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  1. Buddhaland Forum
  2. Askan

Beiträge von Askan

  • Über die Einsicht

    • Askan
    • 30. Januar 2012 um 17:05
    Zitat

    Wir befinden und befanden uns in einem Meer voller Menschen.
    In ihr haben wir die Einsicht erlebt.
    Dabei bleiben wir dem Treu, was wir sind.
    Wir erhöhen unser Selbst und steigen dabei unbewusst wieder hernieder.
    Dabei wiegt jene Erhebung über alles und jedes, einschließlich unser Selbst, so schwer.

    Es genügt auf Zehnspitzen zu gehen um über die Köpfe zu sehen.
    Dann siehst du den Weg, dort wo er sich wirklich erhebt.

    Vielleicht mag der ein oder andere mein Gedicht verbessern.

    Mit netten Grüßen Askan

  • "Liebe" als zentraler Schlüssel im Buddhismus als Weg

    • Askan
    • 20. Januar 2012 um 22:56

    "Liebe" wird ja oft als zentraler Schlüssel im Buddhismus gesehen. Die Liebe stellt einen wichtigen Faktor dar, sich selbst zu finden und seine Umwelt so an zu nehmen, wie sie ist um dann sich mehr und mehr von ihr zu befreien.

    Ist es möglich, gänzlich ohne "Liebe" auszukommen?
    So dass wir als Mensch alles neutral und gefühlslos angehen?
    Sicher ist das ein sehr extrem harte Art voran zu kommen zu wollen.

    Die Frage stellt sich, ob es möglich ist?
    Liebe ist ja letztendlich auch ein Teil des Puzzels, das das Lebensrad am Laufen hält.

    Ich versuche manchmal den Weg der Gefühlslosigkeit zu gehen.
    Ich muss aber sagen, dass es so gar keine Früchte trägt.
    Es ist fast Quälerei, wie wenn man versucht sein eigenes Herz zu erstechen (bidlich gesprochen).

    Gefühlslosigkeit oder Wahrnehmung ohne Liebe (Unterdrückung der Gefühle) muss ich mit Stillstand gleichsetzen.
    Ich meine hierbei dass rationale Negieren jeglich aufkommender Emotionen und Gedanken.
    Es passiert nichts. Keine Einsicht. (Nur Quälerei)

    Wisst ihr mehr dazu?

  • An Sich Arbeiten [Trainings-Karten]

    • Askan
    • 19. Januar 2012 um 12:24

    Mehr über den achtfachen Pfad erfährst du hier: http://wushan.net/meditation/buddha.htm

    Möchtest du wirklich mehr über den Buddhismus erfahren und sein Wesen mit seinen Aspekten besser begreifen?
    Dann kann ich dir "Buddhismus für Dummies" empfehlen. Der Titel hört sich jetzt nicht berauschend an,
    aber es ist ein super Kompendium und universelles Buch für einen leichten Einstieg in den Buddhismus.
    Es liest sich auch, dafür dass es kein Roman oder Krimi ist, spannend.

    Lies dir doch mal die Kundenbewertungen durch:
    http://www.amazon.de/Buddhismus-f%C…w/dp/3527702172

    Wenn das Buch anklang findet, wirst du automatisch eine Art Wissensdurst entwickeln.
    Mit der Zeit wirst du andere Quellen im Internet suchen. Dir Bücher von renommierten Mönchen kaufen.
    Da dein Inneres nach mehr Erkenntnis und Wahrheit strebt, werden andere Bücher anderer Buddhisten,
    die nicht so bekannt sind, hinzukommen.

    Sollte es dir gefallen, kann es dir viel Einsicht und innere Ruhe (Gelassenheit) geben.
    Sollte es nicht gefallen, dann ist das auch nicht schlimm.
    Schaden kann es nicht. ;)

    Mit netten Grüßen Askan

  • Normalität und Böses im Buddhismus ?

    • Askan
    • 17. Januar 2012 um 22:53

    Genauso ist es mit Moral. Die Moral ist die mitte zweier Grenzen. Die beiden Grenzen können verschoben werden und schon liegt die Moral woanders.

    Siehe dir mal die Geschichte an. Sie ist voll von solchen Beispielen. Da wurde schon oft über "unwertes Leben" befunden und entschieden dass dem ein oder andere Mensch einfach so das Leben genommen wird, weil er nicht der Norm entsprach. Wobei der Mensch gar nichts unrechtes getan hat. Ihm ereilt ein trauriges und unnötiges Schicksal. Es wird ein Schicksal erzwungen aus irgendwelche Gedanken anderer. (Vergleich: Rassenwahn)
    Jetzt kennst du die Schattenseite von "Norm" oder "Normal".

    Code
    Kennst du auch normale Menschen?
    Normale Menschen werden stark überschätzt.

    Dabei sollte man beachten, dass der Buddhismus den goldenen Mittelweg anpreist. Das hat weniger etwas mit Normal oder gesellschaftlicher Mitte zu tun. Vielmehr ist es eine sich prüfende Selbsteinstellung um im Leben Harmonie zu erlangen.
    >>>Das Normale, so wie es in unserer Gesellschaft existiert, muss also zwangläufig für das viele Leid auf der Erde zuständig sein. Was ja auch normal ist.

  • Wasserfallmeditation ?

    • Askan
    • 13. Januar 2012 um 16:10

    Es ist dabei interessant zu wissen ob kosmische Energie durch Chakren verwendet wird um die Körpertemperatur willentlich zu erhöhen oder ob das Gehirn über elektrische Impulse und Stoffwechsel, die körpereigene chemische Energie (zugeführt durch Nahrung) mobilisiert.

  • Die Leichenbetrachtung

    • Askan
    • 13. Januar 2012 um 16:02
    GaliDa68:

    [...] Ich denke nicht, dass das Betrachten verwesender Körper maßgeblich ist, sonst gäbe es unter Ärzten, Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleuten, Leichenbeschauern und Totengräbern wohl überdurchschnittlich viele Erleuchtete. [...]

    Wohl wahr.

    Kleine Anmkerung: In diesen Berufen gibt es sogar signifikant mehr solcher "paraphilen" Leuten.
    Meistens wählen sie den Beruf eben aus der Neigung ihres perversen Profils heraus.
    Somit ist ersichtlich, dass nicht jeder, der einen solchen Beruf ausübt, auch ein solch kranker Mensch sein muss.

  • An Sich Arbeiten [Trainings-Karten]

    • Askan
    • 13. Januar 2012 um 12:40

    Ich gehe nicht gerne strikt nach Regeln vor. Eigene Erkenntnis ist wichtig. Was es für mich ist? Ich könnte die inneren Werte (Gefühle) mit dem "Edlen Achtfachen Pfad" beschreiben.

  • An Sich Arbeiten [Trainings-Karten]

    • Askan
    • 12. Januar 2012 um 23:36

    Ich weiß was sich für mich im Inneren richtig anfühlt. Dabei bleib ich realistisch. Die Zukunft steht in den Sternen, meine Taten und Handeln sind meist im Einklang mit meinen Mitmenschen. Ich versuche nicht auf "Teufel komm raus" mir einen Vorteil zu verschaffen.
    Aber ich bin schon manches mal rücksichtslos in einer offenen aber netten Art um dem anderen Mitmenschen zu zeigen, dass es nicht immer nur "nett" geht und man eben manchmal auch grob durch die Welt gehen muss. Es gibt so viel Leid auf der Welt. Man sollte sich nicht davon zu sehr einvernehmen lassen. Ansonsten verliert man sich selbst.

    Mehr zu deinem angesprochenen Begriff "Viry":
    http://www.multilingualarchive.com/ma/enwiki/de/V%C4%ABrya

  • Wasserfallmeditation ?

    • Askan
    • 12. Januar 2012 um 23:19

    Gefährlicher Buddhismus. Ich halte insofern nichts von einer Meditation in Eis und Wasser wenn man nicht wirklich ein Meister mit außergewöhnlichen Eigenschaften ist. Und der interviewte Mensch in dem Video scheint sich selbst auch nur "mäßigen" Erfolg einzugestehen, wenn er erst beim "Hoffen" ist. Ich mutmaße (maße mir an), dass der Fortschritt bei ihm nicht so weit ist als dass er so eine Eiswasser-Meditation ohne physische Schäden über jahrehinweg meistern könnte.

  • Die Leichenbetrachtung

    • Askan
    • 12. Januar 2012 um 23:03

    Ich habe Erdmaus deswegen auch schon eine private Nachricht geschrieben. Ich glaube wir sollten (Accina, Erdmaus und Askan) es dabei belassen.
    Sonst kommt es nur zu einem völlig unnötigen Diskussions-Spam in diesem Topic.

  • Die Leichenbetrachtung

    • Askan
    • 12. Januar 2012 um 20:23

    Keine Ahnung warum, letzten Abend in der Meditation habe mal meine erste richtige Todes-Meditatation durchgeführt, weil ich nicht wirklich weiß, was ich von dieser Art Meditation halten sollte. Ich denke, dass sie schon sehr wichtig ist. Es war jedoch nur eine leichte Todesmedation.
    Jedenfalls habe ich mehr als 30 Szenarien durchgespielt wie ich denn sterben könnte. Es gibt ja eine unzählige Vielfalt zu sterben. Nach dem 30ten Szenraio begann ich herzlich darüber zu lachen.

    Sehr wichtig erscheint es mir, dass es gänzlich unerheblich ist wie jemand stirbt.
    Wichtig ist nur, dass das eigene Wesen sein eigene Todesart nicht beurteilt.
    Ein wichtiger Schritt beim Loslassen von Anhaftigkeiten.

    Apropos Leichenbetrachtung. Eine Betrachtung realer Leichen ist nicht gut. Und ich kann davon nur abraten sich den Gedanken von Leichenbetrachtung hinzugeben. Die Welt der Gedanken ist eine besondere. Es ist nicht vorteilhaft Gedankenwelten von Leichen oder Leichenteilen zu konstruieren. Es ist eine unbewusste andere Form / zur Schaustell von Leiden. Dem Buddha ist ja daran gelegen Leiden zu vermeiden. Im schlimmsten Fall könnte das Ego sogar Gefallen daran fingen. Es gibt keinerlei Grund Gedanken in dieser Richtung explizit zu erschaffen und zu festigen. Scheint mir kein guter Weg zu sein.

  • An Sich Arbeiten [Trainings-Karten]

    • Askan
    • 11. Januar 2012 um 17:03

    "Wasser" ist Leben. Wasser trinken ist demnach gleichbedeutend mit Energie aufnehmen.

    "Denke Stärker als deine Umwelt", es gibt erfolgreiche und weniger erfolgreichere Menschen.
    Die erfolgreichen Menschen denken stärker als ihre Umgebung. Durch ihre Gedankenkraft schaffen sie eine bessere Umbegung für sich.

    "Sei ständig Wachsam", auch wenn nach Erfolg gestrebt wird um ein angenehmers Leben zu erreichen, darf das Erreichte nicht der Sinn des Leben sein.
    Wachsam zu sein bedeutet den Weg des Buddha zu folgen und nicht abzudriften. (Effizient den Buddhismus leben)

    "Prüfe dich stets", ist ähnnlich der Wachsamkeit, hat aber einen kleinen Unterschied in der Bedeutung: Mit Achtsamkeit durch das Leben gehen und stets sich eben dabei prüfen. (Effektiv den Buddhismus leben.)

    Anmerkung:
    Effizient: Das Richtige tun.
    Effektiv: Das Richtige richtig tun.

  • Inneren Schweinehund "töten"

    • Askan
    • 11. Januar 2012 um 01:36
    Nightrainmonk:
    Kusala:

    Nun ja, der historische Buddha hat sein Leben lang immer wieder gesessen.
    Wenn auch nach seinem Erwachen nur noch zur Erholung.


    Die Geburtsstunde des Wellness-Buddhismus...

    Und wider einmal wurde ein völlig sinnfreier neuer Markt geschaffen.
    Wellness-Buddhimus, ein sehr gefährlicher Begriff, der dem Inhalt der Lernen sehr schaden kann/wird.
    Fehlen noch diese spirituellen Amateur-Autoren, die glauben, sie seien das Alpaha und Omega und müssten der Menschheit ihren geistlichen Ergüsse auf dem Silbertablett servieren.

  • Inneren Schweinehund "töten"

    • Askan
    • 10. Januar 2012 um 20:59

    Ich würde dir jetzt den Rat geben, dass du dich einbisschen mehr mit dem Buddhismus befasst. Suche dir Themen raus, die dir liegen.
    So baust du eine Brücke auf, den Buddhismus besser anzunehmen.
    Du musst ja nicht von der ersten Stunde an "Super-Buddhist" Nr.1 sein.
    Das ist ja auch gar nicht nötig und würde nicht den Lehren des Buddha entsprechen.
    Jeden Tag oder nur ein oder zwei mal die Woche einbisschen was in dieser Richtung machen.

  • Umgang mit Vergewaltigung

    • Askan
    • 10. Januar 2012 um 20:48

    Nimm Sie an die Hand und heile ihr Herz. Verlange nichts von ihr. Nimm dir Zeit. Es wird eine innige Bindung entstehen.
    Diese Bindung wird viele Probleme bringen. Sie könnte u.U. nicht mehr ohne dich.
    Du könntest ihr genauso eine Hilfe sein, dass Sie beginnt wider richtig zu leben und sich neu in jemanden anderen zu verlieben.
    Dann kann es passieren, dass du das Gefühl hast, dass du nicht mehr ohne Sie kannst, weil du tief in sie blicken durftest.

    Sei dir bewusst, was du tust. Wie du es tust und welche Auswirkungen dein Handeln haben wird.
    Im schlimmsten Fall könnte ein egoistischen Verhalten sie gänzlich zerstören.
    Lass sowas bitte nicht zu!

  • Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

    • Askan
    • 9. Januar 2012 um 16:54
    TheNoOneOne:

    Wenn wir eine Nachricht erhalten, dann "hören" (im Forum lesen) wir eigentlich auf verschiedenen Ebenen zu. So ist bei Gehörtem laut Wissenschaft (?) der Sachbezug nur mit ca. 11 Prozent vertreten. Ausser der Sachebene hat es noch die Beziehungsebene, die Apellebene und die Selbstoffenbahrungsebene des Senders. Mit Achtsamkeit sollten wir versuchen, alle 4 Ebenen zu durchschauen und versuchen, die 11 Prozent Sachebene in den Mittelpunkt zu stellen.
    Gewaltfrei wird es, wenn wir die Selbstoffenbarungsebene des Senders nicht für Angriffe nutzen und die Apellebene gut abwägen um mit Verständnis darauf zu reagieren, sei es im Einverständnis, oder auch dagegen. Wenn die Beziehungsebene zu sehr leidet, dann ist eher ein Abbruch der Dikussion noch der klügere Weg, da wächst Gras drüber, wobei noch eine Abschlussrüge mit Gehalt sinnvoll sein könnte, je, nach dem. Jedoch die Sachebene ist ja diese, welche wir fördern wollen und welche uns weiterhelfen kann, Dinge zu verstehen.

    [...]
    --------------------------------------------------------------------------------
    Quellenangabe: Die Grafiken und Beispiele sind entnommen aus dem hervorragenden Taschenbuch:
    Friedemann Schulz von Thun, Miteinander reden 1 - Störungen und Klärungen, Reinbeck, rororo, 1981, ISBN 3-499-17489-8
    --------------------------------------------------------------------------------

    Werner Eberl, 1997-Oct-26

    --- http://www.fh-muenchen.de/home/fb/fb13/p…rag/d_4ohr.html ---


    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

    Alles anzeigen

    Wenn ich schon so ein Labermodell höre, krieg ich einen Würgereiz. Paradebeispiel für "Gelaber". Es ist eben nur ein Modell. Kein Schema. Wenn du das Schema begriffen hast, kannst du selbst solche "Laber"-Modelle erstellen.
    Wenn du mal Kost mit mehr Daten, Fakten und Sinn lesen möchtest, wie der Mensch und sein Hirn funktioniert, dann kann ich dir das uralte Buch "Wie funktioniert das? Information" aus dem Jahre 1969 vom "Bibliographisches Institut Mannheim/Wien/Zürich" empfehlen. Der Dank gilt meinen Vater, der mir dieses Buch gegeben hat. (eine echte Rarität, konnte bei Amazon keine vergleichabren Bücher finden)
    Es stehen wirklich nur Erkenntnisse, Daten und Fakten drin. Wenn du Daten, Fakten und Funktionsweisen begreifst, bist du nicht darauf angewiesen solche Krücken von Modellen wie sie oben stehen auswendig zu lernen. Dann kann dein Gehirn selbst logische Schlussfolgerungen schließen und eigene Modelle bilden. Ein Modell ist ebern nur ein Modell. Nicht mehr und nicht weniger. Du versuchst gleich damit die ganze Welt zu erklären.
    Der Mensch ist plastisch. Es gibt ihn in zig Tausenden Erscheinugnsbildern. Keiner gleicht dem anderen wie ein Ei. Genauso plastisch ist das Gehirn.

  • Wissen ist auch nur Bestiz

    • Askan
    • 9. Januar 2012 um 00:15

    Ist ja gut TNOO. Wer so abgeht, macht sich keine Freunde. Bist du immer so unruhig?
    Also ich finde das jetzt wirklich echt wenig ausgelichen.

  • Ein Versuch ' Begierden ' mit einer Geschichte zu erklären?

    • Askan
    • 9. Januar 2012 um 00:05

    Was genau sind begierden?
    Wie funktionieren sie?

    Unser Gehirn ist wie ein Kunstsammler. Dieser Kunstsammler hat eine Gallerie, die auf den ersten Blick unendlich erscheint. In Wahrheit ist sie aber nur ganz klein. Der Kunstliebhaber geht los und "besorgt" sich ein freshes pastellrotes Bild. Später kommt er in seiner Gallerie an um das Bild dort auf zu hängen. Dabei ist er ganz stolz und befriedigt, wenn er sein neues rotes Gemälde in der Sammlung da so hängen sieht. Nun macht er einen Vergleich mit den anderen Kunstwerken, die er noch so besitzt. Erschreckend sieht er, wie das andere Kunstwerke mit blaugrünen Pastellfarben am Verbleichen ist. Das Bild ist an manchen Stellen schon ganz weiß. Also macht er sich schnell auf in die weite Welt um das Bild zu ersetzen. Gesagt, getan. Zurück in seiner Gallerie, sieht er wieder mit Erschrecken, dass sein letztes Kunstwerk (aka 'Rot') , das er aufgehangen hat, auch schon wieder am Verblassen ist. >>Oh Gott,oh Gott.<<, denkt dieser sich. Nun macht er sich auf und kauf sich gleich zehn fast ähnlich aussehende pastellrote Gemälde.
    Jetzt hat erst mal für eine längere Zeit genug von roten Bildern. Und es ist in den nächsten Tagen auch nicht so schlimm, wenn die mal verblassen, denn das sind noch genügend weitere Farben, die es zu ersetzen gilt. Ach ja, und wer er nicht gestorben ist, dann sammelt er noch heute.

  • Wissen ist auch nur Bestiz

    • Askan
    • 8. Januar 2012 um 23:39

    Manchmal nervts echt wie ihr wetteifert, wer der tiefsinnigere, fortgeschrittnere, bessere oder klügere Buddhsit von euch ist.

    Zitat
    TheNoOneOne:

    Ich wünsche Dir viel Ruhe, wegen dem genervt sein, von dem Du schreibst. LG TheNoOneOne

    Onyx9:

    Hab das Gefühl Du fängst ( wieder) an etwas zu zynisch und etwas zu überheblich zu werden, TNOO;
    warst du nicht ne Weile klüger ?

    Roni

    Irgendwie sehen die Zen-Buddhisten das anders. Mit der Geschichte ist viel Balast in die Buddhalehren eingeflossen. Der Zen versucht da schon zu klassifizieren und der Schaum, der sich gebildet hat, abzuschöpfen. Dieser Schaum verwirrt den Geist. Es zeigt eben nur, dass dieser Schaum, der meist in der asiatischen Welt heimisch ist, gerne vom kleinen Mann angenommen wird.

    @Onyx9
    TNOO hat Roni einen kleinen Spiegel vorgesetzt, auch wenn es nicht die feine englische Art war.
    Wäre ich Roni, würde mir der Kommentar von TNOO ziemlich missfallen.
    Ein Funke Zynismus ist sogar förderlich. :| Sonst würden wir ja ständig mit einer rosa Brille herumlaufen und die Lehren des Buddha vergessen.

    In diesem Fall ist niemand wirklich auf der Recht/Unrecht-Seite.

  • Wissen ist auch nur Bestiz

    • Askan
    • 7. Januar 2012 um 01:29

    Wie jeder gute Buddhsit weiß, ist Wissen der Schlüssel zur Wunschlosgkeit, denn das Leiden geht mit Nichtwissen einher.
    Nun, wenn Wissen aber auch Besitz ist, dann muss der Buddhismus doch zwangläufig auch ein Irrglauben sein.
    Wie seht ihr das?

    Edit: Ich glaube, dieser Gedankengang war falsch. Im Moment im Verschmelzen mit dem Buddhabewusstsein ist das Wissen kein Besitz mehr. Ab dieser Punkt ist es gleichermaßen vorhanden ohne einen Unterschied.

  • An Sich Arbeiten [Trainings-Karten]

    • Askan
    • 6. Januar 2012 um 17:43

    Vielleicht hilft es ja einem. Der Spagat zwischen weltlichen Leben und buddhistischen Glauben fällt nicht jedem leicht. Zumindest mir nicht. Das Weltliche Leben bietet so viel auf an Arbeit, Erledigungen, Beziehungen und Rechnungen, dass wir uns öfters darin vergessen. Um nicht vom Weg ab zu kommen, habe ich für mich Din-A5-Trainingskarten erstellt, die bei mir an der Wand hängen.

    Anmerkung: Es sind 3 png-Bilddateien, die Din-A4 Größe besitzen. Nach dem Ausdrucken könnt ihr sie mit der Schere zu Din-A5 teilen.
    Wenn gewünscht, kann ich auch später ein einziges pdf-Dokument mit eingebetter Schrift erstellen.

    Dateien

    TrainingsKarten.zip 44,82 kB – 497 Downloads
  • Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

    • Askan
    • 5. Januar 2012 um 22:56
    Onyx9:

    [...] ich möchte, daß die Bösen sich vom Bösen abwenden und die Guten gut bleiben [...]

    Da es weder gut, noch böse gibt, sollte das höchstes Ziel sein, sich vom Bösen wie auch vom Guten abzuwenden.
    Sofern jemand wahre Erleuchtung sucht.

    Ich muss aber mir eingestehen, trotz meines nicht all zu schlechten Kerns, bewundere ich Menschen mit dunklen Seiten.
    Manchesmal wäre ich gerne auch so. Manchmal, wenn ich online PC spiele, bin ich auch so und werde der Unbarmherzige genannt.
    Wobei ich heute fast gar nicht mehr spiele. Wenn es hochkommt einmal im Monat.
    Im echten Leben bin ich nicht so, aber ein gewisser Schatten ist immer da. [ :evil::( ] Jeder Mensch trägt diese Seite in sich.
    Je mehr man diesen erkennt, desto beschämter und erschrocken ist man über sich. Je mehr man diese schlechte Seite in sich anerkennt, desto stärker wird sie in einem. Diese dunkle Seite kann man nicht mit herkömmlichen Mitteln bekämpfen. Man muss hart an sich arbeiten und diese Seite einfach vergessen und ignorieren, sodass sie keine Rolle mehr spielt.
    Letztlich ist aber nur wichtig, weder gut noch böse zu sein. Der Weg des Guten führt einen automatisch zum wunschlos glücklichen Nichtempfinden.

    Leider habe ich mir ein "Nichtempfinden" erarbeitet, das nicht die höchste Form erreicht hat. Mein innerstes hat großes Verlangen, sich zu binden und mit Menschen Emotionen der Begierde zu fühlen. Ich muss endlich lernen, das Alleinsein zu meistern. Wahrscheinlich bin ich ein Meister im "Alleinsein" für viele andere Personen und Mitmenschen in meiner Umgebung. Doch ein Meister bin ich wahrlich darin noch immer nicht. Das ist nur ein Anschein.

  • Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

    • Askan
    • 5. Januar 2012 um 22:23
    sumedhâ:

    OT

    Askan:

    Onyx9 meint vielleicht, dass die "Suche" langweilig ist.
    Wenn das so ist, kann ich ihn gut verstehen.
    Die Suche kann echt langweilig sein.
    Die Welt da draußen bietet viel auf gegen diese Langeweile.

    Dennoch. Langweilig scheint relativ für ihn zu sein, denn es ist ihm ja nur "manchmal" langweilig.

    Meintest du es so, Onxy9?

    kannst du auch im Kaffeesatz lesen ?
    nur ein spass _()_ konnte ihn mir aber nicht verkneifen :D

    _()_

    Alles anzeigen

    Ah ja freilich kann ich des. Ih bin do ah hoher Priester. Wusst du das nit?
    Ich sage euch allen und jenem Vergänglichkeit voraus
    (manchmal liebäugle ich mich mit meiner dunklen Seite, so wie jetzt ... ah, nein doch nicht. Hab nur falsch gedacht. ) xD

  • ist rinzai zen der anti-buddhismus?

    • Askan
    • 5. Januar 2012 um 22:14

    Auf Grund der Geschichte ist in Japan der Drill ein weit verbreitetes Lehrmittel bei älteren Leuten. Einige scheinen dazu auch körperliche Gewalt nicht zu verneinen. Das moderne Japan hat da vieles abgelegt, aber der Drill und die Disziplin sind gebleiben um den Menschen gefügig zu machen. Kein anderes Land ist so voller krasse Gegensätze innerhalb der Gesellschaft wie Japan heute, auch wenn es von außen einen geschlossenen Eindruck macht.
    Finde ich nicht gut, wenn jemand durch Gewalteinfluss auf etwas gestoßen wird.
    Scheint, wenn es denn wirkt, sehr schnelle Früchte zu tragen, den Willen eines Menschen zu brechen. Meiner Ansicht nach ist brachiale Gewalt gegen den Geist für einen Schüler das schlimmste was man ihm antun kann. Es ist besser, von sich aus von Innen heraus Erkenntnis zu erlangen ohne sich solchen Schikanen unterziehen zu müssen. Es gibt auch gewaltfreie Pädagogik: son kleines bisschen psychischen Druck hat noch nie jemanden geschadet. So einen Druck lässt einen ja auch wachsen. Anfangs empfindet man es leicht demütigend, eine Erfahrung machen zu müssen, doch nach einer Zeit erlangt man automatisch Erkenntnis und lächelt darüber und erfreut sich über den eigenen Fortschritt. Irgendwann ist man ja selbst soweit, dass Demütigüngen nicht mehr erforderlich sind.

  • Achtsamkeit und gewaltfreie Kommunikation

    • Askan
    • 5. Januar 2012 um 21:58

    Onyx9 meint vielleicht, dass die "Suche" langweilig ist.
    Wenn das so ist, kann ich ihn gut verstehen.
    Die Suche kann echt langweilig sein.
    Die Welt da draußen bietet viel auf gegen diese Langeweile.

    Dennoch. Langweilig scheint relativ für ihn zu sein, denn es ist ihm ja nur "manchmal" langweilig.

    Meintest du es so, Onxy9?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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