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Anhaftung und Bindung

  • Mascha
  • 9. Mai 2012 um 14:12
  • Zum letzten Beitrag
  • Onda
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    • 9. Mai 2012 um 19:00
    • #26
    Doris Rasevic-Benz:

    Lieber Onda,

    und auf was verweist "Was für eine Breze!"?

    Liebe Grüße
    Doris – Knochensack

    Da müsste man den Kontext kennen.

    Es könnte heißen:
    - diese Brezel ist aber groß
    - diese Brezel schmeckt aber gut
    - diese Brezel ist herrlich braun gebrannt.
    - das ist aber eine seltsame Brezel

    Sprache (als zeichen) verweist immer auf etwas anderes.
    Bedeutung wird der Sprache verliehen.
    DIe Bedeutung eines japanischen Satzes erschließt sich mir nicht.
    Gleichwohl ist er nicht bedeutungslos.

    Lg
    Onda

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Doris
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    • 9. Mai 2012 um 19:01
    • #27

    Ich denke, zu denken, es gäbe Nicht-Bindung und Nicht-Anhaftung ist eine Illusion.
    Und ich vermute, dass es einfach egal ist in diesen Kategorien zu denken, wenn ich weiß, dass es einfach nur Gedanken sind.
    Ein Gedanke folgt dem nächsten und das allein zu wissen genügt. Gerade denke ich an Anhaftung, dann an die Fliege auf meiner Nase, dann an Brezen, dann habe ich Hunger, dann höre ich das Läuten an der Tür …

    Liebe Grüße
    Doris – Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • xxx
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    • 9. Mai 2012 um 19:02
    • #28

    @ zorita

    Uff, jetzt hast du mich erwischt, ich habs doch extra gelöscht um nicht zu provozieren (jetz werd ich auch noch rausgemoppt.. :roll: ), habe halt zu laut gedacht :D

    gruss Bakram

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 19:06
    • #29
    Mascha:

    ... wie geht das zusammen? Sich binden und dennoch nicht anhaften?


    wunderbar, ich musste erst sterben.... :)
    .

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 19:07
    • #30
    Bakram:

    @ zorita

    Uff, jetzt hast du mich erwischt, ich habs doch extra gelöscht um nicht zu provozieren (jetz werd ich auch noch rausgemoppt.. :roll: ), habe halt zu laut gedacht :D

    gruss Bakram


    ach komm.... ich kenne nur einen moppp.... und den verwende ich nicht :D

    _()_
    .

  • Doris
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    • 9. Mai 2012 um 19:09
    • #31
    Zitat

    Da müsste man den Kontext kennen.

    Es könnte heißen:
    - diese Brezel ist aber groß
    - diese Brezel schmeckt aber gut
    - diese Brezel ist herrlich braun gebrannt.
    - das ist aber eine seltsame Brezel

    Sprache (als zeichen) verweist immer auf etwas anderes.
    Bedeutung wird der Sprache verliehen.
    DIe Bedeutung eines japanischen Satzes erschließt sich mir nicht.
    Gleichwohl ist er nicht bedeutungslos.

    Alles anzeigen

    Dieser Satz ist für Dich bedeutungslos, denn Du weißt nicht, was ich mit "Breze" meine.
    (Auflösung: Im Bayerischen ist es ein Umweg – eine Breze-fahren)

    Sprache ohne Sender und Empfänger ist bedeutungslos. Wie der Klang des umfallenden Baumes im menschenleeren Wald …
    Der japanische Satz ist für mich bedeutungslos, ich kann ihn nicht verstehen. Er verweist daher auf nichts. Wohl reagiere ich auf ihn, z.B. mit Kopfschütteln, einer fragenden Geste, weil ich mit dem Menschen in Kontakt treten will und weil ich es gewohnt bin nach Bedeutung zu suchen.
    Diese Reaktion ist Folge der Bedeutungslosigkeit.

    Liebe Grüße
    Doris - Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • xxx
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    • 9. Mai 2012 um 19:12
    • #32
    Doris Rasevic-Benz:

    Ich denke, zu denken, es gäbe Nicht-Bindung und Nicht-Anhaftung ist eine Illusion.

    Illusion ist zu denken es gäbe....

    Es gibt nur das was in Dir steckt, was Du daraus machst, was Du denkst. Du kannst anhaften soviel du willst es ist nicht verboten. Allerdings bist Du nicht frei solange Du es tust. Nicht befreit, nicht frei von dukkha, deshalb rate ich weiter zu üben.

    Es sei denn es gefällt Dir anzuhaften, unfrei zu sein, Sklave der (schönen) Gefühle zu sein, diese gierig suchen zu müssen, gierig Deine Triebe befriedigen müssen, Dein Verhalten unbewusst danach auszurichten. Auch gut. Aber dann darf man nicht von Befreiung reden, nicht von Wahnversiegung, nicht von Dukkha, nicht von Buddhismus.

    Hanzze nannte dies Drogensucht: Sucht/Gier nach guten Gefühlen und jene Lehrer die vor allem gute Gefühle verkaufen: Drogendealer.

    Gruss Bakram

    Einmal editiert, zuletzt von xxx (9. Mai 2012 um 19:16)

  • xxx
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    • 9. Mai 2012 um 19:14
    • #33

    @ Zorita

    Nicht Du bist die die moppt, niemand moppt, der Forumsgeist. :D

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 19:16
    • #34
    Bakram:

    Es sei denn es gefällt Dir anzuhaften, unfrei zu sein, Sklave der (schönen) Gefühle zu sein, diese gierig suchen zu müssen, gierig Deine Triebe befriedigen müssen, Dein verhalten unbewusst danach zu richten. Auch gut. Aber dann darf man nicht von Befreiung reden, nicht von Wahnversiegung, nicht von Dukkha, nicht von Buddhismus.


    Ach komm ... man kann reden wovon man will ... was bedeutet das schon? Nichts ... okay Wunschvorstellung ist bei "Befreiung und Wahnversiegung" schon drin ... sogar wahnhafte ...

    Bakram:


    Hanzze nannte ...


    Auch so ein Redner ... ähm ... wie war das mit w... ? 8)

  • Doris
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    • 9. Mai 2012 um 19:20
    • #35

    Das sind sehr statische Vorstellungen, lieber Bakram.
    Es muss nichts verboten werden, nur durchschaut. Da ist dann kein Wahn mehr. Gedanken sind nur Gedanken, kommen und gehen, sind substanzlos. Angenehme Emotionen, unangenehme Emotionen … kommen und gehen, entstehen und vergehen. Sind substanzlos. Mehr ist nicht nötig. Mach damit, was Du willst. Papiertiger. Einfach lachen.

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • xxx
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    • 9. Mai 2012 um 19:30
    • #36
    Doris Rasevic-Benz:

    Es muss nichts verboten werden, nur durchschaut. Da ist dann kein Wahn mehr. Gedanken sind nur Gedanken, kommen und gehen, sind substanzlos. Angenehme Emotionen, unangenehme Emotionen … kommen und gehen, entstehen und vergehen. Sind substanzlos

    Du machst Dir eben etwas vor, du verdrängst, du fliehst in nihilismus, redest dir etwas ein....

    Hier hat das noch ganz anders getönt, viel schmerzhafter, mit viel (verdrängtem dich zerreisendem dukka) :lol:

    Doris Rasevic-Benz:

    Ich binde mich und weiß um die Vergänglichkeit. Kein Abwehren des Vergänglichen, kein krampfhaftes Festhalten aus Angst vor dem Schmerz, und selbst, wenn ich denke, es zerreisst mich.


    Gruss Bakram

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    • 9. Mai 2012 um 19:32
    • #37

    Ich sehe Bakram stürzen und schaue zu wie er fällt ... er ist nicht der erste und er wird nicht der letzte sein 8)

    Es ist einfach zu verlockend ... die Mohrrübe vor den Augen des Gaules.

  • Doris
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    • 9. Mai 2012 um 19:42
    • #38

    Lieber Bakram,

    ich sage den No-Go-Satz: "Du verstehst nicht." :D Sei mir bitte nicht böse, denn ich meine es nicht böse.

    Nicht Nhilismus. Jenseits.

    Schmerz ist in Ordnung – nur das muss ich wissen. Freude ist in Ordnung. Ich kann das Gefühl haben vor Schmerz zu platzen, das ist in Ordnung. Da gibt es kein Problem. Außerdem vergeht das wieder.
    Heute Schmerz, morgen Freude. Leben.

    Liebe Grüße
    Doris – Knochensack

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

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    • 9. Mai 2012 um 19:47
    • #39

    Lasst euch doch nicht immer mit diesen Phantasiegriffen einfangen ... das ist allerbilligste Masche, nachdem man sich zuvor freiwiillig auf die Begriffe konditioniert hat, weil man ja so sehr lernbegierig war und falsches von richtigem unterscheiden können wollte ... endlich richtig unterscheiden, endlich Klarheit, endlich Sicherheit ;)

    Was für die Orthodoxen der Einfang-Begriff "Nihilismus" ist, ist für die Katholiken "Relativismus" ... so hat halt jeder seins ...

    Entspannt euch ...

    Einatmen ... ausatmen ...


    Und nun alle zusammen im Chor:

    Nihilismus? na und ... :lol:8)
    ein weiteres bedeutungsloses Wort, welches ankonditionierte Vorstellungen hervorruft


    Zitat

    "Was glaubst du, Mahalunkyaputta, hast du Durst oder Begierde nach jenen (oder Abneigung gegen jene) Vorstellungen oder hegst du Zuneigung jenen Vorstellungen gegenüber (oder Abneigung gegen jene Vorstellungen), welche du nicht gekannt und auch niemals zuvor je gekannt hast, welche du nicht kennst und von denen du nicht wissen kannst, dass du sie jemals kennen wirst?"
    "Nein, Ehrwürdiger."
    "So also, Malunkyaputta, betreff dieser Dinge, die du dir vorstellst: In dem Vorgestellten, sei nur das Vorstellen.
    "Wenn, Malunkyaputta, betreff dieser Dinge, die du dir vorstellst, in dem Vorgestellten nur das Vorstellen ist, dann Malunkyaputta, wirst du nicht dabei sein. Wenn, Malunkyaputta, du nicht dabei bist, dann wirst du nicht darin sein. Wenn, Malunkyaputta, du nicht darin bist, dann wirst du weder hier noch jenseits noch dazwischen sein. Dies ist das Ende von dukkha."

    SN35.92


    Das Äffchen hat das auch immer versucht ... "Nihilismus" ... und "Karma - mit negativen Folgen" . Das waren seine bevorzugten Argumente bei hartnäckiger Widerrede und undankbarem Verweigern seiner Glaubenssätze ...

    und Bakram stürzt ihm hinterher ... ach die Mohrrübe vor den Augen des Gaules ...

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 20:25
    • #40
    Grund:

    und Bakram stürzt ihm hinterher ... ach die Mohrrübe vor den Augen des Gaules ...


    worin unterscheidet sich dieser satz von den sätzen des äffchen.... :D
    gar nicht :!::idea::D
    .

  • Doris
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    • 9. Mai 2012 um 20:27
    • #41

    Wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht das selbe … :D

    Der Sinn des Lebens besteht darin, Rudolph, dem Schwurkel, den Schnabel zu kraulen.

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 20:28
    • #42
    Zorița Câmpeanu:
    Grund:

    und Bakram stürzt ihm hinterher ... ach die Mohrrübe vor den Augen des Gaules ...


    worin unterscheidet sich dieser satz von den sätzen des äffchen.... :D
    gar nicht :!::idea::D
    .


    Ich weiß nicht, ob er diesen Satz gesagt hat. Es geht auch nicht darum dass sich Sätze unterscheiden. Sätze sind bedeutungslos. ... es geht alleine um die Frage, ob man dem Gaul Mohrrüben vor die Augen hängt oder nicht 8)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 20:33
    • #43
    Grund:

    ... es geht alleine um die Frage, ob man dem Gaul Mohrrüben vor die Augen hängt oder nicht 8)


    es geht alleine darum ob der gaul der mohrrübe folgt.... :D
    .

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 20:34
    • #44
    Zorița Câmpeanu:
    Grund:

    ... es geht alleine um die Frage, ob man dem Gaul Mohrrüben vor die Augen hängt oder nicht 8)


    es geht alleine darum ob der gaul der mohrrübe folgt.... :D
    .

    Nein 8)

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 20:37
    • #45

    "Nein" soll heißen: wie du das siehst, ist mir egal. Ich weiß es besser. 8)
    So ist das eben. Wissen ist immer das Beste und es gibt nichts Vergleichbares.

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 20:43
    • #46
    Grund:

    "Nein" soll heißen: wie du das siehst, ist mir egal. Ich weiß es besser. 8)
    So ist das eben. Wissen ist immer das Beste und es gibt nichts Vergleichbares.


    eben 8)
    .

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 20:44
    • #47

    Gut, dann sind wir uns ja einig 8)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 20:45
    • #48
    Grund:

    Gut, dann sind wir uns ja einig 8)


    brauchts du diese übereinstimmung?
    .

  • Grund
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    • 9. Mai 2012 um 20:45
    • #49
    Zorița Câmpeanu:
    Grund:

    Gut, dann sind wir uns ja einig 8)


    brauchts du diese übereinstimmung?
    .


    Stört sie dich? 8)

  • Zorița Câmpeanu
    Gast
    • 9. Mai 2012 um 20:58
    • #50
    Grund:
    Zorița Câmpeanu:


    brauchts du diese übereinstimmung?
    .


    Stört sie dich? 8)


    nö... ich war nur neugierig :D
    .

Ausgabe №. 136: „Liebe & Loslassen"

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