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  1. Buddhaland Forum
  2. Mahasi

Beiträge von Mahasi

  • Thich Nhat Hanh /John Yates

    • Mahasi
    • 1. Januar 2026 um 22:06
    Verschoben

    Dieser Thread wurde nicht von Mahasi eröffnet sondern er enthält Beiträge die aus Thread Von Thich Nhat Hanh zu Culadasa John Yates im Anfängerbereich verschoben wurden.


    Auch Yates hat es nicht geschafft, seine Persönlichkeit wirklich dauerhaft zum besseren zu wandeln.

  • Buddhistische Werte vs. AfD

    • Mahasi
    • 6. Dezember 2025 um 15:50
    KarmaHausmeister:

    Gleichwertigkeit aller Wesen [im Buddhismus]


    Wird diese Aussage irgendwo im Verlauf des Fadens begründet?

  • Wiedergabe der Suttas in der vedischen Sprache

    • Mahasi
    • 3. November 2025 um 00:36
    pano:

    Man könnte den Buddha hier auch so verstehen dass er sich fürs heutige Birma wünschen würde dass Suttas auf birmesisch rezitiert werden statt auf Pali.


    Dies ist wohl gerade nicht der Fall. Denn die angegebene Übersetzung "daß die Aussagen des Erwachten in der jeweils eigenen Heimatsprache gelernt werden" ist nicht gesichert richtig. Siehe den Aufsatz Sakāya niruttiyā revisited von Bryan Levman. Bei Brahmali in seiner Vinaya-Übersetzung heißt es auch: "You should learn the word of the Buddha using its own expressions". Das ist nach dem Kommentar Magadhi. Also die Ausdrücke - in Erweiterung seine Sprache - des Buddha verwenden. Wie sollte man auch sonst zusammenkommen, um die Lehre gemeinsam zu rezitieren, wenn es jeder in seiner Heimatsprache tut.

  • Buddha lehrte keine Wiedergeburt

    • Mahasi
    • 20. Oktober 2025 um 19:12
    Kaiman:

    Die Argumentation ist für mich nicht schlüssig.


    Vieles an dem Text ist auch nicht schlüssig, insbesondere wenn man einen wissenschaftlich-textkritischen Ansatz haben will.


    Erstens, die Annahme, dass der Buddha eine historische Person ist mag zwar die Mehrheitsmeinung in der Indologie sein, sie ist aber nicht unangefochten, siehe zum Beispiel Drewes und Lopez.


    Zweitens, einer ggf. ahistorischen Person eine Persönlichkeit zuschreiben, ist noch einen Grad weiter weg von gesicherte Erkenntnis.


    Drittens, diese Zuschreibung vorzunehmen anhand eines Textkorpus, der im selbigen Text in Frage gestellt wird - "in den klassischen Texten einander widersprechende Textpassagen finden" - ist fragwürdig.


    Viertens, gerade in Bezug auf die Kalama-Lehrrede, die in der chinesischen Überlieferungstradition ziemlich stark von der Pali-Überlieferung abweicht.


    Fünftens, wenn die dort vertretende Lesart der Lehrrede - "nichts ungeprüft hinzunehmen" - nicht zwingend ist.


    Das sind jetzt schon recht viele im Text unbegründete Annahmen. Also, eine unbegründete Lesart einer von mehreren Lehrredentraditionen innerhalb eines sich widersprechenden Textkorpus als Grundlage einer Persönlichkeit einer vielleicht ahistorischen Person. :?


    Darüber hinaus macht der Autor deutlich, dass er die buddhistische Wiedergeburtslehre nicht verstanden hat: "dass Buddha mit diesem Wiederwerden gemeint habe, dass ein individuelles Bewusstsein, ein Ich oder Selbst, über die Grenze des Todes hinaus in eine andere Existenz hinübergehen könnte". Das wäre ja des Fischersohn Satis Ansicht.


    Dann machen die Texte, auf die sich der Autor ja zumindest teilweise bezieht, deutlich, dass die Wiedergeburt eben nicht spekulativ ist, sondern sich mittels des Geistsinnes greifen lässt.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 15. Oktober 2025 um 12:42

    Brillante Einsicht - vipassana vom Feinsten - eines brillanten Pali-Experten, dass der Buddha mit seiner Wiedergeburtslehre eigentlich übers Produktmarketing sprach. Hatte schon immer das Gefühl, dass mir der alte Gelbnacken etwas verkaufen will. :eek:

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 14. Oktober 2025 um 16:29
    Bebop:

    ... dass dieser Shakyamuni "Verlangen" völlig falsch eingestuft hätte.

    Oder er hatte mehr Licht und sah einfach mehr. Das wirklich Trennende zwischen Buddha und uns ist ja nicht, dass er Inder war, vor 2500 Jahren gelebt hat - oder gar nicht -, sondern dass er erleuchtet war und wir nicht. Aber auch das ist nicht nachweisbar und für viele unplausibel...

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 13. Oktober 2025 um 15:35
    ewald:

    Wenn ich die vier edlen Wahrheiten überprüfe, mit meinem eigenen Lebenswandel jetzt und hier, werde ich feststellen, da ist etwas dran. Dasselbe kann ich mit der Wiedergeburt nicht machen, ich kann sie jetzt und hier nicht überprüfen... Die Wiedergeburt bleibt eine Glaubensfrage, wohingegen ich die vier edlen Wahrheiten überprüfen kann.

    Die 2. Wahrheit beginnt mit: "Es ist das Verlangen, das zu künftigen Leben führt... / Es ist dieser Durst, der Wiederdasein säende...". Man kann die edlen Wahrheiten nicht von der Wiedergeburt trennen. Wie kannst du hier nach Prüfbarkeit und Fabelmärchen ernsthaft trennen?


    ewald:

    Ich müsste also die Fähigkeit haben, mir meine früheren Leben bewusst machen zu können

    Genau in dieser Fähigkeit soll man sich in den Meditationszentren des Paauk Sayadaw üben können. Zum Beispiel recht technisch beschrieben von Shaila Catherine in Wisdom wide and deep.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 7. Oktober 2025 um 17:21
    void:

    Ich hatte gehofft, dass man die buddhistische Sicht gut von Sichten, die eine Seele annehmen - wie antike oder hinduistische Sichten abgrenzen kann. Ich hatte im Kopf, dass Karma etwas sehr unvorhersehbaren sein kann: Das man als Mensch in angenehmen Verhältnissen geboren ist muß nichts für das nächste Leben bedeuten. Da kann Unkraut oder Blumen sprießen. Man kann eine vollkommen andere Person sein. Und dann präsentierst du mir hier einen Fall, wo die eine Geburt der anderen ähnelt wie ein Ei dem anderen...

    Es ist kompliziert. Ebenfalls im Suttapitaka findet sich der Fall vom Froschgott im Vimanavatthu. Da heißt es:

    Zitat

    ... Dabei zerquetschte er unversehens den Frosch.

    Im gleichen Augenblick erschien der Frosch als Gott im Bereich der Götter der Dreiunddreißig. Als ob er vom Schlaf erwache, sah er sich von einer Schar Nymphen umgeben. Als er sich fragte, wie er wohl dorthin gekommen sein mochte, wurde ihm sein voriges Leben als Frosch offenbar. Als er sich weiter fragte, woher ihm solche göttliche Pracht mit einem großen goldenen Vimāna gekommen war, da konnte er sich nur an jene Zuwendung zur Stimme des Erhabenen erinnern. Das war sein letzter und auffälligster und einzig beachtenswerter Eindruck seiner vorigen Existenz als Frosch gewesen...

    Manchmal ist es das Gewohnheitskarma, was das nächste Leben primär "bestimmt", manchmal außergewöhnliches Karma und manchmal primär das abgetragene Karma. Diese Geschichte gab es so oder ähnlich bereits bei den Jain. So wie der Buddha vorhandene Begriffe verwendet hat und ihnen eine neue Bedeutung gab, so hat er auch bestehende Geschichten übernommen und sie anders "interpretiert". Die Jain-Interpretation war vielleicht, dass es sie die Seelenwanderung aufzeigt und beim Buddha, dass es Wiedergeburt auch ohne Atman gibt und von Handlungen gesteuert sind. Daher sind die Sichten, nicht immer klar zu trennen.

    void:

    Aber dennoch verstehe ich es so, dass das was übergeht, nur Karma ist.

    Was würdest du denn sagen, geht in diesem Leben von Bewusstseinsmoment zu Bewusstseinsmoment über?

    (Aber eigentlich fehlt mir schon wieder die Lust, ist ja eh alles nur "Unsinn" über den man "nur lachen kann" oder "blinden daran glauben".)

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 6. Oktober 2025 um 17:17
    Qualia:

    siehe Kalama Sutta. AN III.66

    Gerade das steht dir nicht bei. Aber passt schon.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 6. Oktober 2025 um 16:46
    Qualia:

    Der Glaube an Wiedergeburt ist in fast allen buddhistischen Konfessionen, die sich auf den Palikanon gründen, belegt. Warum kann man Wiedergeburt nicht einfach akzeptieren? Die private Meinung ist nicht relevant, denn Wiedergeburt ist bewiesen durch die Schriften.

    Nicht ganz, aber so langsam hast du es :like: Gilt natürlich primär für die, die sich als Nachfolger des Buddha verstehen, alle anderen können ihre Privatmeinung so viel zum Goldenen Kalb machen und drumherum tanzen wie sie wollen.

    Aber wie wird die Privatmeinung deiner Meinung nach buddhistisch, wenn sie von den Schriften abweicht?

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 5. Oktober 2025 um 14:29
    void:

    In vielen Kulturen glaubt man an eine Seele, die z.B Charakter, Emotionen, Vorlieben bewahrt. Im Buddhismus wird nichts davon behauptet. Emotionen, Charakter, Vorlieben, Gefühle, all dies geht verloren. Das einzige was behauptet wird ist das Wirken von Karma und eine Kontinuität im Erleben.

    Sind Gefühle, aber auch die anderen Dinge, nicht Karmafrucht? Im Udana heißt es:

    Zitat

    Zu dem seitwärts sitzenden ehrwürdigen Pilindavaccho sprach der Erhabene: "Ist es wahr, wie man sagt, Vaccho, dass du Mönche mit 'Vasala' ansprichst?"

    "So ist es, Herr."

    Da sprach der Erhabene, der im Geist die früheren Geburten des ehrwürdigen Pilindavaccho betrachtet hatte, zu den Mönchen: "Mönche, regt euch nicht über den Mönch Pilindavaccho auf! Vaccho spricht Mönche nicht in verletzender Absicht als Vasala an. Fünfhundert Wiedergeburten des Mönchs Vaccho in ununterbrochener Reihenfolge haben ihn in Brahmanenfamilien geführt. Da hat er sich sehr lange an die Anrede 'Vasala' gewöhnt. Dadurch gebraucht er die Anrede 'Vasala' aus bloßer Gewohnheit."

    Im Udana-atthakatha heißt es weiter dazu: "it is soleley on account of the fact that impressions have not been abandoned that ...". Was hier als "Gewohnheit" bezeichnet wird, könnte man auch als "Charakter" oder "Vorlieben" bezeichnen. Die "Wiedergeburt" ist eben weder der Selbe noch ein ganz Anderer.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 5. Oktober 2025 um 11:32
    Qualia:

    Nur in diesem Menschenbereich ist Befreiung von Wiedergeburt möglich.

    Das ist falsch. Wie kommst du auf die Idee?

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 4. Oktober 2025 um 23:51
    void:

    Eines der größten Hindernisse ist ja, dass der Begriff "Reinkarnation" ein Begriff aus der Antike ist...

    Ein Hindernis denke ich ist, dass man Begriffe benutzt deren Bedeutung man dann im Duden nachschlägt - Leiden, Wiedergeburt, Reinkarnation usw. Die Bedeutung findet sich aber in den Lehrreden und anderen buddhistischen Schriften. Hat man dort die Bedeutung erfasst, dann kann man schauen, welche Übersetzung taugt. Einen Begriff wie Wiedergeburt nehmen und dann frei assoziieren erschließt nicht den Buddhismus.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 4. Oktober 2025 um 15:48
    ewald:

    Willst Du sie lesen, ich habe sie schriftlich da?

    Du interessierst mich nicht. Allgemein gesprochen, ich habe im Unterbereich 'Allgemeines zum Buddhismus' nur ein sehr eingeschränktes Interesse an Privatmeinungen. Hier will ich mich über Buddhismus austauschen.

    ewald:

    Die Lehre (Dharma) ist ja schön und gut, aber die Autoren kannten mich nicht und so ist es meine Pflicht diese Lehre für meine Persönlichkeit zu wandeln.

    Aber buddhistische Lehrmeinung und Privatmeinung stehen nicht auf einer Ebene - die sind nicht gleichberechtigt.

    ewald:

    Allgemein gilt die Lehrmeinung, aber individuell für den Erwachten gilt die Privatmeinung.

    Was ist da deine Quelle für diese Aussage? Ich weiß auch nicht, was das genau bedeuten soll. Was ich höre ist: Allgemein gilt die StVO, aber individuell fahre ich nach meiner Privatmeinung. Ok!

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 2. Oktober 2025 um 22:10
    ewald:

    Diese Versuche den Glauben von der einen oder anderen Seite zu beweisen anhand von Schriften aus den überlieferten Lehrsätzen ist doch müßig.

    Daran ist gar nichts müßig. Der eine "Glaube" ist durch die Schriften (fast) aller buddhistischen Konfessionen belegt und der andere Glaube nicht. Warum kann man nicht einfach akzeptieren: dies ist buddhistische Lehrmeinung, dies ist Privatmeinung?

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 1. Oktober 2025 um 10:46
    Mahasi:

    Dann lies doch bitte zumindest noch den vorletzten Satz den der Buddha jemals gesprochen hat in dieser Lehrrede.

    Der vorletzte Satz des Buddha, in der Übersetzung von Sabbamitta, ist:

    Zitat

    Selbst der Letzte dieser fünfhundert Mönche und Nonnen ist in den Strom eingetreten, muss nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden und ist für das Erwachen bestimmt.

    Der in den Strom Eingetretene (sotāpanna) hat als ein definitorisches Merkmal, dass er noch höchstens 7x in neue Existenz wiedergeboren wird und zwar nicht mehr in niederen Welten, d. i. Tierwelt, Peta und Hölle. Allein in dieser Lehrrede wird diese Tatsache mehrmals wiederholt - und eben auch noch zum Abschluss.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 30. September 2025 um 10:23
    Samadhi1876:
    Mahasi:

    Was willst du damit sagen?

    Anscheinend glaubte der Buddha selbst nicht daran, bzw. Es war ihm nicht so wichtig. Ich habe geschaut, ob der Buddha konkret was dazu gesagt hatte, und fand dazu diesen Artikel.

    Darin werden die verschiedenen Vorstellungen von Wiedergeburt auch noch mal zusammenfassend beschrieben.

    Dann lies doch bitte zumindest noch den vorletzten Satz den der Buddha jemals gesprochen hat in dieser Lehrrede.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 30. September 2025 um 09:35
    Samadhi1876:

    Mit seinen letzten Worten ... und Vergehens entho-

    ben werden.

    Was willst du damit sagen?

  • Leichenbetrachtung im Satipaṭṭhāna-Sutta

    • Mahasi
    • 28. September 2025 um 22:51
    Anna Panna-Sati:

    [A] Bezüglich der Meditationsmethode der Leichenbetrachtung bewegt mich die Frage,

    ob und wie sichergestellt werden kann, dass eine derartige Konfrontation mit Leichen nicht große Angst vor dem Tod auslöst, bzw. verstärkt, anstatt Loslösung von Anhaftung am Körper zu bewirken?

    (...)

    [B] und den eigenen körperlichen Verfall achtsam- bewusst wahrzunehmen?

    (...)

    Mahasi:

    Man gibt sich also nicht selbst ein Übungsobjekt und macht dann mal. Sondern der Lehrer schaut sich den Charakter desjenigen an und teilt dann zu.

    [C] Dies setzt ja ein fast blindes Vertrauen in den Lehrer voraus, der, wenn er den Charakter, sprich die Psyche, des Schülers richtig einschätzen können soll, neben seiner Erfahrung als Dharmalehrer, mindestens über Grundkenntnisse in Psychologie verfügen sollte.

    Alles anzeigen

    [A] Wenn es um Meditation geht, kann nie sichergestellt werden, dass nicht irgendetwas schief geht. Schumann schreibt zum Beispiel in einem seiner Buddhismus-Bücher über Abteilungen in burmesischen Krankenhäusern für Meditationsopfer. Was wohl auch als Beleg angeführt wird, dass Meditation funktioniert - nur manchmal in die falsche Richtung.

    Eine Lehrrede spricht vom erwachten Sariputta mit seinem Abscheu/Ekel gegenüber seinem Körper. Der Ekel muss nicht unbedingt ins Messer führen.

    [B] Vielleicht ist man noch zu jung für eigene Verfallserscheinungen. Die Leichenbetrachtung wird primär den Lustgetriebenen "verschrieben". Starke Medizin für eine starke Lustausprägung. Dies sollte man wohl am besten unter Aufsicht eines "Meditationsarztes" machen.

    [C] Naja, blindes Vertrauen schießt wohl etwas übers Ziel hinaus. Die Leichenbetrachtung wurde wohl auch kaum als erstes ohne vorheriges Kennenlernen zugeteilt. Man sollte auch sich selbst nicht blind Vertrauen.

    Aber ist es nicht hauptsächlich ein theoretisches Problem oder wer praktiziert ernsthaft diese Übung?

  • Leichenbetrachtung im Satipaṭṭhāna-Sutta

    • Mahasi
    • 26. September 2025 um 09:00

    Wenn man es richtig macht, dann spricht nichts dagegen.

    Im Visuddhimagga heißt es, dass der Übungsbeflissene sich zu einem Meditationslehrer zu begeben hat und sich von den 40 Übungsobjekten ein seiner eigenen Natur angemessenes geistiges Übungsobjekt geben lässt. Man gibt sich also nicht selbst ein Übungsobjekt und macht dann mal. Sondern der Lehrer schaut sich den Charakter desjenigen an und teilt dann zu. Darüber hinaus führt diese Meditation zur vollen Sammlung und ist damit in höchstem Maße mit geistiger Freude (piti) verbunden.

    So wie diese Übung früher nichts für jeden war, so ist sie es auch heute nicht.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 22. September 2025 um 20:07
    ewald:

    Es wird keine Lehrmeinung angezweifelt, die ist niedergeschrieben und als solche Unveränderlich.

    Jedoch es steht mir als individuelle Persönlichkeit frei zu entscheiden, was ich von der Lehrmeinung glaube und was nicht, nur in einer Sekte ist der vorgegebene Glaube Zwang.

    Diejenigen, die die Lehrmeinung aufgeschrieben haben, wussten nichts von mir, was ich brauche, welche Bedürfnisse ich habe und welche Entscheidungen ich treffen muss. Da ist es meine Aufgabe als Individuum, die Lehrmeinung an meine Bedürfnisse anzupassen. Jeder Mensch hat diese Aufgabe, denn es gibt keine allgemeine Lehrmeinung auf das Individuum bezogen.

    Wer sich als Individuum verbiegt, um der allgemeinen Lehrmeinung zu entsprechen, kann das tun, das schafft Konflikte und macht letztlich seelisch krank.

    Ich halte die Lehrmeinung von Buddha für absolut schlüssig, trotzdem nehme ich individuelle Anpassungen vor z.B. mit dem Satz bei uns Zen Buddhisten: 'Wenn Du Buddha triffst, töte ihn.'

    Ich, ich, ich. Allgemein gesprochen: manchmal ist es schon absurd in welchem Ausmaß Lehrnachfolger einer Nichtich-Lehre von "ich" und "selbst" sprechen. So einen Widerspruch kann man auch mal mit weniger "Ich", probieren aufzulösen.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 22. September 2025 um 19:57
    Metta:
    Mahasi:

    Was bedeutet es für dich, wenn es heißt, dass der Stromeingetretene höchstens noch 7x ins Dasein treten kann, der Einmalwiederkehrer einmal?

    Nichts...

    Dann reicht dir der Suttapitaka nicht völlig aus, sondern ist dir im Gegensatz noch zu viel. Ist dies der berühmte naturwissenschaftliche Ansatz, Belege, die einem nicht passen/bedeuten, zu ignorieren. Deswegen wollte ich dich erstmal machen lassen und dir Fragen stellen, auch um zu sehen, ob wir überhaupt eine gemeinsame Basis haben. Offensichtlich nicht.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 22. September 2025 um 18:41
    Metta:
    Zitat

    Wer da tot und abgestorben ist, o Bruder, dessen körperliche Elemente sind aufgelöst und erloschen, dessen sprachliche Elemente sind aufgelöst und erloschen, dessen geistige Elemente sind aufgelöst und erloschen, die Lebens­kraft ist aufgezehrt, die Wärme verflogen, die Sinne zerstoben. M43

    Es kann also nichts, was die geistige (karmische) Kontunuität und Individualität ausmacht, wiedergeboren werden...

    Was bedeutet es für dich, wenn es heißt, dass der Stromeingetretene höchstens noch 7x ins Dasein treten kann, der Einmalwiederkehrer einmal?

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 20. September 2025 um 10:45
    Metta:

    Immer diese bloßen Behauptungen. Zeig doch mal vor und laber nicht immer rum. Ich finde das höchst unredlich.

    Mach doch selber. Zuletzt wolltest du ja nicht einmal deine eigene Frage beantworten. Höchst unredlich so zu tun als ob. Definiere Wiedergeburt und anatta schön mit Belegen und dann schaue ich mir das an und stelle Fragen zum besseren Verständnis.

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Mahasi
    • 20. September 2025 um 10:15
    Metta:
    Mahasi:

    Es geht um Lehrdarlegungen zwischen denen kein Widerspruch besteht.

    Das muß man erst mal zeigen und kann es nicht einfach so behaupten...

    Manchmal steht auch einfach der eigene Unglaube im Weg, um die guten Argumente verstehen zu können.

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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