1. Übersicht
  2. Forum
  3. Lexikon
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Lexikon
  • Termine
  • Erweiterte Suche
  1. Buddhaland Forum
  2. Sisyphos

Beiträge von Sisyphos

  • Ist das wahr oder Fake News?

    • Sisyphos
    • 28. Dezember 2020 um 12:33

    OT: Encyclopedia of Buddhism nutze ich in letzter Zeit statt yoga vidya

    _()_

  • Have a cup of tea and taste the tea

    • Sisyphos
    • 7. Dezember 2020 um 14:46

    Seid gegrüßt

    Auf der Seite encyclopediaofbuddhism . org steht in dem Artikel zum Laṅkāvatārasūtra Folgendes: "that everything we perceive as being real is nothing but the perceptions of our own mind and that the knowledge of this is something that must be realized and experienced for oneself and cannot be expressed in words. In the words of Chinese Zen masters, these two teachings became known as “have a cup of tea” and “taste the tea.""

    Weiß jemand wo ich die Quelle des "have a cup of tea" und "taste the tea" finde?


    _()_

  • Darf man Insekten und Spinnen töten?

    • Sisyphos
    • 29. September 2020 um 19:41
    ARYA DHARMA:
    Sisyphos:
    ARYA DHARMA:

    Musst du diese Lebewesen dann gleich tot schlagen, nur weil du eine Phobie hast? Ich bin früher auch nicht so mit Spinnen klar gekommen, da hab ich sie halt ins Glas gemacht und vor die Türe gesetzt. Geht doch auch, oder?

    Wenn das mit 'ner Phobie so einfach wäre... ich war vorgestern bis halb 4 wach weil ich's nicht geschafft die Spinne rauszutragen. Und gestern dann auch nur mit 'nem Behälter der an einen Zollstock angeklebt war und das hat mich schon echt Überwindung gekostet :erleichtert:

    Du, ich glaub dir das, das ist natürlich nicht einfach...aber es gibt solche "Ungezieferstangen", dass, was du dir wahrscheinlich selbst zusammengezimmert hast...die funktionieren super, Platikkasten, geht dann eine Scheibe runter und draußen kannst du die dann quasi durch Schütteln öffnen, da kann nix schief gehen.

    Vielen Dank für den Hinweis! Da hab ich gedanklich wohl echt den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen und selbst was gebastelt, bevor ich auf die Idee komme, mal im Internet zu gucken :lol:

    _()_

  • Darf man Insekten und Spinnen töten?

    • Sisyphos
    • 29. September 2020 um 19:10
    ARYA DHARMA:

    Musst du diese Lebewesen dann gleich tot schlagen, nur weil du eine Phobie hast? Ich bin früher auch nicht so mit Spinnen klar gekommen, da hab ich sie halt ins Glas gemacht und vor die Türe gesetzt. Geht doch auch, oder?

    Wenn das mit 'ner Phobie so einfach wäre... ich war vorgestern bis halb 4 wach weil ich's nicht geschafft die Spinne rauszutragen. Und gestern dann auch nur mit 'nem Behälter der an einen Zollstock angeklebt war und das hat mich schon echt Überwindung gekostet :erleichtert:

  • Egoismus - Geht mir alles am ... vorbei!

    • Sisyphos
    • 30. August 2020 um 10:12

    Du schreibst es selbst - Zeit und Energieverschwendung. Und Meinungen sind nur Meinungen. Du bist nicht deine Gedanken und andere Menschen sind nicht ihre politische Ansichten.
    Wenn du merkst, dass du wütend wirst, wegen eines dummen Kommentars o.ä. praktiziere. Beobachte dich, gegebenenfalls deinen Atem und beruhige dich, bevor du antwortest. Ehrlichkeit und Direktheit sind nicht schlecht. Aber ohne Mitgefühl schadet man nur seinem Gegenüber und aus einer möglicherweise konstruktiven Unterhaltung wird ein destruktives Sich-beleidigen über Meinungen und Ansichten.


    :zen:

  • Zufriedenheit

    • Sisyphos
    • 10. August 2020 um 11:37
    Sherab:

    Aber auf manche Bequemlichkeit der Technik wie eine Wasch- oder Kaffeemaschine oder eine Geschirrspülmaschine oder gar auf den Fernseher möchte man dann doch nicht verzichten.

    Bequemlichkeit ist auch mein Mara ^^

    Wegsuchend:

    Wie wäre der Umkehrschluss, wird der Geist stabilisiert, wenn wir zufrieden sind, Zufriedenheit gleich ruhiger Geist, ruhiger Geist gleich Zufriedenheit,

    So scheint es auch mir. Zufriedenheit? Was ist das? Aber einen ruhigen Geist können wir leichter erkennen. Warum also Fragen stellen, die wir nicht beantworten können, statt einen Zustand anzustreben, der solche Fragen nichtig macht?

    Sherab:

    Viel wichtiger scheint mir die innere Haltung wenn ich mir etwas wünsche, es aber nicht bekomme. Dann trotzdem locker zu bleiben.

    Spannungen aushalten, Widersprüche akzeptieren. Ein Stück weit erhoffe ich mir, dass mir das meine Praxis bringen kann. Aber letztendlich muss ich es mir wohl selber schenken. ^^

    :zen:

  • Shaolin Kloster

    • Sisyphos
    • 8. August 2020 um 20:00

    Ja, danke @mkha'. Das hatte ich gemacht. Leider nichts passendes dabei. Aber ich habe auf eigene Faust noch was gefunden:

    der Xiaolin Tempel in Pfaffenhofen

    Kann mir dazu jemand vielleicht was sagen?


    :zen:

  • Shaolin Kloster

    • Sisyphos
    • 8. August 2020 um 19:04

    Seid gegrüßt :)

    Kennt jemand ein Shaolin Kloster, das Mitglied der DBU/EBU und der Shaolin Europe Association ist? Die Website der Shaolin Europe Association ist leider nicht aufrufbar


    _()_

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 4. Juli 2020 um 19:28
    Ellviral:

    Es geht beim Meditieren darum die Stille auszuhalten. Zufriedenheit auszuhalten. Weder unwohl noch Wohl auszuhalten.

    Zufriedenheit aushalten - ein amüsante Formulierung :grinsen:

    :zen:

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 4. Juli 2020 um 15:42
    Deepa:

    Ich ergänze mal und schließe mich damit P. Watzlawick an: Man kann nicht nicht kommunizieren. Uns steht ja nicht nur die verbale Sprache zur Verfügung, sondern auch die nonverbale.

    Richtig und ich würde Kommunikation dann noch weiter fassen und sagen, selbst der Informationsaustausch mit unserer Umwelt ist Kommunikation. Sprich Wahrnehmung ist nichts anderes als das Aufnehmen von Information und um nicht nur einen Informations-Einheitsbrei wahrzunehmen müssen wir unterscheiden. Daher stimme ich absolut zu:

    mkha':

    Das Unterscheiden ist ok, ... es hilft den Lebewesen im konventionellen Bereich zurechtzukommen, ...

    Wie gesagt, finde ich den Ansatz der evolutionären Erkenntnistheorie da interessant: wir erkennen, um zu überleben, nicht um zu erkennen. Auf das Überleben bezogen macht das ja auch Sinn. Aber inwiefern wir durch so einen evolutionären Einfluss unsere Erkenntnisfähigkeit und unsere Art und Weise Fragen zu stellen und zu beantworten neu beurteilen müssen... das finde ich persönlich schon interessant :grinsen:

    :zen:

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 4. Juli 2020 um 13:57
    Ellviral:

    Alle anderen fühlenden Wesen haben das nicht. Sie haben Techniken zu Kommunizieren, aber sie Unterscheiden nicht sie nehmen das wahr was da ist. Keine Abstraktion oder kein benennen nur tut gut, tut nicht gut, tut weder gut noch nicht gut.

    Sie unterscheiden nicht sprachlich aber in ihrer Wahrnehmung schon. Wie du sagst: tut gut oder nicht. Ich glaube neutral wird im frühen Stadium der Entwicklung der Wahrnehmung gar nicht gewertet. Da ist dann ein Lebewesen, dass darauf programmiert ist dem Licht zu folgen, weil Licht Nährstoffe in welcher Form auch immer verspricht und alles was der Sinnesorgan-Prototyp kennt ist Licht oder kein Licht, hier will ich sein oder eben nicht. Alles andere kommt dann später bis hin zur Sprache, der sprachlichen Kommunikation von Wahrnehmung, im Prinzip der sprachlichen Kommunikation davon, wie ein Subjekt ein Objekt von sich selbst und anderen Objekten unterscheidet. Wie du sagst ist das Abstraktion - von dem Level der "direkten" Wahrnehmung, das was ist, die aber eben die Unterscheidung zu dem, was nicht ist benötigt, auf eine Meta-Ebene der Unterscheidung auf der Wie- und Warum-Fragen so viel Bedeutung in sprachliche Äußerungen bringen, dass das besagte Level des "das was ist" sehr stark in den Hintergrund rückt und nur noch auf der Ebene der Bedeutung verkehrt wird.

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 4. Juli 2020 um 13:15
    Ellviral:

    Die Wahrnehmung wird im Zusammenhang mit Sprache erst wichtig wenn ich ein Ding wahrnehme das schon einen Namen, hat.

    Ich meinte auch eher Wahrnehmung in Bezug auf Unterscheidung. Sehen können wir nur, weil sich irgendwann mal Zellen entwickelt haben, die einen Unterschied in den Lichtverhältnissen wahrnehmen konnten. Ohne Wahrnehmung - keine zu bezeichnenden Objekte - keine Notwendigkeit für Sprache geschweige denn die Fähigkeit, sie wahrzunehmen, die Unterschiede zu erkennen, die zwar mittlerweile sehr differenziert sind aber am Anfang wohl dualistisch nur 1 oder 0 waren. Entweder wir nehmen ein Geräusch oder allgemein etwas wahr oder nicht. Darauf hat sich dann unsere feinere Wahrnehmung aufgebaut. Wo da genau der Schritt hin zur Unterscheidung von "Selbst" und Anderem oder von mir aus Subjekt und Objekt stattgefunden hat bzw. ob sich das überhaupt entwickelt hat oder ob das nicht von vorneherein angelegt war, auch als wir noch keine Sprache hatten geschweige denn die Fähigkeit, sie zu verstehen.. Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass unsere Sprache ihren unterscheidenden Charakter daher hat, dass wir Wahrnehmungen kommunizieren wollen.

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 4. Juli 2020 um 12:29
    Ellviral:

    Die Sprache macht Unterscheiden überhaupt erst möglich.

    Ich weiß nicht, ob ich nicht die Wahrnehmung noch vor die Sprache setzen würde :?


    Ellviral:

    Die Sprache verblendet den "Raum" aus dem sie scheinbar kommt.

    Da stimme ich zu.

    :zen:

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 4. Juli 2020 um 11:58
    mkha':

    :? ... das dürften ein paar mehr, als nur gewisse Illusionensein ... Schau ich zurück auf die Geschichte der Menschheit, wage ich noch nicht einmal zu erwägen, dies könne sich ändern.

    Ist die Frage, ob es nicht ein paar "Grundillusionen" gibt. Wie geschrieben, stammt das über die evolutionäre Erkenntnistheorie aus dem Wikipedia-Artikel "Dualismus". Wahrnehmung und Sprache brauchen ein Unterscheiden, welches z.B. Vergänglichkeit und Nicht-Selbst nur schwer erkennbar macht. Inwiefern sich das ändern können wird... ich könnte mir zumindest vorstellen, dass ein Bewusstsein darüber unsere Art damit umzugehen verändern könnte aber das dürfte nichts neues sein :grinsen:

    :zen:

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 2. Juli 2020 um 11:47
    Deepa:

    Solange wir hier auf Erden wandeln, macht es einen Unterschied, ob wir leben oder tot sind - auch, wenn beides nur Konzepte sind.

    Ich verstehe den Unterschied Konzept - Wirklichkeit etwas anders. Die Wörter Tod, Geburtg, Sessel, Stuhl sind Konzepte. Was sie beschreiben ist nicht Wirklichkeit. Was sie beschreiben wollen hingegen schon. Natürlich sterben wir, werden wir geboren und sitzen auf Sesseln und Stühlen. Und was wir kommunizieren wollen, wenn wir sagen "ich sterbe, ich wurde geboren, das ist ein Sessel und das ist ein Stuhl" können wir mit diesen Konzepten kommunizieren. Nur was wirklich ist, können wir mit diesen Konzepten nicht fassen und wollen es auch gar nicht, auch wenn uns das nicht immer Bewusst ist.
    Hierzu finde ich einen Gedanken passend, der in dem Wikipedia.Artikel zu "Dualismus" unter "Geistiger Ursprung und Problematik des Dualismus" thematisiert wird: "Der Wiener Biologe Rupert Riedl definiert dabei die Vernunft als evolutionäres Anpassungsprodukt an diese Welt. Unser Denkapparat sei „keineswegs zu Zwecken der Erkenntnis dieser Natur geschaffen worden“, sondern zum „Zweck des Überlebens. Und für dieses Überleben genügt es, in diese Welt hinein gewisse Sinnesfenster zu besitzen…"

    Wir erkennen die Wirklichkeit also nicht, wie sie ist, sondern nur so, wie es uns evolutionär gesehen am meisten nützt. Die Wirklichkeit in ihrer vollen Komplexität zu verstehen, ist da nicht vorgesehen. Stattdessen haben wir ein in sich stimmiges, für die Zwecke des Überlebens sinnvolles Verstehen der Welt entwickelt, dass jedoch von gewissen Illusionen geprägt ist.

    :zen:

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 29. Juni 2020 um 16:41
    Ellviral:

    Man kann es mit Worten sehr genau fassen, aber er ist schwer die Worte anstatt zu verstehen, sofort zu erfahren.

    Ist die Frage, ob du die Worte erfährst oder nicht eher das, was sie vermeintlich beschreiben. Wenn ich den Mond erblicke, erfahre ich dann den Finger, der auf ihn zeigt?
    Du sagst selbst: Man kann /es/ mit Worten sehr genau fassen - sind dann nicht "es" und die Worte zweierlei?

    Und woher weiß man, ob man erfährt, was mit Worten gefasst wurde, wenn man die Worte nicht versteht?

    Mir scheint es eher andersherum zu sein. Ich verstehe Worte sehr wohl. Verstandenes zu verinnerlichen ist noch etwas anderes. Verstandenes zu verinnerlichen geht mit den Erfahrungen, die man macht, wenn man Verstandenes umsetzen will, Hand in Hand und führt zu Erfahrungen von etwas, das von Grund auf verschieden von den Worten ist, die es zu beschreiben versucht haben.

    :zen:

  • Vorstellung von Nirvana?

    • Sisyphos
    • 29. Juni 2020 um 09:56

    Ich finde den Begriff "Zustand" schwierig. Wie hier schon gesagt wurde, handelt es sich eher um etwas, dass erfahren als um etwas das verstanden wird, um einen Mond, auf den mit Fingern, wie "Zustand" aber auch "Erfahrung" gezeigt wird.

    Worte und Begriffe sind nicht die Antwort, die du suchst. Wer erwacht ist, braucht es sich nicht vorzustellen und wer es sich vorstellt, ist noch nicht erwacht.

    Vielleicht hilft es dir, dich mit Mystik oder negativer Theologie zu beschäftigen.

    :zen:

  • Nihilismus

    • Sisyphos
    • 12. Juni 2020 um 20:52

    Mir geht es genau so.
    Wie @qwertz es schon erwähnt hat, handelt sich um eine rein intellektuelle Sichtweise. Sinn wird als menschliches Konstrukt entlarvt und somit festgestellt, dass nichts einen inhärenten Sinn haben kann. Konsequenterweise muss aber auch festgestellt werden, dass "Sinn", das Wort, ebenfalls ein menschliches Konstrukt ist und somit jedes Sinns entbehrt. Wenn also alles sinnlos ist, ist es somit frei von etwas sinnlosem. Paradox? Auf jeden Fall. Wie @qwertz ebenfalls angemerkt hat, existieren Begriffe wie "sinnvoll" und "sinnlos" nur in gegenseitiger Abhängigkeit. Allem einen Sinn abzusprechen, ist somit anzuerkennen, dass es überhaupt Sinn gibt. Wie wir jedoch bereits festgestellt haben, gibt es Sinn nur als menschliches Konstrukt und der Sinn, den du anerkennst, kann also ebenfalls nur menschliches bzw. dein persönliches Konstrukt, von dir geschaffen sein.
    Wenn nun also alles sinnlos ist, weil Sinn ein von Menschen gemachter Begriff ist, ist sein Gegenteil also ebenfalls davon betroffen und eine Lösung wäre es, in den Begrifflichkeiten von "sinnlos" und "sinnvoll" dies voll zu akzeptieren und selbst zu schaffen, was du zu finden erhoffst - einen Sinn.
    Eine andere Möglichkeit, so scheint es mir zumindest, ist es, wie @qwertz dir geraten hat, dich von Begriffen wie "sinnvoll" und "sinnlos" zu lösen. Wenn dir dein Verstand sagt, es sei alles sinnlos, bist du an einen Punkt angelangt, an dem dich dein Verstand nicht weiterbringt. Lass ab von ihm und dem begreifen der Welt und wende dich dem zu, was die Welt dir sagt. Höre in dich hinein. Sieh in dich hinein. Da gibt es ein ganzes Universum, dass es noch zu verstehen gilt, aber da wird dir der Verstand nicht weiterhelfen :grinsen:

    _()_

  • Gott oder nicht

    • Sisyphos
    • 1. Oktober 2019 um 22:31
    Martin1980:

    Ich möchte und kann niemandem seinen Glauben nehmen, denn es steckt viel heilsames und Trost im Glauben.

    _()_

    Eine ähnliche Einstellung ist in Sylvia Wetzels Artikel "Warum... ich mich als buddhistische Lehrerin mit dem Christentum befass" in der aktuellen Buddhismus Aktuell (2019/04) zu finden.
    Wieso sollte man versuchen Menschen von etwas abzubringen, dass heilsam für sie ist? Weiterhin schreibt sie sinngemäß: Sich gegen andere Glaubensrichtungen auszusprechen, zeugt nur von einer Anhaftung an den Buddhismus.

    _()_

  • Sind Religionen eine Erfindung der Menschheit aufgrund ihrer Todesangst?

    • Sisyphos
    • 4. September 2019 um 22:07
    Son:

    Mich hätten natürlich eure persönlichen Sichtweisen auch zum Kern des Themas interessiert, was jede/r Einzelne von Euch denkt über den eigenen Tod

    Mir gefällt der Gedanke der Wiedergeburt/Reinkarnation, wobei ich mir unterschiedliche Szenarien vorstellen könnte.. Neu-geboren-werden zeitlich unmittelbar nach meinem Tod aber auch vor meinem Tod oder weit in der Zukunft kann ich mir vorstellen.. oder aber ich erwache aus der Simulation unserer Realität. Vielleicht passiert auf einfach nichts und unsere Materie zerfällt und unsere Energie wandelt sich zu etwas anderem, dass nichts mit uns gemein hat außer einer Geschichte.
    Letztendlich glaube ich das mir der Tod Antworten auf meine Fragen geben wird... eine davon lautet, ob ich dann noch in der Lage sein werde, diese Antworten zu verstehen
    Vielleicht brauche ich sie dann auch gar nicht mehr..
    In letzter Zeit betrachte ich den Tod eher positiv im Sinne einer Erlösung. Nicht dass ich das Leben nicht schätzen würde oder keine Angst mehr vor dem Tod hätte - in den 20ern weiß man vielleicht noch gar nicht, was das heißt.. - aber oft beschleicht mich das existentialistische Gefühl der Unnatürlichkeit der menschlichen Existenz oder unseres Bewusstseins.. vielleicht führt uns der Tod also einfach wieder in einen "natürlicheren Zustand" über..

  • Sind Religionen eine Erfindung der Menschheit aufgrund ihrer Todesangst?

    • Sisyphos
    • 4. September 2019 um 16:36

    Wikipedia:
    [lz]

    Die ersten (vermutlich) bewusst vorgenommenen Bestattungen fanden in den Höhlen von Qafzeh und Skhul in Israel statt und sind 90.000 bis 120.000 Jahre alt. Gelegentliche Bestattungen werden für den Neandertaler ab ca. 70.000 vor unserer Zeitrechnung diskutiert (Shanidar). Bestattungen sind ein Indiz für erste metaphysische Vorstellungen.[/lz]



    Tod scheint also durchaus eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Religionen zu spielen (wobei der Begriff "Religion" recht jung ist, wie mir beigebracht wurde).

    Wikipedia:
    [lz]

    Diese Entwicklung (eines konsensfähigen zeitgenössischen Religionsbegriffs) fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt.[/lz]



    _()_

    Quellen:
    Bestattung – Wikipedia
    Religionsdefinition – Wikipedia

  • Meditation auf Störende Geräusche im Alltag.

    • Sisyphos
    • 8. August 2019 um 12:59
    Schneelöwin:

    Wenn etwas nur während der Meditation schmerzt, würde ich dieses weder annehmen; noch versuchen mich darauf zu konzentrieren oder anzufreunden und hoffen, dass der Schmerz vergeht.

    Der Körper meldet, dass etwas nicht stimmt in der Haltung.

    Nach meiner heutigen Erfahrung würde ich sofort etwas an der Sitzhaltung ändern.


    Liebe Grüße von Schneelöwin

    Das habe ich dann ja auch getan und ich denke, es war für alle am besten ^^

    Liebe Grüße zurück :)

    _()_

  • Meditation auf Störende Geräusche im Alltag.

    • Sisyphos
    • 8. August 2019 um 12:19
    Mirco:
    Sisyphos:

    Ich kann mir schon vorstellen, dass man auch über "Störendes" meditieren kann :? Als ich noch unbedingt im vollen Lotus meditieren wollte, schmerzte nach einer Weile immer mein rechter Knöchel. Mich darauf zu konzentrieren, schien es mir erträglicher zu machen. Letztendlich würde ich aber Mirco zustimmen: Störendes wahrnehmen und dann gehen lassen und weiter sitzen ^^

    _()_

    Hallo Sisyphos,

    vor dem "weiter sitzen" bitte Körper und Geist wieder entspannen (passaddha). Jede Ablenkung, z.B. Geist wandert zu unangenehmem Hör-Empfinden, ist überhaupt nur durch Begehren (tanha) möglich. Ansonst wäre die Aufmerksamkeit ja beim heilsamen Meditations-Objekt geblieben. Und Begehren manifestiert sich immer als Spannung und Enge in Körper und Geist. Kehrst du nun nach der Ablenkung zurück, ohne vorher zu entspannen, dann trägst du die Spannung in die Meditation, die dadurch natürlich behindert wird.

    Alles Gute,

    Mirco

    Ich bin mir nicht mal wirklich sicher, inwiefern ich unentspannt war :? Bei den Schmerzen eventuell (falls Schmerzen als Unentspanntehit/Angespanntheit interpretiert werden müssen - aber auch wenn nicht, mag es sein). Da sollte ich mal genauer drauf achten, sollte mir mal wieder etwas schmerzen
    Was Geräusche angeht, hatte ich selten das Gefühl, angespannt zu sein. Kamen sie plötzlich, habe ich mich wohl kurz erschrocken aber ich hatte selten das Gefühl von Angespanntheit aufgrund irgendwelcher Geräusche. Ausnahmen bilden Geräusche, die andere stören könnten, wie zum Beispiel mein Wecker, den ich wohl nur auf Snooze (oder wie das heißt) gestellt hatte :grinsen: Da habe ich dann doch kurzzeitig die Meditation abgebrochen, um ihn eben auszustellen auch wenn ich mir vorher vorgenommen hatte, weiter zu meditieren, sollte so etwas mal vorkommen..

    Aber danke für deinen Hinweis :)

    _()_

  • Meditation auf Störende Geräusche im Alltag.

    • Sisyphos
    • 7. August 2019 um 17:59

    Ich kann mir schon vorstellen, dass man auch über "Störendes" meditieren kann :? Als ich noch unbedingt im vollen Lotus meditieren wollte, schmerzte nach einer Weile immer mein rechter Knöchel. Mich darauf zu konzentrieren, schien es mir erträglicher zu machen. Letztendlich würde ich aber Mirco zustimmen: Störendes wahrnehmen und dann gehen lassen und weiter sitzen ^^

    _()_

  • Was unterscheidet den Buddhisten vom Materialisten ?

    • Sisyphos
    • 4. August 2019 um 12:06
    mukti:

    dann hätte der Buddha da keine vollkommene Erkenntnis gehabt

    Es scheint, das würde daraus folgen..

    Ich wollte auch nur anmerken, dass in dem Zitat nicht von /er/kennen, sondern nur von kennen gesprochen wird (Unbekannten Anfangs, nicht kennt man..) ^^

    _()_

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

  1. Impressum
  2. Datenschutzerklärung
  3. Nutzungsbedingungen
Community-Software: WoltLab Suite™ 6.1.16
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App bei Google Play
Buddhaland Forum in der WSC-Connect App im App Store
Download