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Frei von Gedanken

  • ekkhi
  • 15. Juni 2012 um 13:20
  • Zum letzten Beitrag
  • Onyx9
    Gast
    • 18. Juni 2012 um 23:14
    • #26
    ekkhi:
    Onyx9:

    Gedankenfreiheit ist nur in den tieferen Versenkungen;
    sie entstehen nicht mehr, wenn keine Ich-Identifikation mehr da ist.
    Um diese "Stufe" zu erreichen begibt man sich ins stille Betrachten.


    In den Versenkungen gibt es noch etwas anderes als diese Gedankenfreiheit.
    Nämlich die Fixierung auf einen Punkt. Ist das Deiner Ansicht nach notwendig
    für Gedankenfreiheit?
    _()_ ekkhi

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    Seltsamerweise ist der Versenkungszustand bereits eine -die- Fixierung,
    ein Zustand in sich gehalten und konzentriert.
    Als Voraussetzung würde ich es daher nicht beschreiben.
    Die Quelle versiegt.

  • brigittefoe
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    • 19. Juni 2012 um 02:28
    • #27
    ekkhi:
    brigittefoe:

    Es gibt keine Gedankenfreiheit.
    Wer DAS schafft
    innerhalb der Mediation auch nur
    eine MInute lang ohne Gedanken zu sein,
    der ist noch nicht mal nahe dran,
    zu bemerken, daß er momentan nichts denkt.

    DAs ganze Gerede darum ist ein
    Un-Ding

    :grinsen:

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    Du meinst, es gibt keine Gedankenfreiheit, sondern nur die Unfähigkeit zu bemerken, dass man denkt.
    Ein innerer Prozess, der immer läuft, man kriegts aber manchmal nicht mit.(?)
    _()_ekkhi

    Alles anzeigen



    Gedankenfreiheit entsteht nicht in der Meditation
    wo ich ja gerade DAS erreichen will.

    Gedankenfreiheit ist da,
    wenn ich mich der Garten-/Handarbeit oder einer
    künstlerischen Tätigkeit widme

    Gedankenfreiheit ist da,
    wenn ich mich nicht darauf fokussiere,
    diese unbedingt erreichen zu müssen.

    Wenn ich mich selbst in meinen Tätigkeiten des Alltags verliere -
    dann ist sie DA
    die Gedankenlosigkeit !

    Ich tue etwas und ständig und bin voll dabei
    und das ist schön und befreiend.

    Meditation ist im Grund überflüssig,
    aber "leider" kommt man umständerhalber nur auf diesem
    Weg zum Begreifen, daß man Gedanken nur in der TAT abstellen kann.

    :|

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • Simo
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    • 19. Juni 2012 um 08:19
    • #28

    Hallo Brigitte,

    ist diese Gedankenfreiheit, die du während deiner alltäglichen Aktivitäten erfährst, vielleicht einfach ein Nicht-Wahrnehmen des unterschwelligen Gedankenstromes?

    Kein "Ich" - keine Probleme.

  • Bambus
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    • 19. Juni 2012 um 08:49
    • #29

    Hallo Brigitte, hallo Simo,

    Simo:

    ist diese Gedankenfreiheit, die du während deiner alltäglichen Aktivitäten erfährst, vielleicht einfach ein Nicht-Wahrnehmen des unterschwelligen Gedankenstromes?

    Gerade durch die Meditation bin ich mir überhaupt erst bewusst geworden wie viel ich denke. Dass die Gedanken ständig rotieren.

    Ich habe schon einige berichten gehört, dass die Meditation mit der Zeit schwerer wird. Das es am Anfang alles leicht und schön war und erst später ständig die Gedanken kommen und man gar nicht mehr zur Ruhe kommt. Das liegt vielleicht daran das man am Anfang z.B. 5 Minuten am Stück in Tagträumen versinkt und somit in 30 Minuten Meditation nur sechsmal "denkt", bzw. sich dessen gewahr wird. Wenn die Achtsamkeit geschulter ist "denkt" man vielleicht 30 Mal in einer Sitzung und ist somit vermeintlich schlechter geworden. In Wirklichkeit hat man sich entwickelt, bemerkt schneller das man abdriftet, wird sich seiner Gedanken bewusster. Und wenn dann noch das Urteil weg fällt das man schlecht meditiert ist man auf dem richtigen Weg :)

    Im Alltag ist das das Gleiche. Auch da wird man mit steigender Achtsamkeit bewusster und nimmt überhaupt erst wahr was im Kopf abgeht. Bekommt das auch mit wenn der Körper arbeitet und der Geist sich vordergründig nur mit einer Sache beschäftigt.

    Gedanken lassen sich nicht abstellen. Nicht im lebenden Menschen. Wohl aber kann man lernen die Gedanken zu beobachten und gleichmütig zu betrachten. Ihnen nicht zwanghaft, automatisiert zu folgen.

    Liebe Grüße

    Frank

    Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.

    Die Leute von denen Du am meisten lernen kannst sind die mit denen Du nicht einer Meinung bist.

  • peema
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    • 20. Juni 2012 um 11:20
    • #30

    Ich neige leider -gerade in "meditationsarmen" Zeiten wie zur Zeit (bin gerade dabei, dies wieder zu ändern)- dazu, mich auf mein permanent drehendes Gedankenkarussel zu setzen und ausgiebig mitzufahren ;) ....

    Meine Gedanken sind immer da, drehen sich -je nach Lebenslage- mal schneller, mal langsamer. Diese Gedanken dann nur wahrzunehmen und sich nicht von ihnen vereinnahmen zu lassen, fällt mir z.B. zur Zeit gerade sehr schwer (dabei weiß ich genau, wie ich dies ändern kann (Achtsamkeit/Meditition); hier muss ich mich gerade neu motivieren).

    event.png

  • brigittefoe
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    • 20. Juni 2012 um 11:40
    • #31
    Simo:

    Hallo Brigitte,

    ist diese Gedankenfreiheit, die du während deiner alltäglichen Aktivitäten erfährst, vielleicht einfach ein Nicht-Wahrnehmen des unterschwelligen Gedankenstromes?

    Grüß Dich Simo,

    früher habe ich diese unterschwelligen Gedankenströme,
    wahrgenommen; diese galt es abzustellen,
    weil sie unnütz sind und zu nix führen.

    Wie gesagt, durch den Umweg der Meditation
    gegenständlich sowie ungegenständlich,
    ist mir ja klargeworden, was für ein Unfug im Kopfe herumschwirrt
    und wieviele alten unbewußten, gespeicherten Erinnerungsmuster.

    Durch das Fokussieren auf das Allgegenwärtige,
    was ich im MOMENT TUE,
    und das achtsam in völliger Präsenz,
    fallen die Gedanken wie ein Kartenhaus zusammen.

    Das beste Beispiel ist das Handarbeiten an einer Patchworkdecke,
    oder wie schon erwähnt an meinen anderen Beispielen.

    Ich sage es mal mit den Worten eines Zennie:

    Wenn ich nähe, nähe ich.
    wenn ich Unkraut rupfe, dann rupfe ich Unkraut,
    wenn ich male, dann male ich,
    wenn ich koche, dann koche ich . . .

    Das kann ich unendlich weiterführen . . .
    aber ein IST-Zustand und befreiend von Gedankenkarussel-Fahrerei.
    Bin da ausgestiegen, hatte keine Lust mehr mitzufahren.

    LG

    Es ist eine wahre Schmach und Schande, daß wir Christen wie blinde Hühner umhergehen und nicht erkennen, was in uns ist und davon gar nichts wissen.
    Johannes Tauler

  • ekkhi
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    22. Februar 2012
    • 20. Juni 2012 um 15:15
    • #32

    Vielleicht ist es ausreichend für das offen zu sein, was jetzt kommt, an Gedanken und anderem, oder auch nichts.
    Ich glaube nicht, dass ich das Phänomen "Gedanken" voll verstanden habe und mit dem Festklopfen durch zu viele
    Erklärungen habe ich Angst, mir die Sensibilität für andere Erfahrungen einzuschränken.
    _()_ ekkhi

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    • 20. Juni 2012 um 17:11
    • #33
    ekkhi:

    Vielleicht ist es ausreichend für das offen zu sein, was jetzt kommt, an Gedanken und anderem, oder auch nichts.
    Ich glaube nicht, dass ich das Phänomen "Gedanken" voll verstanden habe und mit dem Festklopfen durch zu viele
    Erklärungen habe ich Angst, mir die Sensibilität für andere Erfahrungen einzuschränken.
    _()_ ekkhi

    Meinst du dass "habe ich Angst, mir die Sensibilität für andere Erfahrungen einzuschränken" mit "für das offen zu sein, was jetzt kommt, an Gedanken und anderem, oder auch nichts." vereinbar ist? 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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