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ist rinzai zen der anti-buddhismus?

  • darkwave
  • 4. Januar 2012 um 13:50
  • Zum letzten Beitrag
  • darkwave
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 13:50
    • #1

    also mal ehrlich, um in den tempel aufgenommen zu werden muss man drei tage vor das tor sitzen, dabei wird man täglich die treppe runtergeschmissen, danach geht es im gleichen stil weiter, ist ein schuh nur fünf milimeter danebengestellt, gibts einen an den latz, dauernd wird man angeschriehen, muss andere schlagen, einen zettel unterschreiben das man nicht ausbüxt, und doch schreibt muho das er mit der methode seine depressive neigung kuriert hat.

    ist das noch buddhismus?

    gruss zenbo

  • bel
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 17:26
    • #2
    darkwave:

    also mal ehrlich, um in den tempel aufgenommen zu werden muss man drei tage vor das tor sitzen, dabei wird man täglich die treppe runtergeschmissen, danach geht es im gleichen stil weiter, ist ein schuh nur fünf milimeter danebengestellt, gibts einen an den latz, dauernd wird man angeschriehen, muss andere schlagen, einen zettel unterschreiben das man nicht ausbüxt, und doch schreibt muho das er mit der methode seine depressive neigung kuriert hat.


    Scheint nicht zuletzt ne speziell japanische Inkulturierung zu sein. Ob das "Buddhismus" ist oder nicht, kann man als Außenstehender schlecht entscheiden - für jemanden der daran nicht teilnimmt oder teilnehmen will, ist diese Frage aber auch schlicht überflüssig. Ich bin kein Rinzai :lol:

    _()_

  • rosie
    Gast
    • 4. Januar 2012 um 20:55
    • #3

    Das ist ein bisschen wie beim Bund, schleift den Charakter. Nicht jeder braucht diesen Schliff.

  • Onyx9
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 01:13
    • #4
    darkwave:

    also mal ehrlich, um in den tempel aufgenommen zu werden muss man drei tage vor das tor sitzen, dabei wird man täglich die treppe runtergeschmissen, danach geht es im gleichen stil weiter, ist ein schuh nur fünf milimeter danebengestellt, gibts einen an den latz, dauernd wird man angeschriehen, muss andere schlagen, einen zettel unterschreiben das man nicht ausbüxt, und doch schreibt muho das er mit der methode seine depressive neigung kuriert hat.

    ist das noch buddhismus?

    gruss zenbo

    Andere schlagen ? Das darf nur der Mahner und der Roshi. Zettel gegen das ausbüxen ? Nie gesehen .

    Is halt der japanische Weg. Kamikaze-Buddhismus.
    In so manchem Zendo heisst es ja auch: Hier wird nicht geschlafen, hier wird gestorben! :D

  • crazy-dragon
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    16. Dezember 2007
    • 5. Januar 2012 um 19:11
    • #5

    Es lebe das Klischee und der Tratsch darüber :P

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • darkwave
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 19:13
    • #6
    crazy-dragon:

    Es lebe das Klischee und der Tratsch darüber :P

    _()_ c.d.

    gähn, immer noch in der schweigsamen phase, wa? ist das alles was du zu sagen hast?

    gruss zenbo

  • Benkei
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    8. Mai 2008
    • 5. Januar 2012 um 19:39
    • #7

    Namaste!

    Ich denke, auch im Rinzai gibt es solche und solche Lehrer/Roshis und solche und solche Klöster.

    Muho gibt ja nur seine eigenen Erfahrungen in einem Rinzai-Kloster (Saifukuji in Kyoto) wieder - das muss nun nicht heißen, dass es in allen japanischen Rinzai-Klostern so läuft.

    Z. B. im Shogenji wird der Aspirant nicht geschlagen und geschuppst, sondern muss einfach nur seine drei Tage durchwarten... naja "nur" ist wohl nicht das richtige Wort.

    Aber ich denke, man findet auch "mildere" Rinzai-Klöster, wenn ich so an andere Erfahrungsberichte denke.
    Es ist wohl auch immer ein Unterschied, ob man dort als ordinierter Mönch oder als Laie aufläuft. Von einem Mönch, der ja beabsichtigt, längere Zeit zu bleiben, kann man wohl mehr Entschlossenheit und Beweise hierfür verlangen als von einem Laien, der nur ein paar Tage, Wochen, Monate bleibt und dann ggf. das Kloster auch noch finanziell unterstützt.

    Machen diese Umstände nun Rinzai-Zen zum "Anti-Buddhismus"?
    Ich denke nicht. Es hat halt seine ganz eigenen Eigenarten, und wen das anspricht, der könnte dann dort "richtig" sein.
    Es gibt ja auch solche und solche Sôtô-Klöster und -Lehrer/Roshis ;)

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

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    • 5. Januar 2012 um 19:44
    • #8
    darkwave:

    also mal ehrlich, um in den tempel aufgenommen zu werden muss man drei tage vor das tor sitzen, dabei wird man täglich die treppe runtergeschmissen, danach geht es im gleichen stil weiter, ist ein schuh nur fünf milimeter danebengestellt, gibts einen an den latz, dauernd wird man angeschriehen, muss andere schlagen, einen zettel unterschreiben das man nicht ausbüxt, und doch schreibt muho das er mit der methode seine depressive neigung kuriert hat.

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  • darkwave
    Gast
    • 5. Januar 2012 um 21:21
    • #9
    TMingyur:
    darkwave:

    also mal ehrlich, um in den tempel aufgenommen zu werden muss man drei tage vor das tor sitzen, dabei wird man täglich die treppe runtergeschmissen, danach geht es im gleichen stil weiter, ist ein schuh nur fünf milimeter danebengestellt, gibts einen an den latz, dauernd wird man angeschriehen, muss andere schlagen, einen zettel unterschreiben das man nicht ausbüxt, und doch schreibt muho das er mit der methode seine depressive neigung kuriert hat.

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    ja, lies doch das buch mal.

    gruss zenbo

  • Askan
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    • 5. Januar 2012 um 22:14
    • #10

    Auf Grund der Geschichte ist in Japan der Drill ein weit verbreitetes Lehrmittel bei älteren Leuten. Einige scheinen dazu auch körperliche Gewalt nicht zu verneinen. Das moderne Japan hat da vieles abgelegt, aber der Drill und die Disziplin sind gebleiben um den Menschen gefügig zu machen. Kein anderes Land ist so voller krasse Gegensätze innerhalb der Gesellschaft wie Japan heute, auch wenn es von außen einen geschlossenen Eindruck macht.
    Finde ich nicht gut, wenn jemand durch Gewalteinfluss auf etwas gestoßen wird.
    Scheint, wenn es denn wirkt, sehr schnelle Früchte zu tragen, den Willen eines Menschen zu brechen. Meiner Ansicht nach ist brachiale Gewalt gegen den Geist für einen Schüler das schlimmste was man ihm antun kann. Es ist besser, von sich aus von Innen heraus Erkenntnis zu erlangen ohne sich solchen Schikanen unterziehen zu müssen. Es gibt auch gewaltfreie Pädagogik: son kleines bisschen psychischen Druck hat noch nie jemanden geschadet. So einen Druck lässt einen ja auch wachsen. Anfangs empfindet man es leicht demütigend, eine Erfahrung machen zu müssen, doch nach einer Zeit erlangt man automatisch Erkenntnis und lächelt darüber und erfreut sich über den eigenen Fortschritt. Irgendwann ist man ja selbst soweit, dass Demütigüngen nicht mehr erforderlich sind.

    Der Zen-Buddhismus greift die Lehren des Buddha auf um sie dann wider zu verwerfen.
    Für einen Schüler ist der lehrreichste Meister er selbst.
    "Ich bin der Geist, dein Freund. Warum hälst du Ausschau nach jemand anderem?" ( Rumi, ein Sufi)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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