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Beiträge von Hingabe

  • Erschreckende Erkenntnis wie soll ich damit umgehen ?

    • Hingabe
    • 6. September 2025 um 10:10

    Das was ich erlebt habe, ist wirklich lernen durch das Leben, nicht nur auf dem Kissen üben, sondern es in der Welt umzusetzen ( versuchen ).

    Aravind:

    Das Unheilsame hier beginnt nicht in Deinem Verhalten, sondern in dem Gedanken "Selbst wenn sie so eine böse Art hat".

    Ich habe mich heute gefragt, wie du das gemeint haben könntest. Das, zu meinen jemand habe eine böse Art, eine Verurteilung war ? Das wäre nicht so gewesen, hätte ich immer Mitgefühl mit mir und ihr gehabt ? Etwas zu erkennen kann aber auch ohne eine Verurteilung geschehen. War jetzt nicht bei mir so, aber das ist möglich. Man könnte besser dazu sagen- unheilsam. Aber eigentlich ist es egal wie man bestimmte Verhaltensweisen nennt. Wenn man die Beweggründe kennt ( und die kannte ich bis gestern nicht, dachte sie wäre einfach nur dissozial ), hört man auf ein unheilsames Verhalten zu verurteilen.

    Ich bin auch wirklich eher nicht so der mitfühlende Mensch bei jedem. Mir ist aufgefallen, dass ich eher mit Menschen die unegrecht behandelt werden, oder schwach sind, wenn diese vernachlässigt, gequält, oder verletzt werden, mitfühlen kann.

    Aber ich kann mich oft oder konnte es bisher nicht gut, mich in Menschen die anderen Leid zufügen hineinversetzen. Da gibt es natürlich ganz verschiedene Gründe dahinter, manche machen es wirklich nur aus Frust, nicht weil sie etwas verteidigen wollen. Aber auch da darf ich lernen mehr Mitgefühl zu haben.

    Hingabe:

    Was meint ihr, wie würde ein Buddha handeln, wenn er an einem Arbeitsplatz wäre, wo der Arbeitgeber gierig nach Geld ist, wenig Empathie hat für die Mitarbeitenden, Menschen dort arbeiten lässt, die sich wie ein Tier verhalten und andere wegbeissen ?

    Ganz falsche Einstellung oder Gedanken sind das gewesen habe ich heute erkannt. Das ist verurteilend gewesen und der letzte Satz gehässig.

    Meine Einstellung meinem Arbeitgeber gegenüber war da nicht wohlwollend, sondern verurteilend und ablehnend.

    Bei mir war als ich dies schrieb Chaos im Kopf. Einmal habe ich Mitgefühl mit ihr ( kurz gehabt ) dann wieder nicht ( und wie man an meinen Aussagen sieht überhaupt nicht mit meinem Arbeitgeber. Dabei hat er auch gute Seiten. So wie jeder Mensch ).

    Ich bewundere meine Kollegin inzwischen sogar ein wenig, dass sie so durchsetzungsfähig ist. Wenn man ein hartes Leben hatte und immer kämpfen musste, kann es sein, dass man lernt sich durchzuschlagen, sich Gewonnenes oder Erreichtes nicht wegnehmen zu lassen.

    Und Egoisten sind wir alle manchmal. Da ist fast keiner von uns frei von oder wird es auch nicht sein. Manchmal muss man das ja auch sein.

    Genauso wie wir alle manchmal rücksichtslos sind oder es schon mal waren, um unsree Ziele zu erreichen.

    Sie hat mich sogar zurück gegrüßt heute. Darüber habe ich mich gefreut. Ich habe auch einiges falsch gemacht, und zwar, nicht immer ehrlich zu ihr gewesen zu sein ( was ich denke, was ich nicht will ). Aber ich möchte weiter etwas mehr Abstand als früher zu ihr haben.

    Ich sehe sie seit gestern Mittag nicht mehr als böse also ich verurteile sie nicht mehr, da ich es ja auch seit gestern verstehe, was ihre Beweggründe zu sein schienen.

    Ich bin ihr sogar etwas dankbar, sie hat sozusagen meine Stelle für mich frei gehalten. Ob ganz uneigenützig- also absichtlich, weiß ich aber nicht, oder es nur der Nebeneffekt ist.

    Aravind:

    Das halte ich für völlig normal. Der Weg des Buddha kann harte Arbeit sein.

    Ja, der Übungsweg kann harte Arbeit sein und oft findet man sich in widersprüchlichen Gefühlen wieder.

    Liebe Grüße

  • Erschreckende Erkenntnis wie soll ich damit umgehen ?

    • Hingabe
    • 6. September 2025 um 00:18

    danke Aravind für deine Einschätzung / deinen Rat. Und danke Bernd.

    Kianga:

    Es ist mMn eher die eigene Art, wie wir auf die anderen schauen, die zu dieser Sichtweise führt, vielleicht auch die Schwierigkeit, menschliche oder fachliche Fehler bei sich und anderen zu akzeptieren. Auf jeden Fall hat meine Einschätzung der anderen immer auch was mit mir selber zu tun. Und genau da kann man ansetzen etwas zu verändern.

    Kann sein. Wird so sein. Wohlwollen haben wäre das Gegenteil davon. Man sieht auch bei sich die Fehler, aber man verurteilt sich nicht und Andere dann auch nicht. ( Aber man sollte sich bemühen diese zu ändern. Also nicht meinen, das kann so bleiben ).

    Heißt aber nicht, dass man sich alles gefallen lässt. Das ist meine Übung für die nächsten Tage, Jahre, mal kucken wie lange. :lol:

    Danke auch für deine Antwort. :klee:

  • Erschreckende Erkenntnis wie soll ich damit umgehen ?

    • Hingabe
    • 5. September 2025 um 23:07

    Danke nochmal für eure hilfreichen Antworten.

    Was meint ihr, wie würde ein Buddha handeln, wenn er an einem Arbeitsplatz wäre, wo der Arbeitgeber gierig nach Geld ist, wenig Empathie hat für die Mitarbeitenden, Menschen dort arbeiten lässt, die sich wie ein Tier verhalten und andere wegbeissen ?

    Wobei bei diesem Fall es so ist, dass es auch besser war ( denn der Arbeitgeber hätte die Frau, die diese Woche gekündigt hat, sonst bald selbst gekündigt oder mich, da wir nun einen Roboter als Unterstützung haben ). Eigentlich will ich sagen, es ist zwar nicht schön für diese Frau, die gekündigt hat, aber es ist für den Arbeitgeber gut gelaufen, für die Raubkatze ( die ich als Unempathin benannt habe ) und für mich ja auch.

    Auch wenn sie damals zu mir auch so gemein war, damals ging es ihr wohl auch darum ihren Arbeitsplatz zu behalten und sie musste mich ( aus ihrer Sicht, denn sie befürchtete wohl, dass sie die erste wäre, die gehen müsste, wahrscheinlich, oder wollte da einfach kein Risiko eingehen ) sozusagen rausekeln, bzw hat es versucht. Denn damals waren wir so gut aufgestellt, dass es kein Problem gewesen wäre, wenn Eine gehen muss. Aber da es bei mir nicht geklappt hat mich einzuschüchtern, hat sie es dann bei einer Anderen versucht- erfolgreich. Das habe ich erkannt.

    Man kann jetzt sagen, das ist ein egoistisches Verhalten ohne Rücksicht auf die Gefühle Anderer. Auf der anderen Seite nachvollziehbar und gerechtfertigt, oder sehe ich das falsch ?

    Falsch, oder ? Angst um seine Existenz gibt nicht das Recht andere anzugreifen, grob zu behandeln.

    Nun wo man versteht, das dies der Grund ist, macht dies den Anderen etwas weniger böse. Bei mir ist es so.

    Würde ein Buddha dort bleiben, oder gilt es dem Rat zu folgen, sich nicht mit Toren abzugeben ?

    Oder würde er, wenn er nicht anders könnte und da bleiben müsste, oder auch weil er es möchte, versuchen die Menschen nicht zu sehr an sich ran zu lassen, sie nicht mal zu grüßen, außer denen die er/ sie mag ?

    Mögen- nicht mögen, da habe ich es wieder. :)

    Meiner Erfahrung nach, ist so ein Verhalten nicht lange möglich. Man wirkt dann arrogant, es ist auch arrogant, oder ?

    Ich frage mich, ob das Einordnen in jemand ist ein Tor- andere nicht, nicht dualistisch ist.

    Also Shakyamuni Buddha hat ja auch Könige beraten wie sie am besten einen ( bewaffneten ) Krieg zu führen haben, oder habe ich es falsch in Erinnerung ??? Waren das nicht auch Tore ?

    Oder meint es halt, keine Tore zu Freunden zu haben. Aber dort wo man Kontakt mit ihnen haben muss, wohlwollend zu sein und nicht sich arrogant abzuwenden, das wäre von oben herab. Es meint, sich nicht auch privat, also zu viel ( mehrere Stunden am Tag oder mehrmals die woche ) zu treffen, ihnen nicht so viel anzuvertrauen.

    Ich habe am nächsten Tag, nachdem ich meinen obigen Beitrag schrieb, erkannt, dass ich ja auch Fehler habe und daher keinen Grund dazu habe sie zu verurteilen. Ich sagte ihr- da sie meinte ich wäre falsch- dass ich auch meine Fehler habe, aber wenn sie was Ungerechtes macht, man ihr das sagen darf.

    Und heute sahen wir uns erst zum Feierabend. Sie scheint immer da rum zu sitzen zum Feierabend, wo ich sie sehen kann. Aber das kann auch Zufall sein. :lol: Aber ich merkte zu Hause ,dass ich lieber geflüchtet bin.

    Dieses Wohlwollen war nicht mehr da, sondern Angst wieder auf sie zuzugehen und neu anzufangen. Ich möchte das nicht, denn ich war heute froh, dass wir nicht miteinander reden.

    Es war vorher oft nicht gut für mich, da ich viel zu sehr um keinen Streit zu haben und damit sie mich mag, meine Ansichten nicht gesagt habe, ihr nicht widersprochen habe und ihre Themen meistens nicht meine waren. Wobei es mit Metta auch leichter geht und es einen nicht stören würde, oder ?

    Man kann es ja diesmal besser machen. Sich nicht mehr diese Geschichten anhören, sondern " Stopp " sagen- um zu sich zu stehen. Es kann auch gut sein, dass sie da nur saß um mir zu zeigen, wie gut sie sich mit einer anderen Kollegin versteht, die sie auch schon mal raus ekeln wollte und die ihr das verziehen hat.

    Mal sehen, wie das nun wirklich ist. Den Rat, nur zu grüßen ansonsten Abstand werde ich erstmal befolgen.


    LG

    :heart:  _()_

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Hingabe
    • 3. September 2025 um 21:18
    JoJu91:

    Ich gehe davon aus, dass ein "karmischer Nachfolger" nach dem Tod meines Körpers das fortsetzt, was ich meinen Charakter nenne ("Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden ... Dein Charakter und Dein Schicksal), und diesem Nachfolger möchte ich das Leben nicht allzu schwer machen.

    So sehe ich es auch. Ich sehe es auch so wie, dass man wieder wird, aber nicht, dass man sich erinnert. Aber ich weiß es nicht, ob dies möglich ist. Werdekräfte führen dazu, dass man wieder in den Geburt-und-Tod Kreislauf reinkommt, reingezogen wird. Das was man am Ende am meisten war oder wie man war, oder wonach man greift oder was man wollte, zieht dann den passenden Körper an oder umgekehrt diesen zieht das Bewusstsein dann an, und die Umstände, in die man geboren wird.

    Bewusstsein ist Atman, das stirbt nicht. Das alles habe ich so gelesen ( in etwa so ) und manches auch erkannt. :om:

    Doch noch nicht gereinigt von den Verblendungen / von der Unwissenheit, oder noch Verlangen nach etwas oder einen Durst nach etwas - wird dieses Bewusstsein wieder in einen Körper gezogen.

    Wollte das eigentlich gar nicht erzählen, habe es jetzt doch. Hoffe es wird nicht wieder zerissen. :doubt: :)

    JoJu91:

    Jetzt schon Mathe lernen, um meinem Nachfolger Schule und Studium zu erleichtern ?

    Wie geht "optimales Reinkarnationsmanagement" ?

    :lol: Gute Frage. Ob es dies gibt, so ein Planen und Vorsorgen. Bestimmt. Es reicht völlig aus, dass wir uns versuchen nach dem Dharma zu richten ihn- zu üben, finde ich. : )

    Liebe Grüße

  • Erschreckende Erkenntnis wie soll ich damit umgehen ?

    • Hingabe
    • 2. September 2025 um 00:05

    Diese Zitate aus einem anderen Faden von mir haben mir eben geholfen, mich zu erinnern, und werden mich morgen früh wieder erinnern, was ich doch lernen möchte und was in solchen Situationen ( aufeinander Treffen mit schwierigen Menschen ) zu tun ist, besser ist als Flucht, sich verstellen, als Schweigen, als Angriff :

    MaKaZen:

    Mettā heißt nicht, alles hinzunehmen

    Mettā, die liebende Güte, bedeutet nicht, alles zu dulden oder sich selbst und andere schutzlos zu lassen. Es geht vielmehr darum, auch im Handeln – selbst wenn es klar und bestimmt ist – nicht aus Hass, Rache oder Abwertung zu agieren, sondern aus einem Geist des Wohlwollens. Das kann bedeuten, Grenzen zu setzen, Missstände anzusprechen oder sich schützend vor andere zu stellen. Entscheidend ist die innere Haltung: Ist sie von mettā getragen oder von dosa (Abneigung, Ärger)?

    MaKaZen:

    Der Buddha und klare Worte

    Auch der Buddha hat in manchen Situationen sehr deutlich gesprochen. Er hat unheilsames Verhalten klar benannt, manchmal sogar mit Nachdruck. Aber er hat nie aus Wut oder Verachtung heraus gehandelt, sondern immer aus Mitgefühl und dem Wunsch, heilsame Entwicklung zu ermöglichen.

    MaKaZen:

    Bereitschaft, auch mal unbequem zu sein, ohne das Herz zu verschließen.

    MaKaZen:

    Mögest du auf deinem Weg immer wieder die Kraft von mettā und die Weisheit des Dharma finden – gerade im Umgang mit schwierigen Menschen.

    MaKaZen:

    Wir sind nicht geschützt davor, Grenzen nie zu übertreten, darüber reflektieren können wir immer.

    MaKaZen:

    Finde es in der Praxis wichtig, höflich nein sagen zu können und das in einem respektvollen Umgang. S

    MaKaZen:

    Das Thema kann für manche sehr belastend sein und grosse Unsicherheit auslösen. 'Schwierige Menschen' haben mich im Leben am meisten geprägt und geformt im Sinne von wichtigen Selbsterfahrungen und Selbsterkenntnissen. Ich bin ihnen heute sogar super dankbar, ohne sie hätte ich mich in der Tiefe nicht gefunden

    Aravind:

    Jemand, der anderen Schaden zufügt, sollte gestoppt werden, nicht "bestraft".

    Samadhi1876:

    Es geht ja nicht nur allein um „besseren Umgang“ mit „wütenden Menschen“, sondern generell um einen „besseren Umgang“ (zuerst allein) mit sich selbst und (dann auch) anderen:

    Samadhi1876:

    Wir haben Situation X und schauen zuerst was die Situation mit uns macht bevor wir „zuschlagen“…

    :heart: _()_


    Meine Erkenntnis, dass es viele sogenannter Soziopathen gibt, ist eben auch wieder verflogen. Es ist mir möglich wieder für neue Erkenntnise offen zu sein.

  • Erschreckende Erkenntnis wie soll ich damit umgehen ?

    • Hingabe
    • 1. September 2025 um 20:13

    Liebe Dharma- Übende,

    in meinen letzten drei Arbeitsstellen habe ich es fast nur mit toxischen / unempathischen / dissozialen Menschen zu tun gehabt.

    Nun denke ich, dass es in der Gesellschaft viel mehr solcher Menschen gibt, als es mir bisher aufgefallen ist. Es ist eher ein Erkennen.

    Könnt ihr mir von euren Erleben berichten, gibt es auch Arbeitsstellen, wo dies nicht so ist ? Wo es noch ein empathisches miteinander Umgehen gibt ?

    Ich habe heute einer Kollegin nach vielen Monaten des Schweigens gesagt, dass sie lügt und Menschen aus der Firma rausgemobbt hat ( was auch so war ) nachdem sie versucht hat eine neue Kollegin schlecht bei mir zu machen.

    Nun hatte ich die Version der neuen Kollegin zum Glück auch einige Tage vorher gehört und bemerkt, dass diese dissoziale Frau, mich anlügt. Da es schon die dritte Kollegin war, wo das genauso ablief ( bis sie gekündigt haben, wegen dem aggressiven Umgehen / Mobbing seitens dieser Unempathin ) habe ich diesmal nicht geschwiegen, sondern ihr widersprochen.

    Wir hatten uns bis heute oberflächlich gut verstanden, ich hatte dieses Verhalten verdrängt.

    Mir gegenüber war sie nicht so ( aber auch nur, weil ich mich am Anfang gleich dagegen gewehrt habe ).

    Dass ich dort dennoch blieb ist wohl dem Verdrängen geschuldet und dass mir die Tätigkeit selbst, Erfüllung bringt.

    Aber mir ist heute klar geworden, dass das ganze Klima dort giftig ist oder mir ist es mehr bewusst geworden. Es liegt daran, dass auch der Chef ein Unempath ist. Nicht so stark wie diese eine Kollegin, aber doch auch. Genauso seine engste Mitarbeiterin, welche dort quasi die zweite Führung ist.

    Nachdem ich dieser Kollegin heute wiedersprochen habe, hat sie später zu mir gesagt, sie wolle ab jetzt mit mir nichts mehr zu tun haben oder mit mir reden, außer guten Morgen und tschüß.

    Das kam mir allerdings sehr entgegen, da ich mich die ganze Zeit fragte, ob ich ihr das nicht auch sagen sollte, dass dies mein Wunsch ist.

    Allerdings war ich etwas in einer Zwiespältigkeit, denn ich habe einen Tag vorher erkannt, dass das Miteinander offen, liebevoll umgehen, selbst wenn es ein böser Mensch ist, viel heilsamer für mich und den Anderen ist, als ihn abzulehnen.

    Doch da ich mich selbst nicht so vorbildich vor dieser Erkenntnis verhalten habe und mit der neuen Kollegin schlecht über diese Andere geredet habe, habe ich heute schon den Zwiespalt gehabt, ob ich es ihr sagen sollte, dass ich über sie schlecht geredet habe.

    Denn es könnte ja heraus kommen, wenn der neuen Kollegin das doch rausrutscht, was ich ihr erzählt habe ( dass sie sich schon bei anderen vor ihr auch so verhalten hat ) denn sie hatte vor gehabt, sich beim Chef über ihr Mobbing ( die verbalen Angriffe ) zu beschweren.

    Und dann wäre die Unempathin enttäuscht.

    Doch so gesehen, habe ich es ihr heute selbst gesagt und nicht nur hinter ihrem Rücken, was ich davon halte. ( In dem ich ihr sagte, dass es mir egal ist, dass sie mit mir nicht mehr reden will, habe ich es ihr hoffe ich gezeigt, dass ich von Mobbing nichts halte und ihrem Lügen ).

    Die Frau weiß nun nicht mehr wie sie mit mir umgehen soll ist mir heute aufgefallen, aber ich wusste es auch nicht, wie ich mit ihr umgehen soll.

    Jemanden abzulehnen will ich mir abgewöhnen, daher habe ich eher so wie in den Beobachtungsmodus gewechselt, meine Arbeit ruhig weiter ausgeführt, aber auch meine Angst gespürt wenn die Unempathin an mir lang ging. ( Sie ging ein paar Male an mir lang ).

    Ich habe nicht mit ihr gesprochen.

    Ich bin da ratlos. sollte ich ihr einfach morgen wieder Guten Morgen sagen ? Und ansonsten Abstand halten ? Oder sollte ich sie wie eine Freundin sehen ? Selbst wenn sie so eine böse Art hat ? Denn wir sollen keinen ablehnen. Das uneilsame Verhalten sollen wir ablehnen.

    Hm. Es fällt mir immer noch schwer das so zu praktizieren- nur das Verhalten abzulehnen. Doch oft habe ich mich ja auch selbst verstrickt.

    Durch das hinter dem Rücken reden, hatte ich ein schlechtes Gewissen. Aber ich muss es mir verzeihen und eben versuchen, wenn es raus kommt, ihr zu erklären, dass es nicht gegen sie als Mensch war, sondern ich nur dieses Verhalten ablehne. Wobei es in dem Moment schon so war, dass ich sie als Mensch abgelehnt habe.

    Naja. Es kann sich dort zum Heilsamen wenden, doch wenn ich in Ablehnung bleibe gegen die drei als Menschen, dann wohl nicht.

    Dann werde ich bald die Kündigung einreichen.

    Sagt mir bitte, dass es auch Arbeitsstellen gibt, wo keine Unempathen die Chefs sind.

    Dennoch ein Erkennen war da, dass es solche Charaktere viel mehr in unserer Gesellschaft gibt als ich bisher wahr genommen habe. Nicht nur an bestimmten Arbeitsstellen, gibt es sie sondern überall quasi.

    LG

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Hingabe
    • 1. September 2025 um 18:34
    Kianga:

    Er hat doch sehr wenig mit Buddhismus zu tun oder welche Fortschritte wir im Buddhismus machen oder mit der Auseinandersetzung irgendwelcher buddhistischer Schriften.

    Wieder jemand der meint Vorschläge zunichte machen zu müssen, obwohl es dir ja keinen Nachteil bringt, wenn der Faden hier steht. Und du irrst dich, so wie ich es sehe, ging es nicht nur um sein Leben ( aber in den meisten Beiträgen schon ), zuletzt aber nicht so sehr. Der Fadeneröffner kritisiert, dass es im Buddhismus anscheinend zu wenig Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Umbrüchen oder den Problemen und mit Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft gibt. Es steht in der Beschreibung für diese Rubrik, dass auch Kritik am Buddhismus erlaubt ist. Das verstehe ich unter " Kritik an der Religion oder religionskritische Fragen ". Auch wenn der Buddhismus in den Augen vieler keine Religion ist, sondern eine Schulung. Doch er ist in meinen Augen auch eine Religion. Offiziell wird er oft als eine Religion betrachtet. LG

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Hingabe
    • 1. September 2025 um 18:23
    Qualia:

    Eine Chronik wird verschoben???? Aufgrund einer Meinung eines Fremden???

    Entschuldige mal, du hast doch mitgekriegt dass dieser Faden zuerst bei der Rubrik " Buddhismus für Anfänger " stand. Der Fadeneröffner hatte sich zuletzt ja auch beschwert, dass dieser Faden in den geschlossenen Bereich verschoben wurde. Nun macht @Monika mal was Gutes und Vorbildliches und schiebt ihn hier her, dann muss wieder jemand meckern. Was soll das denn ?

  • was ist die vorherrschende Meinung zum Thema Wiedergeburt.

    • Hingabe
    • 1. September 2025 um 18:08
    Kaiman:

    Das scheint mir soweit vernünftig. Ich denke das hier aber doch einige meinen es wird nichts wiedergeboren . Das heißt es gibt gar keinen zusammenhang zwischen zwei leben.

    Deswegen würde ich das noch gerne hinzufügen.

    Ich sehe deine Zeit oder eher deine Energie verschwendet. Es gibt hier die Fraktion "Das gibt es nicht und die andere " Das gibt es ". Wie sie das nun alle genau meinen ( was nicht wiedergeboren wird oder was wiedergeboren wird ) ist mir gerade viel zu müheselig versuchen zu lesen. Ich habe meine Ahnung, oder mein Erkennen und andere ihre. Es sollte nicht darüber gestritten werden. Manche wollen es so sehen- können sie ja auch. Am besten behält es jeder für sich, was er erkannt hat oder was er/ sie auf diese Frage bezogen, glaubt. :)

    LG

  • Weisheiten aus dem Dharma gedacht oder erkannt von Forums- Mitgliedern

    • Hingabe
    • 1. September 2025 um 18:01

    Da es im geschlossenen Bereich zu versteckt ist und es ja auch LeserInnen gibt, die sich nicht registriert haben, wollte ich den Faden hier neu aufmachen. Hier können die Weisheiten aus dem Dharma, die von den Forums- Mitgliedern geäußert wurden, festgehalten, hervorgehoben werden.

    Also die, die euch besonders gut gefallen haben.

    JoJu91:

    Wenn ich GLAUBE gut und gerecht zu handeln und das sogar Motiv meiner Handlungen ist, geschieht das oft aus einer Anmaßung von Wissen heraus, das ich vermutlich gar nicht habe. Besonders gefährlich wird es, wenn ich glaube zu wissen, was für die anderen oder gar für die Menschheit oder die Welt als Ganzes gut ist, die Wurzel für Gulag, Konzentrationslager, Stasi, Gestapo, Heilige Inquisition ...

    Igor07:

    Die Ruhe und Gelassenheit kann man nur in sich selbst finden, nicht irgendwo anders.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Hingabe
    • 1. September 2025 um 17:56
    Monika:

    Ich verstehe den Anfängerbereich als Anlaufstelle für "neue" buddhistisch interessierte Menschen und nicht für einen Sammelplatz zur kritischen Auseinandersetzung mit der Lehre.

    Und wieso hast du den Faden dann nicht in die Rubrik " Buddhismus kontrovers gelegt " ?.

    Da hätte der doch reingehört.

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Hingabe
    • 28. August 2025 um 09:22
    pano:

    Man kann sich Wünschen dass andere positive Werte Vorlieben die dann nachahmenswert erscheinen. Man sollte aber nicht anhaften am Wunsch oder der Hoffnung dass das Verhalten der anderen Mitmenschen „wert-voll“ ist. Denn dann wird man enttäuscht.

    Ich sehe darin auch die Gefahr oder es ist doch so, dass Mancher andere Werte wichtig findet als ein Anderer. Es sollte keiner jemanden vorschreiben welche er befolgen soll oder erwarten das jeder die Werte teilt. Manche finden es zB wichtig zum Friedhof zu gehen oder Andere finden wichtig, dass man für Tiere spendet oder für Kinder in anderen Ländern. Jemand Anderes findet es nicht wichtig. Wollte sagen,Werte sind teilweise relativ, oder ? Individuell bestimmt, meine ich. Keinem anderen Wesen schaden wollen oder Schaden zufügen, scheint fast der einzige Wert zu sein, den jeder befolgen sollte oder wo sich alle einig sind, dass dies wichtig ist ( auch wenn wir manchmal nicht danach handeln ). Aber selbst da gibt es Ausnahmen, zB kann man jemanden helfen wollen aber schadet ihn dabei. ZB jemanden der in einem Auto eingeklemmt ist, rauszuholen und ihm dabei den Arm ausrenken. Also aus Versehen jemanden verletzen. Oder wo es nicht anders ging.

    Tim1:

    Das sehe ich anders, wenn man achtsam durchs Leben geht, dann zweifle ich daran, dass meine "Fehlerquote" höher wird, als wenn ich so dahin lebe wie der Durchschnitt, LG

    Kann schon sein. Doch ich sehe, dass da bei dir, bei mir aber auch, dass da noch mehr geht. Wir sind noch keine Heiligen. Gedanken können auch gewalttätig sein, es muss nicht immer Außen sichtbar sein, wie gewalttätig man ist. Sprechen kann schon aggressiv sein oder unheilsam, selbst wenn man keinen körperlich angreift. Andere bewerten wäre auch schon unachtsam. Es ist auch unheilsam. Andere Menschen und andere Wesen in Schubladen stecken von mag ich und mag ich nicht. Also Andere so wie sie sind nicht annehmen.

    Viel Spaß beim Üben :) :rainbow: . Wünsche ich mir auch selbst. :erleichtert:. Wie Samadhi1876 schrieb- es fängt mit der Selbstliebe an. _()_

    LG

  • Die Gelassenheit und die Ignoranz des Buddhismus

    • Hingabe
    • 24. August 2025 um 00:37
    mukti:

    Ideale kann man ja für sich selber anstreben, ohne zu erwarten, dass sie alle Menschen anstreben:

    Man leidet aber oft genug ( oder viele Menschen ) unter Anderen, die solche Ideale nicht haben oder schwer einhalten können. Es fällt dann schwer nur bei sich zu bleiben und nicht die Anderen zu verurteilen, es ist ein harter Weg. Der Weg zur Befreiung vom Leiden ist hart, finde ich ( meine damit schwer ). Doch er lohnt sich.

    Tim1:

    Meine Erwartung war schon so, dass ich mit einer ordentlichen Arbeit und Abgaben an den Staat pro Jahr von über 10.000,- Euro nur für Gesundheit und Soziales, was ich bezahle, ein sofern das in dieser Welt noch möglich ist mich gesund ernähren kann, ärztliche Hilfe bekomme ohne, dass ich jedes Mal ein kleines Vermögen dafür privat bezahlen muss oder was ist denn mit denen die wenig bis kein Geld haben, weil sie sehr krank sind, wer kümmert sich um die?

    Das ist sich abhängig machen alleine von äußeren Bedingungen. Solange du noch Geld für Nahrung hast, ist es ja gut oder solltest du es nutzen dich zu kräftigen für die Zeit wo du weniger Geld haben könntest. Jemand der seinen Geist so entspannt hat ( ihn meistens entspannt, Anhaftungen sofort bemerkt und loslassen kann ) der kann in noch so schrecklichen Situationen sein, er hat keine Angst mehr auch nicht mehr vor dem Tod.

    Aber mal eine Nummer kleiner : Mir scheint, dass du zu viel nur an die Zukunft gedacht hast und sehr auf eine Sicherheit gehofft hast / dich darauf verlassen hast. Ich verlasse mich nur noch auf wenig und weiß, dass mein Glück jeden Moment wieder vorbei sein kann, da die Umstände sich jeden Tag ändern können.

    Es wäre gut, die Momente wo es mal gut läuft ( man nicht in einem seelischen Loch steckt ) , es dir einigermaßen auch finanziell gut geht ( du genug Nahrung hast ), dankbar zu sein und es zu genießen.

    Wenn du das machst, ist es nicht so frustrierend wenn du das Gefühl hast, die Zukunft wird doch nicht so sein, wie du es dir jahrelang vorgestellt hast.

    Und vertraue doch, dass dir immer etwas einfallen wird, du mit den Umständen lernen wirst zurecht zu kommen.

    Tim1:

    Ich frage mich ja, was ist mit den Menschen, die sehr krank sind und kein Geld haben, was macht man den mit ihnen? Wer kümmert sich um sie? Weil staatliche Institution werden die wohl eher nicht nehmen, weil kein Platz und die Menschen haben kein Geld, also sag mir, wer kümmert sich um diese Menschen jetzt und in Zukunft?

    Ich glaube, die Welt diese, war schon immer für einige hart für Andere eher leicht. Dein Sorgen machen wird die armen Menschen nicht retten. Aber du kannst ja versuchen anderen zu helfen, die in deinem Umkreis. Mehr kannst du nicht machen. Man könnte verrückt werden, aber leider war diese Welt so ähnlich schon immer, meiner Ansicht nach. Hier in DE eine zeitlang wohl nicht.

    Du kannst nicht jeden retten, aber darauf hoffen, dass ihnen geholfen wird. Und ich gebe dir den Tipp mehr etwas anzukucken, was dich erfreut, zB Menschen die anderen helfen oder wie die Einheimischen in den ärmeren Ländern, Tieren helfen. Die schlechten Nachrichten ( TV, Zeitung ) nicht so oft ansehen ( falls du die überhaupt noch ansiehst ).

    Sie ziehen die Stimmung nach unten ( verursachen Ängste, Hass, Hoffnungslosigkeit ). Manches sticht ins Auge, wenn man draußen rumläuft- das stimmt. Dass die Menschen aggressiver sind. Aber das ist auch nicht jeden Tag so, finde ich. Wenn man das aber oft sieht- versuchen den Fokus wieder auf Erfreuliches zu richten. Bei mir hilft auch Musik und eben Videos, wo ich hilfsbereite Menschen sehe zB.

    Tim1:

    Ist diese Erwartung, dass man ein menschenwürdiges Dasein führen kann in unserem Land echt zu hoch gegriffen mittlerweile?

    Ne, aber andere haben andere Sorgen ? Das was du für sehr wichtig hälst müssen nicht alle für sehr wichtig halten, zB später Rente zu kriegen. Und wenn man nicht zum Arzt kann, dann muss man sich damit abfinden, dass die Ärze abhauen oder andere Gründe. Anpassungsfähigkeit ist gefragt. Ideen entwickeln. Dann gibt es ja auch noch die alte Naturheilkunde oder evt findet man einen Bekannten der Pfleger ist und einem ein wenig helfen kann. Aber natürlich ist man manchmal aufgeschmissen ohne einen Arzt.

    Doch es gab Zeiten, da gab es keine Schulmediziner. Die Menschen heilten sich mit Naturheilmitteln. Es gibt auch noch andere Heilmethoden abseits der Schuldmedizin.

    void:

    Ich denke wenn man 300 zufällig ausgewählte gleich alte Leute aus zufällig ausgewählten Ländern nehmen würde - wie viele wären darunter die mit dir gerne tauschen würden und mir wie vielen würdest du gerne tauschen. Und wenn du mit ihnen im Raum wärst, was würdest du ihnen erzählen über dein Leben unter menschenunwürdigen Bedingungen?

    Und ich denke, dass es den Menschen in vielen von Europäern als arm eingeschätzen Ländern, den Menschen seelisch oft viel besser geht, selbst wenn sie nicht die perfekt gebauten Häuser haben, keinen Strom oder 1 km zum Wasser holen gehen müssen, keine Krankenversicherung, keine Ärzte aufsuchen können.

    Samadhi1876:

    Spiritualität meine ich kann in der Sache die du beschreibst nur helfen, lernen besser loszulassen, sich nicht mehr so viel von eigenen Gedanken und Emotionen einnehmen zu lassen. Besser zu unterscheiden, was man selbst tun kann und was nicht. Achtsamkeit fördern:

    Ja, man kann bei Manchem selbst nicht so viel gegen machen. Es bringt auch nichts sich tagtäglich aufzuregen- sich in Themen reinzusteigern. Lieber schauen, was gibt es für andere Möglichkeiten. Und ist das was ich als das Glück gesehe habe, wirklich das Glück ? Nur für die Zukunft leben, aber nicht jetzt schon glücklich versuchen zu sein, ist das das Glück ? Habe ich nicht doch mehr Ansprüche ? Gibt es nicht ein noch tieferes Glück ? Das nicht von außen kommt ?

    Tim1:

    Schau, mir ist bewusst, dass vermutlich 95 Prozent der Weltbevölkerung schlechtere Lebens- und auch Freiheitsrechte haben wie wir.

    Naja, meiner Ansicht nach, geht es vielen in den als arm bezeichneten Ländern besser als den Menschen hier. Sie haben weniger Ansprüche, arbeiten darum nicht so viel oder nörgeln nicht den ganzen Tag an jedem Mitmenschen rum oder was sie erleben. Sie sind weniger neurotisch. Freiheitsrechte ist hier auch nicht so viel anders, wenn man genauer hinsieht. Aber es gibt auch Ausnahmen, wo man deutliche Unterschiede sieht.

    Kriege sind wieder etwas anderes, dann kann man nicht davon sprechen, dass es ihnen seelisch oft besser geht als den Menschen hier.

    LG

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 18:09
    Leonie:

    Nein.

    Ich wollte noch mal darauf zurück kommen denn es ist ja bekannt : "

    Zitat

    Der heute für die Strömung insgesamt gebräuchliche japanische Name Zen ist die japanische Lesung des chinesischen Wortes 禪 (chán). Dieses leitet sich seinerseits vom Sanskritwort Dhyāna ab, das zunächst als Chan’na (禪那, chánnà) ins Chinesische übertragen wurde und so viel wie „Zustand meditativer Versenkung“ bedeutet. "

    Versenkung oder meditative Versenkung = Chan.

    Ich schrieb Zazen ist ein anderes Wort für Meditation. Sie antwortete " nein ".

    Zazen und Zen sind was unterschiedliches ?

    Zazen ist die Übung und Zen ist in Meditation sein ?

    Daher ihr " nein " .

    Oder es war nur dahin geantwortet.


    Liebe Grüße

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 17:41
    Hingabe:

    Keine Ahnung ob das etwas mit meiner Frage zu tun hat. Oder das wieder ein ganz anderes Thema ist.

    Oh, ich habe vorhin beim Editieren des Eröffnungsbeitrags etwas vom Text gelöscht.

    Die Aussage oben bezieht sich auf das was ich gelöscht habe ( die Editierzeit ist aber nun um ) .

    Da sollte davor stehen : " In einem anderen Vortrag sagte jemand, dass man von der Tiefe in die Weite oder von der Weite in die Tiefe meditieren kann. "

    Es war ein Vortrag von Kai Zumwinkel.

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

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    • 13. August 2025 um 17:30
    Leonie:

    Kommt drauf an, was du das Netz gefragt hast.

    Google Search

    Das ist super, sehr erfreulich, dass du so viel gefunden hast. Du scheinst mehr Glück zu haben. Es ist ja schon ein paar Jahre her, es kann sein, dass in der Zeit diese Artikel reingekommen sind.

    Auf jedenfall sind sie hilfreich ( habe in den ersten reingelesen ). Vielen Dank für den Link. Die lese ich aufjeden Fall mal weiter demnächst, damit ich weiß, was damit gemeint ist.

    :)

    Liebe Grüße

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 17:21
    Leonie:

    Du fragst andere - kann man machen, das hat aber ziemliche Nachteile.

    Ich verrtaue darauf, dass es welche gibt, die etwas kennen und mir weiter helfen können, wenn ich eine Frage stelle. Dass sie mir nicht absichtlich etwas falsch erklären. Wenn ich das Gefühl habe, jemand kennt sich aus und derjenige oder diejenige meine Frage beantwortet hat, spare ich mir die Recherche. Wobei ich hier bei dieser Frage schon vor einigen Jahren recherchiert habe, aber nichts dazu gefunden hatte ( wie du gesagt hast, der Begriff wird in der buddhistischen Lehre nicht gebraucht und die Dharma Lehrer scheinen ihn auch alle nicht zu benutzen, außer einer ).

    :)

    Liebe Grüße

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 17:16

    @ Leonie, nicht dein ernst, oder ? Also ich richte mich doch lieber an Andere, oder lese es dann eben nach, um zu versuchen da mehr herauszu finden. Der Begriff gegenstandslose Meditation ist aber tatsächlich so gut wie nicht zu finden im Netz. Danke für den Hinweis, dass er oft in christlichen Kreisen gebraucht wird. Ist halt schwierig wenn es so viele unterschiedliche Begriffe gibt, sie aber alle das selbe meinen, also es ist verwirrend. :) LG

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 17:07
    Leonie:

    Du hast das bereits vor längerem schon mal gefragt.

    Das stimmt. Aber das ist doch egal. Besser gesagt, da habe ich meine Frage nicht so präzise formulieren können. Es ist sehr unklar gefragt. Daher dieser neue Faden. Du recherchierst aber gerne. :) Liebe Grüße

    Leonie:

    Nein.

    Jetzt überrascht du mich, besser gesagt deine Antwort. Ein Lehrer sagte dies aber so, dass es Meditation meint, denn Chan = Meditation. Na gut wäre wieder die Frage, was Meditation für wen, was meint.

    Also dieser Lehrer beschrieb Meditation als das Halten des Geistes in der Weite des Raumes. Oder der Leere des Raumes. Eins von beiden, aber ich meine er hatte, Weite gesagt.

    :)

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 17:01
    Leonie:

    Es ist eigentlich nur eine Bezeichnung für Zazen, die meistens in einem christlichen Kontext gebraucht wird.

    Und Zazen bedeutet Meditation.

    Meine Frage ist daraus entstanden, dass ich merke, dass mich die Achtsamkeit auf den Atem oder allgemein etwas zu beobachten manchmal unnötig anstrengen würde. Ich habe dann das Bedürfnis mich auf etwas Weites zu konzentrieren ( wenn man dieses Bedürfnis konzentrieren nennen kann ). Doch es wird wohl Konzentration sein, nur eben auf die Weite.

    Die Konzentration liegt beim Meditieren in der weite des Raumes, oder ?

    Der Geist ruht in der Weite des Raumes noch besser ausgedrückt, oder ? Es ist das Halten des Geistes in der Weite des Raumes, so beschrieb jemand es in einem Vortrag.

    In einem anderen Vortrag habe ich mal gehört, dass man von der Tiefe in die Weite meditieren kann ( ist es noch üben ? ) oder von der Weite in die Tiefe.

    Ich habe keine Ahnung ob dies mit meiner Frage etwas zu tun hat ( besser gesagt den Fragen ), oder ob diese Aussage ein ganz anderes Thema ist.

    Liebe Grüße :)

  • Frage zur Meditationsform gegenstandslose Meditation

    • Hingabe
    • 13. August 2025 um 16:09

    Hallo ihr Praktizierenden der Geistesschulung,

    ich habe eine Frage an euch. Wenn man versucht die gegenstandslose M. zu üben, darf man sich dann nicht mehr an

    die vier Hauptobjekte der Achtsamkeit (Körper, Gefühl, Bewußtseinszustand und Geistobjekte) richten / orientieren ?

    Oder beobachtet man dabei ab dem zweiten Feld, Bewußtseinszustand oder ab dem vierten, den Geistesobjekten ?

    Jemand beschrieb die g. Meditation als die Ausrichtung auf den Geist selbst. Hm. Könnte dann ja so sein, dass damit eines der beiden gemeint ist ?

    Es wurde in dem Vortrag noch gesagt, dass die gegenstandlose Meditation in anderen Lehren als Nirvikalpha Samadhi bezeichnet wird.

    Es ist ja schätze ich mal, eigentlich gar keine Form mehr. Es kann nicht mehr als Übung gesehen werden, oder ?

    Aber ehe das funktioniert wird man wohl etwas üben müssen, sage ich. Daher meine Frage, woran man sich dabei orientiert und ob dabei eines der beiden letzten Felder der Achtsamkeit das Objekt sind.

    Keine Ahnung ob das etwas mit meiner Frage zu tun hat. Oder das wieder ein ganz anderes Thema ist.

    Liebe Grüße :)

  • Wissen queerbeet über die tibetische Tradition

    • Hingabe
    • 14. Juli 2025 um 16:49
    Amdap:

    Wenn es Dir nur um Zitate geht, da gibt es schon einen Thread mit Zitaten aus dem Tibetischen Buddhismus. Dann bist Du hier verkehrt, obwohl Du diesen Thread angefangen hast.

    Nur Zitate nicht, es geht mir auch um deren Art zu unterweisen, ihre Art etwas auszudrücken, dass wir darüber nachdenken- aber du hast auch recht, wenn es kürzere Zitate sind, kann man sie auch dort teilen. Hier wenn es komplexere oder längere Erklärungen/ Unterweisungen sind.

    ZB über den Verstand, das Denken, wie das geschieht, was da geschieht. Muss aber nicht hier sein, kann man auch bei den Zitaten, du hast recht. Dieses und jenes was in deren Traditionen gibt, dafür war dieser Faden aber auchh gedacht, ohne dass man alles ausführlich wissen muss oder sich danach ausführlicher mit befassen. Die Begriffe nur kurz erklären zB was ein Lama ist, was das bedeutet oder Bodhicitta. Nicht für alle Begriffe muss man viel Hintegrundwissen haben, um sie zu verstehen. LG

  • Goenka Negative Erfahrungen Triebel

    • Hingabe
    • 14. Juli 2025 um 16:45

    Der Bericht deutet auf mich darauf hin, dass die Managerin die Teilnehmerin zu ihrem Glück zwingen wollte, doch es war damit ein übergriffiges Verhalten. Wie oft wollen wir andere gerne zu ihrem Glück zwingen, aber es geht nicht. Wenn ein Mensch etwas nicht will, hat es keinen Zweck ihn etwas aufzudrängen oder an etwas zu hindern.

    Sie war aber sehr hartnäckig, doch hat der Teilnehmerin damit noch mehr das Gefühl gegeben, dass es dort alles Verückte sind. Sie schreibt ja mehr abwertend über die ganze Veranstaltung und deren Durchführenden.

    Für Manche kann es sein, dass es die richtigen Regeln sind, sie diese weiterbringen. Aber wenn wir etwas nicht wollen, hat es eben keinen Sinn uns festzuhalten.

    Ich hoffe die Berichterin fragt sich eines Tages, ob sie es nicht doch gut meinten mit ihr. Sicher man kann nicht immer ausschließen, dass Manche sich aus persönlichen Gründen, also wegen einer Ablehnung gegen jemanden so hartnäckig verhalten haben- um sie sozusagen zu quälen.

    Dieser Kurs oder dieses Seminar war einfach nichts für sie. Man läuft hier in dieser Kultur ( meine alle westlichen, und auch christlich geprägten ) öfter in Gefahr, dass das was als Hilfe gedacht ist oder gewollt ist, als jemanden schaden zu wollen interpretiert wird.

    Es ist ein wenig auch in anderen Fällen so gewesen, dass die Einstellung da war " an unseren Sitten und Regeln soll die Welt genesen ".

    Sie schien auch einen starken christlichen Bezug gehabt zu haben. So dass sie das was die dort über Jesus gesagt haben, abgelehnt hat und wie eine Beleidigung aufgefasst hat.

    Es kann auch sein, dass durch ihren Glauben, sie das ganze sehr ablehnend anfing zu sehen.

    Sie hätte ja bei ihrem Glauben bleiben können, wieso überhaupt dann solche Versuche

    etwas in der Richtung lernen zu wollen ?

    Gibt Jesus ihnen nicht immer Hilfe ? Naja. Man sollte anerkennen, dass die Retreat- Durchführenden anderen helfen wollen und wollten.

    Aber zwingen sich helfen zu lassen, kann man keinen, das haben sie hoffentlich gemerkt und lassen die Teilnehmer in Zukunft schneller wieder gehen.

    LG

  • Wissen queerbeet über die tibetische Tradition

    • Hingabe
    • 14. Juli 2025 um 15:06

    Hallo,

    Amdap:

    Um den Tibetischen Buddhismus zu verstehen und wenigstens ein bisschen einzusteigen, muss man von der Pike auf anfangen und systematisch weiterschreiten.

    man muss es nicht, finde ich, es kommt darauf an was man verstehen will. Ist es mehr ein verstehen wollen von dessen Geschichte, den Ritualen, oder ein verstehen wollen auf die Unterweisungen bezogen ?

    Amdap:

    Am besten mit einem Buch, das als eines der ersten solchen Inhalts auf Deutsch erschien:

    "Grundlagen Tibetischer Mystik" von Lama Anagarika Govinda.

    Wenn jemanden die Geschichte / die Entstehungsgeschichte dieser Schule und die Fachbegriffe interessieren.

    Amdap:

    Sonst ist man hoffnungslos verloren, weil man sich überfüllt vorkommt (..)

    Ach so, ich merke, du hast meine Überschrift falsch verstanden. Es ging mir nicht nur um Wissen, was die Hintergründe der Entstehung dieser Schule sind oder die Geschichte ihrer Traditionen und Rituale oder das Lernen von deren Ritualen. Es ging mir auch, um deren Zitate, deren Unterweisungen ( wie sie etwas ausdrücken, sie haben ja auch ihre eigenen Vergleiche, Art zu erklären, oder ihre eigenen Begriffe, die man aber auch oft versteht, wenn man kein Buch dazu gelesen hat ), als Hilfe für die Praxis.

    Liebe Grüße

  • Vorschlaghammer gegen üble Menschen oder immer Metta ?

    • Hingabe
    • 2. Juli 2025 um 21:54
    Schneelöwin:

    Ehrlich gesagt, verstehe ich schon Deinen Threadtitel nicht, Hingabe. Du bist doch schon viele Jahre hier dabei und als 1. Beispiel nennst Du eine genervte Kassiererin. :o

    Ich verstehe meine wirren Gedanken auch oft nicht. :grinsen: Selbst wenn man viele Jahre schon übt, kann man immer mal wieder getriggert werden, es sei denn man wäre kein Übender mehr. :)

    Und sie waren nicht nur genervt, es war schon auch grenzüberschreitend, absichtlich andere verletzend. Mir gegenüber aber auch anderen gegenüber. ( Durch Kommentare zB wie man spricht aber wirklich verspottend, schimpfen wie man etwas auf das Band gelegt hat, die Augen verdrehen, sehr laut durch den Laden schreien wenn jemand sich falsch angestellt hat, aggressiv, dominant, herrschsüchtig, andere unterdrückend ).

    Da war eine Bewertung von dir drin oder Verurteilung, weil ich mich davon verletzt gefühlt habe. Du wusstest aber nicht, dass es so war und nicht nur eine genervte Kassiererin, sondern so grenzüberschreitend und sie das jeden Tag machen, jedes Mal bei fast jedem. Sie wollen die Menschen provozieren, sie quälen, ( also die eine zumindest ) und da bin ich mir ganz sicher, dass sie sich bewusst ist, dass sie damit andere quält / ihnen schadet.

    Und außerdem gibt es sicher Verhalten was dich auch verletzen würde oder was du als ungerecht empfindest, und du würdest auch nicht wollen, dass jemand das runter spielt und dich als arrogant oder kleinig betitelt.

    Schneelöwin:

    Ja und ich merke soetwas auch tiefer als vielleicht andere und dann weiß ich, dass ich da noch Themen zu bearbeiten habe, (mal nur auf die Kassierin bezogen)

    Ja, und dennoch gibt es Situationen wo du dich eigentlich wehren solltest, und das war wohl meine Frage, ob man es dann eben machen sollte auch wenn man kein Mitgefühl dabei hat.

    LG :klee:

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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