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  1. Buddhaland Forum
  2. Sunu

Beiträge von Sunu

  • Perspektiven: Buddismus und Wissenschaft, Konventionelle und "Absolute" Sicht

    • Sunu
    • 1. April 2018 um 19:43
    Aravind:

    Ich bin mir sicher, dass das eine Rolle gespielt hat und spielt. Ich denke aber, die intuitive Motivation zur Wissenschaft ist eher Neugier, die einen antreibt. Dinge und Zusammenhänge sehen, entdecken, verstehen. Die Vorstellung, Situationen oder die Natur kontrollieren zu können, spielt sicher auch eine Rolle.

    Aber das ist ja stimmig, finde ich. Wenn ich an die Einsichtsmeditation denke, da setz ich mich ja nicht hin und denke, "Oh, jetzt vermindere ich mein Leiden", Sondern: "Mal sehen, was sich heute in meinem Geist tummelt".

    Liebe Grüße, Aravind.

    So ein Wissenstrieb dient der ja Selbsterhaltung, ohne dass man das jetzt bewusst wahrnehmen muss. Nach der Buddhalehre gilt es u.a. zu erkennen, dass da gar kein Selbst ist, was es zu erhalten/ behaupten gilt. So gesehen wäre so ein Wissenstrieb ja unvereinbahr mit der rechten Sicht.

    Aber die konventionelle Wirklichkeit gilt trotzdem als wahr und man sollte achtsam durchs leben gehen.

  • Perspektiven: Buddismus und Wissenschaft, Konventionelle und "Absolute" Sicht

    • Sunu
    • 1. April 2018 um 13:13
    kilaya:

    Ich beobachte in der Wissenschaft sehr viele verschiedene Strömung, die sich mehr oder weniger an ihre eigenen Prinzipien halten. Ich würde sagen "die Wissenschaft" oder "den Wissenschaftler" gibt es genauso wenig wie "den Buddhismus" oder "den Buddhisten".

    Allerdings ergibt sich bereits aus den Grund-Paradigmen eine gewisse Haltung, die sich von den Grund-Paradigmen des Buddhismus unterscheidet. Wenn systemtheoretische Begriffe zuhilfe nehme, würde ich sagen: Der binäre Code des wissenschaftlichen Systems ist "wahr / unwahr" und was "wahr" ist bemisst sich an der Einhaltung der wissenschaftlichen Prinzipien. Der binäre Code im Buddhismus unterscheidet sich vielleicht nochmal ein wenig im Mahayana und den anderen Schulen, ich würde aber als Arbeitsansatz "heilsam / nicht heilsam" postulieren.

    Was wissenschaftlich "wahr" ist muss nicht buddhistisch "heilsam" sein, kann es aber. Was wissenschaftlich "unwahr" ist, muss buddhistisch nicht "unheilsam" sein, kann es aber, usw.

    Mhh....dazu folgender Gedanke.

    Z.B. Medizin, Pharmakologie, Psychologie usw. gehts da nicht auch um heilsam/ unheilsam im Bezug auf Leiden ? Und im Buddhismus gehts da nicht auch um richtig oder falsch im Bezug auf das beenden von Leid ?

    Wo liegen die Ursprünge der Wissenschaft ? Vlt. Im Achtsamen beobachten und man zog dann vlt. einen Nutzen daraus, der das Leben erleichtern konnte..so gesehen gings ja auch da um das Leiden. Es gibt ja den Spruch "Wissen ist Macht" und wenn dazu noch gedacht wird Macht zu besitzen sei heilsam, dann ist man vlt. umso mehr bestrebt Wissen zu erlangen.

    Andere haben vlt. andere Motive, weil sie dieses oder jenes als heilsam betrachten..und wenns nur um das Befriedigen einer Neugier geht. Buddha sah in Gier Hass und Verblendung die Ursache für das Leiden, auch er war ein Wissenschaftler.

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Sunu
    • 29. März 2018 um 22:48
    kilaya:
    Sunu:

    Wo aber auch immer so ein beharren ist, da ist auch ein Glaube an ein Atta...

    Könntest Du näher erklären, wie Du das meinst?

    wurde ja schon alles gesagt. Ich finde auch gar nicht, dass es weit vom Thema abweicht. Dieses Wort " Wiedergeburt" poralisiert ja in all den Diskussionen immer stark, dabei kommt es ja nur darauf an, was man darunter versteht oder auch nicht versteht. Einige mögen darin ein tatsächliches " ich" sehen was wiedergeboren wird. Andere lehnen das Wort vlt. kategorisch ab, so als ob es eine Bedeutung hätte, die unabhängig vom Verständnis derjenigen die es nutzen existieren würde. So als läge in Worten irgendeine intrinsische Wahrheit bzw. Bedeutung. Die Folge ist dann, dass die Aussagen die jemand macht, allein schon auf Grund von Worten abgelehnt werden, ohne sich zu fragen, was derjenige eigentlich damit sagen möchte.

    Auf der groben Bewusstseinsebene mag ja 1+1=2 ergeben, aber wenn man sich über subtilere Bewusstseinsebenen unterhält, dann gilt so eine einfache Rechnung nicht... da ja dort , zumindest im Bezug auf die Buddhalehre, gilt, dass die Worte an sich erstmal leer sind und die Bedeutung die ich in sie lege, in Abhängigkeit von meinen eigenen ( dennoch bedingt entstandenen) Vorstellungen entsteht.

  • Tod und Wiedergeburt aus tibetischer Sicht, Quellen und Dialog

    • Sunu
    • 28. März 2018 um 18:00

    Sprache läuft ja immer auf den gröberen Bewusstseinsebenen ab und man versucht hier damit etwas zu beschreiben, was für diese eigentlich Bewusstseinsebene gar nicht zugänglich ist. Es ist vlt. ein bisschen so wie beim Doppelspaltexperiment. Wenn man versucht mit einem groben Messgerät Quanteneigenschaften zu messen, bekommt man dieses oder jenes scheinbar wiedersprüchliche Ergebnis,eben in Abhängigkeit was bzw. wie gemessen wird.... Weil da eben zwei unterschiedliche Syteme aufeinandertreffen ...man könnte sagen ein grobes und ein sehr subtiles.... Wo und wie auch immer sehr subtile Bewusstseinszustände mit hilfe der groben Sprache beschrieben werden, kann es zu auseinandersetzungen kommen, wenn jeder bedingt durch seine Perspektive auf sein " Messergebniss" als einzig richtiges beharrt. Wo aber auch immer so ein beharren ist, da ist auch ein Glaube an ein Atta...

  • Wiedergeburt

    • Sunu
    • 22. März 2018 um 17:12
    kilaya:

    Zu dieser: Karma ist eben nur die eine Hälfte des Gesetzes von Ursache und Wirkung. Was Du beschreibst kommt der Aussage gleich, dass Wirkungen ausschliesslich als neue Wirkungen zutage treten. Also z.B. Handlungen aus Gier lediglich zu einer neuen Neigung führen, aus Gier heraus zu handeln. Das greift doch offensichtlich zu kurz.

    Am Anfang steht ja der Persönlichkeitsglaube....dadurch bedingt kommt es erst zu egoistischen, durch Gier und Hass motivierten Taten... Diese Handlungen sind wieder Brennstoff für weiteren Persönlichkeitsglauben, indem sie abgrenzen, ausgrenzen, eingrenzen.

  • Buddhanatur im Zen ?

    • Sunu
    • 22. März 2018 um 16:29
    Punk:

    Im Tathagatagarbha Sutra hingegen wird darunter eine profane, allen Wesen inneliegende Möglichkeit des Geistes bezeichnet, sich selber von den Geistesgiften zu befreien.

    Und diese Möglichkeit ist ja nur durch die Leerheit vorhanden....durch die Abwesenheit eines Atman. Diese " Natur" liegt in jedem, unahängig davon ob er sie direkt erkennt, oder ob da Befleckung ist durch die Vorstellung einer intrinsischen Existenz. Ist da ein Hund der Buddhanatur besitzen kann, aus der Perspektive der 1. Wahrheit heraus ?

  • Buddhanatur im Zen ?

    • Sunu
    • 22. März 2018 um 08:49

    Da hockt jemand im Bahnhof und quatscht die Leute nach nem Euro an, um sich den nächsten Schuss zu finanzieren.

  • Buddhanatur im Zen ?

    • Sunu
    • 22. März 2018 um 01:09

    Mu

  • Buddha-Natur ?

    • Sunu
    • 20. März 2018 um 21:10
    accinca:
    mukti:

    aber Denken ist nur ein Teil der Praxis, manchmal steht ja die Sammlung im MIttelpunkt

    Das rechte Denken ist allerdings der wichtigste Teil

    oder wie sollte es zu rechter Sammlung kommen?

    Aber natürlich ist auch rechter Denken nicht ohne Bedingung.

    Man könnte sogar sagen, daß das rechte gesammelte Betrachten

    zum rechten Denken führt. Du kennst ja die Zusammenhänge:

    Alles anzeigen

    Dazu scheint es aber auch die Unterschiedlichsten Ansichten zu geben....was das rechte Denken angeht oder was Buddha mit "rechter Gesinnung" gemeint hat.

  • Buddha-Natur ?

    • Sunu
    • 20. März 2018 um 16:52

    Buddha Natur ist für mich nur ein anderer Begriff für Leerheit. Begrifflichkeiten können immer in die Irre führen, wenn man sich daraus ganz konkrete Ansichten strikt. Die " Leerheit" kann man vlt. schnell fälschlicherweise als Nihilismus interpretieren...Um dem zu entgehen, hat man den Begriff positiv formuliert.... aber aus dem Begriff Buddha-Natur kann man sich dann ggf. wieder fälschlicherweise einen Essentialismus basteln ... Die Wahrheit liegt dazwischen... Aber wer an den Wortlauten und den Personen anhaftet die diese angeblich gesagt haben oder eben nicht, dem bleibt nur das ein oder andere Extrem ...schwarz oder weiß.....nur Oberfläche...und der eigentliche Inhalt bleibt einem so verborgen.

  • Mitgefühl mit Tätern? Nur wie??

    • Sunu
    • 19. März 2018 um 17:10
    Mudithaa:

    Ich bin nun zwar schon eine Weile Mitglied in diesem Forum,gehöre aber eher zu den lesenden Teilnehmern.Nun gibt es aber doch eine Sache,die mich schon seit längerem beschäftigt und mir immer wieder aufs Neue Schwierigkeiten bereitet.Heute Morgen wieder die Nachricht über einen Amoklauf an einer Schule in den USA,an anderen Tagen Nachrichten über Vergewaltigungen und Quälereien (auch an Kindern!) usw,usw.Es nimmt kein Ende...Nun heißt es ja,man möge auch für Täter Mitgefühl aufbringen.Aber ich kann angesichts solcher und vieler anderer schlimmer Taten,die tagtäglich so in der Welt passieren,in erster Linie nur große Trauer empfinden.Ich finde regelrecht unerträglich,solche Dinge nur hören zu müssen,versetze mich in die Lage der Familien der Opfer oder in die Opfer selbst,manche Dinge beschäftigen mich noch bis in die Nacht oder tagelang...Aber wie kann man denn da Mitgefühl für den oder die Täter schaffen,hochzubringen ? Ich muss zugeben,das bekomme ich derzeit noch nicht hin,wird wohl noch ein langes Stück Arbeit sein. Sicher kann man nur durch eigene Freude oder Mitfreude die Welt froher machen,das denke ich,schon verstanden zu haben,aber das ist wirklich nicht immer leicht... Vielleicht hat ja jemand eine Idee?
    Liebe Grüsse von Mudithaa.

    So eine Tat bedingt durch Gier Hass und Verblendung ist Ausdruck des Leidens. Mitgefühl ist Ausdruck des Wunsches, den Weg der aus dem Leiden führt zu gehen.

    Hass führt zu Leiden, darum gebe acht, dass wenn Wut ( die ja als solche auch ein Ausdruck von Mitgefühl sein kann) nach so einer Tat aufsteigt, sich diese nicht zum Hass steigert...indem du an ihr anhaftest....indem du durch Verblendung bedingt einen konkreten Täter siehst, den du als Ursache für das Leiden ausmachst.

    Buddha konnte keinen Täter als Ursache für das Leiden ausfindig machen....Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen.

  • Die meisten Menschen werden als Tier, Hungergeist oder Höllenwesen wiedergeboren!

    • Sunu
    • 6. März 2018 um 14:35
    kesakambalo:

    Hi,

    dies ist doch etliches kontroverser. Patikaputto sagt in seinem Buch,

    dass zuerst Licht- oder Leuchtwesen aus dem Jenseits kamen. Da sie ermatteten. So wurden daraus die Menschen. Der menschliche Körper stirbt ab aber sein Licht und Leuchtwesen geht ins Jenseits. Da gibt es eine Art von Ordnung: 1. Hörerschaft 2. Einmalwiederkehr 3. Nichtwiederkehr 4. Heiligkeit.

    Patikaputto sagt da nichts...über ihn wird gesagt :

    Zitat

    Ein Leu zu sein, sich wohlgefällig schmeichelnd,

    War Schakals Ernst: »Ich bin der Tiere Oberherr«,

     Und wirklich hub er heulend an zu kläffen:

    Wie schmählich klang es anders da, und wie beim Leu758!

    Ebenso nun auch hast du, Bruder Pāṭikaputto, von dem, was der Willkommene übrig hat lassen, gelebt, von dem, was der Willkommene liegen hat lassen, dich genährt, und vermeinst die Vollendeten, Heiligen, vollkommen Erwachten angreifen zu müssen – wie anders beim schmählichen Pāṭikaputto, und wie anders das Angreifen der Vollendeten, Heiligen, vollkommen Erwachten!

    Sein Hohlsinn war ihm unbekannt,

    Nach seinem Fraße hat er sich geschätzt;

    Weil sich der Schakal selber nicht geschaut,

    Deucht' er sich schon ein Tigerfürst,

    Und wirklich hub er heulend an zu kläffen:

    Wie schmählich klang es anders da, und wie beim Leu!

    Alles anzeigen

    Buddha spricht dort später im Text zu denen, die einen Voranfang. Als Grundlage annehmen...:

    Zitat

    Den Voranfang, Bhaggaver, versteh' ich wohl, und verstehe was darüber hinausreicht; bei diesem Verständnisse beharr' ich aber nicht: und weil ich dabei nicht beharre, hab' ich eben in mir Einkehr gefunden, ein Verstehn, bei dem der Vollendete nicht in die Schiefe gerät761.

    Es gibt, Bhaggaver, manche Asketen und Priester, die einen Herrn als Grundlage, einen Brahmā als Grundlage ihrer Lehre vom Voranfang aufstellen762. Zu denen bin ich herangetreten und habe gefragt: ›Ist es wahr, wie man sagt, daß ihr Ehrwürdigen einen Herrn als Grundlage, einen Brahmā als Grundlage eurer Lehre vom Voranfang aufstellt?‹ Hatten sie mir diese Frage mit ›Ja‹ beantwortet, so hab' ich sie dann gefragt: ›Wie beschaffen ist aber, ihr Ehrwürdigen, die Lehre vom Voranfang mit dem Herrn als Grundlage, mit dem Brahmā als Grundlage, die ihr aufstellt?‹ Auf diese Frage sind sie  nicht eingegangen, ohne darauf einzugehn haben sie vielmehr an mich Fragen gerichtet763; und so hab' ich ihnen auf ihre Bitte erklärt:

    Nun kommt das mit den Leuchtenden...er zeigt den Brahmanen damit auf, dass ihr Brahma eben nicht die Grundlage von allem ist, sondern das es immer einen Voranfang gibt. Einen absoluten Anfang gibt es nicht. Deshalb verharrt Buddha nicht, wie er ja betont, nicht auf einen solchen Verständniss. Einen absoluten Anfang gibt es nicht und in diesem Nichtbeharren, liegt gerade der Schlüssel. Es geht da also nicht um irgendwelche Leuchtwesen, sondern darum, dass kein Anfang ausfindig gemacht werden kann.

    Weiter geht er auch noch auf andere Entstehungstheorien ein :

    Zitat

    Den Voranfang, Bhaggaver, versteh' ich wohl, und verstehe was darüber hinausreicht; bei diesem Verständnisse beharr' ich aber nicht: und weil ich dabei nicht beharre, hab' ich eben in mir Einkehr gefunden, ein Verstehn, bei dem der Vollendete nicht in die Schiefe gerät.

    Es gibt, Bhaggaver, manche Asketen und Priester, die das Lustig im Dämmerlicht als Lehre vom Voranfang aufstellen. Zu denen bin ich herangetreten und habe gefragt: ›Ist es wahr, wie man sagt, daß ihr Ehrwürdigen das Lustig im Dämmerlicht als Lehre vom Voranfang aufstellt?‹ Hatten sie mir diese Frage mit ›Ja‹ beantwortet, so hab' ich sie dann gefragt: ›Wie beschaffen ist aber, ihr Ehrwürdigen, die Lehre vom Lustig im Dämmerlicht als Voranfang, die ihr aufstellt?‹ Auf diese Frage haben sie sich nicht eingelassen, ohne sich darauf einzulassen, haben sie vielmehr an mich Fragen gerichtet ; und so hab' ich ihnen auf ihre Bitte erklärt:

    hier das Selbe....Nur das er nun nicht auf die Leuchtwesen als Grundlage für alles eingeht, sondern eben Bezug auf die Götterlehre nimmt und dort mit eben den Worten dieser Theorie aufzeigt, dass es da keinen absoluten Anfang gibt.....usw.

  • ICH-Glaube & Vorstellungen über eine Allgemeinheit der Wesen

    • Sunu
    • 4. März 2018 um 13:43
    pops:
    void:

    So lange ICH-Illusion da ist, wird es das geben: Sich den anderen, das andere - ob so oder so azueignen.

    Was Levinas nicht sagen konnte: dass auch die (von ihm vorgeschlagene freiere) Sicht auf den eigentlich unergründlichen anderen, schon eine Form der Aneignung des anderen darstellt (eine leichtere Form). ICH-Illusion und Wahrnehmung der "anderen Wesenheit" sind zwei Seiten der selben Medaille.

    Den anderen so betrachtet, und dann unergründlich, ja den kann ich als Weltling unter Umständen lieben. Aber keine Zusammensetzung. Hier funktioniert das mit der Projektion und den tiefen Sehnsüchten von denen du schreibst, nicht.

    :star:

    Ein Zusammenstzung ist ja auch nur eine weltliche, konventionelle Sichtweise. Etwas Zusammengesetztes entsteht aus mehreren an sich abgetrennten Teilen. Das bietet auch jede analytisch/ wissenschaftliche Sicht, die alles auseinandernimmt im Glauben, irgendwann auf ein Atta, auf eine Art Elementarteilchen zu stoßen. Buddha lehrte allerdings, dass das nicht aufgefunden werden kann. So gibt es auch weder etwas zusammengesetztes noch etwas abgetrenntes...noch gibt es beides nicht. Buddha stand es frei beliebig zw. den Perspektiven zu wechseln und war so erst zu einer uneingeschränkten, bedingslosen " echten" Liebe fähig.

  • Ziel der Buddhalehre

    • Sunu
    • 2. März 2018 um 16:56
    pops:

    Womöglich verstehe ich dich jetzt falsch, werter Sunu. Ich möchte es trotzdem nocheinmal sagen:

    Es gibt kein zusammengesetzes ICH, es gibt kein sich wandelndes ICH, es gibt kein ICH! All diese Formulierungen und Denkweisen setzen ja wieder etwas voraus (ein Selbst), was so oder so sein oder werden oder vernichtet oder wiedergeboren werden kann. Es gibt auch kein Selbst, was in "Verbindung" zu anderen treten könnte.

    Was aber natürlich nicht heisst, dass Kommunikation, Gefühle, Leid, ewige Verkettung der Bewusstseinsmomente, Befreiung undsoweiter nicht existieren würde.

    Wer das nicht denken kann, muss es auch nicht. Wichtiger ist die Praxis.

    Ein schöner Gruß


    Wo kein Ich existiert, da existiert auch kein Leid...keine Verkettung von Bewusstseinsmomenten und auch keine Befreiung. Das alles gibt es nur dort, wo bedingt durch Gier, Hass und Verblendung ein " Ich" entsteht.

  • ICH-Glaube & Vorstellungen über eine Allgemeinheit der Wesen

    • Sunu
    • 2. März 2018 um 16:48
    pops:
    void:

    Ich glaube, wenn man die Begriffe alle richtig verwendet, passiert das nicht.

    Dann ist es so dass es eine Reihe von Prozessen gibt, die zur Enstehung einer Ich-Illusion beitragen. Und diese Prozesse kann man in Skandhas einteilen.

    Ja das meinte ich auch. Da ist kein ICH zusammengesetzt. Auch so eine Denke setzt eine Form voraus, die dann gefüllt wird oder folgert eine Form, die durch Zusammensetzung entsteht. Und die dann Verbindungen zu anderen solchen Formen eingehen könnte.

    Mit deinem Starwarsbeispiel kann ich etwas anfangen.


    :sunny:

    Alles anzeigen

    Wo fängt so ein Ich an ? Solange meine Haare an meinem Kopf hängen, sind sie ein Teil vom Ich...schneide ich sie ab dann irgendwie nicht mehr... Oder steckts irgendwie im Hirn und endet jeweils dort wo mein Nervensystem endet ? Wo endet mein Nervensystem eigentlich...gehört etwas was einen Reiz auslöst nicht noch irgendwie dazu ? Weil ohne dem wäre da ja gar kein Reiz.....
    Der eine schließt vlt. seine Familie und Freunde mit in sein "Ich" ein.... Für den anderen reicht es vom dicken Zeh bis zur Haarspitze.... Das "Ich" ist eine Grenze...ein Kreis der etwas umschließt und das andere heraushält. Eine Gedankliche Grenze...aus Gier und Ablehnung....Eine die nach innen etwas festhält, umschließt und nach außen hin abwehrt...

  • Ziel der Buddhalehre

    • Sunu
    • 1. März 2018 um 21:53
    Moosgarten:
    Sunu:


    Es existiert gemäß der Lehre überhaupt kein Individuum (lat.: unteilbares Einzelding). Das ist der zentrale Punkt der Lehre....


    Lieber Sunu, niemand der heute hier schreibt, denkt bei "Individuum" noch daran, was das mal im Griechischen philosophisch bedeutet hat. Vielmehr denkt man an irgendeinen Menschen (natürlich zusammengesetzt und in jedem Punkt bedingt) der von seinen Mitmenschen mit einem Namen bezeichnet wird und so von anderen Menschen unterschieden wird - oder eben als Individuum. Und konventionell geht das vollkommen in Ordnung. Herrje.

    Aber nicht in diesem Zusammenhang wie es hier behauptet wurde. Nämlich das es der zentrale Punkt im Buddhismus sei, dass das individuell erfahrende Leiden nicht mit dem Tod enden würde. Das ist vlt. der zentrale Punkt im Vedanta oder im Hinduismus, jedoch nicht im Buddhismus. Da wird nicht behauptet, dass da etwas Individuelles ist, was den Tod überdauert.

  • Ziel der Buddhalehre

    • Sunu
    • 1. März 2018 um 17:00
    pops:


    Es ist einer DER zentralen PUNKTE der Lehre: Dass das individuell erfahrene Leid NICHT mit dem Tod zuENDE ist. Deswegen ja diese ganze komplexe Lehre!

    Es existiert gemäß der Lehre überhaupt kein Individuum (lat.: unteilbares Einzelding). Das ist der zentrale Punkt der Lehre....
    Somit natürlich auch kein individuelles Leid...erfahren bzw. denken, kann man es sich natürlich als etwas individuelles...die Lehre lehrt aber so ziemlich genau das Gegenteil....

    Zitat

    Nicht-Selbst oder Nicht-Ich oder Unpersönlichkeit, Selbstlosigkeit.

    Die Tatsache, dass allen Dingen jegliche dauerhafte Essenz oder Substanz fehlt, die man eigentlich als "Selbst" bezeichnen könnte.

    Diese Lehre von anattā oder der Unpersönlichkeit besagt, daß es weder innerhalb noch außerhalb der körperlichen und geistigen Daseinserscheinungen irgend etwas gibt, das man im höchsten Sinne als eine für sich bestehende unabhängige Ich-Wesenheit oder Persönlichkeit bezeichnen könnte.

    Es ist dies die Kernlehre des ganzen Buddhismus, ohne deren Verständnis eine wirkliche Kenntnis des Buddhismus schlechterdings unmöglich ist, die einzige wirklich spezifisch buddhistische Lehre, mit der das ganze buddhistische Lehrgebäude steht und fällt. Alle anderen buddhistischen Lehren mögen mehr oder weniger auch in anderen Philosophien und Religionen anzutreffen sein, die Anattā-Lehre aber wurde in ihrer vollen Klarheit nur vom Buddha gewiesen, weshalb auch der Buddha als der anattā-vādī, der Verkünder der Unpersönlichkeit, bezeichnet wird.

    Wer die Unpersönlichkeit des ganzen Daseins nicht durchschaut hat und nicht erkennt, daß es in Wirklichkeit nur diesen beständig sich verzehrenden Prozess des Entstehens und Vergehens geistiger und körperlicher Daseinsphänomene gibt, aber keine Ich-Wesenheit in oder hinter diesen Daseinserscheinungen, der ist außerstande, die vier Edlen Wahrheiten (siehe sacca) im richtigen Lichte zu erfassen. Er wird glauben, daß es eine Ichheit, eine Persönlichkeit sei, die das Leiden erfahre; eine Persönlichkeit, die böses oder gutes siehe Karma verübe und gemäß ihres Karma wiedergeboren werde; eine Persönlichkeit, die ins Nirwana (siehe nibbāna) eingehe; eine Persönlichkeit, die auf dem Achtfachen Pfade (siehe magga) wandle. Daher heißt es im Vis. XVI:

    »Das Leiden gibt es, doch kein Leidender ist da.
    Die Taten gibt es, doch kein Täter findet sich.
    Erlösung gibt es, doch nicht den erlösten Mann.
    Den Pfad gibt es, doch keinen Wandrer sieht man da.«
    »Wer da über die Bedingte Entstehung (siehe paticcasamuppāda) der Dinge im Unklaren ist und die Entstehung der karmischen Willenshandlungen (sankhāra: Karmaformationen) aus der Unwissenheit (avijjā) usw. nicht begreift, der denkt, daß es ein 'Ich' sei, das da erkenne oder nicht erkenne, das handle und handeln lasse, das bei der Wiedergeburt zur Entstehung komme . . . daß es das mit den Fähigkeiten ausgestattete Ich sei, das den Bewußtseinseindruck habe (phassa), fühle (vedanā), begehre (tanhā), anhafte (upādāna), fortdauere und wieder in einem anderen Dasein zum Entstehen komme« (Vis. XVII).

    Weiteres über diese Lehre von der Unpersönlichkeit siehe paramattha-sacca, paticcasamuppāda, khandha, tilakkhana, nāmarūpa, patisandhi.

    Alles anzeigen


    http://www.palikanon.com/wtb/anatta.html

  • Umgang mit Störenfrieden

    • Sunu
    • 28. Februar 2018 um 19:39
    Arthur1788:
    Sunu:


    Meinst du damit, dass du dir mehr Akzeptanz gewünscht hättest ?

    Eher dass ich etwas besonnener hätte auftreten sollen und die Sache, nachdem sie nicht zufriedenstellend geklärt werden konnte, schnell hätte abhaken müssen. Ich hab einfach eine riesige Abneigung gegen rücksichtslose Menschen, das geb ich jetzt mal ganz un-buddhistisch zu. }:-)

    Kann da ja nur von mir sprechen...und da kann ich "Abneigung gegen rücksichtslose Menschen" ja auch positiv(er) formulieren....Nämlich als ein wunsch bzw. nach Rücksicht meinerseits....oder auch als einen Wunsch nach Akzeptanz. Tatsächlich reagiere ich auf empfundene Rücksichtslosigkeiten besonders stark, wenn ich mich gerade z.b. jobmäßig oder sonst wo nicht ausreichend akzeptiert fühle. In dem Moment wo mir das dann bewusst wird, kann ich an dieser Stelle was tun. Z.b. das Gespräch suchen und konkrete bitten an die richten, die mir da wirklich helfen könnten.... Oder auch nach anderen Alternativen suchen, die mir da weiterhelfen könnten..... Fühl ich mich dann wieder ausgeglichener, indem ich den empfundenen Mangel beseitigen konnte, dann jucken mich so Situationen mit rücksichtslosen Menschen auch nicht mehr wirklich. Ich erwarte dann auch nicht, dass mir z.b. da eine Gruppe Betrunkener helfen kann, meinen Mangel abzustellen...oder suche dort eine Schuld...

  • Umgang mit Störenfrieden

    • Sunu
    • 28. Februar 2018 um 17:20
    Arthur1788:

    Mit ein paar Tagen Abstand: Es war wohl mein einziger Fehler, dass ich mich zu sehr auf diese negativen Gefühle eingelassen habe. Ich bleib dabei dass man in manchen Situationen einfach dazu verpflichtet ist auch mal zu intervenieren, auch wenn es noch nicht um Leben und Tod geht. Schlecht ist allerdings wenn man sich dabei zu sehr von seiner Ablehnung vereinnahmen lässt.

    Meinst du damit, dass du dir mehr Akzeptanz gewünscht hättest ?

  • Umgang mit Störenfrieden

    • Sunu
    • 28. Februar 2018 um 16:51
    Spock:
    Sunu:


    Kommz drauf an...bei "Lärm" kann ja schon so eine negative Wertung mitschwingen, die einen dann ärgert...was wiederum verhindert, dass man sich mit dem beschäftigt, womit man sich eigentlich beschäftigen will.


    Das ist ja in dem Moment ein Situationswechsel...

    Meine Ansicht weicht da evtl. eh ab, aber wenn ein durchsichtiger Kristall (Geist) vor einem dunklen Hintergrund steht und blütenweiss ist, dann stimmt da in meinen Augen was nicht. Will sagen: das wäre mir egal ob "Lärm" schon wertend ist oder nicht, wenn es für mich Lärm ist, auch wenn das kognitiv verarbeitet wurde und nicht objektiv bzw. nicht wertungsfrei genug ist.

    Für mich stellt sich da die Frage, ob das Geräusch dann wirklich so ist, dass es im Ohr weh tut und ich so nicht in der Lage bin, dass zu tun, was ich will.( dann flüchtet man sowieso besser, um keinen Gehörschaden zu erleiden)....oder ob ich mich da etwas hineinsteigere, dh. der Lärm bzw. der Reiz durch das Geräusch ist nicht das eigentliche Problem, sondern die Gedanken die ich mir darum mache. " Das gehört sich nicht...so verhält man sich nicht....die sind rücksichtslos mir gegenüber usw." ...ich mir also selber durch dieses Kopfkino einen Ärger aufbaue, der mir im Weg steht....Solche Situationen können aber auch ganz wertvoll sein....weil man sich durch das Beobachten dieser Gedanken, seine eigentlichen Bedürfnisse bewusst machen kann....Von daher ist es da vielleicht gar nicht unbedingt ratsam aus so einer Situation zu fliehen....sondern sie eben als Chance zu sehen, die man nutzen kann, um etwas über sich zu lernen....
    Was sind die Störenfriede überhaupt wirklich...? Brauche ich einfach mehr Ruhe ? (und erwarte ich tatsächlich von einer Gruppe besoffener, dass sie mir die geben können ?)....Brauche ich mehr Rücksicht bzw. Anerkennung....? Brauche ich mehr Sicherheit ? Usw usw. .... Wo fehlt wirklich etwas....?

  • Umgang mit Störenfrieden

    • Sunu
    • 28. Februar 2018 um 16:37
    Arthur1788:

    Folgende Situation gestern im Zug:

    Ich sitze in einem Abteil mit einer Gruppe die sehr unangenehm auffällt. Trinkt und pöbelt, auf freundliches Bitten ihre Musik leiser zu machen nicht reagiert. Ich versuche das auszuhalten und mich auf mein Buch zu konzentrieren, aber als die sich dann auch noch Zigaretten anstecken platzt mir der Kragen und ich sage ihnen die Meinung. Die Folge ist ein verbaler Schlagabtausch, die Leute werden noch aggressiver, wäre ich nicht so groß und breit wären sie mich vielleicht sogar körperlich angegangen. Irgendwann steigen sie aus, aber für mich ist der Tag irgendwie gelaufen. Klassischer Fall von Dukkha durch Aggression.

    Allerdings weiss ich auch nicht was ich sonst hätte tun sollen. Mich umsetzen wenn es mir zu blöd wird ginge natürlich. Aber soll man solchen Leuten wirklich immer alles durchgehen lassen? Das Unangenehme verschwindet ja nicht nur weil man ihm ausweicht. Ich bitte um "buddhistische" Lösungsvorschläge. :grinsen:

    Also eine freundliche Bitte formulieren ist schonmal gut...aber gar nicht einfach sie so zu formulieren, dass sie nicht wie eine Forderung erscheint. Wenn die Bitte als echte Bitte ankommt, dann ist die Chance nicht schlecht, dass sie auch erfüllt wird. Gegen eine Forderung stellt man sich viel eher quer.
    Eine Bitte, von der man von vornherein denkt, dass sie vom Gegenüber zu erfüllen ist, ist eigentlich keine Bitte, sondern eine Forderung....und die kommt dann auch als solche an....egal ob man sie nun in freundliche Worte kleidet oder nicht. Eine echte freundliche Bitte, ist immer auch offen für ein " Nein"....und signalisiert das auch seinem Gegenüber....wodurch es ihm leichter fällt, nicht dagegen zu rebellieren...

  • Umgang mit Störenfrieden

    • Sunu
    • 28. Februar 2018 um 16:16
    Spock:
    Sherab Yönten:


    Nicht ablenken lassen von Samsara indem man auch Lärm als leer erkennt ;)


    Aber nicht ablenken lassen wovon? Wenn ich zB. Lärm als Lärm wahrnehme, dann bin ich doch nicht abgelenkt, sondern achtsam.

    Kommz drauf an...bei "Lärm" kann ja schon so eine negative Wertung mitschwingen, die einen dann ärgert...was wiederum verhindert, dass man sich mit dem beschäftigt, womit man sich eigentlich beschäftigen will.

  • Kamma / Karma

    • Sunu
    • 14. Februar 2018 um 13:30
    fotost:
    Sunu:


    Kommt drauf an, ob der " Staat" eine Person ist. Nur wo Personen sind, gibt es auch Karma.

    Wiederholt - kommt darauf an, wie Du Karma verstehst. "Natür"lich handeln am Ende immer Menschen. Aber nicht ohne Grund gibt es etwa in der Juristerei die Idee der juristischen Person.
    Oder in der politischen Welt die Idee des Staates. Frau Merkel kann sich gerne hinstellen und proklamieren "Der Staat bin ich". Niemand wird ihr glauben, weil die meisten von uns akzeptieren, daß auch sie wenigstens zum Teil Staat sind.

    In dem Sinn macht es relativ wenig Sinn, darüber zu spekulieren, ob 'Staat' originäres Karma besitzt oder von den teilnehmenden Akteuren abgeleitetes..

    Da handeln am Schluss immer Menschen sagst du....aber " Mensch" das ist auch nur etwas bedingtes...etwas zusammengesetztes, so wie ein " Staat".... je nach dem wie man es sieht.... Man könnte auch sagen, dass da am Schluss nur Zellen handeln bzw. ihre arbeit verrichten, indem sie ihrer Neigung gemäß auf die Umwelt reagieren...Aber woraus sind diese wiederum zusammengesetzt?..... Usw.... Es kann eigentlich kein Ende aufgefunden werden, an dem sich etwas befindet was handelt. Keinen schuldigen und auch keinen unschuldigen.

  • Kamma / Karma

    • Sunu
    • 14. Februar 2018 um 13:16
    fotost:
    accinca:

    Ich stimme accinca zu.

    Willenszustände werden durch frühere Taten (und das Ergebnis [Erfolg] früherer Taten) beeinflußt.

    Der Bully, der Aggressive wird eher versucht sein, sein Wille wird eher dazu gestimmt sein, sich weiter aggressiv zu verhalten, wenn seine Taten mit Erfolg gekrönt sind.
    Wer bei asozialen Aktivitäten regelmäßig einen Dämpfer erhält hat die Chance, das Verhalten zu verändern, was sich langfristig auf den Willen auswirkt.

    Der Alkoholiker wird eher versucht sein, sein Wille wird eher dazu gestimmt sein, sich weiter unmäßigem Alkoholkonsum hinzugeben, wenn dies mit Erfolg gekrönt sind. Wenn er vom Peergroups Bestätigung erlebt. Wenn Sucht 'angenehm' ist.
    Wer bei Sucht-Aktivitäten auf die Nase fällt hat die Chance, das Verhalten zu verändern, was sich langfristig auf den Willen auswirkt.

    Es gibt tausend Beispiele..

    Lieben Grüße @hedin02 , es sieht so aus, als ob Du Textstellen zitieren würdest. Könntest Du bitte die Quellen nennen, wenn dies so ist?

    Ich akzeptiere, daß es einige Menschen gibt, bei denen Ergebnisse und/oder Konsequenzen früherer Taten absolut keinen Einfluß auf ihren Willen oder ihre Absichten zeitigen. Im Extrembereich landen solche Menschen in der [urlhttps://de.wikipedia.org/wiki/Sicherungsverwahrung#Statistik]Sicherungsverwahrung [/url] oder der geschlossenen Psychatrie. Ich würde das nicht als normales oder auch nur durchschnittliches Verhalten akzeptieren..

    Alles anzeigen

    Da gibt es doch den Schopenhauer Spruch...."der Mensch kann tun was er will, er kann aber nicht wollen was er will".

    D.h. ja auch, dass man nicht jedes Wollen in die Tat umsetzen muss, vorausgesetzt der Wille dazu ist wiederum vorhanden.

  • Kamma / Karma

    • Sunu
    • 14. Februar 2018 um 09:43
    Spacy:


    Mir kommt es jedoch so vor, also ob diesse Verfasstheit in eine Art Perversion umschlägt, aka die Staatlichkeit meint, ihre Maske nicht mehr tragen zu müssen. Interessant in diesem Zusammenhang wäre die Frage, ob ein Staat auch ein Karma hat.

    Kommt drauf an, ob der " Staat" eine Person ist. Nur wo Personen sind, gibt es auch Karma.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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