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  1. Buddhaland Forum
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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Wissen ist auch nur Bestiz

  • Askan
  • 7. Januar 2012 um 01:29
  • Zum letzten Beitrag
  • Roni
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    • 8. Januar 2012 um 21:19
    • #51
    TheNoOneOne:

    Ich wünsche Dir viel Ruhe, wegen dem genervt sein, von dem Du schreibst.


    Tut nicht viel zur Sache, trotzdem danke.

    Guck M1, zum Thema "heilig"..
    (falls es immer noch und die Säue und Perlen geht)

    8)

    Zitat

    Er nimmt den Übermächtigen als Übermächtigen, und hat er den Übermächtigen als Übermächtigen genommen, so denkt er den Übermächtigen, denkt an den Übermächtigen, denkt über den Übermächtigen, denkt 'Mein ist der Übermächtige' und freut sich des Übermächtigen: und warum? weil er ihn nicht kennt, sage ich.

    Liebe Grüße Roni

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 8. Januar 2012 um 23:00
    • #52
    Roni:

    Guck M1, zum Thema "heilig"..
    (falls es immer noch und die Säue und Perlen geht)

    Er nimmt den Übermächtigen als Übermächtigen, und hat er den Übermächtigen als Übermächtigen genommen, so denkt er den Übermächtigen, denkt an den Übermächtigen, denkt über den Übermächtigen, denkt 'Mein ist der Übermächtige' und freut sich des Übermächtigen: und warum? weil er ihn nicht kennt, sage ich.

    Aber Roni, wie kannst Du nur in M1 mittenrein springen, wo Du doch schreibst, "Zum Thema 'heilig'". Das Thema heilig wird in M1 fast ganz am Anfang behandelt, guck:

    Der Erhabene sprach also:

    "Da hat einer, ihr Mönche, nichts erfahren, ist ein gewöhnlicher Mensch, ohne Sinn für das Heilige, der heiligen Lehre unkundig, der heiligen Lehre unzugänglich, ohne Sinn für das Edle, der Lehre der Edlen unkundig, der Lehre der Edlen unzugänglich und..."

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

  • Roni
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    22. Dezember 2011
    • 8. Januar 2012 um 23:20
    • #53
    TheNoOneOne:
    Roni:

    Guck M1, zum Thema "heilig"..
    (falls es immer noch und die Säue und Perlen geht)

    Er nimmt den Übermächtigen als Übermächtigen, und hat er den Übermächtigen als Übermächtigen genommen, so denkt er den Übermächtigen, denkt an den Übermächtigen, denkt über den Übermächtigen, denkt 'Mein ist der Übermächtige' und freut sich des Übermächtigen: und warum? weil er ihn nicht kennt, sage ich.

    Aber Roni, wie kannst Du nur in M1 mittenrein springen, wo Du doch schreibst, "Zum Thema 'heilig'". Das Thema heilig wird in M1 fast ganz am Anfang behandelt, guck:

    Der Erhabene sprach also:

    "Da hat einer, ihr Mönche, nichts erfahren, ist ein gewöhnlicher Mensch, ohne Sinn für das Heilige, der heiligen Lehre unkundig, der heiligen Lehre unzugänglich, ohne Sinn für das Edle, der Lehre der Edlen unkundig, der Lehre der Edlen unzugänglich und..."

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

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    Ein Widerspruch, nicht wahr?
    Ebenso bei dir:

    TheNoOneOne:

    weder Heilig, noch gibt es nicht Heilig


    Was mag das wohl alles bedeuten?

    ;):idea:

    Liebe Grüße Roni

  • Askan
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    • 8. Januar 2012 um 23:39
    • #54

    Manchmal nervts echt wie ihr wetteifert, wer der tiefsinnigere, fortgeschrittnere, bessere oder klügere Buddhsit von euch ist.

    Zitat
    TheNoOneOne:

    Ich wünsche Dir viel Ruhe, wegen dem genervt sein, von dem Du schreibst. LG TheNoOneOne

    Onyx9:

    Hab das Gefühl Du fängst ( wieder) an etwas zu zynisch und etwas zu überheblich zu werden, TNOO;
    warst du nicht ne Weile klüger ?

    Roni

    Irgendwie sehen die Zen-Buddhisten das anders. Mit der Geschichte ist viel Balast in die Buddhalehren eingeflossen. Der Zen versucht da schon zu klassifizieren und der Schaum, der sich gebildet hat, abzuschöpfen. Dieser Schaum verwirrt den Geist. Es zeigt eben nur, dass dieser Schaum, der meist in der asiatischen Welt heimisch ist, gerne vom kleinen Mann angenommen wird.

    @Onyx9
    TNOO hat Roni einen kleinen Spiegel vorgesetzt, auch wenn es nicht die feine englische Art war.
    Wäre ich Roni, würde mir der Kommentar von TNOO ziemlich missfallen.
    Ein Funke Zynismus ist sogar förderlich. :| Sonst würden wir ja ständig mit einer rosa Brille herumlaufen und die Lehren des Buddha vergessen.

    In diesem Fall ist niemand wirklich auf der Recht/Unrecht-Seite.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

    Einmal editiert, zuletzt von Askan (9. Januar 2012 um 00:11)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 8. Januar 2012 um 23:58
    • #55
    Roni:
    TheNoOneOne:

    Aber Roni, wie kannst Du nur in M1 mittenrein springen, wo Du doch schreibst, "Zum Thema 'heilig'". Das Thema heilig wird in M1 fast ganz am Anfang behandelt, guck:

    Der Erhabene sprach also:

    "Da hat einer, ihr Mönche, nichts erfahren, ist ein gewöhnlicher Mensch, ohne Sinn für das Heilige, der heiligen Lehre unkundig, der heiligen Lehre unzugänglich, ohne Sinn für das Edle, der Lehre der Edlen unkundig, der Lehre der Edlen unzugänglich und..."

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne


    Ein Widerspruch, nicht wahr?
    Ebenso bei dir:

    TheNoOneOne:

    weder Heilig, noch gibt es nicht Heilig


    Was mag das wohl alles bedeuten?

    ;):idea:

    Liebe Grüße Roni

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    Denkste, wie einer, der nicht merkt, dass er die Ebene wechselt. Doch das weisst Du genau. M1 am Anfang schreibt vom Weltling, dem einfachen, normalen Menschen, also konzeptionelle Welt und nicht die höhere Ebene (die erst später in M1 kommt). Du zitierst M1 auf Weltlingsebene und meinst dazu es geht um "Heilig". Ich zeige auf, bzgl. "Heilig" geht es in M1 am Anfang und zitiere es.
    Du kommst an, mit einem Widerspruchsvergleich von konzeptioneller Ebene und höherer Ebene, also unzulässig.
    Was hatte ich geschrieben, was nicht durchmischt werden soll? Wann an Konzepten festhalten und wann sie erst loslassen ?
    Da Dir das egal ist, hauptsache blabla, denn mehr kann nicht herauskommen, hatte ich ja auch geschrieben, kann ich, bei soviel Narzissmus, nur noch Mitleid haben. Ich verabschiede mich, ist nun uninteressant geworden in diesem Thread.

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

    2 Mal editiert, zuletzt von Anonymous (9. Januar 2012 um 01:43)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 00:05
    • #56
    Onyx9:

    Hab das Gefühl Du fängst ( wieder) an etwas zu zynisch und etwas zu überheblich zu werden, TNOO;
    warst du nicht ne Weile klüger ?

    Hat nichts mit Zynismus zu tun. Zynismus ist eine Bösartigkeit, weil sie einer realen Grundlage entbehrt. Das ist jemanden ohne Grund der Lächerlichkeit preisgeben und das habe ich nicht getan.
    Sarkasmus ist scharfe Kritik, welche der Grundlage der Realität nicht entbehrt und ist deshalb zwar scharfe Kritik, aber im Gegensatz zum Zynismus nicht bösartig.
    Dies hier ist noch nicht einmal sarkastisch. Roni hat geschrieben, es nervt etwas. Genervt sein heisst, nicht in Ruhe zu sein. Deshalb habe ich ihm ehrlicherweise Ruhe gewünscht.

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 00:08
    • #57
    Askan:

    Manchmal nervts echt wie er wetteifert, wer der tiefsinnigere, fortgeschrittnere, bessere oder klügere Buddhsit von euch ist.

    Um das geht es mir nicht, weshalb ich mich auch von Roni verabschiedet habe. Ich steige hier nun aus diesem Thread aus, es bringt mir nichts hier weiter zu verweilen. Am Schluss habe ich nur noch etwas gegenüber Roni richtig gestellt und das war's.

    LG
    TheNoOneOne

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 00:12
    • #58
    TheNoOneOne:
    Onyx9:

    Hab das Gefühl Du fängst ( wieder) an etwas zu zynisch und etwas zu überheblich zu werden, TNOO;
    warst du nicht ne Weile klüger ?

    Hat nichts mit Zynismus zu tun. Zynismus ist eine Bösartigkeit, weil sie einer realen Grundlage entbehrt. Das ist jemanden ohne Grund der Lächerlichkeit preisgeben und das habe ich nicht getan.
    Sarkasmus ist scharfe Kritik, welche der Grundlage der Realität nicht entbehrt und ist deshalb zwar scharfe Kritik, aber im Gegensatz zum Zynismus nicht bösartig.
    Dies hier ist noch nicht einmal sarkastisch. Roni hat geschrieben, es nervt etwas. Genervt sein heisst, nicht in Ruhe zu sein. Deshalb habe ich ihm ehrlicherweise Ruhe gewünscht.


    Warum ? Lass ihn doch genervt sein . Oder macht dich das unruhig ? :D

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 00:13
    • #59

    [quote='Askan']Manchmal nervts echt wie ihr wetteifert, wer der tiefsinnigere, fortgeschrittnere, bessere oder klügere Buddhsit von euch ist.[quote]


    "Wie jeder gute Buddhsit weiß, ist Wissen der Schlüssel zur Wunschlosgkeit, denn das Leiden geht mit Nichtwissen einher...." ;):D

  • Askan
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    • 9. Januar 2012 um 00:15
    • #60

    Ist ja gut TNOO. Wer so abgeht, macht sich keine Freunde. Bist du immer so unruhig?
    Also ich finde das jetzt wirklich echt wenig ausgelichen.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 01:28
    • #61
    Onyx9:

    Warum ? Lass ihn doch genervt sein . Oder macht dich das unruhig ?


    Lass ich ihn ja, Dir rate ich zu einem Fremdwörterbuch, damit Du noch öfters die Begriffe richtig verwenden kannst. :D

  • TheNoOneOne
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 01:36
    • #62
    Askan:

    Ist ja gut TNOO. Wer so abgeht, macht sich keine Freunde. Bist du immer so unruhig?
    Also ich finde das jetzt wirklich echt wenig ausgelichen.

    Das er-scheint Dir vielleicht so, so ist es jedoch nicht. Du und Onyx9 kamt erst hinzu, als ich meinen Entschluss, mich mit Wortverdreherei und Ebenenwechslerei nicht weiter abgeben möchte, gefasst habe. Nachgedacht hatte ich darüber in aller Ruhe schon eine Weile vorher.
    Als ich dann mein post absendete, war ich überascht, auf einmal die posts von Dir und Onyx9 vorzufinden. Dies hat mich trotz Entschlussfassung dazu bewogen, Euch noch zu antworten. Jetzt bin ich nochmals zurück, weil ich aufgefordert wurde. Doch das Thema ist für mich durch, denn es hat jetzt schon lange angedauert und ihr seid halt erst am Schluss angekommen, wo die Sache mit Roni bereits ausgelutscht war.

    Liebe Grüsse
    TheNoOneOne

    Einmal editiert, zuletzt von Anonymous (9. Januar 2012 um 14:56)

  • accinca
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    • 9. Januar 2012 um 02:15
    • #63
    Roni:

    Ja, super. Danke.

    Zitat

    'Der Körper, ihr Mönche, ist vergänglich,
    das Gefühl ist vergänglich,
    die Wahrnehmung ist vergänglich,
    die Geistobjekte sind vergänglich,
    das Bewußtsein ist vergänglich.

    Der Körper, ihr Mönche, ist wesenlos,
    das Gefühl ist wesenlos,
    die Wahrnehmung ist wesenlos,
    die Geistobjekte sind wesenlos,
    das Bewußtsein ist wesenlos.
    Alle Geistobjekte sind vergänglich,
    alle Dinge sind wesenlos.'

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    Genau das sind die Belehrungen, die bei den Nachfolgern
    im Orden am meisten galten und alle einig wahren. Wobei
    in der Übersetzung hier immer "wesenlos" steht wo im Original anatta steht.

  • Onyx9
    Gast
    • 9. Januar 2012 um 08:00
    • #64

    Es deucht immer wieder seltsam, dass "etwas" dass anatta ist
    "etwas" an-nimmt - atta - das anatta ist . anhaftung, trübung .
    dieser vorgang ist imgrunde überhaupt nicht zu erklären.
    man beisst sich nur die zähne daran aus und das ende ist ich lebe nur noch vom suppeschlürfen.
    am seltsamsten aber ist, dass einem darüber nicht unmittelbar der dünkel vergeht,
    so wie dôshin:

    bitte gebt mir die lehre der befreiung.

    sôsan: wer fesselt dich ?

    dôshin:

    niemand fesselt mich.

    dôshin:

    wenn das so ist, warum suchst du dann nach befreiung ?

  • mukti
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    • 9. Januar 2012 um 14:41
    • #65
    Onyx9:

    Es deucht immer wieder seltsam, dass "etwas" dass anatta ist
    "etwas" an-nimmt - atta - das anatta ist . anhaftung, trübung .
    dieser vorgang ist imgrunde überhaupt nicht zu erklären.
    man beisst sich nur die zähne daran aus und das ende ist ich lebe nur noch vom suppeschlürfen.
    am seltsamsten aber ist, dass einem darüber nicht unmittelbar der dünkel vergeht,
    so wie dôshin:

    bitte gebt mir die lehre der befreiung.

    sôsan: wer fesselt dich ?

    dôshin:

    niemand fesselt mich.

    dôshin:

    wenn das so ist, warum suchst du dann nach befreiung ?

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    Denke hier passt das Gleichnis vom Giftpfeil. Man fragt nicht danach wer ihn abgeschossen hat, wie er beschaffen ist usw. sondern zieht ihn heraus. Die Frage wie Atta zustandegekommen ist führt zu nichts, nur wie man es beendet soll man erforschen.

    Der Ich-Dünkel vergeht wenn er als nicht-existent durschaut ist, wie kann es sein dass doshin dazu keiner Lehre und keines Weges bedurfte? Höchstens hat er in vorigen Leben praktiziert, und das so erlangte Bewusstsein hat ihn nach kurzem Gespräch mit sosan erleuchtet. Die tiefe Verwurzelung der Identifikation vergeht sonst nicht in einem Augenblick.

    Mit Metta, mukti.


  • Roni
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    • 9. Januar 2012 um 20:51
    • #66
    accinca:


    Genau das sind die Belehrungen, die bei den Nachfolgern
    im Orden am meisten galten und alle einig wahren. Wobei
    in der Übersetzung hier immer "wesenlos" steht wo im Original anatta steht.


    Einerseits: Heilig die Lehre. Andererseits: Hafte nicht daran.
    Einerseits: Verehre. Andererseits: Bleib gleichmütig.
    Einerseits: Abscheu. Andererseits: Wehr nicht ab.

    Zu den Geistesobjekten gehört auch unsere Auffassung der Lehre.
    Also sind das von mir Geschriebene entweder Etappen oder eine Methode...

    Liebe Grüße Roni

  • Roni
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    • 9. Januar 2012 um 21:17
    • #67
    Askan:

    TNOO hat Roni einen kleinen Spiegel vorgesetzt, auch wenn es nicht die feine englische Art war.


    Weder Spiegel, noch Art. Ich habe vom beiden nichts gemerkt.

    Askan:


    Irgendwie sehen die Zen-Buddhisten das anders. Mit der Geschichte ist viel Balast in die Buddhalehren eingeflossen. Der Zen versucht da schon zu klassifizieren und der Schaum, der sich gebildet hat, abzuschöpfen. Dieser Schaum verwirrt den Geist. Es zeigt eben nur, dass dieser Schaum, der meist in der asiatischen Welt heimisch ist, gerne vom kleinen Mann angenommen wird.


    Das war mein Thema. Nicht mehr Schaum, bis man das Licht auch noch durch eine Badebrille betrachten muss, wobei man schon ohne so gut wie blind ist, durch die angeborene Polarität.

    Es ist nicht nur Zen. Man kann in jede Tradition eintauchen und dabei die Flasche mit dem Badezusatz einfach auf dem Badewannenrand stehen lassen. Du hast freie Wahl - überall.

    Liebe Grüße Roni

  • accinca
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    • 9. Januar 2012 um 23:04
    • #68
    Roni:
    accinca:


    Genau das sind die Belehrungen, die bei den Nachfolgern
    im Orden am meisten galten und alle einig wahren. Wobei
    in der Übersetzung hier immer "wesenlos" steht wo im Original anatta steht.


    Einerseits: Heilig die Lehre. Andererseits: Hafte nicht daran.
    Einerseits: Verehre. Andererseits: Bleib gleichmütig.
    Einerseits: Abscheu. Andererseits: Wehr nicht ab.
    Zu den Geistesobjekten gehört auch unsere Auffassung der Lehre.
    Also sind das von mir Geschriebene entweder Etappen oder eine Methode...Liebe Grüße Roni

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    Was heißt denn: "Heilig die Lehre"?
    Die Lehre führt zum Heil, ist daher heilsam.
    Das ist auch schon alles mit heilig. Und wenn da
    steht anatta, dann bedeutet das schon "nicht Anhaften".
    An anatta kann man nicht anhaften. Wenn keiner da ist haftet auch keiner.

  • Erdmaus
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    • 9. Januar 2012 um 23:32
    • #69
    accinca:
    Roni:


    Einerseits: Heilig die Lehre. Andererseits: Hafte nicht daran.
    Einerseits: Verehre. Andererseits: Bleib gleichmütig.
    Einerseits: Abscheu. Andererseits: Wehr nicht ab.
    Zu den Geistesobjekten gehört auch unsere Auffassung der Lehre.
    Also sind das von mir Geschriebene entweder Etappen oder eine Methode...Liebe Grüße Roni


    Was heißt denn: "Heilig die Lehre"?
    Die Lehre führt zum Heil, ist daher heilsam.
    Das ist auch schon alles mit heilig. Und wenn da
    steht anatta, dann bedeutet das schon "nicht Anhaften".
    An anatta kann man nicht anhaften. Wenn keiner da ist haftet auch keiner.

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    Ich finde da hat Accina etwas Gutes gesagt. Ich denke auch, das die Lehre eher funktional als ein Mittel zum Zweck verstanden werden sollte. Wenn man anfängt sie zu verehren oder als etwas Heiliges zu verklären, dann hat man nur wieder ein "goldenes Kalb" entworfen, um welches man herumhüpfen kann.

    Die Lehre ist wie ein Schraubenschlüssel. Man kann damit was etwas tun/erreichen und sie ist praktisch nutzbar. Kein Mensch kommt auf die Idee einen Schraubenschlüssel oder die Bedienungsanleitung für einen Videorekorder zu verehren. Auch diese ganze Meister/Guru Geschichte ist mir bisweilen suspekt. Das sind alles Wege in neue Abhängigkeiten, die gar nicht nötig wären.

    lg
    maus

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 00:09
    • #70

    Danke... Ich hatte Zweifel an der Übersetzung.
    Ja, das würde abhängig machen, nur ein neuer, schöner Punkt am Horizont.

    Zitat

    Der Buddhismus ist nun weder eine materialistische noch eine idealistische Philosophie, sondern eine Wirklichkeitslehre. Diese Lehre hat eine unangreifbare Ausgangsbasis: die unmittelbare Erfahrung, die in jedem Augenblick Ausdruck der Wirklichkeit ist. Daß Erfahrung da ist, braucht nicht erst bewiesen zu werden; Erfahrung beweist sich durch ihr faktisches Vorhandensein selbst, sie ist evident.


    Wie Erfahrung, so eben Wirklichkeit. Wirklichkeit ist ja nichts anderes als die Summe dessen, was als Wirkendes erfahren wird, sei es bewußt oder unbewußt. Was aber wirkt, das verändert auch, und eben diese Veränderung tritt in einer neuen Wirklichkeit in Erscheinung, die ihrerseits wieder wirkt und so fort. Deshalb befinden sich Wirklichkeit und Erfahrung in einem ununterbrochenen Fluß der Veränderung, des Werden und Vergehens. Nichts hat in diesem Fluß Bestand, kein ruhender Punkt ist zu finden. Alles beeinflußt alles, alles hängt untrennbar mit allem zusammen.

    http://www.palikanon.de/diverses/licht…cht_lehre03.htm

    Liebe Grüße Roni

  • Kali999
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    • 10. Januar 2012 um 00:43
    • #71
    mukti:

    Theoretisches Wissen und tatsächliche Erkenntnis sind ja nicht das selbe. Wenn ein Buddhologe den Pali Kanon kennt, muß er sich nicht darüber bewusst sein was das mit seinem Leben zu tun hat. Oder wie Schopenhauer sagt: Wer in rechter Weise philosophieren will, der hält sich am Besten vom akademischen Philosophieunterricht fern.

    Wissen ist auch nur Besitz, aber Weisheit ist ein Zustand, man hat Wissen, aber man ist weise. Und wenn Weisheit vollkommen ist, gibt es auch keinen Weisen mehr...

    Onyx9:

    Wie wärs mal mit ner längeren Auszeit ohne Medien und Bücher,
    dann schaut man was vom "Wissen" übrig ist ; scheint ein löchriger Eiimer zu sein unser Hirn;
    alls was nicht unmittelbar überlebensnotwendig ist kannn
    nur durch Wiederholung erneut gespeichert werden. Dann ist Wissen wohl auch kein Besitz,
    eher ausgeborgt ;)

    Ja, so ist manches in der Schule gelernte vergessen, weil man es nie gebraucht hat.

    Aber ist es nicht ähnlich mit den Erkenntnissen? Wenn man nicht ständig übt, wird das Erkannte von Trieben in den Hintergrund gedrängt. Die Illusion lässt die Wahrheit verblassen...


    Du liegst in allem richtig und deine fragestellung war ebenfalls sehr wichtig.
    wissen kann man besitzen, wenn man das wort "besitzen" in einer alltagssituationen beschreiben will das an sich bezüglich einer sache wissen angeeignet hat.
    nur in diesen umständen kann man sagen wissen ist wie eine materielle sache zu besitzen...

    wenn es so vielen kopfweh bereitet fangen wir an zu vereinfachen, wissen soll besitz sein ok, somit ist der gesamt wissenspool des menschen sein besitz, stimmts?

    nein, wissen kann und wird nie im besitz eines menschen sein, wenn man die einfachheit der dinge erkennt, und als objektiver betrachter in die sache geht, wird man erkennen das wissen wie ein fluss ist aus denen wir schöpfen können, manche hier haben recht, der fluss kann trübe werden, und tägliche meditative praxis verstärkt euren "wissenspool". denn schliesslich ist es der, der eure interaktionen mit der umwelt entschlüsselt, es muss nur das richtige wissen mit den richtigen zusammenhängen sein. euer wissenspool ist der strang an denen sich alles festknöpft, und trotzdem kan neine kopfverletzung amnesie bedeuten und der teure wissenspool wäre verloren, heisst es nicht," wenn etwas nicht in besitz ist, wie kann ich es verlieren?" unser gehirn birgt dieses mysterium, und das gehirn birgt soviel potenzial, das es doch vllt mit der erleuchtung in verknüpfung ist, oder? wie denkt ihr darüber?

    lg

    den fluss mit dem heiligsten wissen gibt es auch, und viele sollten von ihm schöpfen nur wenige von ihm erfahren.

    Die Suche missglückt, wenn du wirklich meinst, dass du suchen müsstest,
    das ist der Trick, wir sind ungetrennt von dem Schmerz der Anderen
    Du hast es geblickt und jetzt beginnt es langsam in dein Herz zu wandern...

  • Onyx9
    Gast
    • 10. Januar 2012 um 01:32
    • #72

    'Der Körper, ihr Mönche, ist vergänglich,
    das Gefühl ist vergänglich,
    die Wahrnehmung ist vergänglich,
    die Geistobjekte sind vergänglich,
    das Bewußtsein ist vergänglich.


    Der Körper, ihr Mönche, ist wesenlos,
    das Gefühl ist wesenlos,
    die Wahrnehmung ist wesenlos,
    die Geistobjekte sind wesenlos,
    das Bewußtsein ist wesenlos.
    Alle Geistobjekte sind vergänglich,
    alle Dinge sind wesenlos.'

    Das reicht doch hier aus. Wissen ist natürlich kein Besitz, es gibt überhaupt nix was wir besitzen,
    darum ist es auch so unsinnig Besitz anzuhäufen.
    Alles erlernte kann unisono auch wieder verlernt werden.
    Schaut man nurmal jemanden mit Schlaganfall, Amnesie oder ähnlichem an.
    Von Demenz und Alzheimer ganz zu schweigen.
    Man sollte sich vernünftigerweise also ratzfaz beeilen, dass bisschen Wissen aus der Lehre
    was vorrübergehend am Hirn klebt auch anzuwenden !

  • Roni
    Punkte
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    22. Dezember 2011
    • 10. Januar 2012 um 08:16
    • #73
    Onyx9:


    Man sollte sich vernünftigerweise also ratzfaz beeilen, dass bisschen Wissen aus der Lehre
    was vorrübergehend am Hirn klebt auch anzuwenden !


    Mit willkürlichen Gedanken wird der
    ursprüngliche Geist verbogen
    dass dies zu einem großen Irrtum führt
    ist selbstverständlich.

    Seng-Ts'an

  • Roni
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    • 10. Januar 2012 um 08:17
    • #74

    "Demut und Respekt"

    Wer? Niemand da.
    Schöne Grüße Roni

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    • 10. Januar 2012 um 08:18
    • #75
    Roni:
    Onyx9:


    Man sollte sich vernünftigerweise also ratzfaz beeilen, dass bisschen Wissen aus der Lehre
    was vorrübergehend am Hirn klebt auch anzuwenden !


    Mit willkürlichen Gedanken wird der
    ursprüngliche Geist verbogen
    dass dies zu einem großen Irrtum führt
    ist selbstverständlich.

    Seng-Ts'an

    Alles anzeigen

    Deswegen belass es bei unwillkürlichen Gedanken 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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