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  1. Buddhaland Forum
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Beiträge von sati-zen

  • Das selbst im Zen und die Upanishaden

    • sati-zen
    • 13. Juni 2019 um 22:23

    Genau, um das zu begreifen was Selbst und was Buddhanatur ist im Detail der Persönlichkeit braucht es die Reife eines Lebens oder es ergibt sich nie, nicht so schlimm, nicht jeder muss Zen-Meister sein, ein Kloster leiten und eine Sangha organisieren. Letztendlich geht es um das Menschliche, sowohl bei Buddha vor 2500 Jahren mit seiner Buddhanatur als auch beim modernen Menschen der Gegenwart mit seinem Selbst aber auch bei dem Wesen eines Menschen den das alles nicht interessiert und sich als Opfer zur Verfügung stellt.

  • Das selbst im Zen und die Upanishaden

    • sati-zen
    • 10. Juni 2019 um 10:46

    Da haben wir es wieder, die Bürokraten, brauchen für alles einen behördlichen Beleg sonst ist es nicht. Ich denke selbstständig und somit sind meine Äußerungen von mir, ich bin der Schöpfer der Gedanken.

    Deshalb ist es naheliegend die Buddahnatur, der Name sagt es schon, als das Selbst von Buddha zu begreifen.

    Da in jedem Buddha steckt und in jedem ein Selbst steckt, hat jeder etwas Buddahnatur. Natürlich steckt in jedem auch noch ganz vieles Anderes, individuell völlig verschieden was das Selbst ausmacht z.B. Mutter- und Vaternatur aber das wird zu psychologisch.

    Ich finde, das Selbst von Buddha ist die Buddhernatur reicht für das Forum als Erkenntnis aus. Wer jedoch um den Begriff Buddhanatur etwas religiöses oder göttliches spinnen möchte, der braucht dafür Belege aus den Schriften, denn etwas Göttliches kann ein Mensch nicht kreieren.

  • Das selbst im Zen und die Upanishaden

    • sati-zen
    • 9. Juni 2019 um 18:30

    Die Buddhanatur ist das selbst von Buddha, das kann man begreifen und üben, dann wird das eigene Selbst ein klein wenig zur Buddhanatur.

    Da das Selbst weder ein materielles Ding ist (Körper) noch eine geistige Einbildung oder Illusion (Ego), sondern der ganz individuelle Zustand im Inneren einer Persönlichkeit, lässt es sich von oberflächlichen Äußerlichkeiten nicht beeindrucken. Das Selbst ist der Kern, die Konzentration und die Bündelung vom Ganzen und alles gehört dazu was im Inneren zur Prägung hilft.

    Über Schriften debattieren ist eher Zerstreuung als Selbstfindung denn es wird nicht der selbst kreierte Gedanke betont, sondern das Denken eines Anderen. Das kann nicht Selbst sein, erst nach langem Prozess färbt es ab und überzieht das Selbst mit einer Glasur, es glänzt mehr.

  • Räucherwerk Sehstörungen

    • sati-zen
    • 20. Mai 2019 um 23:30

    Körperliche Reaktionen auf verschiedene Stoffe ist eine psychosomatische Reaktion.

    Auch Allergien gehören dazu und so eine Überreaktion ist seelischer Ausdruck.

    Ob Hausstaub, Blütenpollen oder Räucherduft, es ist eine Sensibilität im Organismus die

    mit den individuellen Gefühlen der Persönlichkeit zusammenhängen.

    Deshalb ein Verbot des Räucherstäbchen wird wohl nicht realistisch sein also bleibt nur

    übrig, warum, welche Gefühle die Allergie auslösen um das zu behandeln.

    Buddha hat nie darum gebeten, dass ihm geopfert wird aber die Menschen brauchen es

    und deshalb wird die Tradition nicht verschwinden. Hier im Westen, in der Demokratie

    wo es eine Mehrheitsentscheidung gibt, lässt sich etwas, was für die Mehrheit o.k. ist,

    vom Einzelnen nicht kippen, er kann nur bei sich die Veränderung schaffen. Zazen ist

    sicherlich eine Möglichkeit um sich zu sammeln und bei sich zu sein. Eine Voraussetzung

    um die eigenen Gefühle zu kennen um sie dann wandeln zu können. Die Meditation

    muss nicht in der Gruppe erfolgen wo geräuchert wird, das Sitzen geht Zuhause auch.

    Wenn dann die Bewusstmachung der eigenen inneren Strukturen erfolgt ist, lassen sich

    die Allergien behandeln und bewältigen. Ich würde nur in Ausnahmefällen Mittel anwenden,

    die die Symptome verdrängen wie Augentropfen oder andere Medikamente, denn der Grund

    für das Leiden wird nicht beachtet. Das Leiden lindern ist Buddhas Weg sowie besagt seine Lehre

    und dafür ist das Unbewusste bewusst zu machen um zu einer Lösung zu kommen.

    Schmerzen im Prozess aushalten ist Quatsch denn sie werden dadurch nicht gelindert,

    es ist Wandlung nötig.

  • Keine Zen-Gruppe in der Nähe, trotzdem praktizieren?

    • sati-zen
    • 15. Mai 2019 um 14:00

    Ein Meister ist für einen neuen Schüler im Zen-Buddhismus unvermeidlich um wirklich etwas zu lernen.

    Deshalb ernenne ich Dich, Getopfte Pflanze, zum Zen-Meister und Du bist Dein erster Schüler, dann kann nichts schief gehen.

    Buddha war auch zunächst sein eigener Meister bis er die Erleuchtung erfahren hat, seine Lehre entwickelte

    und sie verbreitete. Wir halten uns heute noch daran, auch im Zen-Buddhismus.

    Sein eigener Meister sein ist die Voraussetzung um sich selbstständig in der Gemeinschaft zu fühlen und für das Leben insgesamt.

    Oder man bleibt ewig abhängig und bedürftig wenn man möchte, ein Bittsteller, ist auch o.k.

    Wichtig ist zu wissen welche Position man braucht, Du kannst Dich auch selbst als Schüler unterdrücken wie in einer Gruppe

    bei der man sich nicht anpassen möchte und dann ignoriert wird.

  • Ab wann ist man ein Zen-Meister?

    • sati-zen
    • 21. April 2019 um 19:30

    Eine Ausbildung und eine Prüfung wie in Deutschland üblich mit Schule, Lehrer, Zensuren und Prüfung wird man nach Buddhas

    Überlieferung nicht finden. Zen-Meister ist man nicht wenn man einen Schein hat wo drauf steht, dass man es ist, so einfach

    hat es Buddha seinen Wegbegleitern nicht gemacht, sondern die Schule ist lang, der Lehrer ist der steinige Weg und die Prüfung

    ist, ob man es selbstständig schafft in einer unwirtlichen Gegend längere Zeit zu überleben, das kann auch die Zivilisation sein.

    Ansonsten ist es wie bei allen Meistern, die Fertigkeiten so lange üben und trainieren bis Vollendung entsteht. Vollendetes

    Schweigen ist für User im Internet das Schwierigste aber wie heißt es so schön, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

  • gelebter Zen

    • sati-zen
    • 13. April 2019 um 19:31

    Denkfehler führen zu neuen Konstellationen und da kann die Ausgeglichenheit zwischen Innen und Außen zum Erwachen führen.

  • gelebter Zen

    • sati-zen
    • 31. März 2019 um 22:04

    Meditation und Achtsamkeit ist ein zentraler Aspekt, Buddha hat auf diese Art Erleuchtung erlangt, mehr Argument ist nicht notwendig.

  • gelebter Zen

    • sati-zen
    • 30. März 2019 um 19:06

    Wer versucht Zen durch Lesen von Texten näher zu kommen oder gar zu begreifen wird scheitern.

    Wer als Europäer versucht die Traditionen in den Herkunftsländern zu erfassen wird in der Realität der westlichen Welt auch scheitern.

    Zen in Deutschland ist nicht die japanischen Rituale nach äffen, sondern die Lehre Buddhas als Grundlage auf die westliche Realität

    anwenden und da kann die Leerheit des japanischen Zen in unserer Marktwirtschaft sehr hilfreich sein.

    Man kann Zen nur dann sinnvoll praktizieren wenn man in seinem Umfeld vor Ort die fernöstlichen Methoden anwendet

    und die Lehre Buddhas sowie den japanischen Zen für sich übersetzt. Zen ist kein allgemeines Rezept als Lösung,

    man muss sich nur kräftig genug daran halten, dann wird alles gut. Auch Buddhas Lehre ist nicht so ein Rezept, man muss es

    für sich anwenden und leben können, sonst begibt man sich in neue Illusionen und Abhängigkeiten.

    Kurz gesagt, Zen erfüllt sich im Prozess der eigenen Lebensbewältigung durch Techniken aus Asien überliefert.

  • Ab wann ist man ein Zen-Meister?

    • sati-zen
    • 30. März 2019 um 18:42

    Nein, so schwierig ist das nicht, entweder man klammert sich an das Ego und kann mit den entstehenden Krisen umgehen

    oder mal lässt das Ego los und erlebt innere Harmonie die oft nach außen abstrahlt.

    Das ist hier das Zen Unterforum, da gibt es Begabte, auch Zen Meister aber wenn die vielen User dieses Forum mit Billigung

    der Moderation dazwischen schreiben was ihnen gerade einfällt, dann bekommt das Unterforum so einen Ego betonten Charakter.

    Mir persönlich ist es lieber hier im Unterforum innerhalb einer gewissen Zeit nur eine Reaktion zu lesen, die aber trifft die Sache

    auf den Punkt, als ganz viele Reaktionen zu lesen die mehr Streit untereinander darstellen als der Sache dienen.

  • Ab wann ist man ein Zen-Meister?

    • sati-zen
    • 25. März 2019 um 22:47
    Frank82:

    Hier im Forum klammert man sich teilweise dermaßen ans Ego.

    Interessant, dass das mal jemand erkennt, wenn ich das schreibe habe ich gleich wieder einen Moderator an der Gurgel.

  • Ab wann ist man ein Zen-Meister?

    • sati-zen
    • 21. März 2019 um 22:48

    Widme mich dem Buddhismus weil ich zum Lindern des Leids im Dasein nichts besseres und praktischeres gefunden habe als Buddhas Lehre

    und dabei besonders die strenge Auslegung aus Japan. Beim darüber Nachdenken fällt mir folgender Hinweis ein:

    Wenn Du den Zen-Meister triffst, mit dem Du eine Beziehung hast, töte ihn. (frei nach Altmann)

  • Ab wann ist man ein Zen-Meister?

    • sati-zen
    • 15. März 2019 um 19:20

    Es ist die Fähigkeit und Erfahrung die einem zum Meister macht abgesehen von den traditionellen Regeln die erfüllt werden müssen.

    Aber interessant Dae Kyong, ich bezeichne mich selber gerne ironisch als Zen-Meister, genauso wie das mit dem Kloster aber lassen wir das,

    damit jemand kommt und mir an den Kopf wirft, Du arroganter Pinkel bist doch kein Zen-Meister, das ich nicht lache, die sehen doch

    ganz anders aus. Dann bin ich demütig und beruhigt und gehe meinem Tagwerk nach, ermahne die Schüler, sie sollen nicht so viel ins Handy gucken.

  • Autofahren

    • sati-zen
    • 13. März 2019 um 22:37

    Ein simpler aber um so einfacherer Vergleich und das Einfache ist oft schwer.

    Sich auf den Moment konzentrieren der gerade ist, voll und ganz und nicht auf den nächsten Moment hoffen, ob er vielleicht besser wird.

    Das ist Meditation wie sie Sinn macht im Leben mehr nicht.

  • Brigitte D'Ortschy

    • sati-zen
    • 1. März 2019 um 16:59
    Aravind:

    Warum treibst Du Dich in (nach Deiner Einschätzung) so schlechter Gesellschaft rum?

    Liebe Grüße,

    Aravind

    Das ist mein Schicksal, dass ich akzeptiere , es gibt auch keine anderen Menschen als diese, die gerade auf der Erde sind.

    Ich hoffte nun in einem Buddhismusforum Menschen anzutreffen die Buddhas Lehre praktizieren können aber

    ich habe mich geirrt und das ist enttäuschend. Meine eigene mir selbst gemachte Täuschung ist aufgehoben und das

    ist für menschliche Gefühle bitter. Nun wäre Flucht eine Reaktion, habe ich auch schon öfter unternommen aber es

    hilft nichts, die Enttäuschung kommt immer wieder. Deshalb versuche ich es mit Umgang so gut es geht und

    dazu gehört das Artikulieren der negativen Gefühle im Rahmen der Kommunikation. Dazu kommt, dass meine

    Persönlichkeit sich so entwickelt hat, dass ich keine Ängste entwickle sondern eine große Freude habe ins Wespennest

    zu stochern um den ganzen Apparat mal aufwühlen zu können, die Fähigkeiten dazu sind alle da und die paar Stiche

    von den erschrockenen Wespen nehme ich locker in Kauf. Es gibt nichts was das Menschliche mehr abweist als verkrustete

    Strukturen und ich fühle mich stark darauf Einfluss zu nehmen. Hier in der virtuellen Welt ist es ganz simpel, es gibt

    kaum reale Konsequenzen aber wenn man mit denen diskutiert die für die wirkliche Existenz sorgen kann es schnell

    heikel werden und Existenzängste sind die Folge. Da mich diese Ängste jedoch nicht plagen bin ich nicht ausgeliefert.

    So verstehe ich Buddhas Lehre aus seiner Biographie heraus, es geht um den Mittelweg.

  • Brigitte D'Ortschy

    • sati-zen
    • 19. Februar 2019 um 19:35

    Wie oft habe ich es schon angesprochen, dass das Schreiben hier im Forum für manche Suchtcharakter hat und da ist das Loslassen von ein geschliffenen Gewohnheiten schwierig. Jedoch mir wird ein Maulkorb verhängt von Seiten der Administration weil wir in einer Marktwirtschaft leben und da ist der Süchtige der beste Kunde, den darf man nicht vergraulen. So sind auch die Vielschreiber mit seichten Themen in diesem Forum die geschützten Kunden. Helmut gehört ohne Frage dazu und von Andreas habe ich schon sehr paradoxe Beiträge gelesen, das erfreut mich.

    Das Loslassen sollte in einem Buddha Forum zur Grundübung gehören aber es ist nicht so denn hier sind hauptsächlich Menschen unterwegs deren Dasein von Mitteleuropa beeinflusst ist und selbst wenn jemand japanisch beherrscht ändert das nicht viel.

    Vielleicht bringt das Lesen der Texte von Brigitte D'Ortschy ein wenig Erwachen, schließlich ist sie als erste westliche Zen-Meisterin eine Berühmtheit.

  • OT: Tathgatagarbha

    • sati-zen
    • 10. Februar 2019 um 19:34

    Vor der Erleuchtung:

    Holz hacken und Wasser tragen.

    Nach der Erleuchtung:

    Holz hacken und Wasser tragen.

    Volksweisheit

  • Bodhidharma und der Kaiser

    • sati-zen
    • 4. Februar 2019 um 22:44

    Warum erlebt man immer wieder, dass Zen oder der Buddhismus insgesamt praktische Lebensberatung wäre wie man von einem

    kranken zu einem glückseligen Zustand kommt. Da ist einfach Nichts und das sehr konsequent, darin besteht das Erwachen.

    Da hilft auch alles Diskutieren und Posten nichts, wenn es dadurch mehr wird ist es alles Mögliche aber kein Zen Buddhismus mehr.

  • OT: Tathgatagarbha

    • sati-zen
    • 27. Januar 2019 um 10:31
    Zitat

    Lebe lang und in Frieden

    Diese Signatur ist ja voll geheuchelt und wirkt in diesem Thread wie ein Schlag ins Gesicht.

    Dass hier sehr sorgfältig zensiert wird damit nur buddhistischer Mainstream offensichtlich wird ist bekannt.

    Ich benutze Buddhas Lehre um auch mal um die Ecke zu denken und Paradoxien wahrzunehmen.

    Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.

    Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt,

    der ist ein Verbrecher.

    BB


  • Ist das Zazen meditation oder mache ich etwas falsches?

    • sati-zen
    • 7. Januar 2019 um 23:03

    Es ist relativ typisch für westliche Menschen, es wird schnell verneint was nicht sein soll anstatt das zu bejahen was möglich ist.

    Natürlich ist einem psychisch Betroffenen kein Sesshin zu empfehlen genauso wenig wie man einem Psychotiker eine Psychoanalyse

    empfehlen sollte. Aber davon spricht auch niemand, wie für einen Psychotiker eine Psychotherapie hilfreich sein kann,

    so kann auch die Lehre Buddhas hilfreich sein mit Zazen. Auch Buddha saß ganz allein und meditierte vor der Erleuchtung,

    für Zazen braucht man keine Gruppe, das kann man allein praktizieren mit genau der Tiefe die förderlich ist. Ein psychisch Betroffener

    braucht nicht das Erwachen anstreben, wenn er seelische Stabilität anstrebt ist es ausreichend um eine Lebensqualität zu erreichen.

    Wie gesagt, es geht nicht darum was alles nicht geht, es geht darum, dass man Buddha als ersten überlieferten Therapeuten

    bezeichnen kann und seine Lehre als eine Therapie um das Leid im Dasein zu lindern. Wie gesagt, das gilt für Buddhismus in Europa

    und somit Deutschland, in Asien hat der Buddhismus einen anderen Stellenwert. Zazen hat sich als die effektivste Methode unter den

    Meditationen entwickelt, ist natürlich stark selbst reflektierend und das ist für Welche die verdrängen wollen nichts.

  • Ist das Zazen meditation oder mache ich etwas falsches?

    • sati-zen
    • 2. Januar 2019 um 12:32
    Grashuepfer:

    Insofern ist es nicht hilfreich, mal schnell pauschal zu sagen, das bringt nix, Zazen ist besser.

    Habe ich gut ein wenig provoziert, es hat funktioniert. Ich habe mit tibetischen Buddhismus in Deutschland ganz schlechte Erfahrungen gemacht und ich hatte mir mehrere Gruppen angeschaut, deshalb habe ich den Weg zum Zen-Meister eingeschlagen und bin überzeugt, wenn Buddhismus in Deutschland dann Zen Buddhismus oder Mahayana Buddhismus, das ist meine tiefste Erfahrung und davon rücke ich nicht ab. Ist auch nicht nötig

    denn es gibt zwar hier im Allgäu tibetische Gruppen des Diamentwegs aber viel präsenter und mit Klöstern vertreten sind die Mahayana und Zen Buddhisten. Nichts gegen die Buddhisten in Tibet aber in Deutschland unter der Führung des Dänen Ole wahren meine Erfahrungen erschütternd.

    So sind sich einige aktuelle Meister im deutschsprachigen Raum wie Hinnerk Polenski, Marcel Geisser, Ayya Khema (gest. 1997), Helmut Bräuer usw. zu denen auch ich zähle, einig, es geht um eine Sitzmeditation die zu innerer Reflexion führt und das ist Zazen, alle weiteren Meditationsformen darüber hinaus wie Gehmeditation, Abwaschmeditation oder geführte Meditation in welcher Form auch immer sind natürlich auch zu begrüßen.

    Es geht nicht um gut oder schlecht, Meditation wie Zazen ist gut und schlecht, je nachdem wie angewendet, es geht um meine einheitliche Linie

    was im deutschsprachigen Raum angeboten wird um die psychischen Erkrankungen durch Stress ausgelöst, zu reduzieren. Da ist leider der

    Diamentweg in Deutschland überhaupt nicht geeignet, eher im Gegenteil, so meine Erfahrung und deshalb ist die Chance mit Zazen etwas zu erreichen am größten. Mit Stressbewältigung durch Achtsamkeit (MBSR) ist da eine praktische Therapie in fast jeder Stadt vertreten. Es mussten zwar wie so oft die buddhistischen Praktiken über Amerika den Weg nach Europa finden aber wenn es Qualität hat ist das kein Nachteil. So wird unter anderem Zazen in der Behandlung von seelischen Konflikten eingesetzt, das ist gut so und eine Methode von vielen die Qualität haben aber es reicht noch nicht aus um wirklich flächendeckend auf die zunehmenden psychischen Störungen einzuwirken und deshalb macht die weitere Verbreitung von Zazen und Meditationsformen die zur Reflexion führen Sinn. Das hat mit Japan oder Asien nur noch insofern zu tun, dass von dort die Grundlagen, die Traditionen, die Erfahrungen und die Historie kommen. Alles Andere braucht die westliche Ausrichtung damit die Menschen mit westlichem Temperament damit etwas anfangen können. Japan, China, Tibet, Burma usw. sind das große Vorbild aber die Probleme lösen müssen wir vor Ort selbstständig, da hilft ein Sehnsüchtiger Blick nach Asien kaum. Man kann von der Realität in den Buddhismus fliehen und Praktiken eins zu eins übernehmen und sich im Asienkult versenken aber Probleme die nur in der westlichen Welt aufkommen löst das nicht. Das heißt nicht, dass die Länder in Asien nicht auch Probleme haben. Da könnte man noch eine Weile drüber philosophieren und hat trotzdem nicht jeden Gedanken bedacht und deshalb akzeptiere ich den Widerspruch und kann damit leben.

  • Ist das Zazen meditation oder mache ich etwas falsches?

    • sati-zen
    • 1. Januar 2019 um 15:39

    Natürlich gibt es beim japanischen Vorbild verschiedene Varianten, darüber kann man in Europa debattieren, in der Praxis jedoch

    ist dem Europäer der Meditieren möchte um die Qualität der Persönlichkeit zu verbessern die Sitzmeditation mit Konzentration

    auf den Atem zu empfehlen. Das ist nicht allein im Zen so sondern hat schon Ayya Khema im Allgäu gelehrt. Es geht weniger darum

    was es alles gibt auf der Welt, darüber kann man Theoretisieren, mir geht es bei der Meditation darum was für einen Menschen

    in Deutschland die effektivste Variante ist. Da hat sich die Sitz- und Gehmeditation aus dem Zen entwickelt. Die geführte Meditation

    wie sie im tibetischen Buddhismus in Deutschland praktiziert wird ist ein anderer Ansatz und führt viel weniger zur

    Selbstkonzentration der seelischen Empfindungen innerhalb des Organismus. Wie gesagt, ich benutze das Forum nicht um

    allgemeine oder konkrete japanische Regeln zu verkünden, mir geht es um die Praxis der Deutschen in Deutschland was das

    Umsetzen von Buddhas Lehre angeht. Da hat sich gezeigt, dass Zen Buddhismus für Europäer der größten Kontrast darstellt

    und somit die effektivste Praxis ist. Jedoch der japanische Orden und der deutsche Orden unterscheiden sich, auch in der

    Praxis von Zazen und deshalb hat sich für Deutsche herausgestellt, Sitzmeditation mit Konzentration auf den Atem oder

    für Anfänger auch zählen ist das beste Zazen was man praktizieren kann. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

    Es ist wichtig, dass es für Europa diese Erkenntnis gibt damit nicht jeder irgendwie mit japanischen Begriffen vor sich hin

    wurschtelt und in Foren die Japankenntnisse zum Besten gibt. Man muss in Deutschland um gut zu meditieren nicht viel

    über die Praxis von japanischen Zen Mönchen wissen. Die Verantwortung für die Lebensbelange liegen in Deutschland und nicht

    in Japan aber wir müssen in Deutschland von dem hohen Stresspegel runter damit es nicht noch mehr psychisch Kranke

    gibt und dafür ist die empfohlene Achtsamkeit von Thích Nhất Hạnh wunderbar geeignet.

  • Bosal bzw. Bosalin

    • sati-zen
    • 1. Januar 2019 um 12:55

    Verspürt man keinen Schmerz bei Verlust wenn man mit einem goldenen Löffelchen im Arsch geboren wurde?

    Oder ist man nicht gekränkt wenn man beleidigt wird weil man ein ordinierter Mönch ist?

    Oder hat einer mit vielen materiellen Gütern keinen Liebeskummer wenn seine Angebetete ihm einen Korb gibt?

  • Ist das Zazen meditation oder mache ich etwas falsches?

    • sati-zen
    • 1. Januar 2019 um 12:47

    Das zeigt doch, dass die meisten Leute nicht fähig sind sich bei der Sitzmeditation nur auf den Atem zu konzentrieren um auf die Leere

    zu kommen und Ablenkung brauchen. Es verwundert mich nicht, hier im Online Forum sind wir in einer sehr oberflächlichen und

    virtuellen Welt, da kommt die Praxis des Zazen nicht vor. Es gibt viele Formen der Meditation aber die Sitzmeditation im Zen bezieht

    sich ausschließlich auf das Innere und dann auf die Leere. Davon Abweichungen und Ausflüchte finden zeugt von Unfähigkeit diese

    Sitzmeditation im Zen, Zazen genannt, richtig auszufüllen. Ich gestehe zu, dass es nur wenige Menschen gibt die das können so wie

    es Buddha vorlebte und in Europa sind es besonders wenige, sonst würde es von Erwachten nur so wimmeln. Ich praktiziere zwar

    die Sitzmeditation so gut ich kann aber auch ich weiß nicht ob es wirklich der Form von Buddha praktiziert entspricht denn eine

    Leere von Gedanken im engeren Sinne kommt so gut wie nie vor. Wie auch immer man den Zustand der darauf folgt benennen

    möchte, das Wesentliche von Buddha ist, er hat diesen Zustand erreicht. Ich deute Erwachen nicht als irgendeinen besonderen

    Bewusstseinszustand der dann ewige Glückseligkeit beschert, sondern einen besseren Umgang mit den negativen Gefühlen ermöglicht.

  • Bosal bzw. Bosalin

    • sati-zen
    • 1. Januar 2019 um 11:16

    Wer der Lebenskraft mächtig ist braucht keine Titel, Namen oder andere Bezeichnungen, das Gefühl im Dasein läuft

    bei allen auf das Selbe hinaus und so kann jeder mit den Begriffen spielen, eine Bedeutung auf Leben und Tod haben sie kaum.

    Wer eine verbale Bestechung braucht um seine Ängste zu lindern soll das tun, wer das dann jedoch missbraucht gehört auch angeklagt.

    Wer will beurteilen ob ein andere Mensch der Buddhanatur nahe ist oder nicht und das womöglich in einem virtuellen Forum?

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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