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  1. Buddhaland Forum
  2. Jan87

Beiträge von Jan87

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    • Jan87
    • 27. Februar 2024 um 08:56

    Das "Nicht bewerten" ist die Übung von Upekkha.

    Der Text hier erklärt das sehr ausführlich, was nicht-bewerten außerhalb der Meditation bedeutet.

    Zitat

    4. Upekkhā

    Die vierte erhabene Tugend ist die schwierigste und die wichtigste. Es ist Upekkhā oder Gleichmut. Die etymologische Bedeutung des Begriffs Upekkhā ist „richtig wahrnehmen“, „gerecht betrachten“ oder „unvoreingenommen schauen“, das heißt, ohne Anhaftung oder Abneigung, ohne Vorliebe oder Missfallen.[1]

    Gleichmut ist besonders für Laien notwendig, die in einer unausgeglichenen Welt unter schwankenden Umständen leben müssen. Kränkungen und Beleidigungen sind das gemeinsame Los der Menschheit. Die Welt ist so beschaffen, dass die Guten und Tugendhaften oft ungerechter Kritik und Angriffen ausgesetzt sind. Es ist heroisch, in solchen Umständen einen ausgeglichenen Geist zu bewahren.

    Verlust und Gewinn, Ruhm und Schande, Lob und Tadel, Schmerz und Glück sind acht weltliche Bedingungen,[2] die alle Menschen betreffen. Die meisten Menschen sind aufgewühlt, wenn sie von solchen günstigen oder ungünstigen Zuständen betroffen sind. Man ist erfreut, wenn man gelobt wird, und niedergeschlagen, wenn man beschuldigt und beschimpft wird. Weise ist, sagt der Buddha, wer mitten in solchen Wechselfällen des Lebens steht und wie ein fester Fels ungerührt bleibt, vollkommenen Gleichmut ausübend.

    Das vorbildliche Leben des Buddha bietet uns Weltlichen ein ausgezeichnetes Beispiel für Gleichmut.

    Es gab keinen religiösen Lehrer auf der Welt, der so scharf kritisiert, angegriffen, beleidigt und verleumdet wurde wie der Buddha, und dennoch wurde keiner so hoch gelobt, geehrt und verehrt wie der Buddha.

    Einmal, als er auf Almosengang ging, wurde er von einem unverschämten Brahmanen als Ausgestoßener bezeichnet. Er ertrug die Beleidigung gelassen und erklärte ihm, dass nicht die Geburt einen zum Ausgestoßenen macht, sondern ein ehrloser Charakter. Der Brahmane wurde bekehrt.

    Ein Mann lud ihn zu Almosen in sein Haus ein und unterhielt den Buddha mit der schmutzigsten Sprache seiner Zeit. Er wurde als „Schwein“, „Tier“, „Ochse“ usw. bezeichnet. Aber der Buddha war nicht beleidigt. Er revanchierte sich nicht. Ruhevoll fragte er seinen Gast, was er tun würde, wenn Gäste sein Haus besuchten. Er antwortete, dass er ein Fest vorbereiten würde, um sie zu bewirten.

    „Nun, was würdest du tun, wenn sie nicht davon essen würden?“ fragte der Buddha.

    „In diesem Fall würden wir selbst vom Fest essen“, antwortete er.

    „Gut, guter Bruder, du hast mich zu dir nach Hause eingeladen, um Almosen zu erhalten. Du hast mich mit einem Strom von Beleidigungen unterhalten. Ich akzeptiere es nicht. Bitte nimm es zurück“, antwortete der Buddha ruhig.

    Das Charakter des Übeltäters wurde vollständig transformiert.

    „Vergeltet nicht. Seid still wie eine zersprungene Glocke, wenn euch andere beschimpfen. Wenn ihr das tut, halte ich es für gleichbedeutend damit, dass ihr bereits Nibbāna erreicht habt,

    obwohl ihr Nibbāna noch nicht verwirklicht habt.“[3]

    So lautet der Rat des Buddha.

    Das sind goldene Worte, die in dieser undisziplinierten Welt von heute Beachtung finden sollten.

    Einmal verleitete eine Hofdame einige Betrunkene dazu, den Buddha so sehr zu beschimpfen, dass der Ehrwürdige Ānanda, sein begleitender Jünger, den Buddha beschwor, die Stadt zu verlassen und anderswohin zu gehen. Aber der Buddha war unerschüttert.

    Eine andere Frau täuschte eine Schwangerschaft vor und beschuldigte den Buddha öffentlich, sie in diesen Zustand versetzt zu haben. Eine Frau wurde von seinen Rivalen getötet, und der Buddha wurde des Mordes beschuldigt. Sein eigener Cousin und Jünger Devadatta versuchte erfolglos, ihn zu Tode zu zerquetschen, indem er einen Felsen von einer Klippe warf. Einige seiner eigenen Jünger beschuldigten ihn des Neides, der Parteilichkeit, der Bevorzugung, usw.

    Auf der anderen Seite sangen viele die Loblieder des Buddha. Könige warfen sich vor Seinen Füßen nieder und erwiesen die höchste Ehrerbietung.

    Wie die Mutter Erde ertrug der Buddha alles schweigend mit vollkommenem Gleichmut.

    Wie ein Löwe, der nicht vor jedem Geräusch erzittert, sollte man sich nicht von den vergifteten Pfeilen ungezügelter Zungen beunruhigen lassen. Wie der Wind, der sich nicht in den Maschen eines Netzes verfängt, sollte man nicht an den illusionären Freuden dieser sich ständig ändernden Welt haften. Wie die Lotusblume, die nicht durch den Schlamm, aus dem sie entspringt, befleckt ist, sollte man von weltlichen Versuchungen unberührt leben, immer ruhig, gelassen und friedvoll.

    Wie bei den ersten drei Tugenden hat Upekkhā als direkten Feind die Anhaftung (Rāga) und als indirekten Feind Gefühllosigkeit oder unintelligente Gleichgültigkeit. Upekkhā verwirft Anhaften und Abneigung. Eine unparteiische Haltung ist ihr Hauptmerkmal. Wer Gleichmut praktiziert, fühlt sich weder von begehrenswerten Objekten angezogen noch abgeneigt gegenüber unerwünschten Objekten. Seine Haltung gegenüber Sündern und Heiligen wird die gleiche sein, denn er macht keine Unterscheidung.

    [1] Siehe S. 523-524 und 596-597.

    [2] Siehe Kapitel 43

    [3] Siehe Dhammapada V. 124

    https://www.buddhanet.net/pdf_file/buddha-teachingsurw6.pdf

    Alles anzeigen
  • Cannabis Legalisierung?

    • Jan87
    • 27. Februar 2024 um 08:40
    Henna01:

    Ein Bier macht das nicht, ein Joint schon 🤷

    Der einzige weg sowas zu vermarkten? Man erwähnt es nicht. Glaube kaum, dass auf den Cannabisverpackungen dann wie bei Zigaretten ne Warnung darauf steht, .

    Man kann sich hier angucken, was das Gift Alkohol mit einem macht.
    Leider auch auf keiner Flasche irgendeine Warnung davor zu finden.

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  • Cannabis Legalisierung?

    • Jan87
    • 27. Februar 2024 um 08:32

    Alles klar Igor07 :)

    Hatte das so verstanden, dass du dir gerne Cannabis verschreiben lassen würdest und das Stimulanzien für ADHS vorziehen würdest - aber kann ja eventuell für andere noch hilfreich sein dann.

    Tim99:

    Ritalin ist für mich auch wenn ich es nie nahm kein hilfreiches Mittel. Es ist berüchtigt, ich weiß nicht, wie viele Kinderleben nachhaltig beeinträchtigt wurden durch die Gabe von Ritalin.

    Richtig angewendet macht es durchaus Sinn. Gabor war es glaube ich, der sagte, dass Ritalin ein Medikament ist, was gleichzeitig viel zu häufig und viel zu selten verschrieben wird.

    Bei vielen auffälligen Kindern wurde einfach mit Ritalin ein Symptom behandelt, ohne die Ursachen, die häufig im familiären Umfeld zu finden sind, zu behandeln.
    Gleichzeitig wird ADHS bei vielen unauffälligen Typen bei Kindern und Erwachsenen nicht richtig diagnostiziert, wo eine zeitweilige Behandlung mit Stimulanzien, um das Gehirn zu trainieren, hilfreich ist.
    Spreche da auch aus eigener Erfahrung, erst vor einigen Jahren bei mir festgestellt, woher viele Probleme in der Vergangenheit kamen.
    Wie gesagt, Cannabis sollte für ADHS nicht als Medikament verwendet werden.
    Aber zum Thema: Mal zum entspannen, dafür ist es sicher nicht verkehrt und meiner Meinung nach schon seit Jahrzehnten überfällig, dass es endlich legal wird.

  • Cannabis Legalisierung?

    • Jan87
    • 26. Februar 2024 um 18:35
    Igor07:

    Danke sehr, Sudhana. Meine Psychiaterin wollte darüber nicht reden. Sie „bevorzugt“ mir besser Tonnenweise Ritalin gegen ADHS verschreiben, aber ich hatte das Gift vor sehr langen Zeit abgesetzt, wie alle mögliche SSRI. Ich hoffe, nach dem Gesetz, wenn man es sogar sehr heftig kritisiert, es würde wenigstens ein wenig in die Bewegung kommen.

    Stimulanzien sollten bei ADHS besser sein als Cannabis.

    Kann bei dem Thema zum einen Dr. K empfehlen, das hat mir selber sehr viel geholfen und war auch meine Inspiration, mich mit Meditation und letztendlich mit Buddhismus zu beschäftigen.
    Er selber folgt Raja Yoga, hat sieben Jahre lang gelernt, um Mönch zu werden, hat dann aber sein Harvard-Studium abgeschlossen und arbeitet jetzt als Psychotherapeut und betreibt den channel.

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    Für die beiden Videos auch eine klare Empfehlung, aktuelle wissenschaftliche Fakten zu dem Thema.

    Andrew Huberman
    Welcome to the official Huberman Lab YouTube channel. The Huberman Lab podcast is hosted by Dr. Andrew Huberman, a neuroscientist and tenured professor of…
    www.youtube.com

    Und von Dr. Gabor Mate, selber ADHS-Betroffener:

    Das & sehr viel buddhistische/yogische Praxis war bei mir quasi die Lösung des ADHS-Problems.
    Hoffe, dass das etwas hilft.

    Zum Topic ist auch Gabors zweites Buch interessant. Wer Abhängigkeiten verstehen möchte, für den ist das sicher interessant (Mit dem Titel bezieht sich Gabor auch auf Buddhismus ;) ) :

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 25. Februar 2024 um 09:09
    Igor07:

    Wie kann man überhaupt bhava ohne die Wieder-Geburt erklären,

    So:

    Im Buddhismus ist "Bhava" ein Begriff mit tiefer philosophischer Bedeutung, der auf die psychologische Ebene der Existenz und des Seins hinweist. Um "Bhava" im ultimativen, psychologischen Sinne zu verstehen, müssen wir in die grundlegenden Konzepte des Buddhismus eintauchen.

    Bhava: Das Kontinuum der Existenz

    "Bhava" kann auf verschiedene Weisen übersetzt werden, darunter "Existenz", "Sein", "Zustand des Seins" oder "Becoming" (Werden). Im ultimativen, psychologischen Sinne bezieht sich "Bhava" auf das Kontinuum des Seins, das durch das Zusammenspiel von Karma (Handlungen) und Bewusstsein entsteht.

    1. Karma (Handlungen): Im Buddhismus ist Karma das Gesetz von Ursache und Wirkung. Es besagt, dass unsere Handlungen in Gedanken, Worten und Taten Auswirkungen haben, die uns in diesem Leben und in zukünftigen Leben beeinflussen. Durch unsere Handlungen gestalten wir unser "Bhava" oder unseren Zustand des Seins.

    2. Bewusstsein: Das Bewusstsein ist ein zentraler Bestandteil von "Bhava". Es bezieht sich auf das kontinuierliche Fließen von Bewusstsein von einem Moment zum nächsten. Jeder Moment des Bewusstseins trägt zur Formung unseres Seins bei.

    Drei Arten von Bhava:

    Im Buddhismus werden drei Arten von "Bhava" unterschieden, die jeweils verschiedene Zustände des Seins oder der Existenz beschreiben:

    1. Kāma Bhava (Sinnliches Sein): Dies bezieht sich auf das Sein, das von sinnlichem Verlangen und den Bedürfnissen des Körpers geprägt ist. Es umfasst die Lebensformen, die von der Suche nach Vergnügen, Sinnesfreuden und sinnlicher Befriedigung bestimmt sind. Menschen, die von starken sinnlichen Begierden geleitet werden, können in diesem "Kāma Bhava" existieren.

    2. Rūpa Bhava (Formen-Sein): Dies bezieht sich auf das Sein, das von der Identifikation mit körperlichen Formen, dem Streben nach Schönheit, Macht und Einfluss geprägt ist. Es betrifft auch die Identifikation mit dem Körper als etwas Dauerhaftes und Bedeutendes.

    3. Arūpa Bhava (Formlose Sein): Dies bezieht sich auf das Sein, das jenseits der körperlichen Formen liegt. Es betrifft die Bereiche des Seins, die über die sinnliche und materielle Welt hinausgehen, wie die feinstofflichen Ebenen des Bewusstseins oder die Realisierung formloser Zustände der Meditation.

    Bhava und die Psyche:

    In psychologischer Hinsicht ist "Bhava" eng mit der Konzeption des Selbst (Anatta) im Buddhismus verbunden. Es geht darum zu verstehen, dass das Selbst oder die Identität keine unveränderliche, ewige oder unabhängige Essenz hat, sondern ein kontinuierliches Fließen von Bewusstsein und Erfahrung ist, das durch Karma geformt wird.

    - Identifikationen und Muster: Bhava zeigt auf, wie wir uns mit bestimmten Identitäten und Mustern identifizieren. Diese Identifikationen können auf unseren Handlungen (Karma) und unseren Bewusstseinszuständen basieren. Wenn wir uns beispielsweise stark mit sinnlichen Genüssen identifizieren, formt dies unser Kāma Bhava.

    - Die Illusion des Selbst: Bhava zeigt auch die Illusion des getrennten Selbst auf, das wir oft aufbauen. Durch die Betonung von Karma und Bewusstsein zeigt Bhava, dass das Selbst ein dynamischer Prozess ist, der sich ständig verändert und nicht als etwas Festes oder Unveränderliches betrachtet werden kann.

    - Der Weg zur Befreiung: Im Buddhismus ist das Verständnis von "Bhava" von entscheidender Bedeutung für den Weg zur Befreiung (Nirvana). Indem wir die Illusionen des Selbst und des Seins durchschauen und unser Karma bewusst lenken, können wir uns von den begrenzenden Zuständen des Kāma Bhava, Rūpa Bhava und Arūpa Bhava befreien.

    Insgesamt zeigt "Bhava" im ultimativen, psychologischen Sinne die Verbindung zwischen unseren Handlungen, unserem Bewusstsein und unserem Zustand des Seins auf. Es lädt uns ein, die Illusionen des Selbst zu durchschauen, unsere Identifikationen zu überwinden und ein bewussteres, freieres und weiseres Leben zu führen. Es ist ein Schlüsselkonzept, um die tiefsten Schichten der menschlichen Psyche im Kontext der buddhistischen Lehren zu verstehen.

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 25. Februar 2024 um 08:55

    Igor07 Zu Nagarjuna, kommt mir vor, als ob dir nicht klar ist, dass er den kompletten Kanon logisch widerlegt hat. Macht relativ wenig Sinn, wenn man gleichzeitig mit ihm und mit dem Kanon argumentieren will.

    "Nagarjuna war ein bedeutender buddhistischer Philosoph, der im 2. Jahrhundert n. Chr. lebte und ein wichtiges Werk namens "Mulamadhyamakakarika" verfasste. In diesem Werk versuchte er, die philosophischen Grundlagen des Mahayana-Buddhismus zu etablieren und zu verteidigen. Er argumentierte, dass die Wirklichkeit letztlich leer (shunyata) von festen, unveränderlichen Eigenschaften ist.

    Um den Pali-Kanon, der die grundlegenden buddhistischen Texte der Theravada-Tradition darstellt, zu widerlegen, verwendete Nagarjuna eine Methode der Reduktion ad absurdum, auch als "Wiederlegung durch Widerspruch" bekannt.

    Seine Argumentation in Bezug auf den Pali-Kanon basierte auf dem Konzept der "Vier Edlen Wahrheiten", einem zentralen Lehrkonzept des Buddhismus. Diese Wahrheiten besagen:

    1. Das Dasein ist Leiden (Dukkha).
    2. Die Ursache des Leidens ist das Verlangen (Tanha).
    3. Das Leiden kann beendet werden, indem man das Verlangen aufgibt.
    4. Der Weg, das Verlangen aufzugeben, ist der Achtfache Pfad.

    Nagarjuna argumentierte, dass diese Wahrheiten selbst von ihrer eigenen metaphysischen Annahme abhängig sind, nämlich der Annahme, dass es feste, unveränderliche Entitäten und Eigenschaften gibt (wie das "Selbst" oder "Dinge"). Er behauptete jedoch, dass diese Konzepte letztlich nicht aufrechterhalten werden können.

    Er wandte eine Methode an, die als "Wiederlegung durch Widerspruch" bekannt ist, um zu zeigen, dass jede Aussage über die Natur der Realität in sich widersprüchlich ist, wenn man versucht, sie auf ihre letzte Bedeutungsebene zu führen. Durch dieses Vorgehen versuchte er zu zeigen, dass jede Behauptung letztendlich auf ein paradoxes Ergebnis führt, wenn man versucht, sie logisch zu analysieren.

    Nagarjuna argumentierte, dass letztlich alles leer von festen, unveränderlichen Eigenschaften ist. Seine Philosophie des "Madhyamaka" betont die Idee der "Leerheit" (Shunyata), in der alle Dinge in ihrer Essenz leer von einem unabhängigen Selbst oder einer festen Natur sind.

    Auf diese Weise versuchte Nagarjuna, die metaphysischen Grundlagen des Pali-Kanons zu widerlegen, indem er zeigte, dass sie letztlich auf unauflösbare Widersprüche führen, wenn man versucht, sie logisch zu analysieren. Dies war ein zentraler Beitrag zur Entwicklung der Mahayana-Philosophie im Buddhismus."

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 25. Februar 2024 um 08:47

    [lz]

    Wenn die Vereinigung von Vater und Mutter stattfindet, aber die Mutter nicht ihre fruchtbaren Tage hat[/lz]


    Bei dem Text muss bedacht werden, was mit Mutter und Vater im Kanon gemeint ist.


    [lz]

    In der tieferen Bedeutung der Dhamma-Sprache jedoch ist Nicht-Wissen (avijjā) unser Vater und Verlangen (taṇhā) unsere "Mutter". Man muß sie töten und vollständig beseitigen. Der Buddha sagte: „Mātaraṁ pitaraṁ hantvā akataññūsi brāhmana.“
    „Sei undankbar! Töte den Vater, töte die Mutter, und du wirst Nibbāna erreichen.“
    Der für unsere "Geburt" Verantwortliche ist unser "Vater", - Ignoranz oder Nicht-Wissen -; unsere "Mutter", ebenso verantwortlich für unsere Geburt, ist das Begehren. Den Worten "Vater" und "Mutter" wurde durch den Buddha diese höhere Bedeutung in der Dhamma-Sprache gegeben. So verstanden müssen diese "Eltern" (avijjā und tanhā) getötet, völlig vernichtet werden, bevor Nibbāna verwirklicht werden kann.

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%2…der_Sprache.pdf[/lz]

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 21. Februar 2024 um 11:02
    Metta:

    ch möchte nicht unhöflich sein, aber dass der PK das Wort Buddhas ist, oder etwa sein Verständnis wiedergibt, ist historisch unhaltbar

    Die Authentizität der Frühbuddhistischen Texte.

    (copilot)

    Die Haupterkenntnisse aus dem Dokument sind:

    • Authentizität der Texte: Die Frühbuddhistischen Texte (FBT) stammen im Wesentlichen vom Buddha oder seinen zeitgenössischen Schülern.
    • Überlieferung und Bearbeitung: Die FBT wurden über Jahrhunderte bearbeitet, wobei die Änderungen meist formaler Natur waren und die Lehre unberührt ließen.
    • Historischer Kontext: Die FBT spiegeln die politische, soziale und wirtschaftliche Situation Nordindiens vor der Nanda-Dynastie wider, was auf ihre Authentizität hinweist.
    • Methodik: Die Arbeit verwendet eine umfassende Betrachtungsweise, um die Authentizität der FBT zu untermauern, und lehnt übermäßigen Skeptizismus ab.

    Für mich schon interessant, wie die Lehre über mehrere Jahrhunderte in dieser Form auswendig gelernt und überliefert wurde.

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 21. Februar 2024 um 09:27
    Qualia:

    Das die Lehre widerspruchsfrei ist???

    Zitat

    Dieser Pitaka kann mit einem Buch mit Rezepten verglichen werden, da die Reden zu verschiedenen Anlässen ausgelegt wurden, um den Temperamenten verschiedener Personen gerecht zu werden. Es können scheinbar widersprüchliche Aussagen gemacht werden, aber sie sollten nicht missverstanden werden, da sie vom Buddha ausgesprochen wurden, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen; zum Beispiel würde er bei derselben Frage schweigen, wenn der Fragende nur töricht neugierig war, oder eine ausführliche Antwort geben, wenn er wusste, dass der Fragende ein ernsthafter Suchender nach der Wahrheit war.

    Ven. Narada Mahathera The Buddha and His Teachings

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 20. Februar 2024 um 21:09
    Qualia:

    Bewusstsein kann sich nicht betrachten oder beobachten, weil alles im Bewusstsein ist gibt es nichts mehr das von außer betrachten, beobachten kann. Auch Geisterobjekte müssen im Bewusstsein sein, der Betrachter der Geisterobjekte ist nicht das Bewusstsein, sondern der Geist, der seine eigenen Schöpfungen betrachtet.

    Aus m43. Interessant, das vinnana hier als Geisteszustand bezeichnet wird.

    Ich kann meinen Geist und mein vinnana beobachten - eigene Erfahrung ;)

    (Bewußtsein)

    4. "'Bewußtsein, Bewußtsein', so sagt man, Freund. Worauf bezieht es sich, wenn man von 'Bewußtsein' spricht?"

    "'Es erfährt, es erfährt', Freund, deshalb [2] spricht man von 'Bewußtsein'. Was erfährt es? Es erfährt: 'Angenehm'; es erfährt: 'Schmerzhaft'; es erfährt: 'Weder-schmerzhaft-noch-angenehm'. 'Es erfährt, es erfährt', Freund, deshalb spricht man von 'Bewußtsein'."

    5. "Weisheit und Bewußtsein, Freund - sind diese Geisteszustände miteinander verbunden oder getrennt? Und ist es möglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können?"

    "Weisheit und Bewußtsein, Freund - diese Geisteszustände sind miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können. Denn, was man versteht, das erfährt man, und was man erfährt, das versteht man. Deshalb sind diese Geisteszustände miteinander verbunden, nicht getrennt, und es ist unmöglich, einen dieser Zustände vom anderen zu trennen, um den Unterschied zwischen ihnen beschreiben zu können."

    6. "Was ist der Unterschied, Freund, zwischen Weisheit und Bewußtsein, diesen Zuständen, die mit einander verbunden, nicht getrennt sind?"

    "Der Unterschied, Freund, zwischen Weisheit und Bewußtsein, diesen Zuständen, die miteinander verbunden, nicht getrennt sind, ist dieser: Weisheit gilt es zu entfalten, Bewußtsein gilt es vollständig zu durchschauen."

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 20. Februar 2024 um 14:17
    Qualia:

    Bewusstsein ist Wahrnehmen, Fühlen, Erkennen, Verstehen. Wie kompliziert muss es den noch werden, wenn Bewusstsein/viññāṇa nicht einfach als Bewusstsein/viññāṇa genannt werden kann?

    Zu Versuchen allen klarzumachen was viññāṇa oder Bewusstsein ist, bringt nur Frust.

    In der Praxis ist das Verständnis wichtig, für die Theorie würde ich es nicht so ausführlich zu erklären versuchen :)

    Wenn man viññāṇa betrachten möchte, sollte man es zuerst verstehen.

    Satipathanna-Sutta:

    (2. Die fünf Daseinsgruppen)

    38. "Wiederum verweilt da ein Bhikkhu, indem er Geistesobjekte als Geistesobjekte im Zusammenhang mit den fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet [18] wird, betrachtet. Und wie verweilt ein Bhikkhu, indem er Geistesobjekte als Geistesobjekte im Zusammenhang mit den fünf Daseinsgruppen, an denen angehaftet wird, betrachtet? Da (versteht) ein Bhikkhu: 'So ist Form, so ist ihr Ursprung, so ist ihr Vergehen; so ist Gefühl, so ist sein Ursprung, so ist sein Vergehen; so ist Wahrnehmung, so ist ihr Ursprung, so ist ihr Vergehen; so sind Gestaltungen, so ist ihr Ursprung, so ist ihr Vergehen; so ist Bewußtsein, so ist sein Ursprung, so ist sein Vergehen.'"

  • Dukkha erkennen....

    • Jan87
    • 20. Februar 2024 um 12:16
    ewald:

    Alles ist mit Worten erfassbar und lässt sich zum Ausdruck bringen, alles, was es auf der Welt gibt und zu was der Mensch beim Fantasieren fähig ist. Wenn es notwendig sein sollte, erfindet man neue Worte und erklärt dessen Bedeutung ganz genau.

    Das kann GPT schon kritisch sehen, wenn man es aus einer buddhistischen perspektive betrachtet

    1. Überbetonung der verbalen Erfassung: Der Satz scheint darauf hinzuweisen, dass alles mit Worten vollständig erfasst und ausgedrückt werden kann. Diese Sichtweise könnte aus buddhistischer Sicht problematisch sein, da buddhistische Traditionen betonen, dass die Realität jenseits der sprachlichen Konzepte liegt und nicht vollständig durch Worte erfasst werden kann. Insbesondere im Theravada-Buddhismus wird die Wichtigkeit von direkter Erfahrung und Meditation betont, um Einsicht in die Realität zu erlangen, die über verbale Beschreibungen hinausgeht.
    2. Begrenzte Rolle der Fantasie: Die Aussage, dass alles, was existiert und alles, wozu der Mensch fähig ist, durch Fantasie ausgedrückt werden kann, könnte auch kritisiert werden. Im Buddhismus wird die Fantasie nicht als ein Mittel zur Erkenntnis der Wirklichkeit betrachtet. Vielmehr wird sie als eine Quelle von Illusionen und Verblendung angesehen, die es zu durchschauen und zu überwinden gilt. Die Betonung liegt auf der Klärung des Geistes und der Entwicklung von Einsicht, die über die Begrenzungen der Fantasie hinausgeht.
    3. Überbewertung von Worten und Begriffen: Die Aussage, dass man bei Bedarf neue Worte erfinden kann, um alles genau zu erklären, könnte darauf hindeuten, dass Worte und Begriffe die Realität vollständig abbilden können. Im Buddhismus wird jedoch darauf hingewiesen, dass Worte und Begriffe oft begrenzt sind und dazu neigen, die Realität zu vereinfachen oder zu verzerren. Die Betonung liegt daher auf einem tieferen Verständnis jenseits der Sprache und der bewussten Nutzung von Sprache, um Einsicht zu vermitteln, anstatt zu glauben, dass Worte alleine ausreichend sind, um die Wirklichkeit zu erfassen.
    ewald:

    Um auf das Beobachten zurückzukommen, es ist ein aktiver Lernprozess, das Betrachten dagegen ist ein passives Gleichgültig sein. Beim Beobachten kann ich eine Veränderung von A nach B wahrnehmen, beim Betrachten nehme ich den Ist-Zustand ohne Prozess hin. Ich kann also ein Kunstwerk, das vollendet ist, betrachten, aber meinen Lebensprozess will ich beobachten, um aktiv eingreifen zu können.

    Nur als Ergänzung von GPT. "Reflektierende Art des Sehens" trifft es finde ich sehr gut.


    [lz]

    "Beobachten" bezieht sich auf den Akt des aufmerksamen Betrachtens oder der Überwachung von etwas, oft um Informationen zu sammeln oder um Veränderungen oder Bewegungen zu erfassen. Es impliziert normalerweise eine aktive Handlung des Wahrnehmens oder des Verfolgens von Ereignissen oder Verhaltensweisen.

    "Betrachten" hingegen bezieht sich eher auf einen ruhigeren, oft eingehenderen Blick auf etwas. Es kann eine intensivere oder tiefere Betrachtung bedeuten, die auf das Verständnis, die Analyse oder die Wertschätzung eines Objekts, einer Situation oder eines Konzepts abzielt. Es kann auch eine eher passive Aktivität sein, die weniger auf das Erfassen von Details oder Veränderungen ausgerichtet ist als auf das Einfühlen in oder das Nachdenken über das Gesehene.

    Insgesamt kann man sagen, dass "beobachten" eher mit der Wahrnehmung von Details und Veränderungen verbunden ist, während "betrachten" eine tiefere, oft reflektierende Art des Sehens oder Denkens darstellt.


    [/lz]

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 20. Februar 2024 um 09:27
    Qualia:

    „Wie ich die Lehre des Buddha verstehe, ist es eben dieses selbst Bewusstsein, das umherstreift und umherwandert, kein anderes.““tathāhaṁ bhagavatā dhammaṁ desitaṁ ājānāmi yathā tadevidaṁ viññāṇaṁ sandhāvati saṁsarati anaññan”ti.

    1. "tathāhaṁ" - "tathā" bedeutet "so", "in dieser Weise", und "ahaṁ" bedeutet "ich". Zusammen bedeutet "tathāhaṁ" also "so ich" oder "auf diese Weise ich".
    2. "bhagavatā" - "bhagavat" bedeutet "ehrwürdig" oder "göttlich", und das Suffix "-ā" deutet auf den Instrumental- oder Dativkasus hin. Also bedeutet "bhagavatā" "durch den Ehrwürdigen" oder "vom Ehrwürdigen".
    3. "dhammaṁ" - "dhamma" kann verschiedene Bedeutungen haben, aber hier wahrscheinlich im Sinne von "Lehre" oder "Dharma". Das Suffix "-ṁ" deutet auf den Akkusativkasus hin, also bedeutet "dhammaṁ" "die Lehre" oder "das Dharma".
    4. "desitaṁ" - "desita" ist die Vergangenheitspartizipform von "deseti", was "lehren" oder "erklären" bedeutet. Das Suffix "-ṁ" zeigt den Akkusativkasus an, daher bedeutet "desitaṁ" "gelehrt" oder "erklärt".
    5. "ājānāmi" - "ājānāti" bedeutet "verstehen" oder "erkennen", und das Suffix "-mi" zeigt die erste Person Singular an, daher bedeutet "ājānāmi" "ich verstehe" oder "ich erkenne".
    6. "yathā" - "yathā" bedeutet "wie" oder "wie so".
    7. "tadevidaṁ" - "tad" bedeutet "das", und "evam" bedeutet "so". Das Suffix "-idaṁ" zeigt den Akkusativkasus an, daher bedeutet "tadevidaṁ" "dies so" oder "auf diese Weise".
    8. "viññāṇaṁ" - "viññāṇa" bedeutet "Bewusstsein" oder "Erkenntnis", und das Suffix "-ṁ" zeigt den Akkusativkasus an, daher bedeutet "viññāṇaṁ" "das Bewusstsein" oder "die Erkenntnis".
    9. "sandhāvati" - "sandhāvati" ist die dritte Person Singular Präsensform von "sandhāvati", was "zusammenbringen" oder "vereinen" bedeutet.
    10. "saṁsarati" - "saṁsarati" ist die dritte Person Singular Präsensform von "saṁsarati", was "umherwandern" oder "reinkarnieren" bedeutet.
    11. "anaññan" - "anaññan" bedeutet "nicht anders" oder "nicht anderswo".

    Zusammengefasst bedeutet der Satz: "So ich verstehe die Lehre, die vom Ehrwürdigen gelehrt wurde, wie so, dass dieses Bewusstsein sich zusammenschließt und umherwandert, nicht anders."


    Zitat

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%2…Bewusstsein.pdf

    (Copilot) Das Dokument schlägt vor, den Pāḷi-Begriff viññāṇa nicht als Bewußtsein zu übersetzen, sondern als Wahrnehmen \ Erkennen \ Verstehen. Der Autor argumentiert, dass Bewußtsein eine zu vage und metaphysische Bedeutung hat, die nicht dem entspricht, was viññāṇa im buddhistischen Kontext bedeutet. Viññāṇa ist kein Ding oder eine Wesenheit, die dem Samsara unterliegt, sondern eine Aktivität oder ein Prozess, der anlässlich einer Begegnung von Sinn und Objekt entsteht. Viññāṇa ist auch nicht identisch mit dem Geist (mano), sondern nur einer der fünf Aspekte (khandha) der empirischen Persönlichkeit1. Viññāṇa beinhaltet nicht nur die bloße Wahrnehmung von Fakten, sondern auch das Erkennen von Merkmalen, das Abgleichen mit Gedächtnisdaten, die Interpretation von Informationen und die Anregung zum Handeln. Viññāṇa ist also ein dynamischer und komplexer Vorgang, der sowohl kognitive als auch affektive und volitive Elemente umfasst. Der Autor stützt seine Übersetzungsvorschläge auf eine Analyse der vielfältigen Verwendungen von viññāṇa in den Pāḷi-Texten, sowie auf eigene Beobachtungen aus dem Alltagsleben und der Meditation . Er vergleicht auch die buddhistische Doktrin von viññāṇa mit der heutigen säkularen Sicht auf das Phänomen Bewußtsein. Er kommt zu dem Schluss, dass viññāṇa kein metaphysisches Rätsel ist, sondern eine praktische und empirische Angelegenheit, die für die Erwachung nützlich ist.

    1. Ignoranz (Avijjā)
    2. Konditionierungen (Sankhara)
    3. Bewusstsein (Viññāṇa)
    4. Name und Form (Nāmarūpa)
    5. Sechs Sinnesbasen (Saḷāyatana)
    6. Kontakt (Phassa)
    7. Gefühl (Vedanā)
    8. Verlangen (Taṇhā)
    9. Anhaftung (Upādāna)
    10. Werden (Bhava)
    11. Geburt (Jāti)
    12. Altern und Tod (Jarāmaraṇa)
  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 18. Februar 2024 um 19:49

    Zusammenfassung aus Wahrnehmung und Bewusstsein und Die Lehre des Buddha und ihre wesentliche Bedeutung mit Hilfe von ChatGPT & Copilot.

    Zitat

    Gemäß der Theravada-Sichtweise besteht die Persönlichkeit (Sakkaya) aus fünf Teilen, von denen das Sich-Bewusst-Sein (Viññāṇa) als Stütze für die anderen vier angesehen wird.

    Es ist wichtig zu verstehen, dass Viññāṇa nicht einfach mit dem Begriff "Bewusstsein" übersetzt wird, sondern eher mit "Wahrnehmen", "Erkennen" oder "Verstehen".

    Dies liegt daran, dass Viññāṇa im buddhistischen Kontext nicht als eine metaphysische Entität betrachtet wird, sondern als ein Prozess oder eine Aktivität, die entsteht, wenn Sinn und Objekt aufeinandertreffen.

    Viññāṇa ist einer der fünf Aspekte der empirischen Persönlichkeit, nicht identisch mit dem Geist (Mano), sondern ein dynamischer und komplexer Vorgang, der sowohl kognitive als auch affektive und volitive Elemente umfasst. Es beinhaltet nicht nur die bloße Wahrnehmung von Fakten, sondern auch das Erkennen von Merkmalen, das Abgleichen mit Gedächtnisdaten, die Interpretation von Informationen und die Anregung zum Handeln.

    Upādāna-viññāṇa ist ein Konzept, das die Verbindung zwischen Anhaften (Upādāna) und diesem Prozess des Wahrnehmens oder Verstehens (Viññāṇa) beschreibt. Es bezieht sich darauf, wie das Anhaften an Dinge oder Konzepte unsere Wahrnehmung und unser Verstehen beeinflusst.

    Was wiedergeboren wird, ist gemäß der Theravada-Lehre kein festes Selbst, sondern ein Kontinuum des Viññāṇa, das aus Gedanken, Emotionen und Erinnerungen besteht. Es ist wichtig zu verstehen, dass dieser Prozess kein metaphysisches Rätsel ist, sondern eine praktische und empirische Angelegenheit, die im Rahmen der buddhistischen Praxis der Erwachung (Bodhi) von Bedeutung ist.

    Alles anzeigen

    Die Erklärung aus der Vadanta-Sicht war mir da noch hilfreich, um es am Ende komplett zu verstehen. Ist eigentlich identisch zu der buddhistischen Sicht im Bezug auf das, was wandern kann.

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 13. Februar 2024 um 09:37
    Zitat

    Pāramī: ”Pāram”, jenseits, d. h. Bodhi oder Erleuchtung,

    Zitat

    Die Tatsache, dass Nibbāna als eines der mentalen Objekte (vatthudhamma) realisiert wird, beweist eindeutig, dass es kein Zustand des Nichts ist. Wenn dies der Fall wäre, hätte der Buddha seinen Zustand nicht mit Begriffen wie „Unendlich“ (Ananta), „Unbedingt“ (Asamkhata), „Unvergleichlich“ (Anūpa-meya), „Höchstes“ (Anuttara), „Übersteigend“ (Para), „Jenseits“ (Pāra), „Höchstes Refugium“ (Parāyana), „Schutz“ (Tāna), „Unversehrtheit“ (Khema), „Glückseligkeit“ (Siva), „Einzigartig“ (Kevala), „Ortlos“ (Anālaya), „Unvergänglich“ (Akkhara), „Absolute Reinheit“ (Visuddha), „Überweltlich“ (Lokuttara), „Unsterblichkeit“ (Amata), „Befreiung“ (Mutti), „Frieden“ (Santi) usw. beschrieben.

    https://www.buddhanet.net/pdf_file/buddha-teachingsurw6.pdf

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 12. Februar 2024 um 16:55

    Das hier von Buddhadasa hilft vielleicht etwas:

    Zitat

    Welt

    Nun wollen wir das Wort "Welt" (loka) näher beleuchten. In der Umgangssprache bezieht sich das Wort "Welt" auf die Erde, die physische Welt, flach oder rund oder wie immer man sich diese vorstellt.
    In der Dhamma-Sprache bezieht sich das Wort "Welt" auf weltliche (lokiya) Geisteszustände, die weltlichen Stufen im Bereich der geistigen Entwicklung - letztlich also dukkha. Der weltliche Zustand des Geistes ist vergänglich, sich ständig wandelnd und unbefriedigend. Deshalb wird gesagt, `die Welt ist dukkha, dukkha ist die Welt´. Wenn der Buddha die Vier Edlen Wahrheiten (ariya-sacca) lehrte, benutzte er manchmal das Wort "Welt" und manchmal das Wort dukkha. Diese Begriffe bedeuten ein und dasselbe. Sprach er etwa von
    - der Welt
    - der Ursache der Entstehung der Welt
    - dem Erlöschen der Welt
    - dem Weg, der zum Erlöschen der Welt führt,
    so meinte er damit nichts anderes als
    - dukkha
    - die Ursache von dukkha
    - das Erlöschen von dukkha
    - dem Weg, der zum Erlöschen von dukkha führt.
    In einer anderen Bedeutung des Wortes "Welt" in der Dhamma-Sprache, bezieht es sich auf etwas Niedriges, Hohles, etwas, das der Tiefe entbehrt und dem höchsten Potential nicht einmal nahe kommt. Auch bezeichnen wir beispielsweise die eine oder andere Sache als weltlich, um auszudrücken, daß sie nichts mit dem Dhamma zu tun hat. Der Begriff "Welt" bezieht sich also nicht immer auf die Erde, wie in der Umgangssprache.

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    Zitat

    Niedere Daseinsbereiche

    Lasst uns nun abwärts blicken und die "vier elenden Zustände" (apāya) oder die niederen Daseinsbereiche betrachten: Üblicherweise werden vier davon genannt: die Hölle (naraka), die Welt der Tiere (tiracchana), die Welt der hungrigen Geister (peta) und die Welt der furchtsamen Geister (asura oder asurakāya). Sie werden sehr lebendig auf den Wandgemälden in Tempeln dargestellt. Die Hölle, die Tierwelt, die hungrigen und die furchtsamen Geister werden alle entsprechend der traditionellen Glaubensvorstellungen dargestellt, das heißt, dass sie alle erst nach dem Tod auftreten. Mit anderen Worten, die "vier niederen Daseinsbereiche", wie man sie in der Umgangssprache auffasst, werden materialistisch interpretiert. Die Bewohner der Hölle, der Tierwelt und so weiter, werden als reale, niedrige Kreaturen aus "Fleisch und Blut" verstanden.

    In der Umgangssprache ist die Hölle (naraka) eine Region unter der Erde. Sie wird vom Gott des Todes beherrscht, der die Menschen nach dem Tod in diese Unterwelt holt, wo sie allen Arten von Bestrafungen ausgesetzt sind. Stellen wir nun diesen Ort, an den man nach dem Tod gelangen kann, dem Begriff "Hölle", wie er in der Dhamma-Sprache verstanden wird, gegenüber. Hier bedeutet "Hölle" Furcht, Furcht, die wie Feuer brennt - das ist die Hölle der Dhamma-Sprache. Wann immer Furcht uns zusetzt, uns verbrennt, wie Feuer, dann sind wir in diesem Moment in dieser Hölle gefangen. Ebenso, wie Furcht von verschiedener Art sein kann (von Besorgnis bis Panik), so gibt es dementsprechend verschiedene Arten von "Höllen" - die Höllen der Dhamma-Sprache.

    Nun zur "Tierwelt" (tiracchana). Im vordergründigen Sinne der Umgangssprache bedeutet "Geburt in der Tierwelt" die tatsächliche physische Wiedergeburt als Schwein, Hund oder als irgendein anderes Tier. In der Dhamma-Sprache hat dieser Begriff eine ganz andere Bedeutung. In jedem Augenblick, da sich ein Mensch dumm, wie ein tumbes Tier verhält, dann wird er in diesem Moment im Reich der Tiere wiedergeboren. Dies geschieht hier und jetzt! Man kann an einem Tag mehrmals als Tier geboren werden. In der Dhamma-Sprache bedeutet Geburt als Tier ganz einfach Dummheit.

    Der Begriff "hungriger Geist" (peta) bezeichnet in der Umgangssprache ein Geschöpf, mit einem winzigen Mund und einem enorm großen Bauch. Es kann nie genug essen und ist daher chronisch hungrig. Dies ist, der Umgangssprache entsprechend, eine der anderen möglichen Formen der Wiedergeburt nach dem Tod. Die "hungrigen Geister" der Dhamma-Sprache sind rein geistige Zustände. Ehrgeiz, der auf Begehren beruht und Kümmernisse, die aufgrund von Verlangen entstehen; wird der Geist von diesen betroffen, wird man als "hungriger Geist" wiedergeboren. Diese Symptome entsprechen bildlich einem Mund in der Größe eines Nadelöhrs und einem Hungerbauch in der Größe eines Berges. Jeder Mensch, der unter einem intensiven Verlangen, einem pathologischen Durst leidet, jeder, der deshalb übermäßig bekümmert und "angefressen" ist, weist die gleichen Symptome auf, wie ein "hungriger Geist". Von ihm kann man sagen, dass er hier und jetzt als "hungriger Geist" wiedergeboren wurde. Das ist nichts, was nur nach dem Tode geschieht.

    Zum Schluss nun zu den Asuras, den "furchtsamen Geistern". In der Umgangssprache ist ein Asura eine Art unsichtbares Wesen, das herumgeistert und spukt, jedoch zu viel Angst hat sich zu zeigen. In der Dhamma-Sprache bezeichnet das Wort Asura die Angst, die im menschlichen Geist entsteht. Es ist nicht notwendig zu sterben, um als ein Asura geboren zu werden. Wann immer ein Mensch Angst hat, wird er gleichzeitig als Asura wiedergeboren. Sich ohne guten Grund zu ängstigen, übertrieben ängstlich zu sein oder abergläubische Angst vor bestimmten harmlosen Geschöpfen zu empfinden - das heißt als Asura wiedergeboren zu werden. Manche Menschen ängstigen sich davor, Gutes zu tun. Andere wiederum haben Angst, dass mit dem Erreichen von Nibbāna das Leben schal und unerträglich eintönig wird. Es gibt tatsächlich Menschen, die diese Angst vor Nibbāna haben. Von dieser Art von unbegründeter Angst heimgesucht zu werden, ist Wiedergeburt als Asura, im Hier und Jetzt.

    Dies sind die "vier niederen Daseinsbereiche", wie sie in der Dhamma-Sprache verstanden werden. Sie unterscheiden sich doch sehr von den "niederen Daseinsbereichen" der Umgangssprache. Es lohnt sich, in diesem Zusammenhang einen weiteren Punkt zu bedenken. Wenn wir nicht in die "niederen Daseinsbereiche" im Sinne der Dhamma-Sprache fallen, so können wir sicher sein, auch nicht in die "niederen Daseinsbereiche" der Umgangssprache zu gelangen. Wenn wir also die Fehler vermeiden, die zu Bedrängnis durch Furcht führen, dann vermeiden wir, auch in diesem Leben, in die Hölle zu kommen. Gleichzeitig müssen wir uns nicht darum sorgen, nach dem Tod, in der Hölle zu landen. Ebenso, wenn wir vermeiden, dumm wie ein Tier zu sein, heißhungrig wie ein Peta oder ängstlich wie ein Asura; dadurch sind wir frei von nachteiligen Verhaltensweisen, die möglicherweise unsere Wiedergeburt nach dem Tode als Tier, hungriger Geist oder Asura verursachen könnten. Es ist also angemessen, uns lediglich für die elenden Zustände zu interessieren, bei denen wir Gefahr laufen, sie Hier und Jetzt zu erleben. Die Zustände, die wir nach dem Tod erfahren könnten, können wir getrost beiseitelassen. Es ist nicht notwendig, uns damit zu beschäftigen. Wenn wir Hier und Jetzt vermeiden, zu "hungrigen Geistern", usw. im Sinne der Dhamma-Sprache zu werden, so werden wir auch später keine "hungrigen Geister" im Sinne der Umgangssprache werden, ganz gleich, wie wir sterben. Wenn wir richtig leben und üben, vermeiden wir die vier elenden Zustände Hier und Jetzt ebenso, wie jene, die angeblich nach dem Tod folgen.

    Alles anzeigen
    Zitat

    Himmel

    In der Umgangssprache steht "Himmel" für einen wunderbaren, höchst reizvollen, überirdischen Bereich. Spende diesen oder jenen Betrag für gute Zwecke, und ein Platz im Himmel, mit hunderten von Engeln, ist dir sicher.

    In der Dhamma-Sprache bezieht sich der Begriff "Himmel" zu allererst auf eine betörende, sinnliche Glückseligkeit der allerhöchsten Ordnung. Dies ist der niedere Himmel, der Himmel der Sinnesfreuden. Auf einer höheren Ebene befindet sich der Himmel, der brahmaloka genannt wird und in welchem es keine Objekte der Sinnlichkeit gibt. Dies ist ein Zustand geistigen Wohlbefindens, die sich aus der Abwesenheit von störenden Sinnesobjekten ergibt. Dieser Zustand ist in etwa vergleichbar, mit dem eines Menschen, der sich dem Hunger nach Sinnesobjekten so lange hingegeben und diesen befriedigt hat, bis er ihm überdrüssig geworden ist. Danach würde er nur noch den Wunsch verspüren, ganz frei davon, still und unberührt zu verweilen. Das ist der Zustand der Brahmagötter im brahmaloka.

    Die gewöhnlichen Himmel sind angefüllt mit Sinnesfreuden, der höchste unter ihnen ist der paranimmitavasavattī-Himmel, welcher randvoll mit Sinnesfreuden ist. Hingegen sind die brahmaloka-Himmel frei von jeglicher Störung durch Sinnesfreuden, jedoch ist die Vorstellung von "Selbst" und "Ich" noch immer vorhanden.

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%20Dana/Buecher/buddhadasa/Buddhadasa_Bhikkhu-Zwei_Arten_der_Sprache.pdf

    PS: Mit der ersten definition macht dann auch dieser Satz von Narada richtig Sinn, stellte ich gerade fest. Beim ersten mal lesen habe ich den noch so verstanden, dass es in der umgansprachlichen Welt nur einen Samma Sambuddha zur gleichen Zeit geben kann

    (World kommt 415 mal in "the buddha and his teachings" vor ;) )

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 11. Februar 2024 um 11:50

    Noch als Hintergrund, eventuell auch für mukti interessant

    Zitat

    Die Entwicklung des Theravada-Buddhismus verlief in Indien bis zum 12. Jahrhundert relativ stabil, obwohl er im Laufe der Zeit von anderen buddhistischen Schulen und dem Hinduismus beeinflusst wurde. Mit dem Niedergang buddhistischer Einflüsse in Indien verlagerte sich das Zentrum des Theravada-Buddhismus nach Sri Lanka.

    In Sri Lanka wurde der Theravada-Buddhismus seit seiner Einführung im 3. Jahrhundert v. Chr. kontinuierlich praktiziert und weiterentwickelt. Dort wurde er zur dominierenden buddhistischen Tradition und blieb bis heute eine wichtige religiöse Kraft in der Gesellschaft.

    Während des 19. und 20. Jahrhunderts erlebte der Theravada-Buddhismus eine Wiederbelebung und Verbreitung in anderen Ländern Südostasiens wie Thailand, Myanmar, Kambodscha und Laos.

    Heute ist der Theravada-Buddhismus eine der am weitesten verbreiteten buddhistischen Traditionen, die nicht nur in Sri Lanka, sondern auch in anderen Teilen der Welt praktiziert wird.

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 11. Februar 2024 um 10:33

    Wenn du es akademisch willst, kannst du dich hier in die Geschichte des Theravada und des Buddhismus einlesen.

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%2…schen_Texte.pdf
    Welche Quellen dir jetzt genau helfen und mit dir resonieren, musst du selber rausfinden. Nur weil es mir hilft, heißt es nicht, dass es auch jedem anderen hilft. Sonst würde es nicht so viele andere Wege zum Ziel geben ;)

  • Anicca, Anatta, Bedingtes-Entstehen --- alles in Shunyata enthalten?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 20:37

    Buddhadasa erklärt es für mich am besten.

    Zitat

    Leerheit

    Gerade eben haben wir das Wort "Leerheit" (suññatā) erwähnt. Lasst uns das einmal genauer betrachten. Suññatā ist ein Pāliwort. Suñña bedeutet entleert oder leer und "-tā" entspricht dem deutschen "-heit". In der Umgangssprache der Menschen, die noch nicht zur Wahrheit vorgedrungen sind, bedeutet Leerheit einfach die Abwesenheit von Inhalt, eine physikalische Leere, ein Vakuum, ein nutzloses Nichts. Leerheit, suññatā, in der Dhamma-Sprache ist etwas völlig anderes. In dieser "Leerheit" kann alles Mögliche, in jeder Art und Weise, in jeder Mannigfaltigkeit und Quantität vorhanden sein - alles, mit der einen Ausnahme, der Vorstellungen von "Ich" und "Mein". Was immer ihr euch an physischen und mentalen Phänomenen nur vorstellen könnt, kann in dieser "Leerheit" vorhanden sein – nur eben "Ich" und "Mein" nicht. Die Freiheit von, das Leersein von, "Ich" und "Mein", so wird Leerheit in der Sprache des Buddha verstanden.

    Die Welt ist leer. Leer wovon? Leer von einem Selbst und von etwas, das einem Selbst gehören könnte. Wenn der Buddha von Leerheit sprach, sprach er in der Dhamma-Sprache. Dumme Menschen fassen den Begriff in der Umgangssprache auf und verstehen, dass es nichts gibt in der Welt, außer einem Vakuum oder haben ähnlich krude Ideen. Das hat aber in keinster Weise etwas mit der Leerheit, die der Buddha gelehrt hat, zu tun. Wird das Wort "Leerheit" derart missinterpretiert, dann wird die Lehre des Buddha über die Leerheit bedeutungslos.

    Ich hoffe, dass ihr für dieses Thema Interesse aufbringt und es euch gut einprägt. Das Wort "leer" bedeutet, bezogen auf physische Dinge, natürlich das Nichtvorhandensein eines Inhalts; im metaphysischen Sinne jedoch, bedeutet es die vollständige Abwesenheit von "Ich-heit" und "Mein-heit". Weder in der physischen noch in der geistigen Welt gibt es so etwas wie "Ich" oder "Mein". Die Bedingtheiten "Ich-heit" und "Mein-heit" existieren einfach nicht. Sie sind nicht real, reine Illusion und deshalb wird die Welt als leer bezeichnet. Alles ist vorhanden und kann von euch mit klarem Unterscheidungsvermögen genutzt werden - tut euch keinen Zwang an! Aber eines solltet ihr nicht tun - lasst keine Vorstellungen von "Ich" und "Mein" entstehen.

    Wer "leer" (suñña) nur als "inhaltslos" versteht, versteht nichts vom Dhamma und kennt die Dhamma-Sprache nicht. Er spricht nur die Umgangssprache. Wenn wir aber die umgangssprachliche Bedeutung in den Kontext der Dhamma-Sprache hineinzwingen, wie könnten wir da jemals den Dhamma verstehen?

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%2…der_Sprache.pdf

    Alles anzeigen
    Igor07:

    Sieh auch Buddha-Stiftung und es ist auf der Seite: " Die ursprüngliche Lehre des historischen Buddha" man zitiert : " Alle Gestaltungen, alle Dinge".

    Im BW von Nyanatiloka man kann dasselbe sehen. LG.

    Dazu "„Ob die Tathāgatas erscheinen oder nicht, O Bhikkhus, bleibt eine Tatsache, ein feststehendes Prinzip, ein Naturgesetz, dass alle bedingten Dinge vergänglich (anicca), leidvoll (dukkha) sind und dass alles seelenlos (anattā) ist."

    Nibbana ist kein Gebilde, Nibbana ist anatta, aber ist nicht dukkha und nicht anicca. (nach Narada)

    Das gleiche sollte auch für suññatā gelten (eigene Sicht)

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 20:04
    Sotapannabumm:

    Gut. Dieser eine Mensch erklärt das etwas. Aber es ist ja nicht der auf den du vorhin hingewiesen hast. Das hier ist ein anderer.

    Das Buch von Narada ist von der Schule, von der das Video ist, empfohlen. Die Lehre dürfte sich sehr gleichen, nur das Naradas Buch schon etwas älter ist und die bedingte Entstehung in dem Video ausführlicher und praktischer erklärt wird.

    Sotapannabumm:

    Aber zurück zu dir und dem was du nicht angelesen hast und aus eigener Beobachtung und Schlussfolgerung weißt und erklären kannst. Was kannst du bzw willst du mir vielleicht (anscheinend?) unter dem Aspekt bzw dem Namen ‚bedingte Entstehung’ erklären?

    Hier wird alles ausführlich erklärt.

    https://www.dhamma-dana.de/files/Dhamma%20Dana/Buecher/wettimuny/Die_Lehre_des_Buddha_und_ihre_wesentliche_Bedeutung.pdf

    Wenn ich dir mehr aus meiner persönlichen Erfahrung berichten wollte, müsste ich ähnlich weit ausholen, wie es auch das Buch oder das Video oben tun (und es sicher dabei nicht so gut erklären wie diese Quellen)

    Das es sich auf die eigenen Gedanken bezieht und man damit sehen kann, wie durch Kontakt Gefühl entsteht, wie es zu Verlangen und Werden (Identifikation mit den Aggregaten (Gedanken, Emotionen usw.)) kommt, merkte ich ja schon an.


    Kommst hier ja schon gut weiter, wenn ich das richtig sehe :)

    PS: Das jetzt verlinkte Buch ist etwas anspruchsvoller, vom Inhalt aber identisch mit dem Video (den Videos genau gesagt, das ist das zweite von vier, die die bedingte Entstehung behandeln. Hier ist einmal die Playlist, hatte soweit ich mich erinnere bisschen Problem, die anderen Videos zu finden. Damit das hier einmal komplett ist - 10 bis 13 behandeln das Thema)

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 19:01

    Also hier würde dir die bedingte Entstehung von diesem Theravada erklärt werden ;)

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  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 17:42
    Sotapannabumm:

    Wer ist dieser Theravada der da etwas glauben soll.

    Steht auf der Startseite des Forums ;)

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 14:26
    Qualia:

    Alle Lebewesen werden wiedergeboren, wenn ich sie wahrnehme und sind wiedergeboren weil ich sie wahrnehme.

    Alle Dinge die nicht auf meine Aktionen durch Reaktion reagieren können erscheinen mir, sie werden nicht wiedergeboren weil nicht geboren sind.

    Das Wesen, das du wahrnimmst, kann in dem Moment, in dem du es wahrnimmst, aber nicht sagen, dass sein Wesen durch deine Wahrnehmung neu geboren wurde.
    Deine Aussage macht nur aus deiner Sicht (relativ) Sinn ;)

    (Wird ein Arahat wiedergeboren, wenn du ihn wahrnimmst? (: )

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 14:08
    Metta:

    Das Bedingte Entstehen ist aber schon rational zu verstehen, allerdings muss man sich da richtig reinknien.

    Kurz: Lernen, was Kontakt ist, wie Gefühl entsteht und wie man, wenn man beides zu kontrollieren weiß, Bhava und somit Tanha und Dukkha vermeiden kann.
    Das ist rational zu verstehen, auf jeden Fall - dann bei sich selber zu untersuchen - und führt dann am Ende zu Nibbana.

  • Was wird wiedergeboren?

    • Jan87
    • 10. Februar 2024 um 13:32
    Metta:

    Abgesehen davon, dass alle diese Berichte höchst zweifelhaft sind, haben sie aber auch überhaupt nix mit dem Dharma zu tun. Für mich ist maßgebend, was in M38 ausgeschlossen wurde, das kann nicht wieder durch iwelche Hintertürchen eingeführt werden.

    Jup - auch Theravada glaubt nur an konventionelle Wiedergeburt.

    Das muss dann jeder für sich entscheiden, ob er an diese Reinkarnation, wie sie schon die Hindus lehrten und worauf der Buddha sein Dhamma etwas aufbaute, selber glaubt oder nicht.
    Das Wieder-Werden aus der bedingten Entstehung ist damit ja nicht gemeint im absoluten Sinne.

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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