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Der würdige Schüler?

  • Hanzze.
  • 7. April 2012 um 20:04
  • Zum letzten Beitrag
  • Hanzze.
    Gast
    • 11. April 2012 um 05:29
    • #51

    Das kommt alles aus dem versuch sich etwas um sein Handeln herumzudenken, weil man sich ja mehr um das Einhalten von Versprechen (die der Bindung dienen) kümmert als um Tugend.

    Eine erdachtes Resultat um ein Versprechen einzuhalten und einfach nur heilsam zu handeln sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Was das helfen betrifft, so hat es immer seine Grenzen die in deinem Vermögen und in der Annehmbarkeit des anderen liegen. Wenn man helfen muß und nicht kann, es aber versprochen hat, wird man mit der Tugend in Konflikt kommen.
    Wenn du hier Mitgefühl (in gewisser weise wirkt das, wenn es noch nicht natürlich ist auch wie ein Versprechen) in dein Handeln einbeziehen möchtest, so steht Tugend immer darüber. Hier vielleicht um Mitgefühl zu verstehen wie es Buddha verstand: "Mitgefühl erziehen"
    *schmunzel*

    Das man noch nicht vollkommen in Tugend ist, ist ganz normal, das Tugend zu erlangen schwer ist, ist auch normal, das man daraus die falsche Sichtweise (die vorläufer im Achtfachen Pfad ist) pflegt, das es keine perfekte Tugend gibt, keine Wesen gibt die perfekt in Tugend sind ist bis zum erlangen von Überzeugung auch normal. Deshalb ist es ja wichtig zu beginnen, ernsthaft an den einzelnen Pfadelementen zu arbeiten. Wie man sieht ist rechte Sichtweise hier das Hindernis sich der Tugend ernsthaft zu widmen.

  • xxx
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    11. Mai 2011
    • 11. April 2012 um 22:12
    • #52

    Lieber Hanzze

    Du kreierst mit Deiner Antwort mindestens vier weitere diskussionswürdige Themenstränge. Ich möchte, auch wenn dies eine OT Diskussion am falschen Ort (Tibetforum) ist, das Thema (Tugendhaftigkeit/Verhaltensregeln) dennoch hier weiter vertiefen. Ausserdem auch noch mal klarstellen, dass ich von Versprechungen ebenso wenig halte wie Du.

    Bakram:

    Ich verspreche grundsätzlich nie etwas.


    Wir sollten deshalb nicht mehr über Versprechungen sprechen.

    Bezugnehmend auf Rat an Ranula :

    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsamer Kontakt(phassa) (für mich und andere) sein wird, heilsamer Kontakt ist, heilsamer Kontakt gewesen war.
    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsame Empfindung(vedanā) (für mich und andere) sein wird, heilsame Empfindung ist, heilsame Empfindung gewesen war.
    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Verlangen(tanhā) (für mich und andere) sein wird, heilsames Verlangen ist, heilsames Verlangen gewesen war.
    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Denken/Wollen(upādāna) (für mich und andere) sein wird, heilsames Denken/Wollen ist, heilsames Denken/Wollen gewesen war.
    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Werden(bhava) (für mich und andere) sein wird, heilsames Werden ist, heilsames Werden gewesen war.
    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsame Geburt(jāti) (für mich und andere) sein wird, heilsame Geburt ist, heilsame Geburt gewesen war.
    Wie erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Versiegen (nirodha)(für mich und andere) sein wird, heilsames Versiegen ist, heilsames Versiegen gewesen war.

    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsamer Kontakt (für mich und andere) sein wird, heilsamer Kontakt ist, heilsamer Kontakt gewesen war.
    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsame Empfindung (für mich und andere) sein wird, heilsame Empfindung ist, heilsame Empfindung gewesen war.
    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Verlangen (für mich und andere) sein wird, heilsames Verlangen ist, heilsames Verlangen gewesen war.
    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Denken/Wollen (für mich und andere) sein wird, heilsames Denken/Wollen ist, heilsames Denken/Wollen gewesen war.
    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Werden (für mich und andere) sein wird, heilsames Werden ist, heilsames Werden gewesen war.
    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsame Geburt (für mich und andere) sein wird, heilsame Geburt ist, heilsame Geburt gewesen war.
    Mit rechter Achtsamkeit(sati) erkenne ich wiederholt reflektierend, was heilsames Versiegen (für mich und andere) sein wird, heilsames Versiegen ist, heilsames Versiegen gewesen war.

    Wie erlange ich rechte Achtsamkeit (sammā sati) ? In rechter Sammlung (sammā samādhi) erlange ich rechte Achtsamkeit !

    siehe auch: http://www.palikanon.com/majjhima/m043n.htm

    Gruss Bakram

  • Hanzze.
    Gast
    • 12. April 2012 um 05:21
    • #53

    Das wesentliche Thema hier ist, dass ein würdiger Schüler versprechen halten sollte und ich sage, dass ist ein Hindernis zur Entwicklung im Sinne der Befreiung und hat entweder mit Nichtverstehen oder mit anderen Absichten, die ausschließlich weltlich sind zu tun. *schmunzel*

    Was die Tips an Rahula angeht, ist da wenig von der Suche nach etwas das man nicht kennt die Rede, sondern wie man mit dem was man kennt (an das man sich erinnert) immer wieder weiter kommt und es stets nur besser machen kann. Das darin gegebene Werkzeug bedarf nicht mehr vielen Hilfestellungen von anderen und man kann damit sehr weit alleine gehen. Schritt für Schritt das gehen ist wichtig und bring ans Ziel. Von unheilsamen Dingen ablassen und heilsame Dinge entwickeln, immer dort wo man gerade ist und nicht nachlässig sein.

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    • 12. April 2012 um 20:57
    • #54

    Lieber Hanzze

    Zitat

    So wichtig der rechte Wandel ist, die Heilslehre des Buddha erschöpft sich nicht darin. Denn alles Tun, das Gute und Schlechte, erweist sich bei tieferer Erkenntnis als Bindung und ist bei weiterem Fortschritt ganz zu lassen. "Beide Handlungen sind Anhängen, wer Gutes tut, schafft sich eine gute Zukunft, wer Böses tut, eine schlechte. Aber beides sind schaffende Kräfte und gehören als solche zum Reiche Maras".[42] Darum stellt der Buddha der zuerst notwendigen Bindung ans Gute das Loslassen von allem, auch vom Guten, gegenüber. Dem Tun des Guten und dem Lassen des Bösen im Anfang des Weges folgt bei weiterem Fortschreiten das richtige Tun und Lassen.

    Um auf dem Heilswege die notwendige Tiefe zu erlangen, übt der Buddhist die Meditation. Meditation ist zuerst als bewußte Neugestaltung und Umarbeitung des Bewußtseins anzusehen, da der Tiefenweg nur im Diesseits und durch das Bewußtsein möglich ist.Um auf dem Heilswege die notwendige Tiefe zu erlangen, übt der Buddhist die Meditation. Meditation ist zuerst als bewußte Neugestaltung und Umarbeitung des Bewußtseins anzusehen, da der Tiefenweg nur im Diesseits und durch das Bewußtsein möglich ist. "Vom Bewußtsein wird die Welt gelenkt, an das Bewußtsein ist die Welt gebunden, der Macht des Bewußtseins ist die Welt unterworfen." Ang. Nik.

    Da aber die allgewaltig wirksame Bilderwelt des Unbewußten der Träger der Lebensgestaltung, der Hauserbauer ist, so ist seine Durchdringung und Überkommung das nächste Ziel alles religiösen Strebens, das über das eigene Erkennen und Erleben dieser Zusammenhänge, zur völligen Triebvernichtung führt.

    http://www.palikanon.com/buddhbib/05hei…heilslehre4.htm

  • Hanzze.
    Gast
    • 13. April 2012 um 04:53
    • #55

    Sicher, man muß halt nur verstehen wo man gerade steht. Wenn man den Hauserbauer entdeckt hat, kann man dann auch tiefer gehen. Oft versucht man aber als Hauserbauer tiefer zu gehen, man erbaut sich sozusagen die Tiefe. *schmunzel* Hat man da das Versprechen Häuser zu bauen, tut man sich mit dem nicht wieder bauen ziemlich schwer. Dann fängt man meist an, spirituelle Gebäude zu bauen. Inwandig wie auch auswandig.

Ausgabe №. 135: „Achtsamkeit und Aktivismus"

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