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Zitate des Buddha

  • Maybe Buddha
  • 11. April 2012 um 12:21
  • Zum letzten Beitrag
  • Maybe Buddha
    Themenautor
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    • 11. April 2012 um 12:21
    • #1

    Selbstmoderiert

    Hier können Buddha-Zitate gesammelt werden, die direkt um die Lehre gehen.
    Aber keine ganzen Sutten, das Zitat sollte max. ca 300 Worte haben.
    Bin durch folgendes Zitat was Hanzze kürzlich gepostet hat, darauf gekommen.:

    Zitat

    Wenn das Wissen wirklich das eigene ist

    (Kaccāyana: ) "Rechte Einsicht, rechte Einsicht, Herr, sagt man. In wie weit, Herr, gibt es nun rechte Einsicht?"
    (Buddha: ) Auf zweierlei (Möglichkeit) kommt, Kaccāyana, diese Welt zumeist hinaus [28], auf Sein und auf Nichtsein. Für den nun, Kaccāyana, der den Ursprung der Welt der Wirklichkeit gemäß mit richtigem Verständnis betrachtet, gibt es das nicht, was in der Welt ,Nichtsein' (heißt); für den aber, Kaccayana, der die Aufhebung der Welt der Wirklichkeit gemäß mit richtigem Verständnis betrachtet, gibt es das nicht, was in der Welt ,Sein' (heißt).
    „Durch Aufsuchen, Erfassen und Dabeiverbleiben [29] ist ja, Kaccāyana, diese Welt zumeist gefesselt. Wenn nun jemand [30], Kaccāyana, dieses Aufsuchen und Erfassen, das Wollen des Denkens, sein Eindringen und Darinbeharren nicht aufsucht, nicht erfaßt, nicht dazu den Willen hat in dem Gedanken: es ist in mir kein Ich [31], - und wenn er dann daran, daß Leiden alles ist, was entsteht und Leiden alles ist, was vergeht, nicht zweifelt und kein Bedenken hat und infolge seines ausschließlichen Vertrauens [32] schon das Wissen hievon besitzt - in so weit, Kaccāyana, gibt es rechte Einsicht.“
    - ANXII.20

    "Nur eines verkünde ich heute, wie immerdar: Leiden und seine Vernichtung."
    Buddha

  • Nashorn
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    • 14. April 2012 um 17:32
    • #2

    Es gab mal so einen Thread, aber anscheinend werden Threads nach einiger Zeit von Inaktivität gelöscht. Suchfunktion findet ihn jedenfalls nicht mehr.

    Zitat

    1105 UDAYA
    Den Sinnenden, der makellos hier sitzt,
    Als einer, dessen Werk vollendet, trieb-befreit,
    Den Meisterkenner aller Dinge kam ich zu befragen:
    O künde mir die Weisheits-Freiung, des Nichtwissens Zertrümmerung an!

    1106 DER ERHABENE
    Lustwillen und Trübsal, diese beiden lassen,
    Trägheit verwinden und der inneren Unrast wehren,

    1107
    Durch Gleichmuts-Achtsamkeit geläutert sein,
    Mit lehrgemäßem Denken als Beginn,
    Das ist es, was als Weisheits-Freiung,
    Als Nichtwissens Zertrümmerung ich künde.

    1108 UDAYA
    Wodurch gefesselt ist die Welt? Ihr Treibwerk, sage, was es ist!
    Wenn was man läßt, kann vom Nibbāna dann man sprechen?

    1109 DER ERHABENE
    Durch Daseinslust gefesselt ist die Welt. Ihr Treibwerk das ist der Gedanke.
    Wenn man Begehren läßt, kann vom Nibbāna man dann sprechen.

    1110 UDAYA
    Wie wird zunichte das Bewußtsein für einen, welcher achtsam lebt?
    Zu fragen dies, sind wir gekommen und lauschen deinem Wort, Erhabener!

    1111 DER ERHABENE
    Der nicht am eigenen Gefühle sich ergötzt und nicht am fremden,
    Wer achtsam so sein Leben führt, Bewußtsein wird zunichte ihm.

    Alles anzeigen


    Sutta Nipata - Die Fragen der Priesterjünger (Udaya)
    http://www.palikanon.com/khuddaka/sn/sn_v13-14_1115.html

    ... so habe ich es verstanden.

    Without knowing exactly what is meant by nibbana do not think that you understand the Buddha's teaching. (Nanavira Thera)

  • SpringMode5708
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    • 2. März 2016 um 08:49
    • #3
    Zitat

    (Der Buddha:)

    "Bahiya, so sollst Du üben: 'Wenn gesehen wird, ist es nur Gesehenes, wenn gehört wird, ist es nur Gehörtes, wenn gedacht wird, ist es nur Gedachtes, wenn erkannt wird, ist es nur Erkanntes.'

    Wenn Wahrgenommenes also nur Wahrgenommenes ist, dann, Bahiya, wirst Du nicht 'damit' sein. Wenn Du, Bahiya, nicht 'damit' bist, wirst Du nicht 'darin' sein'. Und wenn, Bahiya, Du nicht 'darin' bist, wirst Du weder in dieser Welt noch in einer anderen noch dazwischen sein. Es ist das Ende des Leidens."

    ---

    Wo Wasser, Erde, Feuer, und Luft,
    nicht Fuß fassen könnnen.

    Es glänzt da kein Stern, keine Sonne dort strahlt,
    Da scheint kein Mond. Keine Finsternis ist dort.

    Wenn Wissende, der Brahmana, sich dessen klar bewußt ist,
    ist er befreit von Formhaften und Formlosen, befreit von von Glück und Leid."


    Auszug aus dem Bāhiyasutta, Udana 1.10

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  • mukti
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    • 2. März 2016 um 14:33
    • #4
    Zitat

    Wenn er mit dem Auge eine Form sieht, mit dem Ohr einen Klang hört, mit der Nase einen Geruch riecht, mit der Zunge einen Geschmack schmeckt, mit dem Körper ein Berührungsobjekt fühlt, mit dem Geist ein Geistesobjekt erfährt, ist er nicht begierig danach wenn es angenehm ist, lehnt es nicht ab wenn es unangenehm ist. Er lebt mit verankerter Achtsamkeit, mit unbegrenztem Herzen und versteht die Herzensbefreiung, die Befreiung durch Weisheit, bei der jene üblen, unheilsamen Geisteszustände restlos aufhören, der Wirklichkeit entsprechend. Nachdem er Zu- und Abneigung aufgegeben hat, ergötzt er sich nicht am Gefühl, welches Gefühl er auch immer fühlen mag - ob angenehm oder schmerzhaft oder weder-schmerzhaft-noch-angenehm - heißt es nicht willkommen und hält sich nicht daran fest. Weil er dies nicht tut, hört Ergötzen in ihm auf. Mit dem Aufhören des Ergötzen ist das Aufhören von Anhaften. Mit dem Aufhören von Anhaften ist das Aufhören von Werden; mit dem Aufhören von Werden ist das Aufhören von Geburt; mit dem Aufhören von Geburt hören Altern und Tod, Sorge, Klagen, Schmerz, Trauer und Verzweiflung auf. So ist das Aufhören dieser ganzen Masse des Leidens.

    Aus: Majjhima Nikāya 38
    Die längere Lehrrede über die Vernichtung des Begehrens - Mahātaṇhāsaṅkhaya Sutta

    Mit Metta, mukti.


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    • 11. April 2016 um 21:54
    • #5
    Zitat

    Wie aber, ihr Mönche, wacht ein Mönch beim Körper über den Körper?

    Da begiebt sich, ihr Mönche, der Mönch ins Innere des Waldes oder unter einen großen Baum oder in eine leere Klause, setzt sich mit verschränkten Beinen nieder, den Körper gerade aufrichtet, und pflegt der Einsicht.

    Athmet er tief ein, so weiß er "Ich athme tief ein", athmet er tief aus, so weiß er "Ich athme tief ein"; athmet er kurz ein, so weiß er "Ich athme kurz ein", athmet er kurz aus, so weiß er "Ich athme kurz aus".

    (1. Teil, 10. Rede aus der Mittleren Sammlung: Die Pfeiler der Einsicht. Satipaṭṭhāna Sutta)

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    • 13. April 2016 um 20:04
    • #6
    Zitat

    Hat nun, ihr Mönche, ein Mönch das Nichtwissen verleugnet und das Wissen erworben: nichtwissensentfremdet und wissensvertraut haftet er nicht mehr am Hang zur Lust, nicht am Hang zur Ansicht, nicht am Hang zu Tugendwerk, nicht am Hang zur Selbstbehauptung. Ohne anzuhangen wird er nicht erschüttert. Unerschütterlich gelangt er eben bei sich selbst zur Erlöschung. "Versiegt ist die Geburt, vollendet das Asketenthum, gewirkt das Werk, nicht mehr ist diese Welt" versteht er da.

    (2. Teil, 1. Rede aus der Mittleren Sammlung: Der Löwenruf. Cūḷasīhanāda Sutta)

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    • 30. Juli 2016 um 19:54
    • #7
    Zitat

    Wenn ihr irgendwelche Lehren hört, dann glaubt sie nicht, nur weil ihr sie gehört habt und weil sie überliefert wurden oder weil andere dieser Meinung sind. Glaubt nicht, nur weil es in heiligen Schriften steht oder weil es sich logisch und vernünftig anhört. Vertraut keinen erdachten Theorien und auch nicht dem, woran viele glauben. Nehmt nicht nur das an, was euch persönlich gut gefällt oder was ein spiritueller Meister gesagt hat.

    Wenn ihr selbst erkennt, dass eine Lehre unheilsam ist, weil sie, wenn man sich danach richtet, zu Unheil und Leiden führt, dann sollt ihr sie lassen. Wenn ihr aber eine Lehre als heilsam erkennt, weil sie zu Glück und Wohl führt, wenn man sich danach richtet, dann sollt ihr sie annehmen...

    Wenn ihr euch von Verlangen und Ablehnung befreit habt, so könnt ihr achtsam und klar bewusst allen Menschen Liebe und Freude, Mitgefühl und Verständnis entgegenbringen. So könnt ihr die ganze Welt mit liebevoller Freundlichkeit durchdringen.

    Angereihte Sammlung 3 / 66. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 12.

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    • 12. August 2016 um 22:09
    • #8
    Zitat

    Daraufhin berichtete der Buddha von seinem Weg zur Erleuchtung:

    "Es gibt auf dem Weg zwei Arten der Suche. Die wertlose Suche nach den Erfahrungen, die, wie wir selbst, vergänglich sind, und die wertvolle Suche nach dem Unvergänglichen, nach dem Erwachen. Wir selbst und alle Menschen, Tiere und Dinge entstehen, werden alt und krank, leiden und sterben. Wer sich daran bindet, von ihnen abhängig ist und in ihnen das Glück sucht, der kann dem Leiden nicht entkommen.
    Zunächst suchte ich selbst das Glück im Vergänglichen. Nach einiger Zeit fragte ich mich: "Ich bin selbst vergänglich, warum suche ich dann das Glück im Vergänglichen?" So beschloss ich, das zu suchen, was nicht der Geburt, dem Ater, der Krankheit, dem Tod und dem Leid gehorchen muss. Nur das Unvergängliche kann einen sicheren Schutz vor all diesen Gefahren bieten."

    Mittlere Sammlung 26. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 27.

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    • 13. August 2016 um 23:18
    • #9
    Zitat

    Nachdem nun mein Körper gestärkt war, gelang es mir wieder, die erste Stufe des vertieften Bewusstseins zu erreichen, in der die intensive Freude und Glückseligkeit, die aus der Stille kommt, vorherrscht, in der es aber noch eine geistige Tätigkeit gibt. Nachdem sich die geistige Tätigkeit beruhigt hatte, trat ich in die zweite Vertiefung ein, in der die intensive, freudvolle Glückseligkeit vorherrscht, die aus der Sammlung kommt, und in der keine geistige Tätigkeit stattfindet. Nachdem die Freude verblasst war, stellte sich Gleichmut ein, und mit achtsamer Klarheit und voll erlebter, körperlicher Glückseligkeit trat ich in die dritte Vertiefung ein. Nachdem schon vorher Freude und Traurigkeit geschwunden waren, schwanden nun auch das Glücksgefühl und jedes unangenehme Gefühl, und ich trat in die vierte Vertiefung ein, die von Gleichmut und reiner Achtsamkeit bestimmt wird...

    ... Nun wurde mir klar, dass das, was ich erreicht hatte, tiefgründig ist, schwer zu sehen und zu verstehen, dass es durch bloßes Nachdenken nicht zu erlangen ist. Ich wusste, dass die Menschen meiner Zeit sich vorwiegend am Verlangen erfreuen und es ihnen kaum möglich ist, mich zu verstehen. Diese Lehre geht gegen den Strom, und deshalb wollte ich zunächst nicht lehren. Dann aber fiel mir ein, dass es doch Menschen gibt, die nicht so viel Staub auf ihren Augen haben und die ohne meine Hilfe den Weg zur Freiheit nicht finden werden.

    Mittlere Sammlung 85. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 32f.

  • Unwissender
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    • 14. August 2016 um 23:16
    • #10
    Zitat

    Einmal erklärte der Buddha einem Lehrer einer anderen religiösen Schule: "Nachdem ich meine Lehrer verlassen hatte, wanderte ich auf der Suche nach dem Heilsamen durch das Land. Schließlich fand ich einen friedlichen Platz, der mir für meine Bemühungen sehr geeignet erschien. In dieser Zeit fiel mir folgendes Gleichnis ein: So wie man ein Stück Holz, das im Wasser liegt, nicht anzünden kann, so sind Menschen nicht fähig zur Erkenntnis, wenn sie sich körperlich und geistig nicht von den Sinnesvergnügungen zurückgezogen haben. Auch nicht, wenn sie sich anstrengen und quälen. So wie ein Stück Holz, das durch und durch nass ist, nicht angezündet werden kann, so können Menschen, die zwar Enthaltsamkeit üben, in sich aber immer noch das Verlangen nach sinnlicher Befriedigung haben, nicht erleuchtet werden. So wie ein trockenes Stück Holz gut brennt, so können Menschen, die die Lust nach Sinnesvergnügungen überwunden haben, zur Weisheit, Einsicht und zum Erwachen gelangen."

    Mittlere Sammlung 36. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 34

  • Unwissender
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    • 15. August 2016 um 23:07
    • #11
    Zitat

    Ananda, ich bin nun alt, habe mein achtzigste Jahr erreicht, bin im letzten Stadium meines Lebens. So wie ein alter Wagen nur noch durch Stricke und Flickwerk zusammengehalten wird, so halte ich meinen Körper bloß noch durch Willen und Sammlung des Geistes zusammen. Nur wenn ich in den vertieften Bewusstseinszuständen verweile, fühle ich mich wohl.

    Deshalb sage ich: Seid euch selbst ein Licht und eine Zuflucht. Ihr braucht kein anderes Licht als die Lehre der Wahrheit. Wie werdet ihr euch selbst und wie wird meine Lehre zur Führung? Wenn ihr die vier Übungsgebiete der Achtsamkeit praktiziert. Entfernt euch von weltlichen Begierden und Sorgen, und übt unermüdlich, wach und achtsam die Betrachtung des Körpers, der Empfindungen und Gefühle, der Geisteszustände und der Grundlagen der Lehre.

    Die Mitglieder meiner Gemeinschaft, die auf diese Weise sich selbst zum Lehrer nehmen, werden jetzt oder nach meinem Tod durch diese Übung das Höchste erreichen.

    Längere Sammlung 16. Auszug 1. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 42.

  • Yofi
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    • 16. August 2016 um 23:37
    • #12

    A.VI.63

    Zitat

    >>Was aber ist die bedingte Entstehung des Leidens? Durch das Begehren, ihr Mönche, ist die Entstehung des Leidens bedingt. -

    Was aber ist die Verschiedenartigkeit des Leidens?

    Es gibt ein großes Leiden, und
    es gibt ein kleines Leiden;
    es gibt ein schwer zu überwindendes Leiden und
    es gibt ein leicht zu überwindendes Leiden.
    Das, ihr Mönche, nennt man die Verschiedenartigkeit des Leidens. -

    Was aber ist das Ergebnis des Leidens? Weil man da, ihr Mönche, von Leiden überwältigt und geistig gefesselt wird, sich quält, jammert, sich weinend in die Brust schlägt, in Verzweiflung gerät; oder weil man, von Leiden überwältigt und geistig gefesselt, nach außen hin seine Hoffnung setzt und denkt: 'Wer kennt wohl ein oder zwei magische Sprüche, um dieses Leiden zu vertreiben?' - Darum sage ich, ihr Mönche, ergibt sich aus dem Leiden entweder Verzweiflung oder Hoffnung. Das, ihr Mönche, nennt man das Ergebnis des Leidens. -

    Was aber ist die Aufhebung des Leidens? In der Aufhebung des Begehrens (tanhā) besteht die Aufhebung des Leidens. Dieser edle achtfache Pfad aber ist der zur Aufhebung des Leidens führende Weg, nämlich: Rechte Erkenntnis, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Tun, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit und rechte Sammlung.<<

  • Unwissender
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    • 22. August 2016 um 19:00
    • #13
    Zitat

    Erkenne die negativen Verhaltensweisen anderer Menschen, und fasse den festen Entschluss, nicht auf gleiche Weise zu handeln. Sage dir: "Andere sind grausam, verletzen und töten, stehlen, leben ausschweifend, lügen und schimpfen, betrügen, sind geizig, neidisch, nachlässig, gewissenlos, ohne Vertrauen und unachtsam, üben nicht richtig, erliegen vielen Hindernissen, verbreiten falsche Ansichten und halten an ihnen fest. Andere sind faul, zweifeln, sind zornig, rachsüchtig, herrschsüchtig, überheblich, nicht belehrbar und unachtsam. All das will ich nicht tun oder sein!" So kannst du dein Verhalten ändern.

    (...)

    Stell dir vor, auf deinem Weg liegt ein mächtiger Sumpf. Statt ihn zu durchqueren und vermutlich darin zu versinken, wählst du einen anderen Weg, der daran vorbeiführt. Genauso sollst du die Wege des Bösen vermeiden. Bemühe dich, deine negativen Eigenschaften zu überwinden, indem du die positiven Eigenschaften kultivierst.

    Mittlere Sammlung 8. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 56f.

  • fotost
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    • 22. August 2016 um 23:55
    • #14
    Zitat

    »Nicht leicht ist es, Ānanda, anderen die Lehre darzulegen. Wer anderen die Lehre darlegt, sollte sich dabei fünf Dinge im Geiste gewärtig halten. Welche fünf?

    'Eine stufenweise Darlegung [1] will ich geben', so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.
    'Eine begründete Darlegung will ich geben', so soll man anderen die Lehre darlegen.
    'Aus Mitleid [2] will ich sprechen', so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.
    'Nicht um eines weltlichen Vorteils willen will ich sprechen', so soll man anderen die Lehre darlegen.
    'Weder auf mich selber, noch auf andere anspielend [3], will ich sprechen', so denkend, soll man anderen die Lehre darlegen.

    Nicht leicht ist es, Ānanda, anderen die Lehre darzulegen. Wer anderen die Lehre darlegt, sollte sich diese fünf Dinge im Geiste gewärtig halten.«

    A.V.159 Rechte Darlegungsweise der Lehre - 9. Udāyī Sutta
    http://www.palikanon.com/angutt/a05_151-160.html#a_v159

  • gbg
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    • 23. August 2016 um 00:00
    • #15

    Was ist Vollendung was ist Vollkommenheit?

    Die absolute Liebe ist unsere Schutzherrin. Uns ob wir uns nun Buddhas nennen oder nicht. Das im Gedenken ist nichts von heilig.

    Das ist kein Nihilismus, nur für den Unwissenden.
    Die absolute Liebe ist ein Vermächtnis, nicht zu durchschauen in Unwissenheit.

    Sich weniger um sich selbst ängstigen durch äußeres und weniger Macht haben wollen von innen heraus das sind die zwei Zeichen des Fortschritts.

    Wut ist kein Zeichen von Rückschritt. Es bedeutet nur Rückschritt, Mann kann damit nichts so falsch machen, dass plötzlich alles gänzlich falsch wird, sondern nur bis zu einem gewissen Punkt, aber man erkennt schon bald, dass es nicht gut ist seine Wut zu manipulieren und lernt über das Atmen fließen lassen seine Wut zu dämpfen.

    Mit der Wut im Gepäck ist es (nur) wie mit Dünenwanderung.

  • Noreply
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    • 23. August 2016 um 11:25
    • #16
    gbg:

    Was ist Vollendung was ist Vollkommenheit?

    Die absolute Liebe ist unsere Schutzherrin. Uns ob wir uns nun Buddhas nennen oder nicht. Das im Gedenken ist nichts von heilig.

    Der absoluten Liebe nehme ich das Absolute den das ist eine Bedingung. Die bedingungslose Liebe ist unser Schutz. Das im Gedenke ist da nichts von Heilig.

  • Unwissender
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    • 24. August 2016 um 22:56
    • #17
    Zitat

    Welche Handlungen solltet ihr vermeiden? Das Töten von Lebewesen, das Morden, das Kämpfen und unbarmherzige Gewalt. Ihr solltet Stocke und Waffen weglegen, sanft und freundlich sein und voll Mitgefühl für alle Wesen. Ihr sollt euch nichts nehmen, was euch nicht gegeben wurde, also nicht den Reichtum und Besitz anderer stehlen. Ihr solltet schließlich achtsam in Bezug auf eure Sinnesvergnügungen sein und keinen Geschlechtsverkehr mit Minderjährigen oder mit Verheirateten (und mit Menschen, die im einer festen Beziehung leben) haben.

    Mittlere Sammlung 41. Übersetzung aus P. H. Köppler, So spricht Buddha, 2004: 58f.

  • Yofi
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    • 28. August 2016 um 23:58
    • #18
    Zitat

    "Bhikkhu, was ist das Erdelement? Das Erdelement kann entweder innerlich oder äußerlich sein. Was ist das innere Erdelement? Was immer an inneren, zu einem selbst gehörenden Dingen, fest, verfestigt und Objekt der Anhaftung ist, also Kopfhaar, Körperhaar, Nägel, Zähne, Haut, Muskelfleisch, Sehnen, Knochen, Knochenmark, Nieren, Herz, Leber, Zwerchfell, Milz, Lunge, Dickdarm, Dünndarm, Magen, Kot oder was sonst noch an inneren, zu einem selbst gehörenden Dingen, fest, verfestigt und Objekt der Anhaftung ist: dies nennt man das innere Erdelement. Sowohl das innere Erdelement, als auch das äußere Erdelement sind einfach nur Erdelement. Und das sollte mit angemessener Weisheit der Wirklichkeit entsprechend gesehen werden: 'Dies ist nicht mein, dies bin ich nicht, dies ist nicht mein Selbst.' Wenn man es mit angemessener Weisheit der Wirklichkeit entsprechend so sieht, wird man gegenüber dem Erdelement ernüchtert und macht den Geist begierdelos in Bezug auf das Erdelement."

    MN 140
    Die Darlegung der Elemente - Dhātuvibhaṅga Sutta

  • Sunu
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    • 29. August 2016 um 01:12
    • #19
    Zitat

    19.-23. "Daher, o Sona, was es irgend an Körperlichkeit gibt - an Gefühl - Wahrnehmung - Gestaltungen - Bewußtsein, vergangen, künftig, gegenwärtig, eigen oder fremd, grob oder fein, gewöhnlich oder edel, fern oder nahe: von jeder Körperlichkeit - von jedem Gefühl - von jeder Wahrnehmung - von allen Gestaltungen - von jedem Bewußtsein gilt: 'Dies ist nicht mein, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst'. - So hat man dies der Wirklichkeit gemäß mit rechter Weisheit zu betrachten.


    Attadīpa Vagga

  • Yofi
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    • 3. September 2016 um 19:05
    • #20

    Majjhima Nikaya

    8. (I,8) Sallekhas Sutta, Selbstläuterung

    "Es mag schon sein, Cundo, daß da ein Mönch nach völliger Überwindung der Nichtdaseinsphäre die Grenzscheide möglicher Wahrnehmung gewonnen habe und nun denke: 'Selbstläuterung wirk' ich.' Doch das wird, Cundo, im Orden des Heiligen nicht Selbstläuterung genannt, selige Ruhe wird das im Orden des Heiligen genannt.
    "Aber hier, Cundo, sollt ihr Selbstläuterung üben:

    'Die anderen werden in Wut geraten, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden das Leben rauben, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden Nichtgegebenes nehmen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden unkeusch leben, wir keusch', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden lügen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden heimliche Rede führen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden rohe Rede gebrauchen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden Geschwätz pflegen, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden selbstsüchtig sein, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden gehässig sein, wir nicht', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden falsche Erkenntnis pflegen, wir rechte Erkenntnis', ...
    'Die anderen werden falsche Gesinnung pflegen, wir rechte Gesinnung', ...
    'Die anderen werden falsche Rede pflegen, wir rechte Rede, ...
    'Die anderen werden falschen Handel pflegen, wir rechten Handel', ...
    'Die anderen werden falschen Wandel pflegen, wir rechten Wandel', ...
    'Die anderen werden falsches Mühn pflegen, wir rechtes Mühn', ...
    'Die anderen werden falsche Einsicht pflegen, wir rechte Einsicht', ...
    'Die anderen werden falsche Vertiefung pflegen, wir rechte Vertiefung', ...
    'Die anderen werden falsches Wissen pflegen, wir rechtes Wissen', ...
    'Die anderen werden falsche Erlösung pflegen, wir rechte Erlösung', ...
    'Die anderen werden sich von matter Müde beschleichen lassen, wir aber werden matte Müde verscheuchen', ...
    'Die anderen werden sich brüsten, wir aber werden demütig bleiben', ...
    'Die anderen werden hin und her schwanken, wir aber werden unserer Sache gewiß sein', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden zürnen, wir aber werden nicht zürnen', ...
    'Die anderen werden zwieträchtig sein, wir aber werden einträchtig sein', ...
    'Die anderen werden heucheln, wir aber werden nicht heucheln', ...
    'Die anderen werden neiden, wir aber werden nicht neiden', ...
    'Die anderen werden eifern, wir aber werden nicht eifern', ...
    'Die anderen werden eigennützig sein, wir aber werden nicht eigennützig sein', ...
    'Die anderen werden listig sein, wir aber werden nicht listig sein', ...
    'Die anderen werden gleisnerisch sein, wir aber werden nicht gleisnerisch sein', ...
    'Die anderen werden störrisch sein, wir aber werden nicht störrisch sein,' ...
    'Die anderen werden eitel sein, wir aber werden nicht eitel sein', ...
    'Die anderen werden ungestüm sein, wir aber werden sanft bleiben', ...
    'Die anderen werden Freunde des Schlechten sein, wir aber werden Freunde des Guten sein', ...
    'Die anderen werden sich gehn lassen, wir aber werden unermüdlich sein', ...
    'Die anderen werden Mißtrauen hegen, wir aber werden Vertrauen hegen', ...
    'Die anderen werden unverschämt sein, wir aber werden uns schämen', ...
    'Die anderen werden gewissenlos sein, wir aber werden gewissenhaft sein', ...
    'Die anderen werden unerfahren sein, wir aber werden vielerfahren sein', ...
    'Die anderen werden nachgeben, wir aber werden ausharren', ...
    'Den anderen wird sich die Einsicht trüben, uns aber wird die Einsicht klar bleiben', ...
    'Die anderen werden töricht sein, wir aber weise', so ist Selbstläuterung zu üben.
    'Die anderen werden nur für das vor Augen Liegende Sinn haben, mit beiden Händen zugreifen, sich schwer abweisen lassen, wir aber werden nicht nur für das vor Augen Liegende Sinn haben, nicht mit beiden Händen zugreifen, uns leicht abweisen lassen', so ist Selbstläuterung zu üben.

  • Mohan Gnanathilake
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    • 18. September 2016 um 03:51
    • #21

    " Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus." - Der Gauthama Buddha

    Nach meiner Meinung spielt dies Zitat vom Gauthama Buddha eine wichtige Rolle in unseren Alltagsituationen.

    ***Eingereicht von Mohan User19823thi Gnanathilake***

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

  • fotost
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    • 18. September 2016 um 15:45
    • #22
    Mohan Gnanathilake:

    " Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus." - Der Gauthama Buddha

    Gibt es eine Quelle dazu im PK?

  • Mohan Gnanathilake
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    • 18. September 2016 um 16:07
    • #23
    fotost:
    Mohan Gnanathilake:

    " Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Kannst du es nicht lösen, dann mache kein Problem daraus." - Der Gauthama Buddha

    Gibt es eine Quelle dazu im PK?

    Was bedeutet PK ?

    „Das Denken schweift gern ab, man hält es schwer zurück;
    Es zähmen, das ist gut; gezähmt bringt Denken Glück.“
    ( Dhammapada 35 Citta – Denken )

  • SpringMode5708
    Gast
    • 18. September 2016 um 16:39
    • #24
    Mohan Gnanathilake:

    Was bedeutet PK ?


    Pali-Kanon :)

    https://suttacentral.net
    http://palikanon.com

  • SpringMode5708
    Gast
    • 18. September 2016 um 20:21
    • #25
    Zitat

    Upa­yupā­dā­nābhini­ve­sa­vini­bandho khvāyaṃ loko yebhuyyena.

    Zitat

    Durch Aufsuchen, Erfassen und Dabeiverbleiben ist diese Welt zumeist gefesselt.



    Kaccaanagottasutta

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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