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Eifriger Fortschritt

  • Onyx9
  • 11. Juli 2012 um 01:36
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 11. Juli 2012 um 01:36
    • #1

    aus den 56 Dialogen des Huang Po mit seinen Schülern...

    Frage: Was bedeutet eifriger Fortschritt ? ( rechte Anstrengung; rechtes Streben )
    Antwort: Die erfolgreichste Form des erfolgreichen Fortschritts wird durch die Abwesenheit aller Unterscheidungen in eurem Geist
    wie der Besitz "eines Selbstes" außerhalb des Geistes gekennzeichnet.
    Sobald ihr damit beginnt, nach etwas außerhalb des Geistes zu suchen, so gleich ihr "Kaliraja, der mit Bedacht fortwanderte
    auf der Suche nach Unruhe ".
    Wenn ihr aber euren Geist abhalten könnt, auf Reisen außerhalb seinerselbst zu gehen, so seid ihr bereits ein Ksantysri.

    (ein Ksantysri hat eine höhere Stufe als diejenige des eifrigen Fortschritts erreicht durch seine Fähigkeit, die furchtbarste Marter und Ungerechtigkeit
    ohne Groll zu ertragen )

  • Jobrisha
    Gast
    • 13. Juli 2012 um 13:09
    • #2

    Was ist damit gemeint, den Geist davon abhalten auf Reisen ausserhalb seiner Selbst zu gehen.
    Ist damit der Zukunftsgedanke gemeint: sich zu überlegen, was morgen passiert.
    Oder zu kontrollieren und zu strukturieren, um auf das was kommt (was man ja letztendlich nicht weiß) aufzubauen.

    Eifriger Fortschritt interpretiere ich mehr als fortwährendes Zielorientiert SEIN, weniger als das was du beschrieben hast.
    Die Beachtung an sich erfolgt nicht über die Gegenwart, den Moment, sondern manifestiert sich dahingehend, dass man darauf baut was als nächstes Passiert.
    Das erinnert mich an den Bogenschützen, dem die Eleganz des Bogens, die Formvollendung des Pfleils und die eigene Haltung nicht wichtig sind, wichtig ist ihm nur in die Mitte der Scheibe zu treffen.
    Darauf arbeitet er hin, das ist sein Ziel.

    Paradox ist aber, das nur durch den richtigen Bogen, den graden Pfeil und die eigene Haltung die Mitte zu treffen ist....

    Liebe Grüße von Jo

  • Prometheus
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    • 13. Juli 2012 um 19:11
    • #3
    Onyx9:

    Wenn ihr aber euren Geist abhalten könnt, auf Reisen außerhalb seinerselbst zu gehen, so seid ihr bereits ein Ksantysri.

    (ein Ksantysri hat eine höhere Stufe als diejenige des eifrigen Fortschritts erreicht durch seine Fähigkeit, die furchtbarste Marter und Ungerechtigkeit
    ohne Groll zu ertragen )

    Wohl eher ein Autist :badgrin::badgrin:

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    • 13. Juli 2012 um 19:16
    • #4
    Prometheus:

    Wohl eher ein Autist :badgrin::badgrin:

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    Wurde dem Buddha von Psych-(ologen oder -iatern) auch schon nachgesagt 8)

  • Prometheus
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    • 13. Juli 2012 um 20:09
    • #5
    Grund:

    Wurde dem Buddha von Psych-(ologen oder -iatern) auch schon nachgesagt 8)

    Buddha ein Autist ? Nein der war von ganz anderem Kaliber:

    Der war doch nur ein verwöhntes, überbehütetes Muttersöhnchen, welches nicht erwachsen werden wollte. Kaum hatte er seine Frau geschwängert liess er sie auch gleich samt Kind sitzen.
    Anstatt Verantwortung im Leben zu übernehmen ist er abgehauen um pubertierend mit anderen Hippies in den Wäldern rumzuhängen. Sein Lebensmotto: keine Verantwortung, keine Pflichten, kein Ehrgeiz, kein Stress, kein Leid.

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    • 13. Juli 2012 um 21:31
    • #6
    Prometheus:
    Grund:

    Wurde dem Buddha von Psych-(ologen oder -iatern) auch schon nachgesagt 8)

    Buddha ein Autist ? Nein der war von ganz anderem Kaliber:


    Keine Ahnung. Ehrlich gesagt, ich kenne ihn nicht. Mein Verhältnis zu ihm ist rein persönlich. 8)

    Prometheus:


    Der war doch nur ein verwöhntes, überbehütetes Muttersöhnchen, welches nicht erwachsen werden wollte. Kaum hatte er seine Frau geschwängert liess er sie auch gleich samt Kind sitzen.
    Anstatt Verantwortung im Leben zu übernehmen ist er abgehauen um pubertierend mit anderen Hippies in den Wäldern rumzuhängen. Sein Lebensmotto: keine Verantwortung, keine Pflichten, kein Ehrgeiz, kein Stress, kein Leid.


    Schöne Beschreibung. Da glitzert etwas Seelenverwandtschaft durch 8)

    Wobei das mit "Frau und Kind sitzen lassen" falsche Assoziationen weckt, denn er ließ sie im Palast sitzen, samt Bediensteten, nicht im Dreck und in Armut ...

  • Dorje Sema
    Gast
    • 13. Juli 2012 um 21:47
    • #7
    Prometheus:
    Zitat

    Der war doch nur ein verwöhntes, überbehütetes Muttersöhnchen, welches nicht erwachsen werden wollte.

    Durfte :!:

    Zitat

    Kaum hatte er seine Frau geschwängert liess er sie auch gleich samt Kind sitzen.

    Lies bitte noch einmal zur historisch überlieferten schriftlichen Geschichte nach und überprüfe Deine Aussage, sie ist nicht nur einfach nur noch und bloß schlichtweg falsch :idea:

    Zitat

    Sein Lebensmotto: keine Verantwortung, keine Pflichten, kein Ehrgeiz, kein Stress, kein Leid.

    Die Konklusion, obgleich falsch, ist aus vorhergehendem ersichtlich weil auch die bedingt falsch ist :!:

    Lebe lange gesund & in Frieden

    _()_ Nomad

  • Takumi
    Gast
    • 13. Juli 2012 um 23:00
    • #8
    Jobrisha:

    Was ist damit gemeint, den Geist davon abhalten auf Reisen ausserhalb seiner Selbst zu gehen.
    Ist damit der Zukunftsgedanke gemeint: sich zu überlegen, was morgen passiert.
    Oder zu kontrollieren und zu strukturieren, um auf das was kommt (was man ja letztendlich nicht weiß) aufzubauen.


    Ja - auch das. Und auch, dass es woanders schöner ist oder dass es früher besser war.

    Zitat


    Eifriger Fortschritt interpretiere ich mehr als fortwährendes Zielorientiert SEIN, weniger als das was du beschrieben hast.
    Die Beachtung an sich erfolgt nicht über die Gegenwart, den Moment, sondern manifestiert sich dahingehend, dass man darauf baut was als nächstes Passiert.


    Nee - das meint aber nicht Huang po - hier geht es um das Jetzt. Das "Ziel" ist Hier und du bist Hier. Und egal wo du bist - du bist hier.

    Zitat


    Das erinnert mich an den Bogenschützen, dem die Eleganz des Bogens, die Formvollendung des Pfleils und die eigene Haltung nicht wichtig sind, wichtig ist ihm nur in die Mitte der Scheibe zu treffen.
    Darauf arbeitet er hin, das ist sein Ziel.


    Nein - er arbeitet auf die Einheit von Bogen, Pfeil und Mitte - der guckt nicht auf die Scheibe. Jedenfalls nicht wenn es Kyudo ist.

    Zitat


    Paradox ist aber, das nur durch den richtigen Bogen, den graden Pfeil und die eigene Haltung die Mitte zu treffen ist....


    Das ist nicht paradox - die Mitte ist ja nicht die Mitte der Scheibe dort draußen. Draußen und drinnen sind aufgehoben.

  • Mascha
    Gast
    • 13. Juli 2012 um 23:38
    • #9
    Prometheus:

    .
    Anstatt Verantwortung im Leben zu übernehmen ist er abgehauen um pubertierend mit anderen Hippies in den Wäldern rumzuhängen. Sein Lebensmotto: keine Verantwortung, keine Pflichten, kein Ehrgeiz, kein Stress, kein Leid.

    Promi

    Hang loose, quasi!

  • Anicca
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    • 14. Juli 2012 um 17:03
    • #10
    Mascha:
    Prometheus:

    .
    Anstatt Verantwortung im Leben zu übernehmen ist er abgehauen um pubertierend mit anderen Hippies in den Wäldern rumzuhängen. Sein Lebensmotto: keine Verantwortung, keine Pflichten, kein Ehrgeiz, kein Stress, kein Leid.

    Promi

    Hang loose, quasi!


    Wieso interessiert ihr euch dann für solch einen Typen :?::?::?:

  • malsehen
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    17. Mai 2012
    • 14. Juli 2012 um 17:08
    • #11
    Anicca:

    Wieso interessiert ihr euch dann für solch einen Typen :?: :?: :?:


    Den im Wald oder den, der da loose hangen soll?


    Hochachtungsvoll
    Mal Sehen

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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