ich stelle diese frage im anfängerbereich, auch wenn ich schon seit einiger zeit meditiere, d.h. seit ein paar monaten täglich sitzmeditation, seit 2-3 jahren beschäftigung mit der achtsamkeits-thematik. eben die sitzmeditation macht mir problem. genauer: die ablenkung durch gedanken.
mein meditationsobjekt ist der atem. die ablenkung vom atem ist so massiv, dass ich manchmal ziemlich an mir zweifele. es ist weit mehr ablenkung als atembeobachtung. manchmal denke ich, ich könnte mich genauso gut hinsetzen und grübeln oder nachdenken. die konzentration auf den atem kann ich meist nur für wenige oder auch nur für einen atemzug aufrecht erhalten.
was mache ich falsch? nach so langer zeit müsste es doch besser werden? bin ich nicht doch einfach unfähig zu meditieren, auch wenn ich immer wieder gelesen habe, dass es das nicht gibt?
ich habe verschiedene methoden mit wenig erfolg ausprobiert: zählen, den atem mit worten begleiten ("ein - aus") oder sich inhalt und intensität der gedanken kurz bewusst machen bevor man zum atem zurückkehrt. auch meinen frust, der immer wieder aufkommt, probiere ich nur als mentales ereignis wahrzunehmen. ich probiere, vom leistungsgedanken abstand zu nehmen, aber meine fragen stellen sich doch immer wieder.
danke im voraus für eure beiträge