Gerade im Faxenbuch:
[lz]
Des Menschen ganzes Glück besteht in zweierlei:
Daß ihm gewiß und ungewiß die Zukunft sei.[/lz]
Friedrich Rückert
Gerade im Faxenbuch:
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Des Menschen ganzes Glück besteht in zweierlei:
Daß ihm gewiß und ungewiß die Zukunft sei.[/lz]
Friedrich Rückert
Glück aber nicht in dem Sinn von positivem (Wohl)gefühl. Darauf wies Buddha auch hin.
Bei mir fiel die Frage nach Sinn, Glück und solchen Kram irgendwann einfach ab. Zu leben ist doch völlig ausreichend. Die Suche nach Sinn und Glück ist so ähnlich wie der Versuch, einer Schlange Beine anzukleben. Also für mich unnötig.
Was nach dem Tod kommt, weiß ich nicht. Aber ist das wichtig? Dem kann man sich doch nach dem Tod zuwenden, sollte da was sein.
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Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.[/lz]
John Lennon
Sieh dir mal ein paar Sachen des säkularen Buddhismus an (Stephen Batchelor, Glenn Wallis, Toni Packer). Auch Zen (recht undogmatisch ists bei Brad Warner), eventuell Dzogchen (James Low wär ne Überlegung wert). Aus dem Theravda vielleicht jemand wie Buddhadasa Bhikkhu, auch Luangpor Phosrisuriya Khemarato fand ich ganz akzeptabel.
Essen-technisch empfehle ich eigentlich eher nicht, zusätzlichen Kram oder Snacks mitzunehmen. Das weckt nur die eigenen Begierden und lenkt bei den Mahlzeiten ab. Zu essen, was serviert wird, alles was man sich auftut auch leer zu essen und auch mal Genügsamkeit zu üben, das gehört ebenso zur Praxis wie die Sutra-Rezitationen oder die Niederwerfungen.
Ach ja, das Essen. Das fand ich recht problematisch. Aber nicht wegen nicht schmecken, sondern einerseits recht kompliziert und ritualisiert, und zweitens wurde für meinen Geschmack viel zu schnell gegessen.
Ich hab eigentlich nur Wochenenden mitgesessen.
Was mir gut getan hat, ist sich vorher mit Dehnungsübungen zu beschäftige,
Ansonsten hatte ich ein paar mal Glück, und durfte öfter bei der Arbeit mit ner Sense Brennesseln mähen. Das lockert gut auf. In der Pause halfen mir meine Tai Chi Übungen.
Letztlich half mir auch ein Spruch von Shengyen:
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Sei weich in deiner Übung. Denk dir den Weg als einen feinen, silbernen Strom, keinen tosenden Wasserfall. Folge dem Strom, habe Zuversicht in seinen Lauf. Er wird seine eigene Bahn gehen, mäandert hier, rieselt dort. Er findet die Rinnen, die Spalten,die Einschnitte. Folge ihm bloß. LAss ihn nie aus dem Blick. Er wird dich ergreifen.[/lz]
Und es wurde mit den Jahren leichter.
Luangpor Phosrisuriya Khemarato
Sulamit Jantzen und Christoph Jantzen - "Kat Zen Bilder: eine Analogie zur zenbuddhistischen Geschichte "der Ochs und sein Hirte"" verschenk ich demnächst einen Nichtbuddhisten.
Auch Jeremy Hayward - "Briefe an Vanessa - Über Liebe, Physik und die Wiederverzauberzung der Welt" ist glaub ich für den Anfang recht verständlich.
liebe/r aryadharma,
zu Kilayas Ausführungen stimme ich zu.Darüber hinaus fielen mir ein paar Bröckchen ein, die ich zu deiner Frage beitragen möchte... ‚reines‘ Prasangika Madhyamaka wird in meiner Linie nicht gelehrt, da gibt es durchaus yogacara Einflüsse.
Sehr schön hier dargelegt:
Madhyamaka aus der Sicht der rNing-ma-Tradition
Nur Geist Schule ist kein Madhaymaka.
Richtig. Allerdings, wenn man sich Basistexte des Mahamudras hernimmt, da heisst es da:
[lz]
Wenn ich Mahāmudrā erklären sollte, so würde ich sagen -
alle Erscheinungen? Dein eigener Geist![/lz]
aus: Maitripa: Die Essenz von Mahamudra
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Alle Erscheinungen sind dein eigener Geist;
die Wahrnehmung äußerer Objekte ist eine Gestaltung des Geistes;
wie ein Traum sind sie leer von einer wahren Natur.[/lz]
aus: Naropa: Mahamudra in Kürze
dann ist das so weit weg von der Nur Geist-Schule auch wieder nicht. (Es ist aber nicht so, daß ich diese Sicht als sinnvoll erachte. Auch Aussagen von Naropa wie das es eine unwandelbare Natur des Geistes gäbe, halte ich für nicht stimmig, für mich ist das Atman in anderer Form).
Aber sicher bietet auch Mahamudra viel gutes:
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Meditiere, indem du ruhst ohne zu suchen.
Ein Suchen in der Meditation ist ein verwirrter Geist.[/lz]
Naropa
[lz]
Körper und Geist auszurichten führt nicht zur Meditation,
und das Anwenden von Techniken ebensowenig.[/lz][lz]
Schau, nichts wird letztlich erreicht.[/lz]
Maitripa
Da kann man auf die Grundfrage zurückkommen: Braucht es eine bestimmte Form von Logik für Mahamudra? Logik ist das Anwenden von Techniken, Mahamudra anscheinend nicht, wenn ich Maitripa recht versteh.
Aus meiner Sicht im positiven Sinn.
Aber gerade bei Kaffee kannst du doch die Stärke des Koffeeins wählen, je nachdem wieviel gut für dich ist, es gibt ja welchen mit viel, mit wenig und ohne Koffein. Und ein wenig regulieren kannst du es außerdem (das kann man ja analog auch bei Tee machen). Es ist ja immer die Frage, wieviel Kaffee du benutzt pro Kanne (und bei Tee auch wie lange du ihn ziehn lässt).
Ich hab nur die Sachen gelesen, die online stehen, fand da aber die Ursache\Wirkung wesentlich kritischer als die Buddhismus aktuell.
Wenn du englisch kannst, lohnt meiner Meinung nach ein Blick auf Tricycle.
Zu den deutschen Spartenzeitschriften gehört auch noch "Der Kreis" des Arya Maitreya Mandala.
Man sollte manchmal nicht vergessen, daß die Basis rechtes Sehen ist, also eine Erfahrung, daß es kein Ich gibt (Oder besser der (zumindest kurzzeitige) Wegfall der Erfahrung des Ichs).
Es gibt übrigens einen Erschaffensmythos zum Tee. Bodhidharma soll, als er mal schläfrig wurde, seine Augenlider abgeschnitten haben, und daraus soll die Teepflanze entstanden sein. So gesehen ist es ein zutiefst buddhistisches Getränk.
(Und ich habe einige buddh. Lehrer kennengelernt, die durchaus viel Alkohol tranken)
Insgesamt denk ich, daß Kaffee und Tee nicht schlimmer ist als Kräutertees. Aber das kommt sicher auch auf die Person an (Meine Schwester verträgt beides z.B. nicht). Da denk ich, sind wegen dem hohen Zuckergehalt manche Fruchtsäfte und Sachen wie Cola problematischer. Und der Suchtfaktor ist bei Schokolade und Kuchen sicherlich höher.
Apropo:
Joshu wurde einmal gefragt, ob es eine Lehre gibt, die höher ist, als alles, was Buddhas und Patriarchen gelehrt haben. Seine Antwort war: Kuchen. (Wahrscheinlich aß er gerade einen).
Ich denke, es kommt sehr auf rechte Maß an. (Das finde ich selbst bei Alkohol - das ist auch medizinisch so: Er schützt in Maßen gegen Aterienverkalkung). Und auf die persönlichen Gegebenheiten.
Buddhas: An nichts, was es auch sei, sollte man festhalten, würde ich nicht so deuten, daß man nichts mehr essen und trinken soll, weil alles eine Anhaftung sein kann.
Noch zwei Leseempfehlungen (wenn ich auch sonst sehr Soka Gakkai-kritisch bin):
Daisaku Ikeda - Buddhismus das erste Jahrtausend
Daisaku Ikeda - Der Chinesiche Buddhismus
Mit den verschiedenen Traditionen und deren Entstehung ist es sicher sehr verschieden.
Ein Punkt sind am Anfang sicher verschiedene Interpretationen von Texten. Und wie man damit umgeht, daß Buddha nicht mehr da ist. (Die Drei-Körper-Lehre wär da zu nennen, auch die Übertragungslinien und transzendentalen Buddhas).
Dann sicher auch Einflüsse in Indien (Vajrayana ist ja auch von hinduistischem Tantra beeinflusst, später kamen dann in Tibet sich Einflüsse des Bön dazu, daher ist es auch ziemlich anders als japanisches Vajrayana (Shingon). Und man bezieht sich da eben noch auf bestimmte tantrischen Schriften. )
Und sicher Einflüsse in den Ländern. Zen hat zum Beispiel aus meiner Sicht auch Einflüsse des Daoismus integriert. Aber auch in Theravada-Ländern gibt es Einflüsse der jeweiligen Kultur- und Glaubensvorstellungen.
Dann gibt es noch Schulen, die ein bestimmtes Mahayana-Sutra (die sicher erst nach Buddha entstanden sind) in den Mittelpunkt ihrer Lehre stellen.
Im Zen (ich benutz mal die jap. Namen, weil sie geläufiger sind) war es am Anfang das Lankavatara-Sutra wichtig, im Kegon das Avatamsaka-Sutra, im Tendai und Nichiren das Lotussutra, in den Amida-Schulen die Amitabha- und Amitayus-Sutren z.B.
Sicher kann man versuchen, ein ursprüngliches Buddha-Dhamma aus den Schriften ohne Tradition zu extrahieren, aber wie man bei Debes und Grimm sehen kann, können die Ergebnisse dann sehr verschieden sein. Einen Schritt weiter gehen dann noch die säkularen Buddhisten, die dann noch eine Lehre des Buddha ohne seine hinduistischen Einflüsse konstruieren wollen. Sicher alles möglich.
Am Anfang (und auch später immer wieder) ist es sicher wichtig, sich auf die Basics des Buddhismus zu beschäftigen, und erstmal zu klären, ob sie für einen stimmig sind.Sollte das der Fall sein, kann man sich dann nach ner Tradition umsehn. (Obwohl es meist anders ist: das man in eine Tradition hineinstolpert, und erst später (oft auch gar nicht) die Vielfalt der verschiedenen Traditionen kennenlernt).
Auch ist es interessant, wie verschieden trotz Traditionen der Buddhismus in Asien und im Westen ist. In Asien sind Mönche und Nonnen wesentlich für den Buddhismus (wenn man Shin mal ausnimmt), im Westen ist es eher ein Laienbuddhismus. In Asien sind Buddhisten (und selbst Mönche/Nonnen) die meditieren, eher ne Ausnahme (Es gab mal in Tricycle vor Jahren dazu interessante Statistiken), im Westen ist es eher die Regel, daß ein Buddhist auch meditiert. (Und es gibt sogar Studien von Hirnwissenschaftlern, daß bei westlichen und asiatischen Buddhisten, die meditieren, verschiedene Hirnstrommuster erzeugt werden, im Westen eher Theta-Wellen (schlafähnlich), in Asien eher Alpha-Wellen (also wesentlich aktivere).
Nāgārjuna (龍樹, Longshu / Ryusho) findest Du natürlich auch im Zen, er gilt traditionell als 14. Patriarch. Asaṅga (無著, Wuzhuo / Mujaku) ist ebenfalls bekannt, sein Bruder Vasubandhu (世親, Shiqin / Bashyubanzu) gilt als 21. Patriarch des Zen ... Die beiden anderen Genannten sind allerdings von eher geringer Bedeutung für Ostasien - zu deren Lebzeiten war der Buddhismus in China bereits seit 300 bzw. 600 Jahren verbreitet, bekannt seit ca. 1.000 bzw. 1.300 Jahren. Das ist dann nicht mehr gemeinsame Mahāyāna-Tradition, sondern spezifisch bengalisch/tibetische.
Nagarjuna ist auch erster Patriarch des Shin (Die sind da sparsamer als die Zennies ). Vasubandhu ihr zweiter.
Sicher kann ich den Wunsch eines systematischen Studiums schon verstehn. Aber dafür über 1000 Euro auszugeben, würd ich nicht tun. Aber jeder hat andere Präferenzen.
Erstmal meine übliche Empfehlung:
Kleine Übersicht über Philosophie und Praxis einiger buddhistischer Schulen
Auch das Buch von Volker Zotz - Geschichte der buddhistischen Philosophie hab ich als gut in Erinnerung, ist allerdings schon lange her, das ich das gelesen hab.
Von dem gibt es übrigens auch einige buddh. Studiengänge:
komyoji.at
Ist aber sicher auch nicht preiswerter. Aber ihm trau ich ne größere Bandbreite zu.
Ansonsten lies erstmal ein Buch von Geisser oder ein paar seiner youtubevodeos, da kannst du vielleicht nen Eindruck bekommen. Ich hätte bei ihm ein wenig Angst, dass das Studium kaum über Theravada, Zen und Vajrayana hinausreicht, sein Ansatz scheint mir insgesamt sehr Thich Nhat Hanh lastig zu sein, von dem ich nicht besonders viel halte. Aber ist vielleicht Geschmacksfrage. Aber ich kenn von ihm ein paar Videos, heben mich nicht besonders berührt.. Aber das haben eh nur wenige buddhistische Lehrer.
Allein ihre Architektur, arabische Zahlen, ihre Kunst, ihr Handwerk usw.
Auch die Überlieferung von Platon und Aristoteles haben wir arabischen Gelehrten zu verdanken. Und auf diesen fußt ein Großteil der westlichen Philosophie.
Mich würde es nicht wundern, wenn er den Satz gesagt hätte. Aber meist sagt er dann, das würde an seinem schlechten deutsch liegen. (Also ähnliches, wie man es auch von der AfD kennt).. Ich hab jedenfalls von der Tendenz her ähnliches von ihm gehört. Und das schon vor vielen Jahren (Bis dahin, daß er meinte, daß die Kalachakra-Stupa in Spanien als Schutz gegen den Islam und die Einflüsse Afrikas da sei.) Und es hat sicher einen Grund, daß der Mitbegründer von Pegida Dänemark N. Sennels ihn als Dänemarks größten Islamophoben lobt. (Es gibt auch Berichte darüber, daß N. ihn gebeten hat, in nem Diamantswegszentrum Vorträge über Gefahren des Islam zu halten). Auch seine Betonung, daß Buddha Arier war, weißt ja schon in ne ähnliche Richtung.
Eine Zitatesammlung findest du unter Zitatesammlung–Nydahl und der Islam
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Der Buddha verbot seinen Schülern, daran zu glauben, dass Bewusstsein oder ein Geist (viññana) sich durch Geburt verkörpert:"Paveritam viññanam samsaritam cavitam. Sagt nicht, dieses Bewusstsein wird geboren."
Traurigerweise finden sich sogar im Tipitaka (Kanon buddhistischer Schriften) selbst Stellen, die sagen, "Diese Person wurde geboren", an diesem oder jenem Ort. Wenn diese Widersprüche auftreten, müsst ihr selbst herausfinden, welches Verständnis das richtige ist.
Den Hauptprinzipien zufolge gibt es kein atta oder atman. Also kann man nicht wirklich von körperlicher Geburt als Wiedergeburt sprechen. Von der geistigen Geburt kann man nicht als Wiedergeburt sprechen, weil es die Geburt eines anderen citta ist. Auch die materielle oder funktionale Geburt der ayatana ist keine Wiedergeburt. So ist das Auge zum Beispiel, das in diesem Moment eine Form sieht, und das Auge, das im nächsten Moment eine Form sieht, nicht dasselbe Auge. Es gibt in keinem dieser Augen eine Essenz oder ein Selbst. Es gibt kein "neu" und kein "wiederholen"; es gibt nur die hetu-paccaya (Ursachen und Bedingungen), die zu einer gegebenen Zeit bestehen, und dann findet Geburt statt. Nur wenn die entsprechenden hetu-paccaya vorhanden sind, kommt es zu einer Geburt. Hundert Geburten, tausend, zehntausend, eine Million Geburten finden statt, aber nie von derselben Person. Nie von demselben atta, nie von demselben Ding. Das ist die Nicht-Existenz der Wiedergeburt.
Nun kommen wir zum wichtigsten Aspekt bei diesem Thema. Der Buddha sagte: "Ich lehre nur eines: dukkha und das Erlöschen von dukkha." Darum handelt es sich bei all den Lehren: dukkha und das Erlöschen von dukkha. Buddha sprach nicht von anderen Dingen. Ob es Wiedergeburt gibt oder nicht, ist nicht die entscheidende Frage. Ist man erst einmal hier und jetzt geboren, ist man mit dukkha konfrontiert, und das muss gelöscht werden. Sogar wenn du wiedergeboren würdest, ist dukkha, wie es ist, und muss auch dementsprechend gelöscht werden. Sprecht darüber, wie dukkha entsteht und wie dukkha gelöscht wird. Das ist genug.
Aus diesem Grund lehrte der Buddha anatta. Wenn anatta vollständig verstanden wurde, gibt es kein dukkha mehr. Wenn es kein atta gibt, wird dukkha nicht mehr geboren. Deshalb lehrte er das Erlöschen von dukkha, das heißt, er lehrte diese Sache mit dem Nicht-Selbst. Die Lehre von anatta ist grundlegend für das Ende von dukkha. Diskussionen darüber, ob es Wiedergeburt gibt oder nicht, sind Zeitverschwendung. Ob "es" geboren werden wird oder nicht, diese unerledigte Angelegenheit des Löschens von dukkha bleibt nach wie vor bestehen. Deshalb ist es ist besser, stattdessen über das Erlöschen von dukkha zu sprechen. Dieses Erlöschen von dukkha ist die Erkenntnis der Tatsache, dass es kein atta gibt, ist das Verständnis, dass alles anatta ist.
Wir beenden diesen Vortrag mit der Feststellung, dass, wenn ihr anatta wirklich und wahrhaftig versteht, ihr selbst entdecken werdet, dass es keine Wiedergeburt und keine Reinkarnation gibt. Damit ist diese Angelegenheit abgeschlossen. [/lz]
Buddhadasa_Bhikkhu
Es gibt Berichte, daß AD(H)S-BEtroffene mit Meditation gute Erfahrungen gemacht haben. Z.B. unter Meditation Achtsamkeit und ADHS Erfahrungsbericht. Eine Betroffene, die inzwischen auch MBSR Achtsamkeitslehrerin ist. Vielleicht könnte sie dir da genauer weiterhelfen.
Unter Persönlich - MBSR Achtsamkeit Meditation am Starnberger See findest du auch zwei Texte von ihr. Dort kannst du auch Kontakt zu ihr aufnehmen. Sie kann das vielleicht besser beurteilen als wir.
Wozu sollte man jemand anderen überzeugen wollen? Das schöne am Zazen ist ja, daß der Sinn es nicht fassen kann.
Ist nicht auch erwachen ohne Sinn? Da bekommt der Begriff ent-sinnen ne ganz andere Bedeutung.
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"Subhuti sagte zu Buddha: "Erhabner, als du die unübertreffliche, vollständige Erleuchtung erlangt hast, ist es wahr, dass nichts erreicht wurde?""
"So ist es, Subhuti, so ist es. Als ich die unübertreffliche, vollständige Erleuchtung erlangte, erlangte ich absolut nichts. Deshalb wird es als unübertreffliche vollständige Erleuchtung bezeichnet.'"[/lz]
Aus dem Diamantsutra
Buddhadāsa Bhikkhu - Kernholz des Bodhibaums - Suññatā verstehen und leben
bzw.
Buddhadas Bikkhu - Übersicht
Auch sein "Anatta und Wiedergeburt" könnte passend sein.
Ich meine eher, daß ich verwundert bin, daß man sich vorwiegend auf Vipassana-Meditation-Techniken stützt, nicht auf Zazen oder Dzogchen.
Mein Eindruck bezüglich dukkha ist folgender: Buddha hatte ein Problem damit, das es im Leben dukkha gibt. Und hat anscheinend sein Problem gelöst. Die Frage ist nun, warum sollte ich Buddhas Problem lösen? Und nicht eher meins? Oder vielleicht ist da auch gar kein allgemeines Lebensproblem?