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  2. GKH

Beiträge von GKH

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 23. Juni 2024 um 08:53
    Amdap:
    Gurkenhut:

    Amdap: würde dir der Slogan "Liebe für alle" besser gefallen ohne den "Gegensatz" des Hasses im Satz drin?

    Die Gemeinschaft lehnt den Dschihad ab und wünscht mit anderen Wesen in Frieden zu leben. Deshalb sehe ich hinter dem Satz als Kurzform eine sehr gute Absicht.

    Ich verstehe, wie es gemeint ist, aber die Formulierung macht mir Bauchschmerzen.

    Sie zeugt von einer polarisierenden Haltung. Das ist bei den monotheistischen Religionen so, bzw. scheint mit Monotheismus Hand in Hand zu gehen:

    schlecht versus gut, Himmel versus Hölle, Schwarz versus Weiß undsoweiter.

    Und würde da nur "Liebe für alle" stehen und der Rest gestrichen sein, denke ich unweigerlich an Erich Mielke:

    https://www.bing.com/videos/rivervi…65&&FORM=VRDGAR

    Alles anzeigen

    Der Satz "Liebe für alle, Hass für niemanden" allein zeugt mMn nicht von einer polarisierenden Haltung. Man kann ihn als Abgrenzung zu den bewaffneten Kampf befürwortenden Strömungen im Islam lesen. Oder als Versuch die Polarisierung zwischen Liebe verdienenden Menschen und Hass und Gewalt verdienenden Menschen zu überwinden.

    Zu Lieben bedeutet mMn auch, nicht in letzter Instanz zu wissen, was gerade für den anderen gut ist, und ihn im Zweifel wichtiger zu nehmen als die eigene Meinung. Vielleicht hat die Liebe deshalb so einen schwierigen Stand, weil in ihrem Namen oder mit ihr als Begründung schon allerhand Unheil angerichtet wurde, wenn Menschen dachten, sie wüssten, was für alle das richtige ist.

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 23. Juni 2024 um 08:23

    Amdap: würde dir der Slogan "Liebe für alle" besser gefallen ohne den "Gegensatz" des Hasses im Satz drin?

    Die Gemeinschaft lehnt den Dschihad ab und wünscht mit anderen Wesen in Frieden zu leben. Deshalb sehe ich hinter dem Satz als Kurzform eine sehr gute Absicht.

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 22:03
    mukti:
    Gurkenhut:
    mukti:

    (...) Um den achtfachen Pfad kommt man meines Erachtens nicht herum, an schnelle Abkürzungen glaube ich eher nicht.

    Ich habe keine Ahnung, ob die genannten Wünsche allein reichen, aber schnell funktioniert das auch nicht, ernsthaft und konsequent absolut jeder Person Gutes zu wünschen. Zumindest nicht, wenn man vom Kissen runter geht und in die Welt hinein.

    Ja wenn es nicht nur formal oder halbherzig sein soll. Es wäre wohl auch nicht ganz ehrlich alles Gute wünschen ohne etwas dazu beizutragen wenn man die Möglichkeit hat, was darauf hinausläuft dass man seinen überflüssigen Besitz an Notleidende abgeben müsste und auch ständig behilflich sein müsste. Im Christentum gäbe das dann schon einen Heiligen ab.

    In dem Wunsch steckt man selbst mit drin. Das ist mMn wichtig, dass es kein „möge es allen anderen wohlergehen“ ist, sondern ein „möge es allen wohlergehen“, was die Selbstfürsorge miteinschließt und eher nicht mit ständig für andere da sein vereinbar ist. (Wobei man da noch genauer auf die Wortbedeutung von „ständig“ eingehen könnte, ich bin bei meinem Text von 24/7 ausgegangen, keine Ahnung ob du das meintest.)

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 21:13
    Pause:

    Was nützen die Wünsche und Gebete, wenn man nicht weiß was sie wirklich bedeuteten ?

    Den Verstand zum Herzen lenken. Auf den Weg finden, zu erkunden und zu erfahren, was sie alles bedeuten können.

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 20:41
    mukti:

    (...) Um den achtfachen Pfad kommt man meines Erachtens nicht herum, an schnelle Abkürzungen glaube ich eher nicht.

    Ich habe keine Ahnung, ob die genannten Wünsche allein reichen, aber schnell funktioniert das auch nicht, ernsthaft und konsequent absolut jeder Person Gutes zu wünschen. Zumindest nicht, wenn man vom Kissen runter geht und in die Welt hinein.

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 20:01
    Schneelöwin:
    Gurkenhut:

    Und stelle nur die kleine Frage in den Raum, ob dir der Fokus in allem (auch?/ausschließlich?/zuerst?) das Negative zu sehen gerade gut tut?

    Ich möchte weder nur Negatives noch nur Positives wahrnehmen, nur weil es mir gerade guttut, dann lieber die Wahrheit.

    Ich genieße jedoch die Glücks"momente" .

    Wenn ich Dir hier so antworte, Du aber auf den obigen Satz, ob richtig oder irreführend nicht eingehen möchtest, hat sich für mich dann aber der Bezug verloren.

    Ich würde einfach keine Sätze integrieren, die sich für mich nicht richtig anfühlen.

    Also meine Antwort zu der Frage; Ob man mit dieser „Affirmation“ schneller Erleuchtung erlangt; ich bezweifle das.

    Alles anzeigen

    Ein Glück ist die gute Wirkung der Gedanken nicht an den konkreten Wortlaut geknüpft. Die vier obigen Sätze sind eine unter vielen Verpackungen für die Wünsche der Brahmavihara für alle Lebewesen.

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 18:46
    Schneelöwin:

    Tanzende Sonnenstrahlen könnten verbrennen, der Blumenduft unangenehm riechen, eine Umarmung in bestimmten Momenten nicht angebracht sein . . .

    Mir geht es um die Ehrlichkeit/Wahrhaftigkeit des Satzes

    Asod55:

    Mögen alle Lebewesen nie von Glück, das frei von Leid ist getrennt sein.

    und würde so wie dargestellt für mich nicht hilfreich sein.

    Und die Überwelt mit einzubeziehen, wenn von "Lebewesen" geschrieben wird, kommt mir etwas abenteuerlich vor.

    Die Sonnenstrahlen brauchen wir (und Pflanzen und Tiere) zum Leben und sie erhitzen die Erde (letzteres mal angeführt, weil nicht jeder Sonnenstrahl etwas verbrennt, da könnte sich noch die Spitzfindigkeit austoben, aber erwärmen tun sie alle). Beides existiert nebeneinander.

    Manche Gedanken und Techniken des Buddhismus arbeiten daran die innere Abwehr zu lockeren, andere das Ankleben zu lösen. Liebevolle Güte bearbeitet sehr gut die Abwehr, der Satz "alles beinhaltet auch Leiden" das Ankleben. Daher halte ich mich aus einer Grundsatzdiskussion raus, wie der Satz wahrhaftig zu interpretieren ist. Und stelle nur die kleine Frage in den Raum, ob dir der Fokus in allem (auch?/ausschließlich?/zuerst?) das Negative zu sehen gerade gut tut?

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 14:56
    Anna Panna-Sati:
    Gurkenhut:
    Schneelöwin:

    Glück, welches frei von Leid ist, das wäre z.B.?

    Meeresrauschen? Tanzende Sonnenstrahlen aus Wasser? Blumenduft? Eine Umarmung? Ein freundliches Wort (was auch daran interessiert ist, ob nicht nur die Absicht sondern auch die Wirkung wohltuend ist)?

    Ja, schön :verliebt: ,das sind alles - meist kurze - Glücksmomente, welche in diesem Augenblick "frei von Leid" zu sein scheinen, aber nur, wenn man nicht an ihnen anhaftet (und nicht nachdenkt ;) ).

    Und alles ist bedingt...

    Wenn man sich nebenbei über Gott und die Welt aufregt und alles was in einem Augenblick passiert zusammen zählt, gibt es kein Glück, was frei von Leid ist. Aber will man das?

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 14:41
    Schneelöwin:
    Asod55:

    Mögen alle Lebewesen nie von Glück, das frei von Leid ist getrennt sein.

    Glück, welches frei von Leid ist, das wäre z.B.?

    Meeresrauschen? Tanzende Sonnenstrahlen aus Wasser? Blumenduft? Eine Umarmung? Ein freundliches Wort (was auch daran interessiert ist, ob nicht nur die Absicht sondern auch die Wirkung wohltuend ist)?

  • Schnellster Weg zur Erleuchtung?

    • GKH
    • 22. Juni 2024 um 13:36

    Hallo Asod55,

    Asod55:

    (..)
    Dadurch würde man Erleuchtung erlangen, weil es eine positive Reaktion gibt.

    (Soll natürlich auch vom Herzen kommen)

    Wünscht man allen fühlenden Wesen die Erleuchtung bzw. die Befreiung bekommt man sie selbst.

    Er meint, sein Meister hat ihn das beigebracht.

    Allen Wesen Glück wünschen wäre schon fast egoistisch, weil man dann selbst Glück bekommt, soll der Dalai Lama gesagt haben meinte er auch.

    Wie sieht ihr das?

    Bringt es überhaupt etwas jedem die Befreiung von Samsara zu wünschen?

    Gibt es echt positives zurück wenn man altruistisch betet?

    May all beings benefit

    Alles anzeigen

    Ja, gibt es. Nicht von jeder Person, die man trifft, aber die Summe über alle Reaktionen auf mich/ mein Handeln ist über die Jahre der Metta- und Tonglen-Praxis deutlich freundlicher geworden.

    (Völlig objektive Sicht bei einem Versuchskaninchen :lol: )

  • Einsamkeit

    • GKH
    • 19. Juni 2024 um 12:06
    mukti:

    Einerseits ist jeder alleine, auf sein eigenes Selbst zurückgeworfen:

    Zitat

    Wer im Gemüt die ganze Welt durchwandert

    er findet nichts, was er mehr als sein Selbst liebt.

    Daraus ergibt sich andererseits die Verbundenheit mit allen Wesen:

    [lz]

    Genauso lieben alle auch ihr Selbst.

    Verletz' drum keinen - du liebst auch dein Selbst!

    Ud.V.I

    [/lz]
    Alles anzeigen

    Das ist eine Möglichkeit, sich die Gemeinsamkeiten in Erinnerung zu rufen. Eine andere ist, sich die tatsächlichen Verstrickungen zu verdeutlichen, jedes Lebensmittel was man isst, ist vorher schon durch unzählige Hände gegangen, jedes Buch ebenfalls, jedes Kleidungsstück, jedes Medikament, (fast?) jeder Gedanke, der in einem Kopf kreist, ist von anderen ausgesprochen wurden, an fast jeder Erfahrung, die man macht und die einen formt, waren andere beteiligt, die Luft, die man atmet, ging schon durch die Lungen unzähliger Menschen, fast alles was man lernt, lernt man durch andere (allein sind Menschen so intelligent wie irgendeine Menschenaffenart, der wesentliche Unterschied ist das voneinander lernen), ...

  • Suche Rat: Sein Glück im Außen suchen

    • GKH
    • 19. Juni 2024 um 11:55
    Max14232:

    (...) Ich würde gerne mal wieder an einem Lagerfreuer sitzen (...)

    Das würde ich auch mal wieder gern ...

  • Einsamkeit

    • GKH
    • 19. Juni 2024 um 07:07

    Lieber @Tim99

    Menschen reagieren darauf, wie man ihnen gegenüber tritt, die sind nicht in sich abgeschlossen und starr. Wenn du geliebt werden willst, liebe dich und die anderen. Wenn du wertgeschätzt werden willst, schätze dich und die anderen. Wenn du freundlich behandelt werden willst, sei freundlich zu dir und zu anderen. Und wenn du Dankbarkeit willst, sei für all das dankbar, was du tust und was andere tun. Beziehungen sind von allen Seiten gestaltbar, auch die zu sich selbst. Wenn du gern was zum Freuen haben willst, suche die Dinge, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern und teile sie mit anderen.

    Und neben dem, dass sich die Welt um dich herum verändert, hast du beständig einen freundlichen Menschen dabei, nämlich dich.

    Tim99:

    (...) Und klar, wenn ich mich als Buddhist voll zurückziehe auf mich und die Lehre streng einhalte, dann werde ich all diese Probleme nicht haben vermutlich.

    Wenn du dich voll auf dich zurückziehst, wird es schwer den Punkt der Verbundenheit und des Nicht-Selbst zu verstehen. Und wenn du die Lehren, die Metta und Mitgefühl und Freude und Gelassenheit beinhalten "einhälst", ich würde eher sagen dich darin übst, wird es schwierig werden, andere Menschen blöd zu finden und einsam zu sein.

  • Was ist das Leben?

    • GKH
    • 13. Juni 2024 um 12:39
    Kaiman:

    Wie geht es euch mit dieser Frage? Gibt es einen Zwischenraum von grisgrämiger Lebens Entsagung und spielerischer Lebensfreude? Wie haltet ihr es mit Drogen/Alkohol? Sind ein zwei Bier in geselliger Runde nicht etwas schönes?

    Spielerische Lebensfreude :like:

    in geselliger Runde :like:

    Den Genuss von Bier kann ich persönlich nicht nachvollziehen, ist aber Geschmacksache.

    Die Menge des Alkoholkonsums, die mögliche Absicht damit irgendwelche Probleme zu lösen und was man unter seinem Einfluss so alles anstellt, finde ich durchaus wichtige Punkte. Aber nicht das Grisgramdasein als Ziel.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 13. Juni 2024 um 09:47

    Lieber @Tim99 ,

    ich kann deinen Ärger über Verpflichtungen einen Termin zu machen, Datenkraken und Nachfragen bei Geldzahlungen gut verstehen. Ersteres macht das Leben für Verbraucher komplizierter, gute Absichten sehe ich hinter dem massenhaften Daten abgreifen auch nicht und in Frage gestellt zu werden ist nervig, bzw. schwingt da ja auch die Unterstellung bzw. Überprüfung von Unregelmäßigkeiten mit.

    Gleichsam kann ich aber auch die Perspektiven verstehen, dass Terminvorgaben Struktur und Planbarkeit in den Arbeitstag der Beschäftigen bringen. Die Flexibilität, davon abzuweichen gibt es durchaus manchmal, nicht alle hängen fix an ihren Plänen. Manche brauchen aber sehr viel Stabilität im Alltag, die die Welt nicht mehr bieten kann. Ich habe mal mit jemand zusammengearbeitet, da lagen die Bleistifte parallel und bündig auf dem Tisch. Er war halt so und kam da nicht raus, zumindest nicht von außen gewünscht und kurzfristig. Niemand ist perfekt.

    Rabatte für das Hergeben von Daten in Apps oder Kundenkarten sind halt die Bezahlung dafür. Wenn du gedrucktes Nein vor dir hertragen willst:

    Keine Bonuskarte T-Shirt | Geschenke und Gadgets für Nerds online kaufen | getDigital
    Das Shirt für alle, die von Fragen nach Bonuskarten genervt sind.
    www.getdigital.de
    Ich zitiere Tolkien T-Shirt | Geschenke und Gadgets für Nerds online kaufen | getDigital
    In diesem Fall konnte sich sogar Tolkien kurzfassen!
    www.getdigital.de

    :grinsen:

    Da hat das Nachfragen bei Bargeldbeträgen mMn schon mehr Sinn.

    Liebe Grüße

    Hut

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 11. Juni 2024 um 10:23
    Tim99:

    (...) weil ich will weder Streit haben (...)

    Warum nicht?

    Jeder Streit birgt die Chance was zum Besseren zu verändern :taube:

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 11. Juni 2024 um 10:20
    Anna Panna-Sati:
    Gurkenhut:

    Trotz der Schwierigkeit kommt es der Realität am nächsten, die Sonnen- und die Schattenseiten zu sehen. Und es hebt die Laune ungemein, die Sonnenseiten nicht aus den Augen zu verlieren.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass manche Menschen die Sonnenseiten gar nicht (mehr) sehen wollen, u.a., da sie ein Ventil für die eigene Unzufriedenheit (welche ihre Wurzeln auch in einem ganz anderen Bereich haben kann) benötigen/zu brauchen meinen.

    Insofern wird die Stimmung/Laune eher gehoben, wenn sich "Brüder/Schwestern im Geiste" finden, die in dasselbe Horn blasen - gemeinsames Lästern schweißt zusammen und vermittelt ein (angenehmes) Gemeinschaftsgefühl. :grinsen:

    Sich verbunden fühlen gehört zu den Sonnenseiten des Lebens und zu den Grundbedürfnissen. Die Logik "wir gegen die" ist leider eine, die das mit am stärksten erzeugen kann.

    Anna Panna-Sati:
    Gurkenhut:

    Sarkasmus schützt einen sehr zuverlässig davor, die guten Punkte in unperfekten Argumentationen zu übersehen. Da es perfekte Argumentationen nicht gibt, ist das eine sinnvolle Methode wenn man sich nur auf‘s Negative fokussieren will.

    Das musste ich zweimal lesen, um (hoffentlich?) zu verstehen, was du meintest:

    Also, Sarkasmus übersieht NICHT die guten Punkte einer UNperfekten Argumentation, vielmehr greift er sie auf, um sie dann zu zerfleddern/zerfleischen und somit möglicherweise ad absurdum zu führen?

    Sarkasmus greift mMn die schwierigen/falschen/nicht ganz korrekten/kontroversen Punkte einer Argumentation raus und kritisiert sie und lässt die guten Punkte liegen.

    Anna Panna-Sati:

    Sarkasmus hat die Absicht zu "beißen", zu verletzen, stellt dementsprechend einen Angriff dar, wobei ja, im Falle des Politiker-Bashings im privaten Kreis, niemand persönlich getroffen wird, sondern man günstigenfalls die Einmütigkeit "feiern" kann (s.o.).

    Anders sieht es natürlich aus, wenn z.B. Journalisten in der Öffentlichkeit genüsslich die Fehler der "Mächtigen" brandmarken und sezieren, in der - geradezu selbstverständlichen - Erwartung (vielleicht auch der Hoffnung auf Korrektur der Fehler... :doubt: ), dass die Betreffenden das "abkönnen".

    (Hohe Frustrationstoleranz einerseits und ausgeprägte Narzissmus-Anteile der Persönlichkeit andererseits, sind dabei sicher hilfreich, was dazu führen könnte, dass am Ende vorwiegend solche Politiker die Nase vorn haben... 8) )

    Die Wertschätzung geht flöten, wenn man nur Fehler seziert. Ohne das Kritisieren per se zu kritisieren, man muss auch mal darüber reden können, was verbesserbar ist, fehlt dann was ganz Grundlegendes.

    Anna Panna-Sati:

    Für Buddhisten geht es um die "guten Absichten" - dafür könnte es ggf. auch mal (nicht generell) angebracht sein, das Negative verstärkt in den Fokus zu nehmen, weil Menschen teilweise dazu tendieren, sich, zum Zwecke des eigenen Wohlgefühls, vieles klein- oder schönzureden und sich damit "einzurichten".
    (Das Gegenteil ist aber ebenfalls ungünstig.... ;) )

    Mal wieder ein anzustrebender Mittelweg :heart:

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 8. Juni 2024 um 08:39
    jo555555:
    Sudhana:

    Oder zu Grünen - den treuesten politischen Stoßtruppen unserer glorreichen Führungsmacht in Europa und besten Freunden jener Wirtschaftssparte, die Geld mit der Herstellung von Mordwerkzeugen macht.

    Die eigene Gutheit Mauer schützt dich auch vor den immer leiser werdenden Einwänden des moralischen Kompaßes.

    Sarkasmus schützt einen sehr zuverlässig davor, die guten Punkte in unperfekten Argumentationen zu übersehen. Da es perfekte Argumentationen nicht gibt, ist das eine sinnvolle Methode wenn man sich nur auf‘s Negative fokussieren will.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 7. Juni 2024 um 11:20
    void:

    (…) Nette Sklavenhalter, humanistische Imperialisten. Gütige Naziopas. Da reihen sich ja die apokalyptischen Boomer gut ein.

    Es ist schwierig all dies gleichzeitig zu sehen.

    Trotz der Schwierigkeit kommt es der Realität am nächsten, die Sonnen- und die Schattenseiten zu sehen. Und es hebt die Laune ungemein, die Sonnenseiten nicht aus den Augen zu verlieren.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 7. Juni 2024 um 08:55
    Qualia:

    superdivers find ich gut. Dann ist die Gesellschaft so dievers das sie endlich als Menschheit zusammenleben kann. Wenn die nicht wären, die immer lauthals auf ihre diverse Einmaligkeit bestehen würden. :grinsen:

    Ich würde mir eine Gesellschaft wünschen, in der nicht die Frage gestellt wird "Ohne wen schaffen wir das", sondern "Wie schaffen wir das mit den Menschen, die da sind?". In all ihrer Vielfalt. Sodass die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Schlaf, Bewegung, Wertschätzung, Verbundenheit, grundlegende Sicherheit ... für möglichst alle erfüllt sind.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • GKH
    • 6. Juni 2024 um 09:58
    Michael Haardt:

    Bislang sind wir als Deutsche noch frei. Wir dürfen unsere Sachen packen und gehen. Es wird politisch schon länger diskutiert, das einzuschränken, weil es viele tun, aber noch gibt's kein Gesetz und noch kein konkretes Vorhaben für eins.

    Oder an der Veränderung mitarbeiten, die man sich wünscht.

    Ich fände es gut, wenn es viele tun. Wobei ich einer Freundin auch gut zugeredet habe einen Job in Norwegen anzunehmen, der Sexismus in stereotyp männlichen Berufen ist andernorts deutlich geringer und ständige Geringschätzung auszuhalten ist eine schwierige Aufgabe.

  • Warum es „Blödsinn“ ist den „Buddhismus studieren oder verstehen zu wollen“

    • GKH
    • 5. Juni 2024 um 16:42
    Igor07:

    (…)

    erkläre mir bitte, was hier nicht stimmt

    (…)

    Widerspruchsfreiheit zu erwarten

  • Herz Sutra

    • GKH
    • 2. Juni 2024 um 20:52
    Sudhana:
    Mabli:

    Sofern es dazu dient,

    ... sollte ein Verweis auf die extensive Diskussion dieses Textes doch schon Hilfestellung genug sein. Die meisten (gefühlt - hab's nicht nachgezählt) der damaligen Diskussionsteilnehmer sind ja für evt. Nachfragen nach wie vor verfügbar. Ist es so eine Zumutung, sich da in das Thema einzulesen; bspw. an einem feucht-windigen Sonntagnachmittag?

    Ich hegte immer gerne die Illusion, dass die Unterhaltungen hier, die ausgetragenen Kontroversen mit inbegriffen, aus gutem Grund archiviert werden. Das sollte hier schon ein wenig anders sein als bei Facebook.

    MMn macht es einen großen Unterschied, ob man in einer Unterhaltung dabei ist oder nur passiv Texte liest. Wegen mir kann aller Inhalt nach zwei Monaten gelöscht werden, aber die Meinung dürfte nicht mehrheitsfähig sein.

  • Herz Sutra

    • GKH
    • 2. Juni 2024 um 09:42

    Hallo Asod,

    mein Verständnis ist, dass es keine Leerheit zu finden gibt, außerhalb der sich ständig zeigenden Formen wie Menschen, Blumen, Körper, Gefühle, Gedanken, ...

    Gleichsam sind alle Form leer, d.h. unbeständig und sich die ganze Zeit gegenseitig beeinflussend.

  • Warum es „Blödsinn“ ist den „Buddhismus studieren oder verstehen zu wollen“

    • GKH
    • 30. Mai 2024 um 08:25
    Samadhi1876:

    Denn das wäre in etwa so, wie den Regen verstehen zu wollen, statt den Regen einfach der Regen sein zu lassen und auch auf seine Haut fallen zu lassen, ihn zu spüren, und davon ganz natürlich und ohne etwas dazu zu tun nass zu werden und auch nicht mehr vor dem Regen flüchten zu wollen.

    Warum es „Blödsinn“ ist „die Gespräche anderer studieren oder verstehen zu wollen“:

    Denn das wäre so, wie die Gespräche verstehen zu wollen, statt die Gespräche einfach Gespräche sein zu lassen und auch auf seine Netzhaut fallen zu lassen, sie zu spüren, und davon ganz natürlich und ohne etwas dazu zu tun berührt zu werden und auch nicht mehr vor den Gesprächen flüchten zu wollen.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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