weil es ja hier im Thread des Fragestellers anscheinend auch um die leidende Seele geht, und nicht allein ob sie existiert oder nicht oder ewig ist oder nicht oder wieder geboren wird
Danke sehr schön auf den Punkt gebracht.
Über Fragen nachzudenken, die man garnicht wirklich beantworten kann macht ja auch nur bedingt Sinn.
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Der Buddhismus ist da schon ziemlich eindeutig, wenn es um die Frage geht, ob es eine Seele gibt oder nicht (Anatta-Lehre). Das Leiden entsteht im Buddhismus ja erst dadurch, dass wir fälschlicherweise glauben, ein Ich und eine ewige Seele zu besitzen.
Ich sehe es aber auch so, dass wir mit unserem Bemühen auf beiden Ebenen, sowohl auf der psychologischen als auch auf der buddhistischen Ebene, ansetzen sollten.
Dieses Bild gefällt mir da ganz gut:
Psychologische Ebene:
Die Welle lernt, eine stabile, gesunde Welle im Ozean zu sein (das Ego stabilisieren und stärken).
Buddhistische Ebene:
Die Welle erkennt, dass sie in Wahrheit der gesamte Ozean ist (das Ego fallen lassen).