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  3. Allgemeines zum Buddhismus

Konsequenz des Buddhismus: Mönchsdasein

  • namensindnurworte
  • 16. April 2012 um 18:32
  • Zum letzten Beitrag
  • namensindnurworte
    Themenautor
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    16. April 2012
    • 16. April 2012 um 18:32
    • #1

    Ist es nicht so, dass Nirvana nur über die Weltentsagung verwirklicht werden kann? Man folglich bei (Er)kenntnis dessen in die Hauslosigkeit hinaus ziehen, ein Mönchsdasein führen sollte? Alles andere wäre doch wider besseren Wissens in der weltlichen Anhaftung zu verweilen. Nicht umsonst schlossen sich viele Mönche Shakyamuni ohne zögern an, ließen "Haus und Hof" hinter sich...

    ...was machen wir dann alle noch "hier"?!

  • Onda
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    • 16. April 2012 um 19:22
    • #2
    namensindnurworte:

    Ist es nicht so, dass Nirvana nur über die Weltentsagung verwirklicht werden kann?

    Nein, das geht auch ohne.
    Wir müssen nicht alle Mönche und Nonnen werden.
    Uralte Diskussion.
    Wer hat sich die Mär von der Höherwertigkeit des monastischen Buddhismus ausgedacht? Die Mönche.

    Charlie

    "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es." (Erich Kästner)
    "Dharma books and tapes are valuable, but the true dharma is revealed through our life and practice." (Thich Nhat Hanh)

  • Ji'un Ken
    Gast
    • 16. April 2012 um 19:22
    • #3

    Hier werden von unterschiedlichen Schulen unterschiedliche Antworten gegeben.
    Was hat diese Frage mit dir zu tun?

    LG
    Ji'un Ken

  • Dorje Sema
    Gast
    • 16. April 2012 um 19:27
    • #4
    namensindnurworte:

    Ist es nicht so, dass Nirvana nur über die Weltentsagung verwirklicht werden kann? Man folglich bei (Er)kenntnis dessen in die Hauslosigkeit hinaus ziehen, ein Mönchsdasein führen sollte? Alles andere wäre doch wider besseren Wissens in der weltlichen Anhaftung zu verweilen. Nicht umsonst schlossen sich viele Mönche Shakyamuni ohne zögern an, ließen "Haus und Hof" hinter sich...

    ...was machen wir dann alle noch "hier"?!

    "hier und jetzt" Sein und Werden ... (Sein) :idea:

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

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    • 16. April 2012 um 19:27
    • #5
    namensindnurworte:

    Ist es nicht so, dass Nirvana nur über die Weltentsagung verwirklicht werden kann?


    Vergiss die Nirvana-Phantasie und überlass die den Mönchen, die haben sonst nichts zu tun. Kümmer dich stattdessen jetzt um dich selbst 8)

  • dream
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    • 16. April 2012 um 19:31
    • #6

    mmh.... alle drei auf einem Haufen und nacheinander.

    :?::idea::D

  • Maybe Buddha
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    • 16. April 2012 um 19:35
    • #7

    Du hast sicherlich recht! Aber oft ist dann das hangen und die Zweifel noch zu groß (wie du auch an den Kommentaren erkennst) um sich komplett zu lösen.

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

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    • 16. April 2012 um 19:41
    • #8

    Das mit der Hauslosigkeit ist übrigens ein Missverständnis. Was damit gemeint ist ist dies:

    Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensformationen. Diese sind das Haus des Bewußtseins. Jemand der daran anhaftet, ist einer der "im Hause umherwandert". Der Tathagata wandert hauslos umher. (nach SN 22.3)

  • Onda
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    • 16. April 2012 um 19:43
    • #9

    Zu bedenken ist auch:
    Wird Weltflucht mit Weltentsagung verwechselt, so ist die Praxis auf dem Fundament der Aversion gegründet.
    Eine denkbar schlechte Voraussetzung fürs völlige Loslassen.
    Ähnliches gilt für den vielfach in Theravada-Kreisen kultivierten Weltekel.

    LG
    Charlie

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    • 16. April 2012 um 19:44
    • #10
    Charlie:

    Wird Weltflucht mit Weltentsagung verwechselt, so ist die Praxis auf dem Fundament der Aversion gegründet.


    Na na ... ihr mit eurer Aversion. Für einen sekkha ist Aversion gegen alles was für Samsara steht ganz propere Praxis.
    Scheint so ein Mahayana Softie Gehabe zu sein "Oh oh oh bloß keine Aversion ... das ist pfui" :lol:
    Das ist dann Aversion gegen Aversion oder Anhaftung an Nicht-Aversion ;)

  • Onda
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    • 16. April 2012 um 20:02
    • #11
    Grund:


    Das ist dann Aversion gegen Aversion oder Anhaftung an Nicht-Aversion ;)

    "Wer sich gegen Aversion ausspricht, hat eine Aversion gegen Aversion".
    Sauber denken geht anders.
    Und nützlich denken auch.

    LG
    Charlie

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    • 16. April 2012 um 20:11
    • #12
    Charlie:
    Grund:


    Das ist dann Aversion gegen Aversion oder Anhaftung an Nicht-Aversion ;)

    "Wer sich gegen Aversion ausspricht, hat eine Aversion gegen Aversion".
    Sauber denken geht anders.
    Und nützlich denken auch.


    Eben nützlich denken ist das Denken in Kontexten. In dem eine Kontext ist Aversion falsch und im anderen richtig. Wer das Wort/Konzept "Aversion" verdinglicht der betreibt geistige Monokultur 8)

  • accinca
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    • 16. April 2012 um 20:13
    • #13
    Charlie:
    Grund:


    Das ist dann Aversion gegen Aversion oder Anhaftung an Nicht-Aversion ;)

    "Wer sich gegen Aversion ausspricht, hat eine Aversion gegen Aversion". Charlie


    Und wer sich gegen das Leiden Ausspricht der mag das nur nicht. 8)

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    • 16. April 2012 um 20:14
    • #14
    accinca:
    Charlie:

    "Wer sich gegen Aversion ausspricht, hat eine Aversion gegen Aversion". Charlie


    Und wer sich gegen das Leiden Ausspricht der mag das nur nicht. 8)


    Im Grunde hat er es aber furchtbar lieb :lol:

  • accinca
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    • 16. April 2012 um 20:25
    • #15
    Grund:
    accinca:

    Und wer sich gegen das Leiden Ausspricht der mag das nur nicht. 8)

    Im Grunde hat er es aber furchtbar lieb :lol:


    Könnte man zumindest meinen.

  • Grund
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    • 16. April 2012 um 20:35
    • #16

    Du kannst dich aber auch auf die Theravada-Redeweise verlassen, dass wenn du das Nibbana erreichst, du dann erst entweder ordinierst oder aber stirbst. Mönchsein oder Totsein 8)

    Ich finde das praktisch, denn so kann man vor sich hinpraktizieren und hoffnung auf ein Nibbana hegen und irgendwann stirbt man sowieso :lol:

  • Elliot
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    • 16. April 2012 um 20:40
    • #17
    namensindnurworte:

    ...was machen wir dann alle noch "hier"?!

    Zitat

    "In diesem Fall, Student, bin ich einer, der spricht, nachdem er analysiert hat; ich spreche nicht einseitig. Ich lobe nicht den falschen Weg der Praxis, weder bei Haushältern, noch bei jenen, die in die Hauslosigkeit gezogen sind; denn, sei es ein Haushälter oder einer, der in die Hauslosigkeit gezogen ist, jemand, der den falschen Weg der Praxis eingeschlagen hat, verwirklicht den wahren Weg, das Dhamma, das heilsam ist, nicht, aufgrund der Tatsache, daß er den falschen Weg der Praxis eingeschlagen hat. Ich lobe den richtigen Weg der Praxis, sowohl bei Haushältern, als auch bei jenen, die in die Hauslosigkeit gezogen sind; denn, sei es ein Haushälter oder einer, der in die Hauslosigkeit gezogen ist, jemand, der den richtigen Weg der Praxis eingeschlagen hat, verwirklicht den wahren Weg, das Dhamma, das heilsam ist, aufgrund der Tatsache, daß er den richtigen Weg der Praxis eingeschlagen hat."(http://www.palikanon.com/majjhima/zumwinkel/m099z.html)


    Viele Grüße
    Elliot

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  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 16. April 2012 um 21:13
    • #18
    namensindnurworte:

    Ist es nicht so, dass Nirvana nur über die Weltentsagung verwirklicht werden kann? Man folglich bei (Er)kenntnis dessen in die Hauslosigkeit hinaus ziehen, ein Mönchsdasein führen sollte? Alles andere wäre doch wider besseren Wissens in der weltlichen Anhaftung zu verweilen. Nicht umsonst schlossen sich viele Mönche Shakyamuni ohne zögern an, ließen "Haus und Hof" hinter sich...

    ...was machen wir dann alle noch "hier"?!


    :) Naja, durch Umwege lernt man ja die Landschaft besser kennen. Also drehen wir hier noch so ein paar Runden, bis wir es kapiert haben. Alles braucht seine Zeit.

    Aber im Grunde hast Du Recht. Ich hab es auch so als Lehre gehört im Lamrim: letztendlich muss man in die Hauslosigkeit und Mönch/Nonne werden. So steht es geschrieben.
    Alles andere ist kalter Kaffee.

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Dorje Sema
    Gast
    • 16. April 2012 um 23:47
    • #19

    Kokolores würde Jetsün Milarepa sagen: und ebenso Tilopa Naropa als wie denn Marpa von Lhodrag et cetera ...
    »Ein Dachs der versucht wie ein Fuchs zu springen ... der ... « :idea::?:

    Lebt lange und in Frieden

    añjalī अञ्जलि
    Dorje Sema

  • Lirum Larum
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    Buddh. Richtung
    Ich protestiere gegen den mangelnden Respekt vor den unterschiedlichen Traditionen.
    • 17. April 2012 um 00:08
    • #20
    Dorje Sema:

    ...

    Lebt lange und in Frieden
    ...


    Ja, das haben wir auch nötig, denn es braucht lang, Deine kryptischen Postings zu entschlüsseln. Und vorher will ich einfach noch nicht ins Grab! :)

    Liebe Grüße, LL

    :rainbow: Gute Wünsche für jede und jeden. :tee:


  • Hanzze.
    Gast
    • 17. April 2012 um 04:38
    • #21
    namensindnurworte:

    Ist es nicht so, dass Nirvana nur über die Weltentsagung verwirklicht werden kann? Man folglich bei (Er)kenntnis dessen in die Hauslosigkeit hinaus ziehen, ein Mönchsdasein führen sollte? Alles andere wäre doch wider besseren Wissens in der weltlichen Anhaftung zu verweilen. Nicht umsonst schlossen sich viele Mönche Shakyamuni ohne zögern an, ließen "Haus und Hof" hinter sich...

    ...was machen wir dann alle noch "hier"?!


    Träumen, diskutieren, Alternativen suchen, Interpretieren... im großen und ganzen eben nicht sehr viel Vertrauen in Buddha Dharma haben, oder noch Verpflichtungen (Hindernise) haben. *schmunzel*
    Und warum bist du noch hier?

  • Hanzze.
    Gast
    • 17. April 2012 um 04:42
    • #22
    Ji'un Ken:

    Hier werden von unterschiedlichen Schulen unterschiedliche Antworten gegeben.
    Was hat diese Frage mit dir zu tun?
    LG
    Ji'un Ken


    Schulen geben unterschiedliche antworten? *schmunzel* Na ob da nicht andere Unterschiedliche Antworten geben, aber was hat das mit Buddhadharma zu tun?

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    • 17. April 2012 um 07:06
    • #23
    Hanzze.:

    Schulen geben unterschiedliche antworten? *schmunzel* Na ob da nicht andere Unterschiedliche Antworten geben, aber was hat das mit Buddhadharma zu tun?


    Nichts hat irgendwas mit Buddhadharma zu tun, da kannst du dich einspreizen wie du willst 8)

    Aber ne nette Idee mag das sein, und für manche beruhigend, "Buddhadharma" ...

  • Hanzze.
    Gast
    • 17. April 2012 um 07:10
    • #24

    Uhhh, die unbedingte Wohnzimmerdarlegung *schmunzel* die hatte ich vergessen.

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    • 17. April 2012 um 07:16
    • #25

    Ach, Prediger Hanzze, erzähl uns doch wieder eine von deinen Geschichten 8)

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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