Ich bin mir sicher, dass das eine Rolle gespielt hat und spielt. Ich denke aber, die intuitive Motivation zur Wissenschaft ist eher Neugier, die einen antreibt. Dinge und Zusammenhänge sehen, entdecken, verstehen. Die Vorstellung, Situationen oder die Natur kontrollieren zu können, spielt sicher auch eine Rolle.
Aber das ist ja stimmig, finde ich. Wenn ich an die Einsichtsmeditation denke, da setz ich mich ja nicht hin und denke, "Oh, jetzt vermindere ich mein Leiden", Sondern: "Mal sehen, was sich heute in meinem Geist tummelt".
Liebe Grüße, Aravind.
So ein Wissenstrieb dient der ja Selbsterhaltung, ohne dass man das jetzt bewusst wahrnehmen muss. Nach der Buddhalehre gilt es u.a. zu erkennen, dass da gar kein Selbst ist, was es zu erhalten/ behaupten gilt. So gesehen wäre so ein Wissenstrieb ja unvereinbahr mit der rechten Sicht.
Aber die konventionelle Wirklichkeit gilt trotzdem als wahr und man sollte achtsam durchs leben gehen.