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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von pema

  • Traumartige Natur des Wachzustandes

    • pema
    • 10. November 2018 um 16:23

    Sarah,

    die eigentliche Frage ist, wer (:sich im Traum- oder im Wachzustand befindet.

  • Chögyam Trungpa - na super :(((

    • pema
    • 9. September 2018 um 13:35

    raterz

    Es gab ja im Juni schon mal einen Thread zum Thema Shambala, Chögyam Trungpa und Mipham Rinpoche, da kann man einiges nachlesen.

    Es handelte sich nicht bloß um seinen Alkoholkonsum und darum, dass er Sex hatte. Es gibt unter anderem auch eine sehr hässliche Geschichte über eine üble Quälerei einer Katze.....

    Wenn jemand erwacht ist, dann sollten eigentlich schon Bodhicitta und Weisheit zum Ausdruck kommen, auch für die Sangha. Nur crazy wisdom, die dann manche ratlose, verwirrte oder sogar traumatisierte StudentInnen zurücklässt, kann auch nicht Sinn der Sache sein, oder?

  • Chögyam Trungpa - na super :(((

    • pema
    • 4. September 2018 um 17:53

    hallo anfaenger,

    bewahre dir deine kritische haltung und deine zweifel. ich weiß nicht, inwieweit du informiert bist über die skandalösen vorfälle des missbrauchs und anderere art von trungpa und seinem sohn und nachfolger mipham. das alles ist im augenblick ein großes thema und shambala hat ein mega problem.

    hätten die anhänger von trungpa und mipham ihren zu kritik fähigen verstand benützt und und den lehrer geprüft, wie es immer und immer wieder im buddhismus empfohlen wird, dann wäre es mit shambala nicht so weit gekommen und sie hätten sich selbst und vielen anderen viel leid erspart.

    du kannst über das, was da passiert ist im netz nachlesen und dir vor allem auch detailliertere berichte darüber in der nun zur aufarbeitung gegründeten organisation "buddhist project sunshine " ansehen. es ist aber nicht nett, was du da finden wirst!

    falls du also kein gutes gefühl haben solltest bei einem buch von trungpa, dann brauchst du es auch nicht zu lesen. es gibt viele andere sehr gute bücher.

    (das soll jedoch nicht heißen, dass es nicht auch von trungpa sehr gute literatur gibt. )

    alle diejenigen, die nach wie vor an trungpa festhalten und ihn verteidigen, kann ich nur dringend bitten , informiert euch über die vorkommnisse bei shambala und denkt dann nochmals über eure einstellung zu ihm und mipham nach.

  • Weg gehen ohne Lehrer

    • pema
    • 15. Januar 2011 um 19:58

    Hallo zusammen,
    es wurde ja schon der Vergleich des Lehrers mit einem Arzt angesprochen . Das wird ja auch vielfach in den Lehren betont, dass es wichtig ist, sich selbst zuerst überhaupt einmal als "Kranken" zu erkennen, bevor man Hilfe bei einem Arzt sucht. Es erfordert natürlich auch gewisse Anstrengungen, sich an einen Arzt zu wenden, oftmals scheint es einfacher, zuerst mal ein Aspirin zu schlucken, welches die Schmerzen oder Symptome dann auch mal für eine bestimte Zeit lindern kann - so können auch bestimmte Methoden der Meditation wie zum Beispiel ruhiges Verweilen unsere Symptome des verwirrten Geistes für bestimmte Zeiten lindern. Aber es rührt nicht wirklich an der Wurzel des Problems. Und dieses anzugehen ist leichter mit Hilfe von Menschen, die mehr Erfahrung habe als man selbst, oder? Wäre es nicht irgendwie ungeschickt, sich denselben Mühen zu unterziehen wie Buddha Shakyamuni, wenn nicht sowieso unmöglich für uns, denn wer schafft es schon, einen derart mühsamen Weg zu gehen? Ist es da nicht klüger, von den Erfahrungen des Buddha und den Nachfolgern, die in seiner Linie stehen, zu profitieren?
    Hilfe anzunehmen wird sehr oft von Stolz behindert denke ich. Obwohl einem gerade anfangs sogar einfach Praktizierende, die etwas mehr Erfahrung haben, schon gute Ratschläge und Hilfestellungen geben können, es muss nicht uns immer gleich ein hochverwirklichter Meister zur Seite stehen. Diesen braucht man dann wie erwähnt erst auf späteren Stufen des Pfades. Anfänglich reicht der sogenannte "ältere", erst dann kommt der "spirituelle Meister", dem weiters der "diamantgleiche " folgt.
    Und auch da sollte man keine überzogenen Vorstellungen haben von irgendwelchen "Überirdischen". Es gibt genügend HInweise, wie man einen Lehrer auf seine Qualitäten prüfen kann, die doch meiner Erfahrung nach sehr praktischer Art und durchaus anwendbar sind.
    Allgemein sehe ich also keinen Grund, weshalb man sich gegen fundierte Hilfe verwehren sollte - außer eben Hindernisse im eigenen Geist wie Stolz...
    LG pema

  • Meditation für Einsteiger

    • pema
    • 19. Dezember 2010 um 21:43

    Hallo Jamyang,
    vielleicht möchtest du ja auch ganz gerne ein paar Anleitungen zur Meditation hören. Ist am Anfang eigentlich recht hilfreich. Kannst z.B. auf folgende Seite gehen:http://www.fredvonallmen.ch. Da findest du alle möglichen Vorträge, aber auch geführte Meditationen; Vipassana oder Metta Anleitungen wären sicherlich geeignet. Probier's einfach mal aus.
    Liebe Grüße
    pema

  • Sammle ich positives Karma, wenn...

    • pema
    • 29. Mai 2010 um 14:26

    Chandrakirti sagt zu diesem Thema im Madhyamakavatara:

    All die Wesen wünschen sich Glück;
    doch wenn Menschen mittellos sind, sind sie nicht glücklich.
    Wissend, dass Wohlstand durch Geben entsteht,
    lehrte der Weise das Geben zuerst (1.10)

    Selbst für jene, die wenig Mitgefühl haben
    und einen groben Geist, nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht,
    gehen aus dem Geben die gewünschten Güter hervor
    und bewirken die Tilgung von Leid.(1.11

    Selbst diesem wird durch den Zusammenhang
    des Gebens bald die Begegnung mit einem Edlen zuteil.
    Dann wird er das Kontinuum der Existenzen durhbrechen
    und als Wirkung davon den Frieden erlangen.(1.12
    )

    Lg pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 27. Mai 2010 um 22:13
    Zitat

    ....die nicht-dualistische Geisteshaltung ALS der Erleuchtungsgeist....

    Ungewöhnliche Formulierung, oder? Ich kenn das nur quasi als "Aufzählung" in folgender Art und Weise:

    "Der Geist des Mitgefühls, ein Verständnis der Nicht- Dualität UND der altruistische Erleuchtungsgeist sind die Ursachen der KInder der siegreichen Buddhas."

    Kann die von dir zitierte Formulierung darauf hinweisen , dass Bodhicitta ein Hauptgeist und kein Geistesfaktor ist :?:

    Tashi delek
    pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 25. Mai 2010 um 22:04

    Hallo Raphy und Hedin,
    ich schließe mich euren Überlegungen an und ziehe den Schluss, dass Mitgefühl immer mit Weisheit verbunden sein sollte.
    Es wäre nicht klug und auch nicht heilsam, wenn sich jemand, der noch nicht "vollendet" ist , etwas zumutet, dem er noch nicht gewachsen ist - z.B. so wie der Buddha, mit seinem eigenen Körper den Hunger einer Tigerin zu stillen. ;)
    LG pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 19. Mai 2010 um 20:40

    Hallo Kusala,
    sorry für meine Unachtsamkeit und der daraus folgenden nicht ganz treffenden Antwort .
    Wenn du auf den link klickst, den ich im vorletzten Beitrag eingefügt habe, dann kannst du, falls es dich interssiert den Artikel "Der Weg zum Erwachen" von Geshe Thubten Ngawang lesen, darin geht es eben auch um die 37 Erleuchtungsfaktoren - natürlich aus der Mahayana Sichtweise. Da kannst du recht gut die Gemeinsamkeiten bzw. auch unterschiedlichen Herangehensweisen diesbezüglich ( nämlich die Motivation betreffend) nachlesen.
    Wenn ich es richtig verstehe, geht es im Moment in diesem Thread jetzt hauptsächlich um die Frage, ob Mitgefühl schon in uns gewöhnlichen Wesen angelegt ist oder erst auf dem Weg entsteht. Du schreibst dazu, erst, wenn die Achtsamkeit angestiegen ist, wird man z.B. eine Mücke nicht mehr im Affekt totschlagen. Das sehe ich auch so - nur, warum sollte man eine Mücke denn überhaupt am Leben lassen, wenn nicht aus Mitgefühl? Man macht doch permanent die Erfahrung des Leidens am eigenen Körper und schließt daraus, dass eben auch alle anderen Wesen genauso leiden. Und da ist es weiters klar, dass, weil man selbst nicht leiden will, auch die anderen nicht leiden wollen, oder?
    Übrigens - wie definierst du denn genau Gleichmut?

    Liebe Monika,
    das , was du biologische Einflüsse nennst, dem wie du sagst, sowohl Menschen als auch Tiere unterworfen sind, könnte man doch genausogut als Mitgefühl oder altruistische Anlage deuten. Ich habe nicht das Gefühl, dass jemand emotionslos in die Fluten springt, um z.B. ein ertrinkendes Kind zu retten. Wäre er emotionslos, hieße das, er könne das Leiden des Kindes gar nicht nachvollziehen , dann wäre er gleichgültig, dann würde er doch auch gar nicht springen. Du hast recht, es gibt selten eine solch drastische Situation, aber ich denke, es geschieht auch in anderen Situationen , dass wir spontan helfen wollen. Und auch in der von dir geschilderten in der U-Bahn denke ich, dass wir auch da ein natürliches Bedürfnis verspüren, zu helfen, es kommen aber dann verschiedene andere Gründe dazu, dass wir es z.B. doch nicht tun - z.B. Angst, die nichts anderes ist, als ein Ausdruck unserer Unwissenheit und dem daraus resultierenden Gefühls der Getrenntheit und der falschen Auffassung des Selbst...
    Ich persönlich sehe daher schon auch Mitgefühl als eine Grundlage von Ethik an. Auch gibt es zunehmend Strömungen in der Wissenschaft, die dem Altruismus eine größere Rolle in der Evolution zubilligen, oder?
    Aber natürlich gibts dazu auch andere Meinungen, ist schon klar. Und da das Mitgefühl eben eine so zentrale Rolle im Bodhisattvafahrzeug spielt, spreche ich auch von der Mahayana Perspektive aus, wo man halt davon ausgeht, dass zumindest die Samen zur Erleuchtung in Form der Buddhanatur schon in jedem Lebewesen existent sind, und dazu gehört auch Mitgefühl. Gerade habe ich bei Teachings von einem Lehrer gehört, dass man eigentlich schon unser aller Wunsch, glücklich sein zu wollen, als Ausdruck unserer Buddhanatur deuten kann. :)
    Lg
    pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 19. Mai 2010 um 17:15

    Lieber Kusala,
    deine Aussagen liefern ganz und gar keine Umstände für's Brodeln :)
    Ich stimme dahingehend mit dir überein, dass es keinen Weg zur Erleuchtung durch die alleinige Praxis von Gleichmut( welchen ich übrigens nicht mit Emotionslosigkeit - das horcht sich für mich zu sehr nach Gleichgültigkeit an - sondern eher mit Parteilosigkeit gleichsetzen würde), Mitgefühl und Liebe gibt.Es müssen immer Weisheit und Methode geübt werden, sowie ein Adler immer zwei Schwingen braucht um fliegen zu können.
    Ich bin mir aber nicht sicher, ob jedes Gefühl von Liebe oder Mitgefühl immer eine Anhaftung darstellt und mit Hintergedanken geschieht. Es gibt doch Äußerungen von Mitgefühl, z.B. bei Müttern oder wenn einer jemandem spontan hilft, der sich in Not befindet, z.B. zu ertrinken droht...wo man handelt ohne sich etwas dafür zu erwarten, oder?
    .Aber solche Taten sind trotzdem, solange wir gewöhnliche Wesen sind, nur "befleckt heilsam", da sie ,wie alle unsere Wahrnehmungen und Handlungen, immer mit Unwissenheit über die wahre Existenzweise der Dinge einhergehen, sie sind immer mit Verblendung verbunden.
    Apropos, das Zitat über die 4 Unermesslichen war nicht von mir, sondern von Losang Lamo. ;)
    LG pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 19. Mai 2010 um 15:56

    Liebe Monika,
    ja, das hast du schön gesagt - erst durch unsere mühsamen Versuche, die immer wieder von Rückschlägen gekennzeichnet sind, bekommen wir eine Ahnung des unglaublichen Ausmaßes der Tugenden eines Buddha.
    Chandrakirti erklärt folgendermaßen die 3 Arten des Mitgefühls:

    Mitgefühl, welches Lebewesen beobachtet: es existiert im geistigen Kontinuum jeder Person, die das Leiden von Lebewesen erkennt.
    Mitgefühl, das Phänomene beobachtet: existiert im geistigen Kontinuum von Personen, die die Unbeständigkeit und Selbstlosigkeit erkennen und und das Leiden jener beobachten, die dies eben nicht erkennen können und sich deshalb an Beständigeit und ein Selbst klammern und ihr Leiden vermehren.
    Mitgefühl, das Gegenstandslosigkeit beobachtet:existiert im Kontinuum von Personen, die die Leerheit von inhärenter Existenz erkennen und die Wesen beobachten, wie sie sich schmerzhaft an eine inhärente Existenz klammern, obwohl es diese gar nicht gibt.

    Dir auch ganz liebe Grüße!
    pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 19. Mai 2010 um 13:16

    Auf dem Bodhisattvaweg werden außer den 37 Erleuchtungsfaktoren natürlich auch noch weitere Übungen durchgeführt um den Erleuchtungsgeist zu verwirklichen und die Hindernisse für die Erleuchtung auf den einzelnen Ebenen zu beseitigen. Aber man kann doch sagen, denke ich mal, dass diese Faktoren ein wesentliches Element auf allen Wegen darstellen - genauso wie Mitgefühl ein bedeutender Faktor auf allen Wegen ist.
    Ohne Mitgefühl hätte uns der Buddha keinen Dharma gelehrt und nur weil Mitgefühl in uns angelegt ist, sind wir auch imstande, es zu üben. Mitgefühl ist nicht erst das Ergebnis einer Praxis, es ist der Same am Anfang, das Wasser , welches die Praxis nährt, in der Mitte und die Frucht am Schluss des Pfades, wenn wir das vollkommene Mitgefühl eines Buddha verwirklicht haben und weiter zum Wohle der Lebewesen lehren und wirken.
    Ohne Mitgefühl als entscheidenden Faktor würde es also gar keine Lehren Buddhas geben, oder?
    Und es ist in jedem Wesen angelegt, auch wenn manche sich anscheinend über ihr "verwundbares Herz" nicht gerade zu freuen scheinen ;)
    Liebe Grüße euch allen!
    pema

  • Karma und Mitgefühl

    • pema
    • 18. Mai 2010 um 23:05

    Schön, dass hier mal die Gemeinsamkeiten hervorgehoben werden :) - es wäre da vielleicht auch noch passend zu erwähnen, dass ein Stupa im tibetischen Buddhismus die Stufen zur Erleuchtung symbolisiert und diese traditionell auch die "37 für die Erleuchtung förderlichen Eigenschaften" enthalten.

    "...Auch ein Bodhisattva übt die 37:
    Die 37 für die Erleuchtung förderlichen Eigenschaften
    lassen sich in zehn zusammenfassen: Vertrauen, Tatkraft,
    Vergegenwärtigung, Weisheit, Konzentration, Gleichmut,
    Freude, Denken, Ethik und Beweglichkeit.
    Die 37 für die Erleuchtung förderlichen Eigenschaften
    sind nicht nur Qualitäten, die auf dem Weg zur persönlichen
    Befreiung zu üben sind. Auch ein Bodhisattva
    wendet sie an, vor allem um sie jenen zu lehren, die den
    Weg zur Befreiung suchen. Auf seinem Weg zur Allwissenheit
    lernt ein Bodhisattva alle Übungen der verschiedenen
    Fahrzeuge in der eigenen Erfahrung kennen.
    Aus diesem Grund werden die 37 Übungen auch in der
    Mahåyåna–Literatur ausführlich erklärt"....

    http://www.tibet.de/suchergebnisse…chrift.html#523
    LG pema :)

  • Wie mit Alter, Krankheit und Tod umgehen?

    • pema
    • 14. März 2010 um 17:14

    Liebe Stella,
    mit deinen Ängsten und Sorgen bist du ganz sicher nicht alleine. Ich glaube , das was du sagst, betrifft die meisten Menschen in unserer Gesellschaft. Es ist aber sehr gut, dass du dich damit auseinandersetzt und einen Zugang finden willst, der dir weiterhilft. Ich denke jedoch, dass du hier im Forum zwar den einen oder anderen guten Tipp und Ansatz bekommen kannst, aber du wirst schon tiefer in die Materie eindringen
    müssen,um wirklich eine Veränderung deines Denkens und deiner Gefühle zu erreichen.
    Ich möchte dir ganz wärmsten ein Buch ans Herz legen: "Der Geist überwindet den Tod" von Dzogchen Ponlop Rinpoche. Kannst du bei Amazon bestellen.
    Ganz liebe Grüße
    pema

  • Ego - warum so stark???

    • pema
    • 31. Januar 2010 um 17:37

    Hallo Taen,
    ich denke ,man darf nicht vergessen, dass uns die Unwissenheit und das daraus folgende Anhaften an unser Ego schon seit sehr sehr langer Zeit begleiten. Unser Ego ist uns über Millionen von Jahren ein so enger Freund, dass es fast eins geworden ist mit unserem Herzen. Deshalb ist es auch so schwierig sich von ihm zu trennen. Und auch wenn wir schon etwas Einsicht gewonnen haben, dass diese Beziehung für uns nicht gut ist und uns unser Freund eigentlich immerzu betrügt, werden wir quasi wie durch einen natürlichen Impuls immer wieder zu dieser Beziehung hingezogen. Das ist eine sehr starke Gewohnheit, die zu durchbrechen viel Weisheit und Ausdauer braucht.
    Aber die gute Nachricht ist eben auch, dass es eigentlich eben "nur" ein Konzept ist und so nahe es auch scheint, ist es doch fremd und entspricht nicht unserer Natur. Und trotzdem ist das Haften daran der Motor für all unser Leiden, die Wurzel des ganzen Daseinskreislaufs.
    Aber ARYADEVA sagt, wenn man nur daran zu zweifeln beginnt, ob die Dinge wirkliche so existieren, wie sie uns erscheinen, rührt man damit schon an den Grundfesten unseres gewohnheitsmäßigen Anhaftens.
    Also Kopf hoch :D ! Mit der nötigen Tatkraft und dem Segen unsrere Lehrer und all der Buddhas und Bodhisattvas werden wir es schaffen! NO SELF- NO PROBLEM!
    LG pema

  • limitierte Lebensspanne - wovon abhängig?

    • pema
    • 29. Januar 2010 um 14:05

    Meinem Verständnis nach kann man auch Naturgesetze, biologische Gesetze, physikalische Gesetze und psychologische Gesetze nicht unabhängig vom Karma sehen. Das klappt nur dann, wenn man der Auffassung ist, dass die sogenannte "äußere Welt" , die vom Subjekt erlebt wird, von ihm unabhängig existiert. Da ist aber nicht der Fall.
    "Was Lebewesen erscheint sind die Spiegelbilder ihrer eigenen Handlungen, d.h. zwanghafte Projektionen aufgrund ihres Karmas, die sie fälschlich für objektiv und beständig halten, während sie in Wirklichkeit subjektiv und unbeständig sind." (Chandrakirti)
    LG pema

  • limitierte Lebensspanne - wovon abhängig?

    • pema
    • 29. Januar 2010 um 10:17

    Hallo Taen,
    ich würde es so ausdrücken, dass es immer von Umständen abhängig ist, welches Karma sich wie auswirkt. Damit ist natürlich auch unsere Lebensspanne immer vom Karma UND Umständen abhängig. Darum ist es auf jeden Fall gut, wenn wir eifrig praktizieren und somit positive Umstände schaffen :D .
    LG pema

  • Fragen zum Thema Nirvana und "Ich"

    • pema
    • 19. Januar 2010 um 14:17

    Hallo Leute,
    na da können wir aber wirklich dankbar und froh sein, dass uns der Herr Dr. Grimm und auch der Herr Anders erklären, welche Dummköpfe alle Buddhisten sind. Es ist wirklich schade, dass da in den letzten 2ooo Jahren keiner draufgekommen ist - alle Panditas, Bikhsus und Yogis hätten sich da ja wohl gar nicht erst so anzustrengen brauchen, die reine Lehre zu überliefern und zu erhalten. War ja doch alles umsonst. Wär ja auch ein Wunder, :oops: wenn wir Westler mal was nicht besser wüssten, oder?
    Ganz liebe Grüße an alle LL Cool Debattierer, die das wirklich noch ernst nehmen, was da abläuft :D
    Mein Mitgefühl gilt allen verwirrten und extrem Verwirrten - mögen sie von all ihren falschen Ansichten befreit werden!

  • Zitate aus dem Vajrayana die mich berühren

    • pema
    • 15. Januar 2010 um 10:05

    Chökyi Nyima Rinpoche am Weihnachtsseminar über das Wunschgebet des Mahamudra:

    "Wir sind einfach nicht vertraut mit dem natürlichen Zustand des Geistes. Im Gegenteil, wir sind seit Jahrtausenden damit vertraut, unseren Geist zu verändern, zu bearbeiten, etwas zu korrigieren, zu akzeptieren, zu negieren. Unser Geist ist wie ein Papier, das über Jahrhunderte, Jahrtausende zusammengerollt war. Was passiert, wenn wir dieses Papier entrollen, es aufmachen?
    Es wird sich sofort wieder, ganz spontan zusammenrollen, wie es vorher war. Dasselbe gilt für unseren Geist. Da wir uns noch nicht mit seiner Natur vertraut gemacht haben, werden wir sofort wieder verwirrt. Der Augenblick, in dem die Verwirrung unterbrochen wird, ist sehr kurz.
    Es kommt darauf an, die Natur des Geistes immer und immer wieder zu erkennen. Dann wird dieser Augenblick länger werden und wir werden imstande sein, in der Natur des Geistes zu ruhen.
    Um die Natur des Geistes immer und immer wieder zu erkennen, brauchen wir Achtsamkeit. Dadurch erkennen wir, dass der Geist leer ist.
    Aber das sind alles nur Worte , die Worte einfach Worte sein zu lassen, hilft uns nichts. Wir müssen die Natur des Geistes erfahren. Sie ist nicht beschreibbar, nicht mit Worten oder Erklärungen erfassbar. Man kann sie auch nicht mit Schlauheit entdecken.Man muss den Geist belassen, wie er ist, ohne etwas zu verändern, anzunehmen oder abzulehnen."

    Tilopa:

    " Don't reflect, don't fabricate, don't speculate, don't meditate, don't analyse - rest in the nature of mind."

  • Umgang mit Frust und Zorn

    • pema
    • 16. Juni 2009 um 10:35

    Liebe Nadine,
    eigentlich hast du ja jetzt schon sehr viele gute Tipps bekommen, ich möchte nur noch hinzufügen, dass es glaube ich sehr wichtig ist, die Ansprüche an sich selbst nicht zu hoch zu schrauben. Es ist eine Illusion zu denken, ein Buddhist sei jemand, der nicht wütend wird, keinen Neid kennt und immer ausgeglichen ist....
    Ein Buddha ist so :D
    Wesentlich ist es , wie ja schon betont wurde, die immer wiederkehrenden destruktiven Emotionen nicht völlig abzulehnen und sich nicht selbst dafür zu verurteilen. Sie werden zwar schwächer durch langes Üben und Meditieren, aber sie sind doch sehr eingefahrene Verhaltensmuster und man braucht sehr viel Geduld und Ausdauer, um ihnen an den Leib zu rücken. S.H. der Dalai Lama sagt, man dürfe sich auf keinen Falls schnelle Resultate erwarten - aber nach einigen Jahren des Praktizierens sollte sich doch ein wenig was im eigenen Geist ändern ;)
    Er gibt den Tipp, dass man am Morgen wirklich den Vorsatz fasst, sich seiner destruktiven Gedanken bewusst zu werden und sich nicht von ihnen so kontrollieren zu lassen, dass ihnen Worte und Taten folgen lässt. Trotzdem sagt er, kann das passieren. Dann ist es zumindest gut, sich abends vor dem Schlafen das Ganze nochmals vor Augen zu halten und klar zu sehen wo man heilsam und wo man unheilsam gehandelt hat- ohne sich dafür zu verurteilen oder Schuldgefühle aufzubauen! Klar, sehen, was falsch war und sich aber auch über Heilsames freuen! Es gibt auch Möglichkeiten, unheilsame Handlungen zu bereinigen, damit sie sich nicht so starke karmische Anlagen hinterlassen.
    Ein "schlechter Buddhist" , wenn man den Ausdruck überhaupt gebrauchen kann, wärst du eher dann, wenn du deine destruktiven Handlungen nicht einsiehst und stattdessen vielleicht sogar noch Rechtfertigungen suchst. Wobei man sich ja auch eventuell ertappen kann, oder? ;)
    Viel Weisheit, Liebe und Mitgefühl wünsch ich dir, liebe Nadine - und denk dran, es geht uns allen so!
    pema

  • Hilfe bei meditation

    • pema
    • 13. Juni 2009 um 22:01

    :lol::lol::lol:
    Lieber Losang Lamo, das war ja wohl mal ein lustiges Missverständnis, oder?
    Eine gute Nacht wünsch ich dir!
    pema

  • Buddhismus und die Einstellung zur "Realität"

    • pema
    • 13. Juni 2009 um 17:35

    Hallo Jonas,
    der Wiki Artikel über die Yogacara Schule gibt ja nicht wirklich was her. Lies mal die kurze Einführung in die Leerheit auf folgendem Link, vielleicht hilft dir das weiter: http://www.tibet.de/zeitschrift/ne…Hash=dec9609630
    Du findest auch noch weitere interessante Artikel zum Thema in der Zeitschrift des TZ.
    Lieben Gruß
    pema

  • Hilfe bei meditation

    • pema
    • 13. Juni 2009 um 17:08

    Lieber Losang Lamo,
    es gibt vieles, was man noch nicht gehört hat, oder? ;)
    Wieso sollte ein Bild von Buddha nicht geeignet sein, den Geist ein wenig zur Ruhe zu bringen?
    Theoretisch kann man Shamata - also konzentrative Meditation - sogar mit einem "unreinen Objekt" üben, also z.B. einer Blume oder einem Kieselstein...anfangs kann es eben nützlich sein, ein Objekt zu wählen, auf dem der Geist einfach gerne ruht. Natürlich sollte es kein Objekt sein, welches Leidenschaften auslöst und natürlich ist es besser im Hinblick auf weitere Fortschritte ein heilsames Objekt wie den Buddha zu wählen. Aber da es anfänglich einmal um eine allgemeine Beruhigung des Geistes geht, können eben viele Objekte geeignet sein, auch ein Baum, ein See, oder der Atem - der ist ja auch nichts Heilsames, oder?
    Lieben Gruß
    pema

  • Hilfe bei meditation

    • pema
    • 10. Juni 2009 um 11:23

    Hallo Chiyo,
    ganz klar, dass es dir am Anfang so geht wie du beschreibst und unsicher bist, was du tun sollst. Da ist sicherlich der Tipp von Losang Lamo sehr gut, dass es am hilfreichsten ist, sich an einen Lehrer zu wenden. Wenn du aber diese Möglichkeit gerade nicht hast, können natürlich auch Bücher hilfreich sein.
    Deine Art des Herangehens mit einem Bild des Buddha ist aber völlig ok. Man kann anfangs sogar ein Bild vor sich hinstellen und mal versuchen seinen Geist einfach darauf ruhen zu lassen- ganz ohne weitere Gedanken. Du wirst ja schon festgestellt haben, dass das gar nicht so leicht ist, weil eben immer gleich Gedanken auftauchen. Das macht aber nichts, es ist ganz normal, schenke ihnen keine Bedeutung, lass sie einfach ziehen und richte deinen Geist wieder auf das Bild. Das Wichtige dabei ist, dich nicht dafür zu verurteilen, wenn Gedanken auftauchen, sondern immer und immer wieder den Geist ganz sanft zurück auf das Bild zu richten. Dann kannst du später versuchen, die Auge ein wenig zu schließen und dir das Bild zu vergegenwärtigen. Das ist jedoch schwierig und funktioniert meist nur für ein paar Sekunden, das macht aber nichts. Du darfst nicht zu große Erwartungen haben , es geht um das Tun selbst. Und mach dir keine Sorgen, du kannst da gar nicht soviel "falsch machen" - es ist wichtig dass du Freude daran hast, dich damit zu beschäftigen. Und wenn du so übst, wird dein Geist ein wenig ruhiger und konzentrierter werden, das ist ja schon etwas, oder?
    Es gibt sehr viele verschiedenen Arten der Meditation bzw. der Meditationsobjekte , wichtig ist am Anfang, dass du ein Objekt hast, bei dem sich dein Geist wohlfühlt . Viele fangen mit dem Atem an, weil der halt immer da ist und leicht zu beobachten - aber auch ein Bild ist ok.
    Und lass dich nicht verwirren, wenn jemand behauptet, dass was du da machst sei keine Meditation. ;) Und glaube nicht, du könntest nicht meditieren, weil immer wieder Gedanken auftauchen. Die Übung liegt darin, immer und immer wieder zum Objekt zurückzukehren, sanft und ohne Verurteilung!
    Viel Freude wünsch ich dir und einen schönen Tag noch!
    pema

  • Freude als verdecktes Leid

    • pema
    • 9. Juni 2009 um 23:16

    Liebe Anita,
    ich persönlich :D verstehe diesen Ausdruck "Freude als verstecktes Leid" wie folgt.
    Es gibt verschiedenen Arten der Einteilung der Leiden im Buddhismus, eine davon ist eine dreifache: Leiden des Schmerzes, Leiden des Wandels und Allesdurchdringendes Leiden.
    Ersteres ist ziemlich klar, darunter fallen alle offensichtlichen körperlichen und auch geistige Leiden.
    Zweiteres ist aber schon schwieriger zu fassen. Und ich denke es hat vielleicht mit deiner Frage zu tun. Es gibt Dinge und Zustände, die wir als Glück auffassen, die aber nur rein zeitweiliges Glück bedeuten und sich in Leiden wandeln können. Ein Beispiel: gutes Essen kann einen vorübergehend doch recht glücklich machen, isst man aber zuviel, geht es einem bald nicht mehr so gut. Und so geht es uns mit vielen Dingen - wir halten sie für wahres Glück und streben nach ihnen , ja haften sogar nach ihnen an - und verstehen nicht, dass sie uns kein wahres Glück bringen können.
    Wäre so ein Ding in der Lage wahres Glück zu bringen, dann müsste man umso glücklicher werden, je mehr man davon hat oder zu sich nimmt. Das ist aber nicht der Fall, oder? Sogar Dinge, die einen kurzfristig sehr glücklich machen, langweilen einen nach einer gewissen Zeit oder gefallen einem sogar gar nicht mehr.
    Manchmal geht's auch ganz schnell und deine Freude über ein neues Kleidungsstück, die du noch im Geschäft hattest, kehrt sich schon zuhause in Missmut, da es doch nicht so passt wie du geglaubt hast.
    Überhaupt denk ich auch, dass sehr oft in unserer Gesellschaft das Stillen irgendwelcher Begierden und kurzfristige Lustgefühle mit Glück verwechselt wird und in Wahrheit Leiden bringen - und vor allem dann, wenn man denkt, dass sie das Potential besitzen einen glücklich zu machen. So gesehen versteckt oder tarnt sich so manches Leid als Glück und ist schwerer als ein solches zu erkennen. Im allgemeinen ist es vielleicht schwieriger, die Begierde als unheilsam zu erkennen als z.B den Hass oder die Wut. So gesehen ev. Freude als verstecktes Leid?
    Ist man sich allerdings bewusst, dass die weltlichen Dinge nie zu dauerhaftem Glück führen können und haftet daher auch nicht mehr an ihnen an, dann wird man in der Lage sein, sie richtig genießen zu können. Man unterliegt keinen Illusionen mehr.
    Also ist der Buddhismus keine lebensfeindliche Religion, die jeden Spass ausschließt - aber diese Diskussion hattest du ja schon - und auch verschiedenen Antworten dazu :)
    Es würde mich freuen wenn ich dir mit meiner Antwort ein wenig helfen konnte bei deinem Verständnis. :P
    Alles Liebe
    pema

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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