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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von Simo

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 28. März 2014 um 11:16

    Was auch immer du mit "prinzipiellem Unterschied" meinst. :)
    Jedenfalls werden in den Suttas die Khandhas und auch nama-rupa mit klarer Unterscheidung bezüglich der Begriffe und der Definition behandelt und das hat seinen Grund.

    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 28. März 2014 um 09:53
    mukti:


    Aha, na das würde ein tieferes Studieren und Betrachten erfordern, um erfassen zu können was mit nama genau gemeint ist. Jedenfalls gibt es nichts Erkennbares außerhalb der khandha was über diese bewusst wäre, nachdem die khandha das gesamte Dasein umfassen.

    _()_

    Und das ist der Punkt. Wir brauchen eine Buddha, der uns sozusagen "von außen" auf jene Elemente hinweist, die das Dasein ausmachen und auf deren Zusammenhänge.


    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 28. März 2014 um 08:52
    mukti:
    Simo:


    Hallo mukti,

    zeige mir ein Sutta, wo nama mit den letzten 4 Khandhas gleichgesetzt wird. Ansonsten ist ein stark kommentariell gefärbtes Wörterbuch keine authoritative Quelle.

    Liebe Grüße.

    Hi Simo,

    ich weiß das nicht sicher, wird nach dem untenstehenden Sutta nama vielleicht nur mit Gefühl, Wahrnehmung und Geistesformationen gleichgesetzt?

    Zitat

    „So ist denn, Anando,

    durch Name und Form bedingt Bewußtsein, (nāmarūpa paccayā viññāṇaṃ)
    durch Bewußtsein bedingt Name und Form, (viññāṇa paccayā nāmarūpaṃ)

    -DN 15

    Schöne Grüße,
    mukti

    Alles anzeigen

    Es wird an anderer Stelle (z.B. M9) im paticcasamuppada Kontext klar als cetana, phasso, vedana, sañña und manasikara definiert.


    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 28. März 2014 um 08:50
    accinca:
    Simo:

    Da Bewusstsein negativ in Bezug auf Essenz ist, kann es auch kein Bewusstsein von Bewusstsein geben.


    Da fragt man sich ja, wie der Buddha wohl darauf gekommen
    ist zu behaupten das es ein Bewußtseins-khanda (viññāna-khandhā)
    als einer der fünf Daseinskomponenten überhaupt geben würde.

    Darüber kannst du ja mal sinnend reflektieren. Negativ in Bezug auf Essenz zu sein, heißt ja nicht, nicht existent zu sein. Es geht darum, dass Bewusstsein nur durch die Bedingungen, von denen es abhängig entsteht klassifiziert wird und in Bezug auf seine Essenz ("oder Was-Heit") das Dasein eines Schuldners besitzt. Deswegen wird gesagt, dass es ohne die anderen Khandhas Bewusstsein nicht geben kann (und umgekehrt natürlich auch).


    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 27. März 2014 um 23:39
    accinca:
    Simo:

    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.
    Zu nama:

    Liebe Grüße.

    Ja, dir mag es wie ein Widerspruch vorkommen aber jeder weiß
    ja (auch der Buddha) das es Gefühl usw. ohne Bewußtsein nicht gibt.
    Nur weil Bewußtsein hier nicht extra mit aufgezählt wird bedeutet das
    nicht, das es Bewußtsein ohne nama geben könnte oder nama ohne Bewußtsein.

    Genau das sage ich ja. Aber du warst es, der schrieb, dass es Bewusstsein geben kann, das sich selbst zum Inhalt hat. Bewusstsein ist immer Bewusstsein von etwas, sprich Bewusstsein selbst ist in Bezug auf seine Essenz negativ, welche es durch nama-rupa erhält. Umgekehrt kann nama-rupa nur durch Bewusstsein anwesend sein.
    Da Bewusstsein negativ in Bezug auf Essenz ist, kann es auch kein Bewusstsein von Bewusstsein geben.

    Zitat

    „So ist denn, Anando,

    durch Name und Form bedingt Bewußtsein, (nāmarūpa paccayā viññāṇaṃ)
    durch Bewußtsein bedingt Name und Form, (viññāṇa paccayā nāmarūpaṃ)

    -DN 15

    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 27. März 2014 um 23:23
    mukti:
    Simo:


    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.

    Es ist aber viññāna-khandha und somit schon nāma.

    http://www.palikanon.com/wtb/nama.html

    Schöne Grüße,
    mukti

    Hallo mukti,

    zeige mir ein Sutta, wo nama mit den letzten 4 Khandhas gleichgesetzt wird. Ansonsten ist ein stark kommentariell gefärbtes Wörterbuch keine authoritative Quelle.

    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 27. März 2014 um 18:03
    accinca:

    Das ist alles kein Widerspruch. Normalerweise gibt es kein Bewußtsein
    unabhängig von nama-rupa insofern eine Idee nama-rupa sein kann.
    "unendlich ist das Bewußtsein" ist eine Idee, ein Vorstellung, ein Erfahrung
    eine Empfindung, ein Zustand und ein Bewußtsein auch nama.

    Das ist in der Tat ein Wiederspruch, denn Bewusstsein gehört nicht zu nama.
    Zu nama:

    Zitat

    "Und was ist Name-und-Form, was ist der Ursprung von Name-und-Form, was ist das Aufhören von Name-und-Form, was ist der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt? Gefühl, Wahrnehmung, Wille, Kontakt und Aufmerken - diese werden Name genannt. Die vier großen Elemente und die materielle Form, die von den vier großen Elementen abstammt - diese werden Form genannt. Dieser Name und diese Form also werden Name-und-Form genannt. Mit dem Ursprung von Bewußtsein ist der Ursprung von Name-und-Form. Mit dem Aufhören von Bewußtsein ist das Aufhören von Name-und-Form. Der Weg, der zum Aufhören von Name-und-Form führt, ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; nämlich Richtige Ansicht, Richtige Absicht, Richtige Rede, Richtiges Handeln, Richtige Lebensweise, Richtige Anstrengung, Richtige Achtsamkeit, Richtige Konzentration."
    - MN 9

    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 27. März 2014 um 10:50
    accinca:

    Wobei aber Bewußtsein
    auch sich selbst zu Inhalt haben kann ohne andere Inhalte. Das ist aber sehr selten.
    nama-rupa entsteht durch Bewußtsein und Bewußtsein durch nama-rupa lehrte der Buddha.
    Die Weisheit ist auszubilden, das Bewußtsein aber zu durchschauen.

    Wie sollte sich Bewusstsein selbst zum Inhalt haben? Bewusstsein entsteht zusammen mit Nama-rupa und Nama-rupa nur zusammen mit Bewusstsein. Nama-rupa ist der "Inhalt" des Bewusstseins und Bewusstsein ist die Anwesenheit dieses Inhalts. Es kann aber keine Anwesenheit geben, ohne etwas, das anwesend ist.


    Liebe Grüße.

  • Wahrnehmung=Sinn=Bedeutung?

    • Simo
    • 25. März 2014 um 11:33
    Frank1:

    Was sind Sinne (Wahrnehmung) und der Sinn (=Bedeutung); warum heissen vom Wort her beide genauso? Aus buddhustischer und Eurer Sichtweise?
    Textstellen aus dem Buddhismus sind sehr erwünscht!

    Zur Anregung:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_%28Wahrnehmung%29
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_%28Semantik%29

    Danke

    Frank

    Das ist eine interessante Frage.
    Wie hier schon gesagt wurde sind Sinne die des Auges, des Ohres, der Nase, der Zunge, des Körpers, des Geistes. Der Buddha spricht aber nicht nur von den Sinnen, worunter wir meistens nur die Sinnesorgane verstehen, er spricht vom Sechs(Sinnen-)Gebiet und das ist eine Form, das Erleben als Ganzes zu beschreiben.

    Zitat

    Ich will euch die sechs Sinne ausführlich erklären. Hört zu und denkt darüber nach! Wer das Auge, die sichtbaren Gestalten, das Sehbewußtsein, die Sehberührung, die aus der Sehberührung entstehenden angenehmen, unangenehmen und teils angenehmen und teils unangenehmen Gefühle nicht kennt und wer nicht versteht, wie es sich in Wirklichkeit damit verhält, der findet Gefallen daran.
    - M149

    (Sinnes)Erleben besteht aus Bewusstsein zusammen mit dem wahrgenommenen "Ding" und diese Beide bedingen sich (Bewusstsein ist immer "Bewusstsein von" und das Ding ist nur ein Ding, wenn es im Erleben anwesend ist, also, wenn es (wenn man sich dessen) bewusst ist)
    Wo Bewusstsein ist, dort ist auch immer Absicht und diese ist grundlegend der Zweck eines Dinges im Erleben (das, wofür es da ist *), das heißt wenn es Sinneserleben gibt, gibt es auch Sinn (Absicht, Zweck, "um zu").

    Liebe Grüße.


    *ein besonderer Zweck, anwesend solange avijja anwesend ist, ist, dass das Dinge "für mich" da ist, dass es "mein" ist.

  • Darf die Welt schön sein?

    • Simo
    • 23. März 2014 um 18:00
    mukti:

    Es ging ja darum ob man Schönheit zulassen oder ob man besser alles negieren, zu nichts oder einem kalten Stein werden soll wenn ich den Threadersteller recht verstanden habe.

    Der Buddha schlägt dort einen Mittleren Weg vor (siehe die oben genannten Suttas).


    Liebe Grüße

  • Darf die Welt schön sein?

    • Simo
    • 23. März 2014 um 12:49
    JazzOderNie:

    findest du im grünen sitzen und blumen nicht schön oder dich mit anderen mitfreuen?

    Und da sind wir wieder bei der Frage, was mit "schön finden" gemeint ist :D
    Ist es angenehm? Ja. Sollte man sich darin ergehen? ...


    Liebe Grüße.

  • Darf die Welt schön sein?

    • Simo
    • 23. März 2014 um 12:44
    JazzOderNie:


    ps: das is albern, ehrlich jetze. hält das einer von euch so ein und seid ihr deswegen schlechtere buddhisten?

    was genau meinst du?

  • Darf die Welt schön sein?

    • Simo
    • 23. März 2014 um 12:24
    JazzOderNie:
    Simo:


    Von vornherein die Frage, was mit "schön finden" gemeint ist. Ein sich ergehen am Angenehmen in Bezug auf ein Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tasterlebnis? Dazu ermuntern die Suttas nicht gerade, wobei das weniger eine Frage des "dürfens" als vielmehr eine des "sollens" bzw. des "sollte" ist. Ermuntert das Sutta, das Elliot zitiert zum "schön finden"? Wohl eher zum Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind was in Gleichmut resultiert.


    ja, aber... je nachdem, wo ich mich befinde. also ich und meine hemmnisse (zb).

    Das Sutta erklärt das ja jeweils in Bezug auf den Weltling, den Übenden (der den Pfad betreten hat) und den arahat. :)


    Liebe Grüße.

  • Darf die Welt schön sein?

    • Simo
    • 23. März 2014 um 12:04
    Elliot:
    Milou:

    angeregt durch einen anderen Thread, sowie diverse Beiträge in der Vergangenheit, stellt sich mir die Frage:


    Ja, darf er:

    Zitat

    "Und wie, Ānanda, ist einer ein Edler mit entfalteten Sinnen?

    Ānanda, wenn da ein Bhikkhu mit dem Auge eine Form sieht, entsteht in ihm Erfreuliches, es entsteht Unerfreuliches, es entsteht Erfreuliches-und-Unerfreuliches.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Nicht-Abstoßende im Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Nicht-Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Abstoßende im Nicht-Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Nicht-Abstoßende im Abstoßenden und Nicht-Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Nicht-Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich verweilen, indem ich das Abstoßende im Nicht-Abstoßenden und Abstoßenden wahrnehme', so verweilt er, indem er das Abstoßende darin wahrnimmt.

    Falls er wünschen sollte, 'Möge ich in Gleichmut verweilen, achtsam und wissensklar, indem ich sowohl das Abstoßende als auch das Nicht-Abstoßende vermeide', so verweilt er in Gleichmut gegenüber jenem, achtsam und wissensklar [4]."

    (MN 152)

    Alles anzeigen


    Viele Grüße
    Elliot

    Alles anzeigen

    Von vornherein die Frage, was mit "schön finden" gemeint ist. Ein sich ergehen am Angenehmen in Bezug auf ein Seh-, Hör-, Riech-, Schmeck-, Tasterlebnis? Dazu ermuntern die Suttas nicht gerade, wobei das weniger eine Frage des "dürfens" als vielmehr eine des "sollens" bzw. des "sollte" ist. Ermuntert das Sutta, das Elliot zitiert zum "schön finden"? Wohl eher zum Sehen der Dinge, wie sie wirklich sind was in Gleichmut resultiert.

    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 20. März 2014 um 12:46
    VOOM108:

    Obwohl ich mich bei den Text ja generell an "Fremdworten" stosse und mit "Komponenten" etc. gar nicht passt, wäre derzeit nach "nicht zusammengesetzt" oder "nicht bedingt" dennoch die "Singularität" für mich in der engeren Auswahl, so wie es Gambhiro schon mal formuliert hatte...

    Gut, das steht da aber nicht. Wenn man in einer Übersetzung einen negativen Begriff durch einen positiven Begriff ersetzt, dann sollte das kenntlich gemacht werden. Als Übersetzer schreibt man, in meinen Augen, einen Text nicht um. Nicht-zusammengesetzt heißt nicht einfach nur singulär, denn Singularität ist als solche bedingt durch Pluralität.

    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 20. März 2014 um 10:41
    Gambhiro:

    nochmal uncompounded (siehe auch Diskussion weiter oben):

    Was ist damit gemeint? Diese Qualifizierung bezieht sich auf den Grundzustand, der nur aus sich selbst besteht und nichts anderem. Er setzt sich nicht aus Bestandteilen zusammen.
    'Nicht zusammengesetzt' ist ein Adjektiv, das in meinen Ohren – ist das wirklich nur meine persönliche Wahrnehmung? – ziemlich unschön klingt und so gar nicht zu dem poetischen Ton des Textes passt.

    Also daher mein Votum: 'besteht nicht aus Bestandteilen' oder wohlklingender: 'besteht nicht aus Komponenten' oder auch zuweilen auch 'ist kein Komposit''.

    Was im Text mit "nicht-zusammengestzt" übersetzt ist und auf Tibetisch 'dus ma byas heißt ist das äquivalent zu skt. asamskrta (und samskrta kann man mit zusammengesetzt, bedingt, gestaltet wiedergeben)- wie wäre es also mit nicht-bedingt ?

    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 19. März 2014 um 10:03

    Lieber Gambhiro,

    meines Erachtens handelt es sich, wenn du die obigen Wörter in der von Dir vorgeschlagenen Weise wiedergibst, nicht mehr so sehr um eine Übersetzung, als vielmehr um eine starke Interpretation. Gerade bei "samsara und nirvana" nirvana als "das Transzendente" wiederzugeben, halte ich für irreführend. :doubt:
    Bei vajra heart essence sehe ich allerdings keine Bedeutungsverzerrung. Ich weiß schon, dass Dein Ziel ist, eine möglichst "neutrale" Übersetzung zu schaffen, mit so wenig wie möglich buddhistischen Termini Technici, allerdings stellt sich dann die Frage, ob man damit nicht auch einen besonderen Kontext eliminiert. Letzten Endes liegt diese Entscheidung natürlich bei Dir.


    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 18. März 2014 um 10:02

    Hallo Gambhiro,

    im Text steht an der Stelle byang chub sems.
    "Byang chub" ist die Erleuchtung, das Erwachen und "sems" ist Geist (skt. citta), GEIST, Intelligenz oder gar Allbewusstheit entfernen sich m.E. zu weit vom Original und von der Intention. Denn sems kann entweder erleuchtet oder unerleuchtet sein und das "byang chub" gibt die nötige Qualifizierung. Jemand mit dem nötigen Hintergrund wird dann schon verstehen, was gemeint ist.


    Mein Vorschlag wäre: Erwachter Geist (für awakened mind)


    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 17. März 2014 um 09:02
    Syia:

    Ganz lieben Dank, VOOM108 !

    VOOM108:

    Die Sprache ist hier aber auch wirklich knifflig... Mein Vorschlag:


    Erwachter Geist kann mit der Sonne verglichen werden.

    Okay.

    Zitat


    Er ist auf natürliche Weise ausgesprochen klar und niemals zusammengesetzt.

    Nicht so wirklich was im Englischen steht, aber mir fällt auch gerade nichts Besseres ein.

    "forever uncompounded"

    Simo,

    weisst du vielleicht was dort im Tibetischen steht ?

    Alles anzeigen

    Im Original steht:

    byang chub sems ni nyi ma'i nying po 'dra/
    ngang gis 'od gsal ye nas 'dus ma byas/


    Technisch könnte man so übersetzten:


    Der erleuchtete Geist gleicht der Essenz der Sonne/
    [Er ist] von der Natur her Klares Licht, [und] uranfänglich nicht-zusammengesetzt.


    Ich finde nicht, dass "nicht-zusammengesetzt" fürchterlich klingt. Es ist dem Tibetischen am nächsten.


    Hoffe das hilft. Die englische Übersetzung scheint wirklich gut zu sein. (Für eine getreue Deutsche Übersetzung sollte unbedingt auch das Original herangezogen werden!)


    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 17. März 2014 um 08:13

    Syia

    leider kenne ich den Titel des Tibetischen Originals nicht. Das müsste sich aber herausfinden lassen. Steht in der englischen Übersetzung vielleicht ein Hinweis dazu?

    Liebe Grüße.

    Edit: Hab es gefunden: Der Text heißt "Chos dbying rinpoche'i mdzod" Der Kostbare Schatz des Dharmadhatu.

    Syia: Ich versuche, die Stelle einmal rauszusuchen.


    Liebe Grüße

  • Ist jeder Buddha?

    • Simo
    • 13. März 2014 um 23:27
    accinca:


    Oder gibt es ein erloschenes Feuer?

    Es gibt die Möglichkeit, dass Feuer erlischt, weil es bedingt ist. Das ist alles.


    Liebe Grüße.

  • Ist jeder Buddha?

    • Simo
    • 13. März 2014 um 19:46
    accinca:
    Simo:

    Reicht es nicht, dass der Buddha sagte, dass es so etwas wie Nibbana (das Ungemachte, Ungewordene etc.) gibt, und dass es einem möglich ist, es zu verwirklichen?


    Das kommt darauf an ob man diese Aussage des Buddha vordergründig wörtlich nimmt,
    oder ob man sie metaphorisch im übertragenen Sinn versteht.


    Wie würdest du das in Bezug auf die Aussage aus der Udana sehen (welche Jikjisa zitiert hat "Es gibt ihr Mönche, ein Ungeborenes etc...") ?


    Liebe Grüße.

  • Ist jeder Buddha?

    • Simo
    • 13. März 2014 um 13:48

    Reicht es nicht, dass der Buddha sagte, dass es so etwas wie Nibbana (das Ungemachte, Ungewordene etc.) gibt, und dass es einem möglich ist, es zu verwirklichen?


    Liebe Grüße.

  • Longchenpa -Diskussion

    • Simo
    • 13. März 2014 um 12:22

    Für eine wirklich gute Übersetzung ins Deutsche sollte, wenn man von einer englischen Übersetzung weiter überträgt, immer auch das tibetische Original hinzugezogen werden. Viele der tibetischen Wörter haben spezielle Konnotationen, die im Englischen und Deutschen oftmals durch andere Übersetzungen wiedergeben werden sollten/könnten/müssten/dürfen.


    Liebe Grüße.

  • OT: Herz-Sutra

    • Simo
    • 12. März 2014 um 22:56
    Jikjisa:

    simo:

    Zitat

    eines der wenigen Mantras, bei denen eine Bedeutung zu erkennen ist.

    Ist das so ? ;)

    Ja, das ist so. "Be-deutung" bzw. das Verb "be-deuten" heißt ja von der Zusammensetzung her "auf etwas hindeuten" (Präfix "be-" schafft Transitivität). Dass dabei die Bedeutung einer Sache nie das Bedeutete selbst ist, ist dem Wort implizit.

    (Jetzt kann man sich darüber streiten, dass bestimmte Mantras offenbar keine "Bedeutung" haben :D )


    Liebe Grüße.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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