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  2. Noreply

Beiträge von Noreply

  • Dhammapada - beste Übersetzung

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 16:27
    closure:
    Ellviral:

    https://www.tipitaka.net/tipitaka/dhp/index.php

    Das kann man sogar die Zusammenhänge erfahren.

    Danke. Sehr informativ. Berücksichtigt aber auch nur den Pali-Text, oder?

    Ja, und man erfährt auch die Rede dazu, damit man den Zusammenhang versteht, aus dem der Spruch kommt.

    Ich natürlich nur unromantische Prosa.

    Für mich etwas, das ich viele Jahre gesucht habe, wo die Romantiker/Wortverzierer ihre Ideen herhaben.

  • Dhammapada - beste Übersetzung

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 13:01

    The Dhammapada: Verses and Stories

    Das kann man sogar die Zusammenhänge erfahren.

    Danke für den Hinweis. Ich hab beim Bearbeiten vergessen, dass ich jede Seite in Deutsch übersetzen kann, , einfach mit einem Klick. Manchmal ist man echt blind :lol:

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 12:31

    Unwissenheit bedingt Triebe, Antrieb, Absicht.

    Gefühle erscheinen einfach so, man weiß nicht woher, erzeugen Absichten. Seien es solche, die angenehmen verstärken oder sie wiedererlangt werden sollen,

    Das weder Wohl noch unwohl zu verlassen, es ist ein inaktiver Zustand, wie nach Schlaf oder vor Schlaf.

    Das Unangenehme zu vermindern oder diesem auszuweichen.

    Das Gefühl in der Kette zwischen Berührung, Kontakt/Ergreifen und Durst, Verlangen, haben wollen ist Erregung/Emotion, Gefühl ist der erste Auslöser und bedingt erst nach einigen Voraussetzungen/Stufen Emotionen. In DN 15 wird das auch vom Buddha so beschrieben.

    Wikki

    von Körper und Geist – sechsfacher (Sinnen)bereich,
    vom sechsfachen (Sinnen)bereich – Berührungen,
    von Berührungen – Gefühl,
    von Gefühl – Durst,
    von Durst – Ergreifen,

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 11:02
    Thorsten Hallscheidt:
    Ellviral:

    Diese Darstellung macht ein beenden von Dukkha unmöglich.

    Wieso?

    Weil es eine genaue Beschreibung des Kreislaufes von Samsara ist. Den wollte Buddha aber durchbrechen. Die Bruchstelle erkannte er genau zwischen Altern, Krankheit, Tod und Unwissenheit.

    Er vollführte den Bruch und hatte eine Kette. Eine Strickleiter. Kein Kreislauf mehr. Erkannte Unwissenheit bedingt Triebe, Triebe bedingen Handlungsweisen, Handlungsweisen bedingen Bewusstsein, Bewusstsein bedingt Körper und Geist. usw.

    Er ging von Unwissenheit die Kette zum untersten Glied: Altern, Krankheit, Tod.

    Ab da ging es nur noch ins Paranirvana.

    Heißt vom Leiden der Unwissenheit in das Leiden am Tod. Was tun?

    Wieder nach oben gehen und erkennen, dass Tod durch Geburt bedingt ist, das Geburt durch Werden bedingt ist usw. Bei dem Weg nach oben erscheint als letztes: das Triebe durch Unwissenheit bedingt sind.

    Damit wird das Unwissen gelöscht. Denn, wenn ich weiß, dass ich nur meine Triebe erkennen muss, um meinen Leidensdruck beim immer weiter runtergehen beenden kann, bin ich von Leiden befreit.

    Buddha erkannte auch, dass er immer wieder rauf und runter gehen würde oder von einer Position nach unten oder oben, um Leiden restlos zu vermeiden.

    Ich habe mich bei der Kette auf die Worte des Buddha gegründet, das hat mich vor einem Kreislauf sehen, in einer Kette bewahrt und mein Befreien immer wieder angetrieben.

    Letzte Erkenntnis, bisher nicht weiter zu reinigen die Unwissenheit des nicht wissen können, was Leben wirklich ist.

    UND Tod wehrt sich mit aller Kraft mehr zu sein als endgültiges nicht Leben.

    Ich kann also nur mit der Gewalt des Glaubens annehmen, dass Buddha ein Lügner ist, weil ich vom Tod ins Neue Leben gehe. Eine Kette fest verschließe.

    Die Grafik ist also ein erfolgreicher Versuch Wiedergeburt zu begründen, gegen die klaren Aussagen des Buddha.

  • Bewusstseinstheorien und Anatta

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 10:14
    nuk:

    Allerdings denke ich, dass das sogenannte 'Bewusstsein' eigentlich ein Abfallprodukt eines Jeden ist, das imstande ist seine Umwelt und sich selbst zu reflektieren. 'Es ist imstande, sich selbst in Bezug zu seiner Umwelt zu reflektieren.' Nennen wir das Ganze dann Bewusstsein. Schon ist die Wolke sichtbar.

    Allerdings denke ich, dass das sogenannte Bewusstsein des so gewesen, so sein, so werden eigentlich ein Abfallprodukt eines jeden Wesens ist, das imstande ist, seine Umwelt in sich selbst zu reflektieren. 'Es ist imstande, sich selbst in Bezug zu seiner Umwelt zu reflektieren.' Nennen wir das Ganze dann Bewusstsein. Schon ist die Wolke sichtbar.

    Inhalt anzeigen

    Das Leiden ist dieses in sich selbst sich mit „Wolke“ als Erkennen identifizierende Selbst-Bewusstsein, nur noch Wolke erkennt. Von seinem reflektierenden Identifizieren und mit dem Identifizierten Begriffen lebt.

    So glaubt es das „Wolke“ existiert und dieses Selbst-Bewusstsein kann nicht mehr verstehen, dass es von dem Bewusstsein der jeweiligen Sinne abhängig ist. Es sieht, hört, riecht, schmeckt, ertastet, denkt nicht mehr das, was in den Sinnen erscheint, das gesehene usw. wird sofort zu Begriff.

    Dieses Selbst-Bewusstsein lebt mit einer VR-Brille.

    Erleuchtung ist, wenn diese VR-Brille Transparent wird und dadurch sich virtuelle Welt mit der objekthaften Wirklichkeit ausgleichen können. Befreiung ist das sofortige erkennen von virtuell entstandenen Begriffen, die die objektive Wirklichkeit so verzerren, das Wirklichkeit Schuld an meinem Versagen ist. Selbstsicher ist die Verblendung zu wissen, das ich es nicht nur anders, sondern sicher besser weiß.

  • Bewusstseinstheorien und Anatta

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 00:33

    Ich hab ihn nur überschlagend gelesen und er hat nichts Neues gebracht. Das, das Bewusstsein immer an ein lebendes Wesen gebunden ist, war mir schon lange klar.

    Bewusstsein ist immer bei lebenden Wesen vorhanden, durch ihr körperlich sein hervorgebracht wird. Ohne Bewusstsein kein sich ernähren oder Tätigkeiten, kein Leben.

    Das ist eigentlich logisch, wenn man sich für die Biologie, also die Lehrer vom Leben hingibt.

    Selbstverständlich ist der Mensch etwas ganz anderes.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 15. Juli 2023 um 00:18
    Thorsten Hallscheidt:
    Anna Panna:

    Wie ist dann das folgende Zitat zu verstehen?:

    Was macht denn der Geist unablässig? Auf der Basis von Ich-Illusion und -Identifikation Anhaftung und Ablehnung folgen, mit der ständigen Motivation, das, was ist, diesen Parametern entsprechend zu verändern, zu kontrollieren und anzupassen.

    Willensregungen stehen nach Unwissenheit am Anfang der 12 Glieder des abhängigen Entstehens.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Quelle (Seite 38)

    Den Geist zähmen heißt eben gerade nicht ständig etwas zu wollen (Kontrolle, Einfluss, Macht, gutes Karma, Erleuchtung, you name it).

    Was ist Unwissenheit, die zu Willensregungen führt? Identifikation. Dukkha. Das bin ich, das gehört mir, das ist mein Selbst.

    Wie zügle ich im Gegensatz dazu den Geist? Durch Kontrolle? Durch Optimierung? Einflussnahme?

    Zitat
    Zitat "Was es auch für ein Gefühl, was es auch für eine Wahrnehmung, was es auch für ein Geistobjekt, was es auch für ein Bewußtsein sei, vergangenes, zukünftiges, gegenwärtiges, eigenes oder fremdes, grobes oder feines, gemeines oder edles, fernes oder nahes: alles Gefühl, alle Wahrnehmung, alle Unterscheidung, alles Bewußtsein ist, der Wahrheit gemäß, mit vollkommener Weisheit also angesehn: 'Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst.'


    Quelle
    Alles anzeigen

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Quelle (Seite 38)

    Diese Darstellung macht ein beenden von Dukkha unmöglich.

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%2…_Entstehung.pdf

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 22:36
    Hendrik:

    Man kann auch sagen, dass man die Gefühle einfach nicht ergreift, dann entsteht Freiheit. 🙂🙏

    Wenn du sagen würdest: Ich kann auch sagen, dass ich Gefühle einfach nicht ergreife, dann entsteht Freiheit.

    Wer glaubt denn wohl, dass das genau die Lösung ist?

    Als ich vor 15 Jahren mal geschrieben habe, dass ich mich mit meinen Gefühlen von Ärger, Unmut, Wut nicht mehr identifiziere, denn dann habe ich Ruhe vor mir.

    Hat es einen Shitstorm gegeben, den ich nie vergessen habe.

    Es hat sich nichts geändert, weder bei mir noch bei Buddhisten.

    Das ist einfach viel zu einfach, das kann es nicht sein!

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 16:33

    Gefühl und Aufregung/Erregung statt Emotion habe ich mal versucht.

    In, ins Deutsche übersetzte Texte werden oft scheinbare Synonyme verwendet.

    Gefühl, Emotion, Erregung, Aufregung usw.

    Mitgefühl, Mitleid, Zuneigung Liebe usw.

    Das machen die Übersetzer, wie mir scheint, damit der Text „Farbe“ kommt, leider merken sie nicht, dass sie damit den Sinn übertünchen, Verblenden mit Farbe.

    Darum lass ich Texte, auch wenn ich sie in deutscher Übersetzung habe, immer auch von einer Maschine übersetzten, der ist es egal, ob der Text „langweilig“ ist. Das hab ich auch mit vielen Sutra aus dem Fritz Schäfer Buch gemacht. Dadurch hatte ich ein besseres Verstehen.

    Wenn es um die Lehre des Buddha geht, ist jeder Verzierung seiner Worte verwässernd.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 14:00
    eitelpfuetze:
    Ellviral:
    eitelpfuetze:

    Warum glaubst du das?

    Warum sollte ich mir einen Glauben bauen?

    Ich wollte für diese These oder diesen Glaubenssatz eine Begründung bzw sie hat mich interessiert. Denn du stelltest diese These ja auf. Ich fragte dich das selbe wie du jetzt. Warum, was ist deine Begründung dafür.

    Ich baue einen, meinen Glaubensgrundsatz, mein Prinzip/Vorgehen auf, weil ich mit diesem Gedankentrick das bekommen habe, was ich mir wünsche, mein Handeln im Sinne des Prinzips mich glücklich macht. (Mein Antrieb.)

    Lasse ich dieses Prinzip nicht los, sondern bewahre es auf, um später genauso zu handeln, wenn es um meine Wünsche geht, merke ich nicht, dass es ein vergangenes Prinzip ist. Wenn es scheitert, leide ich und weiß nicht warum.

    Erst, wenn ich scheitere, sollte ich mich hinterfragen, was ich überhaupt gemacht habe und warum.

    Doch wie ich mich kenn, gebe ich dem anderen die Schuld, was noch mehr Leiden erzeugt. Wenn ich nicht die eigenen Vorstellungen, Vor-Beurteilungen erkenne, die einmal richtig waren, werde ich genau das, was man von mir denkt. „Der ändert sich nie mehr.“

  • Was zieht Menschen am Buddhismus an?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 13:39
    Leonie:

    Mitgefühl ist Mitempfinden und ist Mitleiden, d.h. du siehst und erfährst das Leiden, weil es ja das Daseinsmerkmal ist.

    Es ist nicht dein Leiden, doch kannst du es ganz frei dir zu eigen machen, was dann zu Handlungen führt, die dem Leidenden angemessen sind. Die beste Hilfe ist dabei der Dharma. Mein :idea:

    Leiden wird auch nicht dauerhaft empfunden, es ist auch vergänglich. Und es ist Nicht-Selbst, d.h. ein Leidender weiß nicht, dass die Ursache seines Leidens in ihm selbst liegt.

    Im übrigen gilt das auch für das Kreuz. Der da am Kreuz hängt leidet nicht. Aber der Anblick deckt das eigene Leiden auf und zeigt die Absurdität.

    [lz]

    Mitgefühl ist Mitempfinden und ist Mitleiden, d.h. du siehst und erfährst das Leiden, weil es ja das Daseinsmerkmal ist.

    ... doch kannst du es ganz frei dir zu eigen machen,[/lz]

    :idea: Sowohl das Mitgefühl als auch das Mitleid. Was zeige ich dem anderen?

    Dem an Objekten, Bedingungen der Welt Leidenden zeige ich Mitleid, auch wenn ich nur mitfühle.

    Dem an den Subjekten, Bedingungen des Verstandes, Geistes, metaphysischem leidenden Mitgefühl, auch wenn ich mitleide.

    Ich bin nicht Mitgefühl oder Mitleid und Mitgefühl oder Mitleid ist nicht Ich.

  • Was zieht Menschen am Buddhismus an?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 11:36
    Anna Panna:

    (Wie fühlt es sich für einen Leidenden an, wenn sein helfendes Gegenüber das Leid - völlig ernüchtert (ohne innerliche "Beteiigung") - "zur Kenntnis nimmt" ?)

    Das ist es das Menschen, die Leiden von mir wollen. Von mir, weil sie wissen, dass ich sehr schmerzhaft sein kann. Niemals ohne Mitgefühl, aber ganz ohne Mitleid bin.

    In privaten Gespräche, sprechen über persönliches Leid, sind immer sehr intim, höre ich mir an, was gesagt wird und decke einfach auf das wirklich zu sehen ist.

    Das ist und muss eine Emotionale Reaktion auslösen. Aber ich bleib bei Mitgefühl, damit der andere sein Leid rauslassen kann. Das kann er nicht, wenn er bei mir Mit-leid spürt, das hält ihn davon ab offen zu sein, er wird bestärkt in seinem Glauben, dass ich ihn verstehe. In so einem Gespräch kommt es dazu, dass mich der Leidende zu Mitleid rüberziehen will und weil das nicht klappt, wird er immer emotionaler, ich bleibe bei Mitgefühl.

    Ich habe oft gezweifelt, ob das richtig so ist, obwohl ich im Nachhinein befreites Auftreten und Änderung der Handlungsweisen beim Anderen erlebte. Das führt nicht zu Freundschaft, das Wissen, dass der andere Mitgefühl lebt, verhindert das. Und, von mir aus breche ich die Regel nicht und verwandle mein Mitgefühl in Mitleid.

    Der Zweifel wurde durch meine vieles lesen im Palikanon beseitigt. Buddha machte es genau so. Geht natürlich nur dann, wenn schon bewusst ist, dass meine Persönlichkeit nicht Ich ist und Ich nicht meine Persönlichkeit. Persönlichkeiten bleibt nur Mitleid und geteiltes Leid ist halbes Leid ist eine Illusion. Es ist wie bei geteiltem Glück.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 11:11
    eitelpfuetze:
    Ellviral:

    Mir ist da ein Denkfehler in meiner Argumentation aufgefallen:

    (Körper) Gefühl, Wahrnehmung, Antriebe, Bewusstsein = Skandha; kann nicht überwunden werden. Das geht einfach nicht.

    Warum glaubst du das?

    Viele glauben ja dass es mit dem Tod damit vorbei ist, dass es so geht.

    Das alles mit meinem Tod, wobei ist, glaube ich nicht. Das es eine Wiedergeburt gibt, glaube ich nicht. Warum sollte ich mir einen Glauben bauen? Warum darf ich den gebauten Glauben nicht aufgeben und zu einen Persönlichkeitsanteil machen? Ich weiß weder, ob alles vorbei ist, noch dass es eine Wiedergeburt gibt. Wozu sollte ich mich wie bisher mit meinem Glauben identifizieren?

    Es ist kein Glaube, es ist mein vom Leiden an Persönlichkeit sein zu müssen oder zu wollen befreien. Mein z.B. Ellviral/Helmut sein ist keine Säule mehr auf dem Rücken. Ich kann sehen und ändern, auch wenn es viel Energie benötigt. Aber Gleichgültigkeit durch Identifizieren mit, dass ich eben so bin, hat viel Energie gebunden, von der ich bisher nichts wusste.

    Befreiung ist nicht nur die Befreiung von Leid, sondern auch das erkennen, dass ich auch eine Säule bin, und die hat nichts AUF meinem Rücken zu suchen.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 14. Juli 2023 um 10:01
    eitelpfuetze:

    Darum geht es in dieser Lehre, so wie ich sie verstehe, denn letztlich ist auch jedes Gefühl dem Wandel unterworfen also leidvoll.

    Aravind:

    Dukkha entsteht erst durch die automatische Reaktion und Bewertung der Gefühle, das Gefühl ist nicht das Problem. Durch die liebevolle Annahme der Gefühle schwächt sich sowohl die körperliche Reaktion als auch die intellektuelle Interpretation der Gefühle ab, so wie Leonie es beschreibt.

    Mir ist da ein Denkfehler in meiner Argumentation aufgefallen:

    (Körper) Gefühl, Wahrnehmung, Antriebe, Bewusstsein = Skandha; kann nicht überwunden werden. Das geht einfach nicht. Damit geht jede automatische Reaktion verloren und es bricht das Leben in, mit der Wirklichkeit zusammen. Das sind die heilsamen Varianten.

    eitelpfuetze:

    Da möchte ich ich vorrangig die unguten Automatismen erwähnen, dann gibt es ja noch die heilsamen Varianten. Und wenn sich die vermehren ist das ja gut.

    Alle unheilsamen Automatismen sind die von der Persönlichkeit/Ich gebildeten, durch Überwindung des Nicht-Ergreifen.

    Dieses sich mit den Gefühlen usw. identifizieren, als Meine, macht das Unheilsame. Diese Einbildung, dass Skandha Mein und Ich sind, ist das Unheilsame und das gilt es zu Überwinden.

    Nächste Frage, warum ist das so schwer?

    Überwinden bedeutet, die gleiche Energie einzusetzen, die die Inbesitznahme gebraucht und bis zum Erkennen erzeugt hat.

    Wenn eine Meinung verfestigt, ein Prinzip wurde, hat sie Energie gebündelt und die Meinung wird zu einem unheilsamen Automatismus, Prinzipien sind anfangs hilfreich und nützlich.

    Das Überwinden der bewusst erzeugten Meinungen über meine Prinzipien, ist die Lehre des Buddha, aber eben nicht sie vernichten, sondern das sich damit identifizieren überwinden.

    So werden die Sila eingehalten, nicht als Prinzipien, sondern als Vorschläge leidfreier zu handeln. Mache ich aus den Silas Gebote, Verbote lösen sie immer Leiden aus, entweder bei mir oder durch mich bei meinen Mitmenschen.

    Zu Wiedergeburt: Buddha hat daraus ein Prinzip gemacht und letztlich zu einer Säule, man muss das als Säule betrachten. Jedes sich identifizieren, lieben oder sich ablehnend verweigern, verabscheuen bindet mir die Säule Wiedergeburt auf den Rücken.

    Alle nicht neu bewerteten Prinzipien, Glaubensgrundsätze sind auf meinem Rücken, da kann und will ich sie auch nicht mehr prüfen, aus den Augen, aus dem Sinn, das bin eben ich, so bin ich und das werde ich verteidigen.

  • Bewusstseinstheorien und Anatta

    • Noreply
    • 13. Juli 2023 um 23:16

    Wenn man anicca und anatta verstanden hat, weiß man sofort, an welchen Anhaftungen/Festhalten man mit dukkha leidet. Dann kann man sofort das erkennen, das unzufrieden und unbefriedigt macht, sicher hat man dann ein Beständiges oder Metaphysisches. Vielleicht ein metaphysisches unwandelbares für wahr halten.

    Physikalische Prozesse erklären keine geistigen Prozesse oder umgekehrt.

    Körperlichkeit ist Körperlichkeit und Geistiges ist Geistiges, auch wenn das Geistige vom Körperlichen abhängt, kann es damit nicht erklärt werden. Das Geistige kann im Körperlichen keine Ursachen seines so sein finden.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 13. Juli 2023 um 22:51
    Hajobo:

    Weil die Wiedergeburt auf dem gesamten Praxispfad bis

    zum Ende des Leidens eine derart wichtige Arbeitshypothese darstellt,

    und weil die Missverständnisse über diesen Punkt so weit verbreitet

    sind, ist es notwendig, die eigentlichen Lehren des Buddha und deren

    Kontext etwas ausführlicher zu behandeln.

    Das kann ich unterschreiben.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 13. Juli 2023 um 16:04
    Igor07:
    Ellviral:

    Es steht im Palikanon, wie mit Wiedergeburt umzugehen ist. Buddha hat es gesagt. Kann es nicht wiederfinden, muss wohl ein Sutra sein es bei Schäfer vorkommt für Hausleute.

    Schaue, bitte, Seite 387, "9. Gespräch Karma, Wiedergeburt", und auch mehr als genug Sutras drin. ( S.42,6..Thing-236, S.7,21..SIII,52, 53, S3,25..)

    Helmut hat recht, man sollte sehr viel vergleichen, und auch sehr viele Übersetzungen, nur dann man kann selbst entscheiden, ich meine aber die rein "strukturelle Ebene".

    ich finde es sehr bedauerlich, denn es verunsichert sehr viele Leute, die , angenommen, den ersten Eindruck von Buddhimus bekommem wollten, und dann man sagt ihnen --man kann so oder anders sehen.

    Es gibt der traditionelle Buddhimus, und es gibt der andere, egal welcher. Für den blutigen Anfänger ich , persönlich, sehr sinnvoll und lehrreich finde, zuerst mit den Grundlagen der Tradition kennen zu lernen, wie sie von den "Profis" auf diesem Bereich dargestellt und übermittelt wurde. F. Schäfer gehört bestimmt dazu. Oder, Noreply ? Paul Debes auch, stimmt? Und Nyanatiloka hatte das Buddhistiche Wörterbuch geschrieben, ich kenne keinen anderen, der so ausführlich alle möglcihe Begfiffe erklärt, mit den Quer-Hinweisen.

    Wer wirklich das ganze verstehen wollte, sollte die Zeit dafür investieren, und nichts nur den einzigen Tag, ...Viele Leben(!) lang, denke ich. ( Ironisch oder nichts, das überlasse ich den anderen). Und das bestimmt, ich kann nur es wiederholen, wie man "praktiziert".

    Alles anzeigen

    Werde ich nicht nachschauen. Um einen Überblick zu bekommen, braucht es keine Bibliothek und erst recht keine Leben. Meine Fantasie reichte nie mir ein voriges oder nach meinem Tod seiendes auch nur vorzustellen. Warum sollte ich glauben, dass ich etwas nur mit mehr Leben verstehe? Außer dem: was ist überhaupt deiner Ansicht? Die der Erwähnten kenne ich bereits.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 13. Juli 2023 um 14:01
    dukkha:

    Warum ist in religiösen Texten vieles nicht eindeutig formuliert?

    Warum steht im Palikanon nicht eindeutig, wie Wiedergeburt zu verstehen ist?

    In allen Religionen gibt Texte aus denen man irgendwie alles rauslesen kann.

    Mir müssen die Texte reichen. Es kommt darauf an, dass ich mir eine Meinung bilde, aufgrund der Texte und diese Meinung in der Wirklichkeit ausprobieren.

    Das ist in jeder Wissenschaft auch so. Da gibt es auch nichts, das wirklich klar beendet ist.

    Mathematik? 10 : 3 = 3 1⁄3 alles in Ordnung. 10 : 3 = 3,333 nichts in Ordnung, denn 3,333 x 3 = 9,999.

    Lohnt es sich, darüber zu diskutieren? Die Meinung wird gewinnen, auch wenn es in meinem Leben keine Rolle spielt.

    Es steht im Palikanon, wie mit Wiedergeburt umzugehen ist. Buddha hat es gesagt. Kann es nicht wiederfinden, muss wohl ein Sutra sein es bei Schäfer vorkommt für Hausleute.

    UND es mach für mich keinen Sinn mich aufzuraffen, um das zu finden, denn nichts ist festgelegt im Palikanon.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 13. Juli 2023 um 10:29

    Neynia Ich hätte nur dir folgen sollen, aber ich habe dich „übersehen“. Wollte Wissen vermitteln. Nun habe ich nur deine Beiträge gelesen und erkannt, das ich etwas Wichtiges nicht getan habe.

    Ich habe den Titel und deine Ideen noch einmal durchlaufen lassen und mich zurechtgewiesen.

    Ich nehme die Wiedergeburtslehre im Palikanon ernst.

    Meine Wiedergeburten beginnen mit meiner Geburt, werden hin und wieder krank und altern, wobei Unwissenheit abnimmt oder Wissen verblendet wird, enden mit dem Tod.

    Ob ich tot sein werde, halte ich im Zustand des Glaubens, denn ich glaube nicht, dass ich tot sein werde, mit dem Wissen, dass es nur ein Glaube gegen jede Realität ist.

    Wiedergeburten im Leberkreislauf muss ich nicht glauben, das weiß ich aus Erfahrung.

    Wiedergeburt mit dem tot-sein kann ich nur Glauben.

    Da hilft mir mein Wissen im Leben nicht, denn ich habe keine Erfahrung von Tot sein, höchstens Bewusstlos sein, aber das ist nicht tot, sondern nur Nahtod. Tot ist Hirn und Herz tot.

    Inhalt anzeigen

    Ich muss also mein Wissen der Wiedergeburt im lebend sein mit dem Glauben an Wiedergeburt im Tot sein in Einklang bringen.

    Buddha hat da nur eine Los-lösung.

    Wenn ich nicht weiß, ob ich nach dem Sterben des Leben, wiedergeboren werde im Tot, bleibt mir nur so zu leben, dass ich mein Leiden durch Unwissenheit vermindere, die Sila versuche bestens einzuhalten. Denn ich möchte/wünsche in einem besseren Leben wiedergeboren zu werden, wenn schon.

    Buddha sagt dazu, kann man durchaus als persönliche Äußerungen verstehen: Wenn ich schon in diesem Leben Unwissenheit vermindere und glücklich lebe, bin ich sowohl im Leben als auch im Tot glücklich.

    Lebe ich dieses Leben glücklich in meinen Anhaftungen an Besitz und Verlangen, Egoismus, weil ich nicht an Wiedergeburt im Tot glaube und weiß, dass ich nicht sterbe, werde ich sehr enttäuscht sein, wenn ich doch im Tod wiedergeboren werde.

    Himmel und Hölle sind unwichtig! Einzig ist wichtig, will ich im Tot erst die Lehre des Buddhas üben? Aber ich weiß ja schon, dass es das nicht gibt, aber wenn sich mein Wissen als Trugschluss erweist, damit habe ich einige Erfahrung, was dann?

  • Was zieht Menschen am Buddhismus an?

    • Noreply
    • 12. Juli 2023 um 12:21
    Anna Panna:

    Hallo, liebe Freunde (m/w/d),

    in Zeiten, wo den christlichen Kirchen Tausende Gläubige die Gefolgschaft aufkündigen und austreten, wo die Bedrohungen und Unsicherheiten in der Welt gleichzeitig zunehmen und immer mehr Gewohntes und Vertrautes wegzubrechen scheint, sollte der Buddhismus, als Orientierungshilfe und Ausweg aus all dem Dukkha, vielleicht an Popularität gewinnen, oder was meint ihr?

    Wie seid IHR zum Buddhismus gekommen? Habt ihr zuvor einer anderen Religion angehört? Warum habt ihr euch für eine bestimmte Tradition/Schule entschieden? Wie könnte man anderen Menschen den Buddhismus nahebringen, ohne direkt zu"missionieren"?

    Fragen über Fragen....

    Für mich ist die Lehre Buddhas schon immer attraktiv gewesen, weil sie m.E. keinen blinden Glauben erfordert, sondern eine selbst zu erfahrende Wahrheits- und Ethiklehre, die auch andere Lebewesen einbezieht, darstellt.

    Genau das, was wir in dieser herausfordernden Zeit als "Stütze" bräuchten, denke ich.

    Was denkt ihr?

    Liebe Grüße, Anna :) _()_ :heart:

    Alles anzeigen

    Vielleicht doch eine Antwort zu finden, warum ich so bin wie ich bin. Wie wurde ich so wie ich bin? Warum leide ich, obwohl ich nicht krank bin? Einer, der mich mir erklären kann, damit ich Leiden vermindere.

    Inhalt anzeigen

    Das, was ich an Buddhismus erkenne, das heißt die Buddhisten die mir begegnet sind, haben auch keine Antwort. Das ist wie sich mit Psychotherapie beschäftigen ohne die Kenntnis der Begründer.

    Viele, eigentlich fast alle, berichten von dem, was sie von anderen haben, auch vom Buddha, doch kaum einer berichtet von seinen Erfahrungen, mit eigenen Worten, von den Wirkungen dessen, dass sie gelesen haben. Ihre Erleuchtungen. A-ha Erlebnisse.

    Ein Text wird zitiert und keine Wirkungen werden von dem, der zitiert, bekannt gegeben. Das ist wie Mathematik anwenden, ohne zu wissen, was Zahlen bedeuten.

    Wenn ich meine Erleuchtungen bekannt gebe, gibt es keine Chance des diskutieren, weil wie bei einem gebildeten Pfarrer werden Zitate zusammengetragen, um zu beweisen, dass ich das nicht erfahren haben kann. Das ist wie, mit mathematischen Mitteln beweisen, dass 2+2=5 doch auch wahr ist.

  • Enso Kakemono - Übersetzung gesucht

    • Noreply
    • 12. Juli 2023 um 11:21
    Zitat

    https://www.mdbg.net/chinese/dictio…&wdqb=%E6%86%8E

    壺 Topf / Klassifiziert für abgefüllte Flüssigkeiten

    中 innerhalb / zwischen / in / Mitte / Mitte /

    日月 Sonne und Mond / Tag und Monat / jeden Tag und jeden Monat / Jahreszeit / Leben und Lebensunterhalt

    長 Länge / lang / für immer / immer / ständig

    日月 Sonne und Mond / Tag und Monat / jeden Tag und jeden Monat / Leben und Lebensunterhalt

    長 immer / ständig

    中 innerhalb

    壺 Topf /abgefüllt

    Sonne und Mond / Tag und Monat / jeden Tag und jeden Monat / Leben und Lebensunterhalt sind ständig mitten im abgefüllten Topf.

    Inhalt anzeigen

    Das sich auf den Enso konzentrieren, der sollte leer sein, erkennt, womit er ständig gefüllt ist.

    Mit zunehmender Übung wird erfahren, dass es keinen Unterschied, mit dem Enso und dem Geist des eigenen Seins gibt.

    Dass der Enso leer sein soll und eben nicht gefüllt ist, macht klar, dass der Geist auch nie gefüllt ist, außer die Verstellungen füllen ihn.

    Das funktioniert nicht mit einem normalen Kreis, der ist geschlossen. Der Enso und der Geist müssen eine Möglichkeit haben, sich zu leeren, auch wenn sie sich immer wieder füllen mit dem Augenblick jetzt.

    Das ist der Strom. Es gibt keinen Stromeintritt außer man erkennt, das man schon immer im Strom war. Mann möchte sich am Topfrand festhalten, dass andere Ufer erreichen wollen. Wozu die eigene Natur bremsen?

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 11. Juli 2023 um 22:57
    eitelpfuetze:

    ... damit nicht kein Unglück geschieht, aber wenigstens Verwirrung vermieden wird.

    Das ist nun doch der Gewinn meines Empfindens aus dem Erinnerungspool. Lass die Finger von dem. Mein Leiden ist Leute ernstzunehmen, obwohl mich mein Wissen warnt.

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 11. Juli 2023 um 17:49

    Ich nehme mir Palitexte und zeige mein Erkennen, ohne sie zu ändern oder sogar was zu streichen.

    Aber danke dir, jetzt hab ich endlich die Antwort gefunden, was PTS bedeutet.

    Der SN35. 85 bleibt ja unverletzt. Und meine Meinung ist meine Meinung und von mir schon vergessen.

    Der Vorwurf, dass ich von Zen komme, ist angekommen und verworfen worden.

    Im Zen wird mir vorgeworfen, dass ich von anderem Buddhismus komme.

    eitelpfuetze:

    Nein. Hier wird davon gesprochen, was 'leer ist die Welt' heisst. Und das heisst zB: in keinem Gefühl keinem Willen und Bewusstsein ist ein Selbst (oder ein Ich) enthalten.

    Und wenn mir Buddha darlegt, was in der Welt leer ist, suche ich sofort, was in der Welt nicht leer ist. Nur durch dieses erkennen kann ich das von dem Trennen, das leer ist. Und daraus bildet sich der mittlere Weg. Ich habe auch nicht davon gesprochen, dass das Sutra nicht nur von dem spricht, dass du erkannt hast.

    Ich prüfe immer sofort an meinem Leben.

    Beispiel: Wiedergeburt ist leer. Wenn dieser Begriff sich nicht auf ein existierendes, wiedergeborenes Objekt beziehen kann. Da es ein solches Objekt gibt, ist Wiedergeburt nicht nur leer, sondern auch Nicht-Existierend, eine Bezeichnung ohne jedes Objekt.

    Reine Fata Morgana.

    Da ist ein Objekt, das wir als Baum erkennen. Aber das Objekt, wenn es erkannt wird wie es ist, ist kein Baum. „Baum“ ist ein Subjekt, das ein Objekt bezeichnet. Die Behauptung, dass das Objekt ein Baum ist, hat nur Wirklichkeit im Selbst und das Selbst ist leer von atta. Genau wie Baum nur ein Fata Morgana Subjekt.

    Das Objekt ist sicher nicht leer, heißt natürlich, da es nicht leer ist, braucht es auch kein atta oder anatta. Sind auch nur Subjekte, Leerheiten.

  • Was zieht Menschen am Buddhismus an?

    • Noreply
    • 11. Juli 2023 um 17:23
    Martinistweg:

    Da gibt es wohl Menschen die mich nicht ausstehen können und kritisieren , oder die mich mögen und loben , aber ich weiß dass da niemand ist.

    Mehr ist nicht zu wissen. Aber wie ich festgestellt habe, gibt es auch nicht Mehr.

    _()_ _()_ _()_

  • Wie ernst nehmt ihr die Wiedergeburtslehre im Pali Kanon?

    • Noreply
    • 11. Juli 2023 um 16:07
    Helmut:

    Das eigentliche Thema des Threads ist ja die Wiedergeburt. Das Thema ist auf Buddhaland schon des öfteren debattiert worden.

    Auch in diesem Thread ist ja die Behauptung vertreten worden, Buddha habe Wiedergeburt nicht gelehrt, aber überzeugende Begründungen hierfür sind in diesem Thread meines Erachtens noch nicht vorgetragen worden.

    Als Buddha Sakyamuni den Dharma gelehrt hat, gab es ja bereits Auffassungen von Wiedergeburt in den verschiedenen philosophischen und religiösen Lehren seiner Zeit; genauso wie über atta und atman. In verschiedenen Lehrreden hat er begründet, warum er weder atta noch atman vertritt, hat er dargelegt, warum sie falsch sind. Vergleichbare Darlegungen bezüglich Wiedergeburt finden wir aber in seinen Lehrreden nicht.

    Wir finden aber Aussagen des Buddhas in den Lehrreden, dass es nach dem Tod, der das jetzige Leben beendet, weitergeht: In seiner Erklärung der zwölf Glieder des abhängigen Entstehens. Wenn es im Todesprozess am Ende des jetzigen Lebens durch die Faktoren Verlangen, Ergreifen und Werden zur Geburt kommt, dann ist die Geburt die Ursache eines zukünftigen Lebens, nicht des jetzigen Lebens.

    Inhaltlich erklärt hier Buddha Sakyamuni Wiedergeburt.

    Wie es wieder mal bewiesen wurde, hat es keinen Sinn den Palikanon zu zitieren. Kein Bock mich über Worte zu streiten anstatt um den Inhalt, aber der ist ja auch angreifbar und wird angegriffen als Unsinn, nicht Wissen, Sprachunfähigkeit. Das wird immer Leid vermindernder bei mir, hier. :idea:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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