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  1. Buddhaland Forum
  2. 2dA

Beiträge von 2dA

  • Mitgefühl auch für Mörder?

    • 2dA
    • 25. Juli 2011 um 16:11
    void:

    Die meisten Terroristen rechtfertigen ihre Taten vor sich und anderen damit, für ein höheres Wohl zu kämpfen.


    Du bemühst dich darum eine Logik in der Ausübung schlechter Taten zu finden, um anhand dieser Logik die Logik des Mitgefühls konstruieren zu können. Ein Gefühl aber, zu dem man sich zwingen muss oder zu dem man anhand des diskursiven Denkens einen Zugang finden will ist kein Gefühl, sondern eine Einbildung.

    void:

    Für einen verrückten Massenmörder auch nur das geringste Mitgefühl aufzubringen ist nicht leicht. Wie man das trotzdem kann ist Thama dieses Threads.


    Die Idee des Threads ist ein Zusammenhang zwischen dem Denkkonstrukt 'Töten' und dem Denkkonstrukt 'Mitgefühl' herzustellen.

    void:

    Und der Gegner ist dann schlchtweg jemand, der den eigenen Utopien und Träumen im Weg steht.


    Auch darin, Kinder oder Passanten als Gegner zu betrachten gäbe es keine Logik. Weder lässt sich Logik der Terroranschläge noch daraus folgende Logik des Mitgefühls finden.
    Man kann aber lernen zu verstehen indem man das Bedingte Entstehen und Karmalehre durchdringt. Das erste Glied der Kette der Bedingten Entstehung ist Gier, Hass, Verblendung.

    LG

  • Mitgefühl auch für Mörder?

    • 2dA
    • 25. Juli 2011 um 13:21
    void:

    Was viele bei den Attentätern um Stauffenberg oder Elser als gerechtfertigt und heldenhaft sehen, während sie bei Attentäern wie Bin Laden oder dem norwegischen Spinner nicht den Idealismus und die wohlwollende Motiavation sondern nur das daraus hervorbrechende Blutbad sehen.


    Sieh es pragmatisch: während damalige Attentäter einen Massenmörder beseitigen wollten, werden heute einzelne Verblendete zu Massenmördern. Niemand, der solche Mittel anwendet, handelt wohlwollend. Was für eine Rolle dabei ein Abstraktum wie Idealismus spielen soll erschließt sich mir nicht.

    LG

  • Mitgefühl auch für Mörder?

    • 2dA
    • 25. Juli 2011 um 08:16
    fotost:

    Es ist möglich, für den Menschen Mitgefühl zu entwickeln und trotzdem seine Taten abzulehnen und seiner Ideologie negativ gegenüber zu stehen.


    Nicht einmal Ablehnung muss sein.
    Buddha lehrte nicht das Leid abzulehnen...

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vier_Edle_Wahrheiten

  • Wir sind keine Mönche

    • 2dA
    • 25. Juli 2011 um 07:48
    Kusala:


    Kannst Du denn Belege bringen, wo dieses von "Nerd" geschriebene stehen soll? So ein paar Zitate aus dem Vinaya und

    2dA:

    Abhidamma


    Muss 2dA nicht, er hat "Abhidamma" nicht geschrieben. Falsch zitiert.
    Muss Nerd?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Exegese

    Weise Worte:

    Bakram:

    Wenn der Gesprächspartner nicht die gleiche Erfahrung hat gibt es nur drei Möglichkeiten: Ein Statement zu glauben und nachzuplappern, ein Statement zu bekämpfen und zu streiten oder dieses zu ignorieren.


    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?…=bakram#p118246

  • Wir sind keine Mönche

    • 2dA
    • 25. Juli 2011 um 00:12
    Kusala:
    Nerd:

    Der Weg des Laien ist nicht der des Mönches und ist dem Weg des Mönchen klar untergeordnet. Laien sind immer Zuhörer. Sie haben nach der Vinaya Pitaka keine Lehrerlaubnis, noch eine Dharmaunterweisungsberechtigung. Dies ist allgemein so anerkannt, egal, ob die Tradition Pali oder Sanskrit orientiert ist. Damit haben die Mönche die Aufgabe einer Art "Klerus". Die Mönche stellen die Weichen des Dharmas. nicht die Laien. Buddhismus ist eine Mönchsbewegung, die von Laien unterstüzt wird. So ist es im Abhidamma dargelegt.

    Quatsch!! Wo steht denn so etwas? :roll:


    Interessant zu beobachten, wie schnell eine ausgesprochene promonastische Heilsamkeit bei manchen kippen kann.

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 24. Juli 2011 um 22:52
    Zitat

    'Als begrenzt und beschränkt' heißt es hier auf Grund des Entstehens und Hinschwindens. Die Betrachtung der Vergänglichkeit (anicca) nämlich stellt die Begrenzung fest: 'Vor ihrem Entstehen bestanden die Gebilde noch nicht'; und indem sie ihren Fortgang sucht, erkennt sie diesen als beschränkt: 'Nach ihrem Schwinden gehen die Gebilde nicht weiter; sie kommen eben hier schon zum Schwinden'.


    'Dadurch, daß der Geist ergriffen wird': durch Betrachtung des Elends (dukkha) nämlich wird der Geist hinsichtlich der Daseinsgebilde ergriffen.


    'Dadurch, daß alle Dinge als etwas Fremdes erkannt werden': d. i. daß sie als unpersönlich (anattā) erkannt werden, als Nicht-Ich, als Nicht-Mein.


    Somit hat man diese drei Aussagen als im Sinne der Betrachtung der Vergänglichkeit, des Elends und der Unpersönlichkeit gesagt zu betrachten. Darum wird unmittelbar darauf als Antwort auf die Frage (,wie dem die Gebilde als vergänglich Erwägenden die Daseinsgebilde erscheinen') gesagt (Pts. II. p. 48): "Wer die Gebilde als vergänglich erwägt, dem erscheinen die Gebilde als ein Hinsiechen; wer sie als elend erwägt, dem erscheinen sie als Schrecken; wer sie als unpersönlich erwägt, dem erscheinen sie als leer."


    Welches aber sind die Erlösungen, zu denen diese Betrachtungen die Tore bilden? Diese drei sind es:

    * die Bedingungslose Erlösung (animitta-vimokkha)
    * die Wunschlose Erlösung (appanihita-vimokkha)
    * die Leerheitserlösung (suññatā-vimokha).

    Alles anzeigen

    Vis XXI

  • ditthi vipallāsa oder wessen Ansicht sind verdreht?

    • 2dA
    • 24. Juli 2011 um 22:04
    Zitat

    Das Sehnen nach Glück schließt sein Aufkeimen aus -
    das Glück ist bereits hier,
    doch trachtet es nach sich selbst;
    in völliger Verwirrung streben wir beharrlich nach Nirvana,
    obschon solch greifendes Selbst keine Buddha-Vision hat.

    Vairotsana

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 24. Juli 2011 um 21:54
    accinca:

    Und dann gibt es noch den Wunsch nach Ansichten, den Wunsch
    noch Nichtsein, den Wunsch nach Vernichtung, den Wunsch nach
    Belehrung, den Wunsch nach Weisheit usw. Und dann gibt es noch
    den Wunsch ohne Reinheitswandel heilig zu sein.


    Zukunft ist der verspielte Geist selbst, er und sein Traum.

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 24. Juli 2011 um 21:44
    Zitat

    865 (DER ERHABENE)

    Aus dem Verlangen stammt, was lieb ist in der Welt
    Und all die Süchte, welche in der Welt sich finden.
    Daraus entstehen Wunsch und die Erfüllung,
    Die, was des Menschen Ziele sind, bestimmen.

    http://www.palikanon.de/khuddaka/sn/sn_iv11_877.html


    Wunsch nach Reinheit. Überlegt mal.

  • Wie kann ich mich ausreichend Abgrenzen?

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 17:16
    poetic tragedy:

    Ich spüre dann so sehr, wie er leidet, das es mich sehr sehr mitnimmt und ich dadurch auch teilweise schon sowas hinaus geschoben hab. Ich finde es einfach sowas von furchtbar jemand anderem weh tun zu müssen. Dummerweise lässt sich das ja nunmal nicht immer vermeiden.


    Du schreibst so, als wäre bei dir so etwas an der Tagesordnung. Dann solltest du überlegen, ob du nicht durch ambivalentes Verhalten andere in Abhängigkeiten treibst. Bei Bi-Polar-, Narzissmus- und Borderline-bedingten Beziehungsunfähigkeit ist z.B. das Risiko, dass Partner psychisch erkranken sehr hoch. Dann leiden diese nicht nur sehr-sehr, sondern sogar immens und ev. auch ein Leben lang. Wer da sagt ok, ist so, ich gehe künftig keine Beziehungen mehr ein, vor dem kann man sicher den Hut ziehen.

    LG

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 13:09

    Die Frage kann sich erst gar nicht stellen, weil nicht zum Pfad gehört:

    - andere Lebewesen ihrer Freiheit zu berauben
    - sich an ihnen zu bereichern
    - sie zu eigener Belustigung zu halten

    LG

  • Ansichtenwahn

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 12:08
    accinca:

    Da hat der Bukku Bodhi schon recht:
    http://home.arcor.de/einsicht/bps-essay_25.html
    Zum "Ansichtenwahn" gehört insbesondere die Ansicht man
    dürfe keine rechte Ansicht haben.

    Zitat

    Rechte Ansicht mag mit gedanklichen Konzepten und Aussagenwissen beginnen, aber sie hört damit nicht auf. Durch Studium, tiefes Nachdenken und meditative Entwicklung verwandelt sie sich allmählich in Weisheit, die Weisheit der Einsicht, welche die anfanglosen Fesseln des Geistes zu sprengen vermag.

    http://home.arcor.de/einsicht/bps-essay_25.html

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 11:44
    accinca:


    Als hätte der Buddha den Mönchen nicht verboten Tiere zu halten.


    Ja... war mir neu... ergibt aber Sinn.
    Nun, ich dachte die Frage stellt sich erst gar nicht.

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 11:42
    Onyx9:

    Betrachte Deine Emotionen, Gedanken und Gefühle wie eine gütige Mutter ihr Kind, soll Buddha gesagt haben.


    Das ist Unsinn und um ihn zu "belegen" soll bitte kein Bild vom misshandelten Tiger verwendet werden. Danke. 8)

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 11:34

    http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=1&t=6533#p118716

  • Ansichtenwahn

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 11:32
    Zitat

    Die vier Arten des Wahns (āsavo) sind:

    * "Begierdewahn" (kāmāsavo),
    * "Daseinswahn" (bhavāsavo),
    * "Ansichtenwahn" (ditthāsavo),
    * "Irrwahn" (avijjāsavo).

    http://www.palikanon.de/abhidham/puggalap/pp000-019.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vorstellungsmechanik

    http://home.arcor.de/einsicht/bps-essay_25.html

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 11:21

    http://www.youtube.com/watch?v=izX-QP7oyNw

  • Erfolge der Meditation 1

    • 2dA
    • 23. Juli 2011 um 11:13

    Die Geduld der Tiere mit uns ist ja unermesslich.

  • Innen und Außen

    • 2dA
    • 21. Juli 2011 um 08:07

    Es ist immer von Vorteil zu definieren, was etwas ist und was es nicht ist. ;)

  • Innen und Außen

    • 2dA
    • 20. Juli 2011 um 23:32

    Sicher jeder Narzisst.

  • Wahnversiegung

    • 2dA
    • 20. Juli 2011 um 22:59

    "Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn."

    (Friedrich von Schiller)

    ;)

  • Wahnversiegung

    • 2dA
    • 20. Juli 2011 um 22:45
    Zitat

    Es gibt vierzehn Anzeichen für den medialen Zustand. Das Medium leidet an:

    * (1) Gedächtnisverlust,
    * (2) Unfähigkeit, einem Gespräch zu folgen,
    * (3) häufiger geistiger Introversion,
    * (4) abnehmender Kraft zu Konzentration, Studium, Denken, Analyse und intellektueller Arbeit über längere Zeit,
    * (5) zunehmender Emotionalität,
    * (6) geschwächter Willenskraft,
    * (7) größerer Empfindlichkeit bei Lappalien mit daraus resultierender nervöser Gereiztheit und alberner Eitelkeit,
    * (8) mehr Mißtrauen gegenüber anderen in seiner Umgebung,
    * (9) mehr Selbstbezogenheit und Egoismus,
    * (10) häufigem starren, glasigen Blick,
    * (11) gesteigertem sexuellem Begehren,
    * (12) Auftreten von Hysterie und unkontrollierbarer Wut, zu der es früher nicht gekommen war,
    * (13) Schwinden des moralischen Mutes,
    * (14) dem zeitweiligen Gefühl, von einem unsichtbaren Wesen besessen zu sein.

    Alles anzeigen


    http://www.palikanon.de/diverses/p_brunntn/p_brunn16.htm

  • Wahnversiegung

    • 2dA
    • 20. Juli 2011 um 21:47

    http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/psycho/277

  • Reflektionen zur "reinen Lehre"

    • 2dA
    • 20. Juli 2011 um 08:03
    TMingyur:

    Es ist nicht neu, es kommt immer wieder vor, dass sich Menschen in einer Lebenssituation wiederfinden, von der sie denken und empfinden "nie und nimmer ist die vereinbar mit der Lehre des Buddha" und sich anschicken diese Lehre hier und da, an dieser Stelle und auch dort "mürbe" zu denken und dann versuchen Zustimmung bei anderen dafür zu erheischen, weil sie glauben damit Sicherheit erkaufen zu können.


    Dualität sells.

    Wichtig ist, wie man selbst damit umgeht. Der Mönch schließt sich gewöhnlich Seinesgleichen an, und predigt nicht am Marktplatz der Ilusion. Findet er keinen edlen Freund, geht er allein.

  • Wahnversiegung

    • 2dA
    • 18. Juli 2011 um 19:52
    Bakram:

    Und dahin gekommen erlangt er die Wahnversiegung. Erlangt er aber die Wahnversiegung nicht, so wird er eben bei seiner Begier nach Wahrheit, bei seinem Genusse der Wahrheit die fünf niederzerrenden Fesseln vernichten und emporsteigen, um von dort aus zu erlöschen, nicht mehr zurückzukehren nach jener Welt."

    Was soll das bedeuten ? Wenn man nach Wahrhheit giert (sucht)...


    Begier nach Wahrheit kann man als Rechte Anstrengung verstehen... ein Hilfsmittel, das später nicht mehr gebraucht wird.. in der selben Lehrrede: erkannte er das Elend der Welt (Abneigung), wendet er sich (von seiner Abneigung) ab... bzw. von einer mit Abneigung behafteten Welt.

    Zitat

    "Was auch immer darin an Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewußtsein existiert, er sieht diese Zustände als vergänglich, als Dukkha, als eine Krankheit, als ein Geschwür, als einen Stachel, als ein Unglück, als Leid, als fremd, als etwas, das sich auflöst, als leer, als Nicht-Selbst. Er wendet seinen Geist von diesen Zuständen ab und lenkt ihn so zum todlosen Element: 'Dies ist das friedvolle, dies ist das höchste, nämlich die Stillung aller Gestaltungen, das Loslassen aller Vereinnahmung, die Vernichtung allen Begehrens, die Lossagung, das Aufhören, Nibbāna.' "

    (KZ)

    lg

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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