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Reinkarnation im Zen

  • Simo
  • 4. Juli 2012 um 15:02
  • Zum letzten Beitrag
  • Simo
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    • 4. Juli 2012 um 15:02
    • #1

    Hallo Leute,

    wie ist das eigentlich mit der Reinkarnation im Zen? Wird sie dort eigentlich gelehrt oder für wichtig erachtet?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Benkei
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    • 4. Juli 2012 um 17:19
    • #2

    Namaste!

    Reinkarnation (ich persönlich halte mehr von dem Begriff "Wiedergeburt", da "Inkarnation" ja Verkörperung heißt und m. E. damit auf ein Atman [i.S.v. "Seele"] hinweist) kommt in einigen Zen-Texten vor und in anderen wird sie mit keiner Silbe erwähnt.
    Einige Zennies vertreten da wohl ähnliche Ansichten wie im Theravada und andere verlieren darüber kaum ein Wort, oder lehnen die Gedankenkonstrukte dazu strikt ab.

    Ich denke eine geschlossene, dem Zen eigene Konzeption zum Thema - wie etwa das Tulku-System bei den Tibetern - gibt es nicht.

    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • crazy-dragon
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    • 4. Juli 2012 um 19:57
    • #3

    Man könnte sagen, es gibt Wichtigeres zu tun, sie bleibt meistens außen vor. Und das Wichtigere ist das, was ich gerade tue.

    _()_ c.d.

    Tag für Tag ein guter Tag

  • Hallenser
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    4. Juli 2012
    • 4. Juli 2012 um 23:08
    • #4

    Zen-Lehrer wie Steve Hagen sprechen auch lieber von Wiedergeburt bzw. Wiedergeburtsbewusstsein. Nun ja, dass man im Zen eher nicht von Reinkarnation spricht, deckt sich wohl mit der bereits erwähnten Widersprüchlichkeit des Wortes Reinkarnation mit der Anatman-Lehre. Warum die Idee der Reinkarnation z.B. im Tibetischen Buddhismus eine große Rolle spielt, kann ich nicht beantworten. WAS oder WER soll sich in Zukunft reinkarnieren ("wiederverkörpern")? :doubt: Taisen Deshimaru hat es mal so formuliert: Keiner ist bisher zurückgekommen, der uns darüber Auskunft erteilen kann.

  • Takumi
    Gast
    • 5. Juli 2012 um 00:41
    • #5
    Hallenser:

    Zen-Lehrer wie Steve Hagen sprechen auch lieber von Wiedergeburt bzw. Wiedergeburtsbewusstsein.


    Das ist nicht spezifisch Zen. Im Visuddhi Magga findet sich der Begriff patisandhi-viññāna "Wiedergeburtsbewusstsein. Ob Steve Hagen das meinte, wirst du sicher erklären können. Ansonsten wäre es nett, wenn du mal angibst, wo Steve Hagen das denn gesagt haben soll.

  • Tilopa
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    • 6. Juli 2012 um 20:23
    • #6

    Hmm... wird nicht die ganze Welt in jedem Moment "wiedergeboren"?

    Und was ist das, wenn mir "eine Person" erscheint d.h. "sich materialisiert", die eigentlich schon längst gestorben ist
    oder gar nie "inkarniert" war, wie z.B. ein Gott oder eine Göttin,
    und zwar so erscheint, dass sie aus "Fleisch und Blut" vor mir steht und ich sie anfassen kann,
    und plötzlich genausoschnell wieder verschwunden ist (auf eine Weise, die logisch nicht erklärbar ist)?
    Das wär dann doch auch eine Art "Reinkarnation"...

    gebetsfahnen2.gif

    aag9nZJz.jpg

  • Onyx9
    Gast
    • 7. Juli 2012 um 22:12
    • #7

    Im Zen wird die Wiedergeburt wenig thematisiert,
    wie auch andere "Aufreger" nicht.
    Das bedeutet aber nichts.
    Buddhas Lehre wird prinzipiell als Grundstock gesehen
    und dazu gehört die Wiedergeburt.
    Sie wird als selbstverständliche Überzeugung angenommen,
    nur jegliche Vorstellung und Interpretation davon wird als überflüssig erachtet.

  • Takumi
    Gast
    • 7. Juli 2012 um 22:21
    • #8
    Onyx9:

    Im Zen wird die Wiedergeburt wenig thematisiert,
    wie auch andere "Aufreger" nicht.
    Das bedeutet aber nichts.
    Buddhas Lehre wird prinzipiell als Grundstock gesehen
    und dazu gehört die Wiedergeburt.
    Sie wird als selbstverständliche Überzeugung angenommen,
    nur jegliche Vorstellung und Interpretation davon wird als überflüssig erachtet.

    Alles anzeigen

    Ich muss da jetzt lachen - woher hast du das denn?

    Selbstverständliche Überzeugungen ist gerade das, was es im Zen nicht gibt.
    Die Wiedergeburt hat Buddha nur in Bezug bestimmter Ansichten interessiert - er hat sie nicht gelehrt. Er hat nur gelehrt, wie Leiden entsteht und wie es erlischt. Wenn überhaupt Wiedergeburt als Thema relevant ist, dann insofern weil das einzige, das wieder geboren wird Leiden ist.
    Geburt ist Leiden - Wiedergeburt ist wieder leiden.

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 8. Juli 2012 um 23:56
    • #9

    Die Ausgangsfrage lautet

    Simo:

    Hallo Leute,

    wie ist das eigentlich mit der Reinkarnation im Zen? Wird sie dort eigentlich gelehrt oder für wichtig erachtet?

    Den Rest findet ihr hier http://www.buddhaland.de/viewtopic.php?f=12&t=9845
    Bleibt bitte beim Thema.

    Solltet ihr damit nicht einverstanden sein, könnt ihr mir gerne eine PN schicken oder unter "Anregungen und Kritik" einen neuen Thread aufmachen.
    Jedwede Kommentare hierzu, die hier erscheinen, werde ich löschen und zwar endgültig.

  • Benkei
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    • 13. Juli 2012 um 17:05
    • #10

    Namaste!

    Ich bin im satyamnitya-Blog gerade über einen Beitrag zum Thema gestolpert.

    EIn schönes Wochenende!
    < gasshô >

    Benkei

    "Allmorgendlich beginne ich meinen Tag damit, den Spiegel zu polieren;
    Täglich türme ich neue Staubschichten auf;
    Allabendlich beende ich meinen Tag damit, weiter zu polieren;
    Und scheinbar wirbelt auch ein Schlafender noch Staub auf."
    HôShin

  • Jinen
    Gast
    • 24. Juli 2012 um 01:07
    • #11

    Brad Warner -Life after Death and Reincarnation

Ausgabe №. 137: „Sorgen entsorgen?"

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