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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von stefanchy

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • stefanchy
    • 17. Februar 2026 um 14:40

    Ich habe gesehen, dass es 2018 bereits einen ähnlichen Post gab, der noch andere Aspekte beleuchtet:


    Indischer Spät-Buddhismus

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • stefanchy
    • 16. Februar 2026 um 15:04

    Ja, das passt gut in das Bild meiner Recherche:

    stefanchy:

    Im Laufe der Jahrhunderte verschmolzen viele buddhistische Ideen mit hinduistischen Praktiken, sodass die Unterscheidung zwischen beiden Religionen zunehmend unscharf wurde.

    stefanchy:

    ... und führten zur Zerstörung vieler buddhistischer Klöster und Universitäten. Besonders berüchtigt ist die Zerstörung der Universität Nalanda im 12. Jahrhundert durch die Armee von Bakhtiyar Khilji.

    Die Ruinen von Nalanda sind heute noch beeindruckend!

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • stefanchy
    • 15. Februar 2026 um 15:05
    void:

    Aber es ist ja interessant, dass es ja an den Rändern Indien ja durchaus immer Herrschaftsbereichen gab, in denen es den Buddhismus weiterbestand. Im Gurkha Königreich aus dem dann Nepal wurde. In Ladakh wo man den tibetischen Buddhismus pflegte. Im Bagan Reich und später dann im Pegu Reich in Birma und eben auch in Sri Lanka. Warum gab es da - und bei Khmers und Thai oder in Tibet einen Aufstieg des Buddhismus?


    Ich habe den Eindruck, dass politisch bedingte Fluchtbewegungen bei der Verbreitung von Religionen und insbesondere beim Buddhismus eine große Rolle gespielt haben oder noch spielen: Vermutlich ist ein Teil der buddhistischen Mönche und Nonnen in die angrenzenden Gebiete geflohen ähnlich der Unterdrückung/Vertreibung aus Tibet in unserer Zeit.

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • stefanchy
    • 14. Februar 2026 um 16:28

    Danke für den Hinweis, ich habe hier verschiedene Quellen genutzt, aber ChatGPT war auch dabei...

  • Warum der Buddhismus in Indien verschwand

    • stefanchy
    • 14. Februar 2026 um 14:37

    Der Buddhismus hat bekannterweise seinen Ursprung in Indien, ist dort aber überraschenderweise mit einem Anteil von heute nur noch 0,7% der Bevölkerung fast verschwunden. Ich habe mal recherchiert warum das so ist:


    1. Der Einfluss von Kaiser Ashoka


    Kaiser Ashoka (268-232 v. Chr.) spielte eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des Buddhismus im gesamten indischen Subkontinent. Ashoka baute Klöster und unterstützte buddhistische Mönche und Nonnen. Er gab dem Buddhismus eine hohe gesellschaftliche Stellung und ermöglichte es ihm, sich in der indischen Gesellschaft weiter zu etablieren. Er entsandte buddhistische Missionare in weit entfernte Regionen, darunter Sri Lanka und sogar in das hellenistische Griechenland. Nach seinem Tod jedoch verlor der Buddhismus die politische Unterstützung. Die folgenden Dynastien, insbesondere die Shunga-Dynastie, standen dem Buddhismus oft negativ gegenüber und förderten verstärkt den Hinduismus.


    2. Die institutionelle Schwäche


    Der Buddhismus setzte stark auf eine klösterliche Lebensweise, die sich auf Meditation, Studium und die Verbreitung der Lehren des Buddha konzentrierte. Dies führte zu einer gewissen Isolation von der breiten Gesellschaft und einer Abhängigkeit von den lokalen Herrschern für die materielle Unterstützung. Das Fehlen eines festen sozialen Netzwerks oder eines integrativen Tempelsystems wie beim Hinduismus machte den Buddhismus anfällig für den religiösen und politischen Wandel im Land. Im Laufe der Jahrhunderte verschmolzen viele buddhistische Ideen mit hinduistischen Praktiken, sodass die Unterscheidung zwischen beiden Religionen zunehmend unscharf wurde.


    3. Die Wiederbelebung des Hinduismus


    Philosophische Schulen wie Vedanta und Bewegungen wie Bhakti gewannen an Popularität. Diese neuen religiösen Strömungen im Hinduismus sprachen viele Menschen an und boten mehr Flexibilität im Vergleich zum monastischen und asketischen Leben, das im frühen Buddhismus vorherrschte. Die Gupta-Dynastie (4.-6. Jahrhundert n. Chr.) unterstützte den Hinduismus aktiv und trug zur Verdrängung des Buddhismus bei.


    4. Zerstörung buddhistischer Klöster


    Im 5. Jahrhundert n. Chr. begannen Hunnen-Invasionen und später muslimische Eroberungen das Land zu destabilisieren und führten zur Zerstörung vieler buddhistischer Klöster und Universitäten. Besonders berüchtigt ist die Zerstörung der Universität Nalanda im 12. Jahrhundert durch die Armee von Bakhtiyar Khilji.


    5. Die Ausbreitung des Islams


    Ab dem 12. Jahrhundert begann der Islam mit der Gründung des Delhi-Sultanats und später des Mughal-Reiches, sich in Indien auszubreiten. Während der Islam nicht den Buddhismus direkt verdrängte, schwächte er doch den Einfluss der bestehenden religiösen Traditionen.

  • Von Thich Nhat Hanh zu Culadasa John Yates

    • stefanchy
    • 10. Februar 2026 um 14:45

    Anbei eine weitere Übersetzung eines Textes von Culadasa John Yates ins Deutsche:



    Kultivierung von Achtsamkeit im Alltag


    Im täglichen Leben achtsam zu sein, während Gesprächen und bei intellektuellen Aktivitäten ist eine häufige Herausforderung. Eine noch größere Herausforderung besteht darin, in emotional intensiven und hoch aufgeladenen Situationen achtsam zu sein, insbesondere wenn gleichzeitig viele verschiedene Dinge geschehen. Und genau in diesen Situationen ist Achtsamkeit tatsächlich am wichtigsten. Viele von uns lernen das irgendwie durch Meditation, meistens ohne genau zu wissen, wie. Ich habe viel Zeit damit verbracht herauszufinden, wie wir das tun, damit wir es anderen beibringen können. Das habe ich gelernt:

    Wir haben zwei verschiedene Arten, Dinge "zu wissen", die normalerweise zeitgleich ablaufen - Aufmerksamkeit und peripheres Gewahrsein. Achtsamkeit bedeutet eigentlich, das periphere Gewahrsein zu nutzen, um introspektiv zu erkennen, was in unserem eigenen Geist vor sich geht, sowie den größeren Kontext der Situation, in der wir uns befinden. Aufmerksamkeit konzentriert sich auf Details, daher kann sie den Geist nicht kontinuierlich beobachten und auch keinen Kontext liefern. In Gesprächen, bei intellektuellen Aufgaben und in emotional besonders intensiven Situationen wird die Aufmerksamkeit hyperfokussiert und das periphere Gewahrsein verschwindet. Das ist der Grund, warum wir die Achtsamkeit verlieren!

    Es ist also durchaus möglich, den eigenen Geist im peripheren Gewahrsein zu beobachten, während die Aufmerksamkeit gleichzeitig auf etwas anderes gerichtet ist, zum Beispiel auf ein Gespräch. Wenn du dies tust, bekommst du das Gefühl, den Geist "beobachten" zu können, selbst wenn der Geist gerade in das Gespräch vertieft ist oder was auch immer sonst gerade die Aufmerksamkeit beansprucht. Mit anderen Worten: Zwei Arten des Erkennens, die gleichzeitig stattfinden, liefern den "Spiegel". Dies ermöglicht es, die Aktivitäten des Geistes von "hinten", "von innen" oder "von oben" zu beleuchten, oder wie immer du es auch beschreiben möchtest.

    Es erfordert Übung, um darin gut zu werden. Und im Körperbewusstsein verankert zu sein, ist eine großartige Möglichkeit, in diesen Zustand zu gelangen. Aber keine Menge an Übung und Können wird dich in intensiven emotionalen Situationen weit bringen, denn die Aufmerksamkeit saugt die gesamte Kapazität des Bewusstseins auf und lässt nichts für das periphere Gewahrsein übrig. Genau hier hilft Meditation weiter. Der Geist wird stärker, und wenn du die Gewohnheit für introspektives peripheres Gewahrsein entwickelt hast, kannst du achtsam bleiben, selbst in Situationen, in denen es dir sonst möglicherweise nicht gelingen würde.

    Der Grund, warum einige von uns diese Fähigkeit erworben haben, peripheres Gewahrsein aufrechtzuerhalten und diese stärkere Kraft des Geistes zu nutzen, liegt darin, dass wir sie die ganze Zeit über benutzt haben, um in unserer Meditation erfolgreich zu sein. Anfangs stellten wir fest, dass wir, wenn wir zu fokussiert waren, entweder vergaßen, was wir taten, oder wir wurden dumpf und schläfrig. Also lernten wir, zu vermeiden, zu hyperfokussiert zu sein, indem wir das periphere Gewahrsein während des Fokussierens aufrechterhielten. Dann überwandten wir letztendlich Dumpfheit und Ablenkungen, indem wir sie sofort erkannten, sobald sie auftraten, damit wir sie korrigieren konnten. Und wir taten dies, indem wir unser peripheres Gewahrsein in introspektives Gewahrsein umwandelten, sodass wir immer wussten, was in unserem Geist geschah. Schließlich wurde nicht nur das introspektive periphere Gewahrsein, sondern auch der Korrekturprozess selbst automatisch, und wir wurden dadurch gute Meditierende. Aber das aufrechterhaltene introspektive periphere Gewahrsein als Gewohnheit wirkt sich auch auf das tägliche Leben aus. So fanden wir uns auch viel achtsamer, selbst beim Arbeiten, Sprechen mit Menschen und Streiten mit unseren Partnern. Das war natürlich ein enormer Bonus und führt tatsächlich zu Einsicht.

    Diejenigen von uns, die diese Fähigkeit erworben haben, haben dies weitgehend zufällig getan. Ich weiß, dass meine eigenen Erfolge sowohl in der Meditation als auch im Leben viel schneller gekommen wären, wenn mir jemand diese Details erklärt hätte. Deshalb freue ich mich so sehr, sie an dich weiterzugeben. Kultiviere peripheres Gewahrsein sowohl in als auch außerhalb der Meditation. Lerne, peripheres Gewahrsein aufrechtzuerhalten, selbst wenn du dich sehr genau konzentrierst. Wandele peripheres Gewahrsein von etwas, das nur damit zu tun hat, was außerhalb des Geistes passiert, hin zu einem Gewahrsein dafür, was auch innerhalb des Geistes geschieht. Dann kannst du:


    1. deine Aufmerksamkeit voll auf das Gespräch (oder eine andere Aktivität) richten, während du gleichzeitig


    2. in den gegenwärtigen Umständen geerdet bleibst, dir deines Körpers bewusst bist und dir bewusst bist, was in deinem Geist vor sich geht - also was du fühlst, tust, sagst oder denkst, warum du es tust, sagst oder denkst und ob es wirklich das ist, was du tun, sagen oder denken möchtest. Mit anderen Worten, klares Verständnis, verwurzelt in einer gewohnheitsmäßigen Matrix des Gewahrseins, die durch Meditation perfektioniert wurde.


    3. Wenn du die Vereinigung des Geistes und einspitzige Konzentration in der Meditation erreicht hast, wirst du eine kraftvolle, perfekt fokussierte Aufmerksamkeit (d.h. gerichtete und anhaltende Aufmerksamkeit) zusammen mit ebenso kraftvollem introspektivem Gewahrsein für den laufenden Zustand und die Aktivitäten deines eigenen Geistes (d.h. Achtsamkeit mit klarem Verständnis) erleben. Dies sind Jhana-Faktoren und gehen natürlicherweise mit den anderen Jhana-Faktoren von Freude und Glücklichsein einher. Sie lassen sich recht leicht auf das tägliche Leben übertragen, wenn auch offensichtlich nicht mit der gleichen Intensität wie in der Meditation. Das Ergebnis im täglichen Leben ist nicht nur kraftvolle Achtsamkeit, sondern auch Glücklichsein, Gelassenheit und Gleichmut.

  • Ursprünge der Meditation über 5000 Jahre alt

    • stefanchy
    • 17. Januar 2026 um 15:49

    Lieben Dank, void , für Deine ergänzenden Informationen, die sind sehr interessant. Hattest Du Dich vorher schon für die Indus Kultur interessiert, dass Du solch spezielle Quellen kennst?


    mukti , da magst Du recht haben, wir verwenden viel zu sehr die logische Seite unserer Gehirne und vernachlässigen die holistische Seite. Das mag damals viel ausgeglichener gewesen sein.

  • Ursprünge der Meditation über 5000 Jahre alt

    • stefanchy
    • 16. Januar 2026 um 16:38

    Interessant ist auch der Niedergang:


    Um rund 1900 vor Christus endete die Indus-Zivilisation genauso rätselhaft wie sie begonnen hatte. Das Reich, das einst ein Zehntel der gesamten damaligen Weltbevölkerung umfasste, kollabierte. Die Menschen gaben die Städte auf und verließen die gesamte Region in Scharen.

    Es gab Anzeichen von zunehmender Gewalt und Krankheiten. Nach Ansicht der Archäologen zeugt dies von einer geschwächten, dysfunktionalen Gesellschaft.

    Als möglicherweise entscheidender Faktor gilt heute ein Klimawechsel, der für ausgesprochene Dürre sorgte.


    Schade, dass die Kultur und die Weisheit der egalitären Gesellschaftsstruktur damit verloren gingen. :cry:

  • Ursprünge der Meditation über 5000 Jahre alt

    • stefanchy
    • 15. Januar 2026 um 16:36

    Ich möchte mit Euch etwas teilen, das mich tief beeindruckt hat:


    Vor 5000 Jahren gab es im heutigen Nordwesten von Indien und im angrenzenden Afghanistan und Pakistan die sogenannte Indus-Sarasvati Hoch-Kultur, diese war die ausgedehnteste der alten Hochkulturen und von ihrem Kulturstand her eine der am weitesten entwickelten. Mir waren bis dato nur das Alte Ägypten und Mesopotamien als Hochkulturen bekannt.


    Die Gesamtbevölkerung der Indus-Sarasvati-Kultur wurde auf über 5 Millionen geschätzt. Ihre Städte hatten 50.000 Einwohner und mehr, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass die meisten großen antiken Städte im Durchschnitt nur etwa 10.000 Menschen beherbergten. Sie bestanden aus mit genormten Ziegelsteinen gemauerten Reihenhäusern entlang geometrisch angelegter Straßennetze und hatten Spültoiletten, ein Abwassersystem, und Einrichtungen auf beiden Straßenseiten, die Teil eines ausgeklügelten Entwässerungssystems waren, das sogar fortschrittlicher war als das der frühen Römer. Es gab öffentliche Schwimmbecken mit fließendem Wasser, Marktplätze, auf denen Händler mit genormten Gewichten und Linelen abmaßen, Bildhauer, Töpfer und Kinder, die Spielzeuge aus Bronze, Kupfer und Zinn hatten.

    Die Städte der Indus-Tal-Zivilisation waren durchdacht geplant, der Ort sorgfältig ausgewählt und gezielt gebaut worden, bevor sie vollständig bewohnt wurden. Darüber hinaus zeigten sie alle eine Übereinstimmung mit einer einheitlichen Vision, sowohl zeitlich über Jahrhunderte als auch örtlich über das weite Gebiet des Indus-Tals hinweg. Das Volk scheint hauptsächlich aus Handwerkern, Bauern und Händlern bestanden zu haben. Es gibt keine Hinweise auf eine stehende Armee, keine Burgen oder Paläste und keine Tempel oder anderen Heiligtümer. Es ist durchaus möglich, dass es gar keinen Götterglauben gab.


    Frage: Wie kann ein so hoher Grad an Fortschrittlichkeit und Koordiniertheit ohne Hinterlassenschaften der Macht wie Pyramiden oder Tempel erklärt werden?


    Es muss eine Organisationsstruktur gegeben haben, die äusserst selbstlos und allseits anerkannt war und zwar über Jahrhunderte hinweg. Das ist aus meiner Sicht nur durch eine Kultur der umfassenden Weisheit eines signifikanten Teils der Bevölkerung zu erklären.


    Und in der Tat gibt es dafür Hinweise:

    • Es wurde eine Anzahl von Siegel (damals persönliche Unterschrift) entdeckt, darunter das Mohenjo-Daro Siegel 420, welche Personen in recht eindeutiger Yoga-Haltung zeigen. Das passt gut dazu, dass im Indus-Tal das Yoga entstanden ist. Das "Yoga von damals" war der Vorläufer der späteren Meditation.
    • Die ersten schriftlichen Übertragungen stammen von den Ariern, die die Lehren der Indus-Tal-Zivilisation übernahmen und in ihrer Muttersprache, einer Vorstufe von Sanskrit niederschrieben. Diese Vedischen Lehren umfassen die Wissenschaft des Meditierens und Atmens.

    Ein signifikanter Teil der Bevölkerung muß also durch Meditation erleuchtet gewesen sein! Oder seht Ihr das anders?

  • Karma, Wiedergeburt und Nirvana aus säkular-buddhistischer Perspektive

    • stefanchy
    • 9. Januar 2026 um 14:05

    Ich finde hierzu die Interpretation von Culadasa ganz interessant, er begründet das auch historisch und im Zusammenhang mit anderen Aspekten der Lehre Buddhas.

    Siehe dazu meine Übersetzung im PDF auf Seite 17ff.

  • Von Thich Nhat Hanh zu Culadasa John Yates

    • stefanchy
    • 5. Januar 2026 um 20:47

    Ich habe mir mal die Mühe gemacht und für die beiden Texte

    "When Buddhadharma Comes to the West..." und "Introduction to What the Buddha Thought"

    des Culadasa John Yates eine Übersetzung in Deutsch als PDF angefertigt:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


    Ich finde das ist eine gute Einführung in den Buddhismus für all jene, die sein "Handbuch Meditation" / TMI hilfreich finden.


    PS: Das ist übrigends keine automatische Übersetzung, die hat leider häufig den Sinn verdreht, sondern handverlesen.

  • Thich Nhat Hanh /John Yates

    • stefanchy
    • 2. Januar 2026 um 20:43


    Ihr Lieben,


    ich bezog mich eigentlich eher auf die Schriften der beiden Autoren, weniger auf deren Verfehlungen.


    Lasst uns auf das Positve, das Heilsame schauen, sonst vermehren wir nur das Leiden.


    Lasst uns mit unseren Posts die Harmonie mehren.


    Danke Euch!:rose:

  • Von Thich Nhat Hanh zu Culadasa John Yates

    • stefanchy
    • 1. Januar 2026 um 20:58

    Vielen Dank für Euer herzliches Willkommen!


    pano, das ist eine interessante Information. Magst Du etwas mehr dazu sagen?


    Danke, Kianga, Du hast Recht. Mission ist dem Buddhismus meines Wissens fremd. Und das finde ich auch gut so.

  • Von Thich Nhat Hanh zu Culadasa John Yates

    • stefanchy
    • 1. Januar 2026 um 16:57

    Liebe Sangha Gemeinschaft,


    ich schreibe Euch etwas von meinem Weg in der Hoffnung, dass er dem einen oder anderen eine Hilfe sein mag. Zum anderen möchte ich mich hiermit auch kurz vorstellen.


    Vor vielen Jahren war meine liebe Ehefrau zu einem Retreat im EIAB in Waldbröl (https://www.eiab.eu/), dort hat sie Thich Nhat Hanh getroffen und begeistert eines seiner Bücher "The Art of Power" mitgebracht. Sie konnte mich ebenfalls für ihn begeistern, seitdem haben wir viele seiner Bücher gelesen und versucht unser Leben Schritt für Schritt danach auszurichten. Wir beide verdanken diesem wunderbaren Menschen sehr viel und verehren ihn seit Jahren sehr.


    Allerdings fiel es mir schwer anhand seiner Bücher meine Persönlichkeit wirklich dauerhaft zu wandeln, insbesondere, weil mir Vieles, von dem was in meinem Geist ablief, völlig unbewusst blieb oder ich als normal empfand, und weil mir die tieferen Zusammenhänge hinter vielen der beschriebenen Inhalte verschlossen blieben. Auch mein tägliches Meditieren zeigte zwar etwas Wirkung aber keine nennenswerten Fortschritte. Wie man meditiert war nirgends genauer beschrieben und ich dachte das ist halt so.


    Anfang 2025 stieß ich dann zufällig durch ein Zitat über Achtsamkeit auf das "Handbuch Meditation" von Culadasa John Yates und war ... wieder begeistert, aber diesmal richtig !! Plötzlich verstand ich das Warum und die Zusammenhänge hinter vielen Aussagen und Anweisungen von Thich, alles wurde viel viel klarer und logisch nachvollziehbar. Insbesondere das Wissen um die Funktionsweise des Geistes hat mir enorm geholfen Thich und vor allem mich selbst besser zu verstehen und nicht zuletzt gab es in dem Buch ausführliche Anweisung und Richtung für die Meditation. Ich bin eher naturwissenschaftlich veranlagt und kann mit logischen Zusammenhängen einfach mehr anfangen. Meine Meditation begann nun Fortschritte zu zeigen und ich konnte langsam introspektives Gewahrsein entwickeln, was mir half meiner Geistesinhalte bewusster zu werden. Auch meine Achtsamkeit im Alltag nimmt langsam zu, nachdem ich nun weiss was Achtsamkeit wirklich ist und wie man sie "erzeugt" und aufrecht erhält.


    Mitte des Jahres entdeckte ich weitere Schriften von Culadasa John Yates (https://culadasa.com/writings). Diese waren für mich wiederum eine echte Offenbarung! Ich kannte den Buddhismus bisher nur durch Thich und durch den Besuch hübscher Tempel im Heimatland meiner lieben Ehefrau. Aber wie kam es von der Lehre des Buddha zu der Vielfalt an buddhistischen Traditionen und was hat der Buddha eigentlich damals wirklich gelehrt? Die Antworten darauf sind dort wunderbar erklärt in "When Buddhadharma Comes to the West" and "Introduction to What the Buddha Thought".

    Die unglaubliche Brillianz und die unglaubliche Geschlossenheit und Stimmigkeit der Lehre des Buddha, so wie dort beschrieben, hat mich total umgehaun !! Alle Fragen meines Lebens sind darin komplett beantwortet. Wenn ich diese Information früher gehabt hätte, mein Leben hätte ich völlig anders geführt. Daher ist es fortan mein innigster Wunsch, dass möglichst viele Menschen die Lehre des Buddha kennen mögen, so wie sie dort beschrieben ist.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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