 6. Februar 2019 um 08:13

    Man denkt gerne, dass Liebe ein Gefühl ist. Aber das stimmt nicht.

    Liebe ist eine Haltung.

    Das kann man kann einfach überprüfen:
    Im Zustand des Frisch-Verliebtseins, haben viele den Eindruck, die ganze Welt umarmen zu können. Sie werden sanftmütig und tolerant, herzlich und offen. Die Welt ist aber dieselbe. Es hat sich nur die innere Haltung geändert.

    Verliebtsein hält sich bekanntlich nicht lange, dann verschwindet diese Sichtweise auch wieder.

    Die liebende Haltung ist etwas anders, weil sie nicht rauschhaft ist. Daher ist sie auch stabil und lässt Verwerfungen und Misstöne zu.

    Liebe hat zudem was mit Entscheidung zu tun. Man entscheidet sich für diese Haltung und tritt von den eigenen Verstörungen, den Widerständen, Abneigungen und Neigungen zurück. Das ist wohl eine immer wieder zu erneuernde Entscheidung, zumindest für die meisten Menschen.

    Diese Haltung weitet sich automatisch aus und wird zur Gewohnheit.

  • Theravada und die Anderen

    • Doris
    • 21. Januar 2019 um 16:14
    accinca:
    PhenDe:

    Toleranz bedeutet, trotz das man nicht einer Meinung ist, die Meinung des andere zu respektieren ohne etwas als ganz falsch oder ganz richtig zu sehen.

    Toleranz bedeutet z.B. das trotzdem einer nur ein Spielzeug durch die Luft wirbelt (Gebetsmühle)

    und ich nur denke: "vielfältig ist das Nichtwissen, vielfältig sind die Wesen," dann halte ich das für tolerant.

    Danke! Das beweist meine These, dass es nicht um Toleranz vs. Intoleranz geht und das Problem auf einer anderen Ebene liegt.

  • Theravada und die Anderen

    • Doris
    • 21. Januar 2019 um 15:03

    Ich denke, es geht gar nicht um tolerant vs. intolerant.

  • Verzehr von Fleisch aus Supermarkt moralischer als selber jagen?

    • Doris
    • 20. Januar 2019 um 11:52
    kilaya:
    Doris:

    Leitet man seinen Ethos davon ab und beschränkt ihn, dann kann man sagen, dass man einem Menschen nur die Fähigkeit zur Bewusstwerden nehmen muss, und dann darf man mit ihm machen, was man möchte. Dazu könnte bereits eine tiefe Narkose dienen. Eine Frau im Koma darf man demnach vergewaltigen (wie es gerade durch die Presse geht), denn sie ist ja "nur Gemüse".

    Auf die Idee, das so abzuleiten, würde ich nie kommen. Denn hier ist die Komplexität des Wesens grundsätzlich gegeben. Das Bewusstsein war vorher da, ist jetzt auf einer anderen Ebene weiterhin da, und wird oder kann nach dieser Phase wieder erkennbar da sein. Du verwechselst hier Bewusstsein mit Wachbewusstsein oder "bewusst sein" im Sinne von wach sein. Ein Mensch bleibt ein Mensch, auch wenn er gerade nicht wach ist.

    Was ist mit Hirntoten?

  • Verzehr von Fleisch aus Supermarkt moralischer als selber jagen?

    • Doris
    • 20. Januar 2019 um 11:30
    kilaya:

    Interessanterweise wird gesagt, dass ein Buddha nicht mehr reflektiert. Und ein Buddha empfindet auch kein Leid ;)

    Das ist das Konzept von Leid aus der buddhistischen Psychologie. Nur ist das eine starke Beschränkung des Begriffes "Leidensfähigkeit".

    Leitet man seinen Ethos davon ab und beschränkt ihn, dann kann man sagen, dass man einem Menschen nur die Fähigkeit zur Bewusstwerden nehmen muss, und dann darf man mit ihm machen, was man möchte. Dazu könnte bereits eine tiefe Narkose dienen. Eine Frau im Koma darf man demnach vergewaltigen (wie es gerade durch die Presse geht), denn sie ist ja "nur Gemüse".

    Wir können täglich sehen, wie sich dieses Denken auf den Zustand der Erde auswirkt. Wir sind immer noch im Glauben verhaftet, wir wären irgendwas besseres als die anderen Bewohner und Gestalter dieses Planeten. Wobei man hinzufügen muss, dass dies eine moderne Denkungsart ist, eine der Menschen, die sich die Erde untertan gemacht haben, ohne dabei den essentiellen Aspekt der Verantwortung bewusst zu werden, der in dieser Aufforderung steckt.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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