also nicht verblendet
Richtig. Aber Greifen und Stoßen ist da. Konditioniert eben.
Ganz ehrlich, was soll denn da auch sonst sein? Etwas unkonditioniertes etwa?
Es kann doch letztendlich nur darum gehen, seine Illusionen, Unwissen genannt, abzulegen. Und der Weg dorthin ist zu sehen wie es wirklich ist und wirkt. Erst wenn ich das erkenne, kann ich doch erst effektiv gestalten. Sonst bin ich wie ein Flummi, den man in einen Raum schleudert und an allen Wänden abprallt. Total verwirrt.
Deshalb: Hinschauen, Durchschauen, Linie reinbringen. Dann fängt die Übung an.
Ich finde es hochinteressant, welche Abwehrreaktionen es erzeugt, statt Buddhanatur den passenderen Begriff Unterbewusstes zu nehmen. Da werden alle möglichen Beispiele aus den Tiefen des Kanons rausgeholt, Kapriolen geschlagen etc, nur um sich weiter an diesem Begriff zu klammern, der letztlich nichts bedeutet ausser Hoffnung an die man sich krallt.