Wenn man irgendwo Mönch werden will, wurden einem diese Regeln schon immer vom Staat auferlegt, ob man die selbst will oder nicht, wurde da nicht gefragt. Mönch-sein verbinde ich mit der Verbringung der Zeit in einem Kloster zur Erlernung des Studiums und zur Praxis des Buddhismus, auch da werden einem Regeln auferlegt. Ich denke die haben einen organisatorischen Hintergrund, einen der die Ordnung erhält. Aber bei Brechung direkt den Weisen-Status abzuerkennen ist lächerlich, vor allem wenn es sich um einvernehmlichen Sex mit einer erwachsenen Frau handelt.
Wie Krishnamurti sagt, der Buddhismus wäre ein kleiner Kult geblieben, hätte nicht schon Ashoka ihn für Machtmissbrauch genutzt. Buddhismus ist keine Idee wie man einen Staat führt. Wenn du in Regeln bleibst, dann machst du aus dem Buddhismus eine Religion und das ist er nicht, das hat schon der Buddha klar gemacht.
Korruption kommt, weil sie sich selbst nicht genug werden. Das Problem ist, dass sie aus dem Buddhismus etwas machen wollen was er nicht ist und irgendwelche Regeln, gehören ultimativ eben dazu.
Man sieht an diesen Fällen nur, das Glaube (denn die Dhammakayas beten wohl) und Meditation (das tun sie viel mehr) nicht hilft und das buddhistische Autoritäten nicht mit viel Geld umgehen können.
Offensichtlich ziehen selbst Theravada-Traditionen nun irgendwelche Halunken an. Da fragt man sich, ob zu Zeiten ohne Medien nicht schon viel mehr lief, was man nicht mitbekam.
"„Sie konzentrieren sich auf die Kristallkugel und damit auf das Licht in ihrem Inneren. Aus dieser leuchtenden Buddha-Figur, die dann im Bauch des Meditierenden zu wachsen beginnt, entwickelt sich irgendwann der ‚Dhamma-Kaya‘, der wahre, der erleuchtete Körper. Damit, so die Überzeugung, wohnt Buddha schließlich im Gläubigen. Er – oder sie – ist Buddha.“" 1
Tja, glauben kann man viel.