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  1. Buddhaland Forum
  2. sarvamitra

Beiträge von sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 5. Mai 2013 um 10:51
    Zitat

    Sukha hat geschrieben:

    sarvamitra:

    Ist dies ein Massenkarma indischer Frauen??

    Massenkarma? Was soll das sein?


    Das war eine provokative Frage bzgl. der Häufung bestimmter Opfergruppen. Hätte auch ein anderes Beispiel wählen
    können. Indien als Bezug zu Karma fand ich angebrachter, als schon wieder die Shoa zu bemühen! Und wie diese Häufung "karmisch" zu erklären sei.

    Zitat

    So werden dann wie bei sarvamitra Attribute wie "weiblich", "Kind" usw. emotionsvoll hervorgehoben, als wären dies "unschuldige" Wesen. Wenn jetzt Männer vergewaltigt werden, männliche Säuglinge ermordet usw. ist das dann halb so schlimm?


    So ein Schmarrn! Allein diese Unterstellung spricht Bände.

    Reaktion wie erwartet.
    Sarvamitra

  • Karma, die unliebsame Diskussion

    • sarvamitra
    • 5. Mai 2013 um 08:54
    Kainer Wahr:

    Karma: Ist das Opfer selber schuld? Immer wieder gibt es unsägliche Diskussionen über diese Frage.


    Karma ist m.M.n. kein Determinismus. Daraus folgt

    a. für den Täter: er hat die Freiheit, die Tat nicht zu begehen. Er ist kein Vollzugsbeamter des Karma.
    b. für das Opfer: es ist Erbe seines Karmas, kann aber aus dem vom karma vorgegebene das Beste machen.
    Und: Ist alles was dem Opfer widerfährt Folge des Karmas?

    Um gleich wieder auf Buddhas Heimat zu kommen: Tagtägliche Vergewaltigungen, Ermordung weibl. Säuglinge,
    Säureattentate auf Frauen ( Täter meist Ehemann, Pakistan inbegriffen ), "Selbstentzündung" am Herd, verbrannt bis zur Unkenntlichkeit (Haus intakt!) etc.
    Ist dies ein Massenkarma indischer Frauen??


    Dazu hätte ich gerne Meinungen gehört! Buddhistische!

    Danke
    Sarvamitra

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 2. Mai 2013 um 11:53

    Matthias: in dem Artikel geht es um das Buch "Christ Sein" von Hans Küng. Darin die Antwort! Es ist mit jetzt zuviel Aufwand da ein Exzerpt bzgl. des historischen Christus zu erstellen.


    Zitat

    Ich behaupte, dass der Ort bzw. die politischen und gesellschaftlichen Umstände des Ortes keine Rolle gespielt haben


    Keine Religion fällt einfach so vom Himmel!

    L.G.
    Sarvamitra
    in Eile

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 2. Mai 2013 um 11:16

    @Matthias65:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41652314.html

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 2. Mai 2013 um 11:01
    Matthias65:
    sarvamitra:

    Warum Buddhas Heimat im Forum kein Thema ist, versteh ich eh noch nicht.

    Für mich spielt es insofern keine Rolle weil es 1. für meine Praxis nicht wichtig ist und 2. ich kein Historiker bin. Was genau im historischen Indien vor über 2.500 Jahren passierte, mögen die Historiker versuchen, nachzuvollziehen.

    Lieber Matthias, das ist für mich genau der springende Punkt!
    Wie sollte ich, wenn dem so wäre, als bayerischer Erz-Katholik Christus verstehen, wenn ich den Juden Jeshua Ben Joseph und sein Palästina unter römischer Besatzung weg lasse?

    L.G.
    Sarvamitra

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 2. Mai 2013 um 10:37

    Lieber Matthias!
    für Dich:

    "Die Frage, ob die Heimatstadt des Buddha mit Tilaurakot in Nepal oder mit Piprahvā in Indien identisch ist, beschäftigt die Archäologen seit hundert Jahren und hat zu nationalistisch gefärbter indisch-nepalischer Polemik geführt. Für Tilaurakot spricht die Lage, denn aus dem Pāli-Kanon geht hervor, dass Kapilavatthu westlich des Flusses Rohinī lag; der tibetische Vinayapitaka ergänzt, die Stadt sei am Ufer des Flusses Bhagīrathi gelegen. Die Rohinī, heute Rowāī, fließt 10 km östlich von Tilaurakot; die Bhagirathī, heute Bangangā, fließt westlich an Tilaurakot vorbei, berührt den Ort aber nicht mehr, da sie ihr Flussbett nach Westen verlagert hat.

    Ebenfalls auf Tilaurakot verweisen die Angaben des chinesischen Indien-Pilgers Faxian, der Indien von 399 bis 414 bereiste. Er lokalisiert Kapilavatthu nahe bei den Stätten, die mit den mythischen Buddhas der Vorzeit, Kakusandha und Konāgamana, verbunden sind. Diese Plätze sind durch alte Stūpas und Säulen identifiziert und liegen Tilaurakot direkt benachbart. Faxian beschreibt Kapilavatthu zur Zeit seines Besuchs (im 5. Jh. n. Chr.) als nur von ein paar Mönchen und einigen schlichten Familien bewohnt. Die Gegend sei desolat, der Pilger möge sich vor Elefanten und Löwen hüten.

    Kapilavatthu I (Tilaurakot) liegt in einer sandigen, aber fruchtbaren Ebene und erhebt sich als Plattform etwa 4 m über das Bodenniveau der Umgebung. Anscheinend handelt es sich um eine einstige Sandbank im Bhagīrath- oder Barigangā-Fluß. Das Plateau hat die Form eines verzogenen Rechtecks von 400 m Seitenlänge, dem die obere linke Ecke fehlt. Es ist heute mit Gras und Bäumen bedeckt und als archäologisch geschütztes Gelände unbewohnt.

    Nicht auf Beschreibungen in alten Büchern, sondern auf Funde können diejenigen verweisen, die das indische Piprahvā für das alte Kapilavatthu, die Heimatstadt des Buddha, halten. Ihre Beweise können die Argumente für das nepalische Tilaurakot nicht entkräften. Man muā zwei Kapilavatthus unterscheiden: Kapilavatthu I (Tilaurakot), wo der Buddha seine Jugend verbrachte und das noch vor seinem Tode vom Kosala-Mahārāja Vidüūabha zerstört wurde, und das als Ersatz gegründete Kapilavatthu II (Piprahvā), wo man später seine Asche beisetzte.

    Um ihren Anspruch auf das originale Kapilavatthu deutlich zu machen, hat die nepalische Regierung den archäologischen Ort Tilaurakot («Alte Ruine») 1961 in (Skt:) «Kapilavastu» zurückbenannt. Der ehemalige Verwaltungsbezirk Taulihawā heißt heute «Kapilavastu District»."
    [Quelle: Schumann, Hans Wolfgang <1928 - >: Auf den Spuren des Buddha Gotama : eine Pilgerfahrt zu den historischen Stätten. -- Olten [u.a.] : Walter, 1992. -- 184 S. : Ill. ; 24 cm. -- ISBN 3530799890. -- S. 42 -44.]

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 2. Mai 2013 um 08:42
    Zitat

    Bettler hat geschrieben:1. Buddha war Hindu, nicht Inder [die Idee einer "indischen Identität" ist viel jünger].


    A.
    Der Name Indien ist vom Strom Indus abgeleitet. Dessen Name geht wiederum über Vermittlung des Altgriechischen (Indos) und Altpersischen (Hinduš) auf das Sanskrit-Wort sindhu mit der Bedeutung „Fluss“ zurück. Die europäischen Seefahrer bezeichneten ganz Ostasien als Indien. In der Kolonialzeit reduzierte sich die Bezeichnung schrittweise bis auf die heutigen Gebiete von Indien, Pakistan und Bangladesch, um schließlich bei der indischen Staatsgründung seine heutige Bedeutung anzunehmen. Von der persisch-islamischen Form Hind beziehungsweise Hindustan leiten sich auch die Bezeichnung Hindu und der Name der Sprache Hindi her. Der amtliche Name Indiens in den meisten Landessprachen (z. B. Hindi Bhārat) stammt von dem Sanskrit-Namen Bhārata ab, welcher „(Land) des Bharata“ bedeutet und auf einen mythischen Herrscher verweist.(wiki)

    Ist ein Südtiroler Deutscher? Der Sprache nach ja. Sprachfamilie vs. Volk vs. Nation etc. Ist Buddha Inder? Müßig!

    B.
    Der Sammelbegriff "Hindu" im Sinne von Religionszugehörigkeit ist mehr als schwammig.
    Welches religöse Leben Buddha "vor seinem Ausstieg" führte, wissen wir nicht. Das können wir nur mutmaßen.
    Zu seiner Zeit ,war in seiner Region , der "Kampf" um die Vormachtstellung Kshatriya versus Brahmanen noch nicht geklärt. Ich vermute mal, daß er sich als kshatriya nicht in religiöse Abhängigkeit von Brahmanen begeben hat.


    Zitat

    2. Der Sozialbuddhismus Ambedkars ist bereits 2005 auf die europäischen Dalits, die Roma, übergespruungen hat. Ihr ungarisches Jai Bhim Netzwerk (Dzsaj Bhím Közösség) konnte schon zwei Jahre später in Sajókaza im Komitat Borsod in Selbstorgansiation ein buddhistisches Gymnasium erichten.


    Man lernt nicht aus! Vielen Dank für diesen Hinweis. Hab mal rumgesucht, sehr interessant. Nur schade das die meisten Seiten diesbzgl. auf Ungarisch oder Englisch sind.

    Viele Grüße
    Sarvamitra

  • Kundalini Meditation

    • sarvamitra
    • 1. Mai 2013 um 07:41
    Rasmuss:
    tobias:


    http://www.youtube.com/watch?v=dPYZ64…re=results_main


    Schade, soweit reicht mein Englisch nicht..

    Hallo Rasmuss,
    Praxiserfahrung hab ich keine, vor 30 Jahren mal 2 Bücher von Gopi Krishna gelesen(deutsch)
    vielleicht hilft Dir das weiter:


    http://www.yoga-vidya.de/kundalini-yoga.html
    http://wiki.yoga-vidya.de/Gopi_Krishna
    http://en.wikipedia.org/wiki/Gopi_Krishna_(yogi)

    L.G.
    Sarvamitra

  • Reaktion

    • sarvamitra
    • 1. Mai 2013 um 07:04
    bel:
    sarvamitra:

    Verzeiht, wenn ich da jetzt noch meinen Senf dazu gebe: Es liegt auch an der Übersetzung!


    Aber in diesem Fall (wie im jedem immer) bitte konkret: wo, was?

    Lieber Bel,
    zum Beispiel diese Versionen:

    http://www.buddhismus-studium.de/materialdownlo…_herzsutras.pdf

    Werte Grüße
    Sarvamitra

  • Reaktion

    • sarvamitra
    • 30. April 2013 um 18:42

    Mirco: Hallo mir fällt jetzt grad nichts blöderes ein:
    z.B. Sanskrit: Śaśa-dhara - शशधर m.: Hasenträger

    jetzt steht da wörtl. irgendwo im Text: Hasenträger. Eines der vielen schönen Wörter für Mond.

    Weil wie bei uns der "Mann im Mond", in Indien da ein Hase sitzt.

    Was ich sagen wollte, wenn man jetzt ohne das zu wissen, einfach Mond schreibt, geht der ganze Spaß an diesem Wort
    flöten. Und wenn man "Hasenträger" schreibt, versteht keiner den deutschen text.

    L.G.
    Sarvamitra

  • Reaktion

    • sarvamitra
    • 30. April 2013 um 15:15

    @ bel und accinca:

    Verzeiht, wenn ich da jetzt noch meinen Senf dazu gebe: Es liegt auch an der Übersetzung!
    Ich hatte erst per PN mit jemand das Thema, egal ob Sanskrit oder Pali, oft trifft es die Deutsche Fassung einfach
    nicht. Die Wortspiele und Hintergedanken sind nicht übersetzbar.

    Als Beispiel was ganz anderes, aber das verdeutlicht es: "Hund sama scho". Das wird schon schwierig jemand zu erklären, der nicht meine Muttersprache spricht, aber Deutscher ist. Versuch das mal einem Briten zu übersetzen:
    "We are dogs, really" oder so ähnl., wörtlich evtl. richtig, nur verstehen wird er überhaupt nicht, was gemeint ist!

    Und so gehts auch mit den Indischen Sprachen!

    Liebe Grüße
    Sarvamitra

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 30. April 2013 um 13:29

    Karnataka:

    1. Vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich war nahe dran solang was zu posten, bis da mal was kommt!
    Warum Buddhas Heimat im Forum kein Thema ist, versteh ich eh noch nicht.
    2. Ich beneide Dich um Deine dortige persönliche Erfahrung!

    In diesem Sinne
    Sarvamangalam
    Sarvamitra

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 30. April 2013 um 12:28

    Das 22teilige Versprechen
    Viel Aufsehen erregt die feierliche Konvertierung von Bhimrao Ramji Ambedkar zum Buddhismus am 14. Oktober 1956. Nachdem er vom Mönch Bhadnt U Chandramani die Laienordination empfängt, nimmt er öffentlich ein aus 22 Teilen bestehendes Gelöbnis. In den darauf folgenden 48 Stunden nimmt wiederum Ambedkar dieses Versprechen mehreren hunderttausend Anhängern ab, die sich dem Übertritt des Bürgerrechtlers und früheren indischen Justizministers zum Buddhismus anschließen. Die Formulierungen klingen für heutige Verhältnisse rigoros - besonders was die Abgrenzung gegenüber dem Hinduismus, das Befolgen von Regeln und der Gebrauch des Wortes 'glauben' anbelangt. Doch deutlich wird: Ambedkar wollte keine bloßen „Feiertagsbuddhisten"; jeder Dalit, der konvertierte, sollte es sich vorher reiflich überlegt haben. Hier das Gelöbnis im Wortlaut:

    1. Ich glaube nicht an Brahma, Vishnu und Mahesh und werde sie nicht verehren.

    2. Ich glaube nicht an Rama und Krishna, die für Inkarnationen Gottes gehalten werden, und werde sie nicht verehren.

    3. Ich glaube nicht an 'Gauri', Ganapati und andere Gottheiten des Hinduismus, und werde sie nicht verehren.

    4. Ich glaube nicht an die Verkörperung Gottes.

    5. Ich glaube nicht und werde nicht glauben, dass Buddha die Inkarnation Vishnus gewesen ist. Ich halte dies für bloßen Wahn und falsche Propaganda.

    6. Ich werde weder 'Shradda' praktizieren noch 'pind-dan' geben. [Hindu-Rituale]

    7. Ich werde nicht in einer Weise handeln, die die Prinzipien und Lehren des Buddha verletzen.

    8. Ich werde es nicht zulassen, dass [im meinem Beisein] irgendwelche Zeremonien von Brahmanen durchgeführt werden.

    9. Ich glaube an die Gleichheit der Menschen.

    10. Ich werde danach streben, dass Gleichheit erreicht wird.

    11. Ich werde dem 'Edlen Achtfachen Pfad' des Buddha folgen.

    12. Ich werde die zehn Paramitas, die der Buddha vorgegeben hat, einhalten. 1

    13. Ich werde Mitgefühl und liebende Güte gegenüber allen Lebewesen ausüben und sie beschützen.

    14. Ich werde nicht stehlen.

    15. Ich werde nicht lügen.

    16. Ich werde kein sinnliches Fehlverhalten an den Tag legen.

    17. Ich werde mich keinen Rauschmitteln wie Schnaps oder Drogen hingeben.

    18. Ich werde danach streben den Edlen Achtfachen Pfad sowie Liebe und Mitgefühl im Alltag zu leben.

    19. Ich schwöre dem Hinduismus ab, welcher schädlich für die Menschlichkeit ist und den Fortschritt und die Entwicklung der Menschheit behindert, da er auf Ungleichheit basiert, und stattdessen Buddhismus als meine Religion annehmen.

    20. Ich glaube fest daran, dass der Dharma / Dhamma den der Buddha lehrte, die einzige wahre Religion [für mich] ist.

    21. Ich glaube an Wiedergeburt.

    22. Ich erkläre hiermit aus freien Stücken und bekräftige, dass ich von nun an mein Leben an den Prinzipien und den Lehren des Buddha und seines Dharma / Dhamma ausrichten werde.


    --------------------------------------------------------------------------------

    1 Im Theravada lauten die zehn Paramitas: Freigiebigkeit, Sittlichkeit, Entsagung, Wissen, Willenskraft, Nachsicht, Wahrhaftigkeit, Entschlossenheit, Güte, Gleichmut.

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 30. April 2013 um 03:10

    Noch ein kleiner Nachtrag:
    http://wissen.dradio.de/indien-unberue…ticle_id=224704

    Leider nur zum Anhören

    Sarvamitra

  • Buddhismus in Indien

    • sarvamitra
    • 29. April 2013 um 20:56

    Mich sticht wieder der Hafer, trage die Idee schon länger mit mir rum.

    Thema: Neobuddhismus in Indien

    Ich meine nicht Buddhisten in Indien wie die große Zahl von Emigranten z.B. in Dharamsala.
    Ich rede von Indern die Buddhisten sind, so wie Buddha Inder war. Buddha und seine Heimat ist mir halt ein Anliegen, wie man evtl. schon bemerkt hat.

    Anlaß ist ein Fernsehbericht, den ich vor etlichen Wochen sah, über eine Frauenbewegung, ehemalige Kastenlose, die zum Buddhismus konvertiert sind und immer mehr werden.

    Interessiert das jemand? Weiß jemand mehr? Ich stell das einfach mal als Info rein.

    Alt und doch ganz neu: Buddhismus in Indien

    Obwohl Indien die Geburtsstätte des Buddhismus war, starb er dort vor etwa 800 Jahren nahezu aus. Erst im vergangenen Jahrhundert erfuhr der Buddhismus in Indien eine Wiederbelebung, als in den 50er-Jahren Hunderttausende im Rahmen von Massenkonversionen zum Buddhismus übertraten. Eine zweite Welle von Konversionen rollte in 2001 durch das Land. Heute gibt es in Indien über dreißig Millionen Buddhisten, von denen die meisten vormals "Unberührbare" waren, also Menschen auf der untersten Stufe der gesellschaftlichen Rang- und Kastenordnung.

    Der Hintergrund – das indische Kastensystem

    Das hinduistische Kastensystem – ein „System abgestufter Ungleichheit" – spaltete jahrtausendelang die indische Gesellschaft. Die Kaste, in die ein Mensch hineingeboren wurde, sah man als sein verdientes Schicksal an und seine Rolle und sein Wert waren dadurch lebenslang festgelegt. Die sogenannten „Unberührbaren" standen noch unterhalb des Kastensystems und wurden so gering geachtet, dass jeder Kontakt mit ihnen, wie etwa das Teilen eines Brunnens, als 'verseuchend' galt. Bildung, Religion und die grundlegendsten Menschenrechte wurden ihnen verwehrt.

    Mit Indiens politischer Unabhängigkeit stieg Dr. Bhimrao Ambedkar zum Vorkämpfer für die Rechte der Kastenlosen auf. Ambedkar entstammte einer “unberührbaren" Kaste, doch es gelang ihm mit außerordentlicher Begabung und unsagbaren Anstrengungen, zu einem der Topjuristen Indiens zu werden. Er wirkte maßgeblich am Entwurf der indischen Verfassung mit, die das Kastensystem abschaffte und alle Inder vor dem Gesetz gleich stellte.

    Doch eine Form sozialer Unterdrückung legal abzuschaffen bedeutete noch nicht, ihre gesellschaftliche und psychologische Wirkung aufzuheben. Ambedkar erkannte, dass nur eine klare Abkehr vom Hinduismus den vormals Unberührbaren helfen konnte, die tief verwurzelte Einstellung von Minderwertigkeit zu überwinden. Im Buddhismus fand er eine spirituelle Tradition, die die Würde und das unbegrenzte Potential jedes Menschen vertrat. Darum verließ er 1956 mit Hunderttausenden seiner Anhänger den Hinduismus und trat zum Buddhismus über.

    Die “neuen" Buddhisten Indiens

    Für die „neuen" Buddhisten Indiens ist der Buddhismus daher mehr als nur eine religiöse Lehre. Er ist für sie der „Rettungsring“, der ihnen zu einem wahren menschlichen Status verholfen und daher eine stärkere soziale und politische Dimension als für Buddhisten im Westen hat.

    1978 nahmen Angehörige des Triratna-Ordens mit den neuen Buddhisten Indiens Kontakt auf. Es zeigte sich, dass spirituelle Unterweisung erwünscht und nötig war. Der Ansatz der Triratna-Gemeinschaft fand in Indien große Resonanz und starken Zulauf. Mittlerweile sind etwa 30 Prozent des Ordens, also derzeit ca. 500 Ordensangehörige, Inder. Die Dharma-Aktivitäten bestehen − wie im Westen − vor allem im Unterricht von Meditation und Buddhismus in Stadt- und Retreatzentren. Allerdings müssen auch neue Wege beschritten werden, um den Buddhismus in diesem, vom Westen so verschiedenen gesellschaftlichen Kontext umzusetzen

    Besondere Akzente der Dharma-Aktivitäten in Indien

    Sozialarbeit - Soziales Engagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Praxis der meisten indischen Buddhisten. In Indien ist Buddhismus weniger eine Privatangelegenheit des Einzelnen wie im Westen, sondern wird als eine Kraft angesehen, die die gesamte Gemeinschaft positiv transformieren kann. Ein wichtiger Aspekt der Triratna-Gemeinschaft in Indien sind daher soziale Projekte, von der Betreuung von Slum-Kindern über medizinische Versorgung bis zu Berufsbildungsprogrammen (siehe hierzu auch die hervorragende Arbeit des Karuna-Trust§)

    Selbstvertrauen entwickeln – Buddhismus lehrt, dass jeder das Potenzial für Buddhaschaft besitzt. Allerdings ist ein gewisses Maß an Selbstvertrauen nötig, um an dieses eigene Potenzial glauben zu können. Triratna hat in Indien verschiedene Aktivitäten entwickelt, um tiefverwurzelte Gefühle von Minderwertigkeit zu überwinden: Kulturelle Angebote helfen einer Gemeinschaft, eine eigene Identität und Selbstvertrauen zu entwickeln. Die Förderung von Kindern und Jugendlichen (durch Kindergärten und schulbegleitende Programme) schafft gute Startvoraussetzungen, ergänzt durch kulturelle Angebote wie Zeichen-, Schauspiel- und Rhetorikkurse. Karateunterricht für Kinder und Jugendliche hat sich bewährt, um die eigene Stärke und Standfestigkeit zu erleben. Alphabetisierungsprogramme helfen, Grundvoraussetzungen an Bildung zu erwerben.

    Frauenförderung - Die Rolle von Frauen und Mädchen war jahrtausendelang von Unterordnung und Minderwertigkeit geprägt. Darum richten sich einige Angebote von Triratna gezielt an Frauen: Ausbildungsprogramme schaffen die Grundlage für wirtschaftliche Unabhängigkeit; Retreats für Frauen vermitteln eine Erfahrung von Autonomie. Empowerment-Projekte helfen Frauen, ihre Kraft zu finden und sich auch Führungsaufgaben zunehmend zuzutrauen. Allein die Tatsache, dass bei Triratna Frauen und Männer völlig gleichrangig praktizieren, fördert ein radikales Umdenken beider Geschlechter.

    Asvagosha – Um auch Menschen zu erreichen, die keinen Zugang zu Büchern u.ä. haben, ist die buddhistische Laienschauspielgruppe „Asvagosha“ entstanden. Das Team von Asvagosha reist in Dörfer und vermittelt buddhistische Lehren durch Gesang und Theaterspiel. Die Szenen setzen bei den ganz konkreten Problemen der Menschen an: Alkoholismus, Arbeitslosigkeit, Gewalt gegen Frauen werden thematisiert und buddhistische Handlungsansätze aufgezeigt.

    Die Landbevölkerung erreichen – Die Kluft zwischen den modernen, technisierten Städten und dem Land ist enorm. Ordensangehörige reisen regelmäßig in die Dörfer und nehmen lange Wege in Kauf, um auch Menschen in abgelegenen ländlichen Gegenden mit der buddhistischen Lehre zu erreichen.


    Siehe hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Bhimrao_Ramji_Ambedkar
    http://www.ambedkar.org/


    Sarvamangalam
    Sarvamitra

  • Suche Erzählung über Buddha und enen Verbrecher

    • sarvamitra
    • 26. April 2013 um 16:48

    Lieber Tobias, das hat mich jetzt selber interessiert. Textstellen mit dem Wort "Dieb" gibts etliche, aber genau die
    Geschichte, daß ein Dieb zum Schüler wurde habe ich nicht gefunden.

    Dafür eine entsprechende Zen-Geschichte:

    Eines Tages drang ein Dieb in die Hütte des Zen-Meisters Shichiri Kojun ein: «Geld her oder ich werde dich töten!», drohte er. Kojun erwiderte ruhig: «Mein Geld ist dort drüben in der Schublade. Nimm es dir, aber vielleicht bist du so nett und läßt mir noch ein klein wenig übrig, da ich morgen noch etwas Reis einkaufen möchte.» Der Dieb war zwar sehr erstaunt, nahm sich dann aber doch fast das ganze Geld. Als er schon an der Tür war, sagte Kojun: «Wenn man etwas erhalten hat, sollte man sich auch dafür bedanken.» «Danke», erwiderte der Dieb kopfschüttelnd und verschwand. Wenig später wurde der Mann bei einem anderen Einbruch verhaftet, und er gestand, unter anderem auch den Zen-Meister bestohlen zu haben, der daraufhin zur Polizeiwache gerufen wurde. «Er hat auch euer Geld gestohlen, nicht wahr?», fragte der Polizist. «Oh nein, er hat mir nichts gestohlen. Ich gab ihm das Geld, und er bedankte sich dafür», sagte Kojun. Als der Mann seine wegen der anderen Vergehen gegen ihn verhängte Strafe verbüßt hatte, kam er zu Zen-Meister Kojun und bat darum, sein Schüler werden zu dürfen.

    Sarvamangalam
    Sarvamitra

  • Verfasser der Totenbuch

    • sarvamitra
    • 26. April 2013 um 10:38
    Syia:

    Ich weiß zwar nicht, was du geschaut hast, aber ich vermute du suchst nach Padmasambhava. Er hat den Buddhismus nach Tibet gebracht.


    http://de.wikipedia.org/wiki/Padmasambhava

    Ich kann seine Lehren wirklich empfehlen:http://www.amazon.de/Geheimen-Dakin…s=padmasambhava

    Dito! Zum tieferen Einstieg: "Die Lehren des Padmasambhava" Herbert Guenther, Buddh. Studienverlag.
    Da bin ich aber oft "ausgestiegen", habs teilw. nicht begriffen, geht ans "Eingemachte".

    Dir liebe Syia, viele Grüße
    Sarvamitra
    bin wieder da!

  • wer ist wichtiger, Mensch oder Tier?

    • sarvamitra
    • 25. April 2013 um 10:13

    ...diese Kampagne gewinnt gerade an Fahrt und wir denken, das könnte Sie interessieren. Anbei nähere Informationen von Eri:

    Das Designkaufhaus MUJI (u.a. in Berlin, Köln, Hamburg) verkauft in Japan Haifischflossensuppe. Eine junge Frau aus Tokio will das ändern - denn der Fang ist bestialisch und Haie sind vom Aussterben bedroht. Helfen Sie ihr?

    Petition jetzt zeichnen
    MUJI: Keine Haifischflossensuppe verkaufen!

    Gestartet von: Eri, Tokyo


    MUJI ist ein Designkaufhaus aus Japan, das überall auf der Welt Filialen hat - so auch in München, Hamburg, Berlin, Köln uvm. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als umweltfreundlich. Doch kürzlich habe ich entdeckt, dass MUJI in Japan Haifischflossensuppe verkauft - ein Produkt, das zum Gegenstand heftiger Kontroversen auf der ganzen Welt geführt hat.

    Als ich daraufhin bei MUJI nachfragte, bekam ich folgende Antwort: "Haifischflossensuppe ist eine traditionelle Speise, die wir erst aufhören zu verkaufen, wenn die Regierung diese offiziell verbietet." Außerdem behauptet MUJI, "Produkte herzustellen, die gut für die Menschen und die Umwelt sind". Diese Aussage steht in klarem Widerspruch zu MUJIs Taten. Das Unternehmen weigert sich strikt, die Haifischflossensuppe aus dem Sortiment in Japan zu streichen.

    Mein Name ist Tanak Eri und ich lebe in Tokio. Mein Land muss dringend den eigenen Umgang im Bereich Meeres- und Artenschutz überdenken, bevor es zu spät ist.

    Deswegen habe ich diese Petition gestartet, mit der ich MUJI JAPAN und MUJI TAIWAN auffordere, keine Haifischflossensuppe mehr zu verkaufen und somit gegen den dramatischen Rückgang der Haipopulationen vorzugehen.

    Bitte unterzeichnen Sie jetzt meine Petition.

    Außerdem fordere ich MUJI DEUTSCHLAND auf, ihren Einfluss innerhalb des Unternehmens zu nutzen und sich gegen den Verkauf von Haifischflossensuppe zu stellen.

    Experten vermuten, dass durch den kommerziellen Fischfang pro Jahr circa 100 Millionen Haie getötet werden. Meeresbiologen und Forscher sagen voraus, dass die gesamte Hai-Population in den nächsten 10 bis 20 Jahren aufgrund des Raubbaus ausgelöscht werden könnte.

    Bitte unterschreiben und teilen Sie diese Petition - nicht nur im Namen der Haie, sondern für alle bedrohten Meereslebewesen, wie z.B. Wale und Delfine. Ein Erfolg gegen MUJI JAPAN wäre ein unglaublicher Präzedenzfall, um den Meeresschutz in Japan voran zu bringen.

    Quellen:

    MUJI JAPAN - Haifischflossensuppe im Angebot: http://www.muji.net/store/cmdty/de…6647?searchno=1

    IUCN - “Status des "Blauen Hais": Near Threatened” http://www.iucnredlist.org/details/39381/0

    Photo: ©All rights reserved by joshuaridgeway


    Hier klicken und die Petition „MUJI: Keine Haifischflossensuppe verkaufen!" von Eri unterschreiben.

    Noch mehr aktuelle Petitionen auf Change.org ansehen? Hier klicken.

    Sie haben Bedenken oder Anregungen zum Inhalt dieser E-Mail? Hier klicken und Petition melden.

    Dies ist eine automatisch erstellte E-Mail. Der oben stehende Petitionstext wurde von Eri, Tokyo, erstellt. Change.org ist nicht für den Inhalt dieser E-Mail verantwortlich.

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • 25. April 2013 um 08:52

    An freeman: Du hast mich mehrfach zitiert und der Elefant gibt keine Ruhe! Da muß ich was richtigstellen. Wir hatten das doch privat ausführlich erörtert!
    Und Ganesha, zuständig für Weisheit, Literatur, Wissenschaft, Gelingen jeglichen Vorhabens, eigentlich für alles,
    hilft mir nicht! Leider wird er im Hinduismus genauso mißbraucht wie Christophorus im Autoanhänger. Alles wieder zu zitieren ist mir jetzt zu mühsam.

    1. Die Geschichte von Ramakrishna mein ich jetzt nicht; die hinkt auch nicht.
    2. Daß das Gleichnis vom Elefanten und den Blinden keinen realen Elefanten meint ist mir auch klar.
    Und dennoch: wenn es keine Blinden wären, hinkt für mich das Gleichnis irgendwie doch.

    Ich sags nochmal: Um zu begreifen, was ein Elefant ist, müßte ich ein Elefant sein, in seinem "Sosein" ontologisch ( Ontologie gibts in der Philosophiegeschichte auch wieder verschiedene ) gemeint oder um ihn ontisch zu nehmen , jetzt fang ich schon an wie Heidegger, der meint es auch anders.
    Wenn ich Elefant wäre , könnt ichs Dir nicht mitteilen wie es ist. Er ist wie Wasser in Wasser sagte ich mal im Forum.

    Zu meiner Behauptung bzgl. realiver/absoluter Wahrheit: Um Absolute Wahrheit zu begreifen,,
    müßte ich sie sein.. Das meinte ich, siehe Elefant, und beides geht nicht. Ich streite die Existenz absoluter Wahrheit nicht ab. Wer dieser Wahrheit nicht gleicht...

    Und mein Ganesha, ganz real im Glasregal hinter mir lacht, nein er schüttelt den Kopf bzgl. meines Unterfangens.
    Es führt zu nichts.

    Genug, ich halt mich wieder raus.
    Verstehts mich jetzt?

    Sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • 24. April 2013 um 16:42

    Eigentlich wollte ich mich ja eine Weile zurückziehen. Zur Suppe sag ich nichts, aber Ihr habt es immer noch mit dem Elefanten und das betrifft mich "persönlich". Ich kann nicht, nein ich will nicht anders. Siehe Avatar. Hatte das Thema erst privat mit einem Mitglied.

    Zitat

    freeman:
    Das Problem ist, daß alle Kommentare Einzelansichten sind, wie im obigen Gleichnis vom Elefanten. Der Eine sieht den Rüssel, ein anderer den Schwanz, ein Dritter die Stoßzähne usw. Erst, wenn man alle Kommentare zusammennimmt, bekommt man eine Ahnung, wie gewaltig und umfassend der Elefant tatsächlich ist.
    Jeder Kommentar beleuchtet einen Teilaspekt des Elefanten:

    "Körper" ist ein Teilaspekt, "Geist" ist ein Teilaspekt, "Licht" ist ein Teilaspekt, "Unterscheidung" ist ein Teilaspekt, "Nicht-Unterscheidung" ist ein Teilaspekt usw usw usw... Erst alles zusammen genommen lässt den gewaltigen Elefanten erahnen. Um aber den Elefanten in seiner Gesamtheit zu beschreiben, reichen selbst Äonen nicht aus.


    freeman meine ich nur als Beispiel, betrifft ihn nicht persönlich.

    Das ist für mich alles Firlefanz!

    Um zu begreifen, was ein Elefant ist, müßte ich Elefant sein!

    Und das ist unmöglich!

    Schönen Gruß
    Sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • 18. April 2013 um 19:59
    Sumedhâ:


    an einer für alle unter allen unständen gültige Wahrheit verbietet mir mein verstand zu glauben...
    .

    Jaaaah! Wahrheit ist immer reltiv zu irgendwas oder irgendwem.
    Und wenn ....es absolute Wahrheit gibt, dann ist sie jenseits jeglicher Erkenntnismöglichkeit. Daher:

    Ob das Bhudda, Jesus, sogar Gott ist, sie ist nicht erkennbar und damit ist auch jede Spekulation über sie eigentlich für die Katz ( Katz müßt ma sein! )

    L.G.
    Sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • 18. April 2013 um 18:28
    freeman:

    Lieber Sarvamitra,

    natürlich möchte ich die Verdienste der modernen Wissenschaften nicht schmälern.
    Wenn es die modernen Wissenschaften nicht gäbe, dann würde die Menschheit unter anderem immer noch glauben, die Erde sei eine Scheibe (man denke nur an den Fall Galilei) und erst 6000 Jahre alt }:-)
    Und es hätte nie eine Aufklärung gegeben. Allerdings, und da stimmst Du mir ja offenbar zu, kann die Wissenschaft die letzten Fragen nicht beantworten und das wird sie wohl auch vermutlich nie können. Ernsthafte Wissenschaftler behaupten das ja auch garnicht.

    LG,
    freeman

    D'accord! Und je mehr die Physik "entdeckt", desto mehr kommt sie ins Rudern!
    Aber Philosophie und Religion sind auch nicht besser dran. Diese Wege kann man als Konzept für sein Leben annehmen. Auf "Wir haben die absolute Wahrheit" ist gepfiffen! :grinsen:

    werte Grüße
    Sarvamitra

  • wer ist wichtiger, Mensch oder Tier?

    • sarvamitra
    • 18. April 2013 um 08:09
    Bettler:

    Es gibt Zufluchtnehmende, die der Pathozentrik ("fühlende Wesen") den Vorzug geben, und solche, die der Biozentrik (dem Telos der Erleuchtung) den Vorzug geben. Im Jahr 7000 ist die Sache vielleicht ausgestanden.

    Das braucht es alles nicht: wenn man einmal begriffen hat, daß mich "existenziell": Geburt, Fortpflanzung, Fressen Schei...., Krankheit, Leiden, Tod etc. nichts von anderen Lebewesen unterscheidet, daß ich zudem die ganze Genetik der Evolution mit mir rumschleppe, erledigt sich das "Problem" ohnehin.

    Viele Grüße
    Sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • 17. April 2013 um 22:12

    freeman:

    Zitat

    Wenn die Naturwissenschaftler auf ihrem Weg von den formhaften zu den formlosen Welten aufsteigen,
    treffen sie auf halbem Wege die Theologen, die da schon seit Jahrhunderten sitzen.

    Daß die Physik (nicht das Gelbe vom Ei) speziell die moderne Physik mit der Welterkenntnis an sich schon länger
    ratlos dasteht, weiß ich.
    Aber mit Theologen kann ich schon lange nicht mehr!

    Ich weiß schon, wie Du es gemeint hast.

    L.G.
    Sarvamitra

  • Ist der Geistkörper eine Suppe?

    • sarvamitra
    • 17. April 2013 um 21:00
    freeman:
    sarvamitra:


    Alles was über mein Gehirn hinaus geht, evtl. existiert, darüber kann ich keine Aussage treffen. Da bleibt nur Spekulation und Glaube.

    Na ja, jedenfalls hat Buddha nie irgendwas über das Gehirn gesagt, soweit ich weiß. Auch nicht, daß irgendwo im Gehirn der Geist entstünde.

    Aus meiner Sicht ist der Mensch weitaus mehr, als nur ein Gehirn, jedenfalls im Verhältnis zum Gesamtkörper.


    LG,
    freeman

    Da kann ich aus meinem Naturwissenschafler und auch philosophisch nicht raus!

    L.G. Sarvamitra

Ausgabe №. 134: „Keine Angst vor der Angst"

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