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Meditation

  • green159
  • 4. Juli 2012 um 23:50
  • Zum letzten Beitrag
  • green159
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    4. Juli 2012
    • 4. Juli 2012 um 23:50
    • #1

    hallo forumsmitglieder,

    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    was sagt ihr dazu?

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 4. Juli 2012 um 23:57
    • #2

    Ich ahne jetzt schon was aus diesem Thread wird. :grinsen:

  • brigittefoe
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    • 5. Juli 2012 um 00:03
    • #3
    green159:

    hallo forumsmitglieder,

    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    was sagt ihr dazu?

    Vor wem oder was sollte ich mich schützen ?

    :evil:}:-):grinsen:

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • green159
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    • 5. Juli 2012 um 00:41
    • #4

    gegenfrage : meditierst du überhaupt ?

  • Grund
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    • 5. Juli 2012 um 06:29
    • #5
    green159:

    hallo forumsmitglieder,

    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    was sagt ihr dazu?

    Was hat den Meditation mit Mitgefühl zu tun? Komische Meditation die du da machst 8)

  • Syia
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    • 5. Juli 2012 um 09:13
    • #6

    @ green 159

    Meditierst du ? Falls ja, hätte ich gern gewusst welche Art der Meditation dich befürchten lässt zu einem totalen Weichei zu mutieren.

    Wieso nimmst du deine Umwelt als so feindlich wahr, dass du glaubst dich im ständigen Kampf "einer gegen alle" zu befinden?

    Versuch doch mal bitte mit deinen Mitmenschen zu leben, statt gegen sie. Ist einfacher und schont die Nerven.

  • Anicca
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    • 5. Juli 2012 um 11:10
    • #7

    Für einen ernsthaften Schüler ist die Meditation genau so wichtig wie das Atmen. Sogar der Buddha und die Arahants haben ,obwohl erleuchtet, immer wieder meditiert! PK Quellen : S V 326 , S V 294-306 , Sn 157 , M III 13 . Erlaubt mir einen trivialen Vergleich : Sogar der Superfussballer Messi muss täglich sein Grundtraining absolvieren.

  • green159
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    • 5. Juli 2012 um 11:13
    • #8

    @ syia

    ich habs mit der vipassana meditation versucht.

  • Syia
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    • 5. Juli 2012 um 13:51
    • #9

    Als blutige Anfängerin, die sich seit eine Jahr an Shine versucht, verstehe ich dich jetzt umso weniger. Was hat Vipassana jetzt mit der "Überentwicklung" von Mitgefühl zu tun ?

    Kann mir das bitte jemand erklären ? ( Nicht despektierlich gemeint, ich verstehe es einfach nicht. )

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 5. Juli 2012 um 14:13
    • #10
    Syia:

    ... Was hat Vipassana jetzt mit der "Überentwicklung" von Mitgefühl zu tun ?

    Kann mir das bitte jemand erklären ? ( Nicht despektierlich gemeint, ich verstehe es einfach nicht. )

    Nichts.

  • nibbuti
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    • 5. Juli 2012 um 14:24
    • #11
    green159:

    was sagt ihr dazu?


    Hi & willkommen green159

    diesen Gedankengang haben einige Kampfsportler

    :)

    Trage nicht das Weltgetöse in die stille Einsamkeit
    Such den Wald, daß er Dich löse von der Krankheit unsrer Zeit.

  • nibbuti
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    • 5. Juli 2012 um 14:25
    • #12
    green159:

    weil man zu viel Mitgefühl entwickelt


    der Buddha wies darauf hin dass die Brahmaviharas wie Mitgefühl nur im Zusammenhang mit der Befreiung des Geists zu üben sind

    dann entsteht auch kein 'zu viel'

    :)

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  • nibbuti
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    • 5. Juli 2012 um 14:27
    • #13
    green159:

    sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt


    die Feinde sind nicht nur im 'Außen' zu finden:

    • Gier
    • Hass
    • Langeweile
    • Rastlosigkeit
    • Paranoia


    :)

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  • nibbuti
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    • 5. Juli 2012 um 14:35
    • #14
    green159:

    man wird zu einem zu innen gerichteten menschen

    Zitat

    Mahaparinibbana Sutta

    "Was erwartet ihr noch, Ananda? Ich habe das Dhamma dargelegt, ohne ein Innen oder Außen [Esoterik oder Exoterik] zu machen."

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    • 5. Juli 2012 um 14:37
    • #15
    green159:

    seine psyche nicht mehr unter kontrolle


    der Buddha sagte:

    "da gibt es Leute, die nur rein- und rausmeditieren ohne wirklich zu verstehen"

    das trifft zu wenn man (falsch angewandte) Meditation nicht in den gesamten edlen Achtpfad integriert

    die Achtsamkeitsübung (satipatthana) könnte deiner Persönlichkeit besser liegen

    :)

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  • Syia
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    • 5. Juli 2012 um 15:04
    • #16

    Danke Ji'un Ken.

    ..unter Achtsamkeit fällt für mich auch was ich rede oder schreibe.

    Also noch viel Spaß mit diesem Thread. :)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 5. Juli 2012 um 15:07
    • #17
    green159:

    hallo forumsmitglieder,

    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    was sagt ihr dazu?

    Zitat

    Meditation, lenrt uns dort wo wir sind, das zu sein was wir sind.
    Chögiam Trungpa


    dieser satz, was ich in / aus ihm erkannt habe, begleitet mich seit ich ihn gelesen habe....da sind einige jahre ins land geganen... :)
    wozu muss ich mich verteidigen? wenn ich vollkommen (ich sage nicht sad ich das bin :) geöffnet bin, gibt es kein grund zur verteidigung :)
    .

  • Anicca
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    • 7. Juli 2012 um 13:43
    • #18

    Satipatthana ist wirklich der direkte Weg :!:

  • green159
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    • 8. Juli 2012 um 17:34
    • #19

    was ist satipathanna , und zweite frage , welche meditation muss man anwenden ,damit man die chi-kraft entwickelt..bzw. wie funktioniert das ,worauf muss ich achten , und geht das ohne lehrer ????

  • brigittefoe
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    • 9. Juli 2012 um 12:59
    • #20
    green159:

    was ist satipathanna , und zweite frage , welche meditation muss man anwenden ,damit man die chi-kraft entwickelt..bzw. wie funktioniert das ,worauf muss ich achten , und geht das ohne lehrer ????

    Chi-Gong
    Tai-Chi

    :|

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • sun
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    • 27. Juli 2012 um 11:01
    • #21
    green159:

    hallo forumsmitglieder,

    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    was sagt ihr dazu?

    Mir gehts auch so. Das ist aber nur das schwimmen gegen die Strömung. Schwimme mit ihr und es wird leichter.

    Was ich damit sagen will, ist das Menschen sich nicht vor etwas schützen müssen, wenn sie es sich nicht selber schwer machen. Probier einfach dich dezent zu öffnen und du wirst einen kleinen Erfolg spüren. Wehr dich nicht gegen das, was du selber bist.

    Ich weis, das ist leichter gesagt als getan. aber viel Glück auf deiner Reise

    LG, sun

  • crazy-dragon
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    • 27. Juli 2012 um 18:36
    • #22
    green159:

    hallo forumsmitglieder,
    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    Da brauchst Du wirklich keine Sorge haben- stimmt alles nicht. Und wirklich gut kämpfen kannst Du erst, wenn Du an nichts mehr anhaftest.
    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Jinen
    Gast
    • 28. Juli 2012 um 13:52
    • #23
    brigittefoe:
    green159:

    hallo forumsmitglieder,

    ich denke , es ist nicht richtig zu meditieren , weil man zu viel mitgefühl entwickelt und sich nicht mehr schützen kann vor der außenwelt.. ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß , in brenzligen situation. man wird zu einem zu innen gerichteten menschen der seine psyche nicht mehr unter kontrolle hat.

    was sagt ihr dazu?

    Vor wem oder was sollte ich mich schützen ?

    :evil:}:-):grinsen:

    Ich denk, es gibt drei Punkte, wo das vielleicht problematisch werden kann:
    Da wo ich die Grenze zwischen mir und anderen nicht finde: ähnliches findet man glaube auch bei Borderline.
    Da wo ich Mitgefühl für andere, aber nicht für mich habe: Helfersyndrom.
    Da wo ich für alles zu sensibel werde: Hypersensibilität.

  • Jinen
    Gast
    • 29. Juli 2012 um 10:30
    • #24
    brigittefoe:
    green159:

    was ist satipathanna , und zweite frage , welche meditation muss man anwenden ,damit man die chi-kraft entwickelt..bzw. wie funktioniert das ,worauf muss ich achten , und geht das ohne lehrer ????

    Chi-Gong
    Tai-Chi

    :|

    Ja, alles was mit Chi zu tun hat, da schaue man lieber im Daoismus oder Konfuzianismus (und deren Vorläufern und Seitenästen) nach. (Wenn ich auch ein Buch hab, das davon ausgeht, daß man auch im Zen mit Konzentration auf's Dantien/Hara arbeitet (Dürckheim - Hara). Das hab ich aber sonst bei niemand anderen gefunden.) Ansonsten hat die Chi-Arbeit denk ich nicht viel mit Buddhismus zu tun.
    Neben den beiden erwähnten kann ich zwei Übungen aus dem Umfeld des Tai Chi und anderer Kampfkünste sehr empfehlen: die Übung des kleinen himmlischen Energiekreislaufes und die Stehmeditation siehe z.b. hier . Oder überhaupt Meditation mit Schwerpunkt aufs Dantien.

    green159:

    ich gehe sogar so weit, dass man durch meditation verweichlicht und sich nicht mehr zu verteidigen weiß ,

    Glaub ich nicht so recht. Aber passieren kann alles.
    Aber in vielen Kampfsportarten wird davor oder danach meditiert.
    In der japanischen Tradition gibt es ja eine lange Kämpfertradition. Die Ninjas haben aus ihrer Art des Buddhismus, dem Shingon, eine einfachere Meditation, die Kuji-In entwickelt.
    Den Samurai sagt man eine Nähe zum Zen-Buddhismus nach. (Klar ist hier wieder die Frage, ob Zazen Meditation ist, das wird hier ja verschieden gesehn).

    Aber wenn buddhistische Meditation für dich nicht passt, es gibt auch nichtmeditative Praktiken im Buddhismus, z.B. Sutrenrezitation, oder das Nembutsu im Amida-Buddhismus bzw. das Daimoku im Nichiren-Buddhismus.
    Das es keinen Grund gegen Meditation gibt, würd ich aber so nicht unterschreiben wollen. Es gibt immer Risiken und Nebenwirkungen. Dafür kenn ich zu viele, die meditiert haben, und ihren Wohnsitz später in die geschlossene verlegt oder ihre Knie ruiniert haben. Auch bin ich kritisch, ob durch Meditation wirklich bessere Menschen aus den Meditierenden werden (Man schaue sich die Diskussionen über Machtmissbrauch durch buddh. Lehrer nur an).
    Die Hauptfrage wär aber freilich: Führt Meditation zur Buddhaschaft? Und ist Meditation überhaupt ein Tun?

  • Axel Benz
    Gast
    • 29. Juli 2012 um 11:38
    • #25

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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