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  1. Buddhaland Forum
  2. kanshiketsu

Beiträge von kanshiketsu

  • Missbrauchs- und Belästigungsvorwürfe gegen Dagri Rinpoche

    • kanshiketsu
    • 14. Mai 2019 um 17:47

    [lz]

    .....dem Göttlichen in einem Priester[/lz]

    Nur zur Ergänzung. Nach Lehre der kath. Kirche ist Jesus Christus - Bild des Göttlichen - nicht nur im Priester gegenwärtig, sondern auch auf andere Weise: „Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein" (Röm 8,34).

    Er ist in seiner Kirche auf mehrfache Weise gegenwärtig [Vgl. Mt 25,31-46]: in seinem Wort, im Gebet seiner Kirche, „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind" (Mt 18,20),

    in den Armen, den Kranken, den Gefangenen [Vgl. LG 48], in seinen Sakramenten, deren Urheber er ist, im Meßopfer und in der Person dessen, der den priesterlichen Dienst vollzieht,

    aber „vor allem unter den eucharistischen Gestalten" (SC 7).

    _p47.htm

  • Welchen Ruf genießt Thich Nhat Hanh unter Buddhisten?

    • kanshiketsu
    • 23. März 2019 um 18:48
    Martin1980:

    Am Anfang hat mich das auch gestört. Aber in Wirklichkeit wollte er nur Brücken zwischen den Religionen bauen. Es ist relativ einfach das trennende hervorzuheben. Er geht einen anderen Weg. Im Winterretreat waren Muslime, Atheisten, Buddhisten, Christen vereint.

    Er lässt die Christen Christen sein.

    Fundamentalisten werden aber nicht glücklich werden in seiner Tradition.

    Brücken baut man nicht, inden man unterschiedliche Inhalte versucht, gleich zu machen.

    Damit erreicht man wohl eher das Gegenteil......

    Meine Skepsis hat nichts mit Fundamentalismus zu tun, sondern mit dem Bedürfnis nach theolgischer Präzision.

    Ich fürchte allerdings, mit Leuten, die stark involviert sind bei TNH, wird das Gespräch hier nicht fruchtbringend.

  • Welchen Ruf genießt Thich Nhat Hanh unter Buddhisten?

    • kanshiketsu
    • 23. März 2019 um 17:33

    Problematisch finde ich bei TNH seine an Übergriffigkeit grenzende Vereinnahmung und Umdeutung christlicher Inhalte.

    Damit bin ich auch nicht der Einzige:

    Amazon.de

  • Vertiefungen bei der Gehmeditation

    • kanshiketsu
    • 2. März 2019 um 17:37
    Sudhana:

    Da ich es noch nicht probiert habe, weiss ich es natürlich auch nicht. Aber ich halte es zumindest für sehr zweifelhaft, dass in den arupajhana Bewegung (z.B. Gehen) möglich ist. Wobei ich alleine die Idee schon recht erheiternd finde ...

    Ausnahmetalente könnten das womöglich doch fertigbringen, z.B. wenn sie auf dem Wasser wandeln.....:angel:

  • Eine Regel aus dem Pali-Kanon/Vinaya?

    • kanshiketsu
    • 28. Januar 2019 um 17:39
    SGM:

    2. Ausgrenzung

    3. Mose 21,16ff; 2. Samuel 5,8

    Dennoch lebten kranke, behinderte und aus anderen Gründen von der Norm abweichende Menschen auch damals meist am Rande der Gesellschaft. Wie die Armen, Witwen und Waisen, waren behinderte Menschen auf die Unterstützung der Gesellschaft angewiesen.

    Von wichtigen Aufgaben, wie dem Tempeldienst oder Kriegsdienst waren schon leicht behinderte Menschen ausgeschlossen. Man nahm ihre Defizite als "Fehler" wahr. In den alttestamentlichen Vorschriften für Priester heißt es beispielsweise: "Wenn einer … einen Fehler hat, der soll nicht herzutreten, um … zu opfern." Dann folgt eine Aufzählung solch möglicher "Fehler": Blindheit und Lähmungen, ein entstelltes Gesicht, "ein weißer Fleck im Auge, … Krätze oder Flechten oder beschädigte Hoden"; aber es genügte auch schon ein kaputter Fuß, "eine gebrochene Hand" oder ein Buckel.🙏

    Alttestamentarische Regelungen als spezifisch für christliche Gemeinden zu deklarieren erscheint mir doch - vorsichtig formuliert - etwas unpräzise......

  • Eine Regel aus dem Pali-Kanon/Vinaya?

    • kanshiketsu
    • 28. Januar 2019 um 16:39
    Monikadie4.:

    Nenn mir bitte mal die Bibelstelle. Die muss ich übersehen haben.

    Das Gegenteil ist richtig. In der Apostelgeschichte wird von der Taufe eines Eunuchen berichtet:

    Bibelstelle

  • OT: Tathgatagarbha

    • kanshiketsu
    • 27. Januar 2019 um 15:08
    sati-zen:

    Diese Signatur ist ja voll geheuchelt.....

    Na gut, wenn es dir denn mehr entspricht: lebe kurz und verbittert......:D

  • Japanischer Vajarayana

    • kanshiketsu
    • 19. Juli 2018 um 21:28
    void:

    Ich hoffe ich habe das jetzt richtig verstanden.

    Ich denke: ja

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Quelle: David Edward Shaner, The Bodymind Experience in Japanese Buddhism

    A Phenomenological Study of Kukai and Dogen

  • Zen und Geschwafel

    • kanshiketsu
    • 29. Mai 2018 um 17:08
    sati-zen:

    Wenn die Meinung so einhellig ist, dass virtuell gleich real ist und umgekehrt, ein Thema was ich schon sehr oft im Netz erlebt hat,

    dann sei es so, mir ist es egal und wenn es zu Schmerzen führen sollte ist es mir auch egal und ich mache mir real eine gute Zeit.

    Denn eins ist sicher, virtuell ist es nicht möglich mich emotional zu beeindrucken wenn das Leid groß ist.

    Real führt die Achtsamkeit, die es meiner Ansicht nur dort gibt und die Empathie letztendlich dazu, dass ich mitfühle wenn

    jemand traurig guckt und interveniere, das ist Arbeit aber virtuell brauche ich keine Angst haben, da kann das nicht passieren.

    Warst du auch dieser Ansicht, als du deine Seite zur psychosozialen Onlineberatung/Psychotherapie ins Netz gestellt hast?

    Seelegut - kostenlose psychosoziale Onlineberatung - Psychotherapie - E-Mailberatung

    Irgendwie verwirrend.......

  • Analogien für nicht-Existenz inhärenter Objekte im Palikanon

    • kanshiketsu
    • 4. April 2018 um 13:27

    [lz]

    S.22.94. Die Lotusblume - 2. Puppha Sutta

    (Übers. v. Oldenberg S. 184; Neumann BA S. 188.)


    1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.


    2. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:


    3. "Nicht streite ich mit der Welt, ihr Mönche, sondern die Welt streitet mit mir. Nicht streitet mit irgendeinem in der Welt ein Künder der Lehre.


    4. Wobei man, ihr Mönche, unter den Weisen in der Welt übereinstimmt: 'Das gibt es nicht', davon sage auch ich: 'Das gibt es nicht'. Wobei man, ihr Mönche, unter den Weisen in der Welt übereinstimmt: 'Das gibt es', davon sage auch ich: 'Das gibt es'.


    5. Wobei nun, ihr Mönche, stimmt man unter den Weisen in der Welt überein, und wovon sage auch ich: 'Das gibt es nicht'?


    6. Eine unvergängliche, beständige, ewige, unveränderliche Körperlichkeit, die gibt es nicht! Darin stimmt man unter den Weisen in der Welt überein, und davon sage auch ich: 'Das gibt es nicht!'


    7.-10. Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewußtsein, die unvergänglich sind, beständig, ewig, unveränderlich, die gibt es nicht! Darin stimmt man unter den Weisen in der Welt überein, und davon sage auch ich: 'Das gibt es nicht!'


    11. Dieses ist es, wobei man unter den Weisen in der Welt übereinstimmt, und wovon auch ich sage: 'Das gibt es nicht'.


    12. Wobei nun, ihr Mönche, stimmt man unter den Weisen in der Welt überein, und wovon sage auch ich: 'Das gibt es'?


    13. Eine vergängliche, unbeständige, nicht ewige, veränderliche Körperlichkeit, die gibt es. Darin stimmt man unter den Weisen in der Welt überein, und davon sage auch ich: 'Das gibt es'.


    14.-17. Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewußtsein, die vergänglich sind, unbeständig, nicht ewig, veränderlich, die gibt es. Darin stimmt man unter den Weisen in der Welt überein, und davon sage auch ich: 'Das gibt es'.


    18. Dieses ist es, wobei man unter den Weisen in der Welt übereinstimmt, und wovon auch ich sage: 'Das gibt es'.


    19. Es gibt, ihr Mönche, in der Welt ein Ding, das hat der Vollendete völlig erkannt und durchdrungen, und nachdem er es erkannt und völlig durchdrungen hat, legt er es dar, zeigt es auf, tut es kund, begründet, eröffnet, erklärt und verdeutlicht es.


    20. Welches ist dieses Ding in der Welt, das der Vollendete völlig erkannt und durchdrungen hat, und welches er, nachdem er es erkannt und durchdrungen, darlegt, aufzeigt, kundtut, begründet, eröffnet, erklärt und verdeutlicht?


    21. Die Körperlichkeit, ihr Mönche, ist das Ding in der Welt, welches der Vollendete völlig erkannt und durchdrungen hat und welches er, nachdem er es erkannt und durchdrungen, darlegt, aufzeigt, kundtut, begründet, eröffnet, erklärt und verdeutlicht. Nachdem dies, ihr Mönche, so vom Vollendeten dargelegt, aufgezeigt, kundgetan, begründet, eröffnet, erklärt und verdeutlicht wurde: wer es dann nicht versteht und erkennt, mit solchem törichten Weltmenschen, solch blindem, auglosem, verständnislosem, erkenntnislosem, was, ihr Mönche, kann ich mit ihm tun?


    22.-25. Das Gefühl - die Wahrnehmung - die Gestaltungen - das Bewußtsein, ihr Mönche, sind Dinge in der Welt, welche der Vollendete erkannt und durchdrungen hat, und welche er, nachdem er sie erkannt und durchdrungen, darlegt, aufzeigt, kundtut, begründet, eröffnet, erklärt und verdeutlicht. Nachdem dies, o Mönche, so vom Vollendeten dargelegt, aufgezeigt, kundgetan, begründet, eröffnet, erklärt und verdeutlicht wurde: wer es dann nicht versteht und erkennt, mit solchem törichten Weltmenschen, solch blindem, auglosem, verständnislosem, erkenntnislosem, was, ihr Mönche, kann ich mit ihm tun?


    26. Wie, ihr Mönche, eine blaue, rote oder weiße Lotusblüte, im Wasser entstanden, im Wasser gewachsen, über das Wasser sich erhebend dasteht, unbefleckt vom Wasser:


    27. Ebenso, ihr Mönche, ist der Vollendete in der Welt erwachsen; die Welt überwunden habend, weilt er unbefleckt von der Welt."


    S.22.95. Schaum - 3. Pheṇapiṇḍūpama Sutta

    (Übers. v. Oldenberg S. 175; Neumann BA S. 190; Buddhaweg und wir Buddhisten 1932/33, S. 101; Mitt. d. Buddh. Gemeinde Zürich 1946, Nr. 18; Dhammiko in Mitt. Haus der Stille, Nr. 7; Verse: Hekker in Mitteilungsblätter d. Buddh. Ges. Hbg. 1955, S. 39.)


    1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Ayojjhā, am Ufer des Ganges.


    2. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:


    3. "Es ist, ihr Mönche, wie mit einer großen Schaummasse, die dieser Ganges mit sich führt. Ein scharfsichtiger Mann würde sie erblicken, würde über sie nachsinnen, sie gründlich untersuchen. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer würde sie da erscheinen, eben als hohl würde sie da erscheinen, eben als kernlos würde sie da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in einer Schaummasse ein Kern sein!


    4. Ebenso auch, ihr Mönche: Was es irgend an Körperlichkeit gibt, sei sie vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - die erblickt da ein Mönch, sinnt über sie nach, untersucht sie gründlich. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer wird sie da erscheinen, als hohl wird sie da erscheinen, eben als kernlos wird sie da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in der Körperlichkeit ein Kern sein!


    5. Es ist, ihr Mönche, wie wenn zur Herbstzeit, wenn Regen in schweren Tropfen fällt, im Wasser Blasen entstehen und wieder verschwinden. Ein scharfsichtiger Mann würde sie erblicken, würde über sie nachsinnen, sie gründlich untersuchen. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer würden sie da erscheinen, als hohl würden sie da erscheinen, als kernlos würden sie da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in einer Wasserblase ein Kern sein!


    6. Ebenso auch, ihr Mönche: Was es irgend an Gefühl gibt, sei es vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - das erblickt da ein Mönch, sinnt darüber nach, untersucht es gründlich. Ihm, der es erblickt, über es nachsinnt, es gründlich untersucht, eben als leer wird es da erscheinen, als hohl wird es da erscheinen, als kernlos wird es da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, im Gefühl ein Kern sein!


    7. Es ist, ihr Mönche, wie wenn im letzten Monat des Sommers zur Mittagszeit eine Luftspiegelung erscheint. Ein scharfsichtiger Mann würde sie erblicken, würde über sie nachsinnen, sie gründlich untersuchen. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer würde sie da erscheinen, als hohl würde sie da erscheinen, als kernlos würde sie da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in einer Luftspiegelung ein Kern sein!


    8. Ebenso auch, ihr Mönche: Was es irgend an Wahrnehmung gibt, sei sie vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - die erblickt da ein Mönch, sinnt über sie nach, untersucht sie gründlich. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer würde sie da erscheinen, als hohl würde sie da erscheinen, als kernlos würde sie da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in der Wahrnehmung ein Kern sein!


    9. Es ist, ihr Mönche, wie wenn ein Mann, der Kernholz wünscht, nach Kernholz ausgeht, auf der Suche nach Kernholz mit einer scharfen Axt versehen einen Wald betritt. Dort sähe er einen großen Bananenstamm, gerade, jung, hochgewachsen. Den würde er an der Wurzel fällen, dann die Spitze abschneiden und die Blattscheiden beseitigen. So die Blattscheiden beseitigend würde er nicht einmal auf Grünholz kommen, geschweige denn auf Kernholz.


    10. Dies würde ein scharfsichtiger Mann erblicken, würde darüber nachsinnen, es gründlich untersuchen. Ihm, der dies erblickt, der darüber nachsinnt, es gründlich untersucht, eben als leer würde es da erscheinen, als hohl würde es da erscheinen, als kernlos würde es da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in einem Bananenstamm ein Kern sein!


    11. Ebenso auch, ihr Mönche: Was es irgend an Gestaltungen gibt, seien sie vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - die erblickt ein Mönch, sinnt über sie nach, untersucht sie gründlich. Ihm, der sie erblickt, über sie nachsinnt, sie gründlich untersucht, eben als leer würden sie da erscheinen, als hohl würden sie da erscheinen, als kernlos würden sie da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, in den Gestaltungen ein Kern sein!


    12. Es ist, ihr Mönche, wie wenn ein Gaukler oder Gehilfe eines Gauklers am Treffpunkt vierer Straßen sein Gaukelwerk zeigt. Und ein scharfsichtiger Mann würde es erblicken, darüber nachsinnen, es gründlich untersuchen. Ihm, der es erblickt, darüber nachsinnt, es gründlich untersucht, eben als leer würde es da erscheinen, als hohl wurde es da erscheinen, als kernlos wurde es da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, im Gaukelwerk ein Kern sein!


    13. Ebenso auch, ihr Mönche: Was es irgend an Bewußtsein gibt, sei es vergangen, künftig oder gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe - das erblickt ein Mönch, sinnt darüber nach, untersucht es gründlich. Ihm, der es erblickt, darüber nachsinnt, es gründlich untersucht, eben als leer wurde es da erscheinen, als hohl würde es da erscheinen, als kernlos wurde es da erscheinen. Wie sollte auch, ihr Mönche, im Bewußtsein ein Kern sein!


    14. So erkennend, ihr Mönche, wendet sich der erfahrene, edle Jünger von der Körperlichkeit ab, wendet sich ab vom Gefühl, wendet sich ab von der Wahrnehmung, wendet sich ab von den Gestaltungen, wendet sich ab vom Bewußtsein. Abgewandt wird er entsüchtet. Durch die Entsüchtung wird er befreit. Im Befreiten ist die Erkenntnis: 'Befreit bin ich. Versiegt ist die Geburt, vollendet der Heilige Wandel, getan das Werk, nichts Weiteres mehr nach diesem hier' so erkennt er."


    15. So sprach der Erhabene. Und nachdem der Gesegnete so geredet hatte, sprach der Meister noch dieses:


    "Dem Schaumball gleicht der Körper,

    der Wasserblase das Gefühl,

    ein Luftphantom ist Wahrnehmung der Sinne,

    Gestaltungen sind ohne Kern wie der Bananenstamm,

    und Gaukelkünsten ähnelt das Bewußtsein.

    So hat der Sonnenheld es aufgezeigt.

    Wenn man so nachsinnt, gründlich untersucht,

    als hohl und leer erkennt man es dann weise.


    Nun dieser Leib - wie ihn der Weisheitsreiche hat gezeigt -

    seht fortgeworfen ihn, wenn dreierlei ihm fehlt:

    wenn Lebenskraft, Bewußtsein, Wärme aus ihm schwinden,

    als ausgesetzter Leichnam, Fraß für andre, liegt er leblos da.

    Von solcher Art ist dieses Seinsgebilde,

    ein Gaukelwerk, von dem nur Toren schwätzen!

    Als Mörder wird es offenbar, doch Wesenskern, der fndet sich da nicht!


    So möge tags und nachts die Daseinsgruppen er betrachten,

    der krafterfüllte Mönch, der achtsam ist und klarbewußt.

    Das Fesselwerk zerreiße er, die Zuflucht wirk' er selber sich!

    Er lebe wie von Feuersglut bedroht, er strebe nach dem todlosen Bereich!"[/lz]

  • Analogien für nicht-Existenz inhärenter Objekte im Palikanon

    • kanshiketsu
    • 4. April 2018 um 13:04

    Hallo Turmalin,

    gib mal auf dieser Seite

    https://cse.google.de/cse/home?cx=01…155:qokmac-uqz0

    in die Suchmaske "Luftspiegelung" ein.

    Da findest du 10 Einträge aus dem Palikanon.

    Viel Erfolg

  • Buddha-Natur ?

    • kanshiketsu
    • 22. März 2018 um 10:27
    Doris Rasevic-Benz:

    Die Essenz der Diskussion:
    Manche haben eine Buddha-Natur, weil sie eine haben wollen, manche haben dann halt keine Buddha-Natur, weil sie keine haben wollen.

    "Des Menschen Willen ist sein Himmelreich!" pflegte meine Mama in so einem Fall zu sagen.

    Ob Buddhanatur tatsächlich existiert oder nicht existiert ist wohl eher keine Frage von Sein oder Nichtsein, sondern eine Frage der Übung.

    Ich bin kein glühender Verehrer von Thich Nhat Hanh, aber für den Alltagsgebrauch finde ich seinen Satz nützlich:

    Zitat

    Die Buddha-Natur ist - vor allem anderen - Achtsamkeit. Die Übung der Achtsamkeit ist die Übung, den Buddha im gegenwärtigen Moment zum Leben zu erwecken. Sie ist der wahre Buddha.

  • Wer ist... ?

    • kanshiketsu
    • 18. März 2018 um 13:49

    Säkulare Buddhisten erkennt man an einem auffälligen Schwefelgeruch,

    außerdem haben sie statt Füße Hufen. So habe ich gehört...

  • Mitgefühl mit Tätern? Nur wie??

    • kanshiketsu
    • 15. März 2018 um 15:48
    Cfant:

    Und zum Thema Täter hat Jesus recht prägnant gesagt "Hasst die Sünde, nicht den Sünder".

    Dazu hätte ich gern eine präzise Quellenangabe.

  • Buddhist oder Theosoph ?

    • kanshiketsu
    • 15. März 2018 um 10:46

    Du kannst den englischen Beitrag aber übersetzen lassen.

    Schreib die Webadresse ins Eingabebefeld bei https://translate.google.com/

    Zu aufgestiegenen Meistern find ich keinen rechten Zugang, sorry.....

  • Buddhist oder Theosoph ?

    • kanshiketsu
    • 15. März 2018 um 10:38

    Bei Blavatsky, Bailley und Co., die diesen Herrn "erfunden" haben, wirst du wohl nix Konkretes finden.

    Wahrscheinlich war Djwal Khul - bzw.dessen reale Vorlage Dayal Singh Majithia - ein Mitglied der Singh Saba,

    einer indischen Unabhängigkeits- und Sikh-Reformbewegung.

    Siehe: https://en.wikipedia.org/wiki/Djwal_Khul

  • Ursprung des Amithaba-Buddhismus?

    • kanshiketsu
    • 5. März 2018 um 05:10

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Quelle: https://www.buddhismuskunde.uni-hamburg.de/pdf/4-publikat…5-k11kleine.pdf

  • Warum soll man überhaupt Zazen machen?

    • kanshiketsu
    • 28. Januar 2018 um 14:22
    sati-zen:

    Wenn jedoch einer nur nachplappert ist es ein Papagei, dieser Vergleich wird weltweit genutzt
    ...


    Du plapperst hier doch aber selbst nur einen weltweit verbreiteten Vergleich nach!

  • Selbstheilung

    • kanshiketsu
    • 24. Januar 2018 um 13:40

    Brauchbare kritische Überlegungen zu Dahlke finden sich z.B. hier:
    http://www.gestalt.de/kranz_psychosomatik.html

  • Letzte Ölung?

    • kanshiketsu
    • 21. Januar 2018 um 17:12

    Nur zur Information:
    Schon seit 1972 wird in der katholischen Kirche die sogenannte "Letzte Ölung" "Krankensalbung" genannt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sacram_Unctionem_Infirmorum
    Es handelt sich dabei um ein Ritual, dass von einem Priester ausgeführt wird.
    Mir ist keine Nonne bekannt, die je zum Priester geweiht wurde.
    Also wird wohl auch keine darauf lauern, dieses Ritual zu vollziehen.

  • Demut

    • kanshiketsu
    • 18. August 2017 um 17:10
    jianwang:

    Wenn diese das echt erlebt hätten......

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_St%C3%B6hr

  • Mythen

    • kanshiketsu
    • 19. Juli 2017 um 17:35

    Hier eine Lektüreempfehlung zum Thema:

    https://www.amazon.de/Die-Gegenw%C3%…i/dp/349210049X
    Es lohnt sich für einen ersten Eindruck, die Kundenrezensionen zu lesen.

  • Was ist authentischer Buddhismus?

    • kanshiketsu
    • 30. Juni 2017 um 22:53
    jianwang:


    BTW: das gleiche "Problem gibt es auch in kanonischen Schriften Anderer(auch das AT würde zuerst mündlich tradiert und dann in Byzanz(glaub ich) niedergeschrieben.

    Das mit der mündliche Überlieferung ist richtig.
    Die Entstehungsgeschichte des Alten Testamente in Schriftform ist allerdings sehr komplex, erstreckt sich über weite Zeiträume und lässt sich auch nicht eindeutig lokalisieren.
    Ein Überblick dazu findet sich z.B.bei Wikipedia unter dem Suchbegriff "Tanach"
    Der früheste schriftlich überlieferte Text des AT ist der sogenannte "Aaaronitische Segen" (4. Mose 6, 24ff), er fand sich in der Silberrolle von Ketef Hinnom und wurde in Jerusalem ausgegraben.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aaronitischer_Segen

  • suche Legende Höhle, Maras...

    • kanshiketsu
    • 12. Juni 2017 um 22:31

    Folgender Text ist eine »Konversation« in Liedform mit der Dämonin Drangsinmo, die Milarepa eines Nachts in einer Höhle bei Linba attackierte. Milarepa war von ihrer Klugheit beeindruckt und sie ihrerseits entwickelte durch das Hören seiner Belehrungen tiefes Vertrauen in ihn. Sie legte ein Gelübde ab, von nun an die Meditierenden zu beschützen und kehrte am nächsten Tag mit vielen ihrer Brüder und Schwestern zurück, um Belehrungen von Milarepa zu erbitten.

    Wenn man an Dämonen als Dämonen festhält, schaden sie.
    Erkennt man Dämonen als offen-leer, ist man sie los.
    Begreift man die absolute Natur, ist man befreit.
    Erkennt man Dämonen als seine Eltern, sind sie keine Dämonen mehr.
    Erkennt man, daß Dämonen im Geist erscheinen,
    Erfährt man sie als seine Zierde.
    Erkennt man ihre Natur, ist man von ihnen befreit.
    Meister, ein Buddha in Menschengestalt,
    Übersetzer, dessen Name schwer auszusprechen ist,
    Vor dir, gütiger Vater, verbeuge ich mich!

    Ich bin zwar kein vedischer Sänger,
    Doch du Dämonin sagst, sing ein Lied, sing ein Lied!
    Deshalb singe ich nun diese Verse über die wahre Natur der Dinge.

    Donner, Blitz und Wolken kommen aus dem Himmel
    und lösen sich wieder im Himmel auf.

    Regenbogen, Nebel und Dunst kommen aus dem Raum
    und lösen sich wieder im Raum auf.

    Nektar, Körner und Früchte kommen aus der Erde
    und lösen sich wieder in der Erde auf.

    Wälder, Blumen und Blätter kommen aus den Hügeln
    und lösen sich wieder in den Hügeln auf.

    Flüsse, Wasserblasen und Wellen kommen aus dem See
    und lösen sich wieder im See auf.

    Gewohnheiten, Anhaftungen und Fixierungen kommen aus dem Allgrund des Geistes
    und lösen sich wieder im Allgrund auf.

    Selbstgewahrsein, Eigenstrahlkraft und Selbstbefreiung kommen aus der
    Natur des Geistes und lösen sich wieder in der Natur des Geistes auf.

    Alles ist ungeboren, unbehindert und unaussprechlich,
    es kommt aus der absoluten Natur und löst sich wieder in der absoluten Natur auf.

    Dämonen wahrnehmen, daran haften und sich vor ihnen fürchten,
    dies kommt vom Yogi. Und löst sich wieder im Yogi auf.

    So sind alle Dämonen das Zauberspiel des Geistes.
    Erkennt der Yogi nicht, daß diese Eigenerscheinungen offen-leer sind,
    und hält Dämonen für wirklich, dann erliegt er der Täuschung.
    Die Wurzel der Täuschung aber liegt im Geist.
    Erkennt man die wahre Natur des Geistes,
    dann sieht man, daß er strahlend klar ist, frei von Kommen und Gehen.

    Der Geist mißversteht Erscheinungen als äußere Objekte.
    Untersucht man jedoch ihr eigentliches Wesen,
    erkennt man, daß Erscheinungen und Offenheit untrennbar sind.

    Meditation ist ein Konzept,
    Nicht-Meditation ist ebenfalls ein Konzept,
    Meditation und Nicht-Meditation sind nicht trennbar.

    Die dualistische Sichtweise ist die Grundlage der Täuschung,
    während die letztendliche Wahrheit jenseits jeder Sichtweise liegt.

    Wollt ihr das Wesen des Geistes verstehen,
    nehmt den Himmel als Beispiel, dann werdet ihr euch klar über den Sinn der absoluten Natur.

    Betrachtet, was mit dem Verstand nicht greifbar ist – das ist die Mahamudra-Sicht.
    Ohne Ablenkung zu sein – das ist die Meditation.
    Beim Handeln meidet nichts, und nehmt alles, wie es kommt.
    Gebt Hoffnung und Furcht auf – das ist die Frucht.
    Danach richtet euch bei eurer Übung, Dämonen!

    Ich habe keine Zeit, nichtssagende Gesänge zu verbreiten,
    stellt nicht viele Fragen, sondern verweilt im Schweigen!
    Weil ihr Dämonen ein Lied wolltet, habe ich eins gesungen.
    Nun, dies sind meine verrückten Worte.

    Seht, ob ihr sie in die Praxis umsetzen könnt, Dämonen!
    Laßt großes Glück eure Speise sein, Reinen Nektar euren Trank,
    und verrichtet eure Arbeit, indem ihr den Yogis beisteht!

    So sang er. Dragsinmo und ihr Gefolge faßten tiefes Vertrauen zu ihm.
    Sie verbeugten sich und gingen viele Male respektvoll um ihn herum,
    bedankten sich und verschwanden dann, indem sie sich wie ein Regenbogen auflösten.

    Wie der Jetsün es ihnen befohlen hatte, richteten die Dämonen von da an
    keinen Schaden mehr an, sondern standen allen großen Meditierenden
    dieses Ortes bei.

    aus:
    Milarepas gesammelte Vajra-Lieder, Theseues Verlag

  • Leonard Cohen und Zen

    • kanshiketsu
    • 2. Dezember 2016 um 11:11
    Tychiades:


    Auf dieser Ebene werden sie in der Priesterausbildung schon behandelt, nur zeigt sich ja dann an der Frage des Geschlechts, dass das Konzept von Leerheit nicht konsequent verstanden wird.

    Naja, wollen wir ma nicht so tun, als gäbe es bei der Geschlechterfrage im Buddhismus nicht auch das eine oder andere traurige Kapitel....

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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